Der tickt ja nicht richtig… – oder bin es vielleicht ich?
Von Tania Konnerth • 21 Kommentare
Wenn wir auf Menschen treffen, die anders sind als wir selbst, empfinden wir unser Gegenüber schnell als "seltsam" und "merkwürdig" und wir haben den Eindruck, dass der oder die irgendwie nicht so richtig tickt.
Wir fragen uns dann,
- wie man so etwas denken
- oder sagen kann,
- wie man so etwas für richtig halten
- oder wie man sich so benehmen kann
- usw.
Wenn sich jemand anders verhält, als wir es erwarten oder gewohnt sind, ist klar: wir sind "richtig" und mit dem anderen stimmt was nicht.
Aber, wer sagt uns eigentlich, dass das wirklich so stimmt?
Wie sieht wohl dieser seltsame Mensch Sie? Wie empfindet der andere Ihr Verhalten? Könnte es sein, dass dieser Mensch auch von Ihnen denkt, dass Sie nicht ganz ganz richtig ticken?
Und wer hat nun Recht?
Keiner, würde ich sagen! Denn letztlich kann es nicht darum gehen zu beurteilen, wer von zwei verschiedenen Menschen nun richtiger tickt, denn die Beantwortung dieser Frage hilft keinen Schritt weiter wenn es um das gegenseitige Verständnis und Miteinander gehen soll.
Damit die Kommunikation und ein Miteinander mit einer Person möglich ist, die anders ist als wir, hilft zunächst nur eines: das Anderssein wahrzunehmen und es zu akzeptieren. Und zwar das Anderssein der Person, aber auch das eigene Anderssein aus dem Blickwinkel der Person. Denn wenn jemand für uns "anders" sind, können wir stark davon ausgehen, dass wir auf diese Person auch in gewisser Weise befremdlich, eben "anders" wirken.
Auch ich kann mich nicht davon freimachen, in manchen Gesprächen verwundert oder verärgert festzustellen, dass die Person wirklich anders tickt als ich. Aber wenn ich das so erkenne, liegt es in meiner Hand, eine Brücke zu schlagen. Und dabei hilft mir der Gedanke: Hey, ich bin für den oder die bestimmt genauso seltsam und schräg! Dieser kleine Positionswechsel kann viel bewirken – probieren Sie es mal aus.





Das klingt für mich ganz plausibel, aber angewandt auf einige meiner erlebten Alltagssituationen bleiben da für mich immer noch Fragen offen.
Am häufigsten denke ich auf der Arbeit "Der tickt ja nicht mehr richtig" und zwar wenn ein Kunde mit mir redet als wäre ich der letzte Abschaum, dumm und nichts wert. Ich suche dann das Gespräch und versuche so gut ich kann auf alle Wünsche des Kunden einzugehen, aber was ich sage kommt bei ihm nicht an. Solche Kunden ignorieren mich gerne (weil sie eben der Meinung sind ich bin sowieso ein Nichtsnutz und was ich erzähle kann nur dummes Zeug sein)
Ich bleibe immer freundlich, (oft nur weil ich es muss), aber ich könnte manchmal wirklich heulen angesichts der Tatsache, dass Alles was man sagt am Anderen abprallt. Ich kann nicht verstehen wie man so sein kann. Ich versuche nur Mitleid mit diesen Menschen zu haben, die Anderen gleich so negativ begegnen, aber es gelingt nicht immer und vermiest mir oft die Laune.
Das macht doch den Reiz des Zusammenlebens oder des Alltags aus. Natürlich bin ich für mein Leben das Maß aller Dinge. Und andere Menschen sind anders. Aber eben nur anders - anders bedeutet nicht falsch.
Mein Mann z.B. ist, in meinen Augen, wirklich lahm. Ich bin fertig, da hat er noch nichtmal angefangen. Aber genau das ist es, warum wir als Paar funktionieren.
Wäre ich umgeben von Menschen, die so wären wie ich: kaum auszuhalten!
