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Mein Leben aus eigener Kraft besser machen

10 Tipps, sich selbst zu motivieren oder die Kunst der Selbstmotivation

So lernst du die Kunst der Selbstmotivation. Für Sport, dein Studium, die Schule, für das Abnehmen oder einfach überall, wo du dich selbst motivieren möchten.

Fällt es dir auch manchmal schwer, dich aufzuraffen und dich selbst zu motivieren? Anstehende Aufgaben schieben viele von uns ewig vor sich her. Und immer, wenn wir kurz davor sind, das zu tun, was wir uns vorgenommen haben, scheint es plötzlich doch wichtiger zu sein, z.B. die Fenster zu putzen, den Müll runterzubringen oder die Nachrichten zu sehen. Wenn du das von dir kennst, haben wir hier ein paar gute Tipps für dich:

Tipp 1: Zu Beginn klären, was wirklich getan werden muss

Bevor du dich an eine Aufgabe setzt, solltest du dir einmal über folgendes klar werden: Muss das, was du tun musst, wirklich getan werden? Das klingt vielleicht seltsam, aber manchmal sperren wir uns gegen eine Aufgabe, weil wir unbewusst das Gefühl haben, dass diese Aufgabe nicht so wichtig ist, dass diese Aufgabe unnötig ist oder dass es doch gefälligst jemand anderes machen sollte.

Entscheide dich deshalb zu Beginn eindeutig für oder gegen diese Aufgabe. Vielleicht kannst du sie delegieren? Vielleicht ist sie wirklich nicht so wichtig? Dann lass es sein.

Aber wenn du etwas tun musst, dann entscheide dich bewusst und eindeutig für diese Aufgabe und tu es.

Tipp 2: Finde heraus, was dich persönlich motiviert und nutze dieses Wissen

Was motiviert dich besonders? Geld? Anerkennung? Wenn eine Aufgabe schwierig ist? Wenn du mit anderen zusammenarbeiten kannst? Was genau ist es, zu dem du dich hingezogen fühlst?

Jeder von uns hat bestimmte Dinge, die ihn motivieren, und jeder hat Dinge, die ihn demotivieren.

Der Trick ist nun, herauszufinden, was uns motiviert und demotiviert. Denn wenn wir das herausgefunden haben, dann ist das ganz oft schon der Schlüssel zum Erfolg. Das ist übrigens auch das ganz zentrale Leitziel bei unserem Audio-Coach Selbstmotivation.

Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du dir deine Aufgaben danach gestalten. Angenommen du musst eine Diplomarbeit schreiben und weißt von dir, dass du lieber im Team arbeitest. Dann kannst du dir Motivation schaffen, in dem du entweder ein “Diplomanden-Team” gründest oder versuchst, mit jemandem zusammen eine Diplomarbeit zu schreiben (in vielen Fachbereichen geht das). Es geht darum, dass du dir deine Aufgaben selbst gestalten kannst. Tu es nach deinen Bedürfnissen. Wenn du weißt, was dich motiviert, kannst du dieses Wissen zur Selbststeuerung nutzen.

Tipp 3: Selbstmotivation durch Visualisierung

Siehe auch

Visualisierung

Wenn du dich für eine Aufgabe motivieren willst, dann stelle dir vor deinem geistigen Auge vor, wie du die Aufgabe mit Freude und Elan erledigst. Male dir das mit bunten Farben aus und denke an den Moment, in dem du diese Aufgabe bewältigt hast – wie gut und erleichtert du dich dann fühlst und wie stolz du bist.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Es gibt uns ein gutes Gefühl, wenn wir eine Aufgabe erledigt haben. Warum sollen wir dieses Gefühl nicht schon vorher nutzen, indem wir uns das Gefühl mit allen unseren Sinnen vorstellen? Was genau wirst du sehen, wenn du die Aufgabe erfüllt hast? Was wirst du hören? Wie wirst du dich fühlen? Was wirst du zu dir selbst sagen? Was werden andere zu dir sagen? Ist das nicht ein gutes Gefühl? So kannst du dich durch Visualisierungen sehr stark selbst motivieren.

Tipp 4: Achte auf deine inneren Programme

Rede dir auf keinen Fall ständig selbst ein, dass du dich z.B. “nicht konzentrieren kannst”, oder dass du “diese Aufgabe nie bewältigen wirst”. So programmierst du dich darauf, keine Lust zu haben, zu scheitern oder weiter unmotiviert zu sein. Wenn du deine Gedanken nicht ausschalten kannst, schreibe sie notfalls einmal auf ein Blatt Papier und zerreiß es dann. Das ist ein reinigendes Ritual, das uns von peinigenden Gedanken befreien kann.

