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Immer mal wieder dankbar sein

Von Tania Konnerth48 Kommentare

Neulich auf dem Markt kaufte ich gerade Erdbeeren. Die Marktfrau begrüßte eine Frau mit ihrer Tochter und rief zu der Tochter: "Ja, Leonie, wie schön, du bist ja ohne Kopftuch! Und schau, du hast Locken bekommen, wie hübsch du bist.! Na, gar nicht so schlecht, mal ganz neue Haare zu bekommen, was?"

Das Mädchen lachte.

Und mir standen Tränen in den Augen.

Mich hat diese kleine Begebenheit tief berührt. Das Mädchen war vielleicht 8 oder 9 Jahre alt. Mit 8 oder 9 Jahren schon Krebs. Chemotherapie. Den Tod auf der Schwelle sitzen haben.

Und da jammere ich so oft über die kleinen Nickeligkeiten des Lebens. Da sitze ich und bin unzufrieden wegen nichts. Da blase ich kleine Sorgen zu riesigen Ballons auf. Da beschwere ich mich über kleine Ärgernisse. Da vergesse ich immer wieder, wie kostbar das Leben ist und wie dankbar ich sein kann.

Natürlich sind die eigenen Bauchschmerzen immer die schlimmsten. Aber die eigenen Ursachen für Unzufriedenheit oder Frust in Relation zu setzen mit dem, was andere zu bewältigen haben, kann sehr heilsam sein.

Leonies Lachen und ihre neue Locken werden mich noch lange begleiten. Ich bin ihr dankbar für die Lektion, die ich von ihr erhalten habe, ganz ohne, dass sie weiß, mir eine erteilt zu haben.

Auch mit der Marktfrau gab es noch einen innigen Moment. Auch ihr standen Tränen in den Augen, als Leonie weitergegangen war. Und für einen Moment waren wir uns ganz nah – ohne uns überhaupt zu kennen.

So geht mein Dankeschön auch an sie für diesen Moment der Verbindung und dafür, dass sie meinen Blick auf die kleine Leonie gerichtet hat.

  1. H.U. Wyss schreibt am 10. August 2010 um 13:29

    Ist es nicht schön ein Mensch zu sein und solche Erlebnisse zu empfinden?!

    Wunderbarer Artikel!

  2. Ilona schreibt am 10. August 2010 um 16:43

    Danke Tanja... mir ist gerade einen schauer über den Rücken gelaufen...
    sehr schöner Artikel:)

    glg von Ilona

  3. Angelika Fleckenstein schreibt am 15. August 2010 um 06:29

    Wofür ich dankbar bin: dass ich hier und jetzt sein darf, dass ich das Glück erlebe, drei gesunden Kindern das Leben geschenkt zu haben und heute geliebter und willkommener Gast in ihrem erwachsenen Leben zu sein, dass ich die Fähigkeit besitze, Menschen in ihrer Entwicklung mit meinen eigenen Erfahrungen kompetent zu unterstützen, dass ich gelernt habe, mich so zu akzeptieren und zu lieben wie ich bin und wie nur ich sein kann, dass ich die Gabe besitze, mich in Gesprächen und im Schreiben ausgezeichnet ausdrücken zu können, dass ich die Neugierde bewahre, immer Neues zu entdecken und in seiner ganzen Tiefe erfahren zu wollen, dass ich viele Situationen meines Lebens, die wahrlich nicht zum Lachen Anlass gaben, dennoch mit meinem natürlichen Humor und einem winzigen "Das-wollen-wir-doch-mal-sehen-Gen" irgendwo in meinem Innern meistern konnte und kann, dass ich den Mut nicht verliere, mich dem Leben in allen seinen Facetten zu stellen. Und wenn es mal knüppeldick kommt, dann fällt mir Gott ein(oder wie immer man diese "Instanz" bezeichnen will; ich möchte hier anmerken, dass ich kein religiöser Mensch nach traditionell kirchlicher Auffassung bin). Dann denke ich, es wird mir nichts aufgebürdet, das ich nicht imstande wäre zu (er)tragen. Wenn "Gott" dieses Vertrauen in und diesen Glauben an mich hat, wie sollte ich ihn nicht selbst haben und die Dinge mutig angehen? Ich habe dann den stark motivierenden Impuls, mich dieses Vertrauens würdig erweisen zu sollen. Das ist ein starker Antrieb, auch schwierigste Situationen zu meistern.

