Warum tun wir oft nicht, was gut für uns ist?
Von Ralf Senftleben • 18 Kommentare
Heute steht jedem von uns so viel Wissen zur Verfügung wie niemals zuvor. In den Buchläden stapeln sich die Bücher über Erfolg, Glück und Zufriedenheit turmhoch und auch im Internet finden Sie Tipps ohne Ende – z.B. bei uns
Manchmal bekommt man schon richtig ein schlechtes Gewissen, weil man weiß, was man alles von dem Wissen und den Tipps nicht umsetzt, obwohl es schlau wäre. Aber wir können natürlich nicht alles umsetzen. Erstens passt ja nicht jeder Tipp zu unserer Persönlichkeit oder zu unserer Situation. Und zweitens wäre unser Leben auch ziemlich anstrengend, wenn wir alles tun würden, was in Büchern steht oder was uns Experten raten. Mal abgesehen davon, dass 2 Experten ja auch oft gerne genau Gegensätzliches empfehlen.
Aber in diesem ganzen Lebenshilfe-Wust gibt es immer Perlen, also die Tipps und Ideen, bei denen wir sofort denken:
"Das ist es. Das ist die Richtung. Wenn ich das tun würde, würde das mein Leben deutlich besser, schöner und einfacher machen."
Und ganz oft bleibt es bei dieser Erkenntnis und wir gehen zum Tagesgeschäft über.
Mist. Chance verpasst.
Woran liegt das eigentlich? Warum machen wir es uns selbst so schwer?
Ich glaube, zum einen haben die meisten von uns grundsätzlich ein kleines, eingebautes Abwehrprogramm gegen "Veränderungen" laufen. Neulich habe ich gelesen, dass das evolutionsbedingt sinnvoll ist und unser Überleben sichert.
Aber ich glaube, das allein ist es nicht. Dazu kommt in meinen Augen noch, dass viele Tipps und Ideen so allgemein formuliert sind, so dass man zwar eine ungefähre Vorstellung hat, was zu tun ist, aber eben nicht genau.
Wenn wir diese Tipps für uns nutzen wollen, müssen wir Sie also erst für uns nutzbar machen, indem wir den allgemeinen Tipp in eine ganz konkrete, auf unsere Situation zugeschnittene Handlungs-Anleitung übersetzen, die wenig Spielraum für Ausreden lässt.
"Im Wald joggen gehen" ist einfach zu allgemein.
Aber schauen Sie sich den folgenden Plan an:
In den nächsten 4 Wochen jeden Montag und Donnerstag morgens um 8:00 Uhr im Wald laufen gehen und zwar:
- in Woche 1: 4 X 5 Minuten mit 2 Minuten Gehpause dazwischen
- in Woche 2: 4 X 7 Minuten mit 2 Minuten Gehpause dazwischen
- in Woche 3: 5 X 8 Minuten mit 2 Minuten Gehpause dazwischen
- in Woche 4: 6 X 10 Minuten mit 2 Minuten Gehpause dazwischen
Und wenn es regnet, hüpfe ich dafür um 8 Uhr für 30 Minuten auf dem Trampolin.
Das ist ein Plan, bei dem man weiß, was wann genau zu tun ist. Mit einem Plan wird aus einem gutgemeinten Wunsch oder einem "Ich sollte mal…" ein wirkliches Ziel. Wenn wir einen Plan haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass wir einen Tipp auch wirklich in die Tat umsetzen.
Und wenn bei einer Idee oder einem Tipp in einem Buch oder in einem Seminar kein Plan geliefert wird, dann müssen wir uns eben selbst einen konstruieren.
Und dabei helfen Ihnen die folgenden Leitfragen. Wenn Sie also in Zukunft auf einen Tipp oder eine Erfolgsstrategie stossen, die Ihnen sinnvoll erscheint, dann stellen Sie sich einfach die folgenden Fragen und schon haben Sie einen Plan:
- Was will ich mit diesem Tipp oder dieser Idee in meinem Leben erreichen? Was ist mein Ziel? Was sind die konkreten Vorteile, wenn ich diesen Tipp oder diese Idee in meinem Leben anwende?
- Was sind die nächsten 3-7 kleinen Schritte, um diesen Tipp in die Tat umzusetzen?
- Was genau tue ich wann genau und wie oft genau und wie lange genau und mit wem genau?
- Was kann ich jetzt sofort tun, um den ersten Schritt zu beginnen, um diesen Tipp umzusetzen?
