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10 Tipps , mit denen Sie Ihr Leben vereinfachen können -Tipps 1 – 5

Trotzdem wir im Vergleich zur Vergangenheit immer weniger arbeiten müssen, platzt bei vielen von uns das Leben aus allen Nähten. Unser Leben wird immer komplizierter. Es gibt zu viele Dinge, die wir tun müssen. Es gibt zu viele Dinge, denen wir Beachtung schenken müssen. Es gibt zu viele Dinge, die uns Energie abziehen. Wenn wir aus der Tretmühle des täglichen Stresses ausbrechen wollen, gibt es ein einfaches Rezept: Vereinfachen Sie Ihr Leben.

Und hier finden Sie 10 Tipps dazu:

Tipp 1: Setzen Sie konsequent Prioritäten

Das Leben zu vereinfachen heißt, Unwichtiges und Unnützes aus unserem Leben zu verbannen, so dass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt. Das bedeutet, dass Sie sich entscheiden müssen, was in Ihrem Leben gut und nützlich ist und was Ihnen wirklich gut tut und was nicht. Erst nachdem Sie herausgefunden haben, was in Ihrem Leben wichtig ist und was nicht, können Sie in einem zweiten Schritt konsequent die Prioritäten auf das wirklich Wichtige legen.

Tipp

Sortieren Sie die Tätigkeiten in Ihrem Leben doch einmal nach den Prioritäten A, B, C und D.

A Notwendig und erfüllend
B
Erfüllend
C Notwendig
D
Unnötig und nicht erfüllend

Stellen Sie sich dazu die folgenden Fragen:

  • Welche Ziele, Pläne, Tätigkeiten, Aufgaben und Hobbys in meinem Leben gibt es?
  • Welche davon sind mir wirklich wichtig, so dass es mir auf die eine oder andere Weise wehtun würde, wenn sie aus meinem Leben verschwinden würden?
  • Was könnte ich alles problemlos aus meinem Leben verbannen, ohne das einen negativen Effekt hätte? Was würde ich nicht vermissen?

Wenn Sie herausgefunden haben, was in Ihrem Leben wirklich wichtig ist, können Sie Ihr Leben hauptsächlich um diese Dinge herum organisieren. Lassen Sie die anderen, unwichtigen Dinge nach und nach aus Ihrem Leben verschwinden. Sie werden es nicht bereuen. Und achten Sie vor allem auch darauf, dass sich nicht wieder so viel von dem eher Unwichtigen „ansammelt“.

Tipp 2: Planen Sie Ihre Zeit

Siehe auch

Lesen Sie auch unseren ausführlichen Artikel über  Zeitmanagement

Wenn Sie Ihr Leben vereinfachen wollen, dann sollten Sie sich angewöhnen, Ihre Aufgaben und Ihre Zeit systematisch zu planen. Schaffen Sie sich am besten ein Zeitplanbuch an und gönnen Sie sich täglich 5 Minuten, um Ihren Tag zu planen. Für eine einfache Aufgaben- und Zeitplanung müssen Sie sich nur regelmäßig morgens hinsetzen und sich selbst schriftlich die folgenden Fragen beantworten:

  • Was ist das wichtigste Ziel, das ich im Augenblick erreichen will?
  • Was will ich heute dafür tun, diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen?
  • Was ist so wichtig, dass ich es unbedingt heute erledigen muss?
  • Welche wichtigen Dinge will ich nicht aus den Augen verlieren, auch wenn sie heute nicht im Vordergrund stehen?

So stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Verpflichtungen rechtzeitig nachkommen und den wichtigen und auch den langfristig orientierten Dingen in Ihrem Leben den notwendigen Platz einräumen. Und auch Kleinigkeiten werden Sie so nicht vergessen.

Tipp 3: Werfen Sie Ballast ab: Werden Sie „sinnlose“ Dinge los

Tipp

Durchforsten Sie Ihre Wohnung nach Gegenständen, die Sie seit wenigstens einem Monat nicht mehr benutzt haben und von denen Sie eigentlich genau wissen, dass Sie sie auch in Zukunft nicht mehr benutzen werden. Alten Krempel zu verkaufen, wegzuwerfen oder zu verschenken, kann sehr befreiend wirken. Nutzen Sie kostenlose Anzeigenblätter, um Dinge zu verschenken. Es gibt genug Menschen, die froh über all das Zeug sind und die mehr damit anfangen können.

