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Der Erfolgs-Killer: “Ganz oder gar nicht”-Denken

Von Ralf Senftleben27 Kommentare

Gehören Sie auch zu den Menschen, die alles ganz oder gar nicht wollen?

Normalerweise würde man denken, dass es keine schlechte Sache ist, wenn wir einen hohen Anspruch haben und gleich möglichst viel erreichen wollen. In den meisten Fällen lähmt uns diese Sekt-oder-Selters-Mentalität aber, zieht unser Selbstvertrauen in den Keller und führt zu endloser Aufschieberitis.

Wenn ich im ersten Schritt gleich die 100% -Marke erreichen will, dann fange ich lieber gar nicht erst an, denn tief in mir weiß ich, dass mein Anspruch dann nicht realistisch ist. Und so schiebe ich meine Projekte endlos hinaus. Oder wenn ich mich doch einmal dazu durchgerungen haben, eine Aufgabe anzufangen und es klappt nicht alles gleich perfekt, dann bin ich frustriert und höre wahrscheinlich schnell wieder auf.

Fragen Sie einmal eine Marathon-Läuferin, ob diese im ersten Anlauf die vollen 42 Kilometer geschafft hat. Oder waren es vielleicht 5km, dann 10km, dann 20km, 30km und dann 42km?

Das "Ganz oder gar nicht"-Denken ist wirklich einer der größten Erfolgs-Killer, die es gibt.

Was ist nun die Lösung?

Es ist eigentlich ganz einfach: Backen Sie kleinere Brötchen und dafür mehr davon – am besten jeden Tag eines. Zielen Sie bei Ihren Bemühungen im ersten Schritt nicht gleich auf eine 100%-Lösung, sondern erlauben Sie sich im ersten Anlauf ruhig eine 10- oder 20%-Lösung und bessern dann schrittweise nach.

Setzen Sie sich bescheidenere Ziele, die Sie auch wirklich erreichen können. Und wenn Sie ein Ziel erreicht haben, dann nehmen Sie sich das nächste vor. So bauen Sie Ihr Selbstvertrauen schrittweise auf.

Was denken Sie? Macht das Sinn?

  1. Hubert schreibt am 4. Oktober 2006 um 20:34

    Natürlich macht so etwas Sinn. Dinge in kleinen Schritten nach und nach zu erreichen ist schon mehr als man allgemein von sich und anderen erwarten kann. Rückschläge sind normal und ein zweiter und weitere Anläufe sind oftmals notwendig. Die von Ihnen beschriebene "Sekt oder Selters" Mentalität und die Einstellung alles auf einmal erreichen zu wollen ist doch der Gipfel der Naivität.

  2. Wera schreibt am 5. Oktober 2006 um 13:04

    Der "Weg der kleinen Schritte" zum Ziel ist in den meisten Fällen sinnvoll, da man sich dadurch motivierende Erfolgserlebnisse schafft, die zum Weitermachen anregen. Man kann sich auch beim Erreichen jedes Teilzieles mit einer kleinen Belohnung verwöhnen und so den langen Weg zum Ziel angenehmer gestalten.
    Geht man den Weg zum Ziel nicht allein, besteht auch die Gefahr, daß man bei zu grossen Schritten seine Weggefährten verliert.

  3. Sascha Ballach schreibt am 5. Oktober 2006 um 13:42

    Für mich macht das nur teilweise Sinn. Natürlich kann man ein Ziel nur in kleinen Schritten erreichen, aber warum soll man sich deswegen kleine Ziele setzen? Der Marathonläufer hat trotzdem als Ziel den Marathon zu schaffen, auch wenn er erstmal mit 5km anfängt. Ich behelfe mir da mit Zwischenzielen. Ich setze mir sehr große Ziele, oft sogar welche, wo ich zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß wie ich sie überhaupt erreichen kann. Ich setze mir aber auch gleichzeitig Zwischenziele, die ich sehr wohl erreichen kann und auch weiß wie. Durch das Erreichen dieser Zwischenziele bekomme ich dann die Motivation weiter zu machen und ich weiß immer wo ich auf meinem Weg zum großen Ziel gerade bin.

