Das Leben ist kein Spiel!
Von Ralf Senftleben • 37 Kommentare
Die meisten Menschen spielen gerne. Wir spielen Karten, Brett- oder Gesellschaftsspiele. Wir spielen am Computer. Wir spielen im Verein Fußball oder Tischtennis. Wir spielen mit unseren Kindern. Oder mit unseren Katzen und Hunden.
Spielen ist für uns Menschen offensichtlich eine ganz wichtige Geschichte. Spielen ist lustig. Spielen macht Spaß. Beim Spielen darf man auch mal spinnen und aus sich heraus gehen.
Und dann gibt es noch unser restliches Leben.
Oh ha!
Da spielen die meisten weniger. Warum nicht? Weil das Leben kein Spiel ist. Das Leben ist ernst. Oder nicht?
Zum Beispiel unser Beruf. Da geht es um unsere Existenz. Das ist für die meisten kein Spiel. Da geht es nicht um Spaß. Da darf man nicht rumalbern. Denn da haben unsere Handlungen Konsequenzen. Deswegen müssen wir die Sache ernst nehmen. Und viele haben im Beruf ja auch wirklich nichts zu lachen. Ist ja auch ok so, man geht ja schließlich nicht arbeiten, um Spaß zu haben.
Nehmen wir das Thema Partnerschaft. Das ist auch oft kein Zuckerschlecken. Glücklich ist der, der mit seinem Partner auf eine spielerische Art Spaß hat. Viele haben aber keinen Spaß mit ihrem Mann oder ihrer Frau. Da geht es eher darum, wer Recht hat. Wer bestimmt. Da geht es darum, wer sich durchsetzt. Partnerschaft ist eben auch oft kein Spiel. Da geht es für viele in erster Linie darum, nicht alleine zu sein. Manchmal zu einem hohen Preis.
Oder nehmen wir die Familie. Hui, wenn Sie mit Ihrer Familie Spaß wirklich Spaß haben, dann dürfen Sie sehr, sehr dankbar sein. Denn für viele ist die eigene Familie alles andere als ein Spiel. In der Familie geht es häufig um offene Rechnungen. Oder darum, wer wem Unrecht getan hat. Es geht um Schuld. Und um Sühne. Und wenn jemand stirbt, geht es darum, wer am meisten vom Kuchen abbekommt. Spaß und Familie sind zwei Dinge, die oft nicht wirklich zusammengehören.
Ja, ein Großteil des Lebens ist für viele von uns wirklich kein Spiel. Und das, wo wir Menschen doch so gerne spielen. Verdammt traurig, oder?
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich kenne Menschen, die weigern sich strikt, alles zu wichtig und zu ernst zu nehmen. Sie nehmen alles leicht: ihren Beruf, ihre Familie, ihre Partnerschaft und auch sich selbst und das Leben allgemein.
Für diese Menschen ist nicht nur Skat ein Spiel, sondern ein Großteil des Lebens. Spiel und Spaß sind für solche Menschen nicht nur ein zufälliges, seltenes Abfallprodukt des Lebens, sondern es ist der Sinn des Lebens selbst.
Ich sage hier nicht, dass jeder so werden soll. Für mich sind diese Menschen einfach nur der Beweis dafür, dass das Leben nicht grundsätzlich ernst, schwer und spaßfrei sein muss.
Wir selbst sind es, die das Leben dazu machen. Indem wir das Leben zu oft zu ernst nehmen. Indem wir uns von unseren Ängsten und Sorgen regieren lassen. Und von dem, was die anderen denken könnten. Wahrscheinlich weil wir es so gelernt haben. Und weil es alle anderen ja auch so machen. Aber das heißt ja nicht, dass es der richtige Weg ist.
Wie würde sich Ihr Leben verändern, wenn Sie noch öfter über Ihre Probleme lachen würden? Und noch öfter über die Absurdität des Daseins? Oder vielleicht sogar über sich selbst?
Würde es einen Unterschied machen, wenn Sie noch öfter spielerischer und mit mehr Leichtigkeit in die Welt gehen würden? Wenn Sie sich vielleicht manchmal auch im “richtigen Leben” ein bisschen mehr Spaß erlauben würden? Wenn Sie sich zugestehen könnten, auch öfter einmal etwas Neues auszuprobieren und eben herumzuspielen?
Was könnte das ändern?
Natürlich… es ist nicht schlau, mit allen Dingen zu sorglos umzugehen. Wenn man beim Monopoly die falsche Straße kauft, dann ist das nach dem Spiel egal. Wenn man eine Eigentumswohnung kauft, dann lebt man meistens 20 Jahre mit dieser Entscheidung.
Aber wir nehmen ja oft auch die kleinen Dinge so verdammt ernst, obwohl diese wirklich keine langfristige Bedeutung haben. Da erzeugt unsere Verbissenheit die Probleme und nicht das Leben selbst.
Ich möchte Sie jedenfalls heute dazu einladen, vielleicht die nächsten 7 Tage das Leben ein klein wenig spielerischer und leichter anzugehen. Vielleicht, indem Sie öfter nach der Komik in der Welt suchen. Oder indem Sie aus alltäglichen Dingen ein Spiel machen. Beobachten Sie vielleicht Kinder und schauen sie, wie spielerisch sie durch die Welt gehen. Und machen Sie es ihnen nach. Denn die meisten Kinder wissen noch, wie man ordentlich spielt.
