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Sicherheit und Annahme spüren, auch in turbulenten Zeiten

Von Ralf Senftleben40 Kommentare

Heute möchte ich Ihnen eine tolle Übung vorstellen, die ich aus dem Buch "Wishcraft" von Barbara Sher habe.

In dieser Übung stellen Sie sich in Ihrer Fantasie eine Gruppe von Verbündeten zusammen. Das können z. B. bekannte Personen sein, zu denen Sie aufblicken (z. B. Albert Einstein oder Mahatma Gandhi) oder es können auch fiktive Personen sein, die Sie erfinden. Eine weise Großmutter, ein bärtiger Philosoph, ein mutiger Held. In Ihrer Vorstellung können Sie sich genau die Verbündeten aussuchen, die Sie wollen.

Von diesen Verbündeten wissen Sie,

Eine schöne Vorstellung, oder?

Wenn Sie sich nun einige solche Verbündete ausgedacht haben, können Sie die Augen schließen und sich vorstellen, Sie sitzen mit Ihren Verbündeten in einem gemütlichen Raum, am Lagerfeuer oder Sie machen gemeinsam einen schönen Spaziergang in wunderbarer Natur. Sie wählen in Ihrer Vorstellung einfach eine Umgebung, in der Sie sich wohl fühlen.

Sie können dann einfach das Zusammensein mit Ihren Verbündeten genießen oder Sie können sich auch mit ihnen unterhalten, sich von ihnen aufmuntern lassen oder Ihren Verbündeten konkrete Fragen stellen zu Themen, die Ihnen gerade auf der Seele liegen. Seien Sie gespannt darauf, welche Antworten Sie da bekommen werden!

Wenn Sie sich dieses Zusammensein mit Ihren Verbündeten regelmäßig vorstellen, wird sich vielleicht bald ein Gefühl von Sicherheit einstellen, weil Sie wissen, es gibt da einen Raum, da werden Sie angenommen, genau wie Sie sind und da können Sie einfach Sie selbst sein. Vielleicht machen Sie diese Übung regelmäßig vor dem Einschlafen oder morgens vor dem Aufstehen. Und nicht selten überträgt sich dieses Gefühl von Sicherheit und Annahme dann auch in das reale Leben.

Probieren Sie es doch einfach mal.

  1. Nils schreibt am 24. Oktober 2008 um 07:12

    Eine interessante Idee die ich glatt mal ausprobieren werde!
    Danke!

  2. Selma7 schreibt am 24. Oktober 2008 um 17:41

    Eine angenehme Vorstellung mit Sokrates, Gandhi und Einstein in gemütlicher Runde zu plaudern.
    Da hätte man sicher gute Ratgeber.

  3. Silvia schreibt am 26. Oktober 2008 um 09:47

    Ich danke Ihnen für die Idee, Ralf.
    Ich habe es schon ausprobiert. es ist ein herrliches Gefühl, so angenommen, sicher und irgdwie "behütet" zu sein. Heute war es nur eine kleine Runde, aber ich denke, nach einiger Zeit werden sich sicher noch mehr "Freunde" dazugesellen.

  4. Danny-Mo schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:13

    Schom als ich den Newsletter von Ralf gelesen habe, ist meine Phantasie mit mir durchgegangen. In mir drin entstand ein wohliges Gefühl. Da ich ja keine Familie und Freunde habe, ist das eine schöne Idee um nicht allein zu sein.

    Eine Frage stellt sich mir aber: Gerät man da nicht in die Gefahr einer psychischen Störung, wenn man sich ständig mit fiktiven Personen umgibt? Wenn ich mit denen ein Gespräch führe usw. verinnerliche ich die Personen dann nicht und beziehe dann alles auf meine ausgedachten Personen?

    Ich weiß wohl, daß auch Kinder in einem gewissen Alter mit sowas anfangen. Man darf sich dann am Tisch nicht auf einen speziellen Platz setzen, weil da ja Toto* sitzt... Aber diese Phase hört auch im Normalfall irgendwann wieder auf.
    Ist sowas bei einem Erwachsenen "gesund"?

