Was ist Persönlichkeitsentwicklung?

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Hier bei uns geht es vor allem um ein Thema: Persönlichkeitsentwicklung.

Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Wahrscheinlich sind wir uns darüber einig, dass wir alle eine Persönlichkeit haben. Aber wie entwickelt man diese nun? Wie stellt man das an?

Wenn ich darf, würde ich Ihnen hier gerne meine Sichtweise auf den Begriff Persönlichkeitsentwicklung erklären.

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, bedeutet für mich,

  • dass wir als Mensch stärker und robuster werden,
  • dass wir flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen,
  • dass wir auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen werden,
  • dass wir offener werden (ohne uns zu verletzlich zu machen),
  • dass wir dazulernen, Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,
  • dass wir lernen, Krisen und Probleme zu bewältigen,
  • dass wir uns selbst immer besser kennenlernen und verstehen
  • und dass wir wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte geschickter einzusetzen.

Junge … das ist eine ganz schön lange Liste. Muss man das alles abhaken, wenn man sich als Mensch oder als Persönlichkeit entwickeln will? Das kann einem schon ein bisschen Druck machen, oder?

Das Gute ist, dass Sie hier in ganz kleinen Schritten vorgehen können. Sie müssen sich nicht alle Themen auf einmal vornehmen. Ich persönlich beschäftige mich jetzt seit ca. 18 Jahren jeden Tag ein bisschen mit dieser Geschichte und ich bin natürlich noch lange nicht am Ende angekommen. Ich werde auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretes Ziel. Es ist mehr ein Weg, den man geht, weil die Reise spannend ist, weil es viel zu entdecken gibt und weil es unser Leben interessanter, sinnvoller und erfüllter macht.

„Kleine Schritte“ ist hier tatsächlich das Zauberwort. Denn Wachstum kann man nicht erzwingen, es passiert in seiner ganz eigenen Zeit. Deswegen ist es wichtig, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen.

O.k. … lassen Sie uns die Liste von oben mal durchgehen.

Als Mensch stärker und robuster werden

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, als Mensch stärker und robuster zu werden. Das heißt, dass wir lernen, uns von Schwierigkeiten, Angriffen, Ungerechtigkeiten, Enttäuschungen oder Verletzungen nicht mehr so leicht umwerfen zu lassen. Oder dass wir zumindest lernen, möglichst schnell wieder in Balance zu kommen.

Manche Menschen haben diese Fähigkeit schon von Hause aus mitbekommen. Wie gut wir mit Schwierigkeiten umgehen können, ist wohl tatsächlich auch genetisch bedingt. Diese natur-robusten Menschen bleiben in Stresssituationen handlungsfähig und erleben negative Impulse als nicht so schlimm.

Andere Menschen dagegen sind deutlich empfindlicher und nehmen sich die Dinge mehr zu Herzen.

Zum Glück lässt es sich lernen, stärker und robuster zu werden. Entspannungsmethoden, tägliche Psychohygiene oder Achtsamkeitsübungen sind nur einige der vielen Möglichkeiten. Und all das hilft einem, besser mit negativen Empfindungen umzugehen und ihnen damit die Macht über einen zu nehmen. Und damit werden Sie als Mensch stärker und robuster.

Flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen

Vielleicht kennen Sie den Spruch von Paul Watzlawick:

Wer nur einen Hammer hat, für den sieht alles aus wie ein Nagel.

( Tipp: Wie Sie in 7 Tagen eine richtig gute Entscheidung treffen. )

Jemand, der nur einen Hammer hat, der kann damit eine ganze Reihe von handwerklichen Problemen lösen. Aber um ein vollwertiger Handwerker zu werden, braucht man auch noch einen Schraubenzieher, eine Zange, eine Säge und viele Werkzeuge mehr.