Und dann werden Sie vielleicht auch immer mehr herausfinden, dass das Leben doch ganz oft ein Spiel sein kann. Wenn Sie es zulassen.





Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist,
und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.
(Friedrich von Schiller,1759-1805)
Das ist ein sehr, sehr gute Artikel! Eine leichtere, mehr spielerische Einstellung tut im Alltag sehr gut und lässt manchen Konflikt gar nicht erst so groß werden, dass man ihn erst nehmen müsste, würde sogar viele Probleme einfach gar nicht entstehen lassen, gerade in Partnerschaft und Familie, aber auch am Arbeitsplatz reibt man sich dann nicht so auf und hat mehr Energie für die wirklich wichtigen Dinge. Kann auch Rück- und Nackenschläge besser wegstecken.
Das Zitat meiner Vorschreiberin fiel mir auch als Erstes ein, als ich den Artikel las. Nur im Spiel bzw. mit der dabei bestehenden Lockerheit kann man sich ganz entfalten.
Das lässt sich auch auf andere Bereiche anwenden, z.B. den Sport, nur ein lockerer Muskel kann wirklich gut arbeiten und stärker werden, in verspanntem Zustand ist er weniger leistungsfähig und kann sich nicht entwickeln. Sportliche Höchstleistungen entstehen auch nur, wenn das Verhältnis von Geschmeidigkeit (die auf psychischer und körperlicher Losgelassenheit beruht) und auf den Punkt gebrachter Konzentration und Muskelanspannng.
Ich denke, es ist auch bei der Arbeit und im Privaten so ... wer einigermaßen locker und entspannt ist, kann sich dann konzentrieren und anstrengen, wenn es nötig ist und verpulvert seine Kraft nicht unproduktiv oder da, wo es ihm selbst oder der Beziehung zu anderen Menschen eher schadet.
Wirklich mal wieder eine sehr gute Anregung!
Hallo zusammen,
mir fallen auf Deinen Artikel,Tanja, nur die Worte von Herberts Grönemeyers...Kinder an die Macht dazu ein:
Die Armeen aus Gummibärchen
die Panzer aus Marzipan
Kriege werden aufgegessen
einfacher Plan
kindlich genial
Es gibt kein Gut
es gibt kein Böse
es gibt kein Schwarz
es gibt kein Weiß
es gibt Zahnlücken
statt zu unterdrücken
gibt's Erdbeereis auf Lebenszeit
immer für'ne Überraschung gut
Gebt den Kindern das Kommando
sie berechnen nicht
was sie tun
Die Welt gehört in Kinderhände
dem Trübsinn ein Ende
wir werden in Grund und Boden gelacht
Kinder an die Macht.
Sie sind die wahren Anarchisten
lieben das Chaos räumen ab
kennen keine Rechte
keine Pflichten
noch ungebeugte Kraft
massenhaft
ungestümer Stolz...
...was für ein Traum nochmal so sein zu dürfen...
Euch allen noch eine schöne Zeit...mit besonderen Grüßen aus dem jecken Kölle....Ulli
Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Math. 18,3
Kinder zeichnet ihre Unbefangenheit gegenüber ihren Mitmenschen aus.
Im Spiel ist die Zeit aufgehoben. Weder die Vergangenheit noch die Zukunft haben Bedeutung. Allein das HIER und JETZT sind wichtig. Damit sind keine Schuldgefühle aus der Vergangenheit noch Sorgen und Ängste wegen der Zukunft möglich. Wahres Glück ist immer nur in der Gegenwart möglich.
Volker Specht
Lachen in einer Beziehung, egal ob privat oder beruflich, ist ein sehr gutes Indiz dafür, ob diese noch in Ordnung ist.
Es ist erschreckend, wie vielen Menschen das Lachen abhanden gekommen ist.
Sie nehmen sich und ihre Problemchen viel zu ernst und bauschen sie so lange auf, bis echte Probleme daraus werden.
Es gibt so viele schöne Momente im Leben, für die wir dankbar sein können. Aber leider wird fast alles als selbstverständlich hingenommen, was für viele Menschen auf der Erde gar nicht selbstverständlich ist.
Wer dankbar ist, der ist niemals unglücklich und hat auch immer etwas zum Lachen.
Jürgen Gräbel
einen guten Tag zusammen,
eben habe ich mal gespielt.
Seit einiger Zeit sticht mir das NICHT und KEIN ins Auge.
Also habe ich den Newsletter auf die nichtse uns keinse überprüft. 16x nicht und 7x kein. Irdendwo habe ich gelernt,
dass mein Unterbewusstsein das nicht nicht versteht. Lasse ich die Nichtse und Keinse weg, verstehe ich wo es lang geht. Weg von, hin zu.