    Herzliche Grüße
    Angelika Fleckenstein

  4. dani schreibt am 15. August 2010 um 06:43

    Ich bin dankbar dass ich bin so wie ich bin, dass ich noch eine Mutter habe und dass ich Freunde habe auf die ich bauen und zählen kann.
    Und vor allem bin ich dankbar, dass es zeitzuleben.de gibt.

    An Alle noch einen schönen Sonntag

  5. Wolli schreibt am 15. August 2010 um 06:56

    Diese Geschichte hat mich aufmerksam gemacht.Ich mecker an allem herum,kritisiere andere,jeder hat Schuld...Ich bin einfach undankbar.

    Ich bin dankbar das ich so einen lieben gesunden Sohn habe.
    Danke das ich ein Dach über dem Kopf habe und immer was zu essen.
    Und ich bin dankbar das mir manchmal meine Undankbarkeit auffällt,sodas ich in Zukunft, daran was ändern werde.
    "DANKE",liebes Zeit zu Leben Team
    Einen schönen Sonntag
    Wolli

  6. Beate schreibt am 15. August 2010 um 07:08

    Für jede Erfahrung in meinem Leben bin ich sehr dankbar, weil ich dadurch gewachsen bin und meine Persönlichkeit ent-wickelt habe. Für meine lieben Kinder, die mir immer Trost gespendet haben und für alle meine Freunde, die an mich glauben, mich unterstützen und mit mir glücklich sind. Selbst Krebs gab mir enorme Kräfte und das Urvertrauen zurück. Alles in unserem Leben hat seinen Sinn, selbst das größte Chaos und wie stark wir sind, wissen wir erst im Nachhinein.
    Seit fast einem Jahr konsumiere ich Vitalstoffe, die meine Gesundheit unterstützen und mir enorme Energie geben. Dankbar bin ich den Gründern der Firma, die es allen ermöglichen gesund zu bleiben, vital und glücklich in die Zukunft zu blicken, statt Krankeiten zu behandeln.
    Jedem einzelnen wünsche ich von Herzen, den eigenen Weg zu finden und mit sich im Einklang zu sein.

    Beate Jovanovic

  7. Antonia schreibt am 15. August 2010 um 07:15

    Ich bin dankbar, dass es meine Familie gibt, die immer zu mir steht. Dass wir zusammen halten in allen Lebenssituationen. Dass ich einen Freund habe, der mich so nimmt wie ich bin und meine Arbeit mit derzeit noch ausfüllt.
    Ich danke auch dem Zeit zu leben Team, dass sie uns jede Woche die Möglichkeit geben über das Leben nachzudenken und mit guten Beirägen Denkanstöße liefern.

    Einen angenehmen Sonntag euch allen,
    eure Antonia

  8. Margarete schreibt am 15. August 2010 um 07:25

    Dankbar bin ich heute über die Geschichte mit der kleinen Leonie, macht es mir doch genau das deutlich, was du auch empfunden hast, Ralf! Was sind die kleinen Ärgernisse, wenn man gesund sein darf! Danke dir dafür!

  9. Catherine schreibt am 15. August 2010 um 07:48

    Ich finde schon, wir leiden auf einem sehr hohen Niveau. Hier in München zu wohnen, mit unserem hohen Wohlstandsdurchschnitt, einer herrlichen Umgebung, einem zuverlässigen Sicherheitsnetz, keinem Krieg, keinem Mangel, mit guter Bildung, guter Versorgung. Natürlich ist nichts perfekt, es gibt auch hier Arbeitslosigkeit und Krankheit und Armut. Die meisten von uns wissen aber, wie wir uns helfen können. Und ganz persönlich bin ich meinen verstorbenen Eltern für ihre gute Erziehung dankbar, dem Vater von meinem Kind für unser Kind, unserem Kind dafür, dass es mich so sehr liebt, und meinem Fleiß und Glück, dass ich es geschafft habe, eine kleine Wohnung zu kaufen, wo ich von meiner kleinen Rente bescheiden aber zufrieden leben kann. Das Leben ist manchmal hart gewesen aber unter dem Strich bin ich ein echtes Glückspilz!

  10. Gaby schreibt am 15. August 2010 um 07:49

    Ein wunderbarer Beitrag !