Im Leben ist es genauso. Je größer und flexibler unser Arsenal an Werkzeugen, Strategien und Fähigkeiten ist, desto eher sind wir dafür gerüstet, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

Viele Menschen haben leider nur eine oder vielleicht zwei Strategien, um mit Frust, Traurigkeit, Überforderung, Verlust oder Enttäuschung umzugehen. Typische Strategien sind:

  • Ich ziehe mich in mich zurück, leide still und sage gar nichts mehr,
  • ich betäube mich, zum Beispiel mit Fernsehen, Essen, Alkohol, Tabletten, Computerspielen oder zielfreiem Internetsurfen,
  • ich werde sauer auf andere Menschen oder auf die Welt im Ganzen und lasse meine Wut auch gerne an anderen aus,
  • ich erfinde mir eine neue Realität, um der Wirklichkeit nicht ins Auge schauen zu müssen,
  • und, und, und …

Diese Strategien sind menschlich, sie sind aber eher auf Verdrängung statt auf Verarbeitung der unschönen Gefühle angelegt.

Bessere Strategien, um mit Schwierigkeiten umzugehen, wären zum Beispiel: Sport um Stress abzubauen, Yoga machen, Tagebuch schreiben oder mit Freunden reden.

Aber auch hier gilt: Wer nur eines dieser Werkzeuge in der Tasche hat, wird schnell auf eine Situation stoßen, in der dieses Werkzeug nicht mehr funktioniert. Deswegen ist Flexibilität so wichtig. Je flexibler Sie in Ihrer Problemlösung sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie gut mit nahezu allen Schwierigkeiten des Lebens umgehen können.

Auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen werden

Wir Menschen sind soziale Wesen. Tatsächlich könnten die wenigsten von uns ohne andere Menschen existieren. Im Kontakt mit anderen Menschen erleben wir Unterstützung, Zugehörigkeit, Sicherheit, Gemeinsamkeit und Spaß.

Aber das Ganze hat natürlich auch eine Kehrseite. Denn manchmal werden wir von anderen Menschen manipuliert, kleingehalten, emotional erpresst oder in unserer Entwicklung gebremst.

Zum persönlichen Wachstum gehört es deswegen, auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen Menschen zu werden. Wichtige Themen sind hier:

  • Grenzen zu setzen,
  • Nein sagen zu lernen,
  • klar zu kommunizieren,
  • die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, auszudrücken und wahrzunehmen,
  • oder zu erkennen, ob einem ein anderer Mensch Kraft gibt oder eher Kraft nimmt.

All diese Fähigkeiten helfen Ihnen dabei, unabhängiger und freier zu werden.

Denn unser Leben wird direkt und indirekt zu einem sehr großen Teil von den Menschen bestimmt, mit denen wir regelmäßig zu tun haben. Deswegen ist es so wichtig, sich mit Menschen zu umgeben, die gut für einen sind und die einem Kraft geben. Auch wenn das manchmal bedeutet, den Kontakt zu bestimmten Menschen einzuschränken, den Kontakt vielleicht sogar abzubrechen und uns Freunde zu suchen, die gut für uns sind und uns auf unserem Weg unterstützen.

Offener werden (ohne uns zu verletzlich zu machen)

Ein Ziel von persönlichem Wachstum ist es, als Mensch offener zu werden. Offener für neue Gedanken und Ideen. Offener für die eigenen Gefühle. Offener für andere Menschen.

Denn wenn wir uns aus einem Schutzimpuls heraus gegenüber dem Leben verschließen, schließen wir damit auch gleichzeitig die guten Dinge aus: Begeisterung, Lebensfreude, Leidenschaft, Übermut, Spiel und Spaß.

Um diese guten Dinge wirklich zu erleben, müssen wir uns öffnen.

Und was es uns einfacher macht, uns zu öffnen, ist wiederum, als Mensch stärker und robuster zu werden. Denn wenn wir uns öffnen, erleben wir natürlich auch Enttäuschungen. Das muss man einkalkulieren und dann damit umgehen. Und je stärker und robuster Sie sind, desto mehr Offenheit können Sie sich erlauben.

Offenheit ist einer der Schlüssel zu einem erfüllenden, interessanten und gut gelebten Leben. Und an der eigenen Offenheit zu arbeiten, ist gut investierte Zeit.

Die eigenen Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet ja, als Mensch zu wachsen. Und wachsen kann man nur, wenn man seine persönlichen Grenzen erweitert.

Konkret bedeutet das,

  • neue Erfahrungen zu machen,
  • neue Fähigkeiten zu lernen,
  • bestehende Fähigkeiten zu stärken und noch besser in dem zu werden, was wir schon können,
  • Situationen zu bewältigen, die man bisher noch nicht bewältigen konnte
  • und unsere Probleme aktiv anzugehen und zu überwinden.

