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Die drei Schlüssel zu Ihrem persönlichen Erfolg

Von Gudrun Schwarzer11 Kommentare

Den folgenden Text schrieb Erfolgsberaterin Dr. Gudrun Schwarzer für Zeit zu leben – dafür ein herzliches Dankeschön von uns.

Ich möchte vorab eine kleine Warnung aussprechen: Wenn Sie jetzt weiterlesen, könnte Ihr Leben ganz schnell in Bewegung geraten. Sie lernen die drei größten Fehler kennen, die persönliche Erfolge immer wieder verhindern: Zum einen nehmen Sie Ihre Träume nicht ernst genug, zum zweiten schenken Sie Ihren Zweifeln zu viel Beachtung und zum dritten versuchen Sie, das Ersehnte auf eigene Faust zu bekommen.

Erster Schlüssel: Nehmen Sie das, was Sie wirklich wollen, auch ernst!

Es große Gefahr liegt meiner Erfahrung nach darin, dass wir unsere Träume nicht ernst genug nehmen. In den von mir geleiteten Seminaren entwickeln die Teilnehmer/innen oft viele, viele Ideen, die ihre Augen zum Leuchten bringen, aber anstatt sich zu freuen, sagen viele: "Damit kann ich kein Geld verdienen…" und vernichten damit ihren gerade erst aufgespürten Traum.

Mit einem Traum sofort Geld verdienen zu wollen, ist ungefähr so, als wolle man aus einem Samenkorn direkt die Früchte ernten. Der Traum muss wachsen dürfen, und damit er wachsen kann, muss er zumindest als Idee respektiert werden – egal wie unmöglich und illusorisch sie uns vorkommt. In meinen Seminaren muss ich die meiste Energie dafür aufbringen, dass Menschen sich zu träumen trauen!

Trauen Sie sich denn? Sie können es gleich einmal üben, indem Sie ganz leise nur zu sich selbst sagen: „Ja, es stimmt, ich würde am liebsten… Pinguine züchten, einen Bestseller schreiben, das Messerwerfen lernen…" (Fügen Sie Ihren Traum ein). Und nun sagen Sie diesen Ihren Traum gleich noch einmal, aber dieses Mal mit etwas lauterer Stimme vor sich hin! Wunderbar! Sie haben das erste Geheimnis des Erfolgs gemeistert: Sie haben den Wunschtraum ausgesprochen, Sie nehmen ihn ernst.

Zweiter Schlüssel: Bezweifeln Sie endlich Ihre Zweifel!

Während Sie Ihren Traum vor sich hin murmeln, spüren Sie vielleicht schon, wie sich die „Vernunft“, wie sich Zweifel anschleichen… – die Traumvernichter statten Ihnen einen Besuch ab.

Zu wissen, dass es solche Traumvernichter in Form Ihrer eigenen Zweifel gibt, ist in dieser Phase das wichtigste! Jetzt lautet die Devise: Bezweifeln Sie Ihre Zweifel!

Wenn ein Zweifel sagt, dass Pinguine zu züchten absolut gesponnen ist, fragen Sie zurück „Wirklich?“ Wenn einer sagt, man brauche dafür eine Ausbildung, dann fragen Sie zurück „Braucht man die wirklich?“

Und wenn in anderen Fällen ein Zweifel Ihnen einzureden versucht: „Das haben schon Tausende vor dir probiert und nicht geschafft.“, sagen Sie „Aber einige haben es doch geschafft! Wieso also nicht ich?“

Bei der nicht ganz leichten Aufgabe, die eigenen Zweifel zu bezweifeln, hilft uns Erfolgsschlüssel Nr. 3 enorm weiter: andere können unsere Zweifel viel besser bezweifeln als wir selbst.

Dritter Schlüssel: Suchen Sie Rat und nette Mitstreiter

Sie haben nun also bereits zwei Schritte gemeistert: Sie nehmen Ihren Traum ernst und Sie sind gegenüber den Zweifeln, die im Gewand der Vernunft daher kommen, skeptischer geworden. Jetzt droht die Isolationsfalle: Sie machen sich alleine auf den Weg, wollen es auf eigene Faust schaffen.

