Einmal Jammern kostet 2 EURO
Von Tania Konnerth • 6 Kommentare
Das Thema "Jammern" ist immer wieder gut für einen Artikel bei uns. Warum? Weil Jammern fast immer nichts als Energieverschwendung ist und weil diejenigen, die das für sich erkannt haben, in der Lage sind, ihre Energie meist sehr viel besser (im Sinne von konstruktiv) zu nutzen.
In dem Buch Glücklich ohne Grund! von Marci Shimoff fand ich zum Thema "Jammern" nun eine kleine Übung, die ich mit Ihnen teilen möchte:
Und zwar sollte sie im Rahmen eines Seminares immer dann, wenn sie sich über äußere Umstände beklagte (also jammerte) oder anderen Schuld für ihren eigenen Zustand gab (also jammerte), 2 Dollar in die Kasse zahlen. Sie beschreibt dann, wie wenig ihr vor dieser Übung klar gewesen war, wie oft sie am Tag in eine Opferrolle fiel und dass zwar am Ende des Tages ihre Geldbörse leer war, sie aber eine Menge über sich gelernt hatte…
Mich hat das beeindruckt und auch an mich selbst erinnert. Auch ich würde an manchen Tagen noch immer die Kasse zum Klingeln bringen. An anderen hingegen wäre die Ausbeute eher gering – und ich arbeite daran, dass diese Tage immer häufiger werden.
Vielleicht ist das ja auch eine inspirierende Anregung für Sie? Dann richten Sie sich doch einfach mal eine Sparbüchse ein und zahlen konsequent für jedes Jammern 2,- EUR ein.






Die Sparbüchse aber bitte regelmäßig leeren und für einen guten Zweck spenden. Dann bereitet es wenigstens "Schmerzen", weil das Geld dem eigenen Konsum futsch ist.
also ich würde das nicht machen, denn wenn ich so viele Sorgen hätte und ständig jammern müßte und dann noch dafür zahlen sollte, hätte ich binnen kurzer Zeit noch eine weitere Sorge und einen Grund zu Jammern, denn ich wäre arm.
Als wenn sich ein *echter* Jammerer mit so einem Trick SELBST austricksen würde.
Hätte ich das Geld, würde ich das machen ;)
Wenns wehtut klappts doch besser! ;-)
Ich habe es ein paar Tage versucht.
Es scheiterte daran, das ich nicht genug Münzgeld hatte ;-)
Aber da wird es einem wirklich bewusst, dass auch wenn man sich für einen positiven Menschen hält, jammert man doch noch mehr als reichlich. Die Übung ist ein guter Gedankenanstoß.