  5. darleen schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:24

    ich kenne diese Übung aus der Traumatherapie. Dort ist es aber unbedingte Voraussetzung, dass man sich NUR Verbündete vorstellt, die NICHT existieren.
    Das ist deswegen so wichtig, weil sich das Verhältnis zu denen die man sich da als Verbündete vorstellt, verändert, wenn man ihnen einfach so eine Aufgabe zuschanzt.
    Wenn sie sich dann in der Realität nicht als die 100% Verbündeten erweisen, kann das zu einer sehr tiefen Verunsicherung führen.
    Solche Imaginationen sind hochwirkkräftig, da sie sogar neurologische Veränderungen nach sich ziehen.
    Deshalb sollte mit ihnen nicht leichtfertig umgesprungen werden. Das ist gefährlich und fahrlässig.

  6. Ralf Senftleben schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:25

    Danny-Mo, ich bin jetzt kein Psychater aber ich denke, für jeden geistig gesunden Mensch sollte das kein Problem sein. Und wie überall ist es wahrscheinlich auch eine Frage der Dosis. Wenn man diese Übung öfter macht, schadet es bestimmt nicht, auch mal ab und an mit einem richtigen Menschen zu reden :-)

  7. Danny-Mo schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:32

    Naja, Darleen hat aber schon mal eine Problematik erläutert... Vielleicht birgt das ja noch mehr Gefahren ;-)

  8. Ralf Senftleben schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:37

    Darleen, das ist ein guter Hinweis mit dem real existierenden Personen.

    Und du schreibst, dass solche Imaginationen neurologische Veränderungen nach sich ziehen können. Da wäre meine Frage: Kann nicht alles, was wir erleben, neurologische Veränderungen nach sich ziehen?

    Und ich finde das ehrlich gesagt nicht leichtfertig und fahrlässig. Alle hier sind erwachsene Menschen mit gesundem Menschenverstand. Und ich denke, dass bei Übungen, die man für sich selbst durchführt soll, auch normalerweise Selbstschutzmechanismen greifen.

  9. Georg Paulus schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:40

    Ihr Tipp ist eigentlich unbezahlbar, weil er funktoniert. Im Universum geht absolut nichts verloren. Sogar kein Gedanke. :-)Dies hat schon Einstein erkannt, als er feststellte, Energie ist eine Konstante. Alles ist mit allem und jedem verbunden. Denkt man an lebende Menschen oder verstorbene Seelen (ehemalige Menschen), so stellt man mit diesen eine geistige Verbindung her. Das heißt konkret: Wer die Verbindung hergestellt hat, kann Fragen stellen.
    Wir werden die Antworten vom Leben bekommen. Wir müssen nur beobachten, welche Hinweise uns das Leben täglich gibt.

    Herzliche Grüße
    Georg Paulus

  10. Corina schreibt am 26. Oktober 2008 um 11:39

    Eine wunderbare Idee, die ich gleich aufgegriffen habe. Auch mir wurde ganz warm bei dem Gedanken, mich mit unvergessenen Menschen meines Lebens und weisen Menschen zu verbünden, sie an einem schönen Ort zu treffen und Fragen zu stellen. Danke

  11. Johannes Oeding schreibt am 26. Oktober 2008 um 11:44

    Ralf, es ist nicht ganz so ungefährlich wie Sie meinen. Diese Übung kann wie viele Ihresgleichen ein wunderbares Gefühl und auch nachhaltige Veränderungen für den Menschen nach sich ziehen.
    Hier begibt man sich aber in den Übungsbereich des Schamanismus. Ohne genaue Anleitung und Begleitung können Kontakte zur geistigen Welt entstehen, die so nicht gewollt sind.

    Ihre geistigen Anregungen habe eine große Qualität. Es wäre auch wünschenswert, dass wir Menschen hier mehr zu unseren Wurzeln zurückkehren. Leider sind dafür aber noch einige Katastrophen notwendig.....
    Vielen Dank übrigens mal auf diesem Weg für euer Engagement und die vielen Hilfestellungen!