Noch besser: Rede dir ein, dass die “die Aufgabe Spaß macht”, dass sie “ganz schnell erledigt ist”, oder dass es “ein Kinderspiel ist”. Auch wenn du nicht daran glaubst, programmierst du so dein Unterbewusstsein auf die neuen nützlichen Gedankengänge und schon sind dir diese Gedanken in Fleisch und Blut übergegangen.

Tipp 5: Motivieren durch Belohnungen

Sehr viele Menschen lassen sich durch Belohnungen motivieren. Du auch?

Dann nutze das. Stelle dir selbst Belohnungen für erfüllte Aufgaben in Aussicht – z.B. ein bestimmtes Buch, einen Kinobesuch, eine Massage oder ein paar Karten für das nächste Sportfinale. Suche dir Sachen aus, die du wirklich gern hast oder tun würdest. Sage dir “Wenn ich diese zehn Akten bearbeitet habe, kaufe ich mir die CD, die ich mir schon solange wünsche.” oder “Wenn ich diesen Kurs erfolgreich abgeschlossen habe, belohne ich mich mit dem neuen Computerspiel.”

Schreibe dir auf, womit du dich wofür genau belohnen wirst. Und das Allerwichtigste: Betrüge dich niemals selbst um deine Belohnung. Was du dir versprichst, musst du auch unbedingt halten.

Tipp 6: Schaffe dir künstlichen Zeitdruck

Sehr viele Menschen lassen sich durch eine Deadline motivieren.

Wenn der Termindruck größer wird, können sie sich plötzlich ohne Probleme und ohne Hadern an die Arbeit machen. Nutze auch das für dich, indem du dir selbst Termine für deine Aufgaben setzt.

Und zwar nicht einfach nur in deinem stillen Kämmerlein. Trage solche Termine in deinen Kalender, wie andere Geschäftstermine auch. Rede mit anderen darüber. Schreibe dir die Termine auf Post-it-Notes und hefte sie dir an deine Pinnwand oder an deinen PC.

Unterschätze nicht, wie kraftvoll solche selbst gesetzten Termine wirken, wenn du ernst und ehrlich mit dir selbst bist.

Bei größeren Vorhaben ist es sinnvoll, die Aufgabe in Teilaufgaben zu zerlegen und einen Termin für jede diese Teilaufgabe mit sich selbst zu vereinbaren. So verhinderst du, dass du erst drei Tage vor deinem Endtermin mit einer Aufgabe beginnst, deren Erledigung normalerweise drei Wochen dauert.

Tipp 7: Für den längeren Zeitraum – Maßnahmenpläne

Oft sind wir schlecht motiviert, weil wir nicht absehen können, wie lange eine Aufgabe dauern wird und was da alles auf uns zukommt. So wirken unsere Vorhaben oft viel zu groß und damit kaum bewältigbar. Erstelle deshalb konkrete Maßnahmenpläne.

Angenommen du planst einen Jobwechsel. Dann könnte ein Maßnahmenplan dafür wie folgt aussehen:

Konkrete Aufgabe Erledigt bis Checktermin Belohnung
Anzeige entworfen und geschrieben 15.8. 10.8. Eine CD
Mit Headhuntern gesprochen 20.8. 15.8. Ein Buch
Bewerbungs- Mappe zusammengestellt 30.8. 24.8. Ruhiger Nachmittag
Assessment-Center Training besucht 15.9 10.9. Kinobesuch
Habe neuen Job 31.10. 20.10. 3 Tage Disneyland

Tipp 8: Für den aktuellen Tag – Zeitpläne

Siehe auch

Zeitmanagement

Wenn wir morgens am Tag unsere Arbeitsaufgaben überschauen können, fällt es uns viel leichter, überhaupt anzufangen. Erstelle deshalb morgens einen konkreten Arbeitsplan für den anstehenden Tag. Schreibe auf, was du erledigen willst, wieviel Zeit du dafür brauchst (+ Pufferzeit) und ggf. auch die Belohnung für eine besondere Aufgabe.

Lege dir die unangenehmen Aufgaben an den Anfang des Tages, damit du sie bald hinter dir hast. Streiche alle erfüllten Aufgaben durch, damit du sehen kannst, dass du vorankommst. Was du nicht schaffst, übertrage in den nächsten Tag.

Tipp 9: Feiere dich!

Wir sind oft wenig motiviert, wenn wir nicht ausreichend Anerkennung bekommen. Nun kannst du aber nicht erwarten, dass immer jemand applaudiert, wenn du eine Aufgabe erfüllt hast.

Damit du aber trotzdem motiviert bist, sollten du dir selbst deine Leistungen anerkennen und dich damit wertschätzen. Feiere ruhig einmal, wenn du eine unangenehme oder große Aufgabe bewältigt hast. Lobe dich selbst. Du kannst auch deinem Lebenspartner oder deiner -partnerin davon erzählen. Genieße es, mit etwas fertig geworden zu sein.