Jemand hat mal zu mir gesagt: "Das leben ist (K)ein Schlotzer"
Danke für die Lektion
Roland, siehe auch:
http://www.zeitzuleben.de/p/4484/Das-Unterbewusstsein-versteht-keine-Verneinung.html
:-)
Das Leben ist ein Spiel
und es gibt so viele Mitspieler
und wenn Du das begriffen hast,
dann kannst Du lachen
....und das Leben ist so schön...
ja, das ist alles richtig, das Leben sollte leicht und spielerisch sein, in Beziehungen, im Berufsalltag, in der Freizeit. Die Gefahr dabei ist, dass man anderes ausblendet: Die neu diagnostizierte MS eine Freundes, der Darmkrebs eines Arbeitskollegen - was auch immer. Das ist kein Spiel, sondern bitterer Ernst und auch das gehört zum Leben. Hier zu sagen: Du musst es halt (womöglich noch dankbar!) annehmen, ist zu einfach. Wir brauchen beides: Die spielerische Leichtigkeit und das Bewusstsein, dass es auch wirkliches Elend gibt, das wir nicht in der Hand haben. Die Positivismen einer "don't worry, be happy"-Mentalität grenzt jene aus, die es eben nicht ganz so leicht haben, wir wir das gern hätten und verunmöglicht echtes Mitgefühl und Unterstützung, zu denen die, denen es gut geht gegenüber denen, die mühsam kämpfen, eigentlich verpflichtet sind.
Herzliche Grüsse
Dagmar
Einen schönen Sonntagmorgen!
Wenn ich manchmal meinen älteren, so überaus verantwortungsbewussten Bruder, dessen Anspruch es ist, dass Geist und gefälligst auch Körper bestens zu funktionieren haben, in den wenigen Momenten, wo ich den Jüngeren, den "Lauser", das "Schelmische" in seinen Augen wiederfinde, betrachte, in diesen Augenblicken kommt Nähe auf, ist er mir vertrauter und er selbst ist endlich auch einmal entspannt. Menschen, die all das, was das Leben spielerisch macht, die "Leichtigkeit des Sein", irgendwann verlernt haben, neigen dazu, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen, weil das Herz, ein hart arbeitender Muskel, mit einem ständigen, verhärteten Panzer um sich herum versteinert und irgendwann zerbricht.
Ich neige auch zu Perfektionismus, immer und immer wieder, obwohl mein Verstand begriffen hat, auf welchem Hintergrund dieser fußt. Einiges in die richtige Richtung habe ich auch von meinen Katzen gelernt. Die eine war eine richtige Draufgängerin, hatte auch immer mal wieder ein zerkratztes Ohr von Kämpfen oder lahmte nal kurzzeitig, war jedoch mir gegenüber sanft, liebevoll und zudem eine unglaubliche Genießerin, lebte das Hier und Jetzt intensivst, starb etwas früher aufgrund eines Unfalls. Die andere war sehr zurückhaltend, blieb ständig beim Haus und sauste bei jeder erdenklichen Gefahr hinein und traute sich lange Zeit auch nicht mehr heraus. Nie hätte sie sich etwas gewagt, was ihre angedachten Möglichkeiten überstiegen hätte. Nun, wie eventuell zu erwarten war, wurde sie etwas älter.
Ich erkenne mich zwischenzeitlich in beiden wieder. Für mich liegt meine Wahrheit zu leben dazwischen und ich erinnere mich bei entsprechender Gelegenheit daran, möglichst keinen der beiden Teile, insbesondere den mehr leichten, humorigen zu vernachlässigen. Anstatt mich über mich selbst zu ärgern, gegebenenfalls runter zu machen, zu entwerten und mir noch ein Magengeschwür zu holen, hat das Über-Sich-Selbst-Lachen etwas unglaublich Befreiendes, Versöhnliches, letztlich auch anderen gegenüber.
Ich empfinde es so, dass das eher Spielerische schwierigen Erlebnissen den Charakter von Katastrophen nimmt und damit hilft, die Geschehnisse mehr aus der Distanz zu betrachten und damit besser als Erfahrungswert einzuordnen.
K. H. Waggerl drückt es in einem seiner Sprüche so aus:
Nur sechsmal kirchturmhoch über den Dingen, und schon wird alles rührend klein und ein bisschen spassig. Und wenn man das erwägt, dann darf man es wohl dem lieben Gott nicht verübeln, dass er manchmal unser Gestrampel von der heiteren Seite nimmt, wie es den Anschein hat.
Einen gelassenen Sonntag allen zusammen
movie
Wie bei schon so vielen Artikeln von Ihnen dachte ich mir: "da haben sie recht, danke für die Anregung! Ich versuche im Alltag daran zu denken und es einzubinden..." ABER wie bekommt man das hin, wenn wieder die eigene Konditionierung zuschlägt, wenn man in die üblichen Situationen gerät, in denen man wie üblich starr, vielleicht negativ oder einseitig bewertend reagiert, obwohl man es doch eigentlich besser weiß? Obwohl ich es besser weiß, obwohl meine Grundeinstellung zu den Dingen sich fast immer mit der in den Artikeln aufgezeigten deckt, vergesse ich es scheinbar immer wieder im Alltag und reagiere wie jahrelang durch Erziehung und negative Erfahrungen konditioniert. Wenn ein Kind sich zu oft an der Herdplatte verbrennt, meidet es diese - wir Erwachsenen handeln genauso, nur dass wir schon an ganz vielen verschiedenen "Herdplatten" verbrannt haben und wir dadurch leicht den Eindruck gewinnen können, dass uns ausprobieren schadet und Schmerz verursacht und so lassen wir vieles, was es wert gewesen wäre zu "erspielen" und wir stecken es direkt in die "geht doch nicht-Schublade".
