Die Macht unserer Gewohnheiten
Von Ralf Senftleben • 11 Kommentare
Über die letzten Jahre werde ich mir bei einer Sache immer sicherer: Ob wir im Leben das bekommen, was wir uns wünschen, wird zu einem großen Maß von unseren Gewohnheiten bestimmt. Glückliche Menschen tun und denken gewohnheitsmäßig Dinge, die sie glücklich machen. Wohlhabende Menschen tun gewohnheitsmäßig Dinge, die sie wohlhabend machen oder ihren Wohlstand schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen, wie wir etwas erreichen können. Wenn wir dauerhaft davon profitieren wollen, müssen wir eine Gewohnheit daraus machen, sonst nutzt alles Wissen nichts.
Nehmen wir einmal an, Sie wollen Zeitmanagement lernen, um in weniger Zeit mehr zu erreichen. Reicht es, wenn Sie einmal einen Tag planen? Wohl kaum. Es reicht auch nicht, Ihre Zeit eine Woche lang systematisch zu planen. Wenn Sie eine erfolgreiche Zeitmanagerin oder ein erfolgreicher Zeitmanager werden wollen, dann müssen Sie jeden Arbeitstag planen, sonst bringt es nichts. Es muss Ihnen zur Gewohnheit werden, sonst können Sie es vergessen.
Oder stellen Sie sich vor, Sie wollen die Beziehung zu Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin verbessern. Reicht es, wenn Sie sich an einem Tag etwas dafür tun? Oder eine Woche lang? Nein. Wenn Sie die Beziehung dauerhaft verbessern wollen, müssen Sie es sich zur Gewohnheit machen, Ihren Partner oder Ihre Partnerin liebe- und respektvoll zu behandeln.
Unsere Gewohnheiten sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen und nicht einmalige Handlungen. Es sind die Dinge, die wir ganz von alleine tun, ohne dass wir uns daran erinnern müssen.
Deswegen möchte ich Ihnen eine spannende Frage stellen:
“Welche 5-minütige Tätigkeit, jeden Tag für die nächsten 365 Tage getan, würde die Qualität Ihres Lebens nachhaltig und dauerhaft verbessern?”
oder anders gefragt:
“Welche neue tägliche Gewohnheit würde Ihr Leben mehr als deutlich verbessern und Sie ausgeglichener, fröhlicher, zufriedener und glücklicher machen?”
Überlegen Sie einmal, was passieren würde, wenn Sie sich Schritt für Schritt immer mehr erfolgbringende Gewohnheiten zulegen würden. Glaubt man Experten, so dauert es ca. 21 Tage, sich etwas Neues anzugewöhnen. Und selbst wenn es jeweils 1 Monat dauert, können wir uns pro Jahr 12 neue erfolgreiche Gewohnheiten zulegen.
Stellen Sie sich Ihr Leben doch einmal in einem Jahr vor, wenn Sie 12 erfolgreich-machende neue Angewohnheiten hätten. Wie würde Ihr Leben dann aussehen?
Für mich persönlich hat diese Idee einen großen Unterschied gemacht und ich habe mir über die Jahre viele neue Angewohnheiten zugelegt, die mein Leben wirklich bereichern. Deswegen möchte ich Sie dazu ermutigen, es auch einmal auszuprobieren.






das stimmt: unsere Programme (Gewohnheiten) bestimmen was wir denken=wie wir reagieren: damit was wir tun und damit was wir erreichen aus den, mit den gegebenen Möglichkeiten....
das Schwierige dabei bleibt das "wie?" ...
habe hier ne menge erfahrung: aber die "perfekte Nervensystem-wäsche" hab ich noch nicht gefunden...
ich vermute auch, daß da doch grenzen sind: abhängig vom bisherigen werdegang eines "kahlen affens": beginnend mit der wachstumsphase im Mutterbauch....
da wird schon einiges schon ziemlich fest geprägt....
z.B. ängstliche grundhaltung: evt. auch homosexualität.. etc....
verdammt komplex...... da kann man staunen (passt ja zum heutigen newsletter..
lG Nikolaus (Nick) Wendel
Es ist sehr schwer, sich aus der Macht der Gewohnheiten zu befreien und sicher lohnend, zu versuchen, sich daraus zu befreien und neue Wege zu gehen.
Sich neue Gewohnheien anzueignen ist spannend. Ich denke man kann sein Leben damit nachhaltig ändern.Ich bin z. Zt. dabei alte Gewohnheiten durch neue zu ersetzen,da sich mein Mann von mir nach 30 Jahren getrennt hat.
Neue Gewohnheiten helfen z.B. ein neues Leben zu beginnen.