Wir alle besitzen sehr viel „Zeugs“, das wir eigentlich gar nicht brauchen und das dazu auch noch oft im Weg steht. Kennen Sie das vielleicht auch, dass Sie gar nicht wissen, wo Sie den ganzen Krempel unterbringen sollen? Viele unnütze Gegenstände sorgen nicht nur dafür, dass wir zu wenig Platz haben. Jeder Gegenstand zieht und zerrt an uns und buhlt regelrecht um unsere Aufmerksamkeit: Eine Zeitschrift will durchgeblättert werden, ein Puzzle will zusammengesetzt, ein Spiel gespielt und ein Buch will gelesen werden. Vielleicht haben Sie ja auch häufig ein schlechtes Gewissen, weil Sie all die Dinge, die Sie in Ihrer Wohnung haben, gar nicht richtig wertschätzen können, weil es einfach zu viele sind? Dann wird es Zeit auszuräumen und sich von unnötigem Ballast zu befreien.

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

Tipp 4: Konzentrieren Sie sich mehr auf innere Werte als auf äußere Dinge

Wenn wir einmal ehrlich sind, brauchen wir alle doch gar nicht viel zum Glücklichsein: genug zu essen, ein Dach über dem Kopf, liebe Menschen und eine befriedigende Aufgabe. Auch wenn uns die Werbung einreden möchte, dass unser Glück in Äußerlichkeiten liegt, stimmt es einfach nicht. Mehr Konsum macht leider nicht automatisch glücklicher.

Auch wenn hier keine Askese propagiert werden soll, liegt der Schlüssel eines einfachen und erfüllten Lebens für sehr viele Menschen darin, sich mehr auf die inneren Dinge zu konzentrieren, wie z.B. die eigene Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und den eigenen inneren Frieden. Statt materiellen Dingen hinterherzuhechten, könnte es viel sinnvoller sein, der eigenen Entwicklung und dem eigenen Wachstum mehr Zeit und Raum zu geben. Glück, Erfüllung und innerer Frieden kommen von innen und nicht von außen. Wir können uns auch für alles Geld der Welt kein Glück kaufen. Der Mönch, der nichts besitzt, außer seiner Kleidung kann glücklicher sein, als der Top-Manager, der jährlich 1 Million € verdient.

Machen Sie also jetzt eine Liste mit allen Dingen, die Sie in Zukunft tun wollen, um sich mehr den inneren Dingen zu widmen und machen Sie auch gleichzeitig eine Liste mit allem, das Sie dafür aus Ihrem Leben streichen. Sie brauchen dabei auch nicht auf Liebgewonnenes verzichten – in der Regel reicht es, den überflüssigen Konsum einzuschränken und sich das zu gönnen, was man wirklich haben will.

Tipp 5: Gönnen Sie sich einen Ruhetag

„In der Woche wird gearbeitet und am Wochenende machen wir das, was uns Spaß macht.“ Diese Devise gilt für viele von uns. Das führt aber auch dazu, dass das Wochenende, das ja eigentlich als Erholungspause und Ruhetag gedacht ist, oft anstrengender wird, als die Arbeit! Das Ergebnis ist, dass wir gar nicht zur Ruhe kommen und eigentlich keinen Tag in der Woche für Entspannung, Besinnung und für das Tanken neuer Energien nutzen können. Das kann auf Dauer zum Ausbrennen führen, denn wir alle brauchen echte Ruhephasen.

Deswegen sollten Sie sich konsequent wenigstens einen Tag Ihres Wochenendes als Ruhetag gönnen und diesen nicht mit Aktivitäten und Verpflichtungen ausfüllen. Nehmen Sie sich einen Tag in der Woche frei von allem, was anstrengend ist. Nutzen Sie einen Tag der Woche als Ruhetag, also als einen Tag, an dem Sie wirklich zur Ruhe kommen können.

