Mit sich selbst im Reinen
Von Ralf Senftleben • 48 Kommentare
Heute möchte ich Sie zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen.
Stellen Sie sich doch einmal vor, wie es wäre, wenn Sie wirklich im Frieden mit sich selbst leben würden. Wie es wäre, wenn Sie sich selbst genau so gut finden würden, wie Sie sind, mit allen Ecken und Kanten… Wenn Sie sagen würden
"Ich bin, wie ich bin. Nicht mehr und nicht weniger. Und das ist auch gut so."
Also zu wissen, dass man nicht perfekt ist und es auch nicht sein muss. Zu wissen, dass es gut und richtig ist, dass man so ist, wie man ist. Ein fehlbarer Mensch, mit guten und schlechten Seiten. So wie alle anderen auch.
Und Fehler… die machen wir doch alle. Ich verzeihe mir selbst meine. Und anderen die ihren. Vergebung ist eine wundervolle Sache. So kommt man mit sich selbst ins Reine.
Wenn jemand Sie ungerecht behandelt, dann bleiben Sie innerlich und äußerlich ruhig, weil Sie ja wissen, dass das nichts mit Ihnen zu tun hat. Sie können demjenigen verzeihen und wünschen ihm oder ihr nur das Beste.
Wie wäre das? In welchem Bereich würde das Ihr Leben am ehesten zum Guten verändern?
Wie wäre es, wenn Sie mit sich selbst im Reinen wären? Wenn Ihnen die kleinen Ärgernisse des Alltags nichts mehr anhaben könnten?
Im Frieden mit sich selbst. Niemandem etwas beweisen müssen. Auch nicht sich selbst. Nicht besser dastehen müssen.
Wow! Was für eine Vorstellung. Finden Sie nicht?





Das zu erreichen ist möglich. Und es fühlt sich genial gut an. Allerdings ist dazu bei den meisten Menschen etwas Arbeit mit sich selbst nötig.
In der frühesten Kindheit speichern wir oft Erfahrungen ab, die uns fühlen lassen, wir sind nicht OK. Diese Entscheidung ist so grundlegend, dass sie unbewusst unser weiteres Leben bestimmt. Allerdings kann man diese Entscheidung in vielen Situationen fühlen.
Wenn wir uns die damalige Entscheidung und das dazugehörige Gefühl wirklich bewusst machen, dann sind wir frei. Ich habe dazu auch eine kleine Übung in meinem Blog beschrieben.
Herzliche Grüße
Ich mußte mal einige Zeit mit einem Menschen zusammen arbeiten,der von sich behauptete genau dies erreicht zu haben.
Es war eine Qual.Mag sein,daß er es nicht richtig verstandne hat..oder ich.
Aber ich hoffe ich komme nicht wieder in eine solche Lage.
so wie es unmöglich ist perfekt zu sein, so ist es unmöglich, "mit sich ins reine zu kommen" - was viele leute als eine art spiritueller perfektion sehen. es bleibt ein unbedingt anstrebenswertes ideal, aber ein ideal eben. alles andere ist humbug und selbstüberforderung.
Perslönlich habe ich damit keine wirklichen Probleme.
Habe eher den Eindruck, dass ich mit mir selber des öfteren ein bisschen zu nachsichtig bin. Ich denke, darin kann auch eine Gefahr bestehen, zu wenig Eigenkritik zu entwickeln, oder?
mit sich selbst im reinen sein - ein lebenslanger Prozess - so erlebe ich das. Es gibt viele Möglichkeiten, das anzustreben - und es geht immer ein wenig besser..., aber es ist - wie gesagt - ein Prozess. Wichtig ist m.E. den Prozess nicht (aus den Augen)zu verlieren.
ich arbeite daran..
ich arbeite daeN
ich arbeite daran..
der weg dahin (wer ist schon ganz mit sich im reinen...)ist wohl das interessante...
