Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Aber ich kann das nicht

Von Ralf Senftleben23 Kommentare

Ich bin ja beruflich selbstständig. Und das aus Leidenschaft. Ehrlich, ich möchte keinen Tag mehr in meinem Leben angestellt arbeiten. Und weil mein Herz so für die Selbstständigkeit schlägt, frage ich jeden, der es hören will (und die anderen auch), ob sie nicht schon mal darüber nachgedacht haben, sich selbstständig zu machen. Ich rede einfach gerne darüber :-)

Hier höre ich dann häufig: „Ne, das könnte ich gar nicht.“

Erstaunlicherweise höre ich das auch oft von Menschen, die ich für intelligenter, mutiger, kommunikativer, überzeugender und sogar tatkräftiger halte, als mich selbst. Also Menschen, in denen ich eine Menge unternehmerischer Qualitäten sehe.

Sie glauben aber fest daran, dass sie es nicht können. Deswegen ziehen sie es nicht mal in Erwägung. Und so nutzen nicht das volle Spektrum der Möglichkeiten, die sich uns in unserer wirtschaftsorientierten Gesellschaft bieten.

„Ich kann das nicht!“

Was bedeutet das eigentlich wirklich?

In den meisten Fällen doch nur, dass mir noch etwas fehlt: Zum Beispiel Wissen oder bestimmte Fähigkeiten. Oft fehlt mir auch Erfahrung.

Genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn der Satz “Ich kann das nicht” ist eben oft ein großer Bremsklotz, was die eigene persönliche Entwicklung angeht.

Denn wenn ich sage “Das kann ich nicht”, dann ist das mir selbst gegenüber ein Killerargument. Ich denke dann nicht mal weiter darüber nach, schließlich kann ich es ja nicht und dagegen kann man eben nichts machen. Punkt! Diskussion beendet!

Und dann steckt man fest.

Ich kann aber auch genauer hinschauen und mich fragen:

„Was bedeutet das genau, wenn ich sage, dass ich das nicht kann?“

Das sind Fragen, die man sich selbst stellen kann, wenn man sich selbst bei der Ausrede erwischt, dass man etwas "nicht könne". Das erfordert natürlich ein bisschen gedankliche Flexibilität und auch Ehrlichkeit mit sich selbst. Es ist nicht einfach, sich solche Fragen zu stellen, aber es ist manchmal notwendig, wenn man weiterkommen will.

Wie ist das bei Ihnen? Wo benutzen Sie es als kleine (oder große) Ausrede sich selbst gegenüber, etwas nicht zu können?

  1. Siggi schreibt am 8. April 2010 um 08:32

    Auf das Argument das kann ich nicht, antwortete mine Trompetenlehrer immer, es heisst das kann ich noch nicht, wie Recht er doch hatte, leider hat er es nicht merh erleben können, wie ich spielen konnte als ich alles konnte :-)

    Aber das Selbstänig sein, ist eine Sache die viel selbstmotivation beinhaltet, die viele Kenntnisse der Steruerrechtlichen Dinge erfordert, gute Ideen braucht, und ein gewisses Startkapital, das den meisten fehlt. Allein der Mut reicht bei den wenigsten alle Klippen zu umschiffen.
    Trotzdem kann ich nur allen die mit dem Gedanken spielen, alles abzuwägen, und wenn es passt den Schritt zu gehen.

    Lieben Gruß
    Siggi, der seit 25 Jahren sin Chef ist

  2. Nicole schreibt am 9. April 2010 um 19:28

    Kann ich nicht, gibt es nicht. Das einzige, das keiner kann ist einen Fingerhandschuh über einen Fausthandschuh ziehen;-)

