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Manchmal sind es die einfachen Dinge, die die größte Wirkung haben

Von Ralf Senftleben20 Kommentare

Persönliches Wachstum … das bedeutet für mich zum Beispiel als Mensch stärker und robuster zu werden, neue Dinge zu lernen, aus Problemen herauszuwachsen, Ängste zu überwinden, sich seiner Stärken bewusst zu werden und diese zu nutzen und auch alte Wunden zu heilen.

Die meisten von uns stolpern über das Thema “Persönliches Wachstum”, wenn sie sich vornehmen, alte, schlechte Gewohnheiten abzulegen oder neue gute Gewohnheiten zu etablieren.

Die häufigsten Themen sind hier wahrscheinlich, regelmäßig Sport zu machen, sich gesünder zu ernähren oder mit dem Rauchen aufzuhören.

Aber wie etabliert man eine neue Gewohnheit? Oder wie gewöhnt man sich etwas ab?

Ich persönlich beschäftige mich schon ziemlich lange mit dieser Frage und ich habe schon so einiges probiert, um meine Gewohnheiten zu verändern. Und vor kurzem bin ich auf eine neue und sehr wirkungsvolle Methode gestoßen, mit der man neue Gewohnheiten entwickeln kann.

Jörg Weisner beschreibt auf seiner Website die sogenannte YuKoN-Methode, mit der man sich auf einfache Art selbst daran erinnern kann, eine neue Gewohnheit aufzubauen. Und das geht so:

Zuerst setzt man sich ein Ziel, legt also fest, welche neue Gewohnheit man gerne etablieren möchte. Zum Beispiel jeden Tag 20 Minuten sein Tagebuch zu schreiben oder jeden Tag 20 Minuten Gymnastik zu machen.

Dann nimmt man ein Armband, an das man unkomliziert Perlen befestigen und diese Perlen auch jederzeit wieder austauschen kann. Jörg Weisner empfielt das Armband der Firma teno (hochwertig, aber teuer). Ich als Bastelkind habe mir im Schmuckladen ein Kautschuk-Band und einen Verschluss bestellt und mir mein eigenes Armband gebastelt. Und meine Perlen habe ich aus Fimo-Knete selbst gemacht.

Das Resultat meiner bescheidenen Bemühungen:

Armband

Und dann fügt man einfach für jeden Tag, an dem man seine Gewohnheit erfolgreich durchgezogen hat, eine neue Perle aufs Armband auf. Wobei man nach 7 Tagen 7 Perlen durch eine andersfarbige Perle ersetzt, weil sonst nach 20 Tagen das Armband ein bisschen schwer werden würde :-)

Wenn man es einen Tag nicht hinbekommen hat, müssen alle Perlen wieder abgezogen werden und man beginnt wieder bei Null.

Das Ziel ist es, 21 Tage durchzuhalten. Irgendwer hat mal gesagt, dass man eine Sache nur 21 Tage lang durchhalten bräuchte und dann hätte man erfolgreich eine Gewohnheit etabliert. Nach meiner Erfahrung sind es aber oft weitaus mehr Tage, bis die Gewohnheit felsenfest sitzt. Hier wäre meine Empfehlung, selbst zu experimentieren, wie viele Tage man braucht. Aber 21 Tage sind ein guter Richtwert für den Anfang.

Diese Methode klingt auf den ersten Blick wenig spektakulär. Aber hinter dem Armband steckt mehr, als man auf Anhieb denken mag.

Zuerst einmal wirkt hier die Macht der Symbole. Wenn wir uns etwas nur im Kopf vornehmen oder eine Sache vielleicht auch noch als Ziel schriftlich formulieren, dann verlieren wir unseren Vorsatz sehr schnell aus den Augen. Aber so ein Symbol für unser Vorhaben, das wir die ganze Zeit am Arm tragen, lenkt unsere Aufmerksamkeit ständig wieder auf das, was wir erreichen wollen und gibt dem Vorsatz ein fassbares Element.

Das Armband ist sozusagen der materiell gewordene Vorsatz.

