Etwas, das größer ist, als man selbst…
Von Ralf Senftleben • 48 Kommentare
Was meinen Sie: Fühlen sich Menschen tatsächlich besser, wenn sie eine Aufgabe haben und wenn sie ihr Leben als sinnvoll erleben? Oder ist dieses ganze Streben nach Sinn und Erfüllung überbewertet?
Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber ich persönlich brauche Sinn. Und ich erlebe mein Sein immer dann als sinnvoll, wenn mich mich selbst als Teil einer Sache wahrnehme, die größer ist als ich selbst.
Was bedeutet es, Teil einer Sache zu sein, die größer ist, als man selbst? Wann kann man das erleben?
-
Da haben wir zum Beispiel die Menschen, die in einem Unternehmen arbeiten, an das sie glauben und deren Arbeit sie als wichtig empfinden.
-
Da gibt es die Menschen, die Teil einer aktiven Glaubens-Gemeinde sind.
-
Da sind die Leute, die sich ehrenamtlich für eine gute Sache engagieren.
-
Oder die, die einen Verein gründen, um gemeinsam ein sinnstiftendes Thema zu fördern.
-
Oder in meinem Fall: Dass wir ein Internet-Magazin herausgeben, von dem ich mir einbilde, dass wir das Leben einiger Menschen dadurch manchmal ein kleines bisschen besser machen
Das sind nur einige Beispiele, die das gute Gefühl von Sinn entstehen lassen können.
Wie viel Sinn es im eigenen Leben gibt, kann man auch mit folgender Frage ziemlich gut herausfinden:
„Bin ich eher ein Konsument oder eher ein Schöpfer?“
Lassen Sie mich bitte kurz erklären, was ich unter einem Konsumenten und einem Schöpfer verstehe:
Ein Konsument verbringt viel Zeit damit, Dinge zu nutzen, also zu konsumieren: Fernsehen, Zeitung, Internet, Computerspiele, neue Klamotten, das neueste iPhone. Hier geht es oft darum, sich zu unterhalten und abzulenken, sich zu belohnen oder nur Zeit zu vertreiben. Was natürlich alles vollkommen ok ist. Wir alle brauchen Belohnung, Unterhaltung und Ablenkung. Man kann nicht immer nur produktiv und schöpferisch sein.
Ein Schöpfer dagegen schafft aus eigenem Antrieb materielle oder immaterielle Werte. Indem er ein Bild malt, einen Pullover strickt, ein Unternehmen gründet, sich für eine gute Sache engagiert oder anderen Menschen hilft. Ein Schöpfer macht die Welt auf irgendeine Art reicher, bunter und vollständiger.
Natürlich ist jeder von uns immer Schöpfer und Konsument zugleich. Wir alle erschaffen Dinge. Aber wir leben auch alle in einer Konsumgesellschaft. Die große Frage ist: Wie oft bin ich Konsument und wie oft Schöpfer?
Denn je häufiger Sie Schöpfer sind, desto eher werden Sie wahrscheinlich Ihr Leben als sinnvoll empfinden. Schöpfer sind tendenziell eher erfüllt als Konsumenten. Denn ist es nicht langfristig wesentlich befriedigender und erfüllender, Dinge zu erschaffen und an einer guten Sache mitzuarbeiten? Die Befriedigung beim Konsum ist dagegen oft sehr schnell wieder weg. Besonders dann, wenn der Konsum als Ausgleich für fehlendenen Sinn und fehlende Erfüllung stattfindet (Löcher stopfen).
Zurück zur Frage vom Anfang: Brauchen Menschen Sinn im Leben? Wenn Sie mich fragen, würde ich sagen “Ja”. Zumindest, wenn man ein reiches, erfülltes und befriedigendes Leben führen möchte. Natürlich geht es auch ohne, aber dann ist unser Leben ärmer.
Deswegen möchte ich Ihnen ans Herz legen: Suchen Sie Sinn. Finden Sie Sinn. Es gibt so viele Möglichkeiten. Es gibt so viele wertvolle Aufgaben da draußen, durch die man Teil einer Sache werden kann, die größer ist, als man selbst.





Ich denke, dass man die Frage nach dem Sinn im Leben in einem viel größeren, universellen Kontext sehen muss, sollte, kann, darf...
Wenn man sich für einen Augenblick mal fragt, wie sich die Menschheit in den letzten Tausend oder von mir aus auch Millionen Jahren entwickelt hat, sollte es nicht allzu schwer sein herauszufinden, dass die Antwort bereits in der Frage liegt: Entwicklung! In anderen Worten: Evolution, Fortschritt, Entfaltung. Und diese Dinge fangen alle beim Individuum an, indem es unabhängig von anderen oder der Masse sein eigenes Potential entdeckt und alles daran setzt, sein Potential auszu"schöpfen", um dadurch der Schöpfer seines eigenen Lebens zu werden.
Dazu gehört vor allem der Mut, Regeln und Konventionen zu brechen und mal gegen den Strom zu schwimmen. Es kann keinen Fortschritt, keine Evolution geben, wenn man sich immer nach den anderen richtet oder nach dem, was sich bewährt hat.
Im Universum gibt es NICHTS - aber auch wirklich NICHTS - ohne Sinn. Eine andere Frage ist, ob wir mit unserem beschränkten Verstand den Sinn verstehen. Auch unsere gesundheitliche Verfassung, egal ob körperlich oder seelisch, kann unsere Möglichkeit Sinn zu erkennen verhindern. Ich hatte bis 2005 Depressionen und litt unter Alkoholismus. Das Ende war ein Selbstmordversuch. Während einer Zwangseinweisung in eine Entgiftungsklinik wurde ich zu einem Gruppenabend einer Suchtselbsthilfegruppe (SHG) abgeholt. Diese (und weitere) habe ich seitdem regelmäßig besucht. Parallel dazu habe ich lange Meditationen durchgeführt. Die SHG hat mir Rückhalt gegeben. In der Meditation habe ich die Ursachen für meine Erkrankungen gefunden und konnte diese auflösen.
Rückblickend erkenne ich auch den Sinn für meine Leiden. Ich habe Mitgefühl für Menschen mit ihren Leiden erhalten. Als ehrenamtlicher Suchthelfer habe ich ein breites Aufgabengebiet (einen neuen Lebenssinn!).