    Grüße
    Johannes

  12. thomas hinz schreibt am 26. Oktober 2008 um 12:48

    Ich habe Gott immer an meiner Seite. Mehr braucht man nicht im Leben.
    Versucht es mal.
    Schönes Wochenende noch
    Thomas

  13. Liza schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:15

    Guten Tag,

    ich danke für diesen Link per email.

    Ich habe vor Jahren auch eine solche Art Fantasie gewählt. Eine Beziehung war zuende gegangen und zum Trost erfand ich mir 3 Personen, mit denen ich mich immer wieder unterhielt, bevorzugt beim Walking durch den Wald. Es waren 2 Frauen und 1 Mann, keine Bekanntheiten, einfach nette Leute, die mich stützten. Der Mann, mit dem bin ich immer noch in Kontakt sein kann, wenn ich mag, ist mittlerweile verheiratet und hat ein Kind bekommen.

  14. Liza schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:16

    wohlgemerkt, in meiner Fantasie

  15. ma.magdalena schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:23

    ich habe schon vor ca. 15 Jahren Jahren diesen Tipp von einem Heiler bekommen. Er sagte mir damals, dass er bei jedem Vollmond ein Treffen hat mit allen bedeutenden Persoenlichkeiten die je auf der Erde gelebt haben. Ich hab mir damals vorgenommen auch dabei zu sein ... Ich kann nicht behaupten, dass ich jeden Vollmond "an der Sitzung teilnehme", aber ich muss sagen, dass ich regelmaessig zum Himmel schaue und meine Fragen stelle, aber besonders auch auf Antworten lausche, und oft auch Antworten bekomme auf Fragen, die ich noch garnicht gestellt habe.
    Viele interessanten Uebungen verlieren sich naemlich mit der Zeit, wenn man/frau sie nicht an etwas koppelt. Der Mond ist fuer mich ein wunderbares Symbol und sehr zuverlaessig ausserdem :)

  16. djd schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:26

    Ich mache das instinktiv schon seit vielen Jahren.
    Da ich auch gerne schreibe und zeichne, hab ich es eh mit interessanten Charakteren, denke mir die aber meist selbst aus. Im Laufe der Zeit haben sich eine Reihe von Charakteren entwickelt...ein faszinierender Prozess auch beim Schreiben, wenn die Figuren ein Eigenleben entwickeln, das stimmig zu sein scheint, das man aber nicht versteht, das man so nicht haben will, aber man MUSS es so schreiben, da es scheinbar so sein muss.
    Ich nehme das alles nicht zu ernst, da jeder Autor das wahrscheinlich kennt, muss allerdings auch dazu sagen, dass man schon durchaus merkt, dass die Antworten, die einem diese Figuren geben, die eigenen Gedanken sind.
    Es sind oft weise Antworten, man sagt sich, als eine andere Figur getarnt, Dinge, auf die man so evtl. nicht kommen würde, weil es nicht zu einem passt.
    Aber man merkt es. Und so angenehm so ein geschützter Raum in der Fantasie auch ist, er ersetzt NIEMALS echte Freunde und Bekanntschaften. Die Gefühle, die man in dieser Fantasie erlebt, sind immer nur Abklatsch.
    Und von daher schaffen es die fiktiven Figuren auch selten, einen wirklich positiv zu berühren, einen wirklich anzuspornen.
    Man kann in Gedanken das gefühlt beste Gespräch der Welt haben und ist doch besser drauf, wenn die gutaussehende Bäckereifachfrau einen nett anlächelt.
    Man kann sich in Gedanken bis zum Tode duellieren und ärgert sich trotzdem mehr, wenn man in der Realität mit der neuen Hose in eine Pfütze reinlatscht.