- Für Fortgeschrittene: Welche Stolpersteine kommen mir dabei vielleicht in den Weg und wie kann ich diese Stolpersteine aus dem Weg räumen?
- Für noch weiter Fortgeschrittene: Welche Stolpersteine könnten mir beim Beseitigen der Stolpersteine in den Weg kommen und wie kann ich diese umgehen?
- Für die ganz Harten: Welche Gründe gibt es für mich, diesen Tipp nicht in die Tat umzusetzen und will ich es dennoch tun, weil es mir wichtig ist?
Nutzen Sie diese Leifragen, um sich einen Plan zu konstruieren, mit dem Sie einen Tipp in die Tat umsetzen können. Denn mit einem Plan kommen Sie viel leichter über die Phase des "Ich sollte einmal…" hinaus.





Sehr geehrter Herr Senftleben, herzlichen Dank für die "Perle". Ich habe eine NLP-Ausbildung gemacht, doch ab und zu geht mir doch ´mal eine Perle verloren, wenn das Leben ´mal nicht ganz so leicht scheint, wie z. B. nach einer Trennung von einem lieben Menschen, da ist es gut sich wieder auf das Wesentliche, die eigentlichen Ziele zu konzentrieren.
Herzlichen Dank und Ihnen weiter viele "Perlen" in Ihrem Leben
Hallo,
die Idee gefällt mir sehr gut. Als Anregung:
sie läßt sich sicherlich ziemlich leicht in die download Tages-/Wochen-/Monatsformulare integrieren
... und wenn nur als Hinweis in Form eines weiteren Kästchens zum ankreuzen.
p.s. ich nutze den Wochenplan regelmässig
Ha!! Erwischt!! Und zwar mich!! :-)
Ich habe - teilweise aus privaten, aber auch aus beruflichen Gründen - mehrere Meter Bücher in den Regalen, die sich mit Wie-man-es-(richtig)-macht-Empfehlungen zu tun haben.
Dabei kommt genau das zum Vorschein, was Sie hier ganz richtig beschreiben: Zwei, drei, vier Autoren = zwei, drei, vier gegensätzliche Meinungen.
Jeder hat nun einmal so seine eigenen Lebenserfahrungen und Sichtweisen, mit denen er die Welt - genauer: seine Welt - betrachtet.
Herr Senftleben, ich finde es schön, daß Sie sich diese Gedanken gemacht und diese hier veröffentlicht haben. Ich Leitfragen finde ich sehr gut anwendbar.
Ich neige auch hin und wieder dazu, Ziele, Vorhaben und Termine etwas unklar zu formulieren oder festzulegen. Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, warum ich dies tue. Die Antwort war - zumindest für mich - verblüffend: Eigentlich wollte ich diese Ziele nicht erreichen, diese Vorhaben gar nicht umsetzen, diese Termine überhaupt nicht wahrnehmen.
Aber warum habe ich sie dann notiert?
Ich denke, in dem Moment, in dem ich diese Notiz in meinem Kalender "versenkt" habe, fand ich den Gedanken daran ganz toll und mich begeisternd. Als es aber um die konkrete Umsetzung ging, war diese tolle Begeisterung dafür verflogen. Es waren also "Es wäre schön, wenn..."- oder "Ich sollte mal..."- oder "Das wäre es doch eigentlich..."-Vereinbarungen mit mir. Es war kein "Ich mache das jetzt. Und zwar soundso."-Streben damit verbunden.
Seitdem ich mir dessen bewußt bin, achte ich sehr genau darauf, ob ich mich beim exakten und konkreten Definieren des Zeitpunktes (Start) und der benötigten Dauer (Bearbeitungszeit) "herummogeln" will. Merke ich dies, frage ich mich sofort, ob ich das Ziel wirklich erreichen will, ob ich das Vorhaben tatsächlich angehen möchte, ob ich diesen Termin ernsthaft wahrnehmen werde. Kommt dann kein klares "Ja!" aus meinem Inneren, streiche diese Einträge sofort wieder.
Wenn ich schon nicht mit dem Herzen dabei bin, werde ich es auch nicht umsetzen. Dann kann ich es auch gleich lassen, mich damit zu beschäftigen. Es ist dann - für mich - besser, mich auf die Dinge, Ziele und Termine zu konzentrieren, bei denen ich mit dem Herzen, also aus innerer Überzeugung dabei bin.