Dann kommt noch der Ehrgeiz-Effekt dazu, weil wir unsere eigene Willensstärke mit Hilfe der Perlen am Armband messen. Komm Ralf, einen Tag schaffst du noch, du bist doch schon bei 12 Tagen …

Was uns zum nächsten Vorteil des Armband bringt: Wir machen damit unsere bisherigen Erfolge sichtar und jeder weiß: Nichts ist so motivierend, wie der Erfolg.

Ich könnte noch stundenlang schwärmen, aber probieren Sie es doch selbst einfach mal aus.

Und an dich, Jörg, an dieser Stelle den allergrößten Dank für diese wundervolle Idee.

  1. Monika schreibt am 25. Januar 2009 um 09:21

    Hallo Ralf,

    die Idee, die Umsetzung neuer Gewohnheiten durch Perlen auf einem Armband sichtbar zu machen, finde ich einfach klasse!!
    Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren und Euch wieder berichten!

    Vielen Dank für das offene Teilen!
    Herzliche Grüße

    Monika

  2. Renate Ruckes schreibt am 25. Januar 2009 um 09:43

    Hallo Ralf,

    das finde ich spannend, denn ich hab vor ein paar Tagen genau von diesem Thema gelesen. Da hat ein Pfarrer in einer Gemeinde irgendwo in Amerika diese Armbandidee angeregt ( in leicht abgeänderter Form ).
    Und da mir die Idee nun zweimal in kürzester Zeit über den Weg läuft, werde ich es auch ausprobieren. Es scheint für mich dran zu sein.
    Veränderungen stehen einige bei mir an.
    Danke und liebe Grüße

    Renate

  3. anne schreibt am 25. Januar 2009 um 09:44

    die Idee - finde ich klasse ..... - und dann auch die möglichkeit - alles wieder abzugeben wenn man einen tag nicht das tut was man verändern will.... aber dann kann es einfach nur besser werden.
    ich versuche mir dieses im bereich sport anzugewöhnen - jeden tag entweder laufen oder schwimmen.... da kommt schon oft der kleine coachschweinehund auf die schulter und versucht mich davon abzuhalten. jetzt habe ich eine methode ihm zusagen - ich möchte gerne meine perlen haben.....

    die fimo idee ist gut - kostengünstiger und erschwinglich für eine veränderung - daher vielen dank für deine idee

  4. Ingo schreibt am 25. Januar 2009 um 10:07

    Meiner Erfahrung nach ist der sicherste Weg, eine neue Gewohnheit zu etablieren der, die bisherige zu erfüllen und zu erlösen und dadurch einen FREI Raum zu schaffen, der Neues aufnehmen kann.

    Das ist wie das Befüllen einer VOLLEN Tasse. Das geht erst dann, wenn ich sie GELEERT habe - und dann ganz wie von selbst.

    Solange ich meine bisherigen Gewohnheiten nicht ENTLASSEN habe, ist da nicht wirklich Platz für etwas Neues.

    Natürlich funktioniert das Eintrainieren einer Gewohnheit, bei dem der "Innere Schweinehund besiegt" wird. Klassisches Konditionieren halt, klappte schon hervorragend bei Pawlows Hunden. Heute gibt es natürlich sehr viel feinsinnigere Methoden.

    Die wirkliche Frage ist doch, WAS hinter meinen jetzigen Gewohnheiten steckt, und warum die falsch sein sollen. Letztlich ist es doch völlig egal, WELCHE Gewohnheit ich habe. Wichtig ist doch, dass ICH es war, der sie hervorgebracht hat. Das ist das Einzige, was wirklich zählt.

    Der Übergang zu einer neuen Gewohnheit ist dafür eine hervorragend geeignete "Schnittstelle". An der ich voll und ganz in meine bisherigen Gewohnheiten "hineingehe" - gedanklich und vor allem emotional - und sie dadurch "erlöse". Das schafft automatisch den Platz für Neues. Ohne für oder gegen irgendetwas kämpfen zu müssen.

    Es geht nicht so sehr um das Erschaffen von Neuem, sondern sehr viel mehr um das Erlösen des Bisherigen (und Vergangenen). Sobald der "Speicherplatz" dort frei gemacht ist, steht die Welt offen für alles.