Anthony Robbins hat mal sinngemäß in einem seiner Bücher geschrieben:

Wenn wir uns ein Ziel setzen, dann geht es gar nicht um das Ziel an sich. Es geht vielmehr darum, dass wir der Mensch werden, der dieses Ziel erreichen kann.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, ein Mensch zu werden, der mehr erreichen kann, wenn er will. Nicht weil wir falsch oder schlecht sind, wie wir sind. Sondern weil es ein guter Weg ist, wenn wir uns als Mensch gezielt entwickeln und wachsen.

Die einen streben nach einem bequemen Leben. Die anderen streben nach Zerstreuung und Unterhaltung. Wieder andere streben nach Geld und Macht.

Warum also nicht danach streben, zu lernen und zu wachsen und zu dem Menschen zu werden, der man sein könnte.

Krisen bewältigen und Probleme lösen

Dieses Thema ist für viele Menschen der Einstieg in die wunderbare Welt der Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn wir eine Krise oder einen schmerzhaften Punkt in unserem Leben haben, dann haben wir zwei Möglichkeiten:

1) Man kann das Problem von außen lösen, indem man versucht,

  • die äußeren Umstände zu ändern,
  • indem man die anderen anklagt und von ihnen verlangt, sich zu ändern,
  • oder indem man versucht, die Symptome des Problems zu bekämpfen oder zu lindern.

Nehmen wir an, jemand fühlt sich im Job überfordert und hat ständig Magenschmerzen. Wenn derjenige nun versucht, das Problem von außen zu lösen, würde er vielleicht seinen Arbeitsplatz kündigen, seinem Arbeitgeber die Schuld geben, weil er ihm zu viel Druck gemacht hat oder er würde sich in Alkohol und Tabletten flüchten. Das wären Versuche, das Problem von außen zu lösen.

2) Oder er löst das Problem von innen, indem er

  • bei sich selbst anfängt und sich selbst ändert,
  • lernt, besser mit Druck, Stress und problematischen Dingen umzugehen,
  • einschränkende Einstellungen ändert,
  • neue und bessere Gewohnheiten lernt,
  • und alte Wunden aufarbeitet und heilt.

Natürlich muss man nicht jedes Problem von innen heraus lösen. Manchmal ist es tatsächlich einfacher, die eigene Umgebung zu ändern. Aber meistens ist es deutlich zielführender, bei sich selbst anzufangen, sich selbst zu ändern und als Mensch aus seinen Schwierigkeiten herauszuwachsen.

Uns selbst immer besser kennenlernen und verstehen

Wer anfängt, als Mensch zu wachsen, der wird sich zwangsläufig selbst besser kennenlernen. Selbsterkenntnis ist gleichzeitig ein Ziel und ein Nebenprodukt von persönlichem Wachstum.

Sich selbst zu verstehen und zu kennen, das bedeutet,

  • dass man weiß, wie man selbst tickt und was einen als Mensch ausmacht (persönliche Eigenschaften),
  • dass man weiß, was man braucht, um sich gut zu fühlen und um zufrieden und glücklich zu sein (Bedürfnisse),
  • dass man auf dem Schirm hat, was einem wichtig ist und einem etwas bedeutet,
  • dass man seine Stärken kennt,
  • dass man weiß, was man nicht so gut kann und wo man seine Baustellen hat,
  • dass man sich über sein typisches Verhaltensmuster bewusst ist
  • und dass man seine eigenen wunden Punkte kennt.

Sich selbst gut zu kennen, bringt meistens ein netteres und verständnisvolleres Verhältnis zu sich selbst mit sich. Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz gehen meistens Hand in Hand. Und Selbsterkenntnis ist zugleich ein Ziel und ein Ergebnis von persönlichem Wachstum.

Wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte geschickter einzusetzen

Die meisten Menschen sind sich gar nicht darüber bewusst, was sie im Leben erreichen könnten, wenn sie ihre Ängste überwinden und ihre Kraft besser bündeln würden. Natürlich kann nicht jeder Mensch alles im Leben erreichen. Das zu behaupten, wäre unrealistisch. Aber die meisten Menschen könnten deutlich mehr erreichen, wenn sie sich ihrer Kraft bewusst werden würden.

