Bewegen Sie etwas in der Welt? (Mit Audio-Übungsanleitung)
Von Ralf Senftleben • 3 Kommentare
Sind Sie eine gute, inspirierende und positive Kraft in Ihrer Umgebung?
Oha! Was für eine Frage …!?
Lassen Sie mich anders fragen: „Beeinflussen Sie das Leben der Menschen um Sie herum in irgendeiner Weise zum Guten?“
Vielleicht haben Sie sich diese Frage noch nie gestellt. So einfach kommt man ja auch nicht auf die Idee. Dennoch möchte ich Sie heute dazu einladen, sich diese Frage zu stellen. Mehr noch: Ich möchte Sie dazu ermuntern, sich noch mehr zu einer positiven Kraft zu entwickeln. Zum einen, weil es nie genug positive Kräfte auf der Welt gibt. Zum anderen, weil es unserem Leben Sinn gibt. Und nicht zuletzt, weil es uns als Menschen glücklicher und zufriedener macht.
Wollen Sie mehr wissen? Dann hören Sie sich die folgende Übungsanleitung an und machen Sie bitte auch die Übung.
Hier können Sie die MP3-Datei herunterladen (Dafür mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und dann “Ziel speichern unter” anwählen. Es sind ca. 8MB, könnte also etwas Zeit in Anspruch nehmen).





Hallo Ralf,
es war sehr interessant dir zu zuhören. Ich bin ein sehr positiver Mensch, auch mein Gerechtigkeitssinn ist sehr ausprägt. Das führte dazu, das ich einer Kollegin von mir, die gemobbt wurde, zur Seite stand. Ich stand mit meiner Meinung nicht alleine, das Arbeitklima hatte darunter zu leiden. Es gab jeden Tag Auseinandersetzungen, die auch die anderen Kollegen fürchterlich fanden. Nachdem ich ab und an in die Streitigkeiten mit hineingezogen wurde und ich nur noch mit Grauss zur Arbeit ging, dachte ich das es so nicht mehr weiter gehen kann.
Ich beriet mich mit anderen Kollegen, faßte mir ein Herz, meinen Mut und ging zu unserem Vorgesetzten, erklärte ihm den Sachverhalt. Dieser meint, warum wir nicht schon eher etwas gesagt hätten, was ich äusserst positiv empfand. Er zog sich die jeweiligen Personen, zu einem GEspräch heraus, mit dem ERgebnis, das ich nun die A- Karte bei den anderen Kollegen bekam.
Positiv ist, das die Gemobbte nun mit den jeweiligen Kollegen gut zusammenarbeiten kann und sie alle miteinander zurecht kommen, doch nun stehe ich aussen vor. Als Aussenseiter. Schon ungerecht, was?
Ich denke mir, es hat etwas Gutes bewirkt, das ist das wichtigste. Ein paar Kollegen die mir zugetan sind, hab ich auch noch. Also was soll´s. Aber etwas enttäscht bin ich schon. Ich möchte keinen ewigen Dank, den ich hab´s ja auch wegen mir getan. Doch sowas hab ich nicht erwartet.
LG Claudia
Liebe Renate,
irgendwo hast du schon Recht!!!
Die ganzen Querelen hier aufzuzeigen würde den Rahmen sprengen, damit man versteht.
Fakt ist, das ich meine Menschenkenntniss unterschätzt habe. Diejenige, welche gemobbt wurde, kenne ich wirklich schon ewig. Wenn sie gegängelt wurde, konnte sie sich verbal nicht helfen, sie schluckte eine Weile, doch letztendlich weinte sie. Wenn man das immer wieder mit ansehen muß, daß Erwachsene sich aufführen wie kleine Kinder, sich erquicken am Leid anderer und sich eins ins Fäustchen lachen, muß man doch helfen. So dachte ich...... Nenn´mich harmoniebedürftig ;-)
Es war ein schrckliches Arbeitsklima, nun vertragen sich die "Gängler" mit der Gemobbten. Ziel erreicht, oder? Mehr wollte ich ja nicht. Man kann nun in Ruhe arbeiten.
Ich habe gelernt, das manche Menschen immer auf die Seite gehen, von der sie sich Vorteile erhoffen. Die Gemobbte hat die Seiten gewechselt. Man stelle sich vor sie hat mich überschwänglich umarmt und auch noch geküsst (auf die Wange :-)) Da schaudert es mich, wenn ich an die Falschheit denke.
Die Kollegen machen sich ihr eigenes Bild und ich muß mich dabei nicht verstecken, die kennen die Person ja zu genüge.
Ich bin eigetlich nur enttäuscht von mir, das ich mich hab so einwickeln lassen.
Und um auf das Thema von Ralf zurück zukommen, ich weiß nach dieser Erfahrung nicht ob ich wieder helfen will.
Das macht mich traurig, denn nur wenn man gegenseitig füreinander einsteht und sich gegenseitig hilft, ist das Leben doch viel leichter.
Doch was wenn das Vertrauen auf sich selbst und zu den anderen angekratzt ist?
LG Claudia
Nanu, wo ist den nun Renate´s Kleinmädchen- Vers hin?
LG Claudia