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Regelmäßigkeit ist unser Freund

Von Ralf Senftleben16 Kommentare

Was macht einen Menschen erfolgreich, gut organisiert, charismatisch glücklich, zufrieden, gelassen oder reich? Antworten auf diese Fragen gibt es in unzähligen Büchern, Seminaren und sogar auf der ein oder anderen Webseite ;-) Die Antworten nutzen uns aber leider nicht viel, wenn wir sie nicht regelmäßig anwenden und zu einer fest verankerten Angewohnheit machen.

Gut organisierte Menschen sind z.B. nicht deswegen gut organisiert, weil sie einmal pro Woche ihre Aufgaben planen. Nein, sie tun es regelmäßig jeden Tag. Oder ein schlanker Mensch ist nicht deswegen schlank, weil er einmal eine Diät gemacht hat. Nein, er ernährt sich regelmäßig und dauerhaft gesund.

Viele denken, dass es unsere größeren Entscheidungen sind, die unser Leben bestimmen. Ich sehe das anders. Für mich sind es die kleinen Dinge, die wir regelmäßig tun, die unser Leben zu einem angenehmen oder eben zu einem weniger schönen Ort machen.

Das Gute daran ist: Die größeren Entscheidungen lassen sich oft nicht mehr rückgängig machen. Aber Sie können heute damit anfangen, die Dinge zu ändern, die Sie regelmäßig tun und damit Ihrem Leben eine neue Richtung geben.

Stellen Sie sich mal Folgendes vor:

Was könnten Sie regelmäßig tun, um Ihr Leben schöner, erfüllter, besser und angenehmer zu machen?

Wenn Sie Ihr Leben ändern möchten, können Sie heute damit anfangen. Heute könnte der erste Tag einer neuen, wunderbaren Gewohnheit sein, die Sie in Zukunft noch glücklicher und zufriedener macht.

  1. Julie schreibt am 3. November 2006 um 16:43

    hm, ich denke, mit Regelmäßigkeiten ziehen auch leicht Gewohnheiten ein, die das Erfahrungspotential enorm einschränken können. Geht es jemanden schlecht, steckt er in einer depressiven Phase oder dergl. sind wiederkehrende Rituale sicher, eine Orientierung um nicht vollendts den Halt zu verlieren, oder ihn wieder zu finden, ansonsten aber sollte man so viel wie möglich, von dem was mann immer wieder tut, auch immer wieder anders tun, das ist interessant, spannend und macht Spaß. Es kommt wohl nicht so sehr darauf an, dass ich mir überlege was ich tu, sondern hinsehe, wie ich etwas tu. Jeder Fingerzeig und jedes Wort kann eine Freude für den einen und ein Fluch, für den anderen sein. Aus mir selbst heraus, authentisch zu agieren, ist mein persönliches Rezept für's Glücklichsein.
    Dinge erhalten zu wollen, kann leicht umschlagen in "nicht verlieren wollen" und dann wird aus der ganzen Sache ein Krampf und der Verlust ist vorprogrammiert. Ich mache mir lieber wirklich intensiv bewusst, dass alles Schöne, das zu mir kommt, auch wieder gehen darf, es darf sich immer wieder alles verändern.

  2. Ralf Senftleben schreibt am 5. November 2006 um 13:51

    Julie, es kommt natürlich drauf an, sich seine "Regelmäßigkeiten" bewusst und achtsam auszusuchen.

    Und auch aus mir heraus und authentisch zu agieren, ist eine Sache, die nur Sinn macht, wenn ich sie regelmäßig tue :-)

  3. Yvonne van Dyck schreibt am 5. November 2006 um 15:10

    lieber Ralf,
    und wieder ein super Newsletter und dein Thema merk-würdig! Regelmäßig in die Richtung denken, in die man wirklich möchte, das wahr zu nehmen, was einen erfüllt

    und die anderen Regeln mäßigen ;)... zb. die der schlechten Gewohnheiten, die uns beschränken: Sorgenrituale, Horrorszenarien malen, Negativmagnete zu haben usw...

    sich und anderen regelmäßig gutes tun .. OH JA!

    regelmäßig tut ihr das lieber Ralf und liebe Tanja!
    danke euch dafür

    Yvonne (van Dyck)

  4. Ulli schreibt am 5. November 2006 um 15:13

    Na, regelmässig ZZL lesen ;-)

    und wichtig: stetig Unliebsames weglassen und am besten durch Liebsames ersetzen - ganz achtsam.