    Was wahrscheinlich so auch sinnvoll und gut ist.
    Ich nehme an, dass auch nur Menschen, die eine echte geistige Störung welcher Art auch immer haben, anfangen, die Fantasiewelt wirklich lieber zu haben als die echte Welt. Vielleicht präsentiert sich die Fantasiewelt ihnen lebendiger, unberechenbarer, keine Ahnung.

    Und noch eine Warnung, ergeht euch nicht zu lang in Vorstellungen des perfekten Partners. Daraus kann eine richtig schöne Blockade werden, wenn man einen intelligenten, wortgewandten, gut aussehenden usw. und FIKTIVEN Charakter gebastelt hat, der sich irgendwie festsetzt und man plötzlich feststellt, wie manche auch nach Filmen oder Büchern feststellen: Heieiei, ich bin in diese Figur verknallt wie ein Teenager in einen Popstar.
    Passiert auch nicht jedem und so schnell ebenfalls nicht, allerdings, wenn man ein sehr einsamer Mensch ist, haben plötzlich vielleicht keine richtigen Menschen mehr eine Chance.
    Sie hätten eine, wenn man sie kennenlernen würde, denn wie gesagt sind Realitätsgefühle stärker als Fantasieweltgefühle, aber in der Regel meiden krasse Fantasieweltbastler irgendwann die Realität und igeln sich ein, lernen also auch keinen mehr kennen, der sie da rausholen könnte, der sie faszinieren könnte usw...der so perfekt ist wie Legolas oder so geheimnisvoll wie Drizzt Do'Urden.

    Lacht nicht, solche Leute hab ich schon erlebt.
    Zum Glück hab ich die Gefühlsabklatschtheorie erkannt und bin nicht mehr bereit, so viel Energie in eine Fantasiewelt zu stecken, dass ich intensive Gefühle dafür empfinde. Das ist wie Leveln bei World of Warcraft oder Drogenkonsum. Es bringt einem unterm Strich nichts. Es nutzt nichts. In keiner Situation des Lebens. Man steckt seine Zeit besser in andere Dinge, die einem in der Realität weiterbringen.

    So, kleiner Exkurs in meine wirren Theorien und Meinungen. Vielleicht ist ja für jemanden was Brauchbares dabei :)

  17. markusb schreibt am 26. Oktober 2008 um 13:40

    Hallo, das brauche ich mir nicht vorzustellen, da ich von jesus christus die zusage habe, dass er immer bei mir ist. als freund und allwissender ratgeber. das beruhigt mich mehr als eine fiktive person in meiner vorstellung. vielleicht ist es hilfreich mal die zusagen in der bibel als wahr zu nehmen, dann ist es nicht mehr ein altes buch, sondern der beste ratgeber in allen lebenslagen.

    viele grüße,
    markus

  18. Marcella schreibt am 26. Oktober 2008 um 14:23

    Das brauche ich nicht. Mein persönlicher Berater ist nämlich Gott selber. Er geht jeden Schritt mit mir. Und - was noch besser ist: Er ist unfehlbar. Aber leider ist Glaube nicht jedem gegeben. Trotzdem suchen viele Menschen das gewisse "Etwas" in ihrem Leben. Bin ich froh, daß ich es gefunden habe!

