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Das Leben hilft denen, die sich selbst helfen

Von Ralf Senftleben44 Kommentare

waskannichtun

Heute möchte ich Ihnen eine mächtige Frage vorstellen. Diese Frage verhindert Ohnmacht, Kaninchenstarre und Opferhaltung. Diese Frage macht Sie erfolgreicher. Und sie gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie etwas bewegen können in dieser Welt.

O. k., wie heißt nun diese Wunder-Frage, die tatsächlich Ihr Leben verändern kann? Ganz einfach, die Frage heißt:

„Was kann ICH tun?“

Mmmh … Da hätten Sie mehr erwartet? Ist Ihnen das vielleicht zu einfach? Glauben Sie mir, diese Frage, konsequent angewendet, hat es wirklich in sich. Denn diese Frage macht einen eigenverantwortlicher, lösungsorientierter und stärker.

Zugegeben, diese Frage ist auch ein bisschen anstrengend. Viele Menschen gehen bei Schwierigkeiten in den Jammermodus oder fangen an, sich selbst zu kritisieren. Das ist uns irgendwie vertrauter und letztlich einfacher. Aber damit lösen wir unsere Probleme ja nicht.

Probleme lösen Sie, wenn Sie aktiv werden und sich fragen:

„Was kann ICH tun?“

Und Antworten auf diese Frage finden und dann danach handeln hilft natürlich auch :-)

Typische Anwendungsgebiete dieser Wunder-Frage sind:

In einem Konflikt fragen wir uns oft, warum der andere nur so verbohrt ist und warum der andere sich nicht ändern kann. Und so zu reagieren ist zwar menschlich, bringt uns aber nicht weiter, weil der andere meist genauso denkt und man so in eine Patt-Situation gerät.

Die Lösung?

Fragen Sie sich wieder:

„Was kann ICH tun, um den Streit zu entschärfen und beizulegen?“

Erwarten Sie nicht vom anderen, dass er den ersten Schritt tut. Denn da können Sie vielleicht lange warten. Ändern Sie etwas! Und natürlich haben wir alle unseren Stolz. Aber wollen Sie recht haben oder glücklich sein?

Fragen Sie sich also lieber: „Was kann ICH tun, damit wir wieder miteinander auskommen?“

Diese Wunder-Frage hilft auch, wenn wir auf unangenehme Probleme in unserem Leben stoßen. Oder wenn wir einen Fehler gemacht haben. Oder wenn uns das Leben mal übel mitspielt.

Hier fragen sich viele Menschen:

„Warum passiert so etwas immer mir?“

oder:

„Warum bin ich nur so dumm, alt, fett, unkreativ, erfolglos oder arm?“*

(* Setzen Sie bitte die Selbstkritik Ihrer Wahl ein.)

Auch hier ist es viel besser, sich zu fragen:

Konzentrieren Sie sich nicht auf Ihre eigenen Schwächen und auch nicht darauf, warum die Welt so unfair und gemein ist. Suchen Sie lieber aktiv eine Lösung. Und die Frage „Was kann ICH tun?“ führt Sie genau in diese Richtung.

Wie können Sie nun anfangen, diese magische Frage in Ihr Denken einzubauen?

Dazu schreiben Sie einfach stichwortartig alles auf, was Ihnen im Augenblick in Ihrem Leben nicht gefällt. Und hinter jedes dieser Stichworte schreiben Sie dann:

Und es gibt noch ein paar Fragen, die helfen können:

Wenn Sie auf diese Art über Ihre Unzufriedenheiten nachdenken, aktivieren Sie Ihre Handlungsenergie und die Chancen steigen, dass Sie endlich aus der Hüfte kommen und etwas tun.

Machen Sie es sich zur Gewohnheit, bei Problemen nicht zu jammern, sondern machen Sie sich auf die Suche nach Lösungen. Aber erwarten Sie hier bitte nicht, dass Sie immer sofort eine Lösung für jedes Problem finden. An vielen Problemen muss man eine Weile herumknobeln, bevor man eine Lösung findet.