  3. Ina schreibt am 11. April 2010 um 07:02

    Hi,
    ja Selbstmotivation ist sehr wichtig, doch ich denke es sind auch die eigenen Werte die da eine wichtige Rolle spielen.
    Ein Mensch der Sicherheit als eines seiner höchsten Werte hat, wird sich sicher schwerer tun den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, als derjenige der Freiheit als Topwert hat.
    Meines meiner Lieblingssprichworte ist: Don't be afraid to go on a limb, that's where the fruit is!!!
    Gute Zeit und danke für die schönen Denkanstöße,
    Ina

  4. Anouschka schreibt am 11. April 2010 um 07:08

    Mein Vater hat mal zu mir gesagt "Kann ich nicht, gibt es nicht" ... er hat Recht behalten, denn mit dieser Einstellung schränkt man sich unbewusst einfach ein.Und die Aussage "ich kann es NOCH nicht" ist mein Lebensbegleiter geworden und siehe da, sogar die Ikeabeschreibungen zum Aufbauen verstehe ich mittlerweile auch und kann sogar die Sachen aufbauen.
    :-)))
    Ein voller Erfolg

  5. Guido schreibt am 11. April 2010 um 07:10

    Hier gilt dann auch der Satz: Wer will findet Wege, wernicht will findet Gründe.

  6. Sabine Mariam Mugil schreibt am 11. April 2010 um 07:41

    Liebe Frau Konnerth,

    gehöre einer eigenen Schule an, trotzdem gefallen mir Ihre Briefe, und ich finde immer wieder viele Ansätze, die nicht nur zutreffen, sondern auch gut umsetzbar sind, wenn...man dazu in der Lage ist, und das ist der Punkt. Es gibt so viel Material, wie man sein Leben verbessern kann, auch Seminare, aber es hilft nur ein konstanter Übungsweg.

    Die Sufis sammeln Regenwasser im April, als Symbol für Erneuerung und Lebendigkeit der Natur. Daher können wir auch das wechselhafte Wetter begrüßen und uns auf Wandel und neues Leben freuen.

    Beste Grüße

    S.M.

  7. Evelyn schreibt am 11. April 2010 um 07:45

    Ich selbst bin gerade dabei mich selbständig zu machen und merke auch immer wieder wie mich "die Angst" überkommt und in meinem Innersten der Satz "das kann oder das schaffe ich nicht" auftaucht. Ich frage mich dann immer "wer sagt, dass du das nicht kannst oder schaffst?" Und ich musste feststellen, dass es Glaubenssätze sind, die sich schon in meiner Kindheit eingeprägt haben. "Ich kann oder ich schaffe das nicht" sind für mich ein Ausdruck der Angst vor dem Unbekannten und dem Risiko, das man zweifelsohne eingeht wenn man sich selbständig macht. Tauchen bei mir solche inneren Stimmen auf, dann überlege ich, welche Schritte notwendig sind um es doch zu schaffen. Oder wenn ich in die Zukunft blicke dann stelle ich mir die Frage "Warum habe ich es doch geschafft?"

    Liebe Grüße, Evelyn

  8. Anne Metz schreibt am 11. April 2010 um 08:00

    Die Überzeugung, dass ich vieles nicht kann, kommt aus der Kindheit. Meine Mutter hat mir nie etwas zugetraut.
    Dieses Jahr ist ein Projekt Selbständigkeit an dem Wohlwollen der Banken gescheiert, also ich würde auch gerne... war auch ein "Kleiner" Betrag.
    Mein Reichtum sind meine Kinder(3) :-) Besser ist natürlich wenn man beides hat.Vielleicht wären dann aus Zeitmangel die KInder nicht so gut geraten:-))
    Wer weiß das schon...
    Liebe Grüße von Anne Metz
    P.S. Ich freu mich jede Woche auf Euren Newsletter :-))

  9. Evelyn schreibt am 11. April 2010 um 08:11

    Ich selbst bin gerade dabei mich selbständig zu machen und merke auch immer wieder wie mich "die Angst" überkommt und in meinem Innersten der Satz "das kann oder das schaffe ich nicht" auftaucht. Ich frage mich dann immer "wer sagt, dass du das nicht kannst oder schaffst?" Und ich musste feststellen, dass es Glaubenssätze sind, die sich schon in meiner Kindheit eingeprägt haben. "Ich kann oder ich schaffe das nicht" sind für mich ein Ausdruck der Angst vor dem Unbekannten und dem Risiko, das man zweifelsohne eingeht wenn man sich selbständig macht. Tauchen bei mir solche inneren Stimmen auf, dann überlege ich, welche Schritte notwendig sind um es doch zu schaffen. Oder wenn ich in die Zukunft blicke dann stelle ich mir die Frage "Warum habe ich es doch geschafft?"

