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Öffnen Sie den Raum der Möglichkeiten

Von Ralf Senftleben19 Kommentare

Letzte Woche habe ich ja darüber philosophiert, dass viele Menschen Angst davor haben, aus der Masse herauszustechen und anders zu sein, wenn es notwendig ist, um wirklich ihr ureigenes Ding zu machen. Das halte ich tatsächlich für einen der größten Stolpersteine auf dem Weg zu einem Leben, das wirklich zu einem passt.

Ich habe heute noch so einen Stolperstein für Sie:

Wir glauben an bestimmte Dinge und handeln danach, obwohl diese Dinge gar nicht wahr sind.

Wenn ich z. B. zum Kühlschrank gehe, um mir eine Cola zu holen, dann kann es sein, dass sich die letzte Büchse hinter den Gurken versteckt hat. Ich finde sie deshalb nicht und glaube, dass keine Cola mehr da ist. Ich schließe den Kühlschrank und trinke keine Cola.

Die Cola ist da, aber weil ich glaube, dass keine mehr da ist, kann ich keine trinken – und das obwohl die Cola im Kühlschrank steht! Schade.

Und so ist es ganz oft im Leben.

Nicht weil es so ist, sondern nur weil ich denke, dass es so ist, weil ich davon überzeugt bin.

Unsere Überzeugungen sind natürlich wichtig, denn sie helfen uns, uns im Leben zu orientieren. Aber manchmal fesseln und knebeln wir uns selbst mit dem, wovon wir überzeugt sind. Wir schneiden uns von unseren Möglichkeiten ab, weil wir nicht daran glauben, dass wir diese Möglichkeiten haben.

Deswegen ist es so wichtig, dass wir uns über eines bewusst sind:

“Was ich denke und glaube und wovon ich überzeugt bin, das ist nicht immer auch wirklich die Realität. Das sind zunächst nur meine Gedanken. Ich kann letztlich nicht wissen, ob meine Gedanken wirklich wahr sind.”

Das vor sich selbst zuzugeben, ist für manch einen extrem schwierig. Weil uns unsere Überzeugungen Sicherheit bieten und weil sie uns das Leben oft bequemer und einfacher machen. Und normalerweise kämpfen wir für unsere Überzeugungen und unser Gehirn ist da sogar oft so trickreich, Argumente auszufiltern, die unseren Überzeugungen zuwiderlaufen könnten. Selbst dann, wenn wir uns durch manche Überzeugung in unserer Lebendigkeit und unseren Möglichkeiten einschränken.

Auf der anderen Seite macht uns die Idee, dass es keine festen Wahrheiten gibt, auch frei. Wir müssen plötzlich nicht mehr um Überzeugungen kämpfen und können uns und andere eher sein lassen, wie wir sind.

Und das Wichtigste: Wir gewinnen neue Handlungsspielräume.

Wenn ich z.B. der Überzeugung bin, dass ich im heutigen Arbeitsmarkt ja doch keine Chance mehr habe und deswegen innerlich aufgebe, dann habe ich tatsächlich keine Chance. Nicht wegen des Arbeitsmarkts. Sondern weil ich aufgeben habe.

Wenn ich mir aber sage: “Ich denke zwar, dass ich keine Chance habe aber ich weiß: Es ist eben nur ein Gedanke. Und es schadet nichts, wenn ich meine Möglichkeiten auslote und ich schaue mal, ob ich jemanden finde, der in meiner Situation war und es auch geschafft hat”.

Merken Sie, was da drin steckt? Wenn ich nicht an feste Wahrheiten glaube, dann gibt es immer Hoffnung. Nicht an feste Wahrheiten zu glauben, ist eine zutiefst optimistische Grundhaltung, weil ich mir den Raum der vielen Möglichkeiten offenhalte und dadurch ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass sich mir eine Möglichkeit eröffnet.

