Manche haben halt einfach immer Glück!
Von Tania Konnerth • 52 Kommentare
Hier bei Zeit zu leben geht es ja immer mal wieder um das Thema „Eigenverantwortung“. Und regelmäßig kochen da die Gemüter hoch. Die einen stellen sich auf den Standpunkt, dass jede/r sein Leben ändern kann, die anderen sagen, dass viele Menschen in ihrer jeweiligen Situation aus den verschiedensten Gründen nichts oder nicht viel tun können.
Und immer wieder fällt irgendwann das Argument, dass Menschen, die ein zufriedenes Leben führen, eben oft „einfach Glück hatten“, während andere es nicht so gut getroffen haben.
Für uns, also für Ralf und mich gesprochen: Ja, wir hatten und haben viel Glück in unserem Leben. Es gab und gibt so viele glückliche Fügungen, über die wir ganz oft einfach mit offenem Mund dastehen und zutiefst dankbar sind.
Der interessante Punkt ist allerdings die Frage, ob Glück tatsächlich etwas ist, was „vom Himmel fällt“, oder ob Glück nicht auch etwas ist, was man einladen kann. Ich persönlich glaube nämlich immer weniger daran, dass Glück Zufall ist, sondern ich komme immer mehr dazu, dass Glück zumindest zu einem Teil das Ergebnis bestimmter Handlungen und Einstellungen ist.
Auf den Punkt gebracht: Wer auf dem Sofa sitzt und mit seinem Schicksal hadert, wird deutlich weniger „Glück“ bei der Jobsuche haben, als jemand, der von sich aus Unternehmen und Initiativen aufsucht, sich weiterbildet, ehrenamtlich aktiv ist und sich auf diese Weise aktiv weiterentwickelt. Oder wer nur immer voller Zukunftsangst auf sein leeres Bankkonto starrt, wird immer weniger „Glück“ haben, zu mehr Geld zu kommen, als jemand, der sich überlegt, was er mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf die Beine stellen kann, um Geld zu verdienen. Und wer mit der Überzeugung durch die Welt geht, dass alle Menschen einem etwas Böses wollen, wird sich schwer mit netten Kontakten oder vertrauensvollen Freundschaften tun und wird so sehr wahrscheinlich eher negative Erfahrungen als positive mit anderen machen, wird also tendenziell eher „Pech“ mit Menschen haben.
Die Ansicht, dass manche Menschen mehr Glück (und es damit leichter haben), wird oft gerade von denen vertreten, denen es nicht so gut geht und das ist der Punkt, der mir immer so wehtut. Denn genau diese Einstellung tut eben einiges dazu, auch in Zukunft eher glücklos zu sein.
Deshalb schreibe ich immer wieder gegen diese Überzeugung an! Nicht weil ich damit all denen, denen es schlecht geht, „Schuld“ zuweisen will – sondern, weil ich persönlich glaube, dass in der Erkenntnis, dass Glück etwas mit Aktivität zu tun hat, der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben liegt.
Auch wenn es heute nicht so aussieht – auch Ralf und ich hatten Phasen, in denen wir „wenig Glück“ hatten, in denen es schwer für uns war und in denen die Verzweiflung näher war als alles andere.
Glauben Sie bitte nie, dass bei denen, die „es geschafft haben“, immer alles glatt gegangen ist, denn damit schneiden Sie sich von ganz vielem ab, was für Sie möglich ist. Mit der Überzeugung, dass Sie nichts ändern können, weil Ihnen das Glück fehlt, was andere haben, schreiben Sie Ihr Schicksal auf eine Weise fest, die Unzufriedenheit vorprogrammiert.
Fangen Sie lieber an zu glauben, dass Sie das Glück einladen können und zwar mit Ihrer Einstellung und mit dem, was Sie tun. Es wird nicht lange auf sich warten lassen, davon bin ich überzeugt.
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, denn: was haben Sie schon zu verlieren?





naja...ich bin schon auch der Meinung, daß aktive Menschen erfolgreicher sind als passive, aber wer weiß, was Depressionen sind, der weiß auch, wie schwer es ist wieder aus diesem Tal herauszukommen. Wenn Betroffene dann sagen "ich kann nicht" - dann können sie wirklich nicht und psychische Krankheiten gibt's nunmal. Dagegen kann man was tun, aber auch nur wenn man es erkennt.
Dann gibt's Leute, die lassen sich von einem Mißerfolg nicht abschrecken; sie probieren es wieder. Aber es gibt auch Menschen, die werden schwächer und schwächer und probieren es nicht mehr.
Ich denke, daß es zum Thema "Eigenverantwortung" 2 x richtig gibt: ein gesunder Mensch kann sein Leben ändern, ein angeschlagener nicht.
Grundsätzlich sehe ich das ganz genau so, was ist aber, wenn ein Schicksalsschlag den anderen jagt, ich das Glück einlade, es sich aber einfach nicht blicken lassen will?
Leider gibt es Menschen, die krank sind, das ist auch medizinisch erwiesen. Sie können nichts dafür, dass sie aus einem Tal schwer oder manche sogar gar nicht raus können, weil die "Anlagen" dieser Menschen einfach schlecht sind. Leider nicht jeder Mensch kann sich gesund nennen.
Dann gibt es auch viele Menschen, die einfach viele Schicksalschläge hinnehmen müssen, wofür sie nichts können und da können sie noch so "aktiv" sein, die kommen einfach. Und andere haben nunmal Glück, dass sie eine gute Bildung genießen können, weil das Geld der Eltern da ist, sie in einem guten Umfeld aufwachsen und, und...
Vielleicht ist die Kunst, einfach immer wieder aufzustehen, nicht liegen zu bleiben und nicht einen Grund hinter dem, was "passiert" zu suchen oder sogar Schuld... vieles gibt es doch, was man nicht erklären kann.
Dann gibt es im Leben eines jeden Menschen immer Höhen und Tiefen. Man sollte auch nicht die Tiefen verdrängen wollen oder gar die "negativeren" Gefühle. Sicher auch nicht ausleben oder gar in solchen Gefühlen versinken, aber vielleicht nur wahrnehmen, nicht verdrängen.
Dann ist es einfach so: es gibt kein Patentrezept und die Lösung des einen ist nicht gleich die Lösung des anderen. Man darf nicht aufhören anzufangen und nicht anfangen aufzuhören, diesen Spruch halte ich mir immer wieder vor, wenn ich am Verzweifeln bin :o).
Richtig, es gibt 90% der Leute die immer jammern und Ausreden suchen, warum sie versagen und dann die anderen 10% die lieber nach Chancen suchen um Erfolg zu haben.
Das habe ich mal in einem Buch gelesen, und ich finde es kommt ganz gut hin.
Grundsätzlich stimme ich damit überein. Nur eins glaub ich nicht: daß Glück etwas mit "Aktivität" zu tun hat. Glück ist für mich "a state of mind" =) ein Zustand des Bewußtseins (frei übersetzt, weil "Verstand" paßt hier für mich nicht).
Klar schadet manchem eine Prise mehr Aktionismus in keinster Weise. Aber so manchem Workaholic oder Kontroletti (da gehör ich dazu!) tut es eher besser zu lernen zu genießen und alle viere grade sein zu lassen.
Den Satz "die anderen haben einfach Glück" habe ich auch oft gesagt. Doch dann kam der Punkt, wo ich gesagt habe, so kann es nicht weiter gehen, immer nur zu jammern.
Ich habe auch nicht die besten Vorrausetzungen für das Leben mitbekommen, doch trotzdem kann ich etwas bewerkstelligen, die Erfahrung habe ich machen dürfen. Natürlich ist das nicht immer einfach, sein Glück zu finden, weil irgenwas daneben ging, manches sogar mächtig. Doch mittlerweile verlässt mich nicht so schnell der Mut, ich kann mich immer wieder aufraffen und wenn dazu eine Pause notwendig ist, dann gönne ich sie mir. Und wenn es mir schlecht geht, dann ist das für mich ein Zeichen mich erst recht aufzuraffen und etwas zu tun und dass macht richtig Spass, sobald ich erstmal angefangen habe. Selbst wenn ich heute meine Lebenspläne blitzschnell umstellen muss, so ist es doch kein Beinbruch. Ich sage mir jetzt immer, für irgendetwas ist es gut. Was ich auch gelernt habe, das Glück kann manchmal auch sehr klein sein, ohne dass man es gleich bemerkt. Und immer auf die anderen zu schauen, das habe ich mir abgewöhnt. Ich wünsche allen viel Glück!