  4. submarine schreibt am 6. Oktober 2006 um 11:14

    Ganz oder gar nicht, das ist wahrlich nicht förderlich, aber
    warum überhaupt Ziele setzen? Wie wäre es mit jeden Tag das tun was man kann, denn dann fallen auch die 20% bis 100% weg. Ist ja viel einfacher, oder?

  5. Sascha Ballach schreibt am 6. Oktober 2006 um 11:19

    Hallo Submarine,

    klar kann man auch ohne Ziele durchs Leben kommen und das ist bestimmt auch sehr spannend. Wenn ich jetzt einfach in irgendeine Richtung loslaufen würde, dann würde ich sicher viel von der Welt sehen und hätte bestimmt auch ein spannendes Leben. So richtig treiben lassen können sich aber die wenigsten von uns. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das gut so ist. Die meisten haben Träume und die wollen sie auch verwirklichen. Das sind doch schon Ziele, oder? Ich weiß nicht, ob man sich diese Träume erfüllen kann wenn man sich treiben lässt. Wie sind da Deine Erfahrungen?

  6. Otto schreibt am 6. Oktober 2006 um 13:01

    So gänzlich ohne Ziele geht sicherlich kein Mensch durchs Leben. Wenn es auch vielleicht nur das Ziel ist einen möglichst positiv Tag zu erleben. Aus diesem ergeben sich dann auch wieder weitere Ziele. Aber ich halte es auch für sinnvoll sich längerfristige Ziele zu setzen. Die lassen sich dann immer wieder überprüfen und gegebenenfalls auch revidieren. Ihr habt da momentan ein Forum eingerichtet "Herausforderung Achtsamkeit" entwickeln (steigern). Das ist momentan mein Ziel - Wie gestalte ich meinen Tag mit mehr Achtsamkeit.

    Liebe Grüße

    Otto

  7. Wera schreibt am 6. Oktober 2006 um 14:17

    Ich kenne zu dem Thema ein interessantes Buch von Wolfgang Schmidbauer: "Alles oder nichts - Über die Destruktivität von Idealen". Es wird sowohl auf die förderliche als auch auf die zerstörerische Möglichkeit der Wirkung von Idealen eingegangen. Diese hängt sehr stark von der persönlichen Einstellung und dem Umgang mit Idealen ab. Vor dem Ideal von Perfektion sollte man sich hüten.

  8. Submarine schreibt am 7. Oktober 2006 um 20:06

    Hallo Sascha, ich denke wenn einer Ziele braucht der soll es auch tun. Ich habe ja nur eine einfachere Möglichkeit in den Raum gestellt. Um einen Traum zu verwirklichen kann man sich Ziele stecken, aber es ist nicht notwendig. Manchmal sogar kontraproduktiv da ich ja nicht in die Zukunft blicken kann.
    Was machen sie wenn Sie ein Ziel nicht erreichen? Ich spreche ja aus Erfahrung sonst könnte ich es hier ja nicht vertreten.

  9. Sascha Ballach schreibt am 8. Oktober 2006 um 10:15

    Hallo Submarine,

    es kommt öfter mal vor, dass ich ein Ziel nicht erreiche, hauptsächlich weil sich die Gegebenheiten ändern und dieses Ziel nicht mehr wichtig ist für mich. Durch den Weg dahin habe ich aber meistens sehr viel gelernt und meistens resultiert genau daraus die Erkenntnis, dass das nicht mein wirkliches Ziel ist. Ich lasse mich dann einfach eine Weile treiben bis ich weiß wie mein neues Ziel ist.
    Ihr Weg hört sich allerdings auch sehr interessant an. Wie machen Sie das, dass Sie Ihre Träume auch ohne Ziele erreichen? Vielleicht mache ich es mir ja im Moment noch viel zu schwer. Ist ein Traum nicht ein Ziel?