Wenn Sie im Leben gerade irgendwo am kämpfen oder unzufrieden sind, dann decken Sie doch mal auf, was Sie über Ihre Situation und alle Beteiligten in dieser Situation glauben. Und dann machen Sie sich klar, dass das nur Ihre Gedanken und nicht die Wahrheit ist, selbst wenn wir noch so gute Argumente dafür finden. Und überlegen Sie dann einmal, was möglich wäre, wenn das, woran Sie im Augenblick noch glauben, nicht wahr wäre …

Die Leute haben Jahrhunderte lang gedacht, die Welt wäre eine Scheibe und hatten damals sehr gute Argumente dafür. Und genauso ist es mit vielen Überzeugungen, die wir im Kopf mit uns rumtragen. Sie sind nicht die Wahrheit, sondern nur Gedanken.

Und es ist Ihre Entscheidung, ob Sie sich von diesen Gedanken beherrschen lassen wollen oder nicht.

  1. Konny64 schreibt am 17. Juli 2008 um 07:43

    Manchmal bedarf es nur eines Anstoßes, die Dinge mal von einer anderen Seite zu sehen oder zu hören, dies zuzulassen um dann ganz perplex festzustellen daß die Situation tatsächlich ganz verkehrt "geglaubt" worden ist.
    Mir ist dies in einer scheinbar festgefahrenen Situation so geschehen, seit dem versuche ich, gerade in ganz verzwickten oder ärgerlichen Situationen, wo ich mal wieder so vor mich hingrüble, mein "glauben" an die Seite zustellen, und mich allein den Tatsachen zu widmen. Ich finde es nach wie vor schwer dies zu tun, aber wirklich hilfreich. Wenn ich mir dann die Tatsachen vor Augen halte, frage ich mich, ob meine Gedanken, die dann ja manchmal voller Wut und Frust sind, hilfreich für die Situation sind. Sind sie meistens nicht. Der nächste Schritt ist dann, dass ich ganz bewußt (versuche) sie aus meinem Kopf zu verbannen und bei den Tatsachen zu bleiben.
    Wenn ich das schaffe, kann ich freier denken oder mit der Situation einfach besser/anders umgehen.
    Ich versuche dies seit ca. 2 Monaten, empfinde es jedoch als nicht wirklich leicht. Allerdings bemerke ich, daß es immer mehr (also immer noch in ganz kleinen Schritten, aber immerhin) zur Gewohnheit und immer weniger schwer wird.

  2. Michael schreibt am 17. Juli 2008 um 10:19

    Ich halte ja den GLAUBEN an irgendwas für eine fast wichtigere Kraft als den Willen der vielleicht dann an zweiter Stelle kommt. Weil ohne eine Überzeugung eine festen Glauben an was ensteht möglicherweise der Wille erst gar nicht ausreichend. Ich las mal irgendwo : Es geschieht nicht das was wir wollen, sondern das was wir glauben. Auch in der Bibel gibt es zwei tolle Zitate über die Kraft des Glaubens. Alle Dinge sind möglich dem der da glaubt oder Dein Glaube hat Dir geholfen. Von daher denke ich auch das es wichtig ist seine Überzeugungen von Zeit zu Zeit zu hinterfragen und vor allem auch, das jeder seine eigene Wahrheit und Wahrnehmung hat.

  3. Lisa schreibt am 18. Juli 2008 um 07:55

    Wahre Worte :-)
    Und Danke für den netten Anstoß, denn ich stolpere öfter mal über den Glauben und die Folgen im Alltag, obwohl es mir schon länger bewußt ist.
    Einen lieben Gruß
    Lisa

  4. andi schreibt am 18. Juli 2008 um 14:53

    Tolle Gedanken zum Thema weiß jeder aber ist uns nicht bewusst.
    Ich bin der Überzeugung dass diese optimistische Einstellung die einzige ist die uns ein glückliches Leben ermöglicht.
    Es ist keine Kunst optimistisch zu sein wenn die Sonne scheint aber sehr wohl wenn nicht alles so läuft wie es soll.Egal wie eine Situation scheinen mag ausschlaggebend ist immer wie wir sie sehen und meistens sehen wir sie schlechter als sie ist.