Eins noch zum Schluss: Zu mir sagte vor etwa 10 Jahren einmal jemand: "Das Leben ist kein bunter Teller". Ich war entsetzt über diese negative Einstellung und erwiderte sofort voller innerer Überzeugung: "Doch! Natürlich!" Jetzt, 10 Jahre später würde ich es immer noch bejahen und doch lebe ich es nicht mehr so, denn an vielen Erfahrungen reicher ist man oft an Leichtigkeit ärmer und die Begeistungsfähigkeit, die man braucht um immer wieder neues zu erspielen nimmt ab. Wie kann man das verhindern und wie kann man sich das trotz aller "Verbrennungen" wieder holen?
Liebe Grüße
Myriam
Wie bei schon so vielen Artikeln von Ihnen dachte ich mir: "da haben sie recht, danke für die Anregung! Ich versuche im Alltag daran zu denken und es einzubinden..." ABER wie bekommt man das hin, wenn wieder die eigene Konditionierung zuschlägt, wenn man in die üblichen Situationen gerät, in denen man wie üblich starr, vielleicht negativ oder einseitig bewertend reagiert, obwohl man es doch eigentlich besser weiß? Obwohl ich es besser weiß, obwohl meine Grundeinstellung zu den Dingen sich fast immer mit der in den Artikeln aufgezeigten deckt, vergesse ich es scheinbar immer wieder im Alltag und reagiere wie jahrelang durch Erziehung und negative Erfahrungen konditioniert. Wenn ein Kind sich zu oft an der Herdplatte verbrennt, meidet es diese - wir Erwachsenen handeln genauso, nur dass wir schon an ganz vielen verschiedenen "Herdplatten" verbrannt haben und wir dadurch leicht den Eindruck gewinnen können, dass uns ausprobieren schadet und Schmerz verursacht und so lassen wir vieles, was es wert gewesen wäre zu "erspielen" und wir stecken es direkt in die "geht doch nicht-Schublade".
Eins noch zum Schluss: Zu mir sagte vor etwa 10 Jahren einmal jemand: "Das Leben ist kein bunter Teller". Ich war entsetzt über diese negative Einstellung und erwiderte sofort voller innerer Überzeugung: "Doch! Natürlich!" Jetzt, 10 Jahre später würde ich es immer noch bejahen und doch lebe ich es nicht mehr so, denn an vielen Erfahrungen reicher ist man oft an Leichtigkeit ärmer und die Begeistungsfähigkeit, die man braucht um immer wieder neues zu erspielen nimmt ab. Wie kann man das verhindern und wie kann man sich das trotz aller "Verbrennungen" wieder holen?
Liebe Grüße
Myriam
Hallo !!!
Ich bekomme seit ungefähr einem Jahr oder schon mehr Ihren Newsletter Sonntags.
Und ich finde es gut, dass er Sonntags kommt.
Vielleicht, weil die aktuelle Woche zu Ende geht, man es ruhiger angeht und die neue Woche bevorsteht, in die man mit neuen Erkenntnissen gehen kann.
Das Leben ist ein Spiel !
Ganz genau.
Anthony Robbins meinte mal "Eine außergewöhnliche Psychologie verschafft dir ein außergewöhnliches Leben !"
Daran versuche ich fest zu halten.
Zudem achte ich darauf, dass ich mich genug bewege, auch auf eine spielerische, energische Art. So kommt Bewegung ins ganze Leben, und man trifft produktive Entscheidungen für sein Leben.
Das Leben ist ein Spiel: Ich entwickel mich immer weiter. Stufe für Stufe, oder wie in Spielen "Level für Level".
In Spielen haben wir auch Probleme oder Hindernisse, wenn wir nicht vorankommen.
Wir spielen ja Fussball auch nicht alleine, sondern mit Gegner.
Wir suchen uns also freiwillig Gegner aus.
Weil so unser Leben sinnvoll ist.
Also wieso sollten wir uns dann über Probleme aufregen ?
Probleme sind somit doch dann auch ein Lebenszeichen, ein Antrieb, ein neues Ziel.
Ich danke für die schönen Artikel, aber bei diesem wollte ich auch mal ein Kommentar hinterlassen.
Wenn Sie wollen, können Sie mir ein Statement geben.
Liebste Grüße,
Francois
Gratuliere zu diesem Beitrag - Sie sprachen mir aus dem Herzen, das sehe ich genau wie Sie ! Mit lieben Grüssen
DANKE für diese wunderbaren Zeilen!!!!
Hallo Francois,
»Also wieso sollten wir uns dann über Probleme aufregen ?«
Gibt es die überhaupt?
Es gibt nur Herausforderungen - hört sich auch positiver an.
Warum sollten wir den Ballast auffangen, den andere abwerfen?
Viele Menschen jammern, das ist das typische "Opferdenken",nur - es gibt weder Opfer noch Täter.
Aufgrund des Resonanzgesetzes ziehen wir uns alle Menschen, Situationen, Begegnungen in unser Leben,
läuft etwas "schief", suchen wir einen Sündenbock - ist ja auch der einfachste Weg.
Allen Menschen, denen man begegnet, sind unsere Spiegel oder nenne sie Mitspieler, sie zeigen uns im Aussen das Bewusstsein unseres eigenen Inneren.