Und die Frage „Was kann ICH tun?“ hält Sie bei der Knobelei in der richtigen Spur.

Es ist Ihr Leben.

Und wenn sich etwas ändern soll, müssen SIE etwas tun.

Deswegen fragen Sie sich bitte möglichst häufig:

„Was kann ICH tun?“

Und dann legen Sie los.

  1. Oliver Rumpf schreibt am 16. März 2011 um 12:42

    Stimmt!

    Wenn mir jemand sagt: "Ich kann nicht", dann antworte ich meistens:
    "Willst Du das verändern? Dann frage Dich: WIE kann ich es machen, tun, mir leisten ...."

    • Ralf Hesse schreibt am 17. März 2011 um 00:53

      Ich hoffe, Sie sind auch bei sich selbst so konsequent. Bei Anderen ist immer leicht, durchzugreifen. Man muss die Folgen ja auch nicht selbst tragen.
      Ich muss ja einen Anderen beim Jammern nicht unbedingt aktiv unterstützen oder es noch fördern :-) Aber manchmal ist eben auch erst ein Stück Trauer und Abschied notwendig, um dann aktiv etwas zu verändern.
      Ich finde etwas Anderes fast wichtiger als die Frage "Was kann ich tun?": Warum jammere ich und tue nichts, um es zu ändern? Das kann (nur) Gewohnheit und Bequemlichkeit sein. Vielleicht steckt aber auch etwas viel Grundsätzlicheres dahinter.
      Ich habe vor Jahren in einem alten Gemäuer einer Domäne im Harz folgenden Satz gelesen: Es gibt nur einen guten Grund etwas zu verändern, Du hälst es einfach nicht mehr aus.

    • mathilde schreibt am 20. März 2011 um 06:25

      ja , alles ist möglich
      mit dem bewussstsein, ich bin es mir wert, dass es leicht, frei und einfach geht
      ermutigen wir uns gegenseitig
      wir haben die welt und ihr , unsere schicksal in der hand
      jeder einzelne
      ohne dich mich... gibt es keinen krieg, keine verstrahlung,
      mit dir mir gibt es liebe friede natur herz und freude auf der welt

    • Angela schreibt am 20. März 2011 um 09:53

      Wenn ich frage: "Was kann ICH tun", werden sich wahrscheinlich mehrere Möglichkeiten auftun.

      Dann erst macht es für mich persönlich Sinn, danach zu fragen, ob ich einen dieser Wege überhaupt gehen will.

      Es gibt dann sicher einige Sachen, wo ich denke: ne, DIE Komfortzone verlasse ich aber nicht. Aber vielleicht ist eine Sache dabei, wo ich denke: ja, das kann ich tun.

      Jeder Mensch hat Bereiche, in denen diese Frage "Was kann ICH tun?" schlechter oder besser funktioniert... suche man sich doch am Besten zunächst Bereiche aus, wo man weiß, dass die Beantwortung und das anschließende Handeln leichter von der Hand geht, und dann spielt man ein bisschen damit herum, bis man mehr Übung hat.

    • v.tobien schreibt am 20. März 2011 um 14:35

      hallo ralf,

      auch hier gilt wieder :

      "trau ich mich"? aktiv zu werden, das schicksal in die eigne hand zunehmen usw. ...........

      oder fühl`ich mich als spielball der umstände, des schicksals, der kollegen, der regierung usw......

      ein gesundes selbstvertrauen, was man entscheidend verbessern kann durch das regelmässige führen eines persönlichen erfolgstagebuch, führt auch hier weiter.

      einfach mal ausprobieren.

      gruß,
      dieter.

  2. Doreen schreibt am 16. März 2011 um 13:20

    ...das ist ein schöner Ansatz...aber leider bleibt häufig nur die Frage "Was kann ich tun...um die Sache so zu akzeptieren, wie sie ist...? und loslassen ist bekanntlich schwerer als ein Problem zu lösen!...