Volker Specht
Ja, ich glaube auch, dass es wichtig ist, sein eigenes Potential zu entdecken um dadurch noch mutiger zu werden und sich manchmal gegen den mainstream zu entscheiden. Nur habe ich 2010 bei meinen zwei letzten Arbeitsstellen gemerkt, wie kurz vor dem "Ertrinken" man dann jedesmal ist bei diesem Verhalten und wie voller großer Felsbrocken dieser "eigene" Weg sich immer wieder zeigt. mutig und versuche weiterhin den schöpferischen Teil im Leben zu fördern. Das ist wirklich ein schöner Lebensinn. Vielen Dank für die Anregungen!
Unser Streben nach Lebenssinn und Lebenserfüllung ist aus meiner Erfahrung der Kern unseres Seins. Viele Menschen versuchen im Konsumieren eine Erfüllung in ihrem Leben zu finden. Da das nicht funktioniert, drehen sie immer schneller an der Konsumschraube, ohne eine wirkliche Lebenserfüllung zu finden. Einige zerbrechen an diesem Kreislauf und empfinden das Leben als sinnlos. Die Mehrzahl der Menschen hat auch nicht gelernt, schöpferisch ihr Leben zu leben.
Ich glaube, dass eine wichtige Aufgabe darin liegt, Menschen zum Schöpfen zu bewegen; d.h., besonders in unseren Kindern, aber auch bei unserem Nächsten die Sehnsucht nach Teilhabe an der Schöpfung zu wecken.
also, ich stimme dem Sinn des Textes voll zu. An dem Bewußtsein zu arbeiten, dass wir uns alle in einem, wie ich es immer nenne, Großen Ganzen, bewegen und es daher nur ein Miteinander geben kann, ist eine Sache. Sein eigenes Leben im Kontext zu den Menschen, die das eigene Umfeld bilden, zu gestalten, eine andere Sache. Und da sollten wir nach unseren eigenen Neigungen und Vorlieben die Dinge tun, die uns gut tun, ob sie für uns einen Sinn machen, können wir ja immer nur selbst ent-scheiden. Mein bester Freund ist ein absoluter Modelleisenbahnfreak, ich mag das gerne ansehen (und auch damit spielen - schmunzel), aber stundenlang winzige Bäume in einen Berg kleben, ist nicht mein Ding. Dafür fahre ich mit Leidenschaft Motorrad und bin sehr aktiv im Deutschen Roten Kreuz tätig. So haben wir beide einen Sinn, in dem was wir tun, und können uns bei bester Laune anschließend über unsere Hobbies austauschen...Irgendwas muß man tun, finde ich, womit jeder seinem Leben selbst Sinn gibt...Liebe Grüße
Den für jedes Wesen eigenen Sinn trägt jeder in sich. Leider sind wir durch den Überkonsum, den wir selbst geschaffen haben (sonst wäre er nicht da), so arg zugeschüttet, dass einige den Sinn gar nicht mehr in sich suchen, ihn nicht mehr hören können. Verloren in der starren, nach aussen gerichteten Konsumwelt. Erst gestern las ich, dass die Überschuldung der Menschen immer dramatischer wird, besonders in Grossstädten. Welch Belastung für die einzelne Seele, der innere Sinn wird bzw. ist mundtot und zugemüllt mit Geldproblemen, Süchten, Egoerhöhungen durch "Selbst"-darstellung, Abhängigkeiten, etc. Wir leisten uns etwas, was wir gar nicht brauchen. Total sinnentleert! Der Vorteil am Überkonsum ist, dass sich aus meiner Sicht immer das Gegenteil entwickelt, wenn etwas ZU VIEL da ist. Genau so wie bei ZU WENIG! Erst danach pendelt es sich auf Normalniveau ein. Das gilt nicht nur bei Konsum, das gilt bei jedem zu viel/zu wenig. Viele nehmen sich nicht die Zeit und hinterfragen einen Sinn, ein Gefühl (könnte ja weh tun), bis der Zusammenbruch da ist, der Arbeitsplatz weg ist, Krankheit entsteht...und das reine innere, liebende und wohlwollende Sein wird plötzlich wieder gehört! Es ist immer da! Wir brauchen alle einen Sinn in unserem Leben, dem wir gerne folgen. So durchlaufen wir alle Phasen des Lebens zu unserer wirklichen Zufriedenheit und ruhigen Freude. Dafür müssen wir uns von dem zu viel der äusseren Konsumwelt verabschieden, bis jeder das für sich geltende Maß gefunden hat! Innen und Aussen im Einklang, dafür muss das Innere als Fundament erstmal gemauert werden! Dann folgen wir dem Sinn und verzichten auf das immer schneller enttarnte Sinnlose.
Hallo.
Mich spricht das Thema des neuen Newsletters sehr an. Ich erkenne darin ein Stück weit mich selbst wieder. Ich bin jetzt seit ca. 2 Jahren bei einem Laientheater aktiv, die Stücke für Kinder spielen. Als ich dort damals anfing, also bei meinem ersten Treffen mit den Theaterkollegen, erzählte ich ein bisschen von mir: Dass ich nie Theater gespielt hatte, dass ich kurz vor meinem Examen an der Uni stehe etc... Daraufhin fragte mich ein Mitglied, warum ich denn gerade jetzt anfangen wollte Theater zu spielen, eigentlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt. Mich hat die Frage (das hab ich im Nachhinein begriffen, denn die Frage hat mich lange beschäftigt) sehr angegriffen. Ich fühlte mich unter Rechtfertigungsdruck und erzählte, dass ich schon immer Theater spielen wolle, was auch der Wahrheit entsprach. Trotzdem habe ich mir immerwieder die Frage gestellt, ob ich nicht vor meinem Problem dem Examen weglaufe und mir lieber etwas anderes, schöneres suche, um mich damit abzulenken.
Heute bin ich mitten im Examen und rückblickend kann ich sagen, dass es die einzig richtige Entscheidung war, damals dieses Hobby endlich zu beginnen. Das Schauspiel und auch das Texten tun mir gut und ich finde darin nicht nur Ruhepausen von meinen Pflichten, sondern auch neue Energie, aber auch Selbstbewußtsein. Ich bin froh, dass ich damals meinem Bauchgefühl gefolg bin. Auch der vielen netten Menschen wegen, die ich (manche sogar sehr) liebgewonnen habe!
Mein Fazit: Ja, etwas, das größer war als ich selbst, hat mir geholfen zu wachsen, mein Lebensgefühl zu verbessern und ein Stück weit zu mir zu finden! Das kann mir ein Shoppingerlebnis nicht bieten.
Herzliche Grüße
Maria
ich teile die Ansicht der Suche nach dem Sinn des Lebens sehr mit ihnen.
