Haben Sie Prinzipien?
Von Ralf Senftleben • 18 Kommentare
Wo Menschen aufeinander treffen, braucht es Regeln. Regeln geben uns Sicherheit und Orientierung. Regeln verhindern, dass unser Miteinander in Chaos und Anarchie abgleitet.
- Beim Fußball gibt es Regeln.
- Oder wenn ich Skat spiele.
- Im gesamten Land gelten Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen.
- In einer Behörde sind es Dienstvorschriften.
- Und im Christentum sind es die 10 Gebote oder im Buddhismus die 8 Tugenden.
Natürlich funktionieren Regeln nicht immer. Gerade die Mächtigen schaffen es oft, sich um die Regeln herumzumogeln. Und Regeln sind auch nicht immer fair. Aber im Großen und Ganzen sind Regeln schon sinnvoll. Oder stellen Sie sich mal ein Fußballspiel ohne Spielregeln und Schiedsrichter vor!
Viele erfolgreiche Menschen definieren sich sogar selbst Regeln und leben danach. Zum Beispiel hat der amerikanische Gründervater Benjamin Franklin seine eigenen 13 Tugenden für sich festgelegt, nach denen er gelebt hat.
Oder Gretchen Rubin mit ihrem bemerkenswerten „Happyness Project“ hat 12 Gebote (leider nur in englisch) für sich definiert.
Oder nehmen Sie Stephen Covey mit seinen 7 Prinzipien für ein erfolgreiches und wirksames Leben.
Ich habe auch vor einigen Jahren damit angefangen, Regeln für mich aufzustellen und ich versuche meine Regeln im Alltag zu befolgen. Nicht aus einem inneren oder äußeren Zwang, sondern weil es nützlich für mich ist. Denn ich bin ein impulsgesteuerter und bequemer Typ und diese Regeln erinnern mich im Alltag daran, das Richtige zu tun und dadurch letztlich ein erfüllteres Leben zu führen und mehr von dem zu schaffen, was mir wichtig ist. Entscheidend dabei ist, dass das wirklich meine Regeln sind und nicht die, von jemand anderem.
Hier habe ich mal einige meiner Prinzipien aufgeschrieben:
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Sei du selbst – Versuche nicht jemand anderes zu sein, sondern sei der beste Ralf, der du sein kannst. Mach dein Ding. Mach es auf deine Art.
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Wachse immer weiter – Lerne Neues. Werde besser. Sei neugierig. Der Tag, an dem du aufhörst zu wachsen, ist der erste Tag deines Todes.
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Wach sein – Sei wach und bei dir. Lebe bewusst und möglichst wenig auf Autopilot.
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Übernimm Verantwortung – Es ist ganz allein deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es dir gut geht. Nicht die des Staates, deiner Familie, deiner Freunde oder der Wirtschaft. Frag dich, wo du hinwillst und was du brauchst, um glücklich zu sein. Tue, was du tun kannst, um dich in deine Richtung zu bewegen.
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Schau hin – Sei ehrlich mit dir und rede dir die Welt nicht schön. Wenn dein Handeln nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, dann mach’ nicht mehr vom Gleichen, sondern tue etwas anderes.
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Bleib bei dir – Lästere nicht über andere. Verurteile andere Menschen nicht. Denn damit verurteilst du im Grunde immer nur dich selbst.
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Sei nett – Sei nett und freundlich zu anderen Menschen. Und auch zu dir selbst.
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Setze Prioritäten – Deine Zeit und Energie sind dein wertvollstes Gut – bewache deine Zeit und Energie mit aller Entschlossenheit.
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Es ist ein freies Land – Erledige Aufgaben, weil sie dir Spaß machen, weil sie dir wichtig sind oder weil sie sinnvoll sind. Aber nicht, weil du sie tun musst oder tun solltest.
Das sind natürlich nur meine Prinzipien und jeder von uns hat andere Dinge, die ihm wichtig sind. Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie sich doch für sich selbst mal einige Regeln auf, an die Sie sich bereits halten oder an die Sie sich gerne halten würden.
Wie könnten Ihre Prinzipien aussehen?





Gute Idee, habe mich sofort daran gemacht, meine eigenen 10 Gebote einmal schriftlich festzuhalten und mir damit auch bewusster zu machen, welche der unzähligen Regeln und Prinzipien nach denen ich mich täglich mehr oder weniger bewusst richte, mir wirklich wichtig sind.