    • mathilde schreibt am 20. März 2011 um 06:23

      weil wir glauben, dass es schwer ist
      es ist so leicht, wie ein taschentuch fallen zu lassen
      tu es

  3. mathilde schreibt am 20. März 2011 um 06:22

    ja, das ist es
    zu erkennen , ich gestalte mein leben, ich bin schöpfer und diese schöpferkraft muss ich mir erlauben
    es hat schon zu viele gegeben, die uns das verboten haben
    die kirche hat vielen menschen das leben verboten

    nehemen wir es wieder in die hand,besonders die weiblichen göttinnen.... erkennt...ihr gebt das leben und die liebe zum leben

    erlaubt es euch und euren kindern....lebt gestaltet in liebe und verantwortung
    ihr seid das leben

  4. mathilde schreibt am 20. März 2011 um 06:27

    ja, leider glauben wir, nur mit schmerz und gewalt ändert sich etwas

    aber es geht auch ganz anders

    es gibt immer mehr möglichkeiten

    zeit nehmen und überlegen

    aus dem herzen handeln, kann man aber nur, wenn man es hört

    ruhe ist dazu erlaubt

  5. mathilde schreibt am 20. März 2011 um 06:28

    jeder ist ein gottesfunke und hat göttliche schöpferkraft

    selbstwert und erkenntnis, dass das so ist

    und die welt bei dir persönlich beginnt sich zu ändern

    und der schneeball beginnt zu rollen...

  6. Michael schreibt am 20. März 2011 um 08:32

    Bevor ich die Frage: Was kann ICH tun? stelle, muss ich erst einmal die Frage beantworten: Will ICH wirklich etwas tun? Will ICH wirklich die Komfortzone verlassen und aktiv etwas verändern?

    Mathilde schreibt zum Beispiel von der Verstrahlung. Will ICH etwas tun um Energie einzusparen? Will ICH mich selber einschränken? Erst dann kann ICH die zweite Frage beantworten: Was kann ICH tun?

  7. Marlies Schmidt schreibt am 20. März 2011 um 08:44

    Zitat:" Es gibt nur einen guten Grund etwas zu verändern, Du hälst es einfach nicht mehr aus."

    Ich denke das auch, erst muss ein Leidensweg, egal wie stark, kurz oder lang er ist, da sein - erst dann ist es möglich etwas zu tun.

    • gilla schreibt am 20. März 2011 um 10:32

      ich glaube, dass die Bereitschaft Dinge zu verändern, die einem stören oder unter denen man leidet, eine Frage der Persönlichkeit ist. Manche handeln bevor der Leidendruck groß ist, andere erst wenn es nicht mehr auszuhalten ist und dazwischen gibts noch jede Menge Abstufungen. Ich gehöre sehr oft zu den "Leidern". Ute Lauterbach schreibt in einem ihrer Bücher "Langzeitleidende bekommen am Ende des Lebens keine Medaille" ;-)
      Als Kind war ich ziemlich krank und das Leiden ist mir vertraut. Heute leide ich unter anderen Dingen, auch wenn das ebenso nicht gesund ist.
      Mittlerweile habe ich mich da schon besser angenommen wie ich bin und das hilft mir früher auszusteigen. Aber der Blickwinkel des persönlichen Erfolgs des Leidens oder nichts zu verändern ist eine interessante Frage...ich habe festgestellt, dass ich da gerne anderen ein schlechtes Gewissen mache und voll das Opfer werde...
      anderseits erlebe ich das Leben in einer "besonderen" Art, wenn es mir schlecht geht und ich kann dann gut Texte schreiben...
      Trotzdem, aussteigen geht nur mit einem Richtungswechsel und der Antwort auf die Frage "was kann ICH tun". Wer neue Ufer erreichen will, muss das Alte verlassen... aber vielleicht ist es am alten Ufer ja auch ganz nett...;-)

  8. Ulla schreibt am 20. März 2011 um 10:22

    .....nur ganz kurz auf den Punkt gebracht:
    Wer etwas erreichen will, der sucht nach neuen Wegen, Möglichkeiten; wer nicht - der sucht nach Ausreden!