Ich glaube, was hier beschrieben ist, ist schlicht und einfach die Toleranz. Wenn sie aber funktionieren soll, dann muss sie gegenseitig sein. So wie Melanie geschrieben hat: es gibt Leute, die null Toleranz zeigen - da ist es wirklich eine Heldentat, wenn man mit den Achseln zucken kann und sagen, "Ich ticke für sie auch anders."
Ich hatte eine ungarische Freundin, die immer weiter nach extrem rechts rutschte. Ich habe ihre Beweggründe wirklich nachvollziehen können, da sie unter den Kommunisten erheblich gelitten hat, und habe ihr ständig zugehört. Kam ich aber mit meinen Gegenargumenten, wurde ich als naiv und weltfremd abgestempelt - sie hat mir nicht mal zugehört. Meine einzige Lösung war, meine Freundschaft zu kündigen. Sie hat anders getickt aber meine Einstellungen auch nicht akzeptiert.
Zur Zeit beschäftigt mich auch die Kopftuchdebatte sehr. Es wäre wirklich hilfreich, wenn wir die Kommunikation mit diesen anders denkenden Frauen offenhalten. Wir verurteilen sie, weil sie anders ticken, aber ich habe noch keine Bemerkungen von diesen Frauen dahingehend gehört, dass sie uns dafür geringer schätzen, weil wir mit offenen Haaren rumlaufen. Wir sind es, die in diesem Fall intolerant sind.
DER tickt ja nicht richtig, kann auch heißen, dass ich diese Seite von mir (die ich zweifelsohne auch habe)ablehne, wenn ich den anderen (ab)werte, weil DER nicht richtig tickt und ich in Ordnung bin. Ich könnte gar nicht wahrnehmen, dass der Andere nicht richtig tickt, wenn etwas in mir nicht darauf "anspringt", also Resonanz zeigt.
Das dann anzunehmen und den Anderen als seinen Spiegel zu sehen, ist ziemlich schwer manchmal. Aber schaffe ich das anzuerkennen und anzunehmen, habe ich sehr sehr viel gewonnen. Möge die Übung gelingen!
LIEGT ES NUR AN UNS???
Oft, um die Kommunikation zu erleichtern wird die Sender-Empfänger-Methode verwendet..
Dies setzt voraus, dass wenn wir kommunizieren, es immer "Störungen" bei der Übermittlung auftreten. Deswegen muss man diese Störungen immer in Kauf nehmen und sogar miteinolanen.
Es sind Störungen bei:
* Was will ich senden? (was will ich sagen?)
* Was sende ich? (Habe ich das, was ich sagen will auch richtig übersetzt?)
* Was kommt an? (Welche Teile meiner Nachricht sind gut/nicht gut angekommen?)
* Was wird verstanden? (Hat mein Gegenüber wirklich das verstanden, was ich sagen wollte?)
Dies bedeutet, wir müssen immer wieder uns Gedanken machen, was und wo alles schief gehen könnte.. Und wenn das jeder tut und versteht, ist es ja okay..
Oft habe ich aber das Gefühl, der Einzige zu sein, der dieses beachtet und wirklich aufpasst und die Kommunikation analysiert. Und das ist nicht immer leicht, weil es schon viel Arbeit erfordert und oft frustriert, wenn die eigenen Mühen ja so gar nicht mit fruchtenden Gesprächen belohnt werden..
Hallo ihr zwei!
Erst mal möchte ich mich bei euch bedanken-für die wöchentlichen Themen,die mich öfter zum Nachdenken bringen.
heute möchte ich euch auch mal schreiben.Zum Thema: der /die tickt nicht richtig ,ist mir nämlich eine Geschichte eingefallen,die ich vor Jahren mal gehört habe.
Es gab mal eine Wohngemeinschaft voller alter Damen.Eines Tages gingen sie alle in den Garten und fingen an zu stricken.
Alle Omis setzten sich in einen Gartenstuhl,nur eine setzte sich auf den Ast eines Baumes und strickte.Wer hat das Recht zu Sagen,die auf Dem Ast tickt nicht richtig?Vielleicht ist sie ja die einzige ,die noch richtig tickt-oder?
liebe grüsse
Ramona
es gibt ja die geschichte vom indianerrat, wo der angesprochene erst mal wiederholt, was er gehört, resp. verstanden hat bevor er seine meinung dazu äussert. diese methode wünschte ich mir ganz besonders für diskussionsforen im world wide web.
Matthäus 25,35 ....
Auch wenn andere fremd sind oder ihr Verhalten uns fremd erscheint, sollten wir sie aufnehmen. Das heißt nicht unbedingt, mit allem einverstanden zu sein, aber sie annehmen, sie mit ihrer andersartigkeit aufnehmen und als Menschen akzeptieren.
Für mich ist es immer wieder bereichernd, und spannend - mein Gegenüber tickt völlig anders - mein Horizont erweitert sich daduch bei jeder Begegnung neu - Wichtig ist dabei für mich - das der andere bei sich bleibt und keine menschenverachtende Aussagen von sich gibt seine gemachten Erfahrungen auf andere Menschen überträgt - dann werde ich nachdenklich und überlege ob es klüger wäre diesen "Energieräuber" zu meiden - denn diskutieren oder Einfache Frage sich und ihm stellen - Wieso, Weshalb - bringt bei festgefahrenen Ansichten wenig - da heißt es für mich - leben und leben lassen - jeder für sich - nur nicht in seinem Umfeld - denn solche Menschen meide ich - sie bringen mir nur Verdruss.
Hallo beinand,
anderssein beim gegenüber sollte immer eine bestimmte Toleranz und vielleicht Akzeptanz voraussetzen, um eine Kommunikation überhaupt zu ermöglichen. Nur der, der das anderssein ergründen will, geht ja automatisch auf den anderen zu um ihn besser kennen zu lernen. Da schlägt dann auch ab und zu das eigene "Helfersyndrom" durch. Es ist natürlich auch, bei einem interessierten Menschen. im Blut sein Gegenüber, auch wenn es anders tikt, besser kennen zu lernen. Wie oft ist uns dies bei der Partnersuche schon untergegkommen und es macht doch unglaublichen Spass, denn anderen kennen und lieben zu lernen.
Lieben Grüße vom Sepp aus dem Berchtesgadener Land
Ja ich begegne auch ab und an menschen, die „anders ticken“ z.b. eine frau, die seit jahren im rollstuhl sitzt, ein verhalten aufzeigt als wäre sie der liebste kumpel und doch nur darauf aus ist, stete aufmerksamkeit und liebe zu bekommen ohne etwas dafür zurückzugeben imstande ist.
Weil es für mich, die ich nicht mehr im erwerbsleben drin stehe, wichtig ist, mich mit menschen zu umgeben, die mich verstehen, nähren, auch mal herausfordern, oder einfach glücklich machen schaue ich bei neuen bekannten innerlich eine weile zu. Wenn sie mich eher verstören bleibe ich sehr zurückhaltend, überlege, was die ursache sein könnte und breche den kontakt notfalls ab. Ein richtig oder falsch gibt es für mich aber nicht. es muss einfach für mich stimmen.
Auch hochintelligente, aber für uns unbekannt an schyzophrenie erkrankte menschen können einen mit ihrem unterschiedlichen verhalten regelrecht durcheinander bringen.
ich lerne auch immer wieder die verschiedensten Menschen kennen,da ich gerne auf Menschen zu gehe.
Aber dieses Wort "Ticken"habe ich noch nicht benutzt,ich denke jeder Mensch hat seine Geschichte,und auf Grund dessen auch sein anderes Verhalten.
Aber wie hier gesagt wurde auch,es ist der Spiegel,der mir vorgelalten wird,was mir nicht gefällt,habe ich auch in mir.
Ich halte es so,wenn ich merke der Mensch zieht mir nur Energie,lasse ich ihn gehen,denn ich will und kann keinen ändern.