ich glaube, man steht sich selbst nicht so oft im weg mit vorurteilen sich selbst gegenüber, schafft weniger vorgefertigte bilder. es geht wohl nicht darum, sich toll zu finden (frage eigenkritik...hubert:)), sondern darum, seine fehler zu sehen, sich aber nicht zu sehr klein zu machen deshalb...
seit ich manchmal versuche, in einigen dingen im reinen mit mir zu sein, passieren positive dinge, die ich mir sonst selbst verbaut habe...(dass es so ist zeigen vergleichbare situationen, in denen mir klar gesagt wurde, dass es so war...thama selbstwert...) also...in maßen genossen wohl wirklich ein geheimrezept:))) e.
Ja, wenn man angegriffen wird, ist es eine grosse Kunststück sich selbst zu erklären, dass Angriff erstmal etwas mit Angreifer zu tun hat. Und es ist unheimlich schwer sich dabei nicht angegriffen zu fühlen, und in eine Verteidigunsposition zu gehen.
Ich denke, innere Gleichgewicht hat auch etwas mit Wissen zu tun...wissen darüber, wie eine Kommunikation läuft.
Verletzt sein ist keine gute Voraussetzung für eine Vergebung...aber für eine Rache schon.
Das eigentliche Problem ist es in eine Krisensituation die kühle Kopf zu bewahren und statt Kränkung und Rückzug zu fragen: was geht an diesem Mensch eigentlich vor?
Und dann fragen: warum verhälst du dich so (den Gegner dazu zwingen SELBST die Antwort dafür zu finden.
Vorbeugen wäre sicher besser, als die Kränkung zu Verzeihen.
Bei meiner letzten Krise vor einigen Tagen bin ich, leider, auch nicht innerlich in Gleichgewicht geblieben...es gibt bei jedem von uns "Schwachpunkte", die uns Verletzbar machen. Immerhin gelang es mir gegen emotionale Angriffe mit Sachlichkeit zu antworten, was ich (zumindest) als Teilerfolg für mich bewerte.
Anna
Seitdem ich in einer anonymen 12-Schritte-Selbsthilfegruppe meine Suchtproblematik (Beziehungssucht) angehe, lerne ich jeden Tag zu meinen Fehlhaltungen zu stehen, sie zu benennen und mir zu vergeben. Das ist ein Geschenk, da ich endlich beginne mich als ganzen und liebenswerten Menschen zu fühlen und einen Weg gefunden habe, lebenswert zu leben.
Friede mit sich selbst kann ich doch nur erfahren, wenn ich spüre, dass ich mich geliebt fühle und ok bin. Die Mitmenschen halten mir ja nur einen Spiegel vor, was in mir nicht in Ordnung ist bzw. was ich von mir selber halte. Und ich musste erfahren, dass ich durch meine Kindheit sehr negativ beeinflusst wurde und heute noch damit zu kämpfen habe, diese negativen Muster zu erkennen und meinen Selbshass zu korrigieren. Es ist ein wunderschönes Gefühl mit sich selbst im Reinen zu sein, auch wenn es nur immer mal kurz ist.
"Erfolg ist wer ich bin"
Das ist für mich die treffendste Beschreibung dessen, worum es im Leben überhaupt geht. Deswegen benutze ich sie auch gerne als Leitlinie für mein tägliches Tun.
Vielen Dank für dieses Super-Thema :-)
Viele Grüße, allen Segen *INGO* :-))
Ich finde auch - mit sich im reinen sein - ist ein lebenslanger Prozess und tritt einmal die Situation ein, dass ich fühle, mit mir im reinen zu sein und sei es nur für Minuten oder Stunden - sind dies die Glücksmomente - für die es sich lohnt sich weiter zu entwickeln und an sich weiter zu arbeiten.Denn Zufriedenheit kommt nicht von aussen her, sondern kann nur von innen herkommen.Je mehr ich an mir selbst arbeite und je offener ich bin, desto offener begegnen mir andere Menschen.