Für mich ist es wichtig zu sehen und zu erkennen was "mein" Sinn im Leben ist. Dies kann auch eine ganz kleine Aufgabe sein die mich erfüllt. Ich selle mir gerade die vielen älteren Menschen in Heimen vor, und empfinde es als sinnlos über Evolution Fortschritt und universelle Kontexte zu sprechen wenn ich sehe wieviel Sinn es einem solchen Menschen
gibt sich auch nur für ein Büsi, einen Hund oder einen anderen Menschen verantwortlich zu fühlen und einen Sin im Leben zu haben.Vorallem bin ich überzeugt davon dass jeder doch nur für sich, und nich für alle Anderen sprechen sollte.Ich empfinde es als eine wunderbare Herausforderung ein Leben lang den Sinn des Lebens immer wieder neu herausfinden zu dürfen......denn dieser, kann sich auch verändern.
Dazu kann ich nur schreiben, das es schon sehr wichtig ist, nicht nur Konsument, sondern auch ein "kleiner Schöpfer" in einem wohnen sollte.
Bei mir ist es zum Beispiel Gott sei Dank nur eine kurze Zeit des konsumierens, denn ich bin am Karpaltunnelsyndrom operiert worden und deshalb "verdammt" dazu für mindestens noch 3 Wochen "nur zu konsumieren" (sprich lesen, rescherschieren und im Internet zu surfen) ... dann kann ich endlich wieder stricken, sticken, häkeln und meiner Nadelsucht fröhnen ohne Ende. Es ist schon befriedigender etwas herzustellen, als nur etwas zu kaufen.... oder in Anspruch zu nehmen.
Da ich unter Multibler Sklerose leide, kann ich leider am produktiven Berufsleben nicht mehr teilhaben und beneide oft heimlich die Menschen, die noch einer sinnvollen, arbeitenden Tätigkeit nachgehen können. Dann setze ich mich hin und stricke zum Beispiel einen schwierigen Mustersatz in den Strumpf oder häkle Blumen oder sticke ein Bild oder eine Decke mit einem schönen Muster aus (Zählmuster sind das Größte)
Also ich kann nur jedem sagen ... nehmt Eure Zeit wahr und macht das Beste daraus, wer weiß, was noch passiert und schon ist man nicht mehr in der Lage etwas zu schöpfen und herzustellen und oder gar zu arbeiten. Dann ist es meist zu spät zu sagen: "könnte ich doch noch ein wenig schöpferisch tun"
In diesem Sinne gehe ich nun noch ein wenig konsumieren ... in drei Wochen stricke ich dann wieder Strümpfe, damit andere schöne warme Füsse haben
Eine kleine nadelsüchtige Frau aus Mücke grüßt
Wer hätte das gedacht? Ich stimme diesmal tatsächlich uneingeschränkt zu ;-) - Es geschehen Zeichen und Wunder!
Ich komm grad von einer großen Tagung, bei der ich ein Teilplenum geleitet, eine Arbeitsgruppe geführt und bei einer Podiumsdiskussion auf dem Podium saß. Dinge, die ich mir früher aus Angst vor Scheitern und Versagen gar nicht zugetraut hätte. Ich habe gewagt - auch neue Methoden - und gewonnen.
O.k., ich gebe zu, danach hab ich bis vier Uhr früh Alkohol konsumiert und getanzt (ist das nun eher ein schöpferischer oder ein konsumorientierter Vorgang?)
Das Leben ist geil. Weil ich eben in all diesen Dingen Sinn gesehen hab. Nicht nur für mich, auch für andere. Mit dieser Energie kehre ich zurück in meinen Arbeitsalltag und trage den Geist der Tagung weiter. Auch das stiftet Sinn.
Man muss den Sinn nicht suchen. Er ist einfach da. Man muss ihn nur aufheben, sich daraus wärmende Pullover stricken und sich hineinschmiegen.
Guten Morgen alle zusammen,
das Thema ist eines der Wichtigsten im Leben überhaupt, so meine ich.
Eine große Rolle spielt es vor allem bei der Wahl des Partners mit dem man zusammenleben möchte.
Um einander besser zu verstehen, sollten wohl beide Schöpfer sein!
Ich erlebe seit 43 Jahren Schöpfer und Konsument in meiner Partnerschaft. Es gibt ständig unnötigen Erklärungsbedarf und ............
Gestern hatte ich eine sehr interessante Weiterbildung, wie man Stress vermeiden könnte u.s.w.Ich meine Schöpfer fühlen sich definitiv besser, weil ich es am eigenen Leib tagtäglich erfahre.
Schöpfer haben weniger negativen Stress und schauen auf viele positive Erlebnisse durch das eigene Tun zurück und können stol und glücklich sein.Ob das in dem Sinne Konsumenten können, weiß ich nicht!
Einen wunderschönen Sonntag euch allen
wünscht Ellibelli
Dem Sinn mehr Leben geben - das wäre sonst auch eine gute Formulierung, nach meinem Empfinden. Sehe ich überhaupt in irgendetwas einen Sinn, oder kann ich meinen Blick so darauf lenken, dass ich ihn dadurch sehen (finden) kann? Das Leben ohne Sinn ist in der Tat sinnlos, es ist inhaltslos, leer. Deshalb habe ich immer wieder gemerkt, wie schön es ist, wenn mein Leben viel Sinn macht - egal durch was. Ein schönes Thema für den Sonntag . . .:-))
also, es muss schon gigantisch gross sein, damit ich sagen kann- ah, endlich, da ist es ja oder aber, ich bin tatsächlich aus mir nicht bekannten gründen unheimlich träge und habe deshalb das nagende gefühl der unzufriedenheit, das grössere noch nicht gefunden zu haben.
trifft das erstere eher zu, wäre bescheidenheit und selbstzufriedenheit das, was grösser ist,als ich selbst. aber kann das denn sein? selbstzufriedengheit, ein albtraum,zur ruhe zu kommen...
ist hierzulande auch nicht besonders beliebt, da haben wirs, ich bin auch noch ein opfer des gruppendrucks, ein problem- juhu!
Mein hauptsächlicher Sinn besteht darin meinen 3 Tieren ein angenehmes und geliebtes Leben zu schenken, 2 Meerschweinchen aus schlechter Haltung und ein "überflüssig" gewordener
Papagei. Ich hab nur eine 1-Zimmerwohnung aber ich bin glücklich und meine Tiere auch, das spür ich. Ausserdem leihe ich meinen Bekannten und Freunden mit Problemen mein Ohr und Herz und sie können bei mir ihre Probleme loswerden und sich
vielleicht einen Rat holen.
