Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer
Von Ralf Senftleben • 7 Kommentare
Ich weiß nicht, ob Sie Ziele oder Träume haben. Vielleicht wünschen Sie sich ja einen besseren Arbeitsplatz oder wollen endlich Ihren Roman schreiben. Oder Sie wollen endlich finanziell auf die Füße kommen. Oder Sie wollen einen Missstand in diesem Land beheben oder die Welt auf andere Art verbessern. Vielleicht möchten Sie sich irgendwann selbstständig machen oder ein eigenes Haus besitzen.
Vielleicht sagen Sie jetzt auch: „Ich habe und brauche keine Ziele“. Dann würde ich Sie aber wahrscheinlich fragen, ob Sie nicht vielleicht doch das Ziel haben,
- gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden,
- eine gewisse finanzielle Sicherheit zu behalten,
- glücklich, erfüllt und zufrieden zu sein
- und überhaupt ein gutes Leben zu leben?
Die meisten von uns haben Träume, Ziele und Wünsche, auch wenn sie oft gar nicht ausgesprochen sind. Und mit unseren Wünschen ist es aber leider manchmal so eine Sache. Ein italienisches Sprichwort sagt:
„Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer“.
Träume zu haben und vielleicht sogar darüber zu reden, ist die eine Sache. Aber auch etwas für die Träume zu tun,… das ist noch mal eine andere Nummer.
Wie sieht das denn bei Ihnen aus?
- Bringt Sie das, was Sie täglich so tun, näher an Ihre Ziele und Wünsche? Tun Sie also regelmäßig etwas für Ihre Wünsche und Träume?
- Oder verbringen Sie Ihre Tage in der “Tretmühle”, mit Dingen, die Ihnen nur wenig bedeuten, während Ihnen langsam die Zeit wegläuft?
Wenn wir unsere Träume verwirklichen wollen, dann müssen wir die Arbeit daran zu einem festen und täglichen Bestandteil unseres Lebens machen. Jeden Tag einen kleinen Schritt. So kommen Sie Ihren Zielen und Träumen immer näher und näher. Und ja, natürlich ist das anstrengender, als sich abends vor die Glotze zu setzen. Aber dafür hat man dann ja auch hinterher ein besseres Leben.
Darf ich Sie hier mit den folgenden Fragen ein bisschen kitzeln:
- Welche Träume, Wünsche oder Ziele haben Sie? Ganz konkret?
- Sind Sie bereit auch etwas dafür zu tun? Wirklich?
- Wann fangen Sie also an, Ihre Ziele aktiv zu verfolgen, indem Sie einen kleinen Schritt nach dem anderen gehen?
- Wie stellen Sie sicher, dass Sie die Arbeit an Ihren Zielen in Ihren Alltag einbauen?
- Was genau ist der erste Schritt?
- Und wann geht es los? Vielleicht sogar gleich heute?
Seien wir ehrlich: Es gibt die Leute die nur reden und es gibt die Menschen, die handeln.
Jetzt ist nur die Frage: Zu welcher Art Menschen wollen Sie gehören?





Danke für den wunderbaren Artikel, den ich nur bestätigen kann. Zwschen unserem Reden - übrigens über Jahre hinweg mit viel Kraft, Geld und Nerven - und dem Handeln, lagen fast 7.000 km.
Heute sind wir angekommen: im Land unserer Träume - Kenia!
Es lohnt sich, an seine Träume zu glauben, beharrlich dran zu blieben und sie irgendwann zu leben.
Gewonnen haben wir viel LEBENS-Qualität und noch mehr LEBENS-Freude, die wir an unsere Gäste weiter geben.
"Only those who will risk going too far, can possibly find out how far one can go!"
T.C. Eliot
Also trauen und schwimmen - es lohnt sich!
Heike
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus denke ich, viele Menschen haben sich selbt in die Handlungssackgassen manövriert. War es mal mangelnder Mut, ein mangelnder Selbstwert und mangelnder Kontakt zu sich selbst, ist es dann die reine Bequemlichkeit, die Dinge nicht zu verändern, die schon lange anstehen. Es könnte tatsächlich die Wahrheit losgetreten werden, dann ist es erstmal aus mit der Bequemlichkeit. Viele stellen sich dem aus Angst gar nicht oder erst bei einer Erkrankung, werden dann dazu quasi gezwungen. Passt zu unserer Erziehung, immer die Schuld anderen zuzuschieben, selbst die Selbstaufgabe macht man ja nur für andere, um die vordergründig nicht zu verletzen. Ein schönes Manipulationswerkzeug hat man da in der Hand, gegenseitiges Stillhalten um dem lieben Frieden wegen! Was soll das noch für eine Gefühlsqualität hervor locken ausser Frust, Verdruss, nichts wert sein,...Ein Urübel ist die innere Selbstwertmaschienerie, die demjenigen gefühlt in dieser Konstellation total begrenzte Handlungsmöglichkeiten geschaffen hat. Oft ist auch noch ein beengter Partner da, der irgendwann mal aufgehört hat, sich zu entwickeln. Frust zu Frust, Schein zu Schein. Was für ein Entwicklungsstau! Jeden Tag wird es mehr! Es ist an jedem selbst, sich von den eigenen Begrenzungen langsam zu verabschieden, und weniger der berechnenden, äusseren Leistungsorientierung als der inneren Begeisterungsorientierung zu folgen. Selbstverantwortung, Mut und Selbstvertrauen braucht es dazu, jeder Moment bietet sich an, damit zu starten! Statt zwischen Reden und Handeln ein Meer zu sehen, kommt mit einem Mal alles in den Fluss, mal schneller, mal langsamer! Ich wünsche es jedem, aus tiefstem Herzen! Schritt für Schritt in mehr innere und folgend äussere Lebensqualität hinein!