Karin
Mit sich selbst im reinen zu sein bdeutet für mich, Vertrauen zu haben. Vertrauen in Gott und in mich selbst. Nur, wenn ich vertrauen kann, dass ich so wie ich bin, geliebt und wertvoll bin, dann kann ich auch mit meinem Inneren klar und rein sein.
"Liebe deinen Nächsten WIE DICH SELBST!"
Ich arbeite daran.....
Ich bin mit mir im Reinen. Das ist zuerst mal ein schönes Gefühl, befreit mich aber nicht davon, meine Fehler zu beobachten und diese möglichst zu beheben.
"Erfolg ist wer ich bin" ist für mich eine schwer fassbare Aussage, denn wie ist Erfolg definiert? Finanziell oder persönlich? Und teilen andere mein persönliches Empfinden von Erfolg?
Auf jeden Fall sind Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind, bestimmt angenhme ZeitgenossInnen, weil sie nicht auf andere neidisch sind.
Ich befasse mich auch schon einige Zeit damit, und ich entdecke immer wieder "Neues".
Das Gedanken-Experiment beschreibt es vortrefflich.
Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss einfach nur mit mir selbst "im reinen" sein, ... mit mir selbst klarkommen, ... mich einfach annehmen wie ich bin - mit allen Fehlern.
Stell Dir vor "Du" bist der einzige Mensch auf dieser Welt: könntest Du es mit Dir selbst aushalten?
Was ich an mir ändern kann, ändere ich. Was ich nicht ändern kann ... damit muss ich leben und es annehmen - MICH annehmen.
Oder ich ändere etwas in meinem Umfeld, dass es mir erlaubt besser damit klar zu kommen.
Es gibt immer einen Weg.
... und keiner hat gesagt er wäre "einfach".
(Oder etwa doch?)
Hubert
Mit sich ins Reine kommen, ist ein Prozess.
um mit sich selbst ins reine zu kommen ist viel "Arbeit" die aber immer wieder spaß macht und mich auffordert damit jeden tag weiterzumachen. ob ich je mit mir ins reine komme ? keine ahnung ABER der weg dahin ist total spannend.
um mit sich selbst ins reine zu kommen ist viel "Arbeit" die aber immer wieder spaß macht und mich auffordert damit jeden tag weiterzumachen. ob ich je mit mir ins reine komme ? keine ahnung ABER der weg dahin ist total spannend.
Mit sich im Reinen zu sein, ist ein ewiger Kreislauf. Denn es werden immer wieder neue Herausforderungen und Probleme zu bewältigen zu sein. Es gibt momente, da hat man das Gefühl alles erledgit zu haben und sich einig zu sein. Das ist ein gutes Gefühl im Reinen mit sich selber zu sein, doch dies nicht von langer Zeit. So bald wieder eine die Stimmung im Keller ist oder ein Pessimsit meint die Kontrolle zu übernehmen wird es schwer das Ruder rum zu reißen. Am besten auf die Innere Stimme hören, nur da kann man mit sich im Reinen sein. Üben Üben Üben !!!!!!!
Mit mir im Reinen bin ich, wenn es sich gut anfühlt. Da muss ich keine großen Analysen machen. Zumindestens meine ich das ;-)....
es wäre wunderbar... aber noch bin ich davon meilenweit entfernt und für jeden tipp dankbar, der unrasten seelen hilft, dieses ziel zu erreichen.
Ich kann zu dem Thema die Bücher von Theo Schönacker empfehlen:
"Das Leben selbst gestaelten- Mut zur Unvollkommenheit" und
"Mut tut Gut!"
Ich habe beide gelesen und finde sie zum Thema sehr wertvoll. Sie basieren auf der Individualpsychologie Alfred Adlers
Entschuldigt, falls die schon irgendwo im Buchblog stehen und ich das nicht gelesen haben sollte...
liebe Grüße
Anke, die noch an ihrer Unvollkommenheit arbeitet
Dankbarkeit ist eine Form mit sich ins Gleichgewicht zu kommen! Dieses übe ich seit einiger Zeit! Abends bevor ich einschlafe zähle ich auf wofür ich dankbar bin! Ebenso, wenn ich morgens aufstehe gönne ich mir einen kurzen Moment um zu Danken und schicke es ins Universum! Ich werde ruhiger und zufriedener!