Hallo zusammen,
hallo Ralf, wenn das wirklich DEINE Gebote sind und Du diese auch noch einhältst, bist Du ja für mich fast ein Heiliger.
Bei mir regen sich immer Wiederstände, wenn ich mir vornehme dieses oder jenes zuerledigen(Pflicht), es nicht zu machen(keinen Bock).
Manchmal ist es sogar so wenn ich mir expleziet vornehme nichts zutun, obwohl es sein müsste, klappt es nicht.
Im Grunde ist es egal ob ich Aktion oder nichts tun vor hatte, sehr häufig endet es immer im Gegeteil.
Aber so bin ich, also mache ich fast immer, wie ich bin, egal in welche Richtung es geht.
Nun gut muss ich auch zu geben das es so erst ca.12 Jahre erst so ist, meine eigenen Regeln und der dazu gehörende Regelbruch.
Vorher hatte ich das Leben, von wem auch immer gelebt, nur nicht meins.
Die Regel, sei Du selbst, ist eine sehr gute REGEL.
Hier habe ich für mich erkannt das da auch noch der rebellische und ungehorsamer Ulli exestiert.
Den mag ich wirklich nicht so sehr, nur er gehört zu mir.
Der fast brave und loyale, Verständnissvoller, der immer da ist wenn es von Nöten ist, Ulli, braucht doch jemanden der mit ihm spielt.
DABEI FÜHLE ICH MICH SEHR WOHL.
Schöne Woche noch....beste Grüße Ulli
Ulli, das sind die Regeln, nach denen ich strebe. Das heisst in keinster Weise, dass ich es immer schaffe. Wenn das so einfach wäre, dann wäre das Leben langweilig :-) Für mich zählt, dass ich es ernsthaft versuche, mich daran zu halten.
Eigentlich ist es doch so, dass wenn man nach den normalen menschlichen Regeln lebt und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht, mal nach rechts und links schaut genug zu beachten ist.
Das einzige worauf ich zusätzlich achte ist: das ich mich jeden Morgen mein Rasieren und Zähne putzen gern im Spiegel anschauen kann, und nicht drüber nachdenken muss, wo oder wie ich unfair gegenüber Anderen war oder welche Menschen ich auf dem " Gewissen" habe und wo ich mich moch Entschuldigen muss.
Lieben Gruß
Siggi
Hallo zusammen,
Tja, das mit den Regeln ist so eine Sache!!!
Was ich gemerkt habe, je mehr Eigenverantwortung ich übernehme,desto mehr fühlt sich im selben Rahmen jemand genötigt die Schaufel hin zu werfen und zu sagen, wau, da ist doch wieder so eine Dumme welche die Arbeit macht, also warum soll ich?
Seit jeher möchte ich den Menschen helfen um mich rum, damit es, mit gemeinsamen Kräften, uns allen besser geht!Nun das Resltat,solange ich die Arbeit mache ist alles gut und schön, wenn ich aber darum bitte, ebenfals den Hammer zu schwingen, so heisst es gleich, ach weisst Du du machst das so gut, mache ruhig alleine weiter!
Nun ist es soweit das ich weder Willen, Kraft noch Energie habe und meine Probleme überhand nehmen, wo sind jetzt die Vielen, welchen ich vorangegangen bin? Weg!!!
Ja ich weiss, ich bin Schuld...wer sonst!!!
Ich ziehe das an, ich habe die falsche Einstellng, ich denke nicht positiv genug, ich habe die falschen Glaubensgrundsätze.
Konstruktive Komentare, ja gerne!Ich würde gerne mal erleben das ich nicht die Einzige bin welche nicht nur Eigenverantwortung predigt und lebt!!!
In dieser Gesellschaft langt es nicht Nein zu sagen und zu begründen warum ich nicht mehr bereit bin die Suppe der andern aus zu löffeln, man bracht eine Ausrede, Sucht, Krankheit oder sonst was!
Ich sammle jetzt Arztzeugnisse, damit ich Glaubhaft rüber komme und nicht wieder in die Schiene, Du bist doch so eine grosse, starke Frau, das ist doch nicht möglich das ausgerechnet DU nicht mehr kannst!!!
Sei ein liebes Mädchen und mach weiter, schlieslich bist Du es der Gesellschaft schuldig, dich nicht hängen zu lassen!