    Ich denke oft bei Dingen, die ich tue, die ich mir leisten kann, daran, dass es andere Menschen gibt, die das nicht können. Sei es, weil sie das Geld nicht haben oder einen Menschen, der sie einschränkt.

    Sass ich doch neulich in einem Kaffe beim Frühstück, kommt ein Pärchen und sie fragt ihn ganz vorsichtig, wollen wir nicht auch etwas früstücken. Er herrscht sie in einem rüden Tonfall an - bist Du verrückt, im Kühlschrank zuhause steht unser Frühstück und Du willst hier das Geld verprassen.

    Wie dankbar war ich, dass ich in meiner Lebenssituation alleinbestimmt bestimmt, mir ein Frühstück leisten kann ohne darüber nachdenken zu müssen , ob es dann morgen auch noch reicht und das Leben geniessen darf.

  11. Gaby schreibt am 15. August 2010 um 07:49

    Ein wunderbarer Beitrag !

    Ich denke oft bei Dingen, die ich tue, die ich mir leisten kann, daran, dass es andere Menschen gibt, die das nicht können. Sei es, weil sie das Geld nicht haben oder einen Menschen, der sie einschränkt.

    Sass ich doch neulich in einem Kaffe beim Frühstück, kommt ein Pärchen und sie fragt ihn ganz vorsichtig, wollen wir nicht auch etwas früstücken. Er herrscht sie in einem rüden Tonfall an - bist Du verrückt, im Kühlschrank zuhause steht unser Frühstück und Du willst hier das Geld verprassen.

    Wie dankbar war ich, dass ich in meiner Lebenssituation alleinbestimmt bestimmt, mir ein Frühstück leisten kann ohne darüber nachdenken zu müssen , ob es dann morgen auch noch reicht und das Leben geniessen darf.

  12. Tini schreibt am 15. August 2010 um 07:56

    Dankbar, dass bin ich, für die kurze wunderschöne Zeit mit unserer gemeinsamen Tochter. Dankbar bin ich für die wunderbaren Menschen in meinem Umfeld, für ihr Verständnis und ihre Unterstützung und ihre Liebe ohne Wenn und Aber.

  13. Anne schreibt am 15. August 2010 um 08:39

    Liebe Tanja,
    danke für das Bewusstsein diese Geschichte ins Netz zu stellen. Jeden Abend schreibe ich in mein Tagebuch, wie viele kleine Erlebnisse im Laufe des Tages mich dankbar gemacht haben. Ich bin mir (im Augenblick)bewusst, wie wunderbar alles um mich herum ist und wie glücklich ich bin, weil es so ist. Der kurze Anruf, einer fremden Person, die eine schöne Stimme hat und mich mit der wahrgenommenen inneren Stimmung ansteckt! Auch das Lächeln eines Autofahrers, den ich vorbeilasse, der sich auf diese Art bei mir bedankt...es zu sehen und zu fühlen, was das gerade in mir ausgelöst wird, dafür bin ich so dankbar.
    Einen wunderschönen Sommer-Sonntag wünscht Anne

  14. Lis schreibt am 15. August 2010 um 09:06

    Danke euch allen: für den Artikel von der Leonie, für die eigenen Gedanken über Dankbarkeit, besonders für den Artikel von Angelika Fleckenstein.
    Ich weiß ebenfalls aus eigener Erfahrung, dass das bisherige Leben von einer Sekunde auf die andere sich komplett ändern kann. Bei mir war es ein Autounfall, der vieles änderte, was ich gerade mit viel Kraft am Aufbauen war und mich für immer durch Schmerzen oder Nichtkönnen daran erinnert. 3 Menschen sagte mir später, dass sie in schwierigen Situationen an mich und meine "Kraft"( mir war das garnicht so bewusst) dachten und ich ein "Vorbild" für Sie war, sich selbst nicht hängenzulassen. Auch dass war mir, bis zu diesen Gesprächen nicht bewusst, aber schon toll das ich dass bin oder war für sie. Es ist schon erstaunlich, dass diese Brüche im Leben mehr bewirken, als ein Leben ohne sie. Sie geben einen Kraft, ändern Sichtweisen und machen einen Dankbarer. Durch diesen Unfall und den Folgeerscheinungen, habe ich die Chance erhalten mich beruflich umzuorientiern und mich in einem Hospiz einzubringen und ein wenig in Kontakt zu kommen mit meinen "Schutzengeln". Dankbar - das mache ich mir, mit meinem Mann, öfters mal lautstrak bewusst.
    Zu den Themen die Ihr wöchentlich bearbeitet: ich habe wie gesagt einen neuen Beruf, ich bin Kunsttherapeutin geworden (malen war meine Hilfe nach dem Unfall) und arbeite mit ganz unterschiedlichen Menschengruppen, diese Themen werde ich im beginnenden , neuen Schuljahr ab und zu, zu Malthemen (in 7-10 Klasse, in der Kunsttherapie mit Hospizbegleitern...) machen.