Schönen Sonntag und lg.Eva
ich sage in so einem fall z.b.:
herr meier , ich verstehe ihren standpunkt, und aus ihrer sicht würde ich genauso handeln, aber ich sehe die sache anders, und deshalb schlage ich einen kompromiss vor.
bei dieser taktik wird meier nicht mehr versuchen mich von seinem standpunkt zu überzeugen, sondern auch an einer gemeinsamen lösung interessiert sein.
so habe ich auch herrn meier gezeigt, dass ich ihn ernstnehme, d. h. sein selbstvertrauen nicht angekratzt habe. das ist ganz entscheidend, denn meist sind kommunikationsprobleme, probleme , die entstehen, weil unbewusst am selbstvertrauen des anderen gekratzt wird.
diese taktik ist bei kundengesprächen, gesprächen zwischen lehrer und schüler, in der partnerschaft, bei gesprächen mit dem chef, usw., immer einfach angewendet, und in der regel sehr erfolgreich.
gruß an alle,
dieter.
es ist doch bereichernd, andersartige Menschen kennen zu lernen. Mich faszinieren z.B. aufgeschlossene und kommunikative Menschen und wundere mich manchmal, wie leicht sie ihre Ziele erreichen. "Anders ticken" kann so für mich positiv werden, besonders, wenn ich Verhaltensweisen, die mir an anderen gefallen, bei mir integrieren kann. Ich finde Menschen toll, die anders ticken, toll, weil sie sich nicht in eine Schublade pressen lassen und ihr Ding machen. Wenn sie das auf eine autentische Art und Weise machen, finde ich das sehr sympatisch.
Ein weiterer Aspekt zu den bisher ausgeführten Kommentaren: Es ist das Gros der Menschheit, die "anders tickenden" Menschen mit vorschneller Bewertung (Daumen nach oben oder unten gerichtet)begegnen. Doch wenn wir uns bewusst machen, warum wir auf sie und umgegekehrt sie auf uns alles andere als freundlich und zugewandt reagieren, sollten wir uns die Frage stellen: Was hat das mit mir zu tun? Antwort: Eine ganze Menge. Wir können beim Anderen nur etwas bemerken, sehen oder beobachten, was wir selbst in uns haben( Gesetz der Resonanz als eines der 7 kosmischen Gesetze) Und wenn uns vom anderen etwas Unangenehmes gespiegelt wird, sind wir geneigt,diesen schnell zurück zu weisen. Er spiegelt uns etwas, nämlich einen Anteil von uns selbst, den wir nicht so gern anschauen,weil dies mit Anstrengung, Schmerz, ja mit Auseinandersetzung uvm. verbunden wäre. Also verdrängen und verleugnen wir ihn besser.Lehnen damit einen Teil von uns selbst ab, nehmen uns nicht so an wie wir sind, mit unseren Fehlern und Schwächen. Gerade die machen uns doch aus als Menschen. Wir können von ihnen lernen. Ich bin heute unendlich dankbar für die Spiegel, sprich unterschiedlichste Menschen, denen ich begegne. Und nicht nur Menschen - alles um uns herum spiegelt uns(Spiegelgesetzmethode). Wir haben die freie Wahl, ob und wann wir uns den "Spiegeln" stellen. Ich kann Euch versichern, die Auseinandersetzung mit den vielen ,vielen Spiegeln hilft, sich selbst zu erkennen, setzt Energien frei, eröffnet Horizonte und verändert unsere Wahrnehmung. Ich sehe, was ich weiß!!! Wissen ist Macht. Herzlichst Marion aus dem Siebengebirge
Unsere Mitmenschen spiegeln uns unsere vorborgenen Seiten, die wir verdrängen. Wenn mir eine Person entgegenkommt, die in meinen Augen "nicht richtig tikt" dann spiegel diese Person einen verdrängten Seelenteil in mir der "andersartig, verschroben. verrückt....also "nicht richitg tikt" Sehen wir das ganze auf dieser Perspektive-
Komisch... ich frage mich immer was an MIR nicht stimmt, wenn mich jemand kritisiert oder nicht mag. Oder ich merke, dass das Gegenüber kein positives Gefühl mir gegenüber zeigt. Ich kann mich eher in andere Leute einfühlen als in mich selbst. Ich habe eher Verständnis für andere als für mich - stelle andere zufrieden und unterstütze sie in dem was sie tun und erreichen wollen. Ich habe schon viel für andere erreicht!
Ich habe noch einen weiten Weg vor mir.