Andere Frage,was ist die Gesellschaft eigentlich mir schuldig???
Ich bin nicht die Einzige mit diesen Problemen!
Solange man alles tut für "die Gesellschaft" ist man die Blöde, welche ausgenommen wird, auch vom Staat!
Bist Du aber soweit das Du wirklich nicht mehr kannst, so fällst du raus, die Zwischenlösung, das wirklich jeder jetzt die Schaufel in die Hand nimmt und nach seinen Kräften sich am Projekt "Menschlichkeit im Leben" mit arbeitet, daran denkt nicht wirklich mancher!
Meine Lösung, ich verweigere mich, ich bezahle nur noch was für mich nötig ist!
Schmarotzer können nämlich nicht mit Verweigerung umgehen und werden so gezwungen, die den Finger raus zu nehmen und es selber zu tun!
Liebe Grüsse Monika Racheter, Schweiz
Guten Morgen,Monika,
habe gerade dein Kommentar gelesen und er hat mich sehr ergriffen und traurig gestimmt. Ich habe mir auch schon oft in dieser Richtung Gedanken gemacht und fühle mit dir. Eine Lösung hab ich nicht dafür. Um nicht ganz aus der Bahn zu kommen und zu zerbrechen streife ich einige mir auferlegte Verantwortlichkeiten ab und versuche die anderen gern zu tun. Ich kann mein Leben nicht so einfach nach meinen schönsten Vorstellungen (oder das was mir andere nahelegen) ändern. Ich wünsch dir Kraft für einen guten Weg für dich.
Hallo Tanja,
ich glaube, wir Menschen ticken im Grunde gleich, was die Prinzipien anbelangen. Wir sehnen uns beispielsweise nach Liebe, wollen angenommen werden, wollen viel Glück erleben und möglichst wenig Leid.
Aber diese Komponenten brauchen einen gesellschaftlichen Nährboden, der wesentlich mehr Mitglieder der Gesellschaft in dieses Boot der Gerechtigkeit mitnehmen kann, als es gegenwärtig der Fall ist. Ich finde, jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, wenn er nur wirklich will.
Ich beispielsweise versuche ein Buch über die nicht selten vorhandenen menschenverachtenden Strukturen in unserer Gesellschaft zu schreiben, und glaube, dass Literatur ein Medium ist, das es nicht zu unterschätzen gilt.
Mein Kardinalprinzip habe ich von dem Sozialpsychologen Professor Philip Zimbardo übernommen: Das soziale Umfeld und das System pervertieren den Menschen, und nicht umgekehrt. Und was das Sozialverhalten betrifft, so hat mich aus dem Buch "Der Luzifer-Effekt" (Autor: Zimbardo) eine Passage besonders nachdenklich gemacht. »Im Laufe der Geschichte war es stets die Untätigkeit derer, die hätten handeln können, das Desinteresse derer, die es besser hätten wissen müssen, das Schweigen der Stimme der Gerechtigkeit, wenn es auf sie ankam – was den Triumph des Bösen ermöglicht hat. (Haile Selassie, ehemaliger Kaiser von Äthiopien).«
Viele Grüße von Uwe Sobbe
Ja, ich werde mir diese Prinzipien jetzt jeden Tag vor Augen
führen und versuchen sie immer zu befolgen, sie mir zu
erinnerlichen.
Hallo Ralf,
danke für Deine Tipps und Hilfestellungen, insbesondere natürlich für Deine Prinzipien. Hier kann ich mich auch ganz gut darin finden.
Für die kommende Woche wünsche ich Euch schöne und erfolgreiche "virtuelle" Tage. Ich hoffe und wünsche Euch, dass alles gut klappt.
Ja und ich stelle fest, dass Ihr schon ganz schön gewachsen seit, wenn ich Eure Aktivitäten über die Jahre hin, wo ich jetzt Eure Newsletter lese, verfolge.
Herzlichen Glückwunsch
Gruße
Klaus
Uwe, na klar, unsere Umgebung und unser (soziales) System, indem wir uns bewegen hat einen enormen Einfluss auf uns. Sowohl im Positiven, als auch im Negativen.
Das Dumme ist nur, dass man ein (soziales) System nur sehr schwer ändern kann. Mann kann es vieleicht stürzen, aber was nach der Revolution kommt, ist oft noch schlimmer.