Das ist eine wunderbare Möglichkeit!
Lieben Frühlingsgruß Maria!
Ich wäre gerne wieder im Frieden mit mir selbst. Vor ein paar Tagen hatte ich das Gefühl, und es war wunderbar.
Leider habe ich es verloren, und suche nun wieder danach.
Das Gefühl ist wunderbar und für mich ein Ziel, das ich immer besser erreiche. Es ist viel Arbeit, sich aus bestehenden Prägungen herauszuarbeiten, aber es ist ein guter Weg.
Hilfestellung kann das Büchlein
"Lass die Sorgen-sei im Einklang" von Anselm Grün
geben.
Liebe Grüße
Sigrid
Mit sich selbst im Reinen.
Der Gedanke ist doch nicht abwägig. Da jeder Mensch die Herrschaft über seine Gedanken hat, muß man es nur tun. Jeder schafft sich doch seine Realität. Warum sollte ich mir schlechte Gefühle machen, warum sollte mich meine Umgebung mehr als nötig interessieren. Ich benötige mein Umfeld lediglich als Referenz, nicht, um an den fiktiven Realitäten anderer Menschen teilzuhaben oder deren Verhalten zu bewerten oder mich dazu hinreißen zu lassen, ihnen " zu vergeben ". Wenn ich es nicht schaffe, mich auf mich zu besinnen, werde ich doch dauernd der Spielball meiner Umgebung. So kommt man doch nie zur Ruhe.
mit sich selbst ins reine kommen, bedeutet für mich, mich selbst so zu mögen, wie ich bin. dabei aber ständig daran zu arbeiten, mich weiterzuentwickeln, damit ich mich "mit mir" nicht langweile. wenn ich in den spiegel schaue möchte ich freude haben an lebhaften strahlenden augen. ich möchte auch am abend zufrieden sein, den prozess deslebenslangen lernens nicht unterbrochen zu haben.es heisst so schön "nicht die glücklichen sind dankbar, es sind die dankbaren, die glücklich sind.
Ich habe oft Schwierigkeiten damit die Herrschaft über meine Gedanken zu haben. Das kommt immer auf die Tagesform an.
Ich gebe meistens auch zuviel darauf was andere Menschen von mir halten. Habe zum Beispiel auf der Arbeit einen Kollegen der mich fast jeden Tag blöd anmacht und mir einen Spruch 'reindrückt. Ich fühle mich dann immer schlecht weil ich ihm kein Paroli biete und meist wie angewurzelt da stehe, kurz rot werde und dann weiter gehe während die anderen lachen. Wenn ich aber zurückbeleidige fühl ich mich auch nicht besser und denke nur: "warum ist mir das eigentlich nicht egal - sollen die anderen doch von mir denken was sie wollen!" Und wenn ich nichts mache denke ich nur: " Du blöder Idiot, lässt dich von so einem vorführen!" Warum können wir Menschen nicht in Frieden miteinander leben können, warum gibt es immer Leute die einem das Leben schwer machen? Oder bin ich es, der sich das Leben schwer macht?
Vielleicht hat jemand einen Tip für mich.
Danke.
Lieber Zweifler,
schau auf das, was du gut findest, was schön für dich ist, sage danke zu dir selbst, wenn du dich magst, dann wirst du auch von anderen gern gesehen. Sieh die guten Dinge und denke doch, dass es Menschen gibt, die in Frieden miteinander leben!
Kennst du den Film: "Secret"? - Alles, was uns widerfährt ziehen wir an! - Erfolg, Misserfolg und, und, und.......
Danke im Stillen, bedanke dich sooft du nur kannst!