Ich bin der Meinung, daß es Menschen gibt, die einfach mehr Glück als andere Menschen haben. Ein Bekannter von mir z.B. gewinnt ständig etwas wenn er Lotto, Oddset oder irgendwas spielt. Hat mindestens schon 20.000 Euro gewonnen. Ich z.B. habe noch nie etwas gewonnen, außer mal 9,50 Euro beim Lotto. Außerdem hat jeder Mensch schon bei der Geburt bestimmte Gene und damit Veranlagungen. Hier gibt es eben auch Menschen, die von Natur aus bevorzugt sind. Manche Leute lernen wenig und können trotzdem ihr Studium mit einer Eins ablegen einen guten Beruf ergreifen und hierin die Erfüllung finden. Andere sind fleißig, aber von Natur aus eben ein bisschen "dumm", und erreichen eben nicht viel in ihrem Leben. Natürlich ist es zu einfach nur alles auf Glück oder Pech zu schieben, aber gleich verteilt ist es auf keinen Fall.
Natürlich ist Leben nicht alles gleichverteilt, und es gibt eine wenige Leute, die sehr viel Zeit und Geld investieren, damit das auch so bleibt.
Die Voraussetzungen, die Menschen durch Gene und Erziehung mitbringen, sind sehr unterschiedlich. Trotzdem kann jeder etwas daraus machen, wenn man sich bemüht. Andererseits gibt es auch Schicksalsschläge, die auch wiederum ungleich verteilt sind, das ist dann eben Pech. Ohne etwas Glück im Leben ist es sehr schwer.
Vielen Dank für Ihre freundlichen und warmen Worte!
Ich denke, dass es genau so ist. Je mehr wir uns dem Glück öffnen und daran glauben, dass wir es verdient haben glücklich zu sein, desto mehr werden wir in Situationen kommen in denen wir Weichen für die Zukunft stellen können und selbst wenn wir nicht alles zum Besten wenden können, werden wir das Beste draus machen. Das erfordert Mut und Hartnäckigkeit aber man sich eben auch einen Teil seines Glückes nehmen! und das wiederum hat nichts mit Glück haben zu tun. Bleibt dran, ich tus auch:-)
Es ist schon faszinierend das Pro und Kontra zu lesen. Nur, das womit ich mich gedanklich beschäftige das rufe ich in mein Leben, das manifestiert sich. Wenn ich die ganze Zeit an Negatives denke ziehe ich das Negative automatisch an. Tiefpunkte und depressive Phasen hat doch jeder Mensch, es kommt nur darauf an wie ein kleines Kind, das immer wieder hinfällt, immer wieder aufzustehen. Trifft einem ein Schicksalsschlag, und ich habe viele bekommen, dann ist ein Lernprozess drinnen, ein Geschenk das zum Auspacken bereit steht. Es gibt keinen strafenden Gott und kein böses Schicksal, ich darf meine Einstellung zum Leben, zu meiner Situation, jeden Tag ändern. Wenn ich krank bin dann darf ich meine Selbstheilungskräfte aktivieren und wenn ich im Lotto gewinnen möchte so sollte ich daran glauben, dass es auch für mich möglich ist :-). In Phasen der Schwermut ist es wichtig das Schöne der Schöpfung zu suchen und bewußt zu sehen. Ob das Enten im Park sind oder eine Rose ist gleichgültig, es gibt auf jeden Fall Mut und Kraft das Leben neu anzupacken.
"Jeder ist seines Glückes Schmied" Dieser Satz fällt mir spontan wieder dazu ein, denn hat mir meine Grossmutter vor vielen, vielen Jahren einmal gesagt und sie hatte recht damit.
Für das Glück muss man täglich neu daran arbeiten. Und wenn es mal einen Rückschlag gibt, heisst es wieder aufzustehen als wäre man umgefallen, um weiter daran zu arbeiten. Ohne Fleiss - keinen Preis! Also viel Glück!...
Danke für diesen schönen und wahren Artikel, ich habe ihn wieder einmal sehr aufgesaugt.
Ich kenne beide Seiten in meinem bescheidenen, bisher gut 32 Jahre dauernden Leben. Die dunklen, unglücklichen Phasen, und auch die guten, glücklichen und dankbaren Zeiten.
Auch wenn ich mir sehnlichst einen hohen Lottogewinn wünsche und ihn nicht bekomme, und ich mir immer auch Dinge wünsche, die ich gerade nicht habe, so fühle ich mich doch sehr glücklich. Auch ohne Lottogewinn, den ich wirklich gut brauchen könnte ;-) , habe ich einen tollen Partner, eine prima Familie, nette Freunde, erfahre viel Liebe und Unterstützung, erfreue mich einer guten Gesundheit und weiß die berühmten kleinen Dinge im Leben zu schätzen.
Ich könnte auch hadern und ständig jammern darüber, dass mir dies oder jenes zum "großen" Glück fehlt, aber das will ich nicht. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, glücklich sein zu wollen, und das ist eine angenehme Basis für immer mehr "Glückserfahrungen".
Diese Einstellung lässt mich auch die schwierigen Zeiten besser durchleben und ertragen. Der Blickwinkel ist ein anderer und ich will noch immer mehr dazulernen, damit mich die unguten Erlebnisse nicht so aus der Bahn werfen.
Ich glaube, niemand hat sein ganzes Leben lang immer nur "Glück".
Und verschiedene Leben miteinander zu vergleichen, ist müßig, denn jede(r) hat andere (Lern-)Aufgaben im Leben. Das ist meine persönliche Einstellung, die niemand teilen muss, aber die mir erlaubt, eine wesentlich gelassenere Haltung zu meinem Glück und zum Glück der anderen zu haben.
Zum Leben eben.
:o)
Als Trainerin arbeite ich täglich mit Erwerbslosen, die an ihr Glück nicht glauben. Und das ist der Punkt. Jede/r kennt vielleicht die Sätze: "Glauben ist alles" oder "Der Glaube versetzt Berge".
Diese Sätze sind uralt und haben selbstverständlich ihren Sinn und ihre Berechtigung. Aber Menschen glauben heut zuwenig; an sich, an ihr Können, an ihre Kernkompetenzen, an ihre Berufung... Nein, vielfach (er)kennen sie nicht einmal den Sinn ihres DA - seins und reduzieren sich auf eine Funktionalität, derer sie meinen, täglich gerecht werden zu müssen. Und angeblich wird diese von aussen bestimmt. Da ist es nur allzu bequem zu sagen: "Ich kann ja sowieso nichts machen" und sich zum Opfer "der Umstände" zu erklären, die halt keine Guten sind.
Für mich ist dies die klassische Verantwortungsabgabe für das eigene (Er)-Leben und die Manifestierung von Abhängigkeiten (von allem und jedem). Wie gesagt, "ich kann ja sowieso nicht machen" scheint da einfacher, als sich zuständig zu fühlen für das, was man erleben möchte.
Da ist der Mensch z.B. "krank" - und statt sich Gedanken darüber zu machen, was der Körper ihm erzählen möchte, lässt er diese Krankheitssymptome lieber medikamentös vom Arzt behandeln mit der Folge, dass diese meistens an anderer Stelle irgendwann wieder zum Vorschein kommen. Na klar, die Ursache ist ja auch nicht "diagnostiziert" worden.
Dabei könnte es so einfach sein - aber da gehört Verantwortung hin - sich nämlich auf die SUCHE zu begeben und sich zu fragen, was das seelisch-geistige Ungleichgewicht auslöst und wo es wirklich "drückt".
Das wir alle unsere "guten Gründe" haben (negative Erfahrungen in der Vergangenheit, eine schwere Sozialisation, usw.), das stelle ich nicht in Zweifel und dafür habe ich ersteinmal großes Verständnis.
