Wie man Lebensprobleme hinter sich lässt
Von Ralf Senftleben • 22 Kommentare
Ich war vor einigen Tagen auf einem spannenden Marketing-Seminar. In der ersten Pause habe ich mich mit einem der Teilnehmer über das Thema Zeitmanagement unterhalten. Im Laufe des Gesprächs habe ich dann irgendwann erzählt, dass nach meiner Erfahrung die typischen Zeitmanagement-Methoden bei den wenigsten Menschen dauerhaft funktionieren. Da hätten Sie die Erleichterung auf dem Gesicht meines Gesprächspartners sehen sollen! Man konnte richtig beobachten, dass eine Last von ihm abfiel.
Es geht also nicht nur mir so. Ich bin nicht der Einzige, der damit Probleme hat. Es liegt vielleicht gar nicht an mir, wenn es vielen so geht.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Menschen eher selten über ihr Scheitern und ihre Probleme reden. Dementsprechend denken wir oft, dass wir die einzigen sind, die eine Sache nicht gebacken bekommen. Aber die Chancen stehen sehr gut, dass ich nicht der erste, nicht der letzte und vor allem nicht der einzige bin, der ein bestimmtes Problem hat. Und sich das klarzumachen, nimmt den Druck von unseren Schultern, richtet uns auf und gibt unserem Selbstwert einen kleinen Schubs in die richtige Richtung.
Deswegen sind – so glaube ich zumindest – Selbsthilfegruppen so beliebt. In einer Selbsthilfegruppe treffe ich Menschen, denen es wie mir geht. Hier brauche ich mich nicht verstellen, hier werde ich nicht verurteilt und hier und kann ich offen zu meinem Problem stehen.
So eine Selbsthilfegruppe kann unglaublich unterstützend sein, weil sie dabei hilft, die eigenen Probleme und das eigene “Anderssein” zu akzeptieren. Denn Akzeptanz steht ja meistens am Anfang eines Heilungsprozesses. Der erste Schritt erfordert fast immer, Frieden mit einem Problem zu schließen, bevor ich es hinter mir lassen kann.
Um aus einem Problem herauszuwachsen, reicht allerdings meistens die Akzeptanz nicht aus. Akzeptieren ist wichtig. Denn wenn ich mein bisheriges Scheitern nicht akzeptiere, dann stecke ich viel Energie in das Verneinen, Verdrängen und den inneren Kampf, den ich letztlich gegen mich selbst führe. Deswegen ist es so wichtig, erst einmal Ja zu sagen, zu dem, was man nicht mehr haben will. Denn dann wird die Energie frei, die man für das Überwinden der eigenen Probleme nutzen kann.
Ja zu den eigenen Schwierigkeiten zu sagen, heißt übrigens nicht, dass man die Probleme gut findet. Es geht eher darum, sich wirklich einzugestehen, dass man ein Problem hat. Und es bedeutet auch, dass man aufhört, sich deswegen selbst fertig zu machen.
Es ist wie ein nüchternes Eingeständnis:
„Ja, ich habe dieses Problem. Und ich bin deswegen weder ein schlechter Mensch, noch wertlos, noch unfähig und auch kein Versager. Ich habe eben nur dieses Problem. Nicht mehr und nicht weniger. Und was ich in der Vergangenheit dagegen getan habe, hat alles irgendwie nicht hinhgehauen. Ich kämpfe schon lange mit dieser Geschichte. Und es wird vielleicht Zeit, meine Denkweise und Herangehensweise an dieses Thema grundsätzlich zu verändern.“
So in etwa hört sich akzeptieren für mich an.
Es reicht aber eben nicht aus, ein Problem nur zu akzeptieren. Um ein Problem zu überwinden, brauchen Sie zusätzlich ein gewisses Maß an Entschlossenheit und Selbstverpflichtung. Wenn Sie sich nur halbherzig dafür entscheiden, die Lösung eines Problems zur Priorität in Ihrem Leben zu machen, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass die Sache sich erledigt.
Viele Menschen befinden sich hier in einem hässlichen Teufelskreis:
- Ich habe ein Problem.
- Ich tue etwas dagegen.
- Es wird besser.