    Wenn Du den Weg der klassischen Konditionierung gehen willst, dann bist Du in guter Gesellschaft mit den meisten Menschen auf diesem Planeten. Da ist nichts falsch dran. Es ist halt klassisches Konditionieren, und nicht mehr.

    Wenn Du an Selbst Gestaltung interessiert bist, braucht es, daß Du DICH SELBST in Besitz nimmst. Genau SO wie Du jetzt im Augenblick bist. Dabei spielt es absolut KEINE Rolle, wie Du gerade bist, wo, mit wem und unter welchen "Umständen".

    Letztlich entscheidend ist lediglich, DASS Du bist. ICH BIN.

    Danke für das Thema. Danke für den Raum. Alles Gute, allen Segen, allen Erfolg

    *INGO* :-)
    CoreCoach.org

    FullfillyourSelf.com

  5. Petra schreibt am 25. Januar 2009 um 10:52

    Überhaupt möchte ich jetzt endlich mal mitteilen, dass ich Eure Newsletter sehr gut finde. Auch wenn es nciht so einfach ist alles umzusetzen, aber es genügt teilweise sich kleine Brocken ins Gedächnis zu rufen, um gewisse Situationen zumeistern.
    Nur das mit dem Rauchen glaube ich nicht so ganz, denn ich bin extrem Nikotin süchtig und versuche schon seit Jahren diesen Teufel los zu werden.
    Aber bei anderen Angelegenheiten werde ich das einmal testen.

    Schöne Woche,
    Petra

  6. Sandra Oeters schreibt am 25. Januar 2009 um 11:09

    Hallo!
    Die Idee ist ja nett, aber letztlich geht es in dem Ebook nur um die Vermarktung der Armbänder- einfach zu offensichtlich

    Und die Idee, sich selbst eines zu basteln ist auch nett, aber als Mann würde ich damit nicht auf die Straße gehen wollen- das siehst schon leicht albern aus..
    Aber viel Erfolg trotzdem .-)

    Sandra

  7. Lutz Naumann schreibt am 25. Januar 2009 um 11:48

    Vielen Dank für die Anregung! So ein Armband erinnert (von außen nach innen und umgekehrt) immer wieder an meine Absicht.

    Als Heiler habe ich einige schlechte Angewohnheiten, aber das bin ich. Sie erinnern mich daran, dass auch ich "nur" ein Mensch bin.

    Will ich eine Angewohnheit ändern, ein Verhalten, ist es hilfreich erstmal mein Denken, meine Denkgewohnheit anzuschauen. Kann ich mein Denken ändern, kann ich unter Umständen mein Verhalten beibehalten. Oder die Veränderung des Denkens unterstützt mich bei der Verhaltensänderung.

    Wie dem auch sei, ob ich mein Denken oder Tun ändern möchte. Ich bin sicher so ein Armband, an dem ich immer mal wieder herumspielen kann, erinnert mich und hilft mir spielerisch bei der Veränderung.

    Vielen Dank für die Idee.

    Lutz Naumann

  8. Rolf Strunk schreibt am 25. Januar 2009 um 12:09

    Hallo Ralf,
    ich habe heute morgen die Mail gelesen und fand die Idee
    der Selbstdisziplin-Kontrolle hervorragend. Als 74-jähriger Rentner habe ich etwas Hemmungen mit einem Armband herumzulaufen. Da ich aber mehrmals am Tag am Schreibtisch sitze, steht dort jetzt ein Wasserglas - eine Schale mit Cents und so geht es los - Cents - umtauschen in 5-er Stücke usw.
    Grüße aus Lippe
    Rolf Strunk

  9. djd schreibt am 25. Januar 2009 um 12:22

    Schöne Idee, aber auch überflüssig.

    Ich hab alle Ideen dieser Art über Bord geworfen, weil sie mich nerven.

    Und zwar, weil es einfach "Klick" gemacht hat.

    Ich kenne es, gute Vorsätze werden formuliert und es wird dann dagegen gehandelt, man "vergisst" die ins Buch geschriebenen Dinge schnell wieder und sucht das "magische Mittel", das einen wieder zur Besinnung bringt.
    Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Besinnung im Sinne von Erinnern und von Bekehren...denn wer kennts nicht, kaum sind die guten Vorsätze festgehalten, regt sich der Widerstand, war es nicht doch schöner, zu "Rauchzeiten", ist es nicht doch sinnlos, mit Sport anzufangen usw.?