Wieder mal ein super Artikel, Danke! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: es funktioniert. Man kann täglich etwas für die Träume tun, man kann die Dinge des Alltags bewältigen... und es bleibt sogar noch Zeit, die Füße hoch zu legen und zu schauen, was in der Glotze läuft! Vermutlich ist das Geheimnis die Reihenfolge der Prioritäten... Und wenn mal ein Tag dazwischen ist, bei dem es NUR um den Alltag geht oder in dem man NUR in die Glotze schaut - auch das gehört dazu. Wichtig ist, dass es insgesamt in die richtige Richtung geht.
LG,
Jacqueline
Hallo,
als ich diese Zeilen las, musste ich lachen, genau diesen Prozess habe ich jetzt bei mir durch und es hat lange gedauert, sehr lange. Was mir jetzt im Nachhinein aufgefallen ist, dass ich die Gedanken vom "Wollen" und "Sollen" in das "IST" gestaltet habe. Verstanden? Also, erst einmal ist der Wunschgedanke ein Wunsch, er ist und bleibt ein Wunsch, er hat an sich keine Energie, um sich zu verwirklichen, sondern er bleibt als Mangelgedanken in unseren Zellen hängen. Nach dem Gesetz der Resonanz zieht Mangel, Mangel an. Das Ergebnis ist niederschmetternd, denn es wird immer mehr Mangelbewusstsein in Ihr Leben treten. Das gleiche gilt für das "Sollen". "Sollen" baut Druck auf und Druck erzeugt Gegendruck. Da geht ja mal gleich gar nichts. Wenn wir aber in das "IST" gehen, dann beschäftigen wir uns so damit, als hätten wir es schon. "Zuerst war der Gedanke" und dann fügt sich alles nacheinander ein.
Hilfreich war für mich auch, anstatt mich zu fragen: "Warum habe ich dies oder jenes nicht", zu fragen: "Was kann ich tun um dies zu bekommen oder zu erreichen. D. h. herraus aus dem "sich im Leid baden" zum "was kann ich tun".
Noch eine letzte Hilfestellung ist die "Ich bin" Energie.
Bilden sie Sätze mit "ich bin", sie werden sehr schnell spüren bei welchen Sätzen sie Wiederstände spüren.
Z.B. "Ich bin grenzenlos" glauben Sie an Ihre Grenzenlosigkeit oder fühlen sie sich begrenzt?
Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Adventszeit und allzeit stimmige Gedanken.
Carmen
Was Carmen schreibt, bringt es auf den Punkt. - Warum? - weil sie bei sich selber bleibt. Denn wir handeln so oft nicht, weil wir zuviele Dinge glauben vorher bedenken zu müssen. *glauben vorher bedenken zu müssen* Ich muss das noch mal wiederholen.
Dies ist kein Aufruf zu ungehemmter Spontanität, sondern das Angebot sich darüber klar zu werden, ob denn wirklich alles perfekt sein muss; oder ist es es mehr LEBEN, auch mal mit BEGEISTERUNG das "Falsche" zu tun.
Oft ist das "Falsche" ja nur das, was gesellschaftlich als falsch bewertet wird.
Bleibt bei euch selbst! - es ist euer Leben!
Hallo zusammen
Meine Träume und die Träume vieler, so weiss ich, bewegen sich in letzter Zeit wieder vermehrt in Richtung "Bescheidenheit leben". Eine Bescheidenheit, die wärmt und das Dasein jeden Moment zu bereichern und erfüllen vermag. Menschlichkeit ist wieder in!
Das Sprichwort „Zwischen dem Reden und dem Handeln liegt das Meer“ beschreibt eindrücklich: Reden ohne inneres Bewegtsein, ohne inneres Handeln, vermag kaum zu bewegen, weder uns selber, noch andere. Beim Lesen des Sprichwortes erinnerte ich mich spontan an folgende Zeilen:
Der eine braucht den Ozean,
um "Wasser" zu begreifen,
ein anderer schaut den Dorfteich an
und spürt schon in sich reifen
Erkenntnis von der gleichen Art
und ist damit zufrieden,
hat er sich doch viel Müh gespart, -
das Maß ist halt verschieden.
Lieben Dank und eine besinnliche Zeit
Edith
Hoi zamme,
es ist schön eure "Erfahrungsbeiträge" zu lesen^^.
Die Lebensbremse Angst hält uns alle in bestimmten Situationen auf was schwächend auf unser ganzes System wirkt, dass heisst auf uns und alle(s) drumherum und wir das Gefühl bekommen `Wenn es so viel Aufwand kostet um es zu erreichen, kann es nicht richtig bzw. wichtig für mich sein`und so verstreicht die Zeit weiter und der Nährboden für unser Wachstum wird sumpfig.
Es kostet immer Mut um Veränderungen in`s Leben zu lassen, lasst euch darauf ein und ihr werdet staunen welch Überraschungen es bereithält.
Auch kann helfen sich in der Natur zu bewegen, Yoga, Power-&Kraftübungen. Mit eurem eigenen Rythmus^^!
Gute und besinnliche Zeit wünscht euch ein Paradiesvögelchen