  5. Elisabeth schreibt am 18. Juli 2008 um 18:50

    Sich ständig verbessern wollen, ständig an sich arbeiten wollen, ich bin davon weggekommen. Meditation ist eine wunderbare Sache, die Gedanken beruhigen sich, heilsame Gedanken, neue Bewusstseinszustände, so wird dem Leben eine neue Richtung gegeben. Achtsamkeit, im Augenblick sein, der Augenblick verbindet Vergangenheit und Zukunft. Aus vergangenen Fehlern kann man lernen, doch man sollte sich nicht von der vergangenheit quälen lassen, da hilft die Meditation, den mit einiger Übung kann man in der Medidation unterschiedliche Bewusstseinszustände gleichzeitig erleben, diese Gleichzeitigkeit erweitert das Bewustsein und den Horizont, den es ist eine Gleichzeitigkeit, die nicht überfordert, sondern die strukturiert, der Geist wird klarer.

  6. Wonny schreibt am 19. Juli 2008 um 17:58

    Der Raum der Möglichkeiten sieht erst mal für jeden Menschen anders aus. Ich neige auch dazu, ihn klein zu halten, es wurde mir immer so geraten und vermittelt. Die Größe des Raumes und die Größe in mir können Angst machen zu Beginn, aber es lohnt sich, dieses Gefühl anzunehmen und zu gucken, was dann passiert.

    Zu Beginn meines Studiums gab es ein Seminar, dass sich mit dem Raum der Möglichkeiten befasste und es war sehr inspirierend und motivierend. Es tut gut, sich akiv damit zu beschäftigen, dass man in der Tat meistens mehr Wege und Möglichkeiten zur Verfügung hatte als man dachte.

  7. Yvonne van Dyck schreibt am 20. Juli 2008 um 09:08

    "die Bretter die die Welt bedeuten, sind diejenigen, die wir vor dem Kopf tragen" (Sorry weiß den Autor nicht mehr) und diese Biester tarnen sich oft ;) Ich freue mich jedesmal, wenn ich wieder eins entdecke: die Struktur ist häufig: ich kann x nicht, es ist schwer x... ich darf nicht x ... ich glaube x ...

    und dann sag ich mir: "sag nie du kannst, schaffst, ... etwas nicht, bevor du das nicht bewiesen hast"
    alles Liebe
    Yvonne

  8. Esther Schiele schreibt am 20. Juli 2008 um 14:37

    Schon vor einiger Zeit habe ich mir folgende Worte an meinen Computerbildschirm geklebt: "Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!" (leider kenne ich den Autor nicht)

    Seit dem "kämpfe" ich öfter und stelle fest, dass viele Unternehmungen/Pläne/Wünsche, die durch meinen Nicht-Glauben an mich selbst blockiert wurden, nun mein Leben berreichern!

  9. Alexandra schreibt am 20. Juli 2008 um 14:43

    Ein sehr guter Denkanstoß. Ich selbst halte auch viel zu oft das für wahr und gegeben, was ich selbst denke. Immerhin weiß ich inzwischen, dass nicht alles was ich glaube, tatsächlich so ist. Früher bin ich wirklich davon ausgegangen, dass meine Meinung und Überzeugung die richtige ist und jeder so denkt wie ich, vor allem was meinen Selbstwert betrifft. Dadurch habe ich mir in sehr hohem Maße geschadet. Leider ist es manchmal etwas schwer, an seinem Glauben etwas zu ändern,man kann sich schließlich auch nicht aussuchen, was einem schmeckt, wen man sympathisch findet oder in wen man sich verliebt. Das alles gehört zur eigenen Wahrnehmung genauso wie die Dinge, an die man glaubt. Und die eigene Wahrnehmung ist etwas eher unbewusstes und verselbständigtes. Genauso geht es mir auch beim Lesen dieses Artikels: Es klingt alles sehr gut, aber vielleicht zu schön um wahr zu sein?