    Danke für eure Anregungen, Hinweise, Blickwechsel, Gesprächsthemen, Sichtweisen.....
    an Euch von zeitzuleben.de

    lis

  15. barbara a. lehner schreibt am 15. August 2010 um 09:25

    Ich bin dankbar, dass heute die Sonne scheint. Dankbar, dass es gestern geregnet hat, weil ich nicht gießen muss.
    Dankbar für meine Herkunftsfamilie und dankbar für meine Hinkunftsfamilie. Für meine großartigen Kinder, die trotz ihrer Beeinträchtigungen (Wahrnehmungsstörungen und minimale cerebrale blablabla der eine, Tourette die andere) glückliche, selbstbewusste junge Menschen geworden sind.
    Ich bin dankbar für meine Freundinnen, die mir täglich das Gefühl geben, dass ich für wichtig und etwas Besonderes bin.
    Dankbar für meine Arbeit, in der ich auch nach 18 Jahren einen Sinn entdecken kann, in der ich mich weiterentwickeln und neue Dinge lernen und anbieten kann.
    Ich bin dankbar für die Blumen, die in meinem Garten blühen und für den Duft des Rosmarins und die Paradeiser und das frische Basilikum. Dankbar dafür, dass ich kochen kann und essen. Dankbar für meine Lebenslust und die Fähigkeit zu lieben und zu geben.

    Eigenltich bin ich für das ganze Leben sehr dankbar.

  16. Betty schreibt am 15. August 2010 um 09:31

    ich bin dankbar dafür das ich und meine Kinder gesund sind, das ich tolle Freunde habe die mich unterstützen und eine Job der mir Spaß macht.

  17. anke schreibt am 15. August 2010 um 10:27

    Ich bin dankbar, für die Liebe die ich in meinem Leben erhalten habe.

    die liebe von meinem prachtvollen Sohn und für ihn selbst, da er das größte Geschenk in meinem Leben ist.

    und für die Liebe von meinem Partner

  18. Anne schreibt am 15. August 2010 um 10:32

    Vielen Danke erst einmal für die vielen wertvollen Anregungen und Tipps in Eurem sonntäglichen Letter.

    Nun zu dem, wofür ich dankbar bin. Vor knapp vier Jahren hatten wir einen schweren Autounfall, bei dem ich mir einen Wirbel brach und seither eine deformierte Wirbelsäule habe. Ich bin dankbar, dass ich nicht in einem Rollstuhl sitze und (trotz enormer Schmerzen) immer noch auf eigenen Beinen stehen kann.

    Nach diesem Unfall erkannte ich auch, wer zu mir steht, auf wen ich mich verlassen kann. Nun hat sich die Zahl meiner Freunde drastisch reduziert, aber die Qualität ist dafür erstklassig. Für meinen Mann und diese, meine Freunde bin ich sehr dankbar.

  19. Monika schreibt am 15. August 2010 um 11:07

    Liebe Tania lieber Ralf und alle,

    danke, dass es euch gibt!

    Wofür wir dankbar sein sollten, es manchmal aber nicht registrieren…

    Den Partner, der mir jede Nacht die Decke wegzieht….
    Weil es bedeutet, dass er mit niemand anderem unterwegs ist.

    Das Kind, das sein Zimmer nicht aufräumt und lieber fern sieht…
    Weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.

    Die Steuern, die ich zahlen muss…
    Weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe.

    Die riesige Unordnung, die ich nach der gefeierten Party aufräumen muss…
    Weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.

    Die Kleidung, die mal wieder zu eng geworden ist…
    Weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.

    Den Schatten, der mich bei meiner Arbeit „verfolgt”…
    Weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.

    Den Teppich, den ich saugen muss, und die Fenster, die geputzt werden müssen…
    Weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.