    Mit lieben grüßen an alle, die keine Angst vor neuen Wegen haben

    • michi schreibt am 20. März 2011 um 12:19

      Klar Ulla, und wenn das IMMER so einfach wäre, dann wäre die Erde noch immer eine Scheibe....

  9. Marina schreibt am 20. März 2011 um 12:24

    sehr toller Artikel!

    Ja, so ist es doch: Wollen wir Leben oder Leiden?

    Für was auch immer man sich entscheidet, man sollte es BEWUSST tun, dann kommt mit Sicherheit auch irgendwann die ersehnte Veränderung.

    Viele Grüße,
    Marina

    • silvia schreibt am 20. März 2011 um 13:39

      Es ist ermutigend zu lesen, dass für Euch das Leben auch nicht so einfach ist ;-))
      Mir geht es so, dass ich mich zur anpackenden, lösungsorientierten Sorte zähle.
      Das Opfersein lässt mich jedoch in dem Moment nicht los, wenn ich denke, dass es andere mit mir ganz bequem haben, da ich meine Probleme meist im Zutrauen auf meine eigene Fähigkeit versuche, so weit es irgend möglich ist, selbst zu meistern und damit auch oft erfolgreich bin. Ich stoße aber dann an eine Grenze, wenn die Menschen in meiner Umgebung (mein Partner und andere Familienangehörige) in pessimistischer Haltung ihre Probleme selbst verstärken, dafür bei den anderen die Schuld und oder die Erlösung zu suchen, bzw. in ihrem Leiden verharren. Denn - so empfinde ich das - im Zusammenleben leidet niemand allein, ein leidender Mensch hat ebensoviel Ausstrahlung auf die Umgebung wie ein zufriedener.
      Was wäre dann die Antwort auf die Frage: "Was kann ICH tun?" Abstand nehmen? Kraftquellen außerhalb der Familie suchen und vielleicht auch in meinem Fall eher: "Tu nicht so viel selber, mute Dich den anderen mit Deinen Problemen, ungelösten Fragen, unsortierten Gefühlen ... auch mal zu und lasse sie mittragen?

      Vielen Dank für den Raum, den Ihr mit diesen Kommentaren eröffnet. Es hat mir jetzt durch das Schreiben schon geholfen, mich selbst wieder neu zu sortieren und zu ermutigen!

  10. Claudia-Sofie schreibt am 20. März 2011 um 13:31

    Ich hab was getan, nämlich am Freitagnacht im Intenet zwei Flüge gebucht. Der eine bringt mich von Frankfurt nach Hamburg, dann steige ich auf´s Schiff und "erlebe" Schottland, Island, Grönland, Kanada, Neufundland um schlußendlich in New York an Land zu gehen, die Stadt für ein paar Tage zu erleben um dann wieder in den Flieger nach FFM zu steigen.
    Kann mir jemand erklären, warum ich mich seither wie gelähmt fühle, Herzklopfen und Angst habe? Weil es die erste große Reise ist in meinem Leben, obwohl ich schon lang davon geträumt habe, einmal solch eine Reise zu machen?!
    Ich kenne den Satz: "Es WOLLEN - es TUN" seit vielen Jahren!!
    Es gelingt nicht immer! Der Gedanke "was kann ICH tun" in dieser oder jener Hinsicht hilft, weil er das TUN nicht alleine läßt sondern unterstützend mit dem ICH verbindet!!
    Weg vom "ES"!!! Das ist viel besser!!!

