Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Besser mit seinen Gefühlen klarkommen

Von Ralf Senftleben36 Kommentare

Nicht wenige von uns haben ein eher angespanntes Verhältnis zu ihren Gefühlen. Klar, wir alle finden es prima, wenn wir uns gut fühlen. Freudige Erwartung, glücklich verliebt sein, Spaß, Lust, Neugier, stolz auf sich sein … – all das sind willkommene Empfindungen. Gefühle wie Enttäuschung, Angst, Traurigkeit, Druck, Wut, Ärger, Anspannung oder Verwirrung erleben die meisten von uns dagegen nicht so gerne.

Deswegen schieben wir diese Gefühle lieber weg und verdrängen sie. Und genau daraus entstehen dann eine ganze Reihe höchst vertrackter Probleme. Denn, ohne es zu wissen, machen wir Gefühle leider immer stärker und stärker, indem wir sie wegdrücken, verneinen und verdrängen. Sie wachsen unter der Oberfläche und treiben Blüten, die dann deutlich schlimmer sind als das ursprüngliche unangenehme Gefühl:

Verdrängen und Verneinen sind also keine besonders glücklichen Lösungen für den Umgang mit unangenehmen Gefühlen.

Dabei hat der Schmerz einen schlechteren Ruf, als er es verdient. Es ist im Normalfall keine große Sache, wenn man mal traurig ist, sich einsam oder auch mal leer fühlt. Die meisten Gefühle verschwinden sogar relativ schnell von alleine wieder, wenn wir bereit sind, ihnen wirklich Raum zu geben und sie wirklich zu fühlen. D.h. um ein Gefühl loszuwerden, müssen wir bereit sein, es zuzulassen und zu fühlen.

Der Weg aus einem Gefühl heraus geht also mitten durch es hindurch!

Verneinung und Verdrängung sind leider unsere normalen und automatischen Reaktionen auf unangenehme Gefühle. Das liegt zum einen daran, dass in unserer Happiness-Gesellschaft Traurigkeit oder Schwermut nicht mehr angesagt sind. Aber es liegt auch daran, dass die meisten von uns nie gelernt haben, wie man mit den eigenen Gefühlen auf gesunde Art umgeht.

Der Trick ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, ohne sich komplett von ihnen vereinnahmen zu lassen. Dabei können Ihnen folgende Ideen helfen:

  1. Seien Sie bereit, Ihre Gefühle zu fühlen. Erkennen Sie Ihre Gefühle an, indem Sie sich sagen: “Ich fühle mich gerade ängstlich und das ist normal und ok” oder “Ich spüre gerade Traurigkeit und das ist in Ordnung”. Gefühle verschwinden oder lassen nach, wenn wir den Widerstand gegen sie aufgeben und durchlässig für sie werden.

  2. Erinnern Sie sich daran, dass die meisten Gefühle nach einiger Zeit wieder von allein verschwinden, wenn wir bereit sind, sie zu fühlen und wenn wir ihnen Raum geben. Wenn Sie sich morgens traurig fühlen, dann können Sie sich am nachmittag schon ganz anders fühlen.

  3. Machen Sie sich klar, dass Ihre Gefühle und Sie selbst zwei unterschiedliche Dinge sind. Ich bin nicht ängstlich, sondern ich spüre das Gefühl “Angst” im Bauch. Ich bin nicht angespannt, sondern ich fühle das Gefühl “Anspannung” im Nacken. Merken Sie, welchen Unterschied schon allein diese Formulierung machen? Sagen Sie sich immer wieder: Ich bin nicht meine Gefühle, sondern ich spüre sie nur und sie verschwinden auch wieder.

  4. Unsere Gefühle haben zwar einen Einfluss auf unser Handeln, aber wir haben trotzdem die bewusste Wahlmöglichkeit, was wir tun oder lassen wollen. Ich kann trotz des Gefühls Unlust eine Aufgabe erledigen. Ich kann mich auch mit Freunden treffen, wenn ich mich traurig fühle. Ich kann trotzdem respektvoll bleiben, auch wenn ich mich ärgere. Viele Menschen fühlen sich ihren Gefühlen ausgeliefert und von ihnen gesteuert, aber wir können durch Training die sehr enge Kopplung von Gefühl und Handlung kleiner machen. Und dann entsteht zum Beispiel Selbstdisziplin (= Handeln trotz Unlust) oder Mut (= Handeln trotz Angst). Der erste Schritt ist auch hier wieder, die eigenen Gefühle zuzulassen, sie zu spüren und sich im gleichen Zug zu fragen, was jetzt ein sinnvolles und nützliches Verhalten wäre.