- Der Schmerz und der Druck, die das Problem mit sich brachte, wird geringer.
- Ich lasse in meinen Bemühungen nach, obwohl das Problem noch nicht gelöst ist.
- Das Problem wird wieder größer, oft sogar größer als es vorher war.
- Der Schmerz und Druck werden größer und ich fange wieder an, etwas dagegen zu tun.
- Es wird wieder besser.
- Und ich tue wieder weniger, um das Problem endgültig zu lösen.
- usw. usw.
Und so gehen unser Schmerz und der Druck in einer ewigen Wellenbewegung rauf und runter und wir leiden nicht selten über Jahre an einer Sache, weil wir nicht die Entschlossenheit hatten, das Problem ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen.
Kennen Sie das vielleicht von sich selbst? Bei Diäten nennt man das den "Jo-Jo-Effekt". Aber Sie finden das auch woanders im Leben, wenn Menschen zum Beispiel eine Psycho-Methode nach der anderen ausprobieren und immer vorher aufgeben, bevor die Methode Wirkung zeigen kann. Und ich spreche hier auch aus Erfahrung, denn ich bin auch schon oft in diesen Kreislauf geraten.
Deswegen ist nach dem Akzeptieren Ihre Entschlossenheit und Ihr Durchhaltevermögen so wichtig. Sie müssen wirklich bereit sein, die Sache durchzuziehen und solange an der Problemlösung dranzubleiben, bis die Schwierigkeit wirklich überwunden ist. Und na klar, das mit der Entschlossenheit und dem Durchhalten ist nicht einfach. Es ist sogar sehr schwer. Und hier müssen wir uns oft selbst austricksen und nicht selten gegen unsere menschliche Natur anarbeiten. Und wie das geht, lernen wir nicht in der Schule, obwohl das wahrscheinlich ein sehr lohnenswertes Schulfach wäre.
Akzeptieren und ja zu dem Problem (und zu sich selbst) zu sagen, das ist der erste Schritt und dann gilt es, das Problem mit aller Entschlossenheit anzugehen, und so lange dranzubleiben, bis das Problem dauerhaft und zufriedenstellend gelöst ist.
Das hört sich einfach, ja beinahe wie eine Binsenweisheit an, wenn man es so in einem Satz zusammenfasst. In der Realität gehen die meisten allerdings genau umgekehrt vor. Sie akzeptieren ihr Problem nicht und gehen halbherzig an die Sache heran und hören mit dem Problemlösen auf, bevor sie fertig sind. Deswegen lohnt es sich in meinen Augen, sich diese Binsenweisheit öfter mal klar zu machen





Ich stimme den Grundgedanken in diesem Artikel weitestgehend zu. Wo ich Bedenken habe ist, ob man Problemde dieser Art wirklich dauerhaft und zufriedenstellend lösen kann.
Ich denke eher, so etwas ist eine Daueraufgabe, das ständige Arbeiten an sich selbst.
Als Beispiel möge ein chronischer Zuspätkommer dienen.
Er wird es sicherlich schaffen, einen Großteil seiner Termine einzuhalten, wenn er sich bemüht und die Dinge so betrachtet, wie oben beschrieben.
Aber er wird meiner Ansicht nach irgendwo ein "Zuspätkommer" bleiben, weil so etwas nicht für immer gelöst werden kann. Dafür ist es, glaube ich, zu stark verankert.
Im Grundgedanken kann ich dem auch zustimmen, aber die meisten scher lösbaren Probleme entstehen aus den Emotionen und sind damit schwerer lösbar, denn diese sind mit dem Kopf kaum zu lösen. Das Akzeptieren dieser Probleme und das sich annehmen ist dann der einzige Schritt der das Problem erledidigen kann. Kampf gegen sich selber bedeutet wie beschrieben Verlust von Lebensqualität.Meis reicht es schon den Fokus etwas umzulenken, er ist ein leichter Weg denn erfordert wenig Kraft. Insgesamt ist alles nur eine Frage der Selbstliebe und Selbstannahme, der Erkenntnis, das man ein einmaliger und wunderbarer Mensch ist.