Maria
hab sie alle gelesen, die Kommentare,
mit sich selbst im Reinen sein, heisst das:
die Tränen laufen lassen, wenn sie kommen wollen, die Freude ausdrücken, den Schmerz spüren, den Hunger, Kälte, Umarmung,
Nähe oder Distanz, was gerade ansteht, alles, auch die Kommentare im Kopf, die schneller sind als der Wind, auch die annehmen, einfach alles nehmen wie es ist.
Welch ein grosses Anliegen, und doch eigentlich nicht wirklich schwer.
Ein liebes Hallo.
Ich denke, sich selbst zu akzeptieren und zu lieben ist ein Prozess, der das ganze Leben andauert und ein Teil des Lebenssinnes ist. Verzeihen-Können ist dazu sehr wichtig. Jeder macht "Fehler" - ich möchte fähig sein, mir "Fehler" zu verzeihen und mir selbst die Chance geben, es besser zu machen, zu wachsen, zu reifen, mich zu entfalten. Ich glaube, nur wer sich selbst liebt, ist auch in der Lage andere Menschen, Tiere, Pflanzen und das Leben zu lieben.
Ist nicht dies das "Glück" wonach so viele -mich eingeschlossen- streben? Das in Harmonie-sein mit sich selbst und der Welt...
LG. Kelly
Hallo an alle Kommentatoren!
Sind wir nicht viel öfter mit uns im "Reinen" als wir eigentlich glauben??? Was ist, wenn wir glücklich sind??
Wieviele Nächte schlafen wir durch ohne Störungen??? Eine Arbeit oder ein Hobby fasziniert uns und können gar nicht aufhören??? Sind wir wirklich so selten im "Reinen"???
Ist es nicht eher so, daß die negativen Eindrücke des Alltags nur eher und länger in unserem Gedächtnis - unseren Gedanken - bleiben???
Ich führe ein Journal über Positives im Leben! Es ist erstaunlich, wenn man nachliest, wie oft man mit sich im Reinen war. Sichtweisen kann ich lernen, ob ich heute positives Denken möchte oder lieber die ganze Zeit grübeln möchte. Denke ich negativ oder über Ärger - bringt mich das wirklich weiter??? Ich habe die Wahl! Dasselbe gilt für Befürchtungen. Treten sie wirklich zum größten Teil ein????
Mal aufschreiben ein paar Tage, dann wegschließen und nach ein paar Wochen nachschaun, was nun tatsächlich passiert ist.
Ich wünsche Euch viel Positives, viel Glück und Erfolg.
Ein Frühlingsgruß
Sabine
hallo sabine,
das mit dem journal finde ich eine ganz tolle, praktische idee. denn wir vergessen positives so unglaublich schnell, weil wir das positive zu oft als den uns zustehenden normalzustand betrachten, auf den wir einen anspruch und ein recht haben, anstatt als geschenk, für das wir dankbar sein dürfen.
mir helfen auch besonders fotos von guten zeiten. oft bin ich ganz erstaunt, was ich alles tolles erlebt (und dann wieder vergessen) habe, wenn ich meine fotokiste durchsehe. deshalb versuche ich, ca. jede woche ein bild von mir zu machen, kurzes selbstportrait mit der digitalknipse, nichts besonderes. die datei benenne ich dann mit einem stichwort, das mich an die geschehnisse dieser woche erinnert. und schon an meinem gesichtsausdruck sehe ich später, was zu dieser zeit los war.
mein motto zur zeit: think less, live more. weniger übers leben nachdenken, sondern mehr leben. zuviel sinnsuche (à la "wie kann ich ENDLICH mit mir ins reine kommen? warum habe ich SCHON WIEDER das gute gefühl verloren?") kann das leben manchmal auch schwerer statt leichter machen ;-)
liebe grüße an alle
mika
««« Bedenke , dass nichts existiert , dass von Dauer ist. Das einzig Dauerhafte ist die Veränderung »»»
...tja - so oft dachte7HG1
ich , im Reinen mit mir und den anderen zu sein UND siehe Text oben ...