    Liebe Grüße, Evelyn

  10. Ingo schreibt am 11. April 2010 um 09:51

    Dieser Beitrag ist wie ein eyeopener...
    Letztes Jahr hatte ich eine Super Idee und wollte sie voranbringen. Sie wäre meine Grundlage für eine eventuelle Selbständigkeit gewesen. Was mache ich? Plagen mich Selbstzweifel? Habe ich angst, dass mein Produkt nicht den gewünschten Erfolg verspricht? Was für Anforderungen kommen auf mich zu und bin ich allem Gewachsen was da kommt? Dabei stelle ich fest, dass ich als Angestellter viele Dinge tue, die eigentlich in der freuen Wirtschaft gesucht oder als selbständige Arbeit verrichtet werden. Oder ist es nur meine eigene Faulheit nach dem Motto: "Das kann ich ja noch morgen erledigen.... ach, nur noch 2 Stunden Zeit.. Das schaffe ich in dieser Zeit eh nicht mehr ganz... Ach was soll das ganze das will doch eh keiner..." Die Fragen, die man sich durch den Beitrag "Aber ich kann das nicht" stellen kann, sind genau sie, die man sich stellen MUSS und wenn man sich damit auseinandersetzt und sie richtig interpretiert / anwendet, sind sie wie ein Schlüssel der, wenn er vielleicht noch ein bisschen feingeschliffen wird, die Tür zu neuen Möglichkeiten eröffnet.

  11. Therese schreibt am 11. April 2010 um 11:29

    Tja, mit diesem Satz: "das kanst du nicht" wurde ich in der Kindkeit auf vielfältige Weise geprägt. Mein dagegenhalten war dann immer: "Ich zeigs euch noch!". Es hat viele Jahre gedauert und es dauert noch weiter, bis ich all das kann was ich alles können wollte und es kommt immer neues dazu. Manches habe ich mir auch einfach abgeschminkt, das wird nicht mehr gehen oder es währe unsinniges es weiter zu wollen.
    Selbständig wollte ich mich auch mal machen. Ich habe mich sehr mit der Existänzgründung auseinandergesetzt. Eine für und wieder Checkliste brachte mich dann letztendlich zu der Überzeugung, dass ich zwar das "Für" gerne hätte aber das "Wieder" nicht haben will. Und somit viel die Entscheidung gegen Selbständigkeit und es geht mir gut dabei. Der Grund: Ich sagte nicht einfach:"das kann ich nicht!" ich habe es durchgespielt und prioritäten für mein weiteren Lebensweg gelegt.
    Und somit geht es mir Saumäßig gut.

    Grüßse an euch alle
    Therese

  12. Petra schreibt am 11. April 2010 um 13:38

    Liebe Leser,
    in meiner Arbeit als Coach und Outplacement-Berater höre ich den Satz:"ich kann das nicht" sehr oft.Häufig steht der Gedanke der Sicherheit dahinter. Wenn jemand in die Selbständigkeit geht, verlässt er ein soziales Sicherheitsnetz und nicht jeder ist risikobereit. Sicherheit verlassen, auch wenn sie unbequem ist, bedeutet Ängste zu überwinden und hier ist viel Arbeit angesagt diese Ängste zu lokalisieren. Wir sind individuelle Persönlichkeiten und können Angst nicht pauschalisieren.
    Alles Gute