Wenn du deine erledigten Aufgaben so positiv beendest, wirst du das nächste Mal sicher viel mehr Lust haben, anzufangen. Du verbindest dann etwas Schönes damit.

Tipp 10: Und wenn alles nichts hilft

Manchmal hilft alles nichts. Kein Tipp motiviert einen, nichts kann einen anregen.

Es ist dann einfach nichts zu machen. Bevor du nun stundenlang vor deiner Arbeit hockst und doch nichts schaffst, solltest du an solchen Tagen einfach aufhören. Mache früher Schluss , wenn es möglich ist (sicher hast du noch ein paar Überstunden abzufeiern oder du hast vielleicht Gleitzeit). Tu etwas ganz anderes. Erlaube dir eine Auszeit. Und zwar ohne jedes schlechte Gewissen.

Es gibt einfach diese Tage, an denen man sich zu nichts aufraffen kann. Nutze einen solchen Tag für dich und mache das Beste daraus.

Extra-Tipp:

Es ist wichtig, dass du nicht zu sehr auf allgemeine Motivationsratschläge hörst. Denn wir sind alle anders und es gibt Dinge, die den einen motivieren und den anderen total ausbremsen.

Deswegen musst du herausfinden, was für dich ganz persönlich funktioniert und was nicht. Hier hilft vielen Menschen das Audio-Training “Selbstmotivation”, weil sie hier in kleinen Schritten herausfinden, was sie ganz persönlich motiviert und demotiviert.

Und sobald du weißt, was dich motiviert und demotiviert, lernst, dieses Wissen gezielt im Alltag anzuwenden. Du stellst also gezielt Motivation her. Indem du deine Situation geschickt anpasst. Das ist Selbstmanagement in Reinform. Du lernst dich erst selbst besser kennen und nutzt dann die Erkenntnisse über dich selbst auf pfiffige, kluge, intelligente und achtsame Art und Weise

Und das ist viel besser, als sich über die eigene Antriebslosigkeit zu ärgern und die Aufgabe trotzdem weiter vor sich herzuschieben.

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Hier alle Tipps zusammengefasst als Erinnerung. Zum auf den Schreibtisch legen. Oder an die Wand hängen.

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Kommentare

  • Das kann ich nur bestätigen, so oft nehmen wir uns nicht die Zeit über solche Dinge nachzudenken.
    Souveräner Umgang mit Konflikten, Stress, Beziehungen oder eigenen Zielen und Fähigkeiten erfordert eben Übung – und oft einen neuen Blickwinkel.
    Danke für den schönen Artikel.

  • Toller Artikel mit vielen tollen Tipps!

    Nur bei Tipp 6 “Schaffe dir künstlichen Zeitdruck” sehe ich bei mir selbst aber auch bei vielen anderen, dass man sich nicht immer so leicht überlisten kann. Denn man weiß ja letztlich, dass diese selbstgesetzten “Deadlines” keine echte Limits darstellen.

    Hier empfinde ich es immer als sehr hilfreich, wenn man – wie beschrieben – sozialen Druck aufbaut. Einfach mit einem Freund oder Kollegen eine Deadline sowie eine “Strafe” ausmachen, wenn dieser Termin nicht eingehalten wird. Ich finde, das funktioniert wunderbar :)

    Viele Grüße und erfolgreiche Projekte!
    Fabian

  • Sehr schöner und ausführlicher Artikel. Ich finde es auch sehr wichtig sich klar zu machen was einem wichtig ist, um ein Leitbild für seine Ziele zu haben und sich selber motivieren zu können. Die längerfristige und wahre Motivation ist die, die von innen kommt und nicht das Geld oder das schicke Auto.

  • Carsten Seiffert, StärkenTraining schreibt am 3. März 2016 Antworten

    Ein sehr interessanter und konstruktiver Beitrag. Vielen Dank dafür. Wenn es uns allen gelänge, uns selbst zu motivieren, wäre die allgemeine Atmosphäre um uns herum viel konstruktiver. Danke daher für die Tipps. Ich darf anmerken, dass es jedem Einzelnen noch leichter fiele, sich selbst zu motivieren, wenn man sich seiner individuellen Stärken bewusst ist / wäre. Jedes Stärken-Geflecht hat nämlich unterschiedliche Bedürfnisse und braucht daher unterschiedliche Motivationsansätze. Wenn es mit der Motivation gut klappt, dann funktioniert auch das Delegieren besser und die Kommunikation und Zusammenarbeit läuft reibungsloser.
    Im Sinne dieses Artikels wünsche ich uns allen eine optimale Selbst-Motivation.

    Herzliche Grüße
    Carsten Seiffert

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