Hallo,
der Plan mit dem Joggen ist ne prima Idee. Wenn dabei sogar im 5 Min Takt angefangen wird finde ich das sehr gut. Dazu paßt allerdings nicht die Anweisung, bei Regen ne halbe Stunde auf dem Trampolin zu springen.
Trampolinspringen strengt die Muskulatur mehr an, als normales Joggen, sollte nach dem was ich an Infos im web gefunden habe nur rund die Hälfte der Zeit dauern.
Grüße und gutes Gelingen
Maya
....weil wir es einfach nicht tun !!
Weil wir anfangen zu denken, zu analysieren, zu erklären. Bevor wir anfangen, ist das vermeintliche Ziel/ Ergebnis schon zerdacht und zerklärt worden.
Weil schon der " Worst Case "- Fall zumindest angedacht wurde - kann ja nicht schaden. Denn egal, wie die Sache ausgeht, den Pfad haben wir energetisch auch schon geebnet und wir bekommen zumindest immer Recht. So oder So. -
" Hab ich es doch schon vorher gewusst ."
Versteht man das unter erfolgsorientiertem Denken ??!! -
Wir verstricken uns im linearen Denken. Das Leben ist aber chaotisch und nur durch extreme Selbstbeschränkung vorherbestimm-und manipulierbar. Halt Stopp ! " Manipulilerbar ?" Wollen wir manipulierbar sein ?"
Aber gut: Machen wir einen Plan für ein erfolgreiches glückliches Leben und haken dann a), dann b), dann c)...etc, ab. Bei k) sind wir schon etwas erfoglreich und glücklich, bei r) sind wir schon auf dem richtigen Weg, bei x), y),z) haben wir unser Glücksziel erreicht, wenn wir alles so gemacht und nicht gemogelt haben.
Warum nicht gleich so.
Leben wie ein "Beamter". Wer sich bewegt, verliert !
Aber das Leben ist doch ein dynamischer Prozess.
DAS ZIEL gibt es doch gar nicht, denn dann würden wir doch unsere Entwicklung einstellen. Lebensziele sind doch eh nur Zwischenetappen innerhalb unseres lebenslangen Entwicklungsprozesses. Ziele kommen und gehen, werden erreicht oder auch nicht. Alles bringt uns weiter, solange wir uns auf unser Gefühl verlassen und uns nicht nur konditionierten Beurteilungssystemen unterwerfen.
Also, warum es nicht einfach mal tun. LEBEN !!
Liebe Grüsse
Balancer
....ich habe auch noch einmal im WEB nachgeschaut. Alternativ zum Laufen ist ultimativer Sex auch noch eine Möglichkeit.
Aber auch hier hilft es, vorher den Kopf frei zu machen und es zu nehmen, wie es kommt. Wenn es denn kommt.
Die Antwort von Balancer gefällt mir sehr gut.
Chaos regiert das Leben. Früher hatte ich mir auch Ziele zurechtgelegt und versucht sie zu erreichen. Je mehr ich es versucht hatte, um so mehr Engergie brauchte ich und wurde am Ende meistens dafür "bestraft". Erreicht habe ich bisher keines dieser Ziele. Täglicher Broterwerb und Familie mit Kindern kosten Zeit und Kraft. Ständig funkt was anderes dazwischen. Wo bleibt die Regeneration, wenn man selbst nicht so ein/e "Power-Mann/Frau" (gesund und vor Kraft strotzend) ist.
Das mit dem Chaos ist schon richtig. Determinismus betrachte ich eher als Auslaufmodell.
Übrigens geht es den Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ebenso wie mir.
Seit ich mir keine Ziele mehr setze und mehr auf meine individuellen Bedürfnisse achte (grins: ist vielleicht auch ein Ziel), geht es mir besser. Daraus ergibt sich manchmal ein ungeplantes Potential an Möglichkeiten im kleinen Rahmen.
Ich habe aber noch ein Kommentagr zu unten genannten Thema abzugeben:
Was sind meine Stärken? Welche Berufe stehen mir offen? Wie finde ich einen Beruf, der wirklich zu mir passt?
Für jemanden wie mich, der das liest, der fühlt sich desolat. Ich bin 48 Jahre alt, habe einen Sohn, 17 Jahre, auf dem Gymnasium, der studieren möchte. Bekomme kaum Unterhalt und bin froh, dass ich einen Ganztagsjop habe, der uns ernährt. Soll ich wirklich in mich gehen und mich fragen wo liegen meine Stärken? Welcher Beruf steht mir (noch) offen? Und mich drauf einlassen einen Beruf zu suchen, der wirklich zu mir passt. Ich finde das in meiner Situation hirnrissig.