  10. Manuela schreibt am 20. Juli 2008 um 18:17

    Ich kann zu diesem Thema das Buch "Die vollkommene Freiheit"
    oder andere Bücher von Jiddu Krishnamurti empfehlen. - Hat übrigens nichts mit der Krishna-Bewegung zu tun !
    J.K. zeigt / beweist anhand zahlreicher Beispiele, dass wir gar nicht "frei" denken können, da wir von Geburt an - und über das Stammhirn, aus noch früheren Zeiten - konditioniert sind.
    Erst, wenn ich erkenne, dass diese Konditionierungen da sind und ich sie wahrnehme, kann sich meine Gehirnstruktur dahingehend ändern, dass ich die Wirklichkeit mehr und mehr wahrnehme-
    im Sinne der benutzungsabhängigen neuronalen Plastizität des Gehirns (was erst zu den neueren Erkenntnissen der Neurologie zählt und zu Lebzeiten von J.K. - obwohl er viel Kontakt mit Hirnforschern hatte - noch nicht bekannt war.

  11. Kate schreibt am 20. Juli 2008 um 22:49

    Das ist wirklich mal ein guter Denkanstoß!
    Und irgendwo in mir drin da weiß ich das auch.
    Nur leider ist es oft so das man nur die Äußeren Gegenbenheiten als wahr ansieht wie die Cola im Kühlschrank die man nicht sehen kann weil sie eben ganz hinten steht.
    Umzudenken erfordert ersteinmal Zeit und auch den Willen dazu. Das das nicht immer einfach ist merke ich gerade des öfteren muß ich mich zwingen einfach mal in die andere Richtung zu blicken und mir selbst zu sagen: hey das ist jetzt nur das was Du siehst und von dem Du denkst das es wahr ist!
    Schwierig aber nicht unmöglich sich diese Sichtweise anzueignen. Ich zumindest wünsche allen hier die sich ebenfalls vorgenommen haben ihren Raum der Möglichkeiten zu erweitern viel Erfolg!

  12. Gabi schreibt am 21. Juli 2008 um 07:29

    Wenn ich bedenke, wie viele Jahre ich mir das Leben schwer gemacht habe und immer noch mache, weil ich bei der geringsten Herausforderung (im Beruf oder privat) denke, ich könnte das nicht oder ich sei überfordert. Dabei habe ich in meinem ganzen Leben nicht ein Mal wirklich versagt! Es ist unglaublich, wie man sich durch eine negative Sicht der Dinge selbst verunsichern kann und sich dadurch völlig unnötige Ängste entwickeln können. Und ist dieses 'falsche Denken' erst einmal eingefahren, ist es sehr schwer, sich wieder davon zu befreien. Es kostet mich jeden Tag viel Energie, die 'falschen Gedanken' aufzuspüren und in positive bzw. reelle Gedanken zu ändern.
    Aber viel mehr Energie hat es mich gekostet, gegen die körperlichen Symptome, die ich durch die unrealistischen Gedanken hatte, anzukämpfen.
    Ralf hat Recht, wenn es einem schlecht geht, muss man sich fragen, ob die Lage, in der man ist, wirklich so ist, oder ob man sich alles nur 'schlecht denkt'. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich als selbstunsicherer Mensch nach einigen Enttäuschungen und schlechten Erfahrungen immer mehr dazu neigte, meinen negativen Gedanken zu trauen, was sich als großer Fehler herausgestellt hat.

  13. Pia schreibt am 21. Juli 2008 um 07:32

    Mir ist das alles klar, aber schwer umzusetzen.Ich stand mir 30 Jahre im Weg aus lauter Angst.Habe gekämpft und gekämpft bis mir klar wurde das ich gegen mich gekämpft habe.Habe auf der einen Seite verloren aber auch wieder gewonnen.War erstaunt wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können.Vieles gelingt mir wenn ich mutig und positiv bin aber leider komme ich sehr schnell in alte Denkstrukturen hinein. Ist echt harte Arbeit.