Hurra, dass das einzig Dauerhafte im Leben die Veränderung ist, denn das Leben ist ein dynamischer Prozess. Das Verharrren ist nicht schöpferisch. Wir brauchen die Interaktion. Jeden Tag, mehr und mehr und mehr. Wir benötigen Bewegung / Energie, um Gefühle wahrzunehmen. Wir benötigen auch negative Referenzen. Wir benötigen aber nicht die dauernde Interpretation, was das Positive und was das Negative im Leben war. In diesem Moment sind wir schon in der Vergangenheit, auf der Verstandesebene. Hier unterliegen wir doch unseren konditionierten Beschränkungen. Warum soll ich mir schlechte Gefühle aus der Erinnerung machen. Warum soll ich mir schlechte Gefühle machen, meist aus einer Abfolge von Entscheidungen und Erlebten, die nur rückblickend im Kontext nicht passen. Wie kann ich mir ein schönes Leben, eine positive Zukunft gestalten, wie kann ich gute Entscheidungen aus einem Zustand des schlechten Gefühls treffen. Ich muss mich nicht selber quälen.
Ich kann doch nur mit mir im Reinen sein, wenn ich mich freue, dass ich möglichst viele verschiedene Eindrücke aufnehmen kann, sofort und jetzt. Wenn ich mit mir im Reinen bin und lebe, die Energieen, die kommen, fließen lasse, pendelt sich alles automatisch ein. Wir müssen das Universum nur machen lassen.
Ja mit sich selbst im Reinen sein, ist eine große Aufgabe Ich habe erst gestern für mich erkannt, das es auch sehr viel mit Mitgefühl zu tun hat. Wenn wir es verinnerlichen können Mitgefühl mit uns und sogleich mit allen Personen zu haben die uns als Lehrer und Spiegel begegnen dann stellt sich ein wunderbares Gefühl der Einheit ein. Denn es gibt für mich kein schlimmeres Gefühl als getrennt zu sein von mir und wenn ich mich wiedereinemal nicht liebe und akzeptiere so wie ich bin und die anderen sind, bin ich getrennt von der bedingungslosen Liebe also von der Christusenergie.
Somit übe ich weiterhin Mitgefühl und Ganzheit.
Irgendwann werde ich es verinnelicht haben, bis dahin lese ich weiterhin gerne alle Beträge zu allen Themen.
Danke für diese Seiten
Ein intensiv gelebtes Leben bringt dieses "Feature" quasi wie von selbst - allerdings erst im fortgeschrittenen Alter. "Dran arbeiten" halte ich für nutzlosen Zeitaufwand, denn man kann sich nicht selbst befehlen, nun "im Reinen" zu sein mit dem, was ist, das eigene SoSein eingeschlossen.
Sich selbst zu verzeihen, setzt voraus dass wir Fehler erkennen, was uns nur aus der betrachtenden Mitte heraus gelingen kann.
Das heisst, wir suchen das Kreuz, den Schnittpunkt. Bildlich: Wir schieben dass, was wir als Fehler betrachten auf diesen Punkt worauf wir ihn aus allen Seiten betrachten können. Wir distanzieren uns mit unserem grossen Ich und betrachten uns dabei wie wir die Waage der Entscheidung beladen. In diesem Prozess beginnen wir zu verstehen und können Fehler erkennen und einzugestehen.
Nun sind wir fähig uns selbst wie auch anderen, zu verzeihen. Die ehrliche Hinterfragung unserer Absichten eröffnet uns die nötigen Erkentnisse die zur einen Wahrheit führt und mithilft, schwere innere wie äussere Konflikte zu bewältigen.
Liebe Grüsse
Lesen Sie den eindrucksvollen Artikel: Über das Verzeihen. Link: http://www.humanshope.ch/8001/127812.html
Liebe Kommentatore,
Ich habe gerade Eure Beiträge zum Thema durchgelesen und einige davon haben mich sehr berührt.