Der tägliche Ansatz in meiner Arbeit jedoch ist es, die zu betreuenden Menschen NICHT klein zu halten, sondern sie auf jede erdenkliche Art und Weise zu fördern, damit sie durch Hilfe zur Selbsthilfe wieder in die Lage kommen, ihr Leben selbst zu gestalten.
Das bedeutet, ihnen ihre oft negativen inneren Haltungen vor Augen zu führen und unter Zuhilfenahme bestimmter Übungen, durch positive Affirmationen zu ersetzen.
Häufig nehmen Menschen gerade das dankbar an, blühen richtig auf, vergessen ihre blockierenden inneren Einstellungen und empfinden auf einmal Freude an der neu entdeckten Kreativität, Handlungsweise, an eigenen Entscheidungen, die nicht zwangsweise Erfolg versprechen aber dennoch besser sind als in quälender Lähmung und Untätigkeit zu verharren.
Konfuzius sagte einmal: "Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst niemals in deinem Leben zu arbeiten."
Wunderbar und erstrebenswert, wie ich finde, aber nur umzusetzen durch ein hohes Maß an eigener Zuständigkeit und Verantwortungsübernahme.
Magda Bentrup würde sagen: " Lass dich nicht gehen, geh´selbst."
Ich ergänze jetzt gern: Life is no picnic, Leben liegt im Annehmen dessen, was ist. Und was ist, können wir maßgeblich selbst bestimmen. Denn wenn unsere Grundüberzeugungen positiv sind, dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir (nach dem Spiegelprinzip) in den Genuss von für uns schönen Erfahrungen kommnen.
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Glück beim Gehen ihres Weges!
Glück haben bedeutet für mich: "Etwas gutes passiert ohne das ich viel dazu beigetragen habe". (Will auch mehr davon)
Macht glücklich aber auch abhängig.
Glücklich sein hingegen, beteutet für mich, wenn ich mein Leben lenke und es mir so einrichte, das ich mich glücklich fühle.....immer im Hinblick auf alle Möglichkeiten.
Ein Beispiel:
Ich gehe schon geraumer Zeit zu einer Abnehmgruppe.
(Für mich bedeutete immer viel und lecker zu Essen Glück haben und Glücklich sein)
Wenn ich mich nicht an mein Prgramm halte und ich trotzdem Abnehme hab ich "Glück gehabt". Hab ich natürlich schon öfter gemacht *zwinker*, klappt leider nicht jedesmal und hält auch nicht wirklich lange vor.
Halte ich mich allerdings an mein Programm, nehme ich ab und fühle mich glücklich. Ich habe für mein "Glücklichsein" etwas getan....und das hält lange vor. Ich bin motiviert und mache weiter. Und es klappt garantiert jedes mal.
Ich selber hab auch erst immer geschimpft, ich habe ja nie Glück.....wenn ich aber genau hinschaue, hab ich ja schon viel Glück, das ich Gesund bin, nicht hungern muß und in einem Land lebe wo kein Krieg oder ähnliches herrscht.
Ich habe erkannt, dass
ICH niemand anderen dafür verantwortlich machen kann "Glück zu haben".
Somit trage ICH die Verantwortung "glücklich zu sein" für mich selber.
"Glückliche Menschen suchen sich ihren Weg,
unglückliche Menschen Gründe/Ausreden"
In diesem Sinne wünsche ich jedem viel Glück (+ ein wenig Verantwortung)*zwinker*
Ich würde gern einen weiteren Hut in den Ring werfen:
Manchmal brauchen Menschen erst "Anerkennung" dafür, daß es ihnen schlecht geht. Also, daß jemand ihr Unglück als Unglück und sie in diesem Unglück wahrnimmt.
Statt also (vor)schnell mit der Forderung (als nichts anderes werden gutgemeinte Ratschläge und Aufmunterungsversuche dann ja empfunden) nach Aktivität bei der Hand zu sein, kann Zuhören wahre Wunder bewirken.
Anstatt also "Warum machst Du nicht einfach mal xy?!" zu sagen, kann man es mit "Du bist gerade ganz niedergeschlagen" versuchen. Interessanterweise erlebe ich danach oft, daß der andere erst nachdenklich nickt. Und dann ganz von selbst anfängt, über mögliche Lösungen zu reden.
ich denke, dass man versuchen sollte, mgl.objektiv an die beurteilung der immer hatte glück - der hatte nie glück zu gehen -das leben ist ein auf und ab - eben das leben - bei niemanden geht alles glatt - es es nur immer so eine sache , wie man mit der betrachtungsweise leben umgeht......
Ein guter Freund von mir steht auch im Ruf, immer Glück zu haben.
Wenn ihm das wieder einmal jemand fast vorwirft, sage ich dem Folgendes:
Ein Mann geht über die Straße. Er 7HG1findet einen 100 Euroschein. Er hat Glück. Er bückt sich und hebt den Schein auf. Dann hat er sein Glück genutzt.
Das ist neben dem Einladen des Glücks der zweite, aber entscheidende Faktor.
Also bückt Euch auch.
Günther
Das ist ein sehr, sehr interessantes Thema, finde ich!
Ich bin einen sehr, sehr langen, steinigen, oft unbequemen Weg gegangen.
Diesen verfolge ich nun seit ca. 10 Jahren sehr konsequnt. Ich gehe meinen eigenen Weg immer sicherer und immer erfolgreicher.
Ich lebe mich von innen, ansatt mich von außen zu leben (auch, wenn das noch nicht immer vollständig klappt).
Ich habe früher gedacht, dass andere Menschen (aus meinem Umfeld) sich dadurch motiviert fühlen würden, auch ihre Träume wahrzunehmen, ernst zu nehmen und daran zu arbeiten, wenigstens ein bischen mehr in diese Richtung zu leben.
Es gibt einige sehr wenige, bei denen das ganz leicht der Fall ist.
Aber hauptsächlich ist es so, dass ich plötzlich das Gefühl hatte, dass sie mich nun "aus ihrer Welt herauswarfen"-
entweder dadurch, dass sie mich zu einer Art "Übermensch" werteten oder dadurch, dass sie das, was ich tat auf irgendeine Art entwerteten (z.B. Freiheit mit Dummheit gleichsetzten oder versuchten, mich lächerlich zu machen- "das kleine Träumerchen, das nicht erwachsen werden will..."
Ich denke, an so etwas liegt es oft, dass Menschen, die sich schon auf IHREN Weg gemacht hatten dann doch wieder "reumütig" in ihre Rolle der/des von äußeren Zwängen Gefangenen zurückkehren.
Das "Ausbrechen" ist so wahnsinnig schwer. Es kostet so unsagbar viel Mut und Kraft. Es gibt Rückschläge noch und noch. Verluste- nicht allzu knapp. Unsicherheit-
alles ändert sich.
Angst, am Ende alleine dazustehen- Angst, ob es nicht vielleicht doch niemanden gibt, der einen versteht und es gut findet und schätzt, dass man sich auf seinen eigenen Weg macht.
Zeit und Geduld braucht es, den Willen, weiterzumachen, auch, wenn es weh tut.
Ich verstehe jeden, der diesen Weg nicht gehen will. Aber trotz, dass es ein oft harter Weg ist, den man sein Leben lang geht und auf dem man auch oft zweifelt und verzweifelt, würde ich jedem sagen: "es lohnt sich! es lohnt sich mehr als man es sich in seinen allerschönsten Träumen jemals hätte träumen lassen können!"
Ich war am Boden und so hatte ich nichts zu verlieren, mich auf den Weg zu mir selbst zu machen (und das ist für mich der Weg zum Glück- denn wer nicht weiß, was er will, bekommt es auch nicht :) )
Aber ich verstehe, wenn Menschen glauben, dass sich dieser Kraft-, Zeit,- und oft ja auch Geld- aufwand und die Risiken sich nicht lohnen.
Ich verstehe es, wenn sich jemand für ein "sichereres" Leben ohne besondere Tiefen und ohne besondere Höhen entscheidet.