Ausserdem genieße ich das Leben als bewußtlebender Mensch und
bin für alles dankbar!
Schönen Sonntag noch und viel Sonne im Herzen wünscht Ihnen
Karin Schirrmeister
Alles im Leben hat Sinn, zu dem Zeitpunkt wo es geschieht.
Sinn im Leben ist nicht nur positiv gemeint, sondern hat keine Bewertung.
Ich habe 30 Jahre Magersucht gehabt und auch diese 30 Jahre hatten Sinn. Genauso wie darin Sinn liegt, daß ich erst vor 2 1/2 Jahren bereit war neue Therapiewege zu beschreiten (Hypnosetherapie) um dann von heute auf morgen die Magersucht hinter mir zu lassen.
Und heute ist es Sinn für mich, zu malen, zu meditieren und für mich zu sorgen, für mein Wohlbefinden. Das ich das tun kann, ohne die Magersucht´, daß macht mich glücklich und ist mein Sinn im Leben.
Aha, eines wird mir klar nach diesem Newsletter: ich bin Schöpfer und Konsument... Und die schöpferischen Phasen machen mich in der Tat sehr viel glücklicher, erfüllter - alleine wie auch im Team.
Mir fällt auf, dir Sinnsuche ist doch sehr individuell in den Kommentaren. Berechtigt. Aber wie sieht es aus, wenn ich Teil eines ganzen werde? Ich stelle mich dem übergeordneten Sinn, dem anderer Menschen. Trete in Interaktion. Kann ich nicht nur so zu mir und wieder zurück zur Welt kommen? Liegt nicht der Sinn in der Begegnung? mit Menschen in den verschiedensten Aufgaben, Zielen, Sinnen, ...? Die Gemeinschaft,das übergeordnete Ziel sollte ich mir frei suchen können. Dazu gehören natürlich Hobbys u.a. Wenn wir hauptsächlich Konsumenten sind, stehen wir unter selbst gewählten oder fremd verordneten Druck. Die freie Entscheidung macht einen wesentlichen Unterschied bei der Sinnfindung.Dazu muss ich aber erst in mir die Freiheit entdecken. Eine lebenslange Aufgabe,den Sinn, die Balance immer wieder neu zu definieren, meine ich.
Der Sinn des Lebens? Ich habe einmal einen Shaolin Kämpfer zugehört nachdem er mir eine Blume überreichte. Er sagte: Den Tag verbringt er mit 3 Fragen, Wie gesund ist er heute, was esse ich heute und wann meditiere ich. Ich selber glaube jeder Mensch ist verkabelt mit Strom der Welt. Gemeint ist damit, wie bei einem Kühlschrank - das Licht wird (um zu Leben) von "es" eingeschaltet und von "es" ausgestellt. Die Zeit dazwischen, wäre Sicherer wenn wir MITFÜHLEN, den Gefühle schaffen Ideen. Ich denke mir jedes "negative" Werkzeug in diesem Raum in dem wir leben ist als Waffe genutzt Sinnlos. Der wahre Held ist die Macht die uns umgibt. Ein Kämpfer hat Macht abgegeben den niemand kommt leben hier raus. Sinn ist für mich persönlich weder konsumieren noch schöpfen.Sinn ist für Anerkennung des eigenen Atmens!Wenn ich schöpfe und das macht jeder(es geht nicht ohne) gebe ich, doch ich bin auch gleichzeit ein konsument. Konsumieren und schöpfen ist wie ein und ausatmen . Ist das jetzt Anspruchslos? :-)
Guten Morgen,
vielen Dank für diese bildhafte Trennung möglicher Lebenseinstellung bzw. Sichtweisen. Das erinnert mich etwas an die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist.
Mir fällt es dadurch leichter, die eigenen täglichen Handlungen zu bewerten und wenn schon zu konsumieren, dann bewusster/nachhaltiger. Daraus kann sich manchmal auch wieder eine schöpferische Kraft entfalten.
Der Anspruch schöpferisch zu handeln kann auch erdrückend sein, wenn dieser von außen kommt und dem eigenen Wesen nicht entspricht.
Ich frage mich, weshalb es (in dieser Zeit?) so vielen Menschen schwer fällt (auch mir!!), schöpferisch zu handeln, weshalb so viele dem Konsum verfallen. Sollte die schöpferische Kraft von Geburt an nicht viel stärker wirken? Ist es eine Sache der Erziehung und Umwelt oder eine Charaktereigenschaft/Typfrage? Oder sind die Verhaltensweisen gesellschaftlich verteilt, sodass die Einen mehr produzieren und die Anderen konsumieren, jedoch beide Typen sich darin wohlfühlen und nicht benachteiligt, sich sozusagen ausgleichen (oft so in Partnerschaften/Freundschaften)?
Welche Umstände führen zum passiven Verhalten? Wie kann man dies ändern? Und, und, und...bin gespannt auf eure Gedanken!!
Ich suche schon seit ich 14 jahre alt bin den Sinn im Leben. Zwar bin ich kreativ, aber denn Sinn in meinem leben habe ich immer noch nicht gefunden. Und inzwischen bin ich 39 Jahre alt.
Gerade jetzt, im Moment, versuche ich mir diese Frage wieder zu beantworten. Was macht Sinn in diesem Leben? Ich habe gerade Liebeskummer wie mit 14 oder so. Und meine berufliche Selbständigkeit geht leider auch nicht so berghoch wie ich es mir zwei jahre lang einreden wollte.
Macht es Sinn, alte Menschen im Altersheim zu besuchen? Wofür macht das Sinn? Klar denken wir alle, dass das Sinn macht. Aber wenn wir weg sind, sind diese Menschen dennoch wieder alleine. Hatte es da wirklich Sinn gemacht, sie für kurze zeit aus dieser Einsamkeit zu holen?
Macht es Sinn, sich zu verlieben, wenn dieses Gefühl doch eh nicht auf Dauer sein kann?
Macht es Sinn weiterhin zu lernen, wenn wir doch irgendwann alle sterben, egal wie viel oder wie wenig wir aus unserem Leben gemacht haben?
Macht es wirklich Sinn, dass wir Menschen denken können? Dass wir uns an die Vergangenheit erinnern und uns freudige oder ängstliche Gedanken über die Zukunft machen können? Macht das wirklich Sinn?
Welchen Sinn?