  19. CarBo schreibt am 26. Oktober 2008 um 14:30

    Es berührt mich gerade, dass dies einem anscheinend neuem Buch entnommen ist. Ich freue mich, dass es immer mehr "Kultur" wird mit Techniken zu hantieren, die aus der Kultur des Schamanismus stammen. Somit werden sie "natürlich" in unser Leben geführt. Und es entsetzt mich manchmal was als "neue" Idee zelebriert wird. Viele Heilmethoden und Techniken sind aus dem Schamanismus entstanden und die Verbindung dorthin nicht offenbar. Bilder und Imagination als heilende Aspekte zu benutzen sind allen Schamanen egal welcher Kultur gleich. Diese Möglichkeit zu nutzen ist jedoch immer daran gebunden zu spüren, wo unsere Wurzeln sind und was wir damit erreichen wollen. Auch Faktor Sucht kann bei der Inszenierung von Verbündeten eine Rolle bekommen, wie von djd angesprochen(s.o.). Also was wollen wir für uns, unsere Lieben, ... und mit der Welt gestalten und haben wir eine Referenz zu erkennen wie weit wir mit unserem Ziel kommen? Ich arbeite seit ca. 20 Jahren ganzheitlich(vielleicht auch schon ein abgegriffener Begriff!?) u.a. mit Verbündeten. Mir und anderen Menschen sind sie erschienen, wir haben sie konstruiert oder haben Berümtheiten, Heiler, Gottesboten und andere eingesetzt. Oftmals hilfreich.
    Die geistige Welt ist auch mit der Vielfalt der materialisierten Welt ausgestattet und erfordert ebenso Übungen und PartnerInnen mit denen ein Weg gegangen werden kann. Die Annahme sich in eine bessere Welt zu beamen kostet manche viel Kraft und Zeit. So halte ich gerne die Ziele und das Bedürfnis was wir haben, um zentriert und wahr mit uns umzugehen und Lust an unserem Sein zu verspüren. Was wollen wir bewegen?
    Grüße Rola

  20. Heinz schreibt am 26. Oktober 2008 um 15:27

    Danke, gute Anregung, die an anderer Stelle ruhig noch breiter abgestützt dargelegt werden darf. Meine Selbsterfahrung ist, dass sich so ganz rasch ureigene Steuermechanismen positiv stimulieren lassen. Es braucht gar nicht die überhöhte Philosophie, um sich selber gutes zu tun, auch wenn es mir sehr spannend zu sein scheint, mit Da Vinci mal im Gespräch zu sein oder Christus endlich mal zuzuhören. - Der Gedanke an das schlafende Baby oder die Katze, welche die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse allabendlich geniesst, ist genauso ein Platzhalter, der positiv schwingen kann und die negativen Einreden und negierende Blockaden rasch verblassen oder wenigstens mal abblenden lässt. - Toll ist, wenn man verschiedene Bauplätze einteilen kann und diese mit verschiedenen "Personen" aufarbeitet. Da entwickelt sich ein inneres Netzwerk an Ankerplätzen. - So erlebe ich im Umgang mit Menschen in seelischer Not, familiären oder geschäftlichen Konfliktzonen immer wieder, dass sie in diesen lichteren Momenten sogar die für sie kritischen Begegnungen virtuell klar andenken und auch mal durchspielen können. Immer wieder entsteht so Raum und sie nehmen dann an dieser Stelle einen "positiven Anker" mit in die reale Auseinandersetzung. - Schön, dass unser Dasein so schier unzählige Hilfen angeboten erhält - damit Leben gelingt.

  21. Nova schreibt am 26. Oktober 2008 um 16:39

    Die Idee funktioniert wirklich. Ich stelle mir - ganz nüchtern - einen namenlosen Lebensberater vor, der in seinem Büro am Telefon sitzt. Er ist spezialisiert auf meine persönlichen Lebensfragen. Beantwortet sie tatsächlich zuverlässig, umsichtig, neutral, vertraulich - zu meinem eigenen Wohl und zum Wohl des Ganzen!!! Das zeigt mit, daß er allumfassendes Wissen besitzt. Ein Super-Coach! Nochmal danke für diesen Hinweis! Ich habe das Gefühl, daß es ihm/ihr Freude bereitet, Lebenshilfe zu leisten.

  22. Anja schreibt am 26. Oktober 2008 um 17:10

    Danke für die tolle Übung. Heute ist mir noch einmal mehr bewußt geworden, dass Gott immer an meiner Seite ist.
    Einen schönen Sonntag für alle!
    Herzliche Grüße von
    Anja

  23. Anne schreibt am 26. Oktober 2008 um 17:31

    Hallo Ralf,

    es ist einfach wunderbar, auf dass Ihr immer wieder auf so schöne Möglichkeiten aufmerksam macht. Ich spiele schon seit meiner Kindheit mit dieser "Fantasie". Immer wenn ich z.B. Schwierigkeiten mit meiner Mutter hatte bin ich in meinen sicheren Raum gegangen und fühlte mich dort sehr schnell wieder wohl und aufgehoben. So mache ich es noch heute - einfach super. Einen kraftvollen Start in die Woche und bis zm nächsten guten Tipp.