    Gruzz,
    Ulli

  5. Maya schreibt am 5. November 2006 um 15:47

    Ja ja, die Regelmässigkeit...;-) Danke für die Ideen und Tipps.
    Ich finde, es ist viel wahres dran, an der Regelmässigkeit. Ich habe in meiner Ausbildung zum NLP-Master/Coach auch "Energieschutzübungen" gelernt und habe sie zu Beginn nur dann angewandt, wenn's mir nicht so gut ging. Seit ich diese jedoch konsequent jeden Morgen (so als kleines Morgenritual) durchführe, spüre ich, dass das was hilft. Das gleiche gilt für Selbsttrance. Zur Zeit bin ich in Ausbildung zum NLP-Hypno-Coach und seit ich wirklich jeden Tag eine Selbsttrance mache, bin ich ausgeglichener, als vorher. Die Trance ist mal kürzer, mal länger, mal intensiver, mal weniger - je nachdem wieviel Zeit ich mir nehme und was mir grad so alles durch den Kopf geht. Doch ich spüre nun deutlich, dass mir was fehlt, wenn ich's nicht mache.

    Liebe Grüsse
    Maya

  6. ana schreibt am 5. November 2006 um 17:45

    Ich bin begeistert von diesem Artikel, er verdeutlicht noch einmal, dass es an uns liegt wie unser Leben aussieht oder aussehen könnte. Alles was man hierfür tun muss ist sich in ruhe Zeit nehmen und genau überlegen was einem wichtig ist. Mein Problem ist da nur, dass mir sehr sehr viele Dinge auf einmal gleich wichtig sind. Und wenn ich mir konsequent, jeden Tag, Zeit für alles nehmen würde, dann reicht ein Tag leider nicht aus.
    Aber ich versuche das Beste daraus zu machen.

    Liebe Grüße

  7. Kirsten Erlenbruch schreibt am 5. November 2006 um 18:20

    Bewusster durchs Leben zu gehen, sich bewusster mit den Mencshen und Dingen zu beschäftigen, die uns wichtig sind, hebt uns schon in kürzester Zeit auf eine höhere Ebene.

    Wir bekommen eine andere Schwingung. Und das wiederum führt dazu, dass wir mehr von dieser neuen Schwingung anziehen, will heißen mehr von den Dingen, die uns angenehm und wichtig sind.

    Eine einfache und wenig zeitintensive Methode, ist sich in Dankbarkeit zu üben. Dankbarkeit für das, was wir alles haben, für das, was gut ist in unseren Leben.
    Stecken Sie sich einfach einen kleinen Stein in die Hosentasche. Immer wenn Sie in die Hosentasche greifen und den Stein fühlen, seien Sie für etwas in Ihrem Leben dankbar. Da kommt ganz schön was zusammen an einem Tag. Und es kostet nur wenig Zeit.
    Abends leeren Sie ihre Taschen, nehmen den Stein heraus, bedanken sich für den vergangen Tag und am nächsten Morgen geben Sie den Stein wieder in Ihre Tasche.

    Sie werden schon bald erleben, wie viel sich in Ihrem Leben durch diese kleine, einfach Übung verändern wird.

    Herzliche Grüße und eine wundervolle Woche
    Kirsten Erlenbruch

  8. Martina schreibt am 5. November 2006 um 18:49

    Lieber Kirsten,

    ich finde deinen Beitrag genial!

    Die Idee mit dem Steinchen in der Hosentasche hat mich total überzeugt. Danke für diesen Denkanstoß!

    LG Martina

  9. Nils schreibt am 5. November 2006 um 22:13

    Sehr anregender Artikel! Einen Hinweis will ich hier noch dazu hinterlassen.

    Ich erlebe es in Seminaren immer wieder, dass sich die Teilnehmer eine Menge Veränderungen für die Zukunft vornehmen. Meist überfordern sich die Menschen damit und in kürzester Zeit ist alles wieder beim Alten.

    Aus Erfahrung rege ich dann an, dass sich jeder erstmal maximal drei Veränderungen vornimmt. In der Regel bedeutet eine Veränderung auch eine Änderung meiner Gewohnheiten. In vielen Fällen fällt mir das leichter, wenn ich erstmal eine Gewohnheit verändere und diese "neue" Gewohnheit auch wirklich zu einer wird. Erst dann nehme ich die nächste Veränderung in mein Leben auf.

  10. KNKASB schreibt am 6. November 2006 um 07:30

    "Was würde es in Ihrem Leben für einen Unterschied machen, wenn Sie sich jeden Tag 20 Minuten ganz in Ruhe hinsetzen, sich entspannen oder wenn Sie meditieren würden."

    Ich glaube dieser Satz von Ralf konsequent jeden Tag angewandt, würde bei mir eine sehr große Veränderung auslösen. Ich bin eigentlich immer am Dauerdenken. Wenn ich es schaffen würde, einmal 10 Minuten an nichts zu denken, dann wäre das toll.

    Das mit dem Stein ist auch eine gute Idee. Allerdings finde ich es nicht nötig, einen Stein in der Hose mitzunehmen. Man kann sich als Stein aus seien Hausschlüssel oder einen anderen beliebigen Gegenstand in der Hose denken. Immer wenn diesen berüht, kann man sich für etwas bedanken.

    Ich denke Dankbarkeit ist sehr wichtig. Denn ich fühle mich oftmals im Leben gereizt und beschissen, weil ich unzufieden bin,obwoh es mit materiell an nichts wichtigem fehlt. Nur weil es mal wieder an der Uni usw. nicht gu gut läuft, bräuchte ich mich nicht so zu beschweren und beschissen fühlen... Man sollte auch ein Polianna - Denken haben

  11. Benicia Bloom schreibt am 6. November 2006 um 08:55

    All das ist bekannt und unzählige Versuche habe ich schon gestartet, diese Regelmäßigkeit in mein Leben zu bringen. Aber leider hat mir dieser innere Schweinehund immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ganz nach dem Motto "verschiebe nicht auf morgen, was Du auch übermorgen erledigen kannst".
    Für Tipps zum erfolgreichen Kampf gegen dieses übermächtige Ungetüm wäre ich sehr dankbar.

    LG
    Benicia

  12. Hagen schreibt am 6. November 2006 um 09:02

    Konsequenz und Regelmäßigkeit sind mit die wichtigsten Waffen zum persönlichen Erfolg und damit für ein zufriedenes Leben. Damit aber die Regelmäßigkeit nicht zur Betriebsblindheit führt, muss man auch regelmäßig seine "regelmäßigen Aktivitäten" hinterfragen. Somit entsteht das Dreigespann:

    Konsequenz - Regelmäßigkeit - Hinterfragen.

    Es sind niemals 100 Regeln, die zum Erfolg führen,
    sondern nur eine Handvoll konsequent und regelmäßig angewendet. So leicht gesagt, so schwer getan.

    Deshalb mein Tip:
    Fange nicht mit einer Sache an, wo Du Dich jeden Tag immer wieder überwinden must, diese zu tun. Suche eine Sache, die Dir Spaß macht und einen Zeitpunkt der dazu passt.
    Ich z.B. gehe seit 2 Jahren jeden Morgen mit meinem Hund spazieren. Da ist es so leicht, mit Hilfe des iPod Englisch zu lernen; mal Vokabeln, mal 'ne Kurzgeschichte usw.usw.

    Uns allen Freude am Leben und Freunde fürs Leben
    Hagen

  13. Monika schreibt am 6. November 2006 um 12:03

    Hallo Benicia,

    auch mein Schweinehund ist besonders erfolgreich, aber ich habe ihn ausgetrickst durch das Anhängen von Kleinstveränderungen an eine bereits vorhandene Gewohnheit, wie z.B. Zähneputzen, Frühstücken, Abendessen ... Im Laufe der Monate habe ich mir so Einiges angewöhnt, wofür ich sonst nie Zeit hatte oder keine Lust drauf: einen Tagesplan erstellen, Tagebuch schreiben, Wäsche waschen und aufhängen, eine Ölziehkur machen. Was auch gut funktioniert, ist: das angestrebte Ziel minimieren, also nicht täglich 1/2 Stunde Joggen wollen ohne Vorübung, sondern täglich 5 Minuten spazierengehen oder 3 Minuten ... Das Kleine täglich getan, führt in 21 Tagen dazu, es gerne regelmäßig weiterzutun, aus dieser Gewohnheit heraus kann man sich dann steigern zu dem was man ursprünglich wollte. Vielleicht fällt einem aber auch was Besseres ein beim Spazierengehen als Joggen ;)
    Was auch ganz wichtig ist: sich selbst auf die Schulter klopfen für jede erfolgreiche Wiederholung der Gewohnheit, auch wenn es ein noch so kleiner Schritt ist.

    Viel Erfolg und viel Vergnügen beim Verändern
    Monika

  14. Monika schreibt am 8. November 2006 um 13:43

    Gerade in der heutigen Zeit finde ich es ganz wichtig das jeder für sich selbst etwas gans besonderes findet in dem er Kraft schöpfen kann.Ich selbst nehme mir jeden Tag mindestens
    5 bis 10 Minuten Zeit für mich, zünde mir eine Kerze an, habe
    bestimmte Musik die dazu läuft, setze oder lege mich zurück und horche in mich hinein.Sollte ich einen Tag mal keine Zeit dafür finden summiere ich sie auf den nächsten Tag. So wird mir jedes ungute Gefühl bewußt und ich kann drauf eingehen und Dinge Zeitnah ändern.Ich mache das seit Jahren schon so und merke immer wieder das ich viele Tage dabei die Musik und den Blick ins Kerzenlicht genießen kann, so gehe ich freudig in den nächten Tag.

  15. Benicia Bloom schreibt am 9. November 2006 um 10:17

    Vielen Dank für die tollen Tipps. Ich werde alle als Inspiration verwenden und mit "Babyschritten" mehr Regelmäßigkeiten in mein Leben bringen.

  16. Alice schreibt am 9. November 2006 um 20:46

    Regelmäßigkeit ist unser Freund - sehr inspirierend und hilfreich, um seinem Leben ein Profil zu geben.