    Die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre…
    Weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.

    Die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist…
    Weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.

    Die hohe Heizkostenrechung….
    Weil es bedeutet, dass ich`s warm habe.

    Die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt….
    Weil es bedeutet, dass ich hören kann.

    Den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln…
    Weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.

    Die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages….
    Weil es bedeutet, dass es mir möglich ist hart zu arbeiten.

    Den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt….
    Weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.

    Und schließlich…
    Die vielen nervenden E-Mails….
    Weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt, die an mich denken.

    …und solltest Du glauben, Dein Leben wäre „schlecht”…
    Dann lies dies noch einmal.

    herzlich Monika

  20. Andrea schreibt am 15. August 2010 um 11:12

    Ich bin dankbar für diesen Text, da er mich animiert, endlich aufzuschreiben, wofür ich dankbar bin (im Geiste tue ich das öfter)
    Ich bin dankbar für meine beiden Söhne, die trotz immer weider widriger Umstände zu reifen jungen Männern herangewachsen sind und ihren Weg gehen können;
    Ich bin dankbar für meine derzeitige private wie berufliche Herausforderung, da ich die Chance habe auf diesem Weg "meinen Weg" zu finden.
    Ich bin dankbar für die Leichtigkeit,mit der ich gerade mein Leben ent-rümple.
    DANKE und einen schönene Sonntag
    AndreA

  21. Sylvia schreibt am 15. August 2010 um 11:37

    Ich bin dankbar, dass meine Schwester die schweren Chemos überstanden hat, dass mein Partner die Nachricht von seiner Krebserkrankung angenommen hat und wir die Chance haben noch eine gute wenn auch vielleicht kurze Zeit zu haben. Ich bin sehr dankbar dass ich das große Glück hatte, vor einem Jahr meinen Partner kennen und lieben lernen durfte. Ich bin dankbar, dass mein Sohn trotz vieler Schmerzen und Einschränkungen.ein Mensch mit Zuversicht und Freude geblieben ist und er trotz allem seine Zeit versucht zu genießen.
    Ich bin dankbar für meine Lebensaufgabe und mein wunderschönes zu Hause.
    Ich bin dankbar für die beste Mutti und meine lieben Geschwister
    Ich bin dankbar für meine Kinder die ich sehr liebe.
    Ich bin dankbar für mein Leben.

  22. Gabi schreibt am 15. August 2010 um 12:21

    Dankbar das wieder Sonntag ist und ich ein Mail erhalten habe.auch noch genügend Zeit ist, die motivierenden Zeit zu Leben Reportagen zu lesen. Vielen vielen Dank Tanja und Ralf

  23. Marita Wilke schreibt am 15. August 2010 um 12:21

    Wofür ich dankbar bin: eine Frau zu sein, so wie ich eben bin.Trotz meinen Alters habe ich noch viel Kraft und Lust auf mein Leben, auf meine drei tollen Töchter, auf meine genialen drei Enkelkinder und nicht zuletzt auf meine Arbeit, meinen Beruf, der meine Berufung ist. Ich bin dankbar, täglich Kinder um mich zu haben, Kinder, die es beim Lernen schwer haben und die und deren Eltern dankbar sind, dass es mich gibt. Für mich könnte alles noch einmal ebenso von vorn beginnen. Und ohne meinen Mann hätte ich diese Kinder nicht. Dafür bin ich ihm auch dankbar!

  24. Dragica schreibt am 15. August 2010 um 12:40

    ich bin unendlich dankbar für meinen lieben Lebenspartner und meine fünf gesunde mittlererweile erwachsenen Kinder. Ich bin dankbar das ich so bin wie ich bin.
    .... und dankbar das mich so viele liebe Menschen auf meinem Weg begleitet habe ..... und dankbar den Engel die mich begleiten, beschützen und führen, dem lieben Gott...
    Danke danke danke

  25. Eva-Maria schreibt am 15. August 2010 um 12:56

    Danke liebe Tanja,
    es ist eine schöne Geschichte,die wieder zeigt,wie Dankbar ich auch bin.2001 Brustkrebs überlebt,und seit dem brauche ich wirklich nicht mehr viel.
    Ich freue mich über jeden Tag wo ich Aufwache und mir den Tag so gestalten kann wie ich möchte.
    Am meisten freue ich mich auf den Sonntag und Eure immer wieder so guten Nachrichten in meinem Postfach,danke dafür liebe Tanja und Ralf.
    Allen einen schönen Sonnenscheinsonntag im Herzen,Licht und Liebe Eva

  26. pralinschen schreibt am 15. August 2010 um 12:56

    An manchen Tagen wäre die Liste meiner Dankbarkeit ellenlang.

