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Ist man blöd, wenn man in Vorleistung geht?

Von Ralf Senftleben14 Kommentare

Wissen Sie, was mir bei erfolgreichen Menschen immer wieder auffällt? Diese Menschen sind bereit, in Vorleistung zu gehen.

Damit meine ich, dass diese Menschen es o.k. finden, etwas zu investieren, und darauf vertrauen, dass sich ihr Handeln auszahlen wird.

Dagegen warten weniger erfolgreiche Menschen eher darauf, dass etwas Gutes passiert, BEVOR sie etwas investieren. Oder sie erwarten zumindest Garantien, dass sich ihr Engagement auszahlen wird. Aber wirkliche Garantien gibt es im Leben natürlich nicht.

Es ist das alte Ding mit dem Ernten und dem Säen: Ich muss eben erst säen, um etwas zu ernten. Ich glaube, das haben erfolgreiche Leute begriffen und handeln dementsprechend danach.

Während weniger erfolgreiche Menschen oft erst ernten wollen, bevor sie loslegen. Sie sind nicht bereit, in Vorleistung zu gehen. Und natürlich ist dieses Verhalten absolut normal und menschlich. Hey, wir alle sind manchmal bequem. Aber auf der anderen Seite hilft es auch nichts, denn wer nicht bereit ist, in Vorleistung zu gehen, bekommt eben meistens auch nicht das, was er sich wünscht im Leben.

Das Ganze hat letztlich auch mit Risikobereitschaft zu tun. Denn wenn ich in Vorleistung gehe, kann ich mir nicht sicher sein, ob sich mein Investment wirklich auszahlen wird. Und diese Unsicherheit muss ich aushalten können.

Wenn jemand im Alltag nicht in Vorleistung gehen will, hört sich das dann so an:

Oder anders gesagt: Bevor ich nicht etwas bekommen habe, gehe ich keinen Schritt.

Nicht, dass Sie mich falsch verstehen: Natürlich fällt man auch mal auf die Nase, wenn man erst sät und dann erntet. Es ist zum Beispiel ein beliebtes Spiel bei Unternehmen, unbezahlte Praktikanten mit der Aussicht auf eine Festanstellung zu ködern, um dann im nächsten Jahr die Arbeit lieber von neuen unbezahlten Praktikanten erledigen zu lassen. Und natürlich zahlen manchmal Leute bei eBay nicht, wenn man nicht auf Vorkasse besteht.

Deswegen ist es auch wichtig, sich gut zu überlegen, wo und wie man sät oder wo und wem gegenüber man in Vorleistung geht. Auch ein Bauer wirft seine Saat nicht irgendwo in den Garten und hofft das Beste. Er tut einiges dafür, dass die Saat aufgeht und sich gut entwickelt. Aber dennoch sät er erst und erntet dann. Und zwischen Saat und Ernte liegt oft eine gewisse Zeit.

Wie ist das eigentlich bei Ihnen?

Gibt es bei Ihnen vielleicht Lebensbereiche, wo Sie auch nicht so gerne in Vorleistung gehen? Und was würde passieren, wenn Sie in kleinen Schritten damit anfangen würden? Gemeine Frage, oder? Aber manchmal brauchen wir ja auch mal jemanden, der einem unbequeme Fragen stellt :-)

  1. Hubert schreibt am 11. Juni 2009 um 11:04

    Ich halte den Grundgedanken für richtig und die Einstellung auch für notwendig, falls man bestimmte Dinge initiieren bzw. bestimmte Ziele verfolgt.
    Aber man muß klug auswählen. Warum beispielsweise geht ein Unternehmer bei den Löhnen nie in Vorleistung in der Hoffnung der Mitarbeiter wird die entsprechende Leistung schon erbringen? Ganz im Gegenteil, das niedrige Einstiegsgehalt wird noch durch eine Probezeit abgesichert. Andererseits verlangen Unternehmen oft Vorleistungen in Form von Lohnverzicht, damit der Arbeitsplatz erhalten bleibt, was er in der Regel dann noch nicht tut.
    Aber das soll kein Votum generell gegen Vorleistungen sein.
    Beim Aufbau persönlicher Freundschaften beispielsweise halte ich das für einen guten Nährboden, auch da bleiben Enttäuschungen nicht aus, aber Vorleistungen öffnen hier oft erst neue Wege.
    Meine Devise dazu. Vorleistungen immer gerne, aber wenn es sich nicht um kleine Vorleistungen handelt lieber öfter man hinschauen, bei wem.

  2. Jürgen Gräbel schreibt am 11. Juni 2009 um 13:43

    Hallo,
    vielen Dank, Ihnen Herr Senftleben, für den interessanten Artikel.
    Zunächst einmal möchte ich auf den vorstehenden Kommentar eingehen.
    Hubert schreibt, dass Arbeitgeber neue Angestellte zu niedrigen Einstiegsgehältern einstellen und sich durch Probezeiten absichern.
    Wie wäre es denn, wenn man die Sache auch einmal von der anderen Seite betrachtet?
    Der Angestellte begibt sich in ein vermeintlich sicheres Arbeitsverhältnis und überträgt das Risiko, dass durch seine Arbeitskraft Geld verdient werden kann, an den ArbG.

    Wäre er selbst davon überzeugt, offenbar ist er es nicht, dass seine Arbeit großen Nutzen einbringt, dann würde es sich doch wohl selbständig machen und sich selbst in Eigenverantwortung vermarkten.
    Also, es ist doch wohl allzu vernünftig, wenn der Risikoträger für sein Engagement auch bezahlt wird.

    Viele kennen den Leitspruch von Dr. Gustav Großmann, dass derjenige, der Nutzen sät, auch Nutzen ernten wird. Das ist auch sicherlich so.

    Damit komme ich zu Ihrem Beitrag.
    Es ist in jeder Hinsicht erforderlich, Vorleistungen zu erbringen, wenn man ein Geschäft machen will. Wie soll der Leistungsempfänger denn sonst erkennen, was er kaufen "soll".
    Ich vertraue da sehr, und bin in meinem Leben auch gut damit gefahren, auf das Gesetz der Resonanz. Soll heißen, dass ich mir (in der Regel) solche Geschäftspartner in mein Leben ziehe, die mich nicht ausnutzen wollen. (100 % geht nie.)
    Solche Leute wissen - bewusst oder unbewusst - dass, wenn Sie mich schlecht behandeln, sie andererseits auch wieder schlecht behandelt werden.
    Deshalb gebe ich Vorleistungen, z. B. durch kostenlose Coachingbriefe oder Newsletter, weil ich davon überzeugt bin, dass es sich langfristig auszahlt.
    Qualität setzt sich immer durch.
    Jürgen Gräbel

  3. Hubert schreibt am 11. Juni 2009 um 14:16

    Ja, Herr Gräbel, ich stelle mir grade mal vor, wie der Zeitarbeiter als ausgefuchster Hund sein Risiko auf den Arbeitgeber überträgt. Ganz raffinierte Methode.

    Und ich stelle mir gerade mal vor, wie der Opel-Arbeiter, der vom neuen Insignia derartig überzeugt ist, dass es sagt, wenn die die Bude hier dicht machen, dann entwerfe ich meine eigenes Modell, las es in Serie produzieren.
    Klar, alles kein Problem.

    Ich bitte den etwas launischen Ton zu entschuldigen, aber mir war gerade nicht danach so etwas wissenschaftlich abzuhandeln.