Die traurige Wahrheit lautet (ich habe es immer und immer wieder erlebt), dass man zwar meistens mit viel Elan an die Sache rangeht, der Elan aber ganz schnell wieder verpufft. Jetzt brauchen Sie Mitstreiter! Solche, die Sie anfeuern und Ihnen Mut machen.

Woher nehmen? Nun, es gibt z.B. schon fast überall in Deutschland Erfolgsteams. Mit einem Erfolgsteam im Rücken habe ich Menschen Dinge tun sehen, für die ihnen vorher der Mut fehlte: sich selbstständig machen, eine Eigentumswohnung kaufen, den Kilimandscharo besteigen, den Beruf wechseln, Bücher und Gedichtbände schreiben, einen Partner finden, das Messerwerfen lernen! Ja, das Messerwerfen! Und wie daraus trotz des unvermeidlichen „Damit kann man kein Geld verdienen.“ ein neuer Beruf geworden ist, können Sie auf meiner Homepage unter „Gabrielas Geschichte“ nachlesen.

Falls Ihnen ein Erfolgsteam mit vier bis sechs Mitgliedern eine Nummer zu groß ist, dann machen Sie sich mit einer Freundin, einem Freund auf den Weg; oder werden Sie Mitglied in einem Club für Dichter… Hauptsache, Sie binden sich ein! Denn mehr als alles andere tötet die Isolation Ihre Träume ab.

Traum-Check

So, nun prüfen Sie sich einmal selbst: In welcher kritischen Phase befinden Sie sich?

Es lohnt sich, denn in Ihren Träumen und Wunschphantasien verbirgt sich der Kern Ihres Wesens. Warten Sie nicht länger – heben Sie diesen Schatz!

Ihre Gudrun Schwarzer

  1. Petra Frohnapfel schreibt am 11. Februar 2009 um 09:49

    Hallo,

    bin gerade in meiner Gründungsphase als Dienstleister im Bereich der Büroorganisation und Buchführungshilfe.
    Hierzu kann ich nur unterstützend schreiben, wenn möglich sich helfende Hände suchen!! Dies muss nicht unbedingt etwas Kosten. Aber wenn auch, so sind dann schon neue Geschäftsbeziehungen geknüpft. Was wiederum sehr wertvoll werden kann.
    Denn wenn auch noch soviel Mut vorhanden ist, gibt es doch
    Momente die einen zurück werfen.
    Dann ist es aus meiner Sicht erst recht ganz wichtig sich an seinen Traum oder seine Träume zu erinnern.
    Mir hilft es über die Aussage "Was lange dauert wird endlich gut" nachzudenken und auch auf eure Seiten zu stöbern ;-) Gerade jetzt als Unternehmerin, hierfür habt ihr auch interessante Beiträge.

    Wünsche euch weiterhin gutes Gelingen.

    Gruß

    Petra

  2. Rena Berger schreibt am 15. Februar 2009 um 11:31

    Hallo Ralf und Frau Dr. Gudrun Schwarzer,

    *lach.. ich suchte ja auch mal so ein Erfolgsteam, nachdem ich das Buch von Barbara Sher gelesen hatte. Ja, ich habe auch an Frau Schwarzer geschrieben, dann hat es gaaaaaaaaanz lange gedauert und irgendwann, wie ich meine damlige Idee längst vergessen hatte, kam auch ne Antwort, nämlich das es in Bremen sowas nicht gäbe. Dafür danke ich heute noch, denn es wäre ja nicht unentgeltlich gegangen und für hohe Kosten hatte ich zu der Zeit wirklich kein Geld über!!

    Aber ich hab nicht aufgegeben, hab mein Projekt angefangen, ganz alleine und es ging auch!! Ich habe wieder und wieder Ideen im Kopf, die ich vielleicht gerne verwirklichen würde. So z. B. mal mit ner Gruppe eine Meditation zu machen. Da hab ich dann meine (vermeintlich) besten Freundinnen nach deren Meinung gefragt und heraus kam, von der einen "das musst du gelernt haben" und von der 2. "dafür fehlt dir die Stimme". Beides ist nicht wahr, ich weiss es. Aber so kann es einem gehen, wenn man Freundinnen um Rat fragt. Das ist also auch nicht der wirklich gute Rat.. Ich werde es, wenn, wieder alleine angehen, mich auf mich verlassen.