    Durch Berichte wie den von der kleinen Leonie, wird mir wieder mal bewußt, dass ich bisher keine solch schlimmen Erkrankungen hatte. Und von den `weniger schlimmen`bin ich immer wieder genesen. Dafür bin ich dankbar.

    Die Welt erlebt Naturkatastrophen - ich wohne auf einem Fleckchen Erde, die weigehend von von diesen Ereignissen verschont bleibt - ich bin dankbar dafür.

    Ich überquerte bei ROT eine Ampel(als Fußgängerin) und lief gegen ein Auto - mir ist NICHTS passiert,bin mit einem Schrecken davon gekommen (der Autofahrer auch)
    Ich bin so dankbar.

    Manchmal brauche ich einen kleinen Dämpfer, damit ich wieder sehe, wie gut es mir geht, und dafür bin ich dankbar

  27. Claudia schreibt am 15. August 2010 um 13:26

    Danke für den Beitrag!!! Oh ja ich glaube, solche Situationen hat jeder schon erlebt und mir geht es dann auch immer so, das ich denke "Hallo dir geht es gut und dafür sei dankbar". Nachdem ich mal vom Dankbarkeitstagebuch gelesen habe, praktiziere ich DANKBAR SEIN jeden Tag. Nicht mehr in dem Buch aber im Kopf und der ist seitdem positiv gefüllt ;-)
    Allen einen schönen Sonntag und danke für den freien schönen Tag.

  28. Ulrich Pranskat schreibt am 15. August 2010 um 14:23

    Hallo zusammen,

    schöner Artikel, gut das er geschrieben wurde,
    sonst hätt ich die wunderbaren Aufzählungen von Monika nicht lesen können.
    @Monika: Ganz hervoragend, haben mich sehr bewegend im Kopf gemacht,danke Monika.

    Schönen Sonntag noch...Ulli

  29. freundin schreibt am 15. August 2010 um 17:06

    Meine Dankbarkeit:
    das liegt noch gar nicht lange zurück. Am Freitag auf Samstag Nacht war ich in der Eifel mit dem Auto unterwegs. Kurz bevor ich in den sogenannten "Volwerstall" fuhr, lief mir in tiefer Nacht ein Hase über den Weg. Ich mußte mit dem Auto nicht stark bremsen, er war noch weit genug entfernt. Aber ich drosselte darauf mein Tempo. Meine Gedanken waren, du bist doch hier alleine, es ist Nacht, fahr ruhig ein wenig langsamer, du störst doch niemand damit und dann kannst du auch einem Tier, daß von deinem Autolichtstrahl angelockt wird, besser ausweichen. Ja und so fuhr ich dann in die Kurvenreiche sehr steile "Volwerstal"-Strecke rein. Beim Weiterfahren bemerkte ich einen Ruck, einen Knall, ein lautes Geräusch. Mir war ein Reifen geplazt, um 23.00 Uhr alleine in der Eifel. Kurze Zeit später hielt ein Auto, ich ging voller Angst darauf zu. Der Fahrer ließ ein wenig das Fenster runter, ich erklärte ihm meine Situation, er nahm mich mit zum nächsten Ort. Er bat mir sogar an mich nach Hause zu fahren. Ich sagte ihm, daß dies nicht nötig wäre, da es im nächsten Ort ja ein Taxiunternehmen gäbe. Er blieb dann auch bei mir bis das Taxi kam. Glück, sehr großes Glück war das für mich (an einem Freitag den 13.)Ja der Reifen war geplatzt, daß war sehr schlimm, aber was ist mir alles in diesem Rahmen positives wiederfahren----Vom Hasen angefangen!!!!

  30. Jonathan schreibt am 15. August 2010 um 17:40

    Zum einen bin ich heute dankbar, daß ich wieder ein wunderschönes harmonisches Papa Wochenende mit meinen drei Kindern verbracht habe und dann bin ich dankbar, daß ich vor einigen Wochen eine wundervolle Frau kennen gelernt habe, mit der ich eine Partnerschaft mit gegenseitiger Liebe, Achtung, Respeckt führe.