    Herzliche Grüße
    Claudia-Sofie

  11. Andreas schreibt am 20. März 2011 um 13:43

    Ich empfehle einen Blick in das transnationale stressmodell von Lazarus.
    Danach googelt mal die Begriffe: 1) kontrollüberzeugung: Ich KANN 2) selbstwirksamkeit ICH kann 3) Optimismus: ich will entsteht aus optimistischer motivation.4) soz Ressourcen.
    Vielleicht noch SOC Sense of coherence kohärensgefühl nach antonovsky oder willens zum sinn v Viktor frankl
    Oder das hardiness Konzept kann ich auch empfehlen.

    Ps alles basiert auf Bewertungen (Werte, Einstellungen, Motive Bedürfnisse ) die ich mache, daraus ergibt sich mein leben/meine subjektive Realität.
    => ergo ein Blick ins stressmanagement nach Lazarus schadet nicht

    Happy Sunday
    Ein stressmanagement Trainer

    • Claudia-Sofie schreibt am 20. März 2011 um 15:38

      Lieber Andreas,

      vielen Dank für Deine hilfreichen Empfehlungen! Der happy sunday schaut langsam "um die Ecke". Ich konnte neue Bezüge herstellen - nochmal vielen Dank!!

      Herzliche Grüße
      Claudia-Sofie

  12. Barbara schreibt am 20. März 2011 um 14:39

    Ich möchte gern zum Kommentar von Herrn Ralf Hesse Stellung nehmen, auch ich finde es als sehr wahr : Es gibt nur einen Grund etwas zu verändern :
    ich halte es einfach nicht mehr aus :ja dem stimme ich 100% ig zu.

    Grade ich erlebe dieses Gefühl z.Z. deutlich, es tut so gut zu verändern was oftmals schon jahrelang vor sich hinschlummert,die Freiheit u. Leichtigkeit die man dann spürt lässt so tolle Energien frei.

    Und bei diesem herrlichen Wetter gelingt es noch besser, das wünsche ich allen meinen Mitmenschen.
    Barbara

  13. Zoe schreibt am 20. März 2011 um 15:22

    Liebe Silvia,

    was du schreibst berührt mich. Ich kann das glaube ich ein Stück weit nachvollziehen.
    Ich bin von meinen Eltern her eigentlich so geprägt, dass mir Passivität, Depression und Misstrauen näher liegen als Positivität. Seit einiger Zeit versuche ich aber aktiv nach einem Motto vorzugehen, welches sich zum Teil mit dem deckt, was in dem Newsletter geschrieben wurde. Wenn dir etwas schlimmes passiert, dann lass die Gefühle zu und überlege dann, wie du jetzt das Beste aus deiner Situation, so wie sie ist, machen kannst. Darin sind meiner Meinung nach die beiden schon genannten Ideen vorhanden: Akzeptieren, was nicht zu ändern ist, aber aktiv für das eintreten, was man ändern will und kann.
    Leider, und da sprichst du mir aus der Seele, Silvia, lebt man ja nicht im luftleeren Raum, sondern interagiert mit Anderen. Mein Vater ist depressiv und einige meiner Freunde sind irgendwie gefangen in einer jammernden Passivität. Das ist als Familienmitglied oder Freund sehr belastend, denn man redet ja immer wieder gegen diese Einstellung an, aber es bleiben doch immer nur Worte, die nicht zum Wesen des Gegenübers durchdringen. Den Weg zu einer positiven und aktiven Lebenseinstellung muss am Ende jeder selbst (bewußt) gehen. Du schreibst von Distanz. Ich glaube ein Stück weit ist das der Schlüssel zur Lösung. Hilfe anbieten kann man immer, aber man sollte dabei immer auch auf die eigenen Bedürfnisse achten. Man ist ja schließlich für sich selbst verantwortlich.

    Viele Grüße und - hey, die Sonne scheint!
    Zoe

    • silvia schreibt am 20. März 2011 um 17:04

      Liebe Zoe

      vielen Dank für deine Zeilen. Es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine auf diesem Weg bin, auch wenn meine direkte Umwelt oft einen anderen Weg verfolgt. Es stimmt: irgendwie gibt es Erfahrungen, bei denen es "klick" macht und der betreffende Mensch motiviert ist, die Richtung zu ändern. Machen oder Einreden: das geht nicht.