Allerdings reicht es dazu nicht nur, die eigenen Kräfte zu erkennen. Man muss auch in der Lage sein, die eigene Kraft über einen längeren Zeitraum zu fokussieren. Und man muss sich der typisch menschlichen Stolpersteine bewusst sein und lernen, wie man mit diesen Stolpersteinen umgeht.

Kompetenzen, die einem hier helfen, sind:

  • Die Fähigkeit, sich Ziele zu setzen und diese Ziele über längere Zeiträume klar im Bewusstsein zu behalten,
  • die Fähigkeit zur Selbstmotivation,
  • die Fähigkeit zur Selbstüberwindung,
  • die Fähigkeit zur Selbstorganisation,
  • Frustrationstoleranz, also die Fähigkeit, Frust aushalten und überwinden zu können
  • oder das Wissen, wie man sich äußere Umstände schafft, die einen dabei unterstützen, das eigene Ziel zu erreichen.

Es gibt uns Menschen ein wahnsinnig gutes Gefühl, wenn wir das erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Einen Marathon gelaufen. Die richtige Frau oder den richtigen Mann erobert. Uns einen Job gesucht, der besser zu uns passt. Unseren Chef davon überzeugt, dass wir 3 Monate Auszeit bekommen, um durch die USA zu reisen.

Der Wunsch nach mehr Erfolg oder persönlicher Wirksamkeit ist für viele Menschen der Einstieg in die Persönlichkeitsentwicklung. Denn wenn wir anfangen, als Mensch zu wachsen, verbessert sich oft unser Leben auf allen Ebenen.

Noch einmal zusammengefasst

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, dass wir als Mensch stärker, robuster, offener, kompetenter, fähiger, klarer, seelisch gesünder und wirksamer werden.

Und als Nebeneffekt

  • werden wir selbstbewusster und trauen uns mehr zu,
  • werden wir mutiger,
  • handeln wir mehr, statt nur zu reden,
  • erreichen wir mehr,
  • finden wir eher den Platz im Leben, an dem wir gut aufgehoben sind,
  • erleben wir öfter Glück und Erfüllung.

Das ist zumindest die Richtung, in die wir uns dabei bewegen. Und jeder kleine Schritt in diese Richtung ist ja für sich genommen schon ein Erfolg und macht unser Leben besser.

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Kommentare

Kathrin Bickel schreibt am 9. Januar 2011

Wünsche Euch ein gutes Neues, gesundes und glückliches Jahr!

Schön am Sonntagmorgen, neben dem guten Morgenkaffee, eine Zusammenfassung dessen zu lesen wo man hinein geraten ist. Endlich geschafft, dort angekommen wo andere schon ihr Leben lang an sich arbeiten. Ich hab angefangen mich persönlich zu entwickeln. Eure homepage kenne ich schon lange, hab´ immer wieder mal hineingeschaut, irgendwann mal das Selbstcoaching Programm als es noch gratis war herunter geladen, um es irgendwo im Regal verstauben zu lassen, ums beim nächsten Umzug doch irgendwie nicht mitzunehmen. Und seit einiger Zeit, ist sie, für mich, etwas anderes geworden, eure Seite, sie ist nicht mehr nur interessant, sie berührt mich, spricht genau davon, wo ich endlich angekommen bin. Selbst verwundert darüber, wie es möglich ist so lange an sich selbst vorbei zu leben, freu ich mich gerade sehr über diese Tatsache, nun wirklich zu verstehen, und möchte die ein bisschen mit Euch teilen. Schön, dass Ihr sowas macht und schreibt und so an so mancher Stelle etwas bedeutendes bewirkt, von dem ihr vielleicht nie erfahrt… So hoff´ ich, dass ihr das noch lange weiter so gut macht und euch freuen könnt über euer tun.
Schöne Grüße
Kathrin

theresia schreibt am 9. Januar 2011

Ich freue mich nach der Winterpause wieder von euch zu hören. Mit dem Thema Persönlichkeitentwicklung beschäftige ich mit ebenfalls seit vielen Jahren. In dem Text hier ist das Wesentliche konkret zusammengefaßt. Das gefällt mir sehr gut.