Diese 4 Ideen sind ein guter Start, wenn Sie lernen möchten, besser mit Ihren Gefühlen umzugehen. Das erfordert natürlich ein bisschen systematisches Selbst-Training, aber das kennen Sie ja schon. :-)

  1. wassermusik schreibt am 18. März 2010 um 08:59

    Für mich ist es eine große Erleichterung, meine Gefühle zu akzeptieren und willkommen zu heißen. Das nimmt schon viel Druck. Ich erlaube mir zu FÜHLEN, was ich fühle, mich dafür zu LIEBEN, dass ich diese Gefühle - egal ob gut oder schlecht - habe und auch fühle. Ich muß nicht mehr gegen mich selber kämfen, sondern sehe klarer und das ist sehr befreiend.

  2. Karin schreibt am 18. März 2010 um 13:20

    Ich habe mir angewöhnt viele Dinge, so auch die Gefühle, ab und zu aus der Adler-Perspektive zu betrachten. Mit Abstand versuche ich dabei zu ergründen wo kommt das her. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung aber nicht das Recht mich runter zu ziehen.

  3. elfie kantek schreibt am 18. März 2010 um 15:01

    na da bin ich ja auf eine wunderbare seite gestoßen muß ich unbedingt ausprobieren in meinen jetzigen zustand klammere ich mich an jeden strohalm so schlecht geht es mir seit 37jahren panikattaken umd depressionen die ich nicht wirklich los werde dabei habe ich einen spitzen therapeuten also liegt es an mir vor drei wochen hat mich noch meie tochter und miene 5enkel fallen lassen bin nun den ganzen tag alleine das rausgehe geht auch nicht nur kurz mit meinen hund wegen meiner ängste also ich befinde mich in einen gefühlskarusell das alles überbietet gibt es jemanden den es so ähnlich geht? lg.elfie

  4. siggi schreibt am 18. März 2010 um 16:46

    Gefühle anzunehmen ist eine schwere Sache, ab un zu muss der Kopf dann auch helfen und sagen, Du bist jetzt hier und das Morgen wird kommen, dann kann ich sie sehr gut zulassen und verarbeiten. Der Standpunkt von dem hier und jetzt und die Akzeptanz der Situation ist entscheidend, nicht das analysieren sondern das Umarmen des gefühls um es dann loszulassen und zu verlieren.
    Jeder Tag ist ein Neubeginn und jedes nicht umarmte Gefühl wird länger bleiben als es einem lieb ist.

  5. Lothar schreibt am 20. März 2010 um 17:27

    Seit wann ist Deutschland eine Happyness-Gesellschaft?
    Es wird doch immer nur gejammert und gemeckert, wo es nur geht.
    Es ist eine negative Jammer-Gesellschaft, jemand, der happy ist und beispielsweise grundlos lächelt, wird als nicht normal empfunden.

  6. Neothea schreibt am 21. März 2010 um 07:23

    Happyness bedeutet ja nicht das die Menschen "glücklich" sind, sondern es alle sein wollen und keiner Probleme oder Ängste nicht in Kauf nehmen. Ängste sind schwächen, die unsere Gesellschaft nicht akzeptiert.
    Ein Beispiel ist der Alkoholismus und der Drogenkonsum, die Kaufsucht, etc.
    Sehen wir uns die Medien an; sie spiegelt Erfolg und Reichtum wider. Ein Mensch der sich angesprochen fühlt und keinen hat ist frustriert. Jugendliche z.B. haben Ängste das Leben nicht zu meistern und zu denen zu gehören, die sich das alles nicht leisten können.
    Ich denke, Angst muss als Chance gelernt werden.
    Der Artikel ist eine schöne Anregung!

  7. Karl schreibt am 21. März 2010 um 07:23

    Danke für den Beitrag. Ich beschäftige mich auch schon seit einiger Zeit mit dem Umgang von Gefühlen. Interessant ist in diesem Zusammenhang ebenso die eigenen Gedanken bewusst zu "betrachten". Welche Gedanken kommen auf mich zu, wohin führen sie mich. Gedanken in eine gewisse Richtung lösen nämlich auch Gefühle aus. Wenn es gelingt, die Gedanken auf Anliegen zu fokussieren, die einem wichtig sind, verändert sich die eigene Gefühlswelt und man hat sich besser im Griff. Frei nach dem Spruch: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten. Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal.

  8. Miriam schreibt am 21. März 2010 um 07:39

    Guten Morgen, Herr Senftleben,
    lese Ihre Anmerkungen immer wieder gerne, auch wenn ich mich selbst viel mit solchen Fragen beschäftige.
    Beste Grüße aus Nürnberg

  9. Renate schreibt am 21. März 2010 um 08:03

    Darf man hier auch Buchtipps einstellen?