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Kommentare

  • Es gibt noch eine Alternative, um bestimmte Seiten im Browser zu blockieren. Die Firefox-Erweiterung (AddOn) Blocksite. Damit kann man bestimmte Seiten sperren. So habe ich das FanForum meines Lieblingsvereins blockiert und schon viele Stunden gespart, die ich sonst mit dem Lesen minderwertiger Beiträge vergeudet hätte.

  • Hallo Ralf,

    mir geht es genau so wie Johannes. Auch ich würde mich über ein paar Tipps freuen wie ich meinen Internet-Konsum einschränken könnte.

    Liebe Grüße

    • Ralf Senftleben
      Ralf Senftleben schreibt am 27. Juni 2011

      Hallo Johannes und Dagmar, Internet-Surfen (so wie auch Fernsehen oder Computerspiele) wird ja von den meisten Menschen als Ablenkung, Zerstreuung und Beschäftigung genutzt. Von mir auch :-) Surfen ist einfach, unterhaltsam und man ist nie fertig. Ein Ideales Ablenkungs- und Verdrängungsmedium :-)

      Einige Tipps, um den Internet-Konsum einzuschränken sind:

      1. Sich erlauben, so viel zu surfen, wie man will (um den Gegendruck aus der Sache zu nehmen)

      2. Ein Zeitprotokoll führen, wie oft und für wie lange man surft, um die eigene Achtsamkeit zu stärken.

      3. Für alternative Beschäftigungen sorgen (Lesen, Musikinstrument lernen, Sport machen, gemeinsam mit Freunden etwas unternehmen, Spazierengehen, Kurse besuchen)

      4. Sich fragen: Was soll das Wichtigste in meinem Leben sein? Und dann anfangen, etwas dafür zu tun?

      5. Programme wie „Freedom“ installieren, die das Internet zeitweise komplett abschalten können.

  • Danke Ralf,

    ich finde dass Du ein paar wichtige und gute Tips auf eine Reihe gebracht hast. Ich arbeite mich schon eine Weile an den Punkten entlang. Jetzt habe ich ein Problem mit dem letzten: Ich habe schon seit ungefähr einem Jahr keinen Fernseher mehr und vermisse ihn kein bisschen. Ich habe aber einen Laptop mit Internet (den ich nicht abschaffen kann und möchte). Ich sehe Parallelen zwischen den beiden Dingen und mir geht es oft so, dass ich eben vor dem Internet hängen bleibe. Mich würden daher einmal Tips für einen besseren Umgang mit diesem Medium interessieren.

    Viele Grüße,
    Johannes

  • Hallo Ralf,

    das mit dem Ballast abwerfen ist so eine Sache. Manche würden es gerne, schaffen es aber trotzdem nicht, sich von ihren „persönlichen“ Sachen zu trennen. Kenne eine Bekannte, die ein Messie-Syndrom aufweist. Was theoretisch richtig wäre, weiß die alles, sie kann es nur nicht umsetzen. Na ja, vor kurzem hat sie mal wieder ein bisschen sauber gemacht, da einer von der Volkszählung in ihre Wohnung (Hausflur) kam. :-)

    Schöne Grüße

    Armin

  • Hallo Ralf,

    viele gute Anregungen, knapp zusammengefasst. Einen Einwand hätte ich aber. Wir arbeiten nicht weniger als „früher“. Im Vergleich zum Pensum eines Arbeiters zu Beginn der Industrialisierung mag die Aussage stimmen, aber im Vergleich zu „richtig früher“ nicht mehr: Im Alten Rom arbeitete man um die Jahrtausendwende zum Beispiel etwa 6 Stunden am Tag. In der Landwirtschaft wurde „früher“ im Frühjahr und Sommer sehr hart und viel gearbeitet, im Winter dafür deutlich weniger, was die durchschnittliche Arbeitszeit (= Zeit,die man aufwendet, um seinen Lebensunterhalt zu sichern) wahrscheinlich auch gesenkt hat. Nur mal so als Anregung ;-)

    LG
    Sigrun

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