  13. Jette schreibt am 11. April 2010 um 14:12

    Ich bin gerade mitten in einem beruflichen Umbruch. Diesen Schritt zu gehen hat enorme Kraft gekostet und vor allem Geduld. (Besser formuliert: diesen Schritt jetzt erst gehen zu können hat die Kraft gekostet!! Ich habe lange, sehr lange Respektlosigkeit, Unverständnis und auch Manipulationen übler Sorte über mich ergehen lassen.)
    Es gibt - obwohl keine anstehende Selbständigkeit - noch eine Menge Unsicherheiten über meinen zukünftigen Weg, insbesondere dadurch, dass ich während der Verhandlungsphase mit meinem neuen und alten Arbeitgeber auf dem Weg die nötige Ruhe und Ausdauer verloren habe. ... Ein wenig kann ich schon über ein "im Nachhinein" sprechen und sehe inzwischen, dass ich aufgrund eines aufkommenden resignierten Gefühls nicht mehr die einzelnen Schritte sehen konnte, die notwendig gewesen wären, um wohlwollend und standhaft für mich zu sorgen. Ich habe inzwischen das Gefühl, dass sich einerseits mehr Ausdauer und Motivation aber auch das Gefühl der kleinen Erfolge ausgezahlt hätte und ich nicht für die nächsten zwei Monate bangen müsste, ob das Geld wohl reichen wird. -- Darüber ärgere ich mich noch, obwohl ich weiß, dass ich in spätestens drei Monaten um einiges entspannter sein werde.
    Das was ich jedoch noch deichseln möchte ist, für meinen Zusatzjob das einzufordern, was angemessen ist. Ich war während einer weiteren Verhandlung kurz davor zu glauben, dass sich mein Vorgesetzter um mich und meine Belange bemüht. Ich weiß jedoch inzwischen, dass es nicht so ist und ich mich beinahe unter Wert verkauft hätte -- Aus Angst und Unsicherheit.
    Die gesamte Verhandlungsphase hatte eine Zeit lang etwas sehr positives für mich, da ich genau geprüft habe und nicht voreilige Zusagen gemacht habe (was neu für mich ist!). Inzwischen - die Verhandlungsphase dauert jetzt bereits ca. 1,5 Monate - geht mir darüber jedoch leider die anfängliche Freude über meinen tollen Erfolg bei meinem neuen Arbeitgeber flöten und ich hänge sogar privat dermaßen durch, dass ich vergesse, mich zu zeigen und Dinge zu machen, die mir Freude machen.
    Manchmal kommen mir Gedanken wie FRÜHER: "das schaffst / kannst du nicht" oder "bist du verrückt so unvernünftig zu sein?!"
    Heute hilft mir jedoch mein Verstand auch öfters im positiven und ich weiß, dass ich eine wichtige und vor allem für mich gute Entscheidung getroffen habe.
    -- Danke für diesen gerade so passenden Artikel. :-)
    viele Grüße an alle, die am Herumirren sind und sich NOCH nicht auf ihr Herz verlassen mögen!

  14. Petra B. schreibt am 11. April 2010 um 14:21

    Ach ja: Ich kann das nicht...

    Ich hörte von meiner Oma dazu regelmäßig den Kommentar: "Ich kann nicht" heißt "Ich will nicht". Als Kind fand ich das doof, denn die großen, klugen Erwachsenen hatten gut reden...
    Inzwischen ist mir klar, dass das "Ich will nicht" einfach die ehrlichere Aussage (besonders sich selbst gegenüber) ist.
    Dazu noch ein Zitat von Seneca: "Wer will, der kann, wer nicht will, muss."
    Ich kann nur Euren Selbstcoaching-Kurs empfehlen, um aus einem "Ich kann das nicht" ein "Ich probiere es mal" zu machen...

    Alles Gute weiterhin!