Ich nehme besondere Tiefen in Kauf dafür, dass ich in meinem Leben dafür auch überdurchscnittliche Höhen habe-
und ich denke, das ist es oft, was übersehen wird:
Menschen, die überdurchschnittlich glücklich sind, sind oft auch an anderen Stellen überdurchschnittlich unglücklich.
Ich glaube, dass jeder Mensch als Ganzes mit seinem Unterbewusstsein immer versucht, alles zum Besten zu wenden.
Und wenn es im Moment eben die beste Möglichkeit ist, sich zu sagen "Der/die hat eben mehr Glück als ich- ich bin eben ein Pechvogel"- gut, dann hat das seinen Grund und sollte meiner Meinung nach respektiert werden.
Wir, die wir einen langen und harten Weg zum Glück gegangen sind können ja trotzdem klarstellen, dass wir der Meinung sind, dass uns das Glück nicht zugeflogen ist, sondern, dass
wir mehr als hart daran gearbeitet haben- und das es uns wütend macht, dass diese Arbeit so selten von anderen Menschen wahrgenommen/gesehen und anerkannt wird.
- Ist es nicht das, was uns Glückserkämpfer so wütend macht und so eifrig werden lässt, wenn jemand sagt oder scheinbar denkt:
"du hattest eben Glück" ???
Viele Grüße,
sunrise
Hallo Sunrise,
danke für Deinen Beitrag, er rührt mich sehr an, besonders das aus der Welt der anderen rausgeworfen zu werden, wenn man sich auf dem Weg zu sich selbst macht, ich werfe mittlerweile auch selbst Menschen raus, die mich nur als Krücke benutzen wollen nach dem Motto "Dir geht es so gut und mir geht es so schlecht", ich mag das mittlerweile nicht mehr, hatte eine Zeit noch den Anspruch, die Menschen, die selbst keine oder wenig Verantwortung für sich übernehmen wollen, dazu zu animieren, aber manche wollen einfach nicht und ich bin des Gejammers überdrüßig, der Schuldzuweisungen, die offenbar in erster Linie von Menschen gebraucht werden, die immer irgendeinem Umstand, irgendeinem Anderen die Schuld in die Schuhe schieben wollen für ihr eigenes Elend.
Mittlerweile habe ich auch keine Angst mehr davor, dass ich alleine bleibe damit, ein Vorschreiber nannte 10%, die die Verantwortung für sich übernehmen, das sind einige Millionen auf dieser Welt, die genügen mir ;)
Glück ist meines Erachtens auch eine Angelegenheit der Erwartung: was macht mich glücklich, wenn es nur der ganz besondere Mensch ist, der in mein Leben tritt oder der geknackte Jackpot, dann habe ich viele Anläße zum Unglücklichsein. Wenn mich das Lächeln irgendeines Menschen glücklich macht, das Gelingen einer kleinen Aufgabe, das Sprießen eines Löwenzahn aus dem Asphalt, eine Schneeflocke, die tanzt, ein Kind, das hüpft, die Dankbarkeit darüber, dass ich lebe ... dann ist mein Glück fast täglich garantiert und es nutzt sich auch nicht ab.
Eine schöne Woche
wünscht Monika
Ich habe mit großem Interesse die Beiträge gelesen und mich gewundert, warum niemand erst einmal "Glück" definiert, um dann darüber zu reden, wie man es anstellen kann, "Glück" zu haben.
Für den einen ist es offensichtlich der berühmte Lottogewinn. Für mich ist das kein Glück, sondern Dusel. Das ist für mich etwas ganz anderes, nämlich Zufall.
Glück habe ich nur, wenn ich fähig bin, eine für mich glückliche Situation überhaupt als solche wahrzunehmen.
Ich war sehr glücklich, als ich vor kurzem feststellen konnte, dass eine Clematis überlebt hat, die mein Hund zweimal ausgebuddelt hat.
Ich war vor Glück berauscht über meine Kirschernte dieses Jahr, auch wenn viele Kirschen madig waren. Wenn ich dann meine Marmelade demnächsts aufs Brötchen schmiere, werde ich wieder Glücksgefühle haben.
Einen Lottogewinn hätte ich auch gern, aber so ein Dusel läßt sich nicht herbeizaubern. Aber das Wahrnehmen der Zuwendung durch den Partner als Glück, seine Zuwendung, die der Kinder (manche Menschen haben ja leider nicht das Glück, welche zu haben), die stürmischeBegrüßung der Hunde....
... da ist so vieles, was Glücksgefühle auslösen kann. Bei jedem Menschen sind es andere Situationan. Voraussetzung ist allerdings, dass man diese Gefühle annimmt, sie für sich haben will und nicht immer nur nach dem schielt, was andere - angeblich - glücklich macht.
Leider werden uns ständig, insbesondere in der Werbung und den Medien, Trugbilder vom angeblichen Glück vorgekaukelt und viele Menschen halten das dann auch für Glück: das dicke Auto, die schicken Klamotten, das eigene Haus, die tolle (klapperdürre) Figur oder eben der Lottogewinn.
Man kann es drehen und wenden wie man will, aber es gibt ein Naturgesetz, dass schon der gute Schoppenhauer so treffend zu formulieren wusste: Der Mensch kann machen was er will, aber er kann nicht wollen was er will. Und hierin liegen ein Fluch und ein Segen zugleich, denn einerseits kann sich eben niemand aus freiem Willen heraus für dieses oder jenes entscheiden und andererseits kann man gelassen schauen, was sich letztlich zwangsläufig für einen ergibt.
Glück - was ist Glück? Es können kleine Begebenheiten, wie auch großer Dusel sein, oder das berühmte "Glück im Unglück". Oft einfach eine Sache der Einstellung und der Wahrnehmung.
Wie in anderen Beiträgen bereits angeklungen ist, spielen sich viele Menschen durch pessimistisches und problemorientiertes, statt zielorientiertes Denken oft in den Vordergrund. Viele würden sich schämen, wenn sie bewundernswerte Menschen, wie meine Tante, sehen würden. Sie liegt mit MS im Bett und kann gerade mal das Fernsehprogramm mit viel Mühe umstellen und ist völlig auf andere angewiesen. Sie sagt von sich: Mir geht es immer gut! Sie hat viele Schicksalsschläge erlitten und sieht das Positive im Leben. Hut ab!
Wird das Glück gemessen? Bei vielen Leuten kommt es mir so vor. Gegenüber meiner Tante spüren viele Menschen das Glück gesund zu sein. Gemessen am Einkommen und Lebensstandard erfolgreicher Geschäftsleute meint so mancher Unglück bei der eigenen Karriere zu haben, bzw. zu Unterstellen, das bei den erfolgreichen Menschen nur Glück am Werke war.
Auch wenn es nicht vollkommen ist, bin ich mit meinem Leben zur Zeit sehr glücklich. Ich bin ja auch ein Sonntagskind ;)
Das ist meine Einstellung zu diesem Thema.
Jetzt werde ich mich wieder den Unterlagen auf meinem Schreibtisch widmen, denn für das erfolgreiche Bestehen meiner Klausuren muss etwas getan werden. Mit ein bisschen "Glück" werden hoffentlich die richtigen Aufgaben gestellt ;)
Glück ist veränderbar, es ist individuell unterschiedlich und kann jeden erreichen. Es liegt an jedem Menschen selbst, wie man die Dinge im Leben sieht, auf was man achtet und seinen Fokus richtet. Die individuelle Bewertung von Momenten und Augenblicken entscheidet über das Empfinden von Glück. Jeder Mensch hat in sich die Chance Glück zu erfahren, indem er für sich wertvolle Ereignisse wahrnimmt, genießt und wertschätzt. Diese Fähigkeit der Wahrnehmung ist jedem gegeben und muss ggf. trainiert werden, da uns heute oft andere, für viele Menschen unerreichbare Ziele eingeredet werden. Aber eigentlich kann sich Glück in ganz unterschiedlichen Situationen zeigen. Mein heutiger Tag z.B.war geprägt durch drei wundervolle Ereignisse: 1)Ich habe einen Freund nach 4 Jahren wiedergesehen und wir hatten ein faszinierendes Gespräch. 2)Ich sonnte mich im Park auf einer Wiese, schaute in den Himmel und hörte die Vögel zwitschern. 3) Freunde und ich grillten am Flußufer und saßen bis spät beim Lagerfeuer unter dem Licht des Mondes zusammen.