Ich nehme bewusst wahr, dass ich mich phasenweise „leer“ und nicht „mit mir selbst verbunden“ fühle.Ich bin in diesen Phasen oft traurig und frage mich, wie ich endlich mehr „ICH“ werden kann.
Mit Sicherheit habe ich bestimmte Erfahrungen in meiner Kindheit gemacht, die mich geprägt haben.
Es kommt mir so vor, als ob ich sehr gut gelernt habe, einen Radar aufzuspannen und das Leben sämtlich andere Menschen in mich aufzusaugen und mich mit deren Leben zu vergleichen. Ich bin oft mehr mit dem Vergleichen, als am Organisieren meinses eigenen Lebens beschäftigt. Gerade dann spüre ich eine grosse Leere in mir, meine Energie schwindet und ich werde sehr traurig.
Ich habe ein starkes Bedürfnis, von meiner Umwelt anerkannt zu werden und weiss, dass ich mir diese Anerkennung selbst schenken muss.
Wie kann ich lernen mehr ICH zu werden, mich von meiner Umwelt zu distanzieren, zu mir zu finden, zu spüren, was ICH möchte, mich zu lieben und anzunehmen, MICH weiter mit mir „ins Reine“ zu bringen?
Ich freue mich auf Eure Kommentare!
Liebe Grüße
Melina
Ja. Tolle *Utopie* - mit sich selbst im Reinen zu sein.
ein Weg sich abzugrenzen ist für mich, mir zu sagen dass ich die Meinungen anderer, Situationen, Ereignisse NICHT veruracht habe.
Jeder hat seine Meinungen die aufgrund SEINER ERfahrungen entstanden sind - nicht durch MICH! Situationen und Ereignisse liegen auch nicht in meiner Hand!
Dieses zu verinnerlichen schützt mich vor Schuldzuweisungen.
Ich las irgendwo: Schuldzuweisungen sind ein Zahlungsmittel, die niemanden nützen... das Problem ist damit bestimmt nicht gelöst.
LG Petra
Alles fängt bei mir an, auch die Liebe. Ich bin der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen werde. Das Beste, was ich also für mich tun kann, ist, mich selbst so zu lieben, mich selbst so zu akzeptieren, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin.
Gelbe Rose - zum Vergrößern bitte anklickenEs ist gleichzeitig auch das größte Geschenk, das ich anderen machen kann, denn erst wenn es mir selbst gut geht kann ich wirklich etwas geben, erst dann kommt es von Herzen. Und das spüren auch die anderen und können das, was ich für sie tue, leichter annehmen.
Wenn ich liebevoll mit mir selbst umgehe, wenn ich mich um meine eigenen Bedürfnisse kümmere, wenn ich mich glücklich fühle, dann schaue ich mich auch gerne um und frage: Wie kann ich meine Freude teilen? An wen kann ich sie weitergeben? Wenn ich gut gelaunt bin, kann ich auch eine gute Stimmung verbreiten; wenn ich mich stark fühle, kann ich auch anderen Kraft geben; wenn ich mich wohl fühle, kann ich auch anderen mit Wohlwollen begegnen. Dadurch wird die Liebe, die ich für mich selbst empfinde zum Schlüssel zur Liebe, die ich anderen entgegenbringen kann.
Wenn Ihr diejenige Person finden möchtet, die 100% Verantwortung für Euer Leben und Euren Erfolg übernimmt, dann stellt Euch vor den Spiegel.
Sagt Euch selbst dann Affirmationen wie:
Ich bin doch ganz toll.
Was wollen die anderen denn eigentlich von mir.
Ich habe die Kraft mein Leben in die Hand zu nehmen.
Ich bin stark denn ich habe bereits geschafft mit dem .... aufzuhören.
Mein Problem ist eigentlich gar keins.
Gehen Sie erst weg vom Spiegelbild, wenn Sie spüren mit sich im Reinen zu sein. Das schafft eine unglaubliche Freiheit im Kopf, wenn man es zulässt.