    Genau im richtigen Moment (Zufall?) hat mir eine Freundin dieses Buch geschenkt:
    Susanne Kersig - "Entspannt und klar. Freiraum finden bei Stress und Belastung"

    Es zeigt gute und zumindest für mich sofort wirksame Wege, sich aus dem Gefühls- und Gedankenkarussell zu lösen. Ich habe mit Ratgeberliteratur auch schon nicht so tolle Erfahrungen gemacht, voll mit Platitüden usw. Aber dieses Buch würde ich jedem guten Freund empfehlen oder schenken!

  10. M.Dikti schreibt am 21. März 2010 um 08:24

    Da kann ich nur beipflichten.
    Gestern traf ich eine Freundin aus meiner Teeni-Zeit, damals war sie meinealllleralllerbeste Freundin.
    In meiner Teeni-Zeit war ich sehr von Minderwertigkeitskomplexen befallen.
    Mit der Zeit habe ich sie abgebaut, brauchte dazu ab und zu auch einen Neurologen.
    Jedenfalls wir sprachen ganz normal miteinander, und ich erzählte ihr alles was ich so in der ZEIT DER EINSAMKEIT getan hatte.Wir verabschiedeten uns brav und plötzlich wie aus heiteren Himmel waren sie- die Gefühle der Minderwerigkeit wieder DA.
    "Unglaublich," dachte ich mir das ist doch schon längst Vergangenheit "Es gibt doch wirklich absolut keinen Grund dafür."Das ging so HIN und HER; WIE OBEN SO UNTEN!!!
    Ich war richtig "Unten", Nach einer Zeit von 20min hatte ich es wieder Geschafft meinen "Computer" (Gehirn) wie "Oben" wieder zu richten.(- immer noch mein Geheimnis)
    Hätte ich diesen Brief von ZZL nicht gelesen, wäre ich gar nicht darauf gekommen, es war wie ein Geistesblitz!!
    Danke!Danke!Danke!

  11. Andrea schreibt am 21. März 2010 um 09:14

    Ich hab diesen Beitrag eben gelesen - und fand mich da in vollem Umfang wieder!! Anfang letzten Jahres erhaschte mich eine solche Angststörung - aus genau diesen genannten Gründen.....Wahnsinn. Erlernt aus Therapie und Selbsttraining, gehe ich heute mit meinen Gefühlen so um, wie es in dem Artikel beschrieben wurde. Und es funktioniert wirklich !!!!

    Ein wundervoller Beitrag finde ich - und ich hoffe, dass ihn viele lesen und beherzigen - bevor auch ihnen schlimmeres wiederfährt. ( was nicht heißt, dass man nicht auch das dann in Griff bekommt. Dauert nur etwas länger )

  12. Siggi schreibt am 21. März 2010 um 09:17

    Ja hatten Sie das nicht schon einmal?
    Es ist doch einfach das Spiel von Aktion und Reaktion.

    Das gefühl überkommt den Menschen ( Aktion ) er versucht dagegen anzukämpfen ( Reaktion ) also beschägtigt er sich damit= Kampf . Er verwendet Energie, die woanders zum Leben fehlt, also wird das Leben leiden. Wenn das Leben leidet beginnt der innere Tod, das absterben.
    Also das Gefühl sollte er annehmen und es liebevoll umarmen, dann wird es alsbald ein ganz normales Gefühl sen mit dem man gut umgehen kann und es macht keine Probleme.
    An allem verdrängten wird man hingegen " kleben " bleiben.

    Lieben Gruß
    Siggi

  13. Ruth schreibt am 21. März 2010 um 09:21

    Dem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Es stimmt alles. Ich habe es am eigenen Leib erfahren.
    Als ich meinen seelischen Blues endlich in voller Länge zuließ und lernte mit ihm umzugehen, ab diesem Zeitpunkt ging es mir viel besser.

  14. Angie schreibt am 21. März 2010 um 09:45

    Herzlichen Dank, Ralf Senftleben,
    Ihre Zeilen zeigen mir mal wieder: Alles hat seinen Sinn, auch wenn sich dieser meist noch länger verbirgt ;-)
    Ich freue mich dank Ihrer Worte für mich selbst, denn ich schwimme mittlerweile gegen den Strom "Erwartungshaltung: Happy-Gesellschaft".
    Dankbar bin ich Ihnen, dass Sie mir einen Weg aufzeigen, nicht zu versumpfen, sondern wieder mehr Handlungsfähigkeit zu spüren: Ich habe mir erstmal, bevor ich Ihren Newsletter weiterlese, meine persönlichen Affirmationen geschrieben, ein aussagekräftiges Bild dazu, ausgedruckt und gut sichtbar aufgehängt. :-)
    Dankeschön!
    Ihre Angie aus Berlin

  15. Ingo schreibt am 21. März 2010 um 10:12

    "Folge Deinem Traum"

    In der Praxis SIND wir unsere Gefühle. Ob uns das gefällt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wobei in der Regel nicht wir es sind, die die Gefühle haben, sondern die Gefühle haben uns.

    Worum es also geht, ist die Fähigkeit, seine eigenen Gedanken und Gefühle selbst erschaffen (wählen) und authentisch sein zu können. Das beginnt stets im Hier und Jetzt. Indem ich mit den Gedanken und Gefühlen SEIN kann, die im Augenblick da sind. Damit steht und fällt alles.

    Wenn ich mich mit irgendeiner Art von Gehirnakrobatik oder auf sonstige Weise um mein akutelles Gefühl "herumschleiche", werde ich immer von mir selbst getrennt sein (und bleiben). Der Schlüssel zum Paradies liegt im Zentrum der Hölle, da führt kein Weg drum rum.

    Niemand hat versprochen, daß Leben immer "lustig" ist. Entweder Du nimmst es wie es wirklich ist, oder Du stehst (weiter) daneben (und wunderst Dich, daß in Wahrheit nichts weitergeht). Realität wird erst dann angenehm, wenn Du die unangenehmen tatsächlich aufgelöst hast (in Dir selbst).

    Wenn Du in Dich selbst hineinschaust, dann findest Du genau diese Dinge, die ich gerade beschrieben habe. Insofern sage ich hier nichts Neues.

    Wir alle sind Großmeister darin, uns selbst zu betrügen und vor uns wegzulaufen. Darin haben wir unendlich viel Übung. Diese Zeiten enden jetzt. Jenseits von 2012 funktionieren diese Muster und Methoden nicht mehr. Komm zu Dir!

    Alles Glück, allen Segen, danke für das Thema *INGO* :-)

    Das Wesentliche tun
    Erfülle Dich Selbst

  16. Kathrin schreibt am 21. März 2010 um 11:03

    Das ist wirklich ein guter Textbeitrag - ich arbeite auch seit langem an dem Zulassen meiner Gefühle. Noch immer finde ich es sehr schwer, der Automatismus, sie wegzudrücken ist so stark. Nur mühsam lässt sich dieses aufbröseln und es ist absolut nich leicht, die ganzen hochkommenden Gefühle auszuhalten. Normalerweise unterdrücke ich meine "negativen" Gefühle und leide dann unter Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, lenke die Gefühle also in den Körper. Natürlich ist das auf Dauer auch nicht schön und so bin ich gerade dabei, sie mehr zuzulassen. Ein schwerer Weg, der sich aber hoffentlich lohnt.

  17. Beat schreibt am 21. März 2010 um 11:10

    Gefühle sind die Nahrung der Seele, sie müssen durchlebt werden ansonsten verhungert unsere Seele und sie erkrankt!
    Durch eine kranke seele wird der Körper mit organischen Störungen bis hin zu schwehren Erkrankung, wie Krebs, Magen-Darmstörungen, Atemwegserkrankungen, Bluthochdruck mit zusammenhängenden Hirn- bzw. Herzschlag, reagieren. Neur ein Körper der eine gesunde Seele besitzt kann auf ein gesundes Leben bauen.
    Gefühle leben =» Nahrung für die Seele =» glückliches Wohlbefinden.

    Beat aus der Schweiz

  18. Silvia Guedri schreibt am 21. März 2010 um 11:44

    Das paßt ja mal wieder wie die Faust aufs Auge. Da habe ich mir in dieser Woche noch einmal mein Lieblingsbuch`"Einverstandensein" vorgenommen und schon finde ich dieses Thema in Ihrem Newsletter.
    Einfach wunderbar.
    Vielen Dank und herzliche Grüße
    Silvia Guedri

  19. Ingo F. schreibt am 21. März 2010 um 14:12

    Der Trick, den Herr Senftleben anführt, sollte meiner Ansicht nach eher so lauten:"Die eigenen Gefühle wahrnehmen, UND (statt OHNE) sich komplett von ihnen vereinnahmen lassen."

    Natürlich sind wir mehr als unsere Gefühle und wir brauchen und können uns auch nicht den ganzen Tag mit ihnen beschäftigen. Wenn wir Freiraum und Zeit für uns selbst haben, können wir uns ihnen liebevoll zuwenden.
    Um zu erkennen, dass wir mehr sind als unsere Gefühle müssen wir uns vorher ganz von ihnen "vereinnahmen lassen" ohne etwas kontrollieren oder vermeiden zu wollen. Es besteht kein Grund mit unseren Gefühlen irgendwie umzugehen. Wir können sie einfach zulassen und fühlen.
    Es geht letztlich darum zu erkennen, dass wir nie etwas unter Kontrolle hatten. Und diese Einsicht stellt die Dinge dann vom Kopf auf die Füße.
    Dieser Prozess erfordert Mut und Bereitschaft und jeder kann ihn in seinem Tempo gehen und sich die Zeit nehmen, die er braucht.