Das wunder-schönste Spiel , wenn man hinschauen will,
man nennt das auch Selbstakzeptanz.
Namaste
Marlene
Danke für den schönen Artikel und die vielen anderen davor.
Ich bin in einem sehr autoritären Umfeld gross geworden, mit einer absoluten Familienstimmng, alles ins negative zu ziehen, was als Grundtendenz in Stress-Situationen immer wieder hoch wabert. Obwohl ich diese negative Stimmung als Kind gehasst habe, tendiere ich nun doch auch dazu, die Dinge erst negativ zu sehen und Fehler von mir und andere nicht zu akzeptieren, da man mir beigebracht hat, dass man keine Fehler machen darf und wenn doch gab es Bestrafungen oder Beleidigungen.
Mittlerweile glaube ich, dass es total wichtig ist, Fehler zu machen, denn nur so lernt der Mensch. Grundsätzlich weiss ich, dass alles, was ich erlebe und mich stresst nur meine Interpretationen der Situation ist und dass andere durch ihre Prägung eine total andere Sichtweise in der Situation haben können, als meine verkrampfte.
Wenn ich in alte Muster gehe, perfektionistisch sein will, alles richtig machen will und genervt bin, wenn andere das nicht wollen, dann hilft es mir sehr, mich immer wieder neu zu fragen "Ist das hier eine lebensbedrohliche Situation?" Nein, natürlich nie. Meistens gelingt es mir dann, lockerer und gelassener zu werden und die Dinge nicht mehr so ernst zu nehmen und mich wieder auf die angenehme Seite der Situation zu konzentrieren.
So wie Byron Katie immer sagt, nichts ist gegen uns, alles ist für uns. Das hilft mir auch sehr, mehr Leichtigkeit und Spiel im Leben zu empfinden. Zu vertrauen, dass alle Situationen im Leben für mich sind auch wenn ich das grosse Ganze dahinter manchmal (noch) nicht verstehe.
...Hallo und guten Tag,
ich liebe Zeit zu leben....
mit all den interessanten Kommentaren -und immer wieder kann ich etwas davon für mich persönlich Neues herausfiltern und dazu lernen.
Das Leben selbst in die Hand nehmen -ohne sich all zu wichtig zu nehmen.
Das ist das was ich will!
Denn wie schon erwähnt, das Leben ist schön und bunt. Das kleine gelbe Blümchen am Wegesrand erfreut mich ungemein...,
denn wichtig sind auch die kleinen Dinge, die man nur all zu leicht übersieht.
Und ich denke ein "kindliches Gemüt" zu haben ist manchmal mehr Wert als die "vermeintliche Anerkennung" Anderer.
Herzliche Grüße
azruo
ich liebe auch jeden Sonntag "Zeitzuleben".
Ich spiele gerne,immer jeden Tag etwas.
Auch gerne immer wieder Kind sein.
Das Problem dabei,sind die Menschen um mich herrum,die meine Spiele nicht wollen,ich soll ja Erwachsen sein,lächel.
Wünsche allen einen schönen Spielsonntag,wie auch immer Eva.
Ein wunderbarer Artikel!
Ich bin ein sehr positiver Mensch und lache auch unheimlich gerne. Ich sage immer:"Wenn ich nicht mehr lachen kann, dann bin ich tot!"
Doch auch mir passiert es immer wieder,das Leben bzw. die Geschehnisse zu wichtig und ernst zu nehmen. Für mich ist es wichtig einfach noch bewußter zu werden, um genau dies schneller abstoppen zu können und mich auf das Wesentliche konzentrieren zu können - das Leben ist wunderschön und es soll Spaß machen.
LG
Ursula
Danke Dir, Ralf, für diesen Beitrag !
Die rechten Worte zur rechten Zeit; zumindest für mich wieder einmal.
Vor reichlich zehn Jahren entdeckte ich das Internet und legte mir für Foren und dgl. den nickname "newplayer" zu.
Ganz bewußt, da ich verstanden hatte, daß das Leben ein Spiel ist und die Welt eine Bühne. Mit den unterschiedlichsten Darstellern und Mimen, Kulissenschiebern und Souffleuren.
Wie mit Allem, das Bewußtmachen machts ...
Und nun lache ich über mich; und gern mit allen Anderen ... :-)))
Eine gute Zeit wünscht
Matthias
Mich macht die Formulierung "ordentlich spielen" schon sehr nachdenklich.... Sie empfindet sich für mich wie die Reglementierung der Freiheit .... Spiel ordentlich!
Hallo Ralf und alle Mitschreiber - danke für die vielen tollen Denkanstösse!
Und das nicht nur für heute.
Ich habe mein eigenes Leben auch schon lange zum Spiel erklärt, weil es so einfach noch mehr Spaß macht.
Allerdings muss ich meine "Spieltheorie" manchmal schon ganz gut verpacken, um nicht anzuecken. Triff mal auf einen wirklich verbiesterten, vom Leben sicht- und hörbar enttäuschten Menschen!
"Ich bezahl Sie doch nicht dafür, dass Sie hier rumspielen!"
Mit Achtsamkeit und sorgfältig überlegten Worten versuche ich dann, einen neuen Weg zu zeigen. Manchmal wird er dann auch zaghaft ausprobiert. Aber wie Myriam schon angesprochen hat, die jahrelange Konditionierung hält einen in den alten Mustern fest.
Auf die Frage, warum ich immer (was ja gar nicht stimmt, sondern meist)gut drauf bin, antworte ich "weil ich spiele". Das ruft schon öfter ein Kopfschütteln hervor. Das hat mich früher irritiert. Heute lade ich den Frager ein mitzuspielen.
Aufruf an alle: bringt wirklich (noch) mehr Spaß und Spiel ins Leben!
Einen schönen und spielerischen Wochenanfang
Franziska
@Dagmar: Das Leben ist ein Spiel, das schliesst aber Leid und Unglück nicht aus. Mitgefühl zu zeigen und anderen dabei zu helfen, nicht zu ernst zu werden, ist deshalb eine gute Tat. Wir leben in einer dualen Welt und da gibt es zu jedem Zustand, den wir bevorzugen eben auch das Pendent. Aber Widerstand dagegen aufzubauen - also ernst zu sein - verstärkt es nur. Wenn jemand aufgrund seines Schicksals ernst ist, kann ich ihm helfen, wenn ich ihn aus dem Ernst ein wenig heraus helfe.
Alles liebe, Frank
Guten Morgen,
der Artikel hat mir sehr gut gefallen! Mein Motto für diese Woche lautet demzufolge:
"Das Leben ist ein Spiel"
Ich bin neugierig was passiert!
Guten Morgen an alle,
ich lese "Zeit zu Leben" immer morgens vor der Arbeit.
Danke für den schönen Artikel.
Hallo Ralf und an alle Mitlesenden,
ich wünsche Allen einen erfüllten Tag.
Spiel = jede Tätigkeit, die aus Freude an dieser selbst geschieht. Eine zweckbestimmte Arbeit wird oft als Gegenteil angesehen.
Nur: das woran wir Freude haben und was wir gern machen, dies geschieht oft spielerisch und fällt leicht. Wenn mit einem (inneren) Lächeln an die täglichen Aufgaben, Pflichten und "du musst es tun" gegangen wird, dann läuft es einfach... fast wie von selbst.
Es spielt sich eben alles zwischen unseren beiden Ohren ab - wie wir selbst es sehen und einstufen 'pro' oder kontra'.
Wünsche Allen den richtigen Durch- und Weitblick; und wenn dieser einmal abhanden gelaufen seit sollte, ändert einfach die eigene (Seh)warte - manchmal reicht es, nur einen Schritt zur Seite zu machen und alles sieht ganz anders aus.
Netter Gruss
von Horst R.
Hallo Ralf und an alle Mitlesenden,
ich wünsche Allen einen erfüllten Tag.
Spiel = jede Tätigkeit, die aus Freude an dieser selbst geschieht. Eine zweckbestimmte Arbeit wird oft als Gegenteil angesehen.
Nur: das woran wir Freude haben und was wir gern machen, dies geschieht oft spielerisch und fällt leicht. Wenn mit einem (inneren) Lächeln an die täglichen Aufgaben, Pflichten und "du musst es tun" gegangen wird, dann läuft es einfach... fast wie von selbst.
Es spielt sich eben alles zwischen unseren beiden Ohren ab - wie wir selbst es sehen und einstufen 'pro' oder kontra'.
Wünsche Allen den richtigen Durch- und Weitblick; und wenn dieser einmal abhanden gelaufen seit sollte, ändert einfach die eigene (Seh)warte - manchmal reicht es, nur einen Schritt zur Seite zu machen und alles sieht ganz anders aus.
Netter Gruss
von Horst R.
Hallo alle miteinander,
als ich den Artikel las, habe ich als erstes gedacht: Was haben wir für ein Glück. Denn wir spielen unser Leben, und das macht richtig Spaß!
Klar, das haben wir nach einigen schweren Jahren erst gelernt - lernen wollen - und nicht allen in unserem Umfeld gefällt's, na und?
Tatsache ist, das Leben viel leichter gelingt, wenn Du Spaß hast, Dir und anderen Freude bereitest, die schönen und lustigen Dinge wahrnimmst, genießt und dafür dankbar bist.
Wir sind dadurch auch unseren Kindern viel näher als ich andere Eltern mit ihren Kindern wahrnehme.
Mir ist es allerdings wichtig dazu zu sagen, dass es bei diesem Spielen nicht um Gedankenlosigkeit oder Albernheit oder so etwas geht, sondern dass es vielleicht so eine "erwachsene Art des Spielens" ist. Die Regeln und Eckpfeiler des täglichen Lebens beachten, Probleme meistern, Partnerschaft, Elternsein und Beruf so gut wie es mir eben möglich ist ausfüllen, für mich selber sorgen.... nur eben mit Spaß!
Tun, was ich mag und mögen, was ich tue. Nebenbei - für mich macht das Zufriedenheit und Glück aus!
Bianca
Das ist der erste und einzige Artikel, zu dem ich spontan etwas schreiben möchte. Und ich muss sagen, ich finde den Inhalt ein bisschen zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Gerade diese Menschen, die nichts Ernst nehmen, die jede Aussage witzig meinen oder nehmen oder kommentieren, gehen mir persönlich fürchterlich auf die Nerven. Das Leben besteht nicht nur und ausschließlich aus Lustigem, Lockerem, Spielerischem. Es gibt Tod, es gibt Hass, es gibt Krieg, es gibt Probleme, die für den Einzelnen tatsächlich schwerwiegend sind, wo andere vielleicht locker drüber hinweggehen. Wir sind doch alle Menschen mit Emotionen und ich finde es sehr schön, dass wir verschiedene Dinge auch emotional betrachten. Zur Palette der Emotionen gehört jedoch nicht nur lustig sein oder machen.