Wie andere schon geschrieben haben: Spannend, all die Beiträge zu lesen! :) :)
Ja, wichtig ist zu unterscheiden zwischen "Glück haben" und "glücklich sein".
Der zentrale Punkt für mich beim Thema Glücklich Sein ist:
Raus aus der Opferrolle, rein in die Verantwortung.
* Ja, wenn mein Chef nicht immer..., dann könnte ich endlich...
* Ja, wenn meine Eltern damals nicht..., dann könnte ich heute....
* Ja, wenn ich nicht .... erlebt hätte, könnte ich auch ....
Die zentrale Frage für mich ist: Ab wann nehme ich die Verantwortung für mein Leben und mein persönliches Glück selbst in die Hand? Bin ich wirklich das Opfer der Umstände - für den Rest meines Lebens - oder habe ich Spielraum, habe ich Handlungsmöglichkeiten?
Für mich ist die Antwort klar und eindeutig: Ja, ich habe Handlungsmöglichkeiten. Jeder Mensch hat Handlungsmöglichkeiten! Anfangs ist der Spielraum vielleicht noch klein, doch wird er immer größer, wenn er regelmäßig ausgenützt wird! :)
Ich wünsche allen hier eine tolle Woche und weitere Schritte zum Glücklich Sein! :) :)
ULI
Jetzt habe ich noch das Bedürfnis, etwas nachzuschicken:
Zehn Thesen über das Glück und das Glücklich-Sein
1. Glück kommt nicht von außen (Reichtum, Bildung, Aussehen, etc.), sondern von innen. :)
2. Glücklich-Sein ist nur eine Entscheidung weit entfernt. :)
3. Glücklich-Sein ist erlernbar – Energie folgt der Aufmerksamkeit. :)
4.Glück erlangt ein Mensch durch Weiterentwicklung und Selbsterkenntnis – das bedeutet: Komfortzone verlassen und Neuland betreten. :)
5. Glück erfährt, wer sich nicht als Opfer erlebt, sondern zuversichtlich den eigenen Weg geht und Verantwortung für das eigene Leben übernimmt. :)
6. Glücklich-Sein ist die Balance zwischen angenehmem Leben (Genuss), gutem Leben (Engagement, Erfüllung persönlicher Sehnsüchte) und sinnerfülltem Leben (Erreichen erstrebenswerter Ziele). :)
7. Glück hängt von der Qualität der Beziehungen eines Menschen ab. :)
8. Glück ist im Hier und Jetzt erfahrbar. :)
9. Glücklich ist ein Mensch, der sensibel ist für das Schöne, das ohnehin einfach "da" ist. :)
10. Glück wird durch das Umsetzen der eigenen Berufung unterstützt. :)
Glück-volle Grüße in die Runde von ULI
Das Glück, denke ich, stellt sich nicht ein, wenn ich verzweifelt darauf sehe. Glück stellt sich- ganz nebenbei und unerwartet- ein, wenn ich ganz schlicht das erledige, was mir vor die Füße fällt, was gerade notwendig ist. Ohne Vorbehalte, Hadern und Schielen auf andere. Wenn ich das, was eine Situation erfordert mit ganzem Einsatz und so gut ich kann erledige, wenn ich mich der Aufgabe ganz und gar widme, sie so gut ich kann, erfülle, ist das Glück unversehens da. Das gilt für die scheinbar banalen Aufgaben ebenso wie für die ganz großen. Dann kann ich mir das Philosophieren über das Glück sparen, weil ich es erlebe.
In dem Sinne: Glückauf!
Also ich denke da an ein Zitat eines grossen Deutschen Dichters; nur sinngemäß "Es gibt immer mehr Menschen die wollen sein aber nicht werden"
Am Anfang war ich ziemlich perplex, was soll das sein aber nicht werden wollen.
Die Aussage wird Göthe nachgesagt.
Einfach mal drauf-rum-denken
Ich muss es werden bevor ich etwas sein kann, z.b. Reich glücklich schlank fit......
Keiner will mehr durch das "werden" gehen sich anstrengen arbeiten schuften verzichten
Bitte einfach gleich sein
SCHADE
Es bereitet mir Freude diese Kommentare zu lesen.
Dieser Satz mag banal klingen, doch bei näherer Betrachtung zeigt er auf, was meiner Meinung nach elementar für das "Glücklich sein" ist.
LEBENSFREUDE
Wir ALLE haben es verdient glücklich und voller Freude das Leben zu geniessen.
Alle Gedanken die in uns nun dagegen sprechen, sollten wir analysieren und bearbeiten. Diese Glaubensätze, Konditionierungen, Paradigmen aufbrechen! Wie? Eine Variante wäre, sie dem Herzen zur Prüfung zu übergeben anstatt mit dem Verstand oder Unterbewusstsein, so wie es meistens abläuft. Aber da gibt es noch viele andere Wege, dieses Ziel zu erreichen.
Und ich freue mich wieder, wenn ich sehe, dass viele von euch den Weg zum Glück suchen und gehen.
Ich wünsche euch und mir dazu von Herzen Lebensfreude!!!
Peter
Ja, liebe Tania, Du hast Recht!
Es liegt an uns was wie aus einer Situation oder Ereignis machen und was wir tun.
Es ist unser freier Wille Glücklich zu sein!
Meine Entscheidung für mich und die daraus folgenden Taten machen mich glücklich oder nicht.
Ihr habt 100% Recht mit dem was Ihr geschrieben habt!
Ich habe beide Situationen in meinem Leben manifestiert durch meine Gedanken!
Der Mensch ist was er Denk!!
Liebe Grüße und herzlichen Dank an Dich und Ralf für Eure Arbeit aus Liebe zu den Menschen!
Reinhard
Mir hat die Buchreihe zum Thema "Bestellungen beim Universum" von Bärbel Mohr sehr geholfen, funktioniert auch.
Liebe Grüße, Bernardo
PS. ich bekomme keine Prov.!
Hallo,
für mich ist Glück:
Gesundheit, Freunde (dazu gehören auch meine 2 Töchter), eine Arbeit die man gern tut und damit eigenes finanzielles Auskommen = FREIHEIT
und das alles genießen können,
vor allem auch die Kleinigkeiten, das bringt Zufriedenheit.
Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Das ist so.
Hallo,
allen, die hier meinen Glück sei "herstellbar", durch die richtige Lebenshaltung so einfach zu generieren - allen jenen möchte ich die Frage stellen, was denn Glück für sie darstellt. Ohne Zweifel haben wir Menschen einen freien Willen und im Rahmen unserer Möglichkeiten Wahl- und Entscheidungsfreiheit - aber eben nur im Rahmen unserer Möglichkeiten. Es gibt jedoch Schicksalsschläge, Unfälle oder sonstige Traumata, die den Menschen sehr unterschiedliche Bedingungen schenken. Ein Kind, das sich im Alter von 4 Jahren beim Spielen im Kindergarten so schwer verletzt, dass es ein Leben lang damit zu kämpfen hat, hat kein Glück gehabt und ist auch nicht durch die falsche Lebenshaltung zu diesem Schicksal gekommen. Der gut gemeinte Rat, das beste aus seinem Leben zu machen, selber dafür verantwortlich zu sein, was aus einem wird, schrammt hart an der Grenze zum Zynismus gegenüber all jenen Menschen, die schwiere Lebensumstände haben.
Hallo liebe Tania, liebe Leser.
Wir hatten gerade über dieses Thema diskutiert - wirklich just in dem Moment, bevor ich Dein Editorial las.
Ja, es geht zum einen um "Eigenverantwortung". Darum, ob ich wirklich etwas ändern will.
Und ich kann, darf, soll und muss mich selbst entscheiden, das Ruder herum reißen zu wollen. Dabei helfen mir zwei mächtigen Aussagen:
1.) Ich bin ... willens, stark genug oder einfach nur ein denkendes Wesen - und somit in der Lage zu sagen:
2.) Ja, ich will meine Situation ändern.