    Liebe Grüße an alle die unterwegs sind
    Ingo F.

  20. Martin schreibt am 21. März 2010 um 15:06

    Meine Erfahrung zu dem Thema sind die folgenden: Meine Gefühle wahrnehmen und akzeptieren ist das Eine. Mal geht das besser, mal schlechter. Was ich aber immer wieder feststelle, ist, dass es oft meine Gedanken sind, die mich runterziehen. Wenn es mir mal schlecht geht, dann kommen meistens noch die dunklen Gedanken dazu, die ziehen mich dann noch mehr runter, dann hab ich die volle Suhle ;-). Und umgekehrt klappt das dann manchmal auch: Ich stoppe diese negative Spirale und hinterfrage meine Gedanken und hole mich mit den Gedanken wieder aus dem Sumpf raus.
    Herzlich
    Martin

  21. Christine Carmen schreibt am 21. März 2010 um 15:53

    Das Thema ist eines, was mich persömlich schon eine ganze Zeit beschäftigt.

    Ich habe in einer Therapie gelernt, meine Gefühle zuzulassen, sie auch mit Anderen zu teilen, wenn es mir gut aber auch schlecht geht, weil Andere sowieso merken, wenn etwas nicht stimmt mit mir oder ich blocke. Ich kann also meine Gefühle nicht vor Anderen verbergen und erst recht nicht vor mir selbst.

    Ich wurde vor 1 1/2 Jahren sehr gekränkt von einer mir sehr wichtigen Person, meiner- so dachte ich - besten Freundin. Das Problem habe ich von allen Seiten beleuchtet und bearbeitet, meine Gefühle von Trauer und Wut und Verletztheit ausgelebt, niedergeschrieben, Gedichte und Geschichten geschrieben, getanzt und meditiert und trotzdem ... das tiefe Gefühl der Traurigkeit ist immer noch da. Das einzige, was ich nicht tun konnte, was mir aber sehr am Herzen liegt, ist, das Ganze mit ihr zu klären. Das beschäftigt mich immer wieder, ich überlege, was ich tun könnte, um den Kontakt wieder herzustellen, positive Energien wieder fließen zu lassen, die vorhanden waren, bevor irgendwas passiert ist, von dem ich nicht weiß, was es ist und zu der Situation geführt hat, die mich so einnimmt.

    Was mache ich nun damit? Keine Ahnung, hab das Gefühl umarmt und es geht nicht weg, wird manchmal schwächer und überrollt mich doch immer wieder. Wie geht das, sich nicht komplett vereinnahmen zu lassen????

    Ich weiß, ich bin nicht meine Gefühle. Seine Gefühle zu umarmen, mit Liebe zu betrachten... hört sich sehr theoretisch an - wie geht es aber ganz praktisch, diese dann auch loszulassen????

  22. siggi schreibt am 21. März 2010 um 16:03

    lieber Ingo F,

    volle Zustimmung, ich glaube wir denken gleich :-)

    Lieben Gruß
    Siggi

  23. Antje schreibt am 21. März 2010 um 17:26

    Negative Gefühle zulassen, sich mit ihnen beschäftigen - das ist ein Prozesse, den ich gerade erlerne. Dabei hilft mir oft (nicht immer), dass ich mich frage, warum ich so oder so fühle. Z.B. in meiner aktuellen Situation einer sehr unglücklichen da unerwiderten Liebe, warum ich Eifersucht empfinde, warum ich mich durch bestimmte Verhaltensweisen verletzt fühle - ist es oft Stolz, das Wissen des Abgewiesenseins, Einsamkeit, etc.? Auch mir hilft das Schreiben, denn ich kann nicht mit der besagten Person immer wieder über meine Gefühle reden. Aber trotzdem habe ich bisher keine Lösung gefunden, diese Liebe aus meinem Herzen zu verbannen, endlich loszulassen. Da half bisher alles Zulassen der Gefühle nicht.