Hallo zusammen!
Danke für das wunderbare Thema und die tollen Kommentare.
Mir geht es auch so wie Myriam im Kommentar vom 20.6.(habe ein paar Zeilen nachstehend nochmal zitiert).
Zitat von Myriam (Kommentar vom 20.6.2010):
ABER wie bekommt man das hin, wenn wieder die eigene Konditionierung zuschlägt, wenn man in die üblichen Situationen gerät, in denen man wie üblich starr, vielleicht negativ oder einseitig bewertend reagiert, obwohl man es doch eigentlich besser weiß? Obwohl ich es besser weiß, obwohl meine Grundeinstellung zu den Dingen sich fast immer mit der in den Artikeln aufgezeigten deckt, vergesse ich es scheinbar immer wieder im Alltag und reagiere wie jahrelang durch Erziehung und negative Erfahrungen konditioniert.
Hat jemand eine Idee, wie man das lösen kann. Ich habe das Gefühl, ich habe es verstanden, aber gleichzeitig falle ich immer wieder auf die alten Muter herein und weiß dann nicht, wie man davon los kommt.........
Wie Myriam schreibt: es tritt eine Starre ein, die man dann nicht (oder nur sehr schwer und mühsam) durchbrechen kann. Das kostet enorm viel Zeit (bis man wieder dahin gelangt wo man schon war) und vor allem Energie und die Enttäuschung, das man es nicht schafft kommt auch noch dazu.
Viele liebe Grüße an alle.
Günter
Ein fröhliches Hallo an Alle, vor allem aber an Myriam und an Günter,
ich denke, wir haben alle unsere eigene Landkarte mit Höhen und Tiefen, die aus unserer Entwicklung, aus der Kindheit und dem Erlebten heraus entstanden ist. Und klar, es ist nicht immer lustig, was man da entdecken kann.
Doch was nützt es und vor allem wem nützt es, sich darin zu vergraben? Natürlich kommen immer wieder mal alte Strickmuster hoch, Selbstzweifel und wie sie alle heißen. Und man darf auch keine zu hohen Ansprüche an sich selbst stellen. Das Ändern der eigenen einstudierten Handlungen geht nicht von jetzt auf gleich, auch nicht von Heute auf Morgen. Aber in kleinen Schritten ist das möglich. Der Weg ist das Ziel! Etwas zu verstehen und sich damit (zumindest in den Grundzügen) zu identifizieren, so wie den gestrigen Artikel, das ist schon viel mehr als es viele andere Menschen je erleben. Wie gesagt: Kleine Schritte. Und ganz wichtig: Sich über jeden kleinen Teilerfolg freuen. Juhu!
Das Leben positiv zu sehen, ist für mich nicht gleichbedeutend mit Blauäugigkeit. Aber die Krebserkrankung meiner Schwiegermutter kann ich "betrauern" oder ich kann sagen: "Okay, schauen wir uns erst einmal die Untersuchungsergebnisse an. Und dann überlegen wir, welches die notwendigen Schritte sind." Zu viel Trauer würde die Kräfte nur bündeln, die man ja zum Überlegen braucht. Die Tatsache an sich (oder hier die Diagnose) bleibt die selbe.
Ich wünsche mir noch viele schöne Artikel am Sonntag, über die man nachdenken kann.
Vielen Dank dafür. Allen einen schönen Abend und liebe Grüße
Carsta
@ Nicole: Schade, dass Sie den Artikel so negativ sehen ("an den Haaren herbei gezogen"). Vielleicht lesen Sie ihn einfach nochmals, ich habe den Eindruck, Sie haben einen Teil glatt "überlesen", denn es ging im Artikel ja ausdrücklich NICHT darum, ALLES lustig und witzig zu finden, oder aus allem einen großen Scherz zu machen. Sicherlich bestreitet keiner, dass es extrem ernste Themen, Lebenssituationen, usw. gibt, ob global (Kriege, etc.) oder privat. Aber selbst da ist nicht alles Schwarz, auch da gibt es kleine Lichtblicke, manchmal sogar was Komisches, oder kleine Freuden. Ich spreche nicht nur aus ganz eigener Erfahrung - auch bezüglich sehr "dunkler" Erfahrungen, sondern ich erlebe es täglich in meiner Arbeit mit Tumorpatienten, die ihrer oft sehr schweren Situation, bis hin sogar zur Sterbephase, in vielen Fällen einen unerhörten Humor abringen, Späße machen, eben mit der Ernsthaftigkeit auch spielerisch umgehen.
Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie mal die Gelegenheit bekommen, spielerische Ernsthaftigkeit zu erleben. Humor löst kein Problem, aber er macht vieles erträglicher.
Allen hier einen fröhlichen Sommer, und Ralf und Tanja wieder einmal einen herzlichen Dank für Eure schönen Artikel.