Ein schönes Thema -
ja als Schöpfer fühlt man sich ...
groß
stark
wichtig
richtig...
aber kein Schöpfer kann ohne Konsumenten leben ..
auch diese Rolle hat Ihre Wichtigkeit
und Richtigkeit
Wo fängt Schöpfung an ... wenn ich hier jeden Sonntag gerne und immer wieder fasziniert diese Seiten entdecke... konsumiere ich -
gleichzeit schaffe ich mit diesem Input neue Gedanken .. neue Überlegungen die ich in meinen Alltag, in meine Gesprächen in mein Lebenskonzept aktiv einbringe.
Achtsamtkeit - und Bewusstsein für diese beiden Aspekte und Ihre Bedeutung für das eigene Leben und der Umgang mit Konsum...
Das Maß aller Dinge.....
dazu hab ich ein Zitat gefunden das mir passend erscheint
Alle Weisheit dieser Welt lässt sich in zwei Zeilen sagen:
Was für dich getan wird - lass es zu.
Was du selbst tun musst - sorge dafür, dass du es tust.(unbekannt fernöstliche Weisheit)
Mein aktiver Beitrag heute ist:
ein kleines Wort .. das ich leider auch zu oft vergesse auszusprechen....
Danke
heute dem Team um Ralf Senftleben für die Schöpfung dieser Seite .. die auch Quelle für meine eigene Schöpfungsarbeit ist... ;-)
ich wünsch allen einen schönen Sonntag
Der Sinn des Lebens ?
Liegt der nicht im Leben selbst ?!
Ich meine, es spielt doch eigentlich keine Rolle, ob man nun Konsument oder "Schöpfer" ist. Vermutlich sind wir doch sowieso und überhaupt doch mindestens beides...
Wichtig ist doch das Leben als solches wahrzunehmen und anzunehmen. Dort wo wir es in uns selbst oder um uns herum erkennen und spüren. Man kann sein ganzes Leben damit verbringen nach dem "Sinn des Lebens" zu suchen - und über diese Suche das Leben selbst zu vergessen.
Leben ist Veränderung. Im Umkehrschluß bedeutet das doch auch, das Veränderung auch das Leben ist. Nun wird nicht jede Veränderung von uns als positiv wahrgenommen. Das Leben bereitet jedem von uns zahlreiche Veränderungen, die wir als "Schicksalsschläge" wahrnehmen und verkraftten müssen. Doch all diese Veränderungen zeigen uns doch, das wir leben. Der Sinn des lebens besteht meiner Meinung nach also darin, das Leben mit all seinen Veränderungen zu spüren, sich auf diese Veränderungen einzulassen...
Seien diese Veränderungen nun der Wechsel der Jahreszeiten, oder Veränderungen in einer Beziehung. Seien es Zeiten der Krankheit oder der Genesung oder seien es Veränderungen durch Verlust oder Gewinn, durch Ruhe oder Hektik...
All das ist das Leben und all das hat einen Sinn. Vielleicht einen Sinn den wir nicht sofort erkennen oder nicht als solchen wahrnehmen können oder wollen. Und auch wenn uns selbst der Sinn unseres Lebens für den Moment verborgen bleibt, so gibt dieser Moment vielleicht einem anderen Menschen in userem Leben einen Sinn.
Stimmt.... der Sinn ist uns oft garnicht bewusst.. Achtsamkeit - nicht immer leicht ..
Achtsamkeit die Herausforderung
Achtsamkeit ist manchmal unbequem
Achtsamkeit fordert
Achtsamkeit macht kleine Dinge größer und
große Dinger können klein werden...
Schöpfung steht über allem .. jedenfalls in der Interpretation in den Religionen, in den Moralvorstellungen und in der Wahrnehmung - der Konsum ermöglicht es uns zu (über-)leben.
Ich bin nun einmal ein Teil eines großen Puzzels... vielleicht nicht das kräftig rote und individuelle Puzzelteilchen .. sondern das grüne Teilchen das sich so wenig von den anderen 1500 Teilen des 2000er Puzzels unterscheidet.... aber mal ehrlich so ein Puzzel ohne dieses eine wenn auch noch so gleichem Puzzelteilchen .. ist weder schön, noch komplett noch so richtig....
manchmal fühlt man sich ja überflüssig.. nutzlos .. konsumierend.. ohne eigene Ideen .. Sinnfragen drängen sich dann in das Leben ...und dann ist es meist so.. man findet Sinn nicht, wenn man ihn sucht... man kann ihn nur entdecken...
Über den Sinn des Lebens denke ich häufig nach.
Besonders dann, wenn ich wie gerade jetzt in Südostasien in Produktionen bin.
So wie in den letzten Tagen, als ich in die übermüdeten Augen der einfachen Arbeiter nachts um 23.00 Uhr blickte, die sich kaum noch aufrecht halten konnten vor Müdigkeit und als ich mich bei den Machern für eine Runde Schlaf und weniger Druck für die Arbeiter einsetzte und mir Ärger und Wut einhandelte.
Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber doch etwas, was Sinn macht und dazu beiträgt auch sich selbst gut oder besser zu fühlen.
Unsere schnell-lebige Zeit wird immer mehr geprägt durch Ignoranz, Härte, Druck, Nicht-Wahrnehmen, Desinteresse, Arroganz.
Gegen diese Faktoren anzugehen, vor allem für die, die sich nicht wehren können, erfüllt doch ein Leben mit Sinn.
Ich danke Ihrem Team und Ihnen für die immer sehr erfrischenden Beiträge und Newsletter, sie regen an über mehr Sinn nachzudenken und auch das eigene Leben sinnvoller zu gestalten. Es wäre schön wenn alle Menschen irgendwo bei sich selbst beginnen würden. Dann würden wir in einer glücklicheren Welt leben.
Ein Burnout hat vor einem Jahr der Leistungsspirale, in der ich mich schon Jahrzehnte befand, ein Ende gesetzt. Ich war plötzlich mit mir konfrontiert und erkannte, dass ich gar nicht wusste, wer ich eigentlich bin und was mich ausmachte. In der Klinik fühlte ich das erste Mal seit langem wieder echte Lebensfreude ohne vorher Leistung zu bringen. Ich erkenne nun Schritt für Schritt, was mich wirklich erfüllt, was meine Aufgabe im Leben ist.
Aus dem Hamsterrad bin ich für immer ausgestiegen. Der Burnout hat mir mein Leben wiedergegeben und ich werde in Kürze ein Sabbatical im Ausland beginnen, um danach einen neuen Lebens- und Berufsweg einzuschlagen.
Ich bin unendlich dankbar für diese zweite Chance!