Wie das Wort sagt: durch ständiges wiederholen, üben,
gewöhnt man sich an neue Umstände usw.Ich habe es selbst erlebt
Gewohngeiten, die mich aufbauen...:Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, täglich oder wenn ich schlecht drauf bin, ein Bild anzusehen, auf dem ich sehr erfolgreich war. Bei mir war das z.B. ein sehr erfolgreiches Ereignis durch mein Hobby. Da kam unsere Mannschaft bei einem Volleyballturnier ins Endspiel, was niemand für möglich gehalten hat (von 24 Manschaften, sonst belegten wir immer einen Platz zwischen 12 und 19).
Und ausgerechnet bei diesem Turnier hat auch noch unser Nationaltrainer Stelian Molesco, der zufällig in dem Ort wohnt, die Pokale übergeben. Jetzt hängt dieses Foto bei uns über der PINwand und es löst immer wieder Glücksgefühle aus.
LG
Peter
Cool, nur fünf Minuten jeden Tag und nach drei Wochen bin ich (fast) ein anderer Mensch.
Hört sich aber auch irgendwie nach guten Vorsätzen für´s neue Jahr an: mit dem Rauchen aufhören, erfolgreicher werden, meinen Arbeitstag planen, liebevoller zu meinen Mitmenschen sein ...
viele Gewohnheiten liegen Glaubenssätze zugrunde, schlicht: meine Gedanken. Die können schon in früher Kindheit entstanden sein ('wenn ich lieb bin krieg ich ein Zuckerl'/'wenn ich nicht lieb bin krieg ich Ärger'). Was damals 'Zuckerl' oder 'Ärger' bedeutete kann heute ziemlich kontraproduktiv sein. Ich habe gelernt, dass jeder Gedanke untersuchbar ist und er sich dann auflöst.
Genial dafür finde ich "The work", einfach 4 Fragen, sozusagen ein Schweizer Taschenmesser für alle Gelegenheiten (vgl. www.thework.org und http://de.groups.yahoo.com/group/lieben-was-ist/). Damit habe ich in ziemlich kurzer Zeit sehr viel aufgeräumt und Platz für neue, heute für mich liebevollere Gewohnheiten gemacht.
Auf anderer Ebene aber ähnlich gründlich und schnell arbeiten die verschiedenen Meridian-Energie-Techniken. Mit der Frankeschen Methode ("Klopfen Sie sich frei") hab ich mich vom aktiven Kettenraucher seit 55 Jahren innerhalb einer Nacht zum 'trockenen' Raucher verändert, inzwischen seit neun Monaten (vgl. http://www.franke-met.com/)
Mit guten Vorsätzen ist es also nicht getan :-))
Gleich der Group beigetreten und das Arbeitsblatt heruntergeladen. Bin schon gespannt, ob da mehr als gute Vorsätze draus erwachsen. Dank an Jans!
Richtig, irgendwann läuft alles automatisiert ab.
Hallo zusammen,
mich verblüfft es immer wieder, wie sehr kleinste Veränderungen, die man selbst vornimmt und eine Weile dabei bleibt, zur Überzeugung führen, dass man sich in vielem ändern kann.
Besonders fasziniert mich, dass man Gewohnheiten, die man aneinanderkettet (Salamitaktik) regelrecht schöne Rituale entwickeln kann, für die man meinte, keine Zeit zu haben, aber nach und nach angewöhnt, werden sie ganz selbstverständlich, als hätte man noch nie anders agiert.
Wichtig ist dabei nur, dass man klein anfängt und das konzequent durchführt, auch wenn der innere Schweinehund irgendwann mal meint, also gerade heute hätte man gar keine Lust dazu ... Durchgehalten ist es nach 3 oder 4 Wochen tatsächlich in Fleisch und Blut oder Leib und Seele übergegangen. Das hätte ich vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten, dass man sich selbst so stark ändern kann.
Gute Nacht
Monika
also ich habe vor einiger Zeit 15 Minuten am Tag meditieren in mein Leben integriert. Ich kann jetzt nicht sagen, ob ich ein neuer oder anderer Mensch bin. Meine Lebensqualität hat es auf jeden Fall nachhaltig verbessert.
Ich würd sagen, das was unser Leben ausmacht, ist das was aus uns geworden ist. Heißt: Wenn ich Freude will, muss ich Freude Leben.
Hallo an alle,
"Zeitmanagement" ist in der Tat sehr wichtig
Es heißt, man kann seine Produktivität um 25% oder sogar mehr steigern, wenn man seine Zeit richtig nutzt.
Ich bin noch Anfänger, beschäftige mich mit diesem Aspekt der persönlichen Entwicklung seit erst ca. 2 wochen, solche posts helfen sehr wohl weiter und unterstützen auch :)
DANKE
DENNIS