Das Beispiel mit der Diät wird immer gerne angeführt, aber es ist ein Beispiel, welches hinkt, denn dort ist der Mensch vin seinen Fettzellen abängig, die ihr eigenes Wissen haben und darum anders reagieren wie der Kopf das möchte. Aber diese Beispiel zeigt auch die Leichtgläubigkeit des Menschen, der sich mit oberflächlichen Informationen zufrieden gibt, sich jeden Strohalm greift um irgendein Ziel zu erreichen.
Wenn der Mensch sich annimmt, sinkt die Anzahl der Probleme.
Wir Menschen glauben, lernen zu müssen. Wir wissen aber schon alles, wir müssen nur in uns hinenhören und eins mit dem Leben sein.
Lieben Gruß
Siggi
Um Probleme lösen zu können, setzt es immer voraus, daß man sie auch lösen will. Also zuerst die Schwierigkeiten erkennen, dann akzeptieren, dann sich entscheiden wie man sie lösen will, sich auf den Weg machen und am Ball bleiben. Ohne Verhaltensänderung und Disziplin wird kein Problem dauerhaft und zufriedenstellend verschwinden. Man muß schon etwas tun.
"Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig."
@ wassermusik
"Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig."
genau das ist es, und weil die meisten Menschen Angst haben.
LG Siggi
Ihr seid echte Schlaumeier!
"Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig."
Dieses Zitat ist so abgelutscht wie 'n Kinderlolli.
Was soll man bitte wagen ohne Geld, alleinerziehend mit einem Monatslohn, der kaum über Hartz-IV liegt und für das Nötigste im Monat reicht?
Wenn ich das schon lese, "...auf einem spannenden Marketing-Seminar". Ich vermute, ihr seid alle saturiert bis zum Stehkragen. Klar, wenn ich einen gutbezahlten Job habe, wo ich mir auch noch die Kinderaufpasserin aus Litauen leisten kann und die Kinder keine Probleme machen... da kann man schon mal klugscheißen, was?
Was, wenn man nicht mal das Geld zur Veränderung hat? Ein Umzug z.B. ist sehr teuer. Kredit bei der Bank? Bei dem Lohn kriege ich den nicht mal.
"Deswegen ist nach dem Akzeptieren Ihre Entschlossenheit und Ihr Durchhaltevermögen so wichtig."
Akzeptiert habe ich schon lange, daß ich ziemlich versagt habe und Probleme habe. Woher dann bitte die Energie für die Entschlossenheit und das Durchhaltevermögen, wenn selbige für den Beruf, die Kinder (die ja auch Bedürfnisse haben), den Haushalt und alles Sonstige draufgeht und man abends nur noch tot in die Kiste kippt?
Und dann der Titel "Wie man Lebensprobleme hinter sich lässt" - das ist völlig hochgestapelt und übertrieben. "Lebensprobleme" - sind so vielschichtig und kaum mit ein paar netten Zeilen zu lösen.
Die in dem Artikel genannten Probleme - sich auf Arbeit mehr aufnacken als nötig oder Kindererziehung wird zuviel - sind Luxusprobleme. Die genannten Lösungen sind Luxuslösungen. Mit Geld läßt sich verdammt viel lösen.
Der Artikel ist jedenfalls in keiner Weise hilfreich und entspricht auch nicht der Überschrift. Wie gesagt, wenn sich Lebensprobleme so einfach lösen ließen, hätte sicher niemand welche.
Frohe Ostern.
"Erfülle Dich Selbst"
Ein Problem ist erst dann ein Problem, wenn nicht ich es habe, sondern das Problem mich. Ein Problem, das ich rundum "besitze", ist kein Problem mehr. Ich lasse es sein, und es läßt mich sein.
Solange ich etwas GEGEN ein Problem tue, bleibt es mir erhalten. Sobald ich es SEIN lasse, öffnen sich die Türen, ein anderes Jetzt zu wählen.
Frohe Ostern, allen Segen *INGO* :-)
.
Ich glaube unser größtes Problem ist die Angst vor dem was da kommt, wenn wir etwas wirklich ändern.
Das Beispiel mit dem zu spät kommen, ist so eine Sache. Mein Lehrmeister hat mal gesagt, wer regelmäßig zu spät kommt kann genauso gut regelmäßig pünktlich erscheinen. Ich glaube, wer regelmäßig zu spät kommt schätzt sein Zeitvermögen falsch ein bzw. schätzt er oder sie die Prioritäten nicht richtig ein.
Ich kenne das auch nur zu gut. Man redet sich ein, ich schaffe es schon noch pünktlich zu kommen. Betrachtet man sich die Situation jedoch mal realistisch, kann es eigentlich gar nicht funktionieren oder nur unter extrem günstigen Bedingungen. Wie z.B., ich fahre ganz allein auf dieser Strecke und alle Ampeln sind auf grün gestellt, wenn ich komme. Schon eine rote Ampel bringt unseren Plan durch einander. Mein Mann ist schon regelmäßig 15 bis 20 min vor der Zugabfahrt am Bahnhof. Ich komme immmer auf den letzten Pfiff. Mir ist es wichtig noch schnell dieses oder jenes zu Hause zu erledigen, bevor ich zum Bahnhof fahre. Meinen Mann hingegen interessiert dies wiederum gar nicht. Ihm ist es nur wichtig rechtzeitig am Bahnhof zu sein. Wenn ich meinen Zug erreicht habe, wohlgemerkt mit wehendem Mantel und hängender Zunge, brauche ich erst einmal 15 bis 20 min bis ich mich von dem Stress erholt habe.
LG Christine
"Aber er wird meiner Ansicht nach irgendwo ein "Zuspätkommer" bleiben" ........
hallo Hubert, mein Gedanke dazu ist folgender:
Ein notorisch unpünktlicher Mensch hat einen "tieferen" Grund für sein Zuspätkommen. Diesem versuchen, auf den Grund zu kommen wäre, meiner Meinung nach, wichtig.
Frohe Ostern allen.
@ Ingo: Das ist spannend. Darüber muss ich gleich mal nachdenken in Ruhe! ;-)
@ Alraune: Klar, mit der Einstellung kommst du nicht viel weiter. Ich will dich hier nicht angreifen, aber deine Zeilen haben mich echt stinkig gemacht. Schau dich doch mal um: Kein Geld, viele Sorgen... so lebt der größte Teil der Bevölkerung von Deutschland. Auch ich habe das hinter mir, und zwar massiv.
ABER: Du kannst immer etwas tun. Es liegt in dir, und nicht in deinem Bankkonto. Und mit der richtigen Einstellung machst du es dir und anderen um dich herum wesentlich leichter.
Jammern kann jeder!
LG Sonja
P.S.: Frohe Ostern und danke für diesen Artikel!
Warum komm ich denn eigentlich immer zu spät?
Vielleicht will ich auffallen, mir fehlt es vielleicht an Aufmerksamkeit.Bestimmt will ich heraus finden wie belastbar mein Umfeld ist, wie ich damit umgehe.
Hier würde ich bestimmt noch viele Gründe finden warum wir dieses oder jenes machen und andere sich darüber Ärgern, oder Ärgern lassen.
Selbst ist es mir nicht sehr oft gelungen, Lebensprobleme hinter mir zulassen.
Viele, viele sind immer noch da,machen mir Probleme sie zu lösen.Nur wieso müssen den Probleme immer gelöst werden, wenn ja warum?
Viel wichtiger finde ich wie gehen wir damit um.
Habe bei mir festgestellt das manche Probleme erst zu diesen geworden sind weil ich sie dazu gemacht habe, vielleicht war mir gerade langweilig oder so, wer weiss.
Wenn diese Probleme an Energie verloren hatten, dacht ich sehr häufig über mich:Du Depp.Selbst schuld.
Und fertig war es, das Problem.Klar war es noch nicht gelöst,es hat auch nicht so richtig gestört.
Ergo, meine Sichtweise hatte sich verändert und mein Standpunkt.
Es sind auch nicht immer wir, die die Probleme enstehn lassen,andere sind da auch beteildigt, mal mehr mal weniger.
Und wie wir diese Menschen in den Lösungsprozess einbinden, oder sie sich einbinden lassen, das steht ja nun auf einem ganz anderen Blatt des Lebens.