    Man vergisst seine Vorsätze nämlich nicht, man verdrängt sie und zerredet sie. Man vergisst nicht, ins Buch zu schauen, man will nicht.

    Und das ist der springende Punkt. Wer vergisst, sich seine Vorsätze jeden Abend zu verinnerlichen und neu zu bestätigen, der vergisst auch, Perlen aufzufädeln oder umzufädeln.

    Das einzige, was man braucht, sind zwei Dinge:
    Erstmal der Wille, etwas zu erreichen. Und die Gewissheit, Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.
    Und dann, vielleicht wichtiger, das Vertrauen darin, dass es klappen wird.

    Alles andere ist Gejammer. Ich hab jetzt aufgehört zu jammern und setz mich auf den A*, um meine Ziele zu erreichen. Ich weiß, dass ich sie erreichen werde, wenn ich hartnäckig genug bin. Und ich weiß, dass ich sie erreichen will, denn ich musste schmerzlich feststellen, dass nichts unangenehmer, beschämender usw. ist, als unter seinen Möglichkeiten zu leben.

    Man muss nicht klein bleiben. Man kann aufstehen und sich bemühen. So wird man irgendwas erreichen. Und man muss anfangen, eine Routine in Gang zu bringen und muss die ersten Schritte tun, auf denen die nächsten aufbauen können. So macht jeder Schritt seinen Sinn und man braucht keine Perlen und farbigen Marker und Erinnerungshilfen und Motivationshilfen, alles nur äußerlich, von allem erhofft, es würde einen anstoßen. Aber das kann nur der eigene Wille.
    Und wenn man den "erreicht" hat, zu ihm vorgestoßen ist, ist man frei von Hilfsmitteln, weil man dann jederzeit gerne "bewusst" ist, ohne schlechtes Gewissen und "..ich sollte doch"...

    Irgendwann vergisst man nämlich die Bedeutung von Symbolen, irgendwann sind sie immer da, aber verlieren ihren Wert, weil man sich an sie gewöhnt und von Anfang an zu viel Begeisterung am Symbol an sich dahintersteckte und dann die Erkenntnis kommt, dass einen DAS nun auch nicht langfristig motiviert. Ich änder mich doch nicht wegen Perlen, ich änder mich weil ich es so für sinnvoll erachte und erkannt hab, dass das Opfer jetzt halt mal drin sein muss, wenn ich weiterkommen will.
    Und das ist das Schlimmste überhaupt, herumstehende alte Symbole, die versagt haben. Das prägt sich richtig schön ein. Genau wie alte, halbleere Bücher mit Vorsätzen, wunderschöne teure Bücher, die man nach dem Formulieren niemals mehr öffnete, die Vorsätze mit tollen Stiften geschrieben und in Schönschrift...aber so abschreckend weil man mit sich gar nicht im Reinen war und eigentlich noch ein halbes Jahr auf die Schnauze fallen musste, bis man endgültig aufwachen und keine Hilfsmittel mehr brauchen würde.

  10. Su schreibt am 25. Januar 2009 um 14:32

    Ich finde die Idee der Visualisierung sehr gut, jeder kann ja für sich das richtige BIld finden. Eine Kollegin von mr wollte abnehmen und hat für jedes abgenommene Pfund eine Büroklammer mit der nächsten verbunden, so entstand mit der Zeit eine "Kette". Diese hat sie im Büro aufgehängt. SIe wurde jeden Tag an ihren Vorsatz erinnert und nicht jeder hat gesehen, um was es ging...

    Grundsätzlich sage ich auch wieder einmal DANKE. Ich freue mich jeden Sonntag auf den newsletter. Es ist nicht jedesmal "mein" Thema, doch oft genug kann ich sagen: eigentlich haben sie ja recht, trete einen Schritt aus deinem Hamsterrad und schaue dich mal von der Metaebene an. Ist da noch alles in Ordnung oder musst du da wieder einmal ganz laut HALT rufen? Heute ist so ein Tag, an dem ich HALT rufe und versuche, mich nicht von den ganzen Stressfaktoren, die um mich herum sind und die ich selber verursache gefangen nehmen zu lassen. Manchmal braucht es eben nur ein paar Minuten, um wieder die Balance zu finden.