  10. Andrea S. schreibt am 9. Oktober 2006 um 06:42

    Um einen Traum verwirklichen zu können, muss ich ihn in die Realität holen. Ich kann von einem Segelboot träumen, aber um eins zu bekommen muss ich mir dies zum Ziel setzen (insbesondere dann, wenn es unerreichbar scheint). Dann bin ich nämlich bei der entscheidenden Frage: 'Wie...' und suche automatisch nach erreichbaren Zwischenzielen. 'Nur tun was man heute kann' ist gut, aber nur wenn man sich über seine Fähigkeiten wirklich im klaren ist, dann kann man sich im mit Blick auf das Hauptziel vergleichsweise einfache, aber dennoch herausfordernde Ziele setzen. Wenn ich mir keine Herausforderungen setze, werde ich auch nie wissen, was ich wirklich kann und zu erreichen imstande bin. 'Ich kann nicht' ist ja in vielen Fällen nur ein Vorwand, um Misserfolg zu vermeiden und resultiert aus dem oben genannten Perfektionsanspruch, den jeder irgendwo in sich trägt. Nur der eine lässt sich davon blockieren weil er ihn das Handeln dominieren lässt, der andere setzt ihn nur gemäßigt und nur da da ein wo es sinnvoll erscheint.

    Gruß Andrea

    ** Wenn Du immer nur das tust, was Du heute tust, wirst Du immer das bleiben was Du heute bist. **

  11. Steffi schreibt am 9. Oktober 2006 um 09:47

    Guten Morgen, mit großem Interesse habe ich gerade das forum gelesen. Also, ich bekomme das mit den Zielen überhaupt nicht hin. Ich nehme mir immer wieder etwas vor (Geld sparen für eine größere Reise z.B.), aber im alltag geht dann die ganze Zielplanung wieder verloren. Ich habe es sogar schon mit Collagen versucht, doch nach ein paar Wochen sind diese auch nur "Bilder". Ich habe dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht am Ball bleibe. meine Frage wie schafft man es das Ziele gegenwärtig bleiben. Steffi

  12. Marina schreibt am 9. Oktober 2006 um 11:08

    Hallo Steffi,

    ich denke, die Ziele für eine größere Reise zu sparen ist nicht schwer wenn man sich nicht vornimmt dieses Geld innerhalb von 2 Monaten zusammenzusparen. Wenn man zum Beispiel sagt "Wenn ich in meiner Spardose 50 Euro zusammenhabe bringe ich es auf die Bank". So ist ein kleines Zwischenziel gesetzt und das Große Ziel nämlich die Reise in den Hintergrund gerückt. Und trotzdem spare ich auf die Reise, auch wenn ich erstmal immer nur 50 Euro zusammenspare. Wenn die 50 Euro ein zu großes Ziel sind, kann man anfangen und jeden Abend das Kleingeld aus dem Portmonee in die Spardose tun. Dann am Ende eines Monats wird das Geld zur Bank gebracht. So setzt man sich immer kleine Ziele anstatt sofort ein großes anzuvisieren.

    Gruß
    Marina

  13. submarine schreibt am 9. Oktober 2006 um 18:07

    Hallo Sascha, das es interessant klingt, ist mir wohl bewusst, aber ich will Ihnen ihre Illusion nicht zerstören, aber wenn sie es wirklich wollen dann werden sie einen Weg finden wo ich Ihnen die Infos gerne geben würde, aber hier würde es den Rahmen sprengen. Es ist für mich schlüssig, aber es gibt Menschen die so in Ihre Illusion verliebt sind, wie man auch hier sieht, das es keiner glauben würde. Auserdem habe ich festgestellt das viele Menschen sehr ablehned reagieren, wenn man ihnen das erklärt, deshalb will ich auch ihnen nicht die Illusion zerstören. Noch was: Ein Traum ist kein Ziel.

  14. Julie schreibt am 10. Oktober 2006 um 05:38

    Ziele denke ich sind o.k., aber die Pläne die jemand sich macht um diese Ziele zu erreichen, die stehen oft im Wege und hindern am wirklichen Erleben. Meist führen sie zu einem auf das Ziel fokussierten Kampf und verschleiern den Sinn für das Jetzt. Einem Ziel kann man hinterher rennen oder entgegen wachsen....

  15. Angel schreibt am 11. Oktober 2006 um 07:31

    Ziele setzen - Wege suchen - viele kleine Schritte gehn! ;-))

  16. Sascha Ballach schreibt am 11. Oktober 2006 um 13:18

    Hallo Submarine,
    ich bitte darum, dass Du meine Illusion zerstörst. Ich bin schon seit Jahren dabei einige Illusionen zu zerstören und es macht viel Spass. Vielleicht entscheide ich mich dann aber auch so wie der eine in Matrix dafür wieder zurück in die Illusion zu flüchten, weil mir das dahinter nicht gefällt. Im Grunde genommen wird es aber egal wie darauf hinauslaufen, dass ich eine Illusion durch eine andere ersetze, schließlich leben wir in einer Illusion. ;-) Könntest Du mir dann bitte gleich noch erklären warum ein Traum kein Ziel ist. Ich möchte mit Dir übrigens nicht diskutieren, sondern mich interessieren immer neue Weltansichten, denn vielleicht helfen sie mir noch glücklicher durchs Leben zu gehen. Vielen Dank schonmal im voraus. Sascha
    PS: Du kannst mich gerne über meine Homepage kontakten.

  17. submarine schreibt am 11. Oktober 2006 um 20:42

    Habe Info heute über Kontakt übermittelt. Sg. submarine

  18. Karen schreibt am 14. Oktober 2006 um 06:26

    Hallo Sascha,
    mich würde mal interessieren, ob "Deine Illusionen" nun zerstört wurden? Hat Dir submarines Denkweise weitergeholfen? Ich selber stehe dem Thema Ziele setzen etwas zwiespältig gegenüber. Deshalb bin ich immer an neuen Erkenntnissen interessiert!

  19. submarine schreibt am 14. Oktober 2006 um 21:48

    Hallo Karen, was glaubst du? ...echt schade das du nicht den Mut hast mich direkt anzusprechen, echt schade.

  20. Karen schreibt am 20. Oktober 2006 um 17:56

    Hi submarine, hast vielleicht Recht, aber da Du ja Deine "Erkenntnisse" anscheinend hier nicht veröffentlichen willst und ich meine E-Mail-Adresse nicht einfach so ins Netz stellen will, war ich zumindestens neugierig auf die Ergebnisse. Ansonsten bin ich natürlich offen für alle Tipps von Deiner Seite!

  21. Nils schreibt am 1. November 2006 um 09:49

    Hallo submarine, mich interessiert ebenfalls der Hintergrund zu der ziellosen "Unterwasser"-Erfahrung. Darüber hinaus bin ich neugierig auf Ihre Definition von "Ziel" und "Traum". Wäre vielleicht ein neutraler Internettreffpunkt geeignet zum gemeinsamen weiterdiskutieren. Auf dieser Seite scheint es ja kein "echtes" Forum zu geben (ich habe mal einen Link zu einem testweise installierten Forum hinterlegt - vielleicht dort?)? Oder gibt es andere Anregungen?

  22. andja schreibt am 7. November 2006 um 19:54

    Ziele sind Träume, die es zu erreichen gilt. Auch wenn man sein grosses Ziel nicht erreichen sollte ist man, so glaube ich, in seinem Leben wesentlich weiter voran gekommen als wenn man sich diese Ziele nicht gesetzt hätte. Illusionen hin oder her - wenn man genau da stehen bleibt, wo man sich im Augenblick befindet, wird man durch die immer fortwährende Entwicklung irgendwann feststellen, dass man sich in diser schnellebigen Welt nicht mehr zurecht findet.

  23. Tralala schreibt am 27. Juni 2007 um 19:57

    "Für mich macht das nur teilweise Sinn. Natürlich kann man ein Ziel nur in kleinen Schritten erreichen, aber warum soll man sich deswegen kleine Ziele setzen? Der Marathonläufer hat trotzdem als Ziel den Marathon zu schaffen, auch wenn er erstmal mit 5km anfängt. "

    Ganz meine Rede! Genau der Gedanke beschäftigte mich auch. Man gibt sich ERSTMAL mit 20% zufrieden und will nicht von Anfang an perfekt sein, aber gegen Ende hin erwartet wohl jeder eine Steigerung.