Meiner Meinung nach, sollte diese Art von Sprüchen, solche Aufforderungen hier nicht angezeigt werden. Sie fördern die Unzufriedenheit.
Folgendes habe ich dagegenzuhalten:
Zufriedenheit ist Einstellungssache:
Wenn Sie also genug zu essen haben,
über auch noch so bescheidene finanzielle Mittel verfügen,
eine geheizte Wohnung haben,
Kleidung zum Anziehen haben,
gesund sind und lesen können,
dann stehen Sie wahrscheinlich auf der Sonnenseite des Lebens.
Ich glaube auch, dass man sich solchen Zielen und Listen erst dann widmen kann, wenn die Existenzbedürfnisse befriedigt sind und - es stimmt leider heute immer mehr - ab 40 sind auch die Chancen auf eine berufliche Veränderung nicht mehr so toll. Wenn man erst mal ein Jahr arbeitslos war und nur Absagen bekommen hat, dann nach Hartz IV rutscht, alles, was man sich in vielen Jahren erarbeitet hat aufgeben muss, ist man in dieser Gesellschaft leider immer mehr abgeschrieben. Wir können sicher vieles verändern, aber allmächtig ist keiner und es war schon immer wichtig und wird es auch immer bleiben, dass eine entsprechende Politik dafür sorgt, dass die Chancen wieder ausgeglichener sind und der Neoliberalismus endlich ein Ende findet.
Diese Tipps zur Zielverfolgung kenne ich aus einem Seminar zum Thema Projektplanung. Sehr schnell war mir klar, dass diese Punkte nicht nur in der Berufswelt sondern auch im Privaten sehr hilfreich sein können. Ein Ziel klar benennen, feste Zeitpunkte setzen ist unerlässlich, um den Erfolg messbar zu machen. Und nicht nur Stolpersteine sollten eingerechnet werden, sondern sich auch auf der Zeitlinie Meilensteine setzen ist wichtig, um zu sehen, dass es voran geht. Doch muss man jedes Vorhaben projektieren? Kommt da die Kreativität nicht zu kurz? Ist so viel Reglementierung gesund? Es gibt Sachen, die ich minutiös plane, aber es gibt auch immer Phasen, in denen ich einfach nur in die Sterne gucke.
Susanne, dein letzter Satz bringt es für mich sehr auf den Punkt.
Ziele zu setzen/ Planung und "einfach nur leben" ist für mich kein Gegensatz, sondern diese beiden Dinge passen für mich wunderbar zusammen.
Ziele zu setzen und unsere Kräfte auf das zu bündeln, was uns wichtig ist, hilft uns, mehr von dem zu bekommen, was wir uns wünschen. Und in die Sterne zu schauen ist auch schön.
Aber das ist kein Entweder-Oder, so wie es viele empfinden.
Denn Ziele zu setzen heisst nicht, dass ich auf dem Weg dahin das Leben nicht leben und nicht genießen kann.
Es geht beides gleichzeitig. Ich mache es auf jeden Fall so und liebe mein Leben. Ich bin ein großer Ziele-Setzer und Planer. Und ich bin auch ein großer Genießer des Lebens :-) Das ist kein Widerspruch. Kein Entweder-Oder.
Vielleicht könnte man auch so sagen: Aus Stolpersteinen, die mir in den Weg gelegt werden , kann ich eine Treppe nach oben bauen.Also Ziele nicht aus den Augen verlieren, aber immer langsam und der Reihe nach und nicht mit aller Gewalt. Denn was wir in unsern Gedanken besitzen, macht sich bereits auf den Weg zu uns.
So nun baut Treppen aus euren Stolpersteinen
Liebe Grüsse
Deja
Es stimmt, ein Plan hilft auch mir immer, meine Ziele besser und stressfreier zu erreichen. So habe ich mir in den vergangenen Jahren angewöhnt, mindestens eine Woche vor jedem Urlaub eine "to-do-Liste" anzulegen. Seither läuft auch der letzte Arbeitstag entspannt ab.
zu "Aber schauen Sie sich den folgenden Plan an: ..."
Wenn ich diesen Plan sehe, bekomme ich das kalte Grausen.
Das ist nicht ge-plant, das ist ver-plant!
Warum?