  14. Michael schreibt am 21. Juli 2008 um 09:13

    Also ich bin mir ziemlich sehr sicher, das in meinem Kühlschrank KEINE Cola steht. :-)

  15. Nadja schreibt am 21. Juli 2008 um 09:55

    Ja da kann ich nur zustimmen, leider blockiert man sich öfters selber nur weil man denkt/glaubt dass..
    Ich habe auch schon feststellen müssen, dass es so häufig zu Missverständnissen kommt nur weil ich gedacht/geglaubt habe, der andere hat das so und so gemeint..man hält sich in seinen eigenen Gedankstrukturen gefangen. Ich werde den Tipp ausprobieren und versuchen mir bewusst zu werden, wenn ich mich durch meine Gedanken blockiere.

  16. Eris schreibt am 21. Juli 2008 um 11:18

    Ich möchte dazu noch anmerken, dass wir uns manchmal allerdings auch von der Meinung anderer Menschen abhängig machen. Wenn jemand z. B. einen Kollegen fragt, wie die derartige Lage in der Firma ist und er zur Antwort bekommt, der Firma drohe in ca. 5 Jahren die Schließung, dann kann es durchaus vorkommen, dass wir dem Kollegen mehr Slauben schenken und daraus entwickeln sich evtl. Ängste, man könne seinen Arbeitsplatz verlieren. Es ist meiner Meinung nach immer besser und wichtig, man glaubt nur auch wirklich das, was der Realität entspricht. Man sollte sich von nichts (egal Person oder Medien etc.) und niemanden in irgendeiner Form einlullen lassen, sondern lernen, an sich selbst zu glauben. Ist nicht immer einfach, aber durchaus Erfolg versprechend

  17. Claus schreibt am 21. Juli 2008 um 11:28

    Ja meine Lieben!
    Ich sehe es auch genau so wie die Nadja es sieht, nur ist es nicht so?: Das alles gedachte oder ausgesprochene dann auch eine Wirkung hat: Oder auch hatte?
    Und was mache ich dann?
    Ist es dann nicht an der Zeit darüber zu sprechen und die "sogenannten" Missverständnisse auszuräumen?
    Dazu gehört dann eine ganze Portion Mut und Verständnis dazu, auch für das Gegenüber.
    Daran fehlte es dem einen und auch dem anderen.
    Ich wünsche allen bei denen es noch haperte den Mut zur Tat. UND maches Mal rechtzeitig den "gerne sprechenden" MUND HA........lten. Alles Liebe

  18. Dagmar schreibt am 3. August 2008 um 18:01

    Hallo,
    anders zu sein und nicht in der grauen Masse unterzugehen, fand ich schon immer interessant. Was ich nicht alles MUSS. Aber MUSS ich wirklich? MUSS ich die nächsten 20 Jahre in einem Beruf verweilen, der mich anödet? Nein, ich WILL es. Aus welchen Gründen auch immer. Mein Beruf ernährt mich, von dem Geld bezahle ich die Miete und fahre (oh welch ein Luxus... ) in den Urlaub. Wenn ich zwischen meinen Bedürfnissen und meinen Wünschen unterscheide, merke ich immer, dass ich mit viel weniger Geld auskommen würde. Weniger Geld = weniger Arbeit = mehr Zeit für mich....
    Diese Erkenntnis beruhigt mich. Mein Job macht mir Spass, aber wenn ich mal keine Lust mehr auf ihn habe, werde ich mich verändern. Ein wunderbares Gefühl von Freiheit!

  19. ma.magdalena schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:51

    wenn das Ergebnis -einer situation, des Lebens im allgemeinen- nicht das ist, was ich mir erwuensche, mir vorgestellt habe, dann ist es interessant, zwei dinge zu untersuchen: the needs, die Beduerfnisse. die sind visible, sichtbar... aber oft trotzdem nicht leicht aufzufinden. Aber zwischen ihnen und dem Ergebnis liebt dieses unsichtbare "beliefewindow", unser "Glaubensfesnste"!... und wir haben ALLE eines, und fuer alles eines :)... macht Spass sie aufzuspueren... manchmal ist es auch schwer und dauert lange und oft tuts auch weh und andere male weiss man/frau nicht wie diese zu aendern sind und viele male ist es fast unmoeglich sie zu sehen/finden, denn wir brauchen einen Spiegel um unsere eigenen Augen zu sehen ...