  3. Gabriela schreibt am 15. Februar 2009 um 12:31

    Hallo alle zusammen und einen wunderschönen Sonntag wünsche ich.
    Ich kann das von Frau Berger nur unterstreichen. Bin selbst dabei, trotz Hartz IV, meine Träume zu verwirklichen. Meine Erfahrung zeigt und zeigte mir immer wieder, nur ich kann mein Leben dahin bringen, wohin wir beide, mein Leben und ich, hingehen wollen. Andere sogenannte Freunde fungierten nur als Bremsklötze. Es gab nur wenige Ausnahmen und die hatten meist wichtigere Dinge zu tun, als mich zu unterstützen. Klar, wenn ich dafür bezahle, dann halten viele mein Händchen.

  4. Anneliese schreibt am 15. Februar 2009 um 13:18

    Hallo zusammen,
    ich habe einen Traum und viele Zweifel.
    Ich möchte der Pfarrgemeinde in der ich lebe und aktiv tätig bin, ein 'neues Gesicht' geben. Ich möchte dass die Menschen gerne in die Kirche und zu Veranstaltungen kommen weil sie 'etwas für sich mitnehmen können', weil sie sich wohlfühlen, weil sie sich 'bedingungslos angenommen fühlen', weil sie die Geborgenheit wie in einer großen Familie erfahren können und weil sie mit Gott und sich selbst in Berührung kommen können.
    Aber ich erlebe stattdessen häufig Machtkämpfe, Konkurrenzkämpfe und alte eingefahrene Vorstellungen der Kirchenoberen die am Menschen 'vorbeigehen'. Das entmutigt mich oftmals sehr.
    Ich frage mich: Kann ich wirklich etwas verändern?
    Aber wenn ich nur einem Kind vermitteln kann dass es von Gott geliebt wird, dass es so sein darf wie es ist, dass ich mich freue dass es das Kind gibt, ist nicht das schon ein Erfolg?

    Liebe Grüße
    Anneliese

  5. Frauke schreibt am 15. Februar 2009 um 13:49

    Liebe Anneliese,

    ich finde, das ist schon ein Erfolg, wenn du nur ein Kind zum Lächeln birngst :-)! Auf jeden Fall!! Glaube an deinen Traum und verfolge ihn Stück für Stück. Ich finde toll, was du vorhast.

    Ich befinde mich auch in so einer Phase, Stück für Stück zu begreifen, was ich will und mich dem Ziel stückchenweise anzunähern. Es tut gut und ist schön, sich auf den Weg zu machen, das gibt dem Leben mehr als einen Sinn!

    Ich bin wohl an Punkt drei angekommen - Menschen einweihen. Ich habe bereits schon mal im Gespräch angedeutet, was ich gerne mal machen würde, aber ich denke, dass hier gemeint ist, sich diese Menschen als "Helfer" ins Vertrauen ziehen. Dann wird es wirklich ernst. Jaaaaaaaaaaaa!!!!

  6. M.Dikti schreibt am 15. Februar 2009 um 15:13

    Also erst mal Danke für die sehr ernsten einleitenden Worte.Es macht nix wenn mich jemand ausbremst, denn ich bin ein sehr zielstrebiger Mensch, und stecke auch gerade in einer schweren Situation, in der mich ganz viele ausbremsen.Also fokussiert hatte ich auf 20 000 Euro ,das Lösungswort hatte ich auch von dem Gewinnspiel, man hat mir nicht geholfen.Während der Siegerin jeder einzelne Buchstabe des Lösungswortes durchgesagt wurde. Dabei sage ich "zuerst geben dann empfangen" Weshalb ist das denn so schwer verständlich?Hätte einen Traum von Las Vegas, und eine Party zum Abschied für meine Rationalisierung.Ganz groß hätte ich eine Abschiedsparty gemacht.Und wenn etwas zu verschenken ist dann schenke ich von meinem Überfluß.Alles wird gut, daß weiß ich jetzt schon.M.Dikti