    Versucht es doch auch einmal, einfach HALT zu rufen, wenn alles über eurem Kopf zusammenschlägt.
    Einen schönen Sonntag
    Su

  11. Hilde schreibt am 25. Januar 2009 um 16:35

    Danke! Ich werd' auch die "Bastel"-Ausfühung wählen! Das clevere Vergegenwärtigungs-Rezept muss ja helfen ... Konnerth-Senftlebens -wie immer- die reine Freude!
    Aber auch "Ingo" sagt wichtiges Hilfreiches. Danke für die feine Wortwahl. Hilft mir. ALLES Gute - ringsum! Hilde

  12. Christiane schreibt am 25. Januar 2009 um 17:20

    Da bin ich erst den zweiten Tag dabei und war noch etwas skeptisch, ob ich mir hier nicht mein Postfach unnötig vollmülle. Wieder ein newsletter mehr... Nun, ich bin mehr als nur positiv überrascht. Die Kommentare haben mich - wie der Tipp selbst - scheinbar gefunden. vor allem der von Su, da könnte ich täglich, nein, stündlich "Halt" rufen, weil ich doch die meiste Zeit nicht selbstbestimmt lebe, sondern eher gelebt werde, im Job, aber auch zuhause. Zugeteilte Aufgabenbereiche, Notwendigkeiten oder auch heere Wünsche, für deren Erfüllung oder der Arbeit daran ja längst keine Kraft mehr zur Verfügung steht. Und da finde ich die Idee, mit kleinen Schritten, egal bei welcher (vielleicht sogar erstmal mit einer etwas weniger wichtigen) Änderung anzufangen, wirklich hilfreich. Wie überall führen viele Wege um Ziel, und jeder muß für sich selbst herausfinden, how it works. Mir persönlich gefällt die Idee mit dem selbst gebastelten Armband richtig gut, obwohl ich mich normal nicht mit Schmuck behänge. Aber sowas Kreatives steht auch ein bischen für den Neubeginn, ist für mich ja jetzt ein Thema. Und es muss ja nicht die Fimo-Knete sein, könnten ja auch andere Steinchen, Perlen oder Ähnliches genutzt werden. Ich werde es auf jeden Fall ausprobieren. Und die Augen aufhalten, wer noch so in der Comunity ist... Freue mich jetzt schon drauf, wie es weitergeht, immer Sonntags? Allen einen guten Start in die Woche, und dir, Sabine, danke für den link!

  13. Eva schreibt am 25. Januar 2009 um 17:59

    Hallo!

    Immer wieder ist etwas neues dabei ;-)

    die Methode ist sympathisch--- allerdings habe ich gehört,dass man DINGE 45 Tage ohne UNterbrechung durchhalten muss- dann sind sie im Gehirn auf der Festplatte- idealerweise auch immer zur gleichen Tageszeit - ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht ;-)

    Herzliche Grüße ab Alle,Eva

  14. Peter - HRO schreibt am 25. Januar 2009 um 18:57

    hallo ralf.
    ich bin immer für neue ideen offen und werde dieses einfach einmal ausprobieren. zum beispiel kann ich es gut für mich selbst zum bibellesen und für das gespräch mit gott anwenden. ich finde du bist ein sehr interssanter mensch und es würde mich sehr interessieren dich kennen zu lernen. vielleicht hast du einmal lust rostock kennen zu lernen und dabei ein seminar an der paracelsus schule in rostock zu geben oder in meinen beratungsstellen. beides ist möglich, habe mit beiden sehr guten kontakt.
    gruß peter