Und dann helfen ganz einfache Werkzeuge, wie sie z.B. Pierre Franckh beschreibt - in seinem Buch "Erfolgreich wünschen. 7 Regeln wie Träume wahr werden".
Es geht darum sich das zu wünschen, was einen magisch anzieht, was das Selbst aufblühen lässt, was so attraktiv ist, dass ich gar nicht mehr loslassen möchte, wenn ich mich erst einmal auf das Ziel hinbewege.
Die andere Ressource, die hilft, liegt tiefer. Etwas, das man Grund-, Selbst-, Gott- oder einfach nur -Vertrauen bezeichnet. Das meint die tiefe Erkenntnis und Einsicht, dass es genügend Potenzial um mich herum gibt. Und meine Wünsche Wirklichkeit werden können - in der Zeit und genau so wie es richtig ist.
Danke für Deine Worte, liebe Tania. Und ich wünsche alles Lesern, dass sie sich einen kleinen Wunsch schone einmal gönnen - voller Zuversicht.
Liebe Grüße aus Düsseldorf.
tom
Wie lernt der Mensch laufen? - Von Fall zu Fall. Laufen lernen die meisten von uns. In diesem zarten Alter haben wir ein Ziel vor Augen und die Kraft und die Geduld, immer wieder aufzustehen.
Viele berühmte Menschen arbeiten 30 Jahre daran über Nacht berühmt zu werden. Plötzlich haben sie das Glück den richtigen Veranstalter zu treffen.
Einen Nobelpreis bekommt man für die eine gute Idee, nach der man ein Leben lang geforscht hat. Und um eine gute Idee zu haben, braucht man 2 Millionen, die nichts taugen (Edison, Erfinder).
Manche Menschen erzeugen ihr Problem, indem Sie glauben es gibt nur die Alternativen "nie" oder "immer", am besten in der Variante, die anderen haben immer Glück, ich nie.
Hallo,
vor noch 7 Jahren habe ich mich auch noch als „Verlierer“ gesehen.
So ein „Verlierer hat schon ein hartes leben. Wenn da ein gewinn ist, hat er sofort die Aufgabe einen Verlust daraus zu machen.
Ihr glaubt ich verarsche jemanden? Nein ich spreche von mir. Mir haben Menschen gesagt: „ Wolfgang was willst du, du hast einen guten Job eine Familie, hast,…. „ Da kamen noch so einige Dinge wo er mir richtig weh tat.
Als ob ich mich rechtfertigen müsse warum ich es habe, habe ich nicht auch dafür gearbeitet. Ja ich habe einen Job, und der raubt mir alle Energie. Ich bin müde wenn ich heimkomme.
Ja aber dafür hast du ja,…..
Wieder und wieder haben mich Menschen richtiggehend verarscht. Ich habe das gefühlt wie sie mich verarscht haben. Ich bin ein Verlierer nur sagen sie es nicht weil sie nicht den Mut dazu haben. Die sollen doch erst das machen was ich mache die Trotteln,…..
Falls nun jemand auf die Idee kommt, und meint ich habe mir selber eine Geschichte erzählt, und diese mir selbst erzählte Geschichte geglaubt, und danach für mich als „Versager“ stimmig gehandelt.
Richtig Ja, und niemand war da und hat mich aufgeweckt. He du, schau her was du alles gemacht hast, da mach die Augen auf: ja mach sie auf und schaue.
Ab und zu gab es Situationen wo ich mir nicht so ganz sicher mehr war,…..
Doch hat es für mich schon einschneidentere Erlebnisse gebraucht, um diese Geschichten zu reduzieren.
Denn wenn ich ehrlich bin die Struktur des „Verlierers“ ist noch immer da. Die Aufgabe, das zubereinigen steht noch aus,….
Ich weis, veränderst Du Dein denken, veränderst Du Deine Welt.
Was ist es wo ich hin will?
Welche Möglichkeiten Ressourcen habe ich jetzt bereits? Wie setze ich sie ein? Bringen sie Nutzen? Weis ich welchen Nutzen ich will? Wenn der Nutzen da ist, erkenne ich ihn auch und nehme ich ihn dann?
Arbeite ich vielleicht mit 150% so dass wenn ich fertig bin, und mich über das getane Werk freuen sollte, nur scheiß darauf bin, weil müde, weil unfähig zu erkennen wo ich bin, und nur im Kopf habe was ich morgen wieder, diesmal am besten mit 200% machen werde. Um mir so die Bestätigung zu holen alles, aber wirklich alles, doch nur scheiße ist,…….
Erkenne Deine Werke, nimm sei an wie sie sind.
Dir gegeben ist der Wille, mächt’ge Macht nutze sie.
Das Leben die Summe von Entscheidungen.
Wolfgang Macek
hallo Tania und alle,
danke für die Beiträge. ich habe im Leben immer das erhalten, was ich verursacht habe!
das Glück ist immer da - nur ich bin woanders. ich wünsche euch eine glückliche Zeit bei zeit zu leben!
Danke an Ralf und Tania für eure Liebe.
herzlich Monika
Sicher hat man mehr Möglichkeiten, wenn man aktiv ist. Nur ich bin der Ansicht, daß man auch immer prüfen sollte, wenn man zufrieden ist, ob der Aufwand noch glücklicher und zufriedener zu werden, sich lohnt. Ich entwickele zwar eine gewisse Aktivität, aber habe nichts dagegen auch zeitweise gelebt zu werden. Es ist einfacher.
Liebe Tania,
vielen Dank für deine Zeilen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie bei manchen Menschen auf Widerstand stoßen. Aber Eigenverantwortung ist nun mal einer der wichtigsten Punkte für ein glückliches Leben.
Im Buddhismus gibt es hierzu die Belehrungen zum Thema Karma (nein, nicht Schicksal, sondern die Verbindung von Ursache und Wirkung, Handlungen und deren Folgen!).
Wer mag, kann sich hiermit näher beschäftigen. Empfehlen kann ich persönlich hierzu von Lama Ole Nydahl "Wie die Dinge sind",
(Untertitel: Eine zeitgemäße Einführung in die Lehre Buddhas, TB 204 Seiten, Verlag: Droemer/Knaur (April 2004),ISBN 342687234X).
- Und nein, auch ich bekomme keine Provision! :-)
Für mich waren die enthaltenen Informationen, von einem Westler für Westler aufbereitet, jedoch eine wahre Offenbarung. Denn wenn man davon ausgeht, dass einem Dinge zufällig passieren, dass also egal ist, was man tut und wie man handelt, macht vieles im Leben keinen Sinn. Dann ist es einfach, in die Opferrolle zu verfallen.
Ich wünsche allen, dass sie von dir und Ralf und deinen Zeilen inspiriert werden!
Alles Liebe
Sandra
Hallo alle Glückssucher, hallo Tania, hallo Ralf,
ja, auch ich stimme Tania mit Ihren Gedanken und Feststellungen 100%ig zu. Ich möchte ihre Gedanken und all die anderen dieses Blogs noch ein wenig erweitern.
Ich glaube, dass alle die auf dieser Site und diesem Blog unterwegs sind, schon den ersten und wichtigsten Schritt zur Aktivität unternommen haben und das allein durch ihr aktives, suchendes, reflektierendes Lesen zeigen! Deshalb: "Bravo!! Ihr seid schon auf dem Weg, geht ihn einfach noch ein wenig weiter. Probiert was aus, was Ihr Euch noch nie getraut habt. Holt Euch Anregungen, Ratschläge, Ermunterungen und auch Aufmunterung nach einem fehlgeschlagenen Versuch hier oder bei anderen Leuten, von denen ihr spürt, dass sie Euch helfen wollen. Und seid vor allem stolz auf Euch!! Lobt Euch für Eure Entschlossenheit, für Eure Überwindung, seid stolz auf Euren Lösungsweg, auf Euer Durchhalten, darauf einmal über Euren eigenen Schatten gesprungen zu sein, oder was immer es bei Euch sein mag woführ Ihr Euch loben könnt."