  24. Claudine schreibt am 26. Oktober 2008 um 18:17

    Hallo Ralf,

    eine schöne Idee und Übung um an eigene Ressourcen des Unterbewussten zu kommen. Ich kenne sie auch mit den"Archetypen" Krieger, Magier und Heiler. Eine schöne Sache, wenn man dies ab und zu als Bereicherung ansieht, um
    sein eigenes Unbewusstes anzuzapfen.
    Problematisch sehe ich es, wenn Menschen sich in eine Phantasiewelt flüchten, weil sie in der Realität nicht die sozialen Kontakte haben, die sie gerne hätten.

    Diese Übung ist nicht ganz so ungefährlich, weil sie so attraktiv ist und den Wunsch nach einer Geborgenheit kurzzeitig befriedigt. Sie birgt in
    einem bestimmten Kontext aber sehwohl die Gefahr ernsthaft psychich zu erkranken (Psychose, Schitzophrenie).

    Deshalb ist hier auch Vorsicht geboten. Echter menschlicher Austausch mit richtigen Personen und ist leider nicht durch imaginierte Personen (ob tot oder lebendig) zu ersetzen.

    Viele Grüße

  25. birdy schreibt am 26. Oktober 2008 um 19:39

    Gleich zu Beginn des Lesens sagte ich mir:
    "Brauche ich nicht!"
    Meine Fragen, Bitten, Gebete und Dank richte ich an Gott, Jesus Christus
    und an alle geistlichen Wesen u.a. Engel, die um
    mich herum sind.

    LG birdy

  26. christa schreibt am 26. Oktober 2008 um 19:52

    habe mit Interesse ihre Anregungen gelesen und die Punkte die die Personen charakterisieren und spontan festgestellt-alle diese Dinge erfüllt Jesus Christus für mich.
    Bin sehr dankbar,dass ich mir nicht irgendwen ausdenken muss um mich geborgen zu fühlen.Erdachte Situationen und Personen vermögen vielleicht für einen Momentein gutes Gefühl vermitteln,aber sie sind vollkommen machtlos,weil sie nicht real sind. JesusChristus lebt und wartet nur darauf,dass jeder Mensch mit ihm in Verbindung tritt.Seine Einladung gilt allen ohne Vorbehalt. Ich möchte alle ermutigen die Bibel zu lesen und sich dort Rat für den Alltag zu holen.
    In solch krisengeschüttelten Zeiten, wie wir sie alle jetzt erleben brauchen wir keine Phantasien,sondern handfeste Hilfe.

  27. Luke Skywalker schreibt am 26. Oktober 2008 um 21:13

    Ohne jemanden der an Jesus glaubt zu nahe zu treten
    Glaube & Phantasie - wo ist der Unterschied?
    Vom Konzept her ist jede nicht real existierende Person ebenso imaginär wie Obiwan, Spock oder Yoda.

    Greetings from the universe

  28. Dorli schreibt am 26. Oktober 2008 um 23:16

    Schöne, sicher auch wirksame, aber verführerische und gefährliche Idee, die den Menschen letzutlich mit sich allein läßt. Was nützt mir dieses Phantasie-Team, wenn ich sterbe?
    Danke allen Christinnen und Christen, die sich hier, geoutet haben. Mir ist Gott in Jesus Christus auch das alles: Vater und Mutter, Bruder, Berater, Tröster, Motivator, wohlwollender Kritiker, bester Freund, einer der mich unbedingt und wie ich bin bejaht und trägt. Was will ich mehr? Er ist immer um mich und gibt mir ganz viel Kraft.
    Dorli

  29. Dorli schreibt am 26. Oktober 2008 um 23:20

    Eine Ergänzung an Luke,
    Spock war nur im Film, Jesus Christus ist wirklich auf dieser Erde herumgelaufen.
    Dorli

  30. Irmy schreibt am 27. Oktober 2008 um 07:41

    Wenn ich mich in der Fantasie, mit klugen Köpfen unterhalte, ist mir ja bewusst, dass ich, mit den Worten, die ich den Personen in den Mund lege, meine eigene
    innere Weisheit anzapfe.