  24. Waldfee schreibt am 21. März 2010 um 17:40

    @ Christine Carmen:
    Ich kenne die Gefühle die du hier beschreibst nur
    zu gut. Und ich höre viel Verzweiflung heraus, weil du
    mit deiner Freundin nicht über das Geschehene reden
    kannst.
    Kann es sein, dass du dich irgendwie schuldig fühlst?
    Lass dieses Gefühl nicht zu!! Ich habe einmal folgenden
    Satz gelesen, der mir persönlich sehr geholfen hat:
    "Niemand kann mich verletzen ohne mein Einverständnis"
    Im ersten Moment hört sich das sicher sehr provozierend
    an. So habe ich es zuerst empfunden.
    Ich habe lange gebraucht, um diesen Satz zu ver-
    innerlichen. Aber nur wir selbst sind dafür verantwortlich
    wie wir das, was wir als Verletzuungen empfinden inter-
    pretieren. Ich kann dir in dem Zu-
    sammenhang das Buch "Für die Freude entscheiden" von
    Kay Pollak sehr empfehlen. In dem Buch wird einfühlsam
    beschrieben, wir wir uns selbst und unseren Mitmenschen
    liebevoller, achtsamer und offenherziger begegnen können.
    In einem Kapitel des Buches geht es auch darum, wie wir
    mit Verletzungen umgehen können.
    Ich wünsche dir sehr, dass du aus deinem Gefühlschaos
    herausfindest. Vielleicht gelingt es dir mit dem Buch.
    Das erste Buch von Kay Pollak heißt übrigens "Durch Be-
    gegnungen wachsen" Das wurde vor langer Zeit einmal hier
    vom ZzL-Team vorgestellt.

    Lieben Gruß
    Waldfee

  25. Alice schreibt am 21. März 2010 um 18:07

    Hallo!

    Auch ich finde es sehr wichtig, seine Gefühle zu respektieren und an ihnen zu wachsen.

    Manchmal kann es mehrere Jahre dauern, um über ein bestimmtes Ereignis hinwegzukommen.

    Jeder Mensch fühlt anders - deswegen kann es hier auch kein allgemeines "Kochrezept" geben, denke ich.

    In der Rückschau betrachtet wird vieles leichter.
    Das wünsche ich uns allen.

    Liebe Grüsse
    Alice

  26. Christine Carmen schreibt am 21. März 2010 um 19:47

    @ Waldfee:

    Danke für Deine Worte. Hab gerade über den Satz mit dem Einverständnis nachgedacht, dieser gibt mir sehr zu denken. Ich denke, je offener ich Anderen entgegentrete, desto verletzlicher bin ich. Ich mußte Offenheit erst lernen. Die Mauern, die ich vorher um mich hatte, haben mich vor Anderen abgeschottet, ich hielt mich bedeckt und bot damit keine Angriffsfläche. So lebte es sich sicherer, aber nicht besser.Offenheit, Kontakte sind mir wichtig.

    Nein, schuldig fühle ich mich nicht. Mich bedrückt, dass ich keine Antworten bekomme, das WARUM! Und mir fehlt diese Freundin, mit der ich viel Schönes erlebt habe, gute Gespräche hatte, gemeinsame Interessen geteilt habe. Für mich sind Menschen keine Gegenstände, die ich beliebig austauschen kann. Und ich hielt Freundschaft für etwas Zeitloseres als Liebesbeziehungen, da ich nie mit dem Menschen zusammenleben werde und damit Reibungspunkte wegfallen und weniger Kompromisse nötig sind. Und ja, das ist es, was mich verzweifeln lässt.

    Ich muß wohl lernen, mit Verletzungen umzugehen. Die schlechteste Alternative ist, mich wieder hinter meine Mauern zurückzuziehen.

    Danke auch für die Buchtipps, klingt hilfreich :-)

    Viele Grüße
    Christine Carmen

  27. Madelaine schreibt am 21. März 2010 um 20:26

    ich danke für diesen Beitrag...er passt grad wie die Faust auf's Auge.
    mein Leben ist verrückt - schön verrückt - und ich liebe es. ich liebe es mit allen Höhen, mit allen Tiefen. ich liebe all mein Lachen, all meine Tränen. ich genieße es, mich meinen Gefühlen voll und ganz hingeben zu können.

    es ist nicht immer leicht. es ist nicht immer leicht, sich unangenehmen Situationen bzw. Gefühlen zu stellen. man möchte sich verkriechen, verstecken. in eine Starre fallen und hoffen, dass es einfach wieder verschwindet. aber das spielt sich nicht. man muss im Leben den Dingen und Gefühlen ins Gesicht sehen. wenn man es spürt, in sich, dann muss man es angehen, zulassen. auch wenn man Angst davor hat.
    we have to face it...wenn man frei sein will. wenn man Herr über sein Leben sein will. dann muss man die Dinge angehen, die Gefühle, die in uns sind, fühlen. vorallem die Dinge, Situationen und Gefühle, vor denen wir uns fürchten.

    ich kenne mich. und ich mag mich. ich bin froh, dass ich genauso bin, wie ich bin.
    ich bin glücklich. ich akzeptiere mich. mit allem. mit all meinen Emotionen. ich akzeptiere, dass ich durch meine Höhen und Tiefen gehe. dass ich mich so sehr spüre. es hat alles seine Berechtigung. es darf alles sein. und alles ist auf seine Art gut, genauso wie es ist. und das schöne - ich akzeptiere es nicht nur, ich genieße es. und schöpfe Kraft daraus.