  15. Hubert schreibt am 26. Januar 2009 um 01:13

    wem es dabei hilft,warum nicht?!
    Zwei "Probleme" sehe ich allerdings dabei. Die eine ist die, das die Gefahr besteht Druck gegen sich selber aufzubauen.
    Nicht alle können dann, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ist, mit der nötigen Gelassenheit weitere Versuche starten, sondern sie haben ein Frustrationserlebnis, bzw. fühlen sich einmal mehr als Versager. Das ist dann eher kontraproduktiv.
    Die zweite Gefahr sehe ich darin, sich möglicherweise eine zu ändernde Verhaltensweise auszusuchen, die viel hartnäckiger ist, als man das für möglich hält. Auch hier droht starke Frustration, wenn es nicht auf Anhieb klappt.
    Verhaltensänderungen sind möglich, aber sie gehören meiner Ansicht nach zu den schwierigsten Prozessen im Leben überhaupt. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum es "Verhaltensänderung" auch nicht als Schulfach gibt.
    Könnte wahrscheinlich nicht mal der Lehrer bestehen.
    Aber sicherlich wichtiger als mancher Unsinn der hiesigen Bildungsanstalten "trainiert" wird.
    Einen schönen Start in die Woche!!

  16. katrin schreibt am 26. Januar 2009 um 15:02

    hallo lieber ralf und alle anderen,

    es ist klasse, wenn es dem einen oder anderen hilft. ich persönlich bezweifle jedoch ein wenig, ob so ein armband dauerhaft unterstützend wirken und zum gewünschten erfolg führen kann. denn dieses armband ist ja wieder ein vorsatz für sich, den es umzusetzen gilt. und wenn ich das schaffe, brauche ich es eigentlich gar nicht.

    nach meiner bisherigen erfahrung ließen sich vorsätze, die wirklich wichtig waren und und anstanden und für die ich wirklich auch innerlich bereit war, ganz leicht und ohne hilfsmittel umsetzen. ich hatte immer das gefühl: das ist es, jetzt bin ich auf dem richtigen weg, und irgendeine kraft hat mich unterstützt. andere vorsätze dagegen habe ich angefangen, mich abgemüht, die lust verloren, mich immer wieder gedrückt, ausreden gefunden und dann sein lassen. mit oder ohne hilfsmittel. und immer mit schlechtem gewissen, was ja auch ganz schön runterzieht.

    warum aber muss denn, was gut ist, schwer sein?

    ich glaube das gegenteil: was richtig und wichtig ist für mich, fällt mir leicht, es fließt quasi aus mir heraus, ohne dass ich mich groß überwinden oder abmühen muss. es ist mir ein bedürfnis, es zu tun. und dafür nehme ich anstrengungen gern in kauf, die ich aber gar nicht als solche empfinde.

    ich habe z.b. vor 8 jahren meine ernährung radikal umgestellt und mich seitdem viel gesünder ernährt, bin außerdem vegetarier geworden. das fällt mir bis heute leicht. es stand einfach an, der richtige zeitpunkt war gekommen, ich war bereit dazu. es war wie angekommen sein.

    seit 3 jahren mache ich nordic-walking, mehrmals in der woche - das ist die erste sportart, die ich gern mache und zu der ich mich nicht überwinden muss. es ist mir ein bedürfnis, regelmäßig raus zu gehen und meine runden zu drehen. viele andere sportarten habe ich angefangen und nicht durchgehalten. jetzt habe ich anscheinend das richtige für mich gefunden.

    dafür mache ich mir seit jahren selbst druck, weil ich meinen kaffeekonsum reduzieren möchte. es klappt nicht! da würde auch kein armband helfen. ich würde es nach kurzer zeit frustriert wegwerfen. ich höre jetzt also auf, es zu versuchen und schau danach, warum es nicht klappt.

    was steckt dahinter, wenn man es nicht schafft, etwas umzusetzen, von dem man meint, dass es für einen wichtig wäre?

    warum brauche ich den kaffee? warum kann ich nicht auf dieses genussmittel verzichten? was hindert mich daran? wofür ist er ein ersatz oder ein hilfsmittel?

    ich denke, es ist wichtiger, erst einmal herauszufinden, was mich daran hindert, meinen vorsatz umzusetzen, und dies auszuräumen oder zu bereinigen. und dann geht es ganz sicher wie von selbst mit den vorsätzen.

    m.e. muss also folgendes gegeben sein, um vorsätze erfolgreich umsetzen und durchhalten zu können:

    man muss das richtige für sich finden.
    man muss die blockaden ausräumen.

    mein wunsch und ziel ist es, dass leben leicht gehen muss. also auch veränderungen bzw. wachstum.

    herzliche grüße an alle!
    katrin

  17. Petra schreibt am 26. Januar 2009 um 15:03

    Hallo,

    ich war nun im Bastelladen und habe mir ein Band und Perlen gekauft. Da ich sehr schwer in Gange komme werde ich die Perlen für den 3 Minuten Body CHeck nutzen.

    Schaden tut mir das Armband und die Bewegung sicher nicht...

    In diesem Sinne
    Euch Allen alles Gute
    Petra

  18. jutta schreibt am 26. Januar 2009 um 21:51

    hallo zusammen,

    als ich den letzten newsletter bekam und von de YuKoN-Methode berichtet wurde, war ich schon längst begeistert, da ich es schon kannte. wie schnell sich sowas herumspricht.

    ich habe es selbst probiert und es funktioniert. ebenso andere aus meinem bekanntenkreis, sagen es klappt prima, sich mittels sammelperlen immer wieder daran zu erinnen um gute neue Gewohnheiten zu manifestieren. es gibt auch ein buch dazu von jörg weisner. er empfiehlt dazu das teno armband mit zubehör. das ist aber etwas kostspieliger, schön, jedoch wenig bunt.

    ebenso kann man sich selbst was basteln. ich finde es aber schön, dass man als belohnung tatsächlich etwas besonderes hat, woran man lang freude hat und daran denkt.

    von der idee überzeugt, habe ich deshalb kurzerhand einige schöne startersets in verschiedenen farbnuancen geschaffen und zwar aus von mir selbst erstellten glasperlen. ich bin glaskünsterin und stelle kleine schätze aus glas her in meiner glasperlenwerkstatt. alles unikate, ähnlich ja, gleich nie und ich bin mit meinem glasschmuck nicht auf märkten vertreten, sondern eher in galerien und natürlich auf meiner internet seite.

    das ich meine talente, das glasmachen (wieder) lebe, habe ich auch zeit zu leben zu verdanken, denn es gab zeiten wo es mir sehr schlecht ging. aber ich komme vom thema ab.

    wenn ihr es auch ausprobieren wollt würde ich mich freuen, wenn ihr euch bei mir mal umseht und ich fühle mich geehrt, wenn ihr euch für ein persönliches starter-set von mir entscheidet. es handelt sich in diesem fall um ein collier und nicht um ein armband, weil ich finde, dass man davon mehr hat.

    für alle zeit zu leben fans, habe ich mir spontan gedacht gibt es so ein einzigartiges starterset zum sonderpreis.

    ich würde mich freuen, wenn ihr eine gute gewohnheit mit meinen glasperlen etabliert und ich garantiere euch lange freude am schmuckstück.

    irgendwie muss ich jetzt meine website hier reinschreiben. macht man glaub ich normalerweise nicht... aber wie soll ich es sonst kommunizieren...?
    ausnahme also:

    [ Webadresse gelöscht, weil wir keine Werbung in den Kommetaren möchten ]

    und für alle die anderer meinung sind: es heisst immer können nicht müssen, es ist lediglich eine empfehlung und möglichkeit.

    liebe grüsse

    jutta

  19. Ralph Kurz schreibt am 27. Januar 2009 um 10:55

    Wow,
    ich finde es klasse, wie schnell sich im Web2.0 gute neue Ideen verbreiten. Ich selbst finde die Idee klasse und arbeite gerade an deren Umsetzung. Ein Symbol für den eigenen Erfolg zu tragen uns zu pflegen, das fordert heraus. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass es 30 Tage dauert, eine neue Gewohnheiz zu entwicklen. Aber Perlen gibt es ja genug ;-)

    Grüße aus der Eifel
    Ralph Kurz

  20. roger schreibt am 28. Januar 2009 um 06:28

    Das mit der Perlenkette ist sicher eine gute Methode, ich für mich bevorzuge ehr die Methode mein Vorhaben einem guten Freund oder meiner Frau zu erzählen. Es ist dann ein starker Anreiz für mich, nicht als Sprücheerzähler dazustehen und das Angekündigte auch umzusetzen.