    Es ist eine gute Möglichkeit, meine gewohnten Denkstrukturen zu verlassen um kreativer zu denken.

  31. Silvie schreibt am 27. Oktober 2008 um 08:39

    Nachdem ich über ein Jahr eine Gesprächstherapie hatte, bei der einfach nichts "weiterging" -dann einen anderen Therapeuten suchte, der mich aber ablehnte!!! - ist mir der Spruch "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" eingefallen - so habe ich mir meinen eigenen inneren Therapeuten geschaffen - Dr. Ossi - mit dem ich mich jederzeit treffen kann - und obendrein noch gratis! Mein Dr. Ossi hat mir bis jetzt mehr geholfen, als das andere Menschen je getan haben - vielleicht weil er mich ja so gut kennt;-)

  32. Irene schreibt am 28. Oktober 2008 um 06:00

    Ich finde es sehr merkwürdig, mich fiktiven Personen anzuvertrauen und von Ihnen Sicherheit und Annahme zu erwarten. Mein Vertrauen gehört Gott. Bei ihm finde ich Geborgenheit, Annahme, Freude und Sicherheit.
    Nun mag für manche Gott auch eine fiktive Person sein, aber wer sich auf ihn einlässt, wird schnell merken, dass es nicht so ist. Wer Gott liebt, hat ein echtes Gegenüber, wo auch was zurück kommt - eben anders als bei einer erfundenen Person.

  33. Irmy schreibt am 28. Oktober 2008 um 10:22

    Vielleicht ist der liebe Gott ja froh, wenn er auf diese Weise etwas entlastet wird? ;)

  34. Zamyat M. Klein schreibt am 28. Oktober 2008 um 13:06

    Hallo Ralf,
    ich kenne das Buch und die Übung auch schon länger und habe sie vor einiger Zeit zu einer Kreativ- Technik umgewandelt, wo man sich ein Set von Moderatoren zusammen stellt, die einen bei einem konkreten Problem beraten.
    Mein persönliches Mentoren- Team sind der Dalai Lama, Lawrence von Arabien, Rumi (ein Sufi-Mystiker), Vera P. (eine Trainerin, die mich inspiriert hat) und ein (erfundene) Oma, die mit beiden Beinen auf der Erde steht.

    Denen kann ich nun Fragen stellen, wenn ich ein Problem habe (in meinem Buch habe ich das Beispiel, dass ich plötlich eine große Rückzahlung an das Finanzamt zahlen musste, gleichzeitig eine teure Zahansanierung machte und ein neues Auto brauchte :-) -.

    In "meiner" Methode macht man das dann schriftlich und ich schreibe Ideen und Lösungsvorschläge als Dalai Lama, als Lawrence usw.
    Natürlich sind das Ideen aus meinem Unbewussten und aus mir heraus, aber durch das Schlüpfen in eine andere Rolle sieht man plötzlich neue Aspekte und Perspektiven.

    Es macht Spaß, entlastet und öffnet einem neue Blickwinkel. Mir hat es damals jedenfalls sehr geholfen, aus meiner panischen Stimmung raus zu kommen und meinen Humor wieder zu finden.

    Gefährlich finde ich solche Übungen überhaupt nicht, sondern ausgesprochen hilfreich.
    Selbst wenn ich es nicht als Kreativ- Technik nutze, sondern im Sinne von Barbara Sher mir noch mal eine "Ideale Familie" bastele, die mir Unterstützung gibt, so finde ich das nur heilend und nährend.