Mich fragen immer wieder Menschen in der einen oder anderen Weise, warum ich denn bloss das schöne Goldene Kalb nicht verehre, um das (nicht nur) die deutsche Gesellschaft so gerne tanzt. Und mich stattdessen mit Forschung befasse zu schrecklichen Themen, die biografisch nichts mit mir zu tun haben.
Ich denke, Sie haben in Ihrem Newsletter darauf eine bessere Antwort gegeben, als ich sie je geben konnte und könnte.
Es ist das Befriedigenste, wenn mensch sich im positiven Sinn selbst schöpfen lernt.
Hallo Ralf, Dein Newsletter, Schöpfer oder Konsument, spricht mir aus dem Herzen, auch ich sehe mich als Bereitschaftspflege Familie eher als Schöpfer an. Ich könnte mich auch anderweitig beschäftigen als mich um vernachlässigte Kinder zu kümmern, aber bringt mir das die Erfüllung? Nein,die Dankbarkeit der Kinder, und das Gefühl etwas positives zum Leben dabeizzutragen, ist unbeschreiblich, trotz der vielen, harten Arbeit. Deine Newsletter und Kurse geben mir immer wieder Mut und Anregungen für neues, und meine Richtungen zu überdenken, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Lieben Dank. Christina
Ich finde wichtig, erstmal den Sinn des Lebens zu erkennen, sein Leben in die eigene Hand zu nehmen, dadurch mehr Selbst-Bewusst sein, sein Leben leben, nicht von anderen gelebt werden. Ich nenne es einmal mentale Vererbung... wenn man sich damit befasst sieht, lernt man auch Schöpfer zu sein, jeder ist der Schöpfer seiner eigenen Realität.
("Wo kämen wir hin, wenn alle sagten wo kämen wir hin, und keiner ginge um zu sehen wohin man käme.")
Wir sollten uns nicht so von der Medien-Konsumwelt, Zeitung, Fernsehen,Politik usw. manipulieren lassen.
wünsche Allen die hier lesen eine gute Zeit...
herzlichen Dank für die Sonntagsnachricht...
Dankbarkeit und Wertschätzung nicht nur immer an die Anderen, sondern auch sich SELBT.
Erika
Sinnvoll ... darüber mache ich mir auch oft Gedanken. Zur Zeit habe ich fünf verschiedene Teilzeitjobs und jeder in sich hat etwas sinnvolles. Etwas für die Gesundheit, etwas für die Kulturerhaltung, etwas für das kritischere Nachdenken zum Thema Wirtschaft und Wachstum, etwas für den Kulturkonsum und etwas für den Gaumen. In jedem Job findet sich ein Teil des anderen wieder und alle machen Sinn.
Zum Thema "Sinnvoll" gibt es einen interessanten Film von Sofia Coppola "Somewhere" ... der Film ist wunderbar gemacht. Die Geschichte erschreckend aufrüttelnd: ein junger Hollywoodbeau, der eines Tages seine Berühmtheit und den Sinn darin hinterfragt ... wo ist sein Leben(sinn)
Ein sehr interessantes Thema, das mich sehr anspricht. Und ja nicht nur mich, wie man den vielen Kommentaren erkennen kann. Für mich kann ich sagen, dass ich vom Geist her ganz klar ein Schöpfer bin. Mir liegt viel an tiefgehenden Gesprächen mit Freunden, in denen ich, wenn ich ein Fazit ziehe, einiges an schöpferischer Kraft erkenne kann. Und seit vielen Jahren schreibe ich Geschichten. Das macht mir einfach großen Spaß. Mit wachsender Sorge erkenne ich allerdings, dass der Alltag mir mittlerweile arg zusetzt. Mein Beruf bedeutet mir absolut nichts, ich erledige etwas vollkommen Sinnloses und tue dies nur des Broterwerbs wegen. Zwar habe ich diese Sinnlosigkeit schon immer erkannt, aber ich konnte sie gut ertragen, da ich Möglichkeiten für mich gefunden habe, diese Leere zu kompensieren.
Nun ist es aber so(vermutlich betrifft das viele andere Berufstätige genauso), dass der Druck stets größer wird. Das ist manchmal ein beängstigendes Gefühl, denn es raubt mir mehr und mehr die Kraft, Sinnvolles zu tun. Mir ist klar, dass ich einen für mich großen und sicher schmerzlichen (aber hoffentlich befreienden) Schritt tun muss, um mich aus dieser Abwärtsspirale zu befreien.
Wenn man/frau glaubt, für eine Sache `arbeiten´ zu müssen, damit man WERTVOLLER ist, da ist schon der WURM drin - leider !!! Es klappt net.
Schöpfen kann man/frau JA und man/frau sollte dies so weit wie möglich aus dem Inneren heraus machen.
Hallo,
die Worte die, die einzelnen Teilnehmer hier geschrieben haben, entsprechen schon sehr viel der Wahrheit und jeder hat sein eigenes Schicksal, den Sinn des Lebens darin zu erkennen!
Aber was ist wirklich der Sinn des Lebens, manchmal frage ich mich echt danach. Ich bin kein Konsument, eher ein Schöpfer..und jedes Mal, wenn ich etwas ge/erschaffen habe, fühle ich mich sehr gut, auch mal etwas Gutes getan zu haben.
Was ist nun aber wirklich der Sinn des Lebens...immer wieder von vorne anfangen zu müssen, wenn etwas schief geht, wie in der Partnerschaft oder auch, dass mal wieder der Job den Bach runter geht!
Das macht für mich nach so vielen Jahren der Enttäuschung manchmal nicht mehr soooo viel Sinn! Aber...ich bin eine Kämpferin, ein sehr starker Mensch und deshalb wird es irgendwann in meinem Leben wieder einen Sinn geben, darüber bin ich mir sehr sicher und daran arbeite ich!
Nachdem ich mich nun endgültig für den obigen Namen entschieden habe in Abwandlung dessen den mir meine Mutter gab und dies auch irgendwann amtlich machen werde, einige Bücher gelesen habe etc. pp., geht es mir wirklich gut denn ich habe einige Fortschritte gemacht.
Als EU- Rentnerin ohne Nebenjob verfüge ich auch über massig Zeit aber ich langweile mich nie, bin im reinen mit mir selbst und lasse mich auch nicht mehr von meinem relativ neuen Freund provozieren, was in die Richtung geht - ich habe, ich bin , ich kann nichts; denn bei meiner Arbeit an mir selbst in den vergangenen Moanten konnte ich feststellen das ich sehr wohl, bin, kann und habe, und ich kann mir selbst genügen.