      Das gute Beispiel ist nicht nur eine Möglichkeit, etwas zu ändern, es ist die einzige! (frei nach Albert Schweitzer)

      herzliche Grüße
      Silvia

  14. Marina schreibt am 20. März 2011 um 19:19

    Sehr schön ausgedrückt von @Zoe: "Den Weg zu einer positiven und aktiven Lebenseinstellung muss am Ende jeder selbst (bewußt) gehen."

    So habe ich das auch empfunden bzw. durchlebe ich es gerade selbst noch.

    Daher auch an @Silvia noch mal: Achte auf dich, auch wenn sich andere durch die damit evtl. einhergehende Distanz verletzt fühlen könnten. Aber letztendlich haben die Leute nur so die Chance, sich mal auf sich zu besinnen, sich ihre Vergangenheit und das dadurch antrainierte (konstruktive) Verhalten anzuschauen. Und sich darüber bewusst zu werden, dass die Lösung bzw. die Änderung nur aus der eigenen Kraft heraus entstehen kann (alles andere wäre wieder nur ein Abhängigkeitsverhältnis und somit kein selbstbestimmtes Leben). Auch wenn es hart ist, aber manchmal braucht man eben einen gewissen Leidensdruck (wie bereits oben schon mal erwähnt wurde).

    Alles Liebe euch,
    Marina

  15. Marina schreibt am 20. März 2011 um 19:21

    Das sollte natürlich "unkonstruktive" Verhalten heißen in meinem letzten Kommentar.
    Mal wieder zu schnell mit dem Abschicken gewesen. ;-)

  16. tasima schreibt am 20. März 2011 um 19:53

    ich habe herrausgefunden was ich tun muß und bin dabei es zu tun. es ist nicht leicht, es ist traurig aber es gibt mir so viel stärke, selbstvertrauen und lebensfreude, und ich habe mich dabei wieder selbst gefunden.
    es ist abschied und neuanfang.
    und es tut so gut endlich etwas zu tun!!!
    (kraft dinge hinzunehmen, mut dinge zu ändern und die weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden...)

  17. Joerg Berbig schreibt am 20. März 2011 um 20:12

    Hallo Ralf,

    "Will ich glücklich sein oder einfach nur rechthaben?!" Das ist ja die Ansage schlechthin. Sie führt ja auf unmittelbarem Wege zu der Entscheidung: "Will ich oder muss ich etwas tun?" Ich erinnere mich mich auch dunkel an einen Werbespruch einer damals sehr grossen Mineralölkette : "Es gibt viel zu tun: Lassen wir es bleiben!" Aach ich glaube der lautete anders :).
    Übrigens, unabhängig vom Thema; ich habe gestern an einer Hauswand in Neuruppin ein Zitat von Jean Paul gelesen: "Das schöne amFrühling ist, daß er immer dan kommt, wenn man ihn braucht." Ist der Spruch gut oder stimmt er?

    Viele Grüsse aus dem Norden

  18. Caro schreibt am 20. März 2011 um 20:28

    Wow, das ist ein bisschen unglaublich und toll. Eben bahnte sich in mir wieder ziemlicher Frust an ich und habe eine lange Liste mit Unzufriedenheiten und Wünschen geschrieben - und kurze Zeit später lese ich diesen Artikel! Tja, das will ich mal als arger Zaunpfahlwink des Schicksal interpretieren! :) Es freut mich so! Danke, dass es diese Impulse gibt! Oh ja, ich werde etwas verändern.