Hallo zusammen,
nach meinem Beitrag vom 17.6 ist ja wieder jedemenge geschrieben worden...find ich richtig klasse.
Viele Sichtweisen sind hier vertreten, das macht das lesen ganz schön bunt....
Zu vielen Beiträgen fällt mir immer wieder der Film ein:
Patch Adams, der auf einer wahren Begebenheit beruht!
Sehr empfehlenswert zusehn.
Finde das in diesem Film, sehr viele Fragen die hier im Forum gestellt werden, nicht beantwortet werden, aber genau wie in den Beiträgen von Tanja und Ralf zum kräftigen Nachdenken anregen.
Jeder von uns hat "SEIN" Schicksal zu tragen oder ertragen.
Auch ich.
War selbst in einer Familie groß geworden, Vater Berufsoldat, Mutter viel mit uns 4 Kindern alleine,Papa musste ja Pseudo Krieg üben, wat fürn Quatsch ne!
Wie es bei uns gelaufen ist kennen wohl viele.
"Das Leben ist kein Spiel,lern erstmal Deutsch und Rechnen usw., wer kennt die platten Sprüche nicht.Wem ist bei solchen Situation nicht die Luft weg geblieben usw.
Un nun simmer alle groß und.......?
Ist eine Frage, sehe schon wie viele von Euch schlucken und selberdenken ...ja und nu?
Gefangen in den eigenen Zwängen, grauselig...oder?
Nur wieso so weiter machen, dachte ich eines Tages...
ES IST DOCH MEIN LEBEN!
Also schluss damit, nicht mit dem Leben, sondern mit den eigenen Zwängen.
Ich will endlich mein Leben und nicht das der anderen.
So schritt es vor ca.20 Jahren voran.
Mal mit kleinen Schritten mal mit großen Sprüngen, und mal mit nichts...Stillstand.
Klar gab es auch Rückschläge, mal kleine und mal ganz große,
nur in der Zeit wie es begann das mir mein Leben wieder gefiel,empfand ich es nicht schlimm, so ist das Leben....spürte ich.
Da ich mir selbst sehr wichtig bin, fühlte ich ...es wird schon wieder...so kam es auch....ganz von selbst...so ist das Leben auch.
Sicherlich respektiere ich andere Meinungen, Ansichten usw.
denke dann darüber nach, ob davon irgend was davon in mein Leben passt, falls ja prima,wenn nicht, auch prima.
Auch Angrffe von Aussen lassen mich nicht völlig kalt und Emotionslos, auf gar keinen Fall, weil jeder hat seine Vergangenheit, da muste ich auch lernen damit zurecht zu kommen...geht nicht immer ...aber immer öfter.
Fazit aus meinem früheren Leben...es ist nicht mehr viel übrig geblieben....von dem Jungen, der ich damals war.
Die Spielwiese des Lebens ist immer noch nicht gemäht....
...also unbefangen betreten und sich darauf bewegen wie man es SELBST möchte...um sich zu spüren...um sich.....
WOHLZUFÜHLEN
Euch allen noch eine gute Zeit......Ulli
da hab ich was lustiges im netz gefunden.
kloss und spinne auf you tube.
der unglückliche und die nervensäge.
ich möchte auch ein stoiker werden, aber im moment bin ich
müde und traurig.
Neulich war ich bei meinem Arzt. Ich sagte zu ihm: "Ich habe eine gute Nachricht. Meine linkes Bein ist in Ordnung. Und ich habe eine schlechte Nachricht. Mein rechtes Bein tut mir weh." Wir haben einfach erst gelacht.
Vielen Dank für alle Beiträge und möge die Leichtigkeit des Lebens einfach öfter und leichter zu leben sein.
Paula Alena
Zuerst mal Danke an Alle !
Dankbarkeit ist übrigens ein Gefühl und noch besser ein Bewußtseinzustand, das/der uns die Verkrampfung nimmt und das Herz und Sichtweise weitet.
Um Anspannungen, Niedergedrücktsein zu entkommen hilft mir sehr oft Musik. Jetzt, während ich diese Beiträge hier lese, fühle ich mich ausgesprochen wohl und genieße die kraftvolle, vor Lebensfreude sprudelnde Musik von Luis Armstrong.
(Sehr zu empfehlen dieser link: http://listen.grooveshark.com/#/search/songs/?query=luis%20armstrong ).
Ich nenne es "Werkzeuge", die ich nutze, um meine Mitte zu finden. Jede/r hat seine Vorlieben und "Werkzeuge".
Für mich ist es auch die Musik, die vielen wunderbaren Artikel/Hilfestellungen/Anleitungen auf dieser website http://www.zeitzuleben.de/, viele, viele andere websites (darf ich hier "werben" ? Z.Bsp. http://liesenfeld.de/heute.php )
Wie Myriam und Günter geht es doch Vielen. Wir sind nun einmal konditioniert, geprägt. Natürlich nicht immer "negativ" ! Öffnen wir uns doch neuen Quellen, die, wie ich für mich sage "Werkzeuge", um wie das Atmen, Essen und Trinken auch jederzeit unser Bewußtsein und Fühlen zu beeinflussen.
Das Hier und Jetzt. Nicht das Gestern. Das ist das Spiel des Lebens im Augenblick. Der den Nächsten und dann wiederum den Nächsten bestimmt.
Liebe Grüße
Matthias