  15. Pachamama schreibt am 11. April 2010 um 15:22

    Hallo,
    ja dieser Artikel ist zur Ziet sehr passend für meine berufliche Situation. Oft habe ich schon den Plan aufgestellt, mich selbstständig zu machen. Und gerade diese Angst, 'dies und das nicht zu können', hat mich immer wieder davon abgehalten. Heute liegt der Plan trotzdem wieder auf dem Tisch, für mich auch ein Zeichen, dass mein Inneres mir keine Ruhe gibt, und der Wunsch noch immer sehr real ist. Angst hab ich noch immer....aber auch mehr Mut und Selbstsicherheit hab ich in den letzten Jahren aufbringen können. Bei mir heisst das 'ich kann das nicht' eigentlich mehr: 'das machst du vielleicht nicht gut genug', da ich mit mir strenger umgehe als mit sonst was in dieser Welt. Und ich denke, vielleicht sollte ich mir selbst auch mal netter zureden, 'Können' kann man lernen...natürlich ist da auch ein grosser finanzieller Faktor...aber es ist ja auch nichts zu spät und nie definitiv, wenns nicht gehen sollte, muss man eben einen anderen Ausweg suchen. Ich weiss nicht wie die Zukunft aussieht, ich weiss heute nur mal soviel: ich weiss was ich nicht mehr will, und Selbständigkeit gibt mir viele Möglichkeiten, die anderswo schon von vorneherein ausgeschlossen sind..und ob ich's jetzt dann 'gut genug' machen werde, hängt ja schliesslich auch nur von mir selbst ab, bin ja mein eigener Chef!Versuchen muss ich es.. in diesem Leben noch!Kreativer kann man das Leben nicht angehen...

  16. Melanie schreibt am 12. April 2010 um 06:20

    Meine persönliche Bremse sind die Worte: "Das mache ich morgen schon noch". Nein, mache ich natürlich niemals morgen. Oft fühle ich mich Situationen nicht gewachsen und lasse andere machen, weil man mir einfach das Gefühl gibt nicht gut zu sein.

    Was die Selbstständigkeit angeht, so wurde ja schon gesagt, dass das nicht unbedingt nur mit Mut zu tun hat. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Auch ich würde gerne, ich habe zwei Ideen und weiß auch wie ich sie umsetzen würde, aber das heißt ja nicht, dass es die anderen auch toll finden ;) Gehen wir mal von einem Café aus, es bringt nichts, dass 10. Café der Stadt auf zu machen, oder? Ausserdem, ich bin eine Frau die irgendwann mal Kinder haben möchte, wie passt das zusammen? Ich denke, man muss sich für einen weg entscheiden, alles geht nunmal nicht. Bzw. alles wäre zu anstrengend.

    Viele Grüße

  17. Ingrid E. Patrick schreibt am 12. April 2010 um 09:53

    Zeit zu leben - eine tolle Seite

    Ich wurde durch eine liebe Nachbarin auf ihre Seite aufmerksam gemacht und bin ganz begeistert von den Artikeln.

    "Aber ich kann das nicht.." heißt für mich, im eigenen Mitleid zu versinken. Diese Kräfte setze ich lieber dafür ein, mich zu fragen: Was kann ich (noch)? Genau das habe ich mich gefragt, als ich vor ein paar Jahren durch einen Ärztefehler im Rollstuhl landete und sich mein Leben von einem auf den anderen Tag völlig veränderte.

    Ich schreibe gerne, kann gut reden, liebe Musik und Unterhaltung. Und so habe ich mein eigenes Internet-Radio gegründet. Ich mache Sendungen, moderiere über aktuelle Themen, spiele Musik und schreibe Lyrik. So habe ich nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch meine Lebensfreude wieder gefunden.

    Ich wünsche allen Lesern: Zeit zu leben.