  19. Christine schreibt am 20. März 2011 um 21:04

    Danke!!!
    Dieser Satz "Was kann ICH tun?" ist übrigens auch in einem anderen Zusammenhang wichtig:
    Wenn jemand Probleme hat, will ich Gutes tun und bin auch sehr lösungsorientiert. Dann lege ich los und kann kleine Berge versetzen. Was ich oft vergesse: MEINE Lösungen resultieren aus MEINER Sicht der Dinge. Was von mir gut gemeint war, muss nicht die richtige Lösung für den anderen sein. Es ist mir wiederholt passiert, dass ich statt des Dankes dann einen (stillen) Vorwurf ernte: "Du hast doch ...".
    Frage ich "Was kann ICH tun?" werde ich entweder eine konkrete Bitte erhalten (die ich ggf. ablehnen kann) oder erfahren, dass von mir gar nichts erwartet wird. Damit habe ich ein Konfliktpotential weniger. Denn wie heißt es so schön: "Was ist das Gegenteil von gut?" "Gut gemeint."

    • Thomas Fistler schreibt am 21. März 2011 um 06:28

      Wow, tolle Frage! Aber vielleicht sollte ich auch nur immer das tun, was ich von anderen mir gegenüber erwarte. Es ist richtig: in einem Konflikt muß ich etwas tun und nicht warten, ob der andere etwas tut. Du bist es, der sein Leben steuert und Du bist es, der Fehler macht oder auch nicht! Diese Einstellung hilft mir seit vielen Jahren. In den Grundannahmen des NLP findet man einen Wegweiser!

    • Doreen schreibt am 21. März 2011 um 13:23

      Hallo Christine,
      das kenne ich auch sehr gut! Man versucht die Probleme der Anderen zu lösen und vergißt dabei sich selbst...es ist oft schwer zu akzeptieren, daß jeder für sich selbst verantwortlich ist und man wundert sich häufig warum die Anderen die gemachten Vorschläge/Ratschläge nicht annehmen und lieber weiter leiden...es ist so wichtig dann loszulassen...Helfen ja...Lösen nein...ich arbeite dran :-)
      Viele Grüße
      Doreen

  20. Revulotion! schreibt am 21. März 2011 um 01:04

    kurz, einfach und wirkungsvoll!
    gefällt mir..vor allem denken die meisten über unwichtiges nach! die lösung ist die gedanken konstruktiv und kreativ zu konzentrieren!

  21. gittta schreibt am 21. März 2011 um 09:34

    Wunderbar - so einfach und kraftvoll auf den Punkt gebracht!
    Vielen Dank!

  22. Rosemarie Jost schreibt am 21. März 2011 um 09:52

    Ja, das ist es: die Dinge selbst in die Hand nehmen und sich kritisch hinterfragen.
    Meine Ehe wäre gescheitert, wenn ich nichts getan hätte.
    Mein Gewicht wäre ins unermessliche gestiegen, wenn ich nichts getan hätte.
    Mein Leben als Witwe wäre einsam und trostlos, wenn ich nicht die initiative ergriffen hätte.
    Junge leute aus der Nachbarschaft gingen weiterhin grußlos an mir vorbei, wenn ich sie nicht angesprochen hätte.
    Der innere Schweinehund wird ganz zahm, wenn man ihm zeigt, wer der Herr ist !

  23. angelika schreibt am 21. März 2011 um 20:53

    Ich hätte zu dem ganzen noch eine Frage: Hat Leiden denn nicht auch einen Sinn? Ist es nur falsch zu leiden?

    Gruß Angelika

    • Joerg Berbig schreibt am 21. März 2011 um 21:22

      "Hat Leiden auch einen Sinn?", wahrscheinlich ja, denn alles im Leben hat irgedwie seinen Sinn. Falsch ist meiner Meinung nach gar nichts. Nur wenn aus Leiden Selbstmitleid wird halte ich das für sehr kontraproduktiv. wenn mich mein Leiden animiert, diese oben erwähnte Frage "Was kann ich tun?" anzugehen, was kann daran falsch sein.

  24. tasima schreibt am 21. März 2011 um 22:44

    die letzte tür in mein neues leben hat sich heute geöffnet.
    ich bekomme meine Traumwohnung in der ich mit meinen zwei kleinen jungs endlich ankommen und zