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10 Tipps, mit denen Sie Ihr Leben vereinfachen können - Tipps 6 - 10 (Seite 2 von 2)

Hier finden Sie weitere 5 Tipps, um Ihr Leben noch mehr zu vereinfachen.

Tipp 6: Werden Sie ordentlich

Die meisten Menschen mögen Ordnung. Das gilt übrigens auch für diejenigen, die ein Problem damit haben, Ordnung zu halten. Fast jeder mag den Anblick eines aufgeräumten Schreibtisches oder eines aufgeräumten Zimmers. Ordnung gibt uns das Gefühl der Klarheit und Einfachheit, ermöglicht uns einen schnellen Überblick und lenkt uns nicht ab.

Neben der Klarheit und Einfachheit, die eine ordentliche und aufgeräumte Umgebung – ob im Privatbereich oder auf der Arbeit – ausstrahlt, hat es noch einen ganz anderen Vorteil, wenn Sie Ordnung halten: Sie sparen massiv Zeit. Sie finden Dinge schneller, weil alles seinen Platz hat, Sie verbringen weniger Zeit mit Nebensächlichkeiten und können sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Ordnung gibt uns Klarheit und spart also Zeit. Deswegen lohnt es sich wirklich, ordentlicher zu werden.

Tipp 7: Lernen Sie, mit Geld umzugehen

Siehe auch

Lesen Sie dazu auch unseren Artikel  Tipps für Ihren finanziellen Erfolg

Das Leben zu vereinfachen heißt, sich den Dingen zu widmen, die am wichtigsten für einen selbst sind. Oft bedeutet das auch, die Zeit, die man dem Beruf und dem „Geld verdienen“ einräumt, zu reduzieren, um mehr Zeit für das zu haben, was einen ganz persönlich wirklich etwas bedeutet. Leider lässt sich mit vielen dieser für uns persönlich wichtigen und erfüllenden Dinge kein zusätzliches Geld verdienen, so dass wir in diesem Fall mit weniger Geld auskommen müssen. Wir können aber lernen, mit Geld umzugehen und sparsamer zu leben. Glücklicherweise geht ein einfacheres Leben auch damit einher, dass wir weniger Geld ausgeben, denn jemand, der ein einfaches Leben führt, braucht auch weniger Dinge.

Tipp 8: Suchen Sie sich die richtige Arbeit für Sie

Unser Beruf nimmt in unserem Leben eine bedeutende Rolle ein. Wenn Sie nicht zu den Menschen gehören, die finanzielle Freiheit genießen und genug Geld haben, um bis zu Ihrem Lebensabend davon zu leben, dann müssen Sie arbeiten, um Ihre Miete zu bezahlen, damit Sie genug zum Essen haben und um andere lebensnotwendige Dinge kaufen zu können. Und dafür investieren wir sehr viel unserer Lebenszeit.

Wenn wir unser Leben vereinfachen wollen, dann müssen wir uns auf die Dinge konzentrieren, die uns wichtig sind. Folglich sollte unser Beruf etwas sein, das uns Spaß macht. Wenn Sie Ihr Leben vereinfachen wollen, wählen Sie Ihren Beruf nach den folgenden Richtlinien aus:

  • Macht mir die Arbeit Spaß? Ist die Tätigkeit erfüllend? Gehe ich in meinem Beruf auf? Sehe ich Sinn in meiner Tätigkeit?
  • Erwirtschaftet meine Tätigkeit ausreichend Geld, damit ich davon ein einfaches Leben führen kann?

Ein Beruf, der Ihnen Spaß macht und in dem Sie genau soviel Geld verdienen, wie Sie brauchen, ist viel besser als ein Beruf, in dem Sie sehr viel mehr Geld verdienen, der Ihnen aber nicht soviel Spaß macht.

Tipp 9: Vereinfachen Sie die Arbeiten in Ihrem Leben

Das Leben zu vereinfachen bedeutet auch, die täglich anfallenden Arbeiten und Tätigkeiten zu vereinfachen, so dass Sie Zeit für wichtigere Dinge gewinnen. Es gibt viele Möglichkeiten, unsere täglichen Routinearbeiten einfacher zu gestalten. Überlegen Sie einmal selbst, womit sich Zeit und Arbeit sparen lässt.

Tipp

Wenn Sie eine bestimmte Haushaltstätigkeit wirklich hassen, dann überlegen Sie Folgendes:

Kann ich diese Tätigkeit mit irgendjemanden tauschen und diesem Menschen dafür etwas abnehmen, was ich gerne tue und dieser verabscheut?

Seien Sie pragmatisch. Reduzieren Sie Ihren Hausputz, wo es geht, indem Sie z.B. nicht versuchen einen Preis dabei zu gewinnen. Überlegen Sie, was Ihnen das Reinigen erleichtert. Wenn etwas in Ihrem Haushalt regelmäßig viel Putzarbeit verursacht, dann überlegen Sie, ob Sie sich davon trennen können. Schuhe können z.B. grundsätzlich im Flur oder vor der Eingangstür stehen bleiben. Wenn Sie genug Geld zur Verfügung haben, dann leisten Sie sich eine Haushaltshilfe. Besser können Sie Ihr Geld kaum anlegen, denn Sie gewinnen Zeit und Lebensqualität.

Konzentrieren Sie Ihre Einkäufe auf wenige Tage und vermeiden Sie die Stoßzeiten. Gehen Sie organisiert vor und schreiben eine Liste, damit Sie nichts vergessen und nicht noch einmal losfahren müssen. Auch hier ist systematisches Vorgehen ein wirklicher Zeitsparer. Wenn Sie einkaufen, kaufen Sie Großpackungen. Dann müssen Sie nicht nur seltener einkaufen, sondern sparen auch noch Geld.