  31. Kiki schreibt am 15. August 2010 um 18:17

    Ich bin dankbar dafuer, all diese wunderbaren Kommentare der Dankbarkeit lesen zu duerfen, dankbar dafuer, dadurch wieder auf meine eigene Dankbarkeit aufmerksam gemacht zu werden:

    Ich bin dankbar fuer meine Gesundheit, fuer meine zwei Soehne, fuer meine Familie und Freunde, danbar dafuer, in einem wunderschoenen, friedlichen Land zu leben, ein angenehmes Leben zu haben... und ich bin dankbar dafuer, mich selbst entdeckt zu haben, dankbar dafuer, begonnen zu haben, mich selbst zu lieben und die innere Leere, die mich ueber viele Jahre begleitet hat mit Liebe und Waerme und DANKBARKEIT fuellen zu koennen! Ich bin dankbar dafuer, dass Gott immer in uns ist... wir muessen ihn nur sehen wollen und erkennen.
    Und DANKE an das ZZL-Team... einfach wunderbar!!

  32. Ingo schreibt am 15. August 2010 um 18:51

    Ich bin dankbar für Menschen die das Leben positiv beeinflussen und das Leben erst lebenswert machen. Ich bin auch dankbar für diese tolle Internetseit die auch Menschen nutzen können und motiviert die keinen großen Geldbeutel haben.
    Ich bin dankbar für die Liebe die mich jeden Tag umgibt und die Menschen an meiner Seite.
    Und ich bin dankbar für alles Gute in dieser Welt. DANKE.

  33. Manfred schreibt am 15. August 2010 um 18:52

    Ja, es ist gut daran erinnert zu werden, dass nicht alles selbstverständlich im Leben ist. Danke dafür.

    Ich bin dankbar für das Geschenk des Lebens. Ich bin dankbar für die Liebe, die ich in mir spüre. Ich bin dankbar für meine beiden Kinder, die mir nach schmerzvollen Geschehnissen gezeigt haben, dass ich auch bedingungslos lieben kann. Ich bin dankbar dafür, dass es mir möglich ist manchmal einen Menschen "ins Herz" hineinsehen zu können. Und ich bin dankbar für die Menschen mit denen ich jeden Tag zu tun habe und den Gelegenheiten, die auf mich zukommen und es ermöglichen, dass ich weiter wachsen kann.

    Allen eine schöne Woche.

  34. Johann schreibt am 15. August 2010 um 19:46

    Ich bin dankbar, dass ich die Operation am Mittwoch so gut überstanden habe und mich schon wieder ganz gesund und lebendig fühlen kann.
    Ich bin dankbar, dass ich meine Arbeit als Lehrer immer noch gern mache und mich auf die Kinder freuen kann.

  35. Franziska schreibt am 15. August 2010 um 20:10

    Dass ich die all die Kommentare dieser Menschen lesen konnte. Dankbarkeit ist so herzerwärmend.

  36. Susanne schreibt am 16. August 2010 um 06:55

    ein schöner Artikel.
    - ich bin dankbar dafür, dass ich zwei wundervolle Kinder aufwachsen sehen darf, es freut mich immer wieder, wie sie ihren Weg gehen, dass sie gesund sind und ihre Freude am Leben haben
    - ich bin dankbar dafür, dass ich eine Arbeit gefunden habe, die mich wirklich ausfüllt (ist zwar im Moment erst ein "Nebenjob", ich bin aber auf dem besten Weg ihn zu meinem Hauptberuf zu machen

  37. Susanne schreibt am 16. August 2010 um 07:01

    @Monika
    ein sehr schöner und nachdenkenswerter Beitrag.
    Danke!

  38. Eva-Maria aus dem Erzgebirge schreibt am 16. August 2010 um 07:41

    Ich bin dankbar für meine Familie mit den kleinen Problemen und den grossen Freuden und überhaupt für mein Leben mit dem Auf und Ab ; sonst wäre es vieleicht langweilig ?!
    @ Monika
    Finde deine Aufstellung das Passendste zu diesem Thema
    Eine abwechslungsreiche und sonnige Woche wünscht allen
    Eva :) :) :)

  39. Gundula schreibt am 16. August 2010 um 09:49

    Gestern habe ich mit meinem Mann an einer Fahrradpilgertour teilgenommen. Veranstalter war unsere Kirchenregion. Viele Menschen haben am Gelingen dieses Projektes beigetragen.
    Ehrenamtlich setzen sich täglich so viel Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen ein. Sie verschenken damit ihre Zeit. Für dieses Geschenk, bin ich sehr sehr dankbar.
    Danke auch für die vielen schönen Beiträge von Zeit-zu- Leben. Sage innerlich oft Danke, aber jetzt schreibe ich, weil ich mir ganz bewußt die Zeit dafür genommen habe.
    Zeit ist ein kostbares Geschenk.