Schön, die Kommentare zu lesen, das gibt einem schon Mut... obwohl ich das natürlich auch differenziert sehe. Habe eine Kollegin, die auch alles ganz toll findet,was sie macht - die Frau ist zum Weglaufen....
Spiegelbild... ist schon richtig, aber...
ich weiß noch nicht, wie ich die Notwendigkeiten im Leben hinkriege.... den Zwang, als alleinerziehende Mutter Geld verdienen zu müssen, in einem Job, von dem ich weiß, daß er mir nicht gut tut (er ist körperlich zu schwer, ich mache mir meine Knochen und Gelenke kaputt und weiß das auch, oft tut mir alles weh). Dadurch bin ich natürlich nicht mit mir im Reinen, mir fehlt aber die Kraft, meine GEdanken auf anderes, Positives zu klenken, wenn ich abends nach Hause komme und noch der Haushalt vor mir liegt...
Ich muß noch liebevoller mit mir sein, vielleicht kome ich dann ins Reine.... vielleicht habe ich dann die Energie, mir nen anderen Job zu suchen, was hier in MV nicht einfach ist.
Aber trotzdem nochmal - die Kommentare tun meist gut
Hallo Alrune, Freiheit geht oft auf Kosten der gefühlten Sicherheit. Es muss also in MV in Ihrem Umfeld vieles geben mit dem Sie bereits im Reinen sind. Sonst würden Sie darüber nachdenken weg zu gehen.
LG
Sabine
Ich habe lange so gelebt, dass ich davon überzeugt war, dass es Fehler, Ecken und Kanten gibt, die ich als zu meiner Persönlichkeit zugehörig gefühlt habe. "Lebe so, als wäre es dein letzter Tag."
Aber dann habe ich eine falsche Entscheidung getroffen, mich für eine falsche Richtung entschieden. Das kann ich heute so sehen, damals war es mir nicht möglich.
Damit ist aber auch diese Möglichkiet für mich gestorben, mit mir ins Reine zu kommen.
Ich habe es zugelassen, mit einem Mann Kinder zu bekommen, der psychisch krank ist.
Meine Tochter ist depressiv und seit Wochen mit 18 in einer Tagesklinik und mein Sohn hat seitdem er 6 ist Selbstmordgedanken und hat jetzt eine Therapie bewilligt bekommen. Er ist 10 und konnte nicht Kind sein. Und das alles, weil ich einem kranken Menschen nicht ein normales Leben verbauen wollte.
Für meine Kinder und mich wäre es eine Respektlosigkeit, mit sich im Reinen zu sein. Wir können nur versuchen, in diesem Leben überhaupt da zu sein und uns nicht zu verlieren.
Ich war immer die Beste, immer in der pool-position - bis heute- ich gewinne alle Wettkaämpfe, ich brauche mir nichts zu beweisen, weil ich immer schon gut war, aber das hat mich nicht daran gehindert, mich falsch zu entscheiden. Und meine Kinder müssen es jetzt ausbaden. Damit kann ich nicht mehr mit mir ins Reine kommen.
Ich konnte aufgrund aller meiner positiven Einstellungen die Gefahr nicht erkennen, weil ich viel zu positive Gedanken und Annahmen hatte.
Eine gute sichere und verlässliche Lebenseinstellung, ein Gefühl von "ich bin in dieser Welt zu Hause und wichtig" ist kein Schutz vor jemandem, der keine Einigung und Komnpromisse sondern nur Kampf und Macht will.
Wenn ich mener inneren Stimme treu geblieben wäre, die mir unter anderem auch gesagt hat, bleib bei dir, dann wäre das nicht alles passiert.
Deshalb möchte ich allen, die an diese Wegkreutzung nicht gekommen sind Mut machen mit dem Ausspruch eines Freundes: "Wenn du deine Fehler, die du nicht ändern kannst oder willst, als zu dir gehörig ansiehst, dann bist du erwachsen."