Doris schreibt am 9. Januar 2011

Guten Morgen,
ich habe mich sehr über Euren heutigen Newsletter gefreut und wollte Euch insgesamt mal ein Kompliment für Eure Seite, Euren Newsletter, die interessanten, treffenden und vielfältigen Themen sowie Eure klare, offene und tolerante Ausdrucksweise machen und besonders für das heutige Thema “Persönlichkeitsentwicklung”. Das war wirklich ein besonderer Artikel, der alles wichtige enthält und auf den Punkt bringt, sowohl die “Themen”aufzeigt und gleich Lösungsansätze bietet. Echt prima!!!
Und nochmals ein großes herzliches DANKESCHÖN und auch für Euch ein weiterhin erfolgreiches, motiviertes und entwicklungseiches Jahr 2011.
Doris

Angelika Kroh schreibt am 9. Januar 2011

Guten Morgen,

ich bekomme den Newsletter schon eine geraume Zeit und lese ihn immer mit großem Interesse. Ich befinde mich zur Zeit in einer Umbruch Phase der Persönlichkeitsentwicklung und Eure Beiträge helfen mir sehr meine Ziele,wenn auch manchmal sehr schwierig, genau zu verfolgen.Ich hoffe auch in diesem Jahr auf interessante Themen und vielen Dank.
Angelika

Edith Amacher schreibt am 9. Januar 2011

Guten Morgen lieber Ralf und liebe Tania!

Vielen herzlichen Dank für diese wunderbare Zusammenfassung – in welcher Ihr das Wesentlich wirklich hervorragend auf den Punkt gebracht habt! Bravo und weiter so!!!
Eure klare, einfache und sehr wohlwollende Sprache berührt mich immer wieder und motiviert mich, auch noch bewusster daran zu arbeiten. Ich lese Euren Newsletter wöchentlich mit grossem Interesse und habe so von Euch schon SEHR viel gelernt oder wurde bestätigt, dass ich mit meiner Sichtweise nicht so falsch liege…

Alles Liebe und viel Zeit für das Wesentliche im neuen Jahr!
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Edith

Wolfgang schreibt am 9. Januar 2011

Wünsche allen ein erfolgreiches und gutes Jahr 2011.

Super Einstieg in das neue Jahr!

Flokati schreibt am 9. Januar 2011

Das macht euch so schnell keiner nach ein so komplexes Thema derartig gut zusammen zu fassen. Ich verbeuge mich vor so einer Leistung.
Danke für die Motivation. Danke fürs Lernen.
Ich wünsche euch und allen Seglern im Sturm des Lebens ein gelungenes 2011…

Andreas schreibt am 9. Januar 2011

Ein schönes, gutes und erfrischendes neues Jahr wünsche ich allen.

Ich freue mich wieder über die Newsletter, welche ich gerne am Sonntagmorgen nebst einer guten Tasse Kaffe lese.

@ Frau Bickel: Da haben wir wohl etwas gemeinsam :)

Viele Grüße aus Berlin (ab Sommer wird es München sein)
Andreas

Elke schreibt am 9. Januar 2011

Ein energievolles, ideenreiches, gesundes Jahr 2011 voller Lebensfreude wünsche ich allen:-)

Persönlichekeitsentwicklung ist seit Jahren mein Lieblingsthema. Ich finde es spannend und immer wieder überraschend. Eure detaillierte, fachlich sehr gut gestaltete Web-Seite und der Newsletter sind für mich ständiger Begleiter geworden. Habe den Newsletter in der Winterpause richtig vermisst.Das neue Layout gefällt mir ausgesprochen gut.

Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg mit Eueren Projekten und werde sicherlich treue Leserin des Newsletters bleiben.
Danke:-)

Elke

Eva-Maria schreibt am 9. Januar 2011

Hallo Ralf und Tania,
Euch auch ein Super Glückliches und Erfolgreiches 2011.
Ich habe mich echt gefreut das Ihr wieder da seid.
Da ich im Moment neben der Spur gehe,von meinem Weg abgekommen bin,kam die Zeilen wie gerufen,Danke dafür,Großartig zu Lesen,es stimmt alles so,es macht mir wieder Mut,Aufzustehen,ein großer Danke an Euch.
Die neue Aufmachung gefällt mir sehr gut.
Ganz liebe Grüße,einen schönen Sonntag Eva!

Gina Gashi schreibt am 9. Januar 2011

Mal wieder ein Newsletter mit WOW-effekt.
Das ist sowas von der Perfekte Start im Neuen Jahr!
Dankeseeeeehr!!!:-)

Liebe Grüße
Gina

Ines schreibt am 9. Januar 2011

Hallo Rolf und Tanja,
auch Euch alle Gute für das neue Jahr. Genau das Richtige zum Jahresanfang. Ich weiß, dass etwas passieren muss und da kommt Euer Newsletter. Seit das Jahr losgegangen überlege ich – wohin. Und da kommt Euere Mail und ich – genau dahin.
Danke
Ines

Trine schreibt am 12. Januar 2011

Ich kann mich dem vorgeschriebenen nur anschließen: ich wünsche Euch ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr und freue mich nun wieder von Euch zu hören :0)
Der Artikel war super!

Liebe Grüße, Trine

Anne schreibt am 12. Januar 2011

ein gutes neues Jahr 2011 an Tanja und Ralf und alle Leser.
Der Newsletter fasst wunderbar alles zusammen zur Persönlichkeitsentwicklung. Ich lege ihn in mein Tagebuch, um ihn wieder zu lesen, wenn es mal nicht so vorrangeht und um mich an meine Ziele zu erinnern. Danke für die “Starthilfe”
ins neue Jahr 2011.

Anne

Jans Bonte schreibt am 12. Januar 2011

Wir sind von Erzogenen Erzogen, also perfekt im Kritisieren, in der Selbstdemontage. Und dann brauchen wir dringend die zu Anfang des Artikels aufgezählten Übungsfelder. Der Wunsch nach Erfolg und persönlicher Wirksamkeit sucht das Glück und die Quelle von Zufriedenheit im Außen – das ist die Erzogenen-Falle: Mama, der Lehrer, die Firma hat Recht – nicht bei mir.

Um der Mensch auch im Außen zu werden, der ich sein könnte, könnte sich zuerst einmal dieser Mensch vorbehaltlos, voller Liebe selbst in die Arme nehmen! “Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin” ist seit über 30 Jahren mein Widerspruch gegen viele hartnäckige Verhaltensmuster, mit denen ich mich selbst sabotiert habe

“Ich liebe mich, so, wie ich bin”, einer der amicativen Kernsätze, das ist ja kein Versuch zum ‘Augen zu und durch’, ist kein ein Aufruf zum fatalistischen Stillstand, gar zum plumpen Egoismus, ist keine Absage an Selbststeuerung. Selbstbeobachtung ist keine eitle Selbstbespiegelung. Selbstüberwindung ist keine Sportdisziplin. Lieben ist leben. Leben ist Rhythmus. Ich bin in ständiger Veränderung, immer! Und dann schaue ich als mein mitfühlender Beobachter auf meine Ängste und Leiden, wobei sie sich auflösen können.

“Ich liebe mich, so, wie ich bin” meint, dass ich meinen Ist-Zustand und meine Veränderungen liebevoll für mich selbst achte, mich mit gutem Denken, guten Worten, gutem Handeln dabei begleite. Nicht aber mit Bewertungen oder mit pädagogischer Gewalt über mich herfalle: ‘Gut gemacht’, ‘Das reicht nicht’, ‘Du machst immer denselben Blödsinn’, ‘Du musst besser werden’, ‘Weiterkommen’, ‘Hör auf uns, diese Art von XXX ist zu Deinem Besten’. Nein, ich sehe auf mich, ich höre auf mich und ich bin achtsam für alle meine Möglichkeiten, bin mein Liebender — im Austausch mit meiner Umwelt, im Gegenüber mich erkennend. Ohne Bewertung, kein Urteil, weder Beschönigung, noch Beschuldigung,. Von diesem Punkt kann ich Zugang erlangen zum urteilslosen, besitzfreien “ich liebe Dich wie Du bist”. Wahrnehmung in der Resonanz. Das stärkt mein ich liebe mich wie ich bin.

