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Ohne Durchhalten keine Erfolge

Von Ralf Senftleben10 Kommentare

In diesem Tipp möchte ich auf eine der wichtigsten Erfolgseigenschaften eingehen, die es gibt. Ohne diese Eigenschaft werden Sie es wahrscheinlich schwer haben, Ihr Leben so zu leben, wie Sie es sich wünschen. Ich rede vom Durchhaltevermögen. Ich rede von der Fähigkeit, Dinge nicht nur anzufangen, sondern auch zu Ende zu bringen. Und das auch, wenn es manchmal vielleicht schwer ist.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Bringen Sie zu Ende, was Sie angefangen haben? Oder gibt es bei Ihnen Projekte oder Vorhaben, die Sie zwar angefangen aber nicht abgeschlossen haben?

Wenn Sie kein Problem damit haben, wenn Sie Ihre Vorsätze einhalten und Ihre Projekte zum Abschluss zu bringen, dann brauchen Sie hier nicht weiterlesen. Dann möchte ich Ihnen gratulieren. Sie haben bestimmt schon viel in Ihrem Leben erreicht. Drucken Sie diesen Tipp einfach aus und geben Sie ihn an jemanden, der ihn vielleicht besser gebrauchen kann, als Sie.

Wenn Sie aber z.B.:

dann ist dieser Tipp etwas für Sie.

Wollen Sie lernen, Dinge durchzuhalten? Wollen Sie lernen, wie Sie Dinge zu Ende bringen, die Sie sich vorgenommen haben? Wenn ja, dann möchte ich Sie dazu einladen, einmal für sich selbst die folgenden Fragen zu beantworten:

Und stellen Sie sich einmal vor, Sie würden ein ausgezeichnetes Durchhaltevermögen besitzen…

Beantworten Sie diese Fragen als einen ersten Schritt in Richtung auf mehr Durchhaltevermögen.

  1. Hubert schreibt am 29. September 2006 um 14:27

    Dinge durchzuhalten ist einerseits eine wichtige Voraussetzung dafür, planvoll zu arbeiten und einsprechende Motivationen zu erhalten, denn nicht zu Ende gebrachte Projekte hinterlassen schnell ein Gefühl des Versagens und der Schwäche.

    Andererseits sind abgeschlossene Dinge, insbesondere dann, wenn sie mit größerer Mühe zu Ende gebracht wurden, eine Erfahrung, die einen davor warnt, allzu schnell neue Dinge dieser Art anzufassen. Ich glaube, es besteht eine große Gefahr darin, Dinge zu beginnen, vielleicht sogar mit einem gewissen Enthusiasmus, aber sie dann nicht bis zu Ende zu denken.
    Mein Fazit: Überlege eher drei mal, ob man eine bestimmte Sache auch wirklich zu Ende führen kann, bevor man überhaupt damit beginnt.

  2. Nelly schreibt am 30. September 2006 um 07:47

    So wichtig wie das Durchhalten auch ist, manchmal kann es auch sehr befreiend sein, ein Projekt aufzugeben, an dem man nur festhält, um es zu Ende zu bringen, obwohl es seinen Sinn längst verloren hat.

  3. Josef Schneider schreibt am 30. September 2006 um 14:36

    ich (56)habe das durchhalten gelernt beim radfahren ich bin bis vor 5 jahren bin ich auch radmaratons gefahren(200 km undmehr) vor einem jahr hatte ich einen shlaganfall unmuss jetzt wieder laufen lernen.mein durchhaltetraining von früher hilft mir enorm mich immer neu zu motivieren.
    ganz herzlichen glückwunsch auch zur seite! auch sie zeigen seit jahren durchhalte vermögen bitte machen sie weiter!

  4. Andrea schreibt am 30. September 2006 um 18:45

    Ab und zu lese ich gerne Autobiographien von berühmten Leuten - das, was diese Leute gemeinsam haben, ist oftmals nicht einmal überragendes Talent oder besonders günstige äußere Bindungen sondern ganz einfach: Durchhaltevermögen

    Soweit mir bekannt ist, wurden auch die Beatles einmal von einer Plattenfirma abgelehnt - man stelle sich vor, wenn die Jungs nicht das Durchhaltevermögen gehabt hätten, die nächste Firma aufzusuchen....

    lg, Andrea

  5. Laura schreibt am 1. Oktober 2006 um 03:58

    Zum Durchhalten gehört Disziplin!

    Ihr Kalenderblatt ist sehr schön und interessant.

    Liebe Grüße
    Laura

  6. Roland schreibt am 1. Oktober 2006 um 14:53

    Wie schon im I Ging steht:

    "Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel..."

    Liebe Grüße

    Roland

  7. Dee schreibt am 2. Oktober 2006 um 09:52

    Ich stimme mit Nelly ueberein, Durchhalten ist sehr wichtig, um Erfolg zu haben, aber ich habe selbst in der Vergangenheit zu oft bis zum "bitteren Ende" durchgehalten. Es ist manchmal auch wichtig, zu erkennen, wann man die "Richtung aendern" muss, anstelle in die falsche Richtung weiterzulaufen- nur um des Durchhaltens willen!

  8. Petra schreibt am 2. Oktober 2006 um 12:22

    Ich habe für mich erkannt, daß ich ein 10er-Karten-Typ bin.
    Ich fange sehr gerne und mit viel Energie neue Projekte an. Mit dieser Anfangsenergie nehme ich sehr viele Informationen für mein Wissensnetz auf. Falls mein Interesse an Flamenco, TaiChi, Bogenschiessen, etc. dann wirklich nachläßt, erlaube ich mir, mich zu neuen Ufern aufzumachen. Die Erfahrung habe ich trotzdem gesammelt.

  9. Ralf schreibt am 2. Oktober 2006 um 12:38

    Das I-Ging wurde ja schon zitiert mit "Nur Beharrlichkeit führt zum Ziel…"

    Ich möchte dem noch eine Ausspruch des großen Zen-MeistersTaisen Deshimaru Roshi hinzufügen, der sagt:

    "Man muß lernen, das Leben zu durchdringen. Daher besteht das Geheimnis der Kampfkünste darin, den Geist zu lenken. Man muß von Augenblick zu Augenblick vollkommen aufmerksam sein.

    Wir müssen unser Leben erschaffen, frei und ungebunden werden und nur aufmerksam sein im Hier und Jetzt, denn in ihm ist alles enthalten."

    Aufmerksamkeit führt zu Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen. Eigentlich recht einfach:

    Ich habe für mich eine hilfreiche Strategie entwickelt, um die Dinge geregelt zu kriegen, die ich geregelt kriegen will und weiterzumachen, bis ich am Ziel in. Durch meine eigenen Lebenserfahrungen wie auch in meiner Arbeit als Trainer und Coach habe ich festgestellt, dass sich alle Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen im Leben auf drei wesentliche Punkte reduzieren lassen!

    Menschen haben nämlich dann im (bzw. mit dem) Leben Schwierigkeiten und stehen vor einer Herausforderung, wenn sie

    1. nicht bekommen, was Sie wollen;
    2. nicht wollen, was Sie bekommen;
    3. nicht wissen, was Sie wollen (bzw. nicht wissen, wie sie das bekommen, was sie wollen)

    Und Es gibt drei einfache Schritte, um Herausforderungen zu meistern - das Achtsamkeitsdreieck:

    1. Achtsamkeit - Deine Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick; was ist es, das Du gerade erlebst?

    2. Absicht - Deine Aufmerksamkeit auf Dein Ziel; wo willst Du hin? Was willst Du erreichen, verwirklichen?

    3. Ausrichtung - Deine Aufmerksamkeit auf Deinem Weg. Wie kommst Du dahin, wo Du hin willst? Was unterstützt Dich? Was behindert Dich?

    Alles also eine Frage der Aufmerksamkeit :-)

    Wisse, was Du willst;
    Fühle, was Du fühlst;
    Tu, was zu tun ist.

    Wenn ich weiß, was ich will, gibt es keinen Grund, noch länger zu warten, um damit zu beginnen.

    Aber nicht immer läuft es völlig reibungslos - Widerstände aller Art tauchen auf, um mich von meiner Ausrichtung abzubringen. Ich kann sie ignorieren - dann tauchen sie immer wieder auf, und ich lenke mich ab - die Wurzel der Aufschieberitis. Ich kann sie bekämpfen - dann wird es anstrengend und führt meistens zur Erschöpfung. Die Wurzel des Stress. Und ich kann sie annehmen. Akzeptieren. Fühlen und loslasen. Das ist die Wurzel des Erfolgs. Und die Grundlage des Durchhaltevermögens, von dem Ralf spricht bzw. schreibt.

    Wenn die Widerstände erst mal aus dem Weg geräumt sind, ist der Weg frei. Nun kann ich tun, was zu tun ist. Leicht. Mühelos. Mit dem Leben fließen, dabei eine Richtung wählen und meine Ziele verwirklichen :-)

    Lanto, ein chinesischer Shaolin-Mystiker hat mal gesagt:
    "Wo deine Aufmerksamkeit ist, bist du.
    Worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, zu dem wirst du.
    Wo keine Aufmerksamkeit ist, entsteht nur Mittelmäßigkeit."

    Und ich kann selbst entscheiden, wieviel Mittelmäßigkeit ich im Leben bereit bin, zu ertragen - oder ob ich mich nicht lieber doch, beharrlich und voller Durchhaltevermögen, auf meine wichtigen Lebensziele ausrichten will. Und das muß nicht anstrengend sein. Mühselig und anstrengend wird es nur, wenn ich mir selbst im Weg stehe und gegen mich selbst kämpfe.

    Ich habe die Wahl - kämpfen oder leben :-)

  10. Michael schreibt am 4. Oktober 2006 um 20:16

    Eine Freundin hat mir einmal mit Bewunderung von einem ehemaligen Studienkollegen erzählt, der eine Menge in seinem Beruf erreicht hat. Sie beneidete ihn für die Eigenschaft "seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren".

    Genau das ist es was auch mir oft fehlt. Ich denke, weil ich meine Ziele im Kopf habe, damit dann schon ein entscheidender Schritt getan ist.

    Ich habe mal bei einer Bekannten gesehen, dass sie sich Ihre Ziele notiert und mit Zeitplan an die Wand heftet.

    Ist ja eigentlich logisch. So kann man seine Ziele nicht "aus den Augen verlieren."

    Werde diese Methode mal versuchen. Vielleicht ziehe ich das durch und dadurch auch so manches andere. ;-)