Der ist zu perfektionistisch, um überhaupt durchgeführt werden zu können und bietet damit erhebliche Möglichkeiten zur Unzufriedenheit.
Planen ja, aber so nicht!
Martin, aber jede Art von Verbindlichkeit und Selbstverpflichtung bietet doch "erhebliche Möglichkeiten zur Unzufriedenheit".
Wer sich ein Ziel setzt setzt sich auch der Gefahr aus, das Ziel zu verfehlen.
Soll ich mir deswegen keine Ziele mehr setzen, weil ich scheitern könnte?
Und soll ich nicht mehr konkret planen, weil ich den Plan verfehlen könnte?
Nebenbei gesagt finde ich den Plan von oben gar nicht zu perfektionistisch. Er ist nur klar und konkret und verbindlich. Und ein guter Plan sollte genau so sein, weil er sonst zu viele Spielräume für Ausreden und Aufschieberitis lässt.
Das ist eben ein ganz normaler Plan, wie ihn dir jeder Lauftrainer erstellen würde, wenn du anfangen würdest zu laufen.
Aber dein Einwand bringt mich auf eine wichtige Ergänzung. Jeder muss seine eigenen Pläne aufstellen, mit denen er sich wohl fühlt und von denen er sich nicht überfordert fühlt.
Ich finde,es ist im Leben wichtig überhaupt einen Plan zu haben!
Dabei sind die Ziele zwar auch wichtig,aber ich muß mir überlegen,wie ich sie erreichen will.
Stelle ich dann fest,dass ein Plan nicht funktioniert hat,
--- warum auch immer--- habe ich die Chance mir einen neuen Plan zu überlegen.
Ich glaube,ein schlechter Plan ist besser,als gar kein Plan.Einen schlechten Plan kann ich immer noch ändern und verbessern,aber ich habe einen Leitfaden und eine Richtlinie.
Liebe freundin, dein kommentar kommt mir aus dem Herzen. leider habe ich erst heute Zeit mich einzuklinken. Denn ich habe Gott sei Dank viel zu tun.Und genau dieses war nicht immer so. Ich hatte zwar immer viel zu tun, aber ich war nicht immer glücklich darüber.Heute segne ich unsere Gäste und das Geld das ich damit verdiene, und gönne mir dann etwas sehr wertvolles,nämlich zeit zum geniesen.Und zeit um den Mnschen meine zeti zu schenken . Darum gebe ich dir vollkommen recht, das man so manches mal erst die Arbeit die man hat azeptieren soll als das was es ist.Meine Astrologin sagt immer ganz klar. Der Schornstein muß rauchen.Bloß wie der Rauch ist hell oder dunkel, das können wir bestimmen mit unserem Bewußtsein. Erst als ich gelernt habe meine Arbeit als das was esist,nähmlich als Existensgrundlage und nicht als mein Leben zu sehen, ging es gut.
Ich kann heute erst auf dieses Thema eingehen, aber was Norbert schreibt(v.09.06.08) - trifft voll und ganz auf mich zu. Ich lese alles was das Leben lebenswerter macht und noch vieles mehr, die Gesundheit fördert usw. und stimme dem meist vorbehaltlos zu - doch und nun kommt's die Umsetzung dessen was ich anstrebe und was in mir völlige Einsicht auslöst und in Gedanken ich alles ausübe - nur leider nicht wenn's drauf ankommt. In Gedanken renne ich um die ganze Welt und in Wirklichkeit nur bis zu meiner Arbeit und zurück (und selbst da benutze ich mein Auto). Merkwürdig, dass man in Gedanken alles kann - nur nicht im wirklichen Leben. Ich nehme mir seit einem halben Jahr vor z.B. in ein Fitnessstudio zu gehen, italiensich zu lernen (ich liebe diese Sprache), einen Literaturkreis zu gründen u.v.m., aber das exestiert leider nur in meiner Phantasie, dass ich dieses eines Tages tun werde, ob es wirklich dazu kommt, keine Ahnung. Ich glaube es fehlt mir ein passendes Gen, welches viele Menschen haben - nur ich nicht, oder?
Vielleicht muss man sich einfach selbst struktuieren und seinen Tagesablauf, um nicht ständig in irgend ein Loch zu fallen und von den Dingen zu träumen, die man eigentlich tun wollte, sie aber nicht zu Stande bringt.
Über dieses Thema gäbe es noch viel zu schreiben ich höre jedoch lieber damit auf und versuche zumindest eine Sache an zugehen, das Italiensch lernen.