Ich brauche keine äußerliche Bestätigung der Anerkennung meiner Leistungen denn ich kann mich selbst und meine Leistungen sehr gut als Selbstbestätigung anerkennen.
Ob ich nun mehr Konsument oder Schöpfer bin sollen andere beurteilen, ich weiß, daß ich das was ich konsumiere nutze um schöpferisch tätig zu sein. Seit kurzem befasse ich mich mit der Erstellung, dem Zusammenschnitt von Musik und Videos - nee hab ich nicht professionell gelernt sondern wie immer "learning by doing".
Ich muß auch gerade wieder schmunzeln, von den vielen Rückmeldungen welche ich ob meiner "Arbeiten" bekomme, erhielt ich kürzlich von dem Provokanten das Kompliment, er hätte selten (oder noch nie, ich weiß nicht mehr) so gut gegessen und meine Kreation wäre eines 5 Sterne- Restaurants würdig, in welchen er schon oft gespeist hätte.
Was soll ich sagen, ich lernte in "learning by doing" schon so manches, in dem ich einfach immer neugierig/wißbegierig geblieben, offenbar eine sehr kreative Ader besitze und alles zusammen genommen auch nutze.
Das einzige was ich nicht kann ist, alleine schwere Möbel schleppen und das möchte ich auch nicht mehr lernen.
Ich bin 50! Stolz darauf und auf mich selbst!
Sollte dieser ellenlange Link da oben funktionieren, besucht mich einfach ;)
Mit dem Wunsch und in der Hoffnung, euch Mut zugesprochen zu haben...
Ganz viele liebe Grüße
Cara
mich hat der Text gerade sehr angesprochen. Ich finde es sehr, sehr wichtig, sich über den Sinn seines eigenen Lebens Gedanken zu machen. Ansonsten läuft man Gefahr durch das Leben zu hetzen. Mir ging das auchlange Zeit so. Bis irgendwann der große Zusammenbruch kam und ich (gezwungener Maßen) mich gefragt habe, ob das alles so Sinn mach, ob es nicht wichtigere Dinge gibt.
Ich war lange in Therapie und mir hat es wirklich geholfen mein Leben zuerst mal zu entschleunigen und zur Ruhe zu kommen. Dann ist mir aufgefallen, was ich eigentlich alles habe. Nicht die materiellen Dinge. Sondern meine schöne Arbeit, meine Familie, meine tolle Freizeitbeschäftigung, meine Freunde. Nebenher habe ich begonnen, mit Kindern und Jugendlichen zu Arbeiten. Das ist zwar anstrengend, gibt mir aber sehr viel.
Das Leben ist für mich schön, wenn es Inhalte hat.
Ich möchte Ralf's Liste vom "größeren Ganzen" neben Unternehmen, Verein, Glaubens-Gemeinde, etc. gern noch die eigene Familie anfügen. Auch bzw. besonders da "lohnt" es sich gewaltig, wenn Du Dich engagierst, es stiftet Sinn und gibt jede Menge Gelegenheit, für die Seinen schöpferisch tätig zu sein... ;-). Wünsche allen eine schöne Woche!
Ich bin auch davon überzeugt, dass man ein Leben leben sollte wo Sinn macht. Sonst vergisst man irgendwann warum man doch lebt und warum man aufsteht. Es ist irgendwo der innere Motor. Doch ab und zu darf man auch sinnlose Sachen machen die Spaß machen. Für mich z.B. ist jetzt der Sinn des Lebens, den Sinn für mich zu finden. Oder erfindet man ihn für sich selbst?
hallo ralf,
wieder toller beitrag:
gegensatz zwischen schöpfer und konsument gut dargestellt.
mit dem fahrrad im wald oder mit dem porsche auf der leopoldstrasse spazieren fahren,
"superstars" vor dem 5-sterne-hotel erwarten,
oder einen besuch im altenheim machen.
monika!: das macht sehr wohl sinn, wenn man die freude der alten menschen ganz bewußt registriert und geniesst. dabei kann man regelrechte glücksgefühle erleben.
lest mal einer kindergruppe vor, und seht in die augen der kinder.
das glück liegt ganz nah,
man muss nur etwas tun= schöpfer sein,
und nicht konsument= porschefahrer.
ralf , wie recht du wieder hast !!!!
gruß,
dieter.
Hallo, euer Newsletter ist das beste, was ich im Internet kenne!!
Der Sinn meines Lebens ist meine Arbeit, die mir sehr viel Spass macht und mich immer wieder herausfordert, der Umgang mit mir selbst, meine Freundin und seit ca. 1 Jahr das Schlagzeugspielen, was ich nach 20jähriger Pause wieder begonnen habe. Mit dem ehrenamtlichen Helfen wollte es bislang nicht so klappen, habe einfach nichts gefunden, was mir passte und wo ich reinpasste. Aber nichts mit der Brechstange... Ich habe auch so genug Sinn im Leben.
Wir leben natürlich in einer Konsumgesellschaft und die Verführungen sind sehr groß. Das gehört zur freien Marktwirtschaft, denn damit wird Geld verdient und Arbeitsplätze werden dadurch erhalten und somit legitim, und auch demokratisch, denn niemand ist gezwungen daran teilzunehmen. Die Entscheidung wie er damit umgeht bleibt also jedem selbst überlassen, wenngleich es oft nicht so einfach ist den Versuchungen der Konsumwelt zu widerstehen, denn die Manipulationen denen man ausgesetzt ist sind raffiniert inszeniert, wenn auch nicht undurchschaubar. Ihnen zu entgehen tut sich sicher leichter wer seinen eigenen Weg geht oder ihn bereits gefunden hat, also den produktiven, individuellen, kreativen Weg geht, weil er sich dann von vielen Konsumzwängen befreien kann.
Hallo,
Ich bin immer wieder überrascht und freue mich riesig über die Themen über die Sie schreiben. Definitiv, Ihre Internetseite macht Sinn. Ich finde sie inspirierend, unterhaltend und eben "schöpferig".
Mir gefällt die Schöpfer- Konsumentengeschichte. Ich möchte Schöpferin mit vielen schönen Schuhen sein. Unbedingt, und wenn ich die Schuhe selber "schöpfen muss", und auch immer die trendigsten Klamotten, dass muss einfach sein und ist auch sehr kreativ. Diese Trendy-Schöpferin hat Zugang zu einem ganz bestimmten Publikum und kann Inhalte an diese Menschen vermitteln eben weil sie so trendig und ein bischen crazy ist und den Zeitgeist oft schon fühlt kurz bewor er sich manifestiert, Yeh, das Leben ist schön und ver-rückt. liebe Grüsse renata
Sinn ist ein gefühlter Wert, der nicht intellektuell erfahren wird.
