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Unsterblich?

Von Tania Konnerth

"Wie man unsterblich wird: Jede Minute zählt" von Sally Nicholls. – München: Hanser, 2008. – 198 S. – ISBN-10: 3446230475. – ca. 13,- EUR (gebunden)

Sam, der Ich-Erzähler dieses Buches ist 11 Jahre alt und Sam hat Krebs. Er wird sterben und beschließt, ein Buch zu schreiben. Ein Buch, in dem er Antworten auf Fragen sucht, auf die man keine Antworten bekommt, wie z.B. "Woher weiß man, dass man gestorben ist?" oder "Wieso lässt Gott Kinder krank werden" oder "Wohin geht man, wenn man gestorben ist?"

Neben solchen Fragen sammelt Sam Fakten und Geschichten. Und er führt Listen, wie z.B. "Wie man ewig leben kann" oder "Schönste Sachen" und vor allem "Was ich gern möchte". Diese Liste arbeitet er zusammen mit seinem Freund Felix ab. Auch Felix ist todkrank, aber nicht nur das verbindet die beiden.

Ich habe selten ein Buch über die Themen "Sterben und Tod" gelesen, das gleichzeitig so sachlich wie tief berührend ist wie "Wie man unsterblich wird". Sterben und Tod sind hier von Seite 1 an präsent. Keinen Moment lang kann man "vergessen", dass Sam nicht mehr lange leben wird. Und keinen Moment lang vergisst man, dass er noch lebt. Dass er mit seinem Sterben lebt, so wie auch seine Familie mit seinem Sterben zu leben versucht.

Das Thema "Sterben" wird von der jungen Autorin erstaunlich locker präsentiert, ohne dass es auch nur für eine Zeile an Tiefe und Ernsthaftigkeit mangelt.

Fazit: Ein wichtiges, bewegendes (Jugend-)Buch, das viel Stoff zum Nachdenken und Drübereden über die Themen "Sterben und Tod" bietet.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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