Ja, es gibt im Leben größere und kleinere Hürden zu überwinden. Aber wenn man sich hinterher sagen kann "das war aber auch ein verflixt großes Problem, mit dem ich zu kämpfen hatte - aber irgendwann ich habe es dann doch geschafft!!" - das gibt einem das so viel Kraft und Energie und plötzlich sieht man auch noch eine Lösung für ein anderes Problem, das bis gestern unlösbar und erdrückend erschien... Ich meine geradezu, dass all die, die keine Probleme und Aufgaben vor sich liegen haben und deshalb auch keinen Grund haben, auf irgendetwas stolz sein zu können, wenig Gründe finden werden, warum sie glücklich sind!
Deshalb an alle die Glück noch suchen: Nehmt Euch eine Sache vor, und scheint sie anfangs noch so klein und unbedeutend zu sein, eine Sache die ihr ändern wollt und tut es einfach irgendwann, wenn Ihr spürt dass heute der Tag dazu ist. Fangt mit was kleinem an, etwas das machbar erscheint. Und dann freut Euch, lobt Euch, seid stolz auf Euch!! Erstmal alleine und dann vielleicht noch mit anderen. Diejenigen, die sich mit Euch freuen sind Eure Freunde. Diejenigen, die Euch kleinreden wollen, sind keine! Trennt Euch von denen, auch wenn der Gedanke anfangs schmerzt und vielleicht das nächste Problem darstellt... Es funktioniert, ich hab's selbst erlebt und glaube heute noch an eine Art "Wunder" wenn ich daran denke was mir dann alles Gutes widerfahren ist.
Und dann noch ein letztes Wort: Traurig berührt bin ich durch Kommentare wie, dass ein Kind das einen schlimmen Unfall erlitten hat "eben kein Glück hatte". Natürlich "hatte" es in diesem tragischen Moment kein Glück - aber muss es deshalb für den Rest seines Lebens unglücklich sein??? Kann dieses Kind nicht trotzdem glücklich "sein" - weil es Liebe empfängt, weil es Anerkennung empfängt, weil es Schönheit erkennt, weil es eine schöne Stimme hat, weil es andere zum Lachen bringen kann etc.??? Ich bin der festen Überzeugung, dass das so ist. Wer hindert dieses Kind daran glücklich zu sein oder zu werden??? Jemand der vielleicht selbst unglücklich ist...? Weil derjenige für sich "Glück" mit "Reichtum" gleichsetzt? Und überhaupt: Glaubt Ihr wirklich, dass all die Leute, die die Taschen voller Geld haben und keine existenziellen Probleme kennen deshalb GLÜCKLICH sind? Ich kenne einige davon und kann nur dem Sprichwort beipflichten, dass Geld nicht glücklich macht - und Besitz auch nicht!
Ich habe mal eine Studie gelesen, in welchen Ländern dieser Erde die Bewohner am glücklichsten sind. Sehr weit oben auf der "Glücklich-Skala" standen ganz viele sehr arme Staaten. Das Fazit war, dass "glücklich sein" nicht vom IST bestimmt wird, sondern von der HOFFNUNG dessen, was noch kommen mag oder möglich sein wird.
Deshalb liebe Suchende und mit mir Weitersuchende, denn natürlich kann auch ich mein Glück nicht festhalten, muss es immer wieder suchen und finden: Ich wünsche uns allen viel Hoffnung, dass wir das Bisschen was wir können auch tun, und dass wir uns für das Erreichte loben und uns darüber freuen!
Su
hi Su,
ich stimme deinen Worten voll zu!!! DANKE! habe das alles auch selbst erlebt¨.
herzlich Monika
Hallo an alle,
Glück? das ist sicher immer situationsgebunden. Auch in meinen Leben gab es immer wieder Zeiten in denen ich mich als " Loser" fühlte. Magisch zog ich jede Pechsträhne an.
Die Situation änderte sich erst, als ich ganz unten war. Mir kam zu Bewusstsein, dass ich trotz allem eine enorme Kraft in mir habe und ich in kleinen positiven Schritten diese Kraft für mich nutzen kann. Sicher kommt man nicht im Hau-ruck-Verfahren an den "Platz an der Sonne", das Glück kommt mit jedem kleinen Schritt in die positive Richtung. Ausserdem definiere ich Glück mittlerweile anders . Für mich ist Glück immer dann, die Kraft zu haben etwas zu verändern ,wenn`s nötig ist und sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen, dann habe ich auch den Elan Großes zu bewältigen.
Während meines Praktikums habe ich einen sehr schönen Satz gelesen : Wenn das Gück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen! Ich denke das trifft`s.
Ich wünsche Euch GLÜCK - wie immer ihr es auch bezeichnet Elke
Glück
Ihr seid alle PRIMA, habe nicht alles gelesen aber mich riesig über so viel verschiedene Kommentare gefreut.
Tja was ist Glück? Glück ist- was ich persönlich als Glück empfinde- so denke ich. Ich bin glücklich wenn ich das was ich möchte erreicht habe und jetzt das positive Gefühl entstehen lassen kann das zu mir sagt- JA JA JA- dann bin ich glücklich. Immer- so denke ich -muß ein unpandiges tolles Gefühl oder sogar Hochgefühl dabei sein das ist pures Glück. Und meine Lieben Kranken- ich bin seit über 20 Jahren krank dreimal am Tod vorbei. Die Ärzte sagen das ist ein kleines Wunder. Da habe ich eine andere Meinung. Ich habe Glück gehabt es war ein großes Wunder. Es stimmt schon das positives Denken mit positiven Gefühlen das Leben verändern. Nicht gleich Morgen auch nicht gleich Übermorgen aber es kommt zurück wie ein Bumerang. DRAN Bleiben Üben! Es klappt!!! Ich wünsche allen die diese Zeilen lesen das sie mindestens 30 Tage mit positiven Gefühlen an ihr Glück glauben jeden Tag ich schwöre EUCH dann kommt HIMMELSFREUDE auf. Schöne Zeit bis irgendwann wünscht EUCH Maria
PS Heute bin ich aber gar nicht glücklich.
Was ist wirklich wesentlich? Kann man das, was ein gutes Leben ausmacht, auch einüben- wenn der Alltag stresstm, Unsicherheiten unser Leben bestimmen?
Wir können etwas tun zu unserem Glück. Gelassenheit und Seelenruhe sind jedem möglich.
Es geht darum, eine Lebenshaltung zu gewinnen, in der man mit den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens so umgeht, daß man sich und anderen nicht schadet. Mißtrauen, Eifersucht, Wut, negatives Denken sind ebenso überwindbar wie Gefühle von Angst,Unsicherheit und Überforderung.
Innere Zufriedenheit ist dem möglich, der sich befreit von allem, was im Leben unwesentlich ist. Ethisch handeln, meditativ leben, Weisheit üben: Der Weg zum wahren Glück.
"Wenn du fühlst, daß in deinem herzen etwas fehlt - dann kannst du, auch wenn du im Luxus lebst, nicht glücklich."
Aus dem Buch von Dalai Lama: "Der Weg zum Glück".
Ich wünsche allen ganz viel geistigen Frieden, denn dann können wir Glück auch unter den schwierigsten Umständen finden!
Hallo,
habe mir das Buch "The Secret" gekauft.
Tief beeindruckend.
Nicht nur der Inhalt, auch die Aufmachung des Buches.
Kann ich jeden empfehlen!
Danke für den Buch-Tipp.
Ja, das Leben in die Hand nehmen erscheint manchmal so einfach. Tausende von Büchern, Seminaren und Psychologen leben davon, dass die meisten Menschen eben genau daran scheitern. Ich selbst bin im moment in einer tiefen Krise aber ich glaube daran, dass ich selbst aktiv mein Leben bestimmen kann.
Es beginnt mit dem richtigen Gedanken. Jede Minute meines lebens Entscheide ich selbst. Kein anderer nimmt mir die Entscheidung ab. Ich entscheide ob ich jetzt gerade Esse oder Trinke, ob ich Arbeiten gehe oder nicht, ob es mir gut geht oder nicht und ob ich Perpektiven, Träume habe.
Ich bin der Meinung mit diesem Beitrag haben Sie etwas Wahres beschrieben.Selbst der Weg aus der "Krankheit Depression beginnt mit dem ersten Schritt: dem richtigen Gedanken".