Mit diesem Umgang, mit den Problemen(chen),komme ich sehr gut zurecht.Das was sich nicht erstmal lösen lässt, dem versuche ich die Energie zu nehmen.So geht es mir dann besser, nicht immer, aber immer öfter.
Noch eine schöne Ostern Euch allen....
Beste Grüße aus dem jecken Kölle....Ulli
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
Dort auf dem Platze banden mitunter die kecksten Knaben ihre Schlitten an die Bauernwagen und fuhren dann eine tüchtige Strecke mit. Das ging gerade recht lustig. Als das Spiel im vollen Gange war, kam ein großer, weiß angestrichener Schlitten. Eine Person saß in demselben, die in einen weißen, rauen Pelz eingehüllt und mit einer weißen Pelzmütze bedeckt war.
Der Schlitten fuhr zweimal um den Platz herum und Kay gelang es, seinen kleinen Schlitten an denselben festzubinden und nun fuhr er mit. Rascher und immer rascher ging es gerade in die nächste Straße hinein. Der Führer des Schlittens wandte den Kopf und nickte ihm so freundlich zu, als ob sie mit einander bekannt wären. So oft Kay seinen kleinen Schlitten abbinden wollte, nickte die Person abermals und dann blieb Kay sitzen; sie fuhren gerade zum Stadttore hinaus.
Da wurde das Schneegestöber so heftig, dass der kleine Knabe nicht die Hand vor den Augen mehr erkennen konnte, während er gleichwohl weiter fuhr. Endlich ließ er den Strick fallen, um sich von dem großen Schlitten los zu machen, aber es half nichts, sein kleines Fuhrwerk hing fest und es ging mit Windeseile. Da rief er ganz laut, aber niemand hörte ihn, und der Schnee wirbelte und der Schlitten flog vorwärts. Mitunter gab es einen Stoß, als ob man über Gräben und Hecken führe. Er war ganz entsetzt, wollte sein Vaterunser beten, konnte sich aber nur noch auf das große Einmaleins besinnen.
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Was ist eigentlich ein Problem? Ein Ding, das mich erdrueckt und unter dem ich zusammenbreche. Oder doch eher eine Aufgabe, die es zu loesen gibt oder eine Macke an mir, mit der ich umzugehen weiss? Der Zuspaetkommer hat ein "Problem" weil er seiner Umwelt nicht den gewuenschten Respekt entgegenbringt und puenktlich ist. Vielleicht ist er ja so mutig und bittet seine Mitmenschen, seinen Termin eine Viertelstunde eher "anzusetzen", also anstatt 10Uhr schon 9.45Uhr. Dann ist er auf jeden Fall um 10Uhr vor Ort. Oder die alleinerziehende Mama, die weder Geld noch Motivation hat, ihr Leben als lebenswert zu betrachten, sondern als Problem. Vielleicht schafft sie es ja, sich nicht mehr mit dem runterzuziehen, was sie alles falschgemacht hat, sondern sich mit dem aufzurichten, was sie alles schon alleine geschafft hat. Sie arbeitet und versorgt ihre Familie allein. Das ist eine echte Aufgabe und sehr bewundernswert. Nicht: meine Kinder haben Beduerfnisse und Wuensche die ich nicht bezahlen kann. Sondern meine Kinder sind gesund und basteln mit dem wenigen Spielzeug was sie haben super kreative Dinge. Vielleicht bittet sie eine Bekannte oder Nachbarin ob sie die Waesche buegelt und die Kinder im Gegenzug dazu die Straße samstags fegen. Vielleicht fragt sie in Kindergartengruppe und Schulklasse der Kinder nach, ob es Eltern gibt, die auf dem Dachboden kistenweise Kleider liegen haben, die sie eigentlich schon lange ausgemistet haben wollten. Sie erhaelt die Klamotten und nimmt den anderen Eltern die "laestige" Aufgabe des Ausmistens ab... Mein ganz eigenes Fazit aus meiner eigenen weniger guten Lage: Es gibt so viele Moeglichkeiten, den Tag und sein Leben positiv zu gestalten, wenn man nur ab und zu ueber den Tellerrand hinausschaut und seine Grenzen ueberschreitet.