    wir müssen gar nichts. nur glücklich sein. und indem ich die Dinge tue, ich mich glücklich machen, indem ich die Gefühle fühle, die ich fühlen will, indem ich in mich hineinhöre und dort Zufriedenheit finde - indem tue ich genau das, was mich glücklich macht.
    und auch wenn ich weinen möchte, oder schreien - dann tue ich es, denn das ist es, was mir mein Inneres sagt, dass es genau jetzt gut für mich ist. ich denke es nicht - ich tue es.

    und ja...ich liebe meine Tränen. und ich liebe mein Lachen.
    ich liebe all meine Gefühle und ich bin glücklich, dass ich mich so spüren darf :)

  28. Waldfee schreibt am 22. März 2010 um 14:15

    @ Christine Carmen

    Du hast recht,
    je offener wir sind, desto verletzlicher sind wir! "Wen
    wir lieben geben wir die Macht uns Leiden zu bereiten"
    Ich musste leider erfahren, dass meine Offenheit mir
    selbst geschadet hat. Mein Vertrauen wurde missbraucht.
    Von einer Person, die mir sehr wichtig ist und sehr nahe
    steht. Das hat mich auch tief gekränkt. Dann stellte ich
    mir die Frage: Was sagt die Haltung dieser Person eigent-
    lich über sie selbst aus?
    Heute bin ich eine Erfahrung reicher und ich werde in
    Zukunft bei der betreffenden Person sehr vorsichtig sein.
    Behalte dir deine Offenheit! Menschen die es ehrlich mit
    dir meinen, werden respektvoll und sorgfälltig mit dir und
    deiner Offeneheit umgehen. Ich habe das so
    erfahren. Und das wünsche ich dir auch!!

    Liebe Grüße
    Waldfee

  29. Milka Pandza schreibt am 22. März 2010 um 20:59

    Liebe Waldfee!
    Seit 18 Jahren lerne ich durch " Situationen" und mit verschiedenen Menschen "Das Leben zu verstehen"
    Ich bin mir selber "VERSUCHKANINCHEN"und ich
    frage immer: Warum wiederholt sich mein Leiden? WEIL:
    1.Ich habe mich immer mit Personen bescheftigt,nicht mit meinen Gefühl.
    2.Ich bin draussen geblieben.
    Dieser Verhalten habe ich Jahre-lang gelernt von meinen Eltern.Andere sind schuld für mein Leiden.

    Nach "INNEN" zu gehn bedeutet:An mein GEFÜHL Fragen zu stellen,
    1.Wie heisst du?
    2.Was willst du mir sagen?
    3.Wann bist du du letzte mal bei mir gewesen?
    4.In welche Situation?
    5.Mit welche Menschen?
    6. Wann bist du vorletzte mal da gewesen?
    7.Und so weiter bis ich ganz, ganz tief vorgedrungen habe.
    Ganz tief in die Wurzel ( Unterbewusstsein- Erinnerung )

    In der Tiefe zu gehen bedeutet für mich in die Vergangenheit zu reisen.
    Alle Menschen zu treffen die mir noch damals helfen wollten.
    Menschen die damals ,in mir ,das gleiche Gefühl gerüttelt und geschüttelt haben. Und ich, ich war so böse auf alle.Ich habe alle vorurteilt , und wollte mit denen nicht zutun haben .
    In die Tiefe zu reisen ist wie ein Buch zu lesen.Ich kann
    alle um Verzeihung bitten , ich kann mich bei allen bedanken und mir selber "VERZEIHEN" DAMALS HABE ICH
    ALLES AUS UNWISSENHETT getan .Damals wusste ich nicht
    wie man nach Ihnnen reist !
    SO LERNE ICH, meine innere Frieden
    kennen , die Freude zu fühlen und Gezetze Gottes verstehn
    Gott segne alle Menschen auf diese Erde!
    Die lila Pause aus Oberhausen.

  30. Pusteblume schreibt am 23. März 2010 um 07:27

    Vielen Dank für diesen hilfreichen, tollen Artikel. Er kam mal wieder zum richtigen Zeitpunkt:-).