Ich kann mich entscheiden, in jeder Sekunde neu, meine Barrieren im Kopf zu erkennen und ich kann mich nun unterstützen lassen bei solchem Erkennen. Was Byron Katie immer wiederholt, wird in der Mailingliste-Liste lieben-was-ist der Work-Ausübenden erlebbar: “es gibt keinen Stress, es gibt nur Recycling der immer gleichen Vorwürfe seit Jahrtausenden”. So erkenne ich meine Barrieren. Diese meine Barrieren erkennen zu wollen ist zu meiner Liebe zu mir selber kein Widerspruch, sondern eine Vertiefung. “Ich liebe mich so wie ich bin” wird ja erst voll und rund, wenn ich mich in meiner ganzen Fülle erkenne und dazu gehört auch das, was ich in meiner früh gelernten Erzogenensprache “Barrieren” oder “Mängel” nenne. Die gehören doch zu mir als der, der ich jetzt bin. Indem ich liebevoll auf sie zugehe, gehe ich auf mich in allen meinen Potentialen zu.

Diese meine Barrieren erkennen zu wollen ist die Voraussetzung für ein Leben in Frieden und Zufriedenheit. Der Wunsch nach Frieden allein bleibt hohles Pathos. Frieden fängt zu Hause, im eigenen Herzen an. Erst wenn ich meine Barrieren erkenne und damit überwinde, kann ich bemerken, dass es zahllose Informationen gibt, zum Frieden zu kommen. Die kann ich zu meinem Wissen machen und Hippocampus und Mandelkern gelangen zu neuem Gleichgewicht.

    GT schreibt am 17. Januar 2011

    Ein herzliches Hallo im neuen Jahr an Tania und Ralf sowie alle Leser/innen.

    Das war mal wieder in kurzer Form eine eindrucksvolle Standortbestimmung. Sie passt wunderbar zum Beginn eines neuen Jahres.DANKE!
    Sehr gut angesprochen hat mich die Leserzuschrift von Jans Bonte. Ich stehe inhaltlich voll dahinter, habe aber noch einiges an Arbeit vor mir …

    Gertrud

Saskia schreibt am 4. April 2014

Grundsätzlich ist die Persönlichkeitsentwicklung eine Frage der eigenen Biografie/
„Errungenschaften“.

Irgendwer (Urheber ist mir leider entfallen, aber falls Ihr diesen ausfindig machen könnt,
fügt diesen bitte hinzu): „Innovationen setzen voraus, dass zuvor etwas schief gegangen
ist.“

Oder auch: „Fehler erfüllen nur dann ihren Zweck, wenn man aus ihnen lernt.“

Wenn man (mit dem ÖPNV) zu weit gefahren ist, steckt man sich für ‘s nächste mal markante
Merkmale. Sowas können Haltestellen zuvor oder bestimmte Gebäude sein wie z. B. Gaststätten
mit bestimmter „Aufmachung“.

Als ich anfing, in der Nähe beim AK Altona zur Schule zu fahren, bin ich auf meinem Heimweg einmal
(mangels Routine) eine Haltestelle zu weit gefahren. Ich erinnerte mich an den Asiaten, bzw. an unseren
Lieblings-Asiaten, in dem wir mit der Familie bevorzugt zu essen pflegen (wenn wir mal asiatische Küche
genießen wollen), welcher an der Haltestelle, ehe ich aussteigen musste, war.

Also: So bald ich vor dem asiatischen Restaurant stehe, weiss ich, dass ich die nächste Haltestelle „‘raus“ muss.

Fortan habe ich meine Haltestelle nie wieder verpasst!

Ähnlich verhielt es sich, als ich bei der Freien und Hansestadt zu arbeiten kam.

Mangels Routine habe ich in der Anfangsphase immer wieder meine Stechkarte verlegt.

Aus einem DIN-lang-Kuvert habe ich mir eine Art Köcher gebastelt und neben meine Wohnungseingangstür gehängt.

Wenn ich ging, habe ich sie „‘raus“ genommen und bei meiner Heimkehr da wieder hinein gesteckt.

Vor einigen Jahren hat mir ein befreundeter Arbeitskollege eine Tasche mit Katzen darauf (meine Lieblingstiere) geschenkt.

In dieser ist ein Extra-Fach integriert. Seit ich diese Arbeitstasche habe, lasse ich die Stechkarte immer in dieser Innentasche.

Vor allem weiss ich, dass ich mich nicht x-mal wieder vergewissern muss, dass ich alles (Benötigte) zusammen habe – ich habe
es zusammen!