  7. Fijori schreibt am 15. Februar 2009 um 15:50

    Ich fand diesen Artikel sehr schoen und er macht sehr viel Mut. Ich kann meine Traeume oft nicht so konkret formulieren, ich habe auch nicht wirdklich DEN ultimativen und einzigen Traum. Vielleicht weiss ich manchmal noch nicht genau was ich will. Aber ich habe immer wieder so Visionen und Vorstellungen indenen ich mich total wohlfuehle. Zum Beispiel die Vorstellung ganz nahe oder in der Natur zu leben. Und dort eine Taetigkeit zu entwicklen. Oder die Idee jeden Tag viel Sport zu machen in der Natur und dies richtig in meinen Alltag zu integrieren. Fit zu sein, weg von der Stadt. Ein bisschen anderes Leben zu fuehren, aber trotzdem Erfolg zu haben mit einer Taetigkeit. Weg von dem ganzen Konsum. ich weiss jicht vielleicht Tauchlehrer zu werden am Meer, oder eine kleine Herberge fuer Wanderer zu gruenden in den Bergern, meinen eigenen Gemuesegarten zu haben. Den Regen zu riechen. Diese Gedanken erfuellen mich sehr.

  8. Moni schreibt am 16. Februar 2009 um 09:06

    Wer nur sein Ziel vor Augen hat,
    sieht auch die Blumen am Wegesrand nicht.

    Erhard Blanck

  9. Dagmar schreibt am 16. Februar 2009 um 10:24

    Wenn ich einen Traum habe, oder etwas verwirklichen möchte, dann mache ich mich an die Arbeit und habe keine Ausreden, denn sonst würde ich immer noch irgendwo befinden und nicht im hier und jetzt. Ich bin ein positiv denkender Mensch, obwohl ich 2 schwere Schicksalsschläge hinter mir habe. Aber dadurch habe ich gelernt, die Dinge gleich anzugehen und nicht vor mir herzuschieben. Ich jammere nicht, sondern erfülle mir selbst meine Träume. Durch die Schicksalsschläge habe ich mich aufgemacht in einen neuen Beruf, obwohl ich schon 53 bin.
    Die Vergangenheit kann ich nicht ändern, nur in Liebe anschauen, aber im Hier und Jetzt, in der Gegenwart, gestalte ich schon meine Zukunft.

  10. roadrunner schreibt am 16. Februar 2009 um 12:29

    Hallo an alle Träumer,

    ich finde eure Gedanken hier sehr schön und wünsche Euch allen ganz viel Mut und Schaffenskraft für eure Ziele und den Weg dahin, auch wenn es schwer werden sollte. Nicht aufgeben, mal Pause machen ja, aber dann auch wieder mit vollem Elan anpacken. Dann kommt ihr dem was ihr Euch für Euer Leben wünscht stets ein Stück näher.

    @Anneliese: Wie im Einführungstext geschrieben stand, suche dir Menschen, die genauso denken wie Du und die die gleichen Ziele haben. Zusammen könnt ihr die alten Strukturen erweichen und aufbrechen und etwas Neues schaffen. Aber behalte Dich und dein Denken immer im Blick und überlege, warum die Situation so ist wie sie im Moment ist. Und was Du tun kannst um es besser zu machen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass Du deine Träume vor lauter Kleinigkeiten aus den Augen verlieren wirst, dein Enthusiasmus versiegt und Du irgendwann feststellst, dass dich die verknöcherten Strukturen aufgefressen haben. Dem musst Du etwas entgegensetzen.

    Viele Grüße
    roadrunner

  11. Anneliese schreibt am 18. Februar 2009 um 08:24

    Hallo roadrunner,

    lieben Dank für Deine aufmunternden Worte! Ja, ich werde mich und mein Denken im Blick behalten. In kleinen Dingen spüre ich schon klitzekleine Veränderungen und ich fühle dass es mein Weg ist den ich gehen soll - und ich glaube dass ich mich deshalb gar nicht mehr 'auffressen' lassen kann :-)

    Alles Liebe
    Anneliese