Herzliche Grüße und einen schönen Wochenanfang, Ines
Wie wohltuend ist es, dass Menschen Individuen sind! Ich selbst begrüße es geradezu, wenn mir noch solche begegnen. Jene, die sich nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, um z.B. "gesellschaftskonform" oder "angepasst" zu sein. Nichts anderes als das Bedürfnis danach, einer Gemeinschaft anzugehören, steckt dahinter, und das ist völlig normal. Wer jedoch seine Individualität selbstbewusst bewahrt, erscheint denjenigen, die sich einer Mehrzahl von ähnlichen sich verhaltenden Menschen angepasst haben, geradezu suspekt. Der tickt dann eben nicht richtig, der gilt sogar als Quertreiber, Sonderling u.ä.
Die Gesellschaft lebt m.E. von der Vielfalt unterschiedlichster Charaktere, die sich in ihrem Verhalten auch ebenso individuell äußern können - und sollten! Ich finde es spannend, wenn ich entdecke, dass ich selbst oder andere sich "seltsam" anders benehmen oder reden. Es ist interessant, sich in solchen Menschen zu spiegeln, Teilaspekte seiner selbst auf der anderen Seite zu erkennen. Das könnte zu einer Entdeckungsreise in unserem Selbst werden. Einfach offen und idealerweise möglichst unbefangen sein, spielerisch im zwischenmenschlichen Kontakt, wie die Kinder es können, ist für viele wahrscheinlich ein Umdenk- und Umlernprozess; aber es ist lohnend, soviel kann ich sagen. Und für jene, denen das gelingt, ist es bereichernd, mit "Anders-tickenden" umzugehen!
Herzliche Grüße
Angelika Fleckenstein
Ähnlich wie in einem der obigen Kommentare angeführt, stelle ich mir die Fragen:
-Was hat das mit mir zu tun?
-Warum reagiere ich so sehr darauf?
-Was zeigt es mir von mir und in welchen Spiegel schaue ich gerade?
Ja, das kann wirklich schmerzhaft sein und es macht nachdenklich, still und lässt mich mein Gegenüber mit anderen -sanfteren- Augen sehen.
Es macht mir dann bewusst, wie bereichernd diese "anders tickenden" Menschen oft für mich sein können - nicht immer - denn manchmal, wenn ich spüre, dass mir nur massiv Energie abgezogen wird, gehe ich den Schritt zurück.
Herzliche Grüße
Ulla
Ähnlich wie in einem der obigen Kommentare angeführt, stelle ich mir die Fragen:
-Was hat das mit mir zu tun?
-Warum reagiere ich so sehr darauf?
-Was zeigt es mir von mir und in welchen Spiegel schaue ich gerade?
Ja, das kann wirklich schmerzhaft sein und es macht nachdenklich, still und lässt mich mein Gegenüber mit anderen -sanfteren- Augen sehen.
Es macht mir dann bewusst, wie bereichernd diese "anders tickenden" Menschen oft für mich sein können - nicht immer - denn manchmal, wenn ich spüre, dass mir nur massiv Energie abgezogen wird, gehe ich den Schritt zurück.
Herzliche Grüße
Ulla
Eigentlich lebe ich nach dem Prinzip:
Leben und leben lassen!
es gibt aber leider jede Menge Menschen die das einfach nicht können,
es gibt Menschen die müssen sich permanent überall einmischen und kritisieren,und warum?
Weil sie wahrscheinlich mit sich selbst nicht zufrieden sind!
Solche Tage habe ich auch,wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin nörgele ich gerne an anderen Dingen oder Menschen herum,
ich sehe das aber auch dann ein!
Ich kann "anders sein,oder anders ticken" durchaus,akzeptieren oder tolerieren,solange man mir aber auch meine Meinung läßt und sie akzeptiert...
Und ich habe schon sooo viele Fälle erlebt da war es einfach nicht möglich auf einen Nenner zu kommen.
Ja es stimmt,meine Zufriedenheit muß ich mir selbt erschaffen,
muß mich dann aber auch mal von manchen Menschen trennen,
denn es muß sich niemand auf der Nase herumtanzen lassen.