Oder man kann versuchen, es von innen zu verändern. Aber dazu muss man - wie immer - bei sich selbst anfangen.
Und Mißstände anzuprangern... ja, es ist wichtig den Mund aufzumachen.
Ich sehe nur im Augenblick eine doofe Entwicklung. Mißstände werden im Augenblick inflationär angeprangert (Bücher, Nachrichten und Zeitungen), deswegen hat es seine regulierende Wirkung auf uns verloren. Wir wissen nicht mehr, worüber wir uns zuerst aufregen sollen und sind abgestumpft.
Deswegen ist meine Idee, statt Mißstände anzuprangern, lieber so gut wie man es hinbekommt, das vorzuleben, wovon man gerne mehr in der Gesellschaft hätte (Mitgefühl, Fairness, etc.).
Klaus, danke schön!
Hi Ralf
Vielen Dank für deine schönen Emails und Gedanken, die ich sehr schätze. Seit nun bald 2 Jahren bin ich daran, alles, was ich gelesen habe und lese, zusammenzufassen, und daraus sind "Die 20 Gebote" entstanden, die deine 7 beinhalten ;-) Ich mache mich in den kommenden Wochen daran, diese Gebote bekannt zu machen. Viel Spass beim Lesen auf www.20Gebote.info Es stecken ganz viele Überlegungen dahinter, die ich wohl bald in einem Buch zusammenstelle...
Herzliche Grüsse und ich freue mich bereits auf weitere Newsletter von dir.
Tom
Hallo Tanja, (Antwort von Uwe Sobbe auf deine Überlegungen)
wollte etwas zu deinen Anmerkungen schreiben. Da bin auch deiner Meinung, dass ein Regierungssturz nichts brächte. Wenn es aber gemeinsam (von allem Geistliche, unabhängige Politiker, Wissenschaftler, Philosophen usw.) gelänge, durch einen flächendeckenden Generalstreik (ähnlich wie in der DDR!) der Regierung einen Denkzettel mittels friedlichen Demonstrationen – mit der Kerze in Hand – die Verantwortlichen zur gemeinwohlorientierten Politik solange aufzufordern, bis sie beispielsweise unsere Väter der sozialen Marktwirtschaft ernst nehmen (…ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, breite Streuung des Eigentums, Macht begrenzen, Auswüchse beschneiden, alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, die Parteien wirken, wohlgemerkt wirken!, bei der Willensbildung des Volkes mit usw.), dann hätten unsere zukünftigen Generation eine Chance, vielleicht eine Gesellschaft zu erleben, in der nicht der Mensch permanent Spielball des Kapitals sein würde.
Was Bücher anbelangt, so denke ich etwas anders. Schon allein die Bibel war Anlass genug, sie lange Zeit nicht für das Volk zu übersetzen. Bekanntlich ist auch Literatur der Feind des Kleinbürgertums. Es ermutigt mich, dass beispielsweise Wirtschaftswissenschaftler wie Thomas Wieczorek (Autor: "Die Verblödete Republik", "Die Dilettanten", "Die geplünderte Republik") alles andere als unangepasst schreiben und sich keiner Zensur unterwarfen. Da gibt es noch viel zu wenige, die den Mut haben durch schriftliche Aufzeichnungen aufzurütteln.
Bücher, die an der Realität der Defizite in unserer Gesellschaft vorbeigehen, haben wir zuhauf. Es müssten noch viel mehr schreiben, um wie gesagt aufzurütteln, dass in Deutschland und in der ganzen Welt neben einen noch nie da gewesenen Reichtum, auch eine noch nie da gewesene Armut existiert. 2,7 Milliarden Menschen haben nur 2 Dollar am Tag zur Verfügung. Dagegen gibt es zurzeit 946 Milliardäre. Tendenz steigend.
In unserer heutigen Gesellschaft hat sich etwas entpuppt, und zwar eine menschenverachtende Arbeitsweise, die darauf abzielt, extrem leistungslos auf Kosten anderer zu Reichtum zu kommen. Wenn wir noch länger tatenlos zusehen, können die Reaktionen der geknechteten Menschen eines Tages in Wut, Gewalt usw.ausarten.