    Liebe Grüsse
    Pusteblume

  31. Monsty schreibt am 23. März 2010 um 07:38

    Hallo Welt,

    der Kommentar von Waldfee, passt auch ein wenig zu mir. Ich bestehe förmlich nur aus Emotionen, das mich aber auch ein stückweit überfordert und auch nervt. Denn bei jedem schon ansaztweise traurigen Film, kullern mir die Tränen... ich versetze mich fast in jede Situation, da fühle ich dann genauso wie es den anderen Personen geht. Aber das führt ehrlich gesagt dazu, das ich nicht mehr ganz ernst genommen werde, wenn ich in der Realität dann wirklich traurig und enttäuscht bin. Ich weiß noch nicht so recht ob ich an mir areiten sollte, das ich meine Gefühle unterdrücken soll oder die versuche zu bändigen. Ich glaube, dann bin ich aber nicht mehr die Person, die ich eigentlich bin....Hm viell. geht es jemandem genauso wie mir...heute früh war auch kurz dieses Thema im Radio, das Frauen mehr und schneller Gefühle zeigen als Männer. Stimmt einerseits. Aber es wurde auch gesagt, dass das streckenweise nur gespielt sei um andere Menschen zu manipulieren... das finde ich aber zu übertrieben. Denn meine Gefühle sind ja echt! Und nicht gespielt. Aber so sind die Menschen halt unterschiedlich. Und das ist auch völlig in Ordnung.Ich sag immer, das was mein Lebensgefährte nicht ist, bilde ich als die Ergänzung. Nicht das er total emotionallos ist, aber er ist ein Mann und auch noch ein sehr stolzer dazu! Bedeutet, Gefühle sind zweitrangig...
    Das Gefühle und Offenheit missbraucht werden können ist zwangläufig in unserer Zeit häufig zu beobachten, LEIDER!!! Man ist gezwungen vorsichtig zu sein und das Vertrauen nicht jedem hemmungslos gegenüber zu geben. Ich bin schon oft enttäuscht worden, so tief das meine Seele davon sich nicht so schnell erholen konnte. Besonders wenn das im eigenen Familienkreis vorkommt. Aber manchmal hilft dann einfach die Einstellung : DIE ZEIT HEILT ALLE WUNDEN!. Ich plediere für mehr Offenheit, Liebe und Vertrauen. Lasst euch auch mal fallen, muss ja nicht in aller Öffentlichkeit sein. Aber es tut dem Herzen und Seele ganz gut...

    Liebe Grüße
    Monsty

  32. Eva-Maria schreibt am 23. März 2010 um 12:15

    Ganz lieb DANKE für das Thema "GEFÜHLE".
    Es hat mich Begeistert zu lesen,und für mich auch immer wieder so ein AHA-Erlebnis.
    Die Beiträge dazu fand ich auch alle sehr gut zu lesen.
    Madelaine....Deinen habe ich mir abgeschrieben,weil ich ihn so was von gut fand,zu dem Thema,und Gratuliere Dir dazu,wie Du es auch so lebst,super schön.
    Da möchte ich auch mal hin,bin aber auch auf dem Weg.
    Alles lieb Eva

  33. Waldfee schreibt am 23. März 2010 um 18:46

    @ Milka Pandza
    @ Monsty
    Ganz lieben Dank für eure Kommentare! Ich denke, wir haben
    alle unseren wunden Punkt, wo wir besonders verletzlich sind.
    Wenn wir diesem Punkt auf die "Schliche" gekommen sind, haben
    wir schon viel erreicht. Andere können uns dann nicht mehr
    so schnell verletzen, denn wir haben ja erkannt, wo der "Stachel" sitzt. Und ich glaube, hier beginnt unsere "Selbst-
    heilung". Bis dahin ist es kein einfacher Weg! Aber er lohnt
    sich! Immer! Denn wie heißt es so schön: "Weil wir es uns wert sind!
    Ich habe noch einen Tipp für euch: Gebt doch mal unter Google das Wort *zartbesaitet* ein, und geht dann unter *zartbesaitet net* Ich finde die Seite sehr interessant!

    Liebe Grüße
    Waldfee

  34. Konsti schreibt am 24. März 2010 um 18:44

    und wie soll man die gefühle zulassen? ich habs gerade probiert, hab aber gar nicht gewusst was ich eigentlich machen soll.
    ich kann mir höchstens einreden "ich fühl mich verletzt" wenn ich mich z.b. verletzt fühle. welche denkmuster soll ich noch verwenden?

  35. Siggi schreibt am 26. März 2010 um 15:14

    Hallo Konsti,

    es gibt keine Denkuster, denn wenn Du ein Muster suchst, dann bist das nicht Du. Höre einfach auf Dein Herz und Deine Seele, lass sie zu Dir sprechen.

  36. Tao schreibt am 19. November 2010 um 02:15

    Ein sehr gelungener Beitrag, wie ich finde!

    Er enthält all die Gesichtspunkte, die auch mir beim Umgang mit mir selbst wichtig sind.

    Wenn ich ein schwieriges Gefühl habe, dann versuche ich zumindest den Widerstand loszulassen und in die Zustimmung zu kommen. Wenn das nicht geht, dann stimme ich wenigstens dem Widerstand voll und ganz zu, und komme auf diesem Weg zumindest zu einem "Ja".

    Und wenn ich erst einmal im "Ja" bin, dann gehe ich manchmal noch einen Schritt weiter.... und setze mich mitten in das unangenehme Gefühl hinein....

    Für mich ist dies "Das Tao der Zustimmung".