Wenn wir den Kopf benutzen finden wir keinen Sinn, finde ich.
Unser Dasein hat einen Sinn - wenn wir kommunizieren, wenn wir unser sein in die Zusammenhänge hineinknüpfen die wir uns immer wieder neu suchen können. Und davon gibt es so viele - diese Möglichkeiten stiften dann Sinn für uns, das finde ich auch, denn diese Kommunikation verknüpft unser Dasein in einen größeren Zusammenhang und nährt unseren Hunger nach Transzendenz: der uns unser Dasein als sinnvoll erfahren lässt. Aber wir stehen uns selber im Wege, wenn wir uns immer wieder fragen, was diese Kommunikation "bringt". Es gibt, finde ich ausser der Polarität aus Konsument - und Schöpfer - einen Dritte im Bunde ist der Buchhalter in uns, der Kosten und Nutzen abwägt und das Dasein sinnlos macht, weil Sinn sich nicht in Kosten und Nutzen aufrechnen lässt.
Ich versuche in dieser Hinsicht mich immer wieder zu erforschen - denn allzu oft gehe ich dem inneren Buchhalter auf die Schliche und dann fühle ich mich sinnentleert.
Sehr geehrter Herr Senfftleben,
seit Kurzem erhalte ich Ihren Newsletter und bin jedes Mal gespannt. Ihre Art, Themen zu behandeln, zu formulieren, Gedanken plastisch und praktisch werden zu lassen, liegt mir sehr. Auch ich glaube, dass die meisten Menschen sich ein sinnerfülltes Leben, dass nicht alles umsonst war, dass Etwas von Ihnen bleibt, sie für Jemanden oder Etwas wichtig waren......wünschen. Ich glaube aber auch, dass Sinn im Leben nicht einfach so entsteht, sondern dass ich Sinn gebe in dem Maß der Bedeutung und des Wertes, den ich den Dingen oder Menschen beimesse. Somit bin ich Schöpfer. Ich glaube, dass uns nur sehr wenig bewusst ist, welche Macht wir damit in unseren Händen haben, unser und das Leben Anderer durch die positive Wertung und Bedeutung,die Chancen die wir Ihnen und uns immer wieder geben, positiver und glücklicher zu gestalten. Herzliche Grüße, Petra
Hallo Ihr Lieben,
an dieser Stelle erstmal ein herzliches Dankeschön an alle Schöpfer dieser Beiträge!
Für mich ist der Sinn meines Lebens glücklich zu sein und meine Familie und Menschen, zum Glücklichsein inspirieren.
In dem ich jeden Tag aufs neue daran arbeite, erfahre ich immer mehr über mich selbst, über das Grössere als ich selbst! Eine wundervolle Entdeckungsreise....
Noch wundervoller ist es die Funken des Glücklichseins zu verschenken, zu teilen !- an jedem Tag , an alle die mir begegnen, auch oftmals wortlos!
Wenn ich nach dem Sinn einer Sache frage, wenn ich hinterfrage , dann bekomme ich auch eine Antwort: manchmal sofort, manchmal später aber immer dann, wenn ich achtsam bin.
Die Frage nach dem Sinn ist für mich wie ein Wegweiser durch das spannende Rätstel meines Lebens.
sich fragen, still zu sein , geduldig sein , sich Zeit lassen für die Antwort, achtsam sein , sich und eigenen Gefühlen vertrauen ...
In allem was um mich geschieht, suche ich nach dem gutem Sinn!
Wege entstehen dadurch , dass man sie geht.
von Franz Kafka
Den Sinn des Lebens findest Du , wenn Du ihn suchst...
Liebe Grüsse
Barbara
dankeschön für Ihre Anregung Etwas, das größer ist, als man selbst...“ !!
was ich oben gelesen habe: NICHTS hat einen Sinn. aha. genau!!!. Ja, so kann man das auch sagen. wenn ich auf einen Ameisenhaufen schaue und vergleiche das Gewimmel mit uns Menschen, so rennen wir genauso durch die Gegend - macht das Sinn?
nein.ganz sicher nein. ein kurzes Leben. Entwicklung. Erhaltung der Art. Beschäftigung.
Da steckt kein Sinn dahinter - wieso auch?
alle die oben aufgezählten sinnstiftenden Maßnahmen sind nur Blendwerk, Selbstbetrug - wozu braucht es einen Sinn? um sich als Teil eines höheren Ganzen zu verstehen?
wir gehören genauso zur Biomasse wie die Hähnchen und Schweine in ihren Mastställen, die Insekten an der Windschutzscheibe, GEnmais und Biotomaten, Stärkekartoffeln und Zuckerrüben, Fische, Vögel und alles andere... wir sind wie die Ameisen.
Endlich.
fertig.
Aus.
P.S wenn es einen schöpfer gibt, dann hat er das so auch gewollt.
Bin leider erst spät dazu gekommen, diesen Newletter zu lesen. Ich fand als einen der besten. Kompliment! Ich dachte, die Frage nach dem Sinn ist verstummt, wo doch heute alles Sinn "macht". Aber das ist eben der Trugschluss. Zuerst muss ich das Größere finden und mich ihm hingeben. Und wenn es wirklich größer ist als ich selbst, kann ich es eben nicht "machen". Die alten Fragen nach dem Sinn des Lebens (Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was soll ich auf dieser Welt?) sind nicht veraltet. Danke für diesen Gedankenanstoß.
Interessant finde ich den Zusammenhang von Sinn und "schöpferisch leben". Ich bin Christ und habe auf die Fragen nach dem Sinn für mich sehr befriedigende Antworten gefunden. Wer allerdings Religion und Glauben nur konsumiert, bleibt tatsächlich im letztlich im Sinndefizit. Deshalb gehören Glaube und Freiheit unbedingt zusammen.
Hallo an Alle,
Sinn des Lebens ist für mich: Spaß zu haben, Glücklich zu sein und dabei niemanden zu Schaden. Schaffe ich dies auf eine ehrliche Weise und aus eigener Kraft - habe ich schon einiges erreicht. Durch probieren finde ich meistens heraus was mir Freude bereitet.
Und ich bin dankbar, das ich in einer Zeit Lebe, wo ich vieles ausprobieren kann - vor allem als Frau!
Viel SPAß und ein schönes Wochenende!