    Liebe Grüße
    Zamyat

  35. Susanne Schmid schreibt am 29. Oktober 2008 um 12:06

    Hallo Ralf,

    ich freue mich, dass doch einige Leute dabei waren, die ihr ganzes Vertrauen auf Gott in Jesus Christus setzen.
    Das ist auch meine dringende Empfehlung für jeden und ich
    spreche aus jahrzehntelanger Überzeugung.

    Viele Grüße
    Susan

  36. keto schreibt am 29. Oktober 2008 um 17:34

    ich glaube so einen Verbündeten hab ich schon!
    Er is praktisch immer da. Er gibt andaurernd seinen Senf zu allem was den lieben langen Tag passiert.
    Is wirklich hilfreich, manchmal die einzige Hilfe die man bekommen kann. Aber wenn man das zu sehr trainiert schwächt es die Aufmerksamkeit auf das was da draußen passiert...

  37. Selma7 schreibt am 29. Oktober 2008 um 22:44

    Jesus Christus ist Teil der Trinität. Im Gebet wende ich mich an Gott - Vater, Sohn und heiliger Geist -.
    Das heißt aber nicht, dass ich alles andere ablehne.
    Die Philosophie schätze ich.

  38. Julia schreibt am 30. Oktober 2008 um 08:19

    Beim Lesen dieser Idee ist mir eingefallen, dass ich mich als Kind im Kindergartenalter mit drei erdachten Figuren umgeben habe: Axel (einem wilden Jungen aus dem Kindergarten), dem Teufel (aus dem Kasperletheater) und Maria - die aus der Weihnachtskrippe! Die drei waren oft bei mir zum Kaffeetrinken zu Besuch und im Verbund mit Maria habe ich versucht, die "bösen Jungs" zu bessern. Vermutlich war das eine Möglichkeit, mich mit dem Thema Gut und Böse auseinanderzusetzen - ich selbst war natürlich auf der Seite der Guten! ;-)

    Mir gefällt der Gedanke dieses ganz spielerischen Zugangs zu einer ernsten Sache. Als Erwachsene tragen wir ja sowieso andauernd die Stimmen von Menschen in uns herum, die uns als Kinder begleitet/erzogen haben. Warum sollte man sich das nicht ganz bewußt machen und positiv nutzen?

    Und noch ein schönes Buch für alle, die mit Kindern leben: "Kinder entdecken ihre innere Kraft" von Christian Lerch. Es gibt darin viele Beispiele, wie Kinder durch die Verbindung zu inneren Krafttiere in Kontakt mit sich selbst kommen, sich unterstütz fühlen und Lösungen finden - jenseits von esoterischen Konzepten.

  39. Virginia schreibt am 30. Oktober 2008 um 23:33

    schon beim Lesen hat sich bei mir ein wohliges Gefühl ausgebreitet...auch wenn ich mir in diesem Moment nicht vorstellen kann, wie sich solche Dialoge zwischen mir und meinen "Weisen" abwickeln könnten...
    Einstein würde mir gefallen, aber auch Kafka, vielleicht auch die Monroe oder Whoopy Goldberg(ein bißchen Leichtigkeit...), komisch, dass mir dabei hauptsächlich Personen einfallen, die schon gestorben sind....aber vielleicht lese ich von anderen Einfällen, die mir gefallenwerden ^____^

  40. Stefanie schreibt am 31. Oktober 2008 um 10:06

    Hallo zusammen,

    Also mir kommt dieses Phänomen sehr bekannt vor!

    Als Teenager war ich unglaublich in den Sänger Paddy Kelly von der Kelly Family verliebt und bin in meiner Fantasie mit ihm durch die Welt getourt und habe Abenteuer erlebt.

    Die inneren Dialoge mit dem Menschen, den ich zu dieser Zeit am meisten bewundert habe, haben mich persönlich inspiriert und mir immer wieder weitergeholfen!

    Er war definitiv mein Verbündeter, mein Ratgeber, mein Freund, mein Held, meine Unterstützung.

    Also, guter Tipp! Probiert's mal aus!