Viele Grüße Uwe Sobbe
Sehr interessant zu lesen.... und Prinzipien finde ich auch sehr wichtig und richtig. Fast alle Prinzipien von Dir, Ralf, könnte ich auch für mich so übernehmen ;-). Ich habe auch lange mehr das Leben anderer als denn mein eigenes gelebt. Durch eine traumatische Krise war es nicht mehr möglich "so" weiter zu machen und eine Posttraumatische Belastungsstörung hat mich arbeitsunfähig gemacht. Ich war auch immer stark und das was Monika R. schreibt kenne ich nur zu gut. Die Erkrankung hat mich sozusagen gezwungen die Ruhepause zu akzeptieren und sie hat mich gezwungen bei mir mal hinzuschauen, mich zu erkennen und Veränderungen zuzulassen. Jede Entscheidung, die ich treffe, stimme ich sozusagen mit meinem Gewissen ab. Außerdem habe ich mir abgewöhnt mich zu rechtfertigen, das mache ich nur mir selbst gegenüber. Ich erlaube mir auch bewusst Schwächen und eben auch mal schwach, krank und nicht perfekt zu sein. Das teile ich gegebenenfalls auch mit ohne mich zu rechtfertigen. Das denke ich, ist auch eine Art Stärke, sich Schwäche zu erlauben. Kein Mensch kann immer nur stark sein und funktionieren, wir sind Menschen und keine Roboter. Wir brauchen auch Auszeiten, um Energie zu tanken. Der eine mehr, der andere weniger. Ich lerne gerade zu mir zu stehen, mich zu lieben, so wie ich bin und kann Euch nur ermuntern es auch zu tun.
Hi zusammen
Ich möchte hier die 20 Gebote in die Runde werfen, welche sich mit genau den Themen, die oben angesprochen werden, befassen, und in eine positive Richtung weisen. Einfach lesen und einwirken lassen. Viel Spass und Freude damit.
Herzliche Grüsse
Tom
Mein Prinzip ist: Ich kann wählen zu wählen! Mein Ziel ist es, mir die Zukunft so zu gestalten, wie ich sie wirklich haben möchte. Ich bin tapfer und mutig genug, den Erfolg zu riskieren.
Mit diesen Sätzen begrüße ich jeden neuen Tag - sie verhelfen mir zu einem unwahrscheinlich wachen Blick auf mich selbst und
auch auf das, was um mich herum geschieht. Ich habe die Wahl...! Ich entscheide mich...! Das passt zu mir und hat für mich soviel positive Lebenskraft. Es kommt keine Tag, keine Stunde zurück - jede kommende Minute ist Zukunft.
Diesen Text habe ich zufällig mal im Internet gefunden. (Autor ist mir nicht bekannt). Habe ihn ausgedruckt und neben das Klo gehängt, sodass ich ihn täglich lesen kann.
Was du von einem Hund lernen kannst:
Verpasse keine Gelegenheit für eine Abwechslung
Genieße mit ganzem Herzen die frische Luft und den Wind in deinem Gesicht
Wenn deine Liebsten nach Hause kommen, dann renn ihnen immer entgegen
Zeig es denen, die in deinen Privatbereich eingedrungen sind
Sei gehorsam, wenn du dadurch Vorteile hast
Nutze die Zeiten für ein Nickerchen und reck und streck dich vor dem Aufstehen
Renne rum, tolle herum und mach täglich ein Spielchen
Sei treu
Gib niemals vor, etwas zu sein, was du nicht bist
Wenn du etwas haben willst, das tief verborgen liegt, dann buddele so lange, bis du es hast
Wenn jemand einen schlechten Tag hat, dann sei ganz still, setz dich daneben und schnuffel an ihm rum
Zieh deine Aufmerksamkeit auf dich und laß dich streicheln
Laß das Beißen, wenn ein einfaches Knurren ausreicht
An heißen Tagen solltest du eine Menge trinken und dich unter einem schattigen Baum legen
Wenn du glücklich bist, dann tanze herum und wackel mit allem, was du hast
Halte zu deinem Rudel
Genieße die Vorfreude auf einen langen Ausflug
Geh in die Küche so oft du kannst
Jeden Morgen sollst du voller Erwartung auf die unendlich vielen Möglichkeiten des kommenden Tages erwachen
Ihre Regeln sind sehr sehr gut.
Das ist ein sehr schöner Beitrag für die Gesellschaft.
Zugleich muss ich an dieser Stelle feststellen, dass ich schon vorher auf diese Regeln bei den Hadithen vom Propheten gestoßen bin.