  24. Manni schreibt am 6. Oktober 2009 um 20:04

    Meiner Meinung nach gibt es natürlich Ziele im täglichen Leben (ich will heute Abend ins Kino gehen oder ähnliches), doch das meine ich nicht und das habt ihr sicherlich auch nicht gemeint.
    Die anderen Ziele (ich will etwas (anderes) werden, ich will etwas (anderes) sein, ich will etwas erreichen) entfremden mich nur von mir selbst. Ich bin mit dem was jetzt ist und wie ich jetzt bin nicht zufrieden. Ich akzeptiere mich und die Welt nicht. Und das erzeugt Leid. Das Leid, das wir erfahren und im Fernsehen sehen oder in der Presse lesen.

    Und ich bin damit nicht gegen Veränderung! Ganz im Gegenteil.

  25. Karina schreibt am 11. Oktober 2009 um 11:34

    Hallo zusammen! Die Aussage 'alles oder gar nichts' und die Diskussion darüber sollte meiner Meinung nach stets im Kontext des Ziels stehen. Bei einem Marathonlauf oder dem Sparen auf einen Urlaub - sind kleine Schritte sicherlich "schmerzfreier", als große. Die Ziele selbst bestimmen mit darüber, ob ganz oder gar nicht. Oder kann ich erst einmal zu 20% schwanger werden? Es gibt Ziele, die kann ich allmählich erklimmen und es gibt Ziele, die gehen tatsächlich nur ganz oder gar nicht. Interessant ist für mich, dass die wesentliche Ziele im Leben tatsächlich nur ganz oder gar nicht erreicht zu werden scheinen. Ein bisschen schwanger geht ebenso wenig, wie ein bisschen gesund oder ein bisschen krank. Es gibt demnach Ziele, die nur ganz oder gar nicht erreicht werden.
    Ziele sind, wer die Menschheitsgeschichte verfolgt, hauptsächlich auf die menschliche Eigenschaft der Neugier und dem Willen nach Grenzerweiterung zurückzuführen. Wie sieht es auf der anderen Seite des Planeten aus? Schaffe ich mit meinen 79 Jahren noch einen 42km Marathonlauf? Lerne ich mit meinen 65 Jahren noch, mit einem Computer umzugehen? Usw.usf.

  26. Sieglinde schreibt am 11. Oktober 2009 um 12:06

    Also soweit ich es erfahren habe ist ein Ziel messbar. Ein Traum nicht. Schwanger werden ist auch nicht so einfach, da kann frau auch auf viele Hürden stoßen, doch wenn es geklappt hat, dann heisst es oft ganz. Bei mir war dieses Ziel nur einmal geglückt. Warum!? Traum oder Ziel. Es blieb ein Traum ein weiteres Mal schwanger zu werden, den ich die letzten Jahre, dann abgelegt habe aus gesundheitlichen Gründen. Ganz oder garnicht ist nicht auf allen Ebenen anwendbar und die Macht der kleinen Schritte ist eine wunderbare Methode, das Leben mit Zielen zu geniessen. Dabei gibt es auch Situationen, in denen es einfach reicht zu leben und zu geniessen, dies sollte bei den Zielen nicht vergessen werden, dazu sind dann die Träume da.

  27. jana schreibt am 12. Oktober 2009 um 08:20

    Ohne Ziel sein.
    Ein Traum ist kein Ziel.
    Wie schafft man es mit seinen Zielen im Gleichgewicht zu bleiben?
    Ich glaube, das sind zwei Seiten unserer dualistischen Natur.
    Ich habe oft gehört, dass man sie auflösen sollte, aber vielleicht ist es gut die beiden zu pflegen, abwechselnd.
    so wie ein und ausatmen oder zusammenziehen und ausdehnen.
    Schwierig find ich, zu erkennen, wann das eine oder andere dran ist, denn ich habe das gefühl,ich bin häufig zu früh oder zu spät dran.
    Das fühlt sich dann nicht gut an.
    jana