  40. Patricia schreibt am 16. August 2010 um 14:41

    Danke Tanja. Diese Begebenheiten im Alltag brauchen wir, glaube ich, immer mal wieder. Mein Mann ist mit 30 Jahren an Leukämie erkrankt und er mußte 2 Jahre lang regelmäßige Chemotherapien über sich ergehen lassen. Manchmal war er dem Tod näher als dem Leben. Wir haben dies zusammen durchgestanden und damals habe ich für mich entschieden, dass mich nichts mehr so leicht runterziehen kann. Mittlerweile ist dies 8 Jahre her, wir sind glücklich verheiratet und haben einen wunderbaren Sohn. Und doch erwische ich mich oft, wie ich mich über Kleinigkeiten aufrege und mir Sorgen über Dinge mache, die noch gar nicht eingetroffen sind. Eigentlich sollte ich es ja besser wissen, aber man verliert doch oft wieder aus den Augen, worauf es wirklich ankommt.
    Wenn wir jedoch so wie Du mit offenen Herzen durch die Welt gehen, werden wir daran erinnert, das wir nicht immer Nabel der Welt sind.

  41. Steinchen schreibt am 16. August 2010 um 19:59

    Ich bin dankbar dafür, dass ich jeden Morgen wach werde und lebe.
    Ich bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, denen mein Leben am Herzen liegt und die dafür sorgen, dass ich lebe, wachse und reife - und das "Abenteuer Leben" jeden Tag wieder angehen kann.

  42. Olga schreibt am 17. August 2010 um 06:53

    ..., dass ich meine MAMA habe.

  43. vera schreibt am 17. August 2010 um 14:27

    Ja, es ist heilsam solche Artikel zu lesen, herzlichen Dank für die Beleuchtung der Nichtigkeit unserer Problemchen.
    Ich bin ebenfalls dankbar für all di kleinen Augenblicke, in denen sich die Herzen der Menschen zueinander öffnen...

  44. Heidi schreibt am 17. August 2010 um 19:31

    Ich bin dankbar, daß mein Lebenstief vorbei ist.

    Von einer Minute auf die andere kann plötzlich alles ganz anders sein. Alles was bisher Selbstverständlich war, ist es nicht mehr (Gesundheit, Partner, Familie, Arbeit)

  45. Angel schreibt am 18. August 2010 um 08:08

    Ich bin dankbar dafür, dass ich erkannt habe, dass alles was mir bis jetzt widerfahren ist, positiv für meine persönliche Ent-wicklung war. Ich war in der Lage, viele scheinbar ausweglose Situationen wie z.B die Alkoholkrankheit meines Mannes anzunehmen, durchzustehen und ihm hilfreich zur Seite stehen zu können. Alle durchstandenen Katastrophen meines Lebens gaben mir ein großes Gottvertrauen, mit dem ich zuversichtlich in die Zukunft blicken kann.
    Danke lieber Gott!

  46. Nici schreibt am 18. August 2010 um 14:58

    Ich bin dankbar fuer jeden Menschen der in mein Leben tritt, fuer die tollen Menschen die mich umgeben, dass ich immerwieder vor den Aufgaben stehe, die mir das Leben stellt, weil sie fuer meine persoenliche Entwicklung ueberaus wichtig sind und fuer die Menschen die zu diesem Zeitpunkt in mein Leben treten und mich mehr unterstuetzen als sie glauben, ich bin dankbar fuer mein Leben und dass ich faehig bin, all das zu erleben, was mich umgibt :)

  47. anette schreibt am 19. August 2010 um 14:35

    dankbar bin ich, wenn ich durch den wald joggen kann und die ruhe geniessen darf.

  48. Romy schreibt am 11. September 2010 um 16:56

    Danke für diese Zeilen.......