  4. Jürgen Gräbel schreibt am 12. Juni 2009 um 04:24

    Ja, Herr Hubert, mit solchen Argumenten habe ich schon gerechnet.
    Aber haben Sie schon einmal jemanden gesucht, der z.B. nachts einen demenskranken Menschen beaufsichtigt, oder der Ihnen regelmäßig die Gartenarbeit verrichtet?
    Fällt bei Ihnen auch schon regelmäßig die morgendliche Zeitungszustellung aus, weil keine Austräger da sind?
    Das sind nur einige Beispiele.
    Ich denke, mit ein Bisschen Kreativität und Risikobereitschaft lässt sich auch heute, für die Menschen, die bereit sind ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, in diversen Dienstleistungsbereichen ein erträgliches Einkommen erzielen.
    Wir sind nicht alle nur Opfer.
    Wenn man aber erst einmal in eine solche Opferrolle schlüpft, dann ist es sicherlich sehr schwer, sich am eigenen Schopf aus der Situation zu ziehen.
    Jürgen Gräbel

  5. Hubert schreibt am 12. Juni 2009 um 08:46

    Ich wohne in einem sehr ländlichen Gebiet, wo Sie für 10 € pro Stunde jemanden für fast alle Arbeiten bekommen können. (hoher Arbeitsethos; starke soziale Kontrolle; geringer Bildungsstand; wirtschaftlich immer noch etwas monostrukturiert) Die Beaufsichtigung von Demenzkranken wird aber gerne von Polinnen übernommen (die dann im Haus mit wohnen), weil die noch billiger sind, als jemanden anderes sozialversichert zu beschäftigen.
    Ich frage mich oft, ob Menschen, die diese Tätigkeiten zu dem Lohn verrichten ihre eigene Selbstausbeutung nicht einmal erkennen können.

    Mein Neffe hat mich letztens genötigt auf der Autobahn ein Fastfood Restaurant anzufahren, was ich sonst nicht mache.
    Das ist für mich zwar noch nicht der Untergang des Abendlandes aber schon nahe dran.
    Bei dem Gespräch mit der Toilettenfrau habe ich doch tatsächlich herausgefunden, das die dort selbständig ist.
    Die haben allen ernstes diesen "Ort" outgesouces und die Frau muss davon leben, was auf den Teller geworfen wird.
    Die Gegenleistung ist bekannt. Ich finde diese Art von Kreativität einfach nur widerlich.

  6. Ralf Senftleben schreibt am 12. Juni 2009 um 08:50

    Hubert, kennst du das Buch "Abschied vom Homo Oeconomicus" von Gunter Dueck. Seit ich das gelesen habe, verstehe ich besser, warum die Welt im Augenblick so ist, wie sie ist und warum es Grund zur Hoffnung gibt.

  7. Hubert schreibt am 12. Juni 2009 um 08:55

    Nein, Ralf, kenne ich nicht. Aber Danke für den Hinweis, ich werde es mir ansehen.

  8. Hubert schreibt am 12. Juni 2009 um 22:33

    Habe mal über das Buch von Dueck etwas recherchiert, vielleicht bestelle ich es mir per Fernleihe.
    Aber ich weiß nicht, ob es in der Sache wirklich neue Erkenntnis bring. Es stellt, wenn ich die Informationen richtig verstanden habe sehr darauf ab, das die Sichtweisen der Menschen je nach Zustand des Systems mal so mal so ausfallen. Das mag sein, aber was meiner Meinung nach ausgeklammert wird, ist die Frage nach dem System generell.
    Das wird nicht in Frage gestellt. Ich denke aber, es gehört auf den Prüfstand. Die Marktwirtschaft scheint nicht wirklich das zu bewerkstelligen was immer gepredigt wird. Die "regelnde Hand" von oben hat eben nicht nur in schlechten ökonomischen Zeiten versagt, sondern auch in guten. Den Homo Oeconomicus gibt es nicht, das ist klar, es hat ihn auch nie gegeben. Das was wir aber zunehmend haben ist der homo amoralis. Die fehlende Moral der herrschenden Schicht wird als solche nicht einmal erkannt. Im Grunde ein Umkehrung der zehn Gebote.
    Spannendes Thema, aber vielleicht sollten wir zur Vorleistung zurückkommen aber einen Einganstext über Globalisierung der Märkte und Amoralismus in Führunsetagen fände ich auch ganz spannend.

  9. Kirsten Erlenbruch schreibt am 14. Juni 2009 um 07:59

    Hm, ob das wohl ein besonders deutsches Phänomen ist? Mir fällt jedenfalls auf, dass, wenn ich im Ausland bin, viele Menschen viel eher bereit sind in "Vorleistung" zu gehen. Es wird freundlich gegrüsst, man erkundigt sich nach dem Wohlbefinden des anderen, zeigt Anteilnahme.

    Und auch im geschäftlichen Bereich sind z.B. die Amerikaner viel eher bereit Vorleistung zu bringen. Da werden erstmal kostenlose (Lese-)proben angeboten, bevor der potentielle Kunde sich zum Kauf entscheiden kann. Klar ist auch das eine Verkaufsstrategie, aber sie ist doch auch fair. Ich kann mir als Kunde erst mal ein Bild machen, ob das Produkt für mich passt und kann dann entscheiden.

    Hier gilt viel zu oft die Devise "Was nix kostet ist auch nix wert" und "Warum sollte ich jemandem etwas schenken?"

    Ein bisschen mehr generelle Großzügigkeit würde uns allen ganz gut zu Gesicht stehen. Ein bisschen mehr Toleranz, ein wenig mehr Freundlichkeit und schon ist das Leben ein klein wenig angenehmer.

    Schenken Sie doch einem Fremden gleich morgen früh mal ein Lächeln und ein fröhliches "Guten Tag" oder "Grüß Gott". Kostet nichts und macht Ihren und seinen Tag ein klein wenig besser.

  10. Berta schreibt am 14. Juni 2009 um 18:12

    :-)

    Hallo und danke für Ihre interessanten Ausführungen, Herr Senftleben.

    Ja, es gibt einen Lebensbereich, wo ich nicht mehr in Vorleistung gehe. Beruflich bin ich so oft in Vorleistung gegangen, dass ich es nicht mehr zählen kann. Das Ergebnis war, dass mir immer mehr Aufgabenbereiche nebst größerer Verantwortung übertragen wurden. Mehr Geld war nicht drin, weil mein Arbeitgeber sparen muss. Lediglich der Chef wurde wegen seiner Einsparungen befördert. Das nennt man dann wohl "auf dem Rücken der Mitarbeiter" nach oben steigen. Was würde wohl passieren, wenn ich wieder mit kleineren Vorleistungen beginnen würde? Nein, hier war es notwendig, die Notbremse zu ziehen. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen wird zwar die Arbeit erledigt, aber nicht mehr über das durchschnittliche Maß hinaus.
    Viele Grüße
    B.

  11. Jürgen Gräbel schreibt am 15. Juni 2009 um 17:06

    Hallo zusammen,
    ich finde es beglückend, dass wenigstens Kirsten Erlenbruch etwas positives zu dem Thema beigetragen hat.
    Ich lebe ja selbst nicht auf dem Mond und habe lange Jahre sehr erfolgreich in einer Bank gearbeitet, bevor ich mich 2005 von der Teil- zur Voll-Selbständigkeit entschlossen habe.
    Im Beruf habe ich immer wieder erlebt, dass viele Kolleginnen und Kollegen "nur" überlegt haben, was der Arbeitgeber für sie tun muss. Niemals jedoch, was sie für den Arbeitgeber tun sollten.
    Wenn solche Leute nicht weiterkommen, dann liegt es sicherlich nicht am System.
    Ich denke, auch als Angestellter ist man "selbständiger" Vermerkter seiner Arbeitsleistung, in die man sein gesamtes Leben investieren muss.
    Aber da geht es schon los. Wer ist denn bereit in seine persönliche Weiterentwicklung auf eigene Kosten zu investieren?
    Da trennt sich sehr schnell die Spreu vom Weizen.
    Ich denken, wenn immer nur die Verantwortung für das eigene Schicksal auf alle möglichen Leute verschoben wird, dann kommt man keinen Schritt weiter.
    Eigeninitiative ist gefragt und das ist immer Vorleistung.
    Ich selbst vertreibe Coachingbriefe für eine ganzheitliche Lebensgestaltung und gebe kostenlose Probebriefe und ein Rücktrittsrecht bei Nichtgefallen - und fahre sehr gut damit.
    Jürgen Gräbel

  12. Andreas schreibt am 16. Juni 2009 um 08:25

    Ja, ich ging und gehe in Vorleistung. Beruflich und privat. Ich konnte nicht verstehen, dass andere das nicht so stark tun.

    Beruflich hat es sich für mich nach mehr als 15 Jahren leider nicht so ausgezahlt. Ich kann überdurchschnittlich viel. Meine Erfahrung ist größer als die von Kollegen mit doppelt so vielen Berufsjahren. Ich habe Teams in Projekten erfolgreich geleitet. Trotzdem habe ich bis heute keine Aussicht auf eine Beförderung, selbst wenn entsprechende Stellen im Haus zu besetzen sind. Warum? Das kann oder will man mir nicht sagen. Ich bekomme nur gesagt, dass man mich da nicht sähe. Wo man mich sieht, sagt man mir aber auch nicht. Sind das Anzeichen eines mediokren Managements oder mache ich etwas falsch? Ich werde es jedenfalls weiter versuchen. Ein Einzelfall bin ich auch nicht, das weiss ich aus dem Kreis meiner Freunde und Bekannten.

    Andererseits kann ich die Menschen heute zumindest verstehen, die nicht oder nicht mehr mehr so engagiert sind.

  13. Stefanie schreibt am 18. Juni 2009 um 15:07

    Vorleistung- ein sehr interessantes Thema, das durch die zahlreichen Kommentare weitergehende Perspektiven erhalten hat.
    Richtig ist, dass in der Tat viele zuerst ernten statt säen oder überhaupt nur ernten möchten. Ist zu einem kleinen Teil auch sicher in vielen Köpfen drin, auch bei mir manchmal.
    Trotzdem, bei neuen Situationen, z.B. beim Kennenlernen einer neuen Person oder bei einem Projekt fahre ich mit Vorleistung, mit der man höchstwahrscheinlich eine positive Entwicklung begünstigt (wie im Eingang beschrieben). Anders siehts dann dagegen aus, wenn meine Vorleistung nicht geschätzt wird oder wenn ich merke, dass das Verhältnis mein Input:Output/Reaktion unausgewogen ist. Dann reduziere ich mein Bemühen stark und suche einen Weg, wo das Verhältnis in Ordnung ist, selbst wenn dann beispielsweise ein Kontakt leidet. Aber das ist auch das Thema, das schon angesprochen wurde: Man kann nicht beliebig säen, man muss überlegen wo und wenn man einmal an einer Stelle X sät und merkt, es gibt kein befriedigendes Ergebnis, dann sät man lieber an anderer Stelle.
    Ich stimme Kirsten zu, Vorleistung ist kulturbezogen und hängt von Lebenseinstellungen ab. Ich habe auch das Gefühl, dass die Deutschen oft vorsichtig sind (manchmal zu sehr), auch zu Beginn eher reserviert und Zeit zum Auftauen brauchen (hat natürlich auch seine Vorteile) und manchmal eben viel zu sehr auf das exakte Verhältnis Geben-NEHMEN schauen. Oder in anderen Worten, dass sie manchmal auch sehr auf sich und ihr Eigentum fixiert sind.
    Klar kann man nicht alle in einen Topf werfen, aber in einem anderen Land lernt man sehr oft eine Gastfreundschaft kennen, die in D-land unbekannt ist.

  14. Peter schreibt am 20. Juni 2009 um 05:30

    Hallo,

    Säen und Ernten, so ist die Reihenfolge, wenn man erfolgreich seien will. Doch was ist mit der Zeitspanne dazwischen? Wie viel Geduld habe ich bis zur Ernte? Halte ich auch durch wenn ein Unwetter alles zerstört? Wenn alle durchhalten würden, dann würde es ein ziemliches Gedränge
    bei den Erfolgreichen geben. Tun aber nur die wenigsten.
    Es klappt auch nicht immer, manchmal sät man und erntet nichts. Bauern kennen das sowieso. Die säen nochmal neu und warten. Und erfolgreiche Menschen auch.

    Ich wünsche jedem, der etwas erreichen will, die notwendige Geduld.

    Peter