Hallo Tania,
ja! Bitte schreib weiter gegen die Anti-Glücks-Haltung an. Scheinbar muss das Glücksempfinden jeden Tag aufs Neue erobert werden.
Ich glaube ebenfalls, dass es verschiedene Formen von Glück gibt und dass es sowohl auf die eigene Haltung ("self-fulfilling-prophecy", "im eigenen Sumpf versinken") als auch auf die gewünschte Positionierung im eigenen Leben ankommt.
Es ist auch sicher so, dass niemand mit einem Strauß voll Glück anklopft, wenn ich nicht bereit bin, Glück zu geben bzw. zu teilen. Schön, dass es dennoch Ausnahmesituationen gibt - nämlich, wenn man Freundlichkeit und Unterstützung in dunklen Momenten erhält.
Und immer wieder erinnere ich mich gern an den bekannten Leitspruch, der in meinem Elternhaus in der Diele angebracht war: "Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her."
Liebe Grüße
Iris
Denn Ihre Gedanken werden zu Worten, Ihre Worte zu Taten, Ihre Taten zu Ihrem Charakter und Ihr Charakter wird Ihr Schicksal (Zitat von ?)
Hallo, vielen Denk an alle Schreiber der vielen Beiträge und deren "Verursacher".
Es ist schon sehr vieles angesprochen worden.
Ich möchte hier nur eins dazu ergänzen:
Gerade wenn von Kindern gesprochen wird, die vielleicht eine schwere Krankheit bekommen haben oder einen schwerwiegenden Unfall erleiden mußten;
Habt ihr schon mal erlebt, wie es ist, wenn ein Kind (in fast jedem Alter) sich etwas in den Kopf gesetzt hat zu machen oder zu wollen?
Wenn z.B. dieses Kind in den Zirkus/auf den Rummel/ins Kino/auf ein Konzert/ in die Disko oder wo auch immer hingehen will, wird es ALLES in Bewegung setzten, um dieses zu erreichen. Die Eltern bitten, betteln, schreien, streiken, sein eigenes Taschengeld mit ausgeben wollen, die Großeltern fragen und bitten... Oder wenn alles nichts geholfen hat, kann es passieren, dass dieses Kind diese Aktion allein oder mit Freunden "heimlich", d.h. ohne Wissen der Eltern durchführt.
"Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr NIE das Himmelreich erben" (Zitat Jesus)
Und kann es nicht sein, dass Glück immer damit zu tun hat, was wir perönlich erreichen wollen, welche Ideen, Wünsche und Ziele wir in unserem Leben umsetzen möchten?
Warum sind wir "Erwachsenen" so oft so "gebildet", "realistisch" oder (was ist denn das Gegenteil von verrückt?) ?
Ich wünsche allen, die das hier lesen, ein großes Stück von diesem "Kindsein", "einfach-mal-wieder-einenTraum-haben" und von dem unsagbar berauschenden Gefühlen, dieses umsetzten zu können.
P.S. wie war das mit den Brüdern, die "Mc Donalds" erfunden bzw. weitergeführt haben? Haben die nicht gesagt: Wir möchten, dass es in jedem Land der Welt ein einheitliches Geschmackserlebnis gibt (meine freie Übersetzung).
Oder Ford: Jede Familie sollte ein Auto besitzen.
Oder, oder, oder, oder...
okay, das ist mein Teil dazu. Werd mal wieder schaun, dass ich meinen oder einen Traum erkenne, mir veranschauliche und dann einen Weg dahin entwickle.
Wir sehen uns, hier oder anderorts, weil wir alle etwas gemeinsam haben.
Schalom, Claus
Der sensible Mensch leidet nicht
aus diesem oder jenem Grunde,
sondern ganz allein,
weil nichts auf dieser Welt
seine Sehnsucht stillen kann.
Jean-Paul Sartre
Wirklich reich ist,
wer mehr Träume in seiner Seele hat,
als die Realität zerstören kann.
Hans Kruppa
ich möchte Claus zustimmen. Aber ich möchte auch meine eigene Meinung dazu äußern.
Ich glaube auch, Glück steckt in jedem Menschen. Untätigkeit bringt kein Glück, aber Tätig zu sein, etwas zu tun und - nicht das Glück suchen.
Da habe ich den Satz gehört: Wir haben nie Glück im Leben. Warum? Weil die Frau, die Familie neidvoll auf andere geblickt haben.
Die Schicksalsschläge die erlebt wurden als persönlichen Schicksalsschlag gesehen haben. Ein Beispiel: Der Bruder, der Ehemann haben sich umgebracht. Das eigene Haus, schwer zu halten, zu finanzieren. Und doch wollte man nicht loslassen. Eine Belastung über Jahre.
Ihr sagt vielleicht - aber wo ist dann hier das Glück. Das beide geliebten Menschen tot sind? Das Haus eine Belastung ist?
Warum die Menschen sich umgebracht haben wird man wohl nie verstehen. Die Antworten bleiben offen. Dies wird sicherlich auch eine Lebenslange Belastung bleiben. Auch ich sehe hierin kein "Glücksfall".
Aber was ist mit dem Haus. Muss das auch eine Belastung bleiben? Ich sehe es als "Glücksfall" an einzusehen, die eigene Erkenntnis zu gewinnen eine Belastung "los" zu werden. Zu verkaufen, mit dem Geld etwas sinnvolles, schönes zu unternehmen, es einfach nur zu sparen. Aber es muss doch keine Belastung sein, dass man nun das Haus verkauft hat. Von einer Belastung in die nächste.
Diese Menschen, mit diesen Einstellungen werden ihr Glück gar nicht finden. Sie können, oder wollen nicht positiv denken. Sie sehen in allem etwas schlechtes oder noch schlechteres.
Versteht ihr? Oder ist es zu verwirrend, wenn ja - dann entschuldigt bitte.
Carl Rogers hat ja schon die These vertreten, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu aktualisieren und genau das glaube ich auch.
Selbstverständlich ist Glück das Ergebnis von Handlungen, Zufall und Fremdeinwirkungen, aber es liegt an jedem Einzelnen, was er daraus macht.
Selbst aus Krankheiten kann man etwas gutes entstehen lassen. Das beste Beispiel sind dafür die anonymen Alkoholiker. Hier haben Menschen aus ihrer Erkrankung Edelsteine für sich und andere gemacht.
Packen wir es an, jetzt oder nie !!
glück - ist doch eigentlich eine momentaufnahme - eine kleines aha -
manche laufen dem geld hinter her und meinen das wäre glück
vielleicht hilft es und es gibt stabilität - aber was wäre wenn wir nur geld und kein glück hätten....
ein anderer ist krank und kann noch in den garten gehen - das ist dann auch glück
glück ist aber auch von einem kollegen zu hören dem es seit 1.5. jahren nicht gut geht
glück ist sich auf termine zu freuen - mit einem mann - in dessen anwesenheit frau sich wohl fühlt
glück ist auch die eigene stille zulassen zu können
glück ist da zu sein - gute gespräche bei einer tasse kaffe oder tee zu führen
glück ist gute freunde zu haben
glück ist die kinder von der schwester - hier zuhaben - soviel glück - das die einem ihre liebstes überlässt
glück ist im garten zu sitzen und zu sehen - ob die sonne heute scheint oder der regen die erde nass macht dann den regen zu hören
glück ist zu sehen - wie die bohnen ranken - meine ersten im garten... erinnerung an meine oma
glück ist gute freunde zu finden
glück ist gute musik zu hören
glück ist interssanten menschen zu begegenen - die das leben leben
glück ist da zu sein
vielleicht auch hier
glück ist - wenn jemand etwas für einen macht - ohne das man danach fragt
glück ist einfach -- mal für den anderen kein mitleid zu empfinden - sondern reale gespräche anbieten zu können
glückstee zu trinken - oder sich selber die ruhe zu gönnen nichts zu tun
glück ist fahrrad fahren zu können - wenn man weiss das andere es nicht können
glück ist andere auf dem weg zu begleiten - ihr eigenes glück zu finden.
glück ist glück da zu sein
anne