Tipp 10: Schaffen Sie den Fernseher ab

Siehe auch

Lesen Sie auch unseren ausführlichen Artikel zum Fernsehen

Für viele Menschen gehört der Fernseher zu den Dingen, die sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Der durchschnittliche Deutsche verbringt 4 Stunden pro Tag vor dem Fernseher und viele davon wirklich nur, weil sie nichts Besseres zu tun haben oder weil es so wunderbar einfach ist, sich vor den Fernseher zu setzen und sich berieseln zu lassen.

Wir haben mittlerweile von vielen Menschen gehört, die ihren Fernseher abgeschafft und diesen Schritt seitdem noch keine Sekunde bereut haben. Wenn der Fernseher abgeschafft wird, bleibt mehr Zeit für aktivere Tätigkeiten, für das Lesen, für Spiele im Familien- oder Freundeskreis, für Austausch und, und, und. Und nicht zuletzt verlieren Sie eine Entschuldigung, warum Sie jetzt nicht an dem arbeiten können, was Ihnen wichtig ist (z.B. Ihre Ziele), denn der spannende Film heute Abend fällt ohne Fernseher notgedrungen aus. Wenn Sie nicht gleich auf’s Ganze gehen wollen, dann stellen Sie den Fernseher erst einmal in den Keller oder in einem Raum, wo das Fernsehen nicht mehr so gemütlich ist, weil Sie dann z.B. auf dem Boden sitzen müssen. So überlegen Sie es sich zweimal, ob Ihnen die Sendung wichtig genug ist, den Fernseher anzuschalten.

Literatur zum Thema:

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Kommentare

  • Es gibt noch eine Alternative, um bestimmte Seiten im Browser zu blockieren. Die Firefox-Erweiterung (AddOn) Blocksite. Damit kann man bestimmte Seiten sperren. So habe ich das FanForum meines Lieblingsvereins blockiert und schon viele Stunden gespart, die ich sonst mit dem Lesen minderwertiger Beiträge vergeudet hätte.

  • Hallo Ralf,

    mir geht es genau so wie Johannes. Auch ich würde mich über ein paar Tipps freuen wie ich meinen Internet-Konsum einschränken könnte.

    Liebe Grüße

    • Ralf Senftleben
      Ralf Senftleben schreibt am 27. Juni 2011

      Hallo Johannes und Dagmar, Internet-Surfen (so wie auch Fernsehen oder Computerspiele) wird ja von den meisten Menschen als Ablenkung, Zerstreuung und Beschäftigung genutzt. Von mir auch :-) Surfen ist einfach, unterhaltsam und man ist nie fertig. Ein Ideales Ablenkungs- und Verdrängungsmedium :-)

      Einige Tipps, um den Internet-Konsum einzuschränken sind:

      1. Sich erlauben, so viel zu surfen, wie man will (um den Gegendruck aus der Sache zu nehmen)

      2. Ein Zeitprotokoll führen, wie oft und für wie lange man surft, um die eigene Achtsamkeit zu stärken.

      3. Für alternative Beschäftigungen sorgen (Lesen, Musikinstrument lernen, Sport machen, gemeinsam mit Freunden etwas unternehmen, Spazierengehen, Kurse besuchen)

      4. Sich fragen: Was soll das Wichtigste in meinem Leben sein? Und dann anfangen, etwas dafür zu tun?

      5. Programme wie „Freedom“ installieren, die das Internet zeitweise komplett abschalten können.

  • Danke Ralf,

    ich finde dass Du ein paar wichtige und gute Tips auf eine Reihe gebracht hast. Ich arbeite mich schon eine Weile an den Punkten entlang. Jetzt habe ich ein Problem mit dem letzten: Ich habe schon seit ungefähr einem Jahr keinen Fernseher mehr und vermisse ihn kein bisschen. Ich habe aber einen Laptop mit Internet (den ich nicht abschaffen kann und möchte). Ich sehe Parallelen zwischen den beiden Dingen und mir geht es oft so, dass ich eben vor dem Internet hängen bleibe. Mich würden daher einmal Tips für einen besseren Umgang mit diesem Medium interessieren.

    Viele Grüße,
    Johannes

  • Hallo Ralf,

    das mit dem Ballast abwerfen ist so eine Sache. Manche würden es gerne, schaffen es aber trotzdem nicht, sich von ihren „persönlichen“ Sachen zu trennen. Kenne eine Bekannte, die ein Messie-Syndrom aufweist. Was theoretisch richtig wäre, weiß die alles, sie kann es nur nicht umsetzen. Na ja, vor kurzem hat sie mal wieder ein bisschen sauber gemacht, da einer von der Volkszählung in ihre Wohnung (Hausflur) kam. :-)

    Schöne Grüße

    Armin

  • Hallo Ralf,

    viele gute Anregungen, knapp zusammengefasst. Einen Einwand hätte ich aber. Wir arbeiten nicht weniger als „früher“. Im Vergleich zum Pensum eines Arbeiters zu Beginn der Industrialisierung mag die Aussage stimmen, aber im Vergleich zu „richtig früher“ nicht mehr: Im Alten Rom arbeitete man um die Jahrtausendwende zum Beispiel etwa 6 Stunden am Tag. In der Landwirtschaft wurde „früher“ im Frühjahr und Sommer sehr hart und viel gearbeitet, im Winter dafür deutlich weniger, was die durchschnittliche Arbeitszeit (= Zeit,die man aufwendet, um seinen Lebensunterhalt zu sichern) wahrscheinlich auch gesenkt hat. Nur mal so als Anregung ;-)

    LG
    Sigrun

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