    Liebe Grüße
    Patty

  18. Martina schreibt am 12. April 2010 um 15:22

    Ja, das Leben ist schon eine wunderbare Sache...
    Zeit fürs Leben zu haben - darüber denken die meisten Menschen nicht nach - sind so im Alltäglichen verhaftet - kommen an Grenzen, die sie oft nicht wahrnehemen - sind oft nicht in der Lage andere Potentiale bei sich selbst zu sehen.....so hat der Satz, ich kann das nicht schon eine Schutzfunktion, sich gar nicht mit der dahinter liegenden Angst auseinanderzusetzen.Oft fehlt auch die Kraft für Neues oder, was auch mit in Betracht gezogen werden sollte, die Bequemlichkeit, sich verändern zu müssen...
    Kann nicht hat für mich immer immer auch mit ich will nicht zu tun - auch, ich will gar nicht darüber nachdenken, ob ich kann.....
    Es sind immer wieder die"Sprünge über den eigenen Schatten", die notwendig sind, im Leben etwas zu verändern...dann, wenn die Zeit dafür gekommen ist...

    Ich wünsche allen "Zeit zu leben -was ist Leben?"

    Lese gern die Impulse

    Herzlichst Martina

  19. Stephanie schreibt am 12. April 2010 um 19:39

    Interessant, wie viele LeserInnen so wie ich auch mit dem Gedanken beschäftigt sind, sich selbständig zu machen. Und an ähnlichen Hemm-Sätzen stolpern. ;-)
    Ich weiß, dass ich das, was ich anbiete, wirklich gut mache, die Konzepte sind fertig und durchdacht, im Angestelltenverhältnis seit 20 Jahren erprobt und sehr erfolgreich. MEIN Hemmschuh ist immer "Werde ich wirklich genug verdienen, um davon leben zu können?" Es geht bei mir immer nur um die Sorge, es könnten, wenn ich dieselben Dinge als Selbständige anbiete, dann doch nicht genug Interessenten kommen, die mir ein dauerhaftes Mindesteinkommen bescheren. Aber ich habe mir fest vorgenommen, es nun wenigstens zu PROBIEREN. Ich trage immer eine Karte mit mir herum, auf der steht so passend: "Ob Dir eine Sache gelingt, erfährst Du nicht, indem Du darüber nachdenkst, sondern nur, indem Du sie ausprobierst."
    In diesem Sinne, lieben Gruß an alle, die ebenfalls überlegen, etwas "auszuprobieren".
    Stephanie

  20. Martin schreibt am 13. April 2010 um 06:25

    Hey Leute!

    Kann ich NOCH nicht ... (weil auch ich leider - oder Gott sei Dank - nicht als Meister vom Himmel gefallen bin) und ganz abgesehen davon, versteht mein Unterbewußtes das "NICHT" eh nicht *ggg*!

    Je intelligenter der Mensch, desto besser die Ausrede ;-)

    Alles Liebe - Martin

  21. Kroth Gero schreibt am 13. April 2010 um 12:39

    Meiner Tochter habe ich mit auf den Weg gegeben:
    "Kann ich nicht" gibt es nicht. Was es gibt "will ich nicht"
    dann aber frage nach den Gründen.
    Sie ist 20 Jahre und studiert i, 4 Semester Recht u. Wirtschaft. Bisher hat es ganz gut geklappt.

  22. Marigold schreibt am 26. April 2010 um 13:08

    Sehr guter Artikel, dazu aber ergänzend ein Zitat:

    Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann.
    (Bertold Brecht)

    Jeder "kann" mehr als er glaubt, aber nicht alles davon auf einmal, und vieles zu einem hohen Preis.
    Marigold

  23. Alfons schreibt am 3. Mai 2010 um 05:18

    Hey
    Mein Motto lautet schon immer: "Kann ich nicht, gibt es nicht"
    Man sollte nie aufhören zu lernen.
    Ich wurde dadurch Alleskönner und lebe davon, denn......
    "Die Schraube die an der Waschmaschine kaputt ist,
    kostet 5 Cent ----
    Gewusst wie!!!!! - 70 Euro"
    Man spart sich viel, wenn man sich immer sagt
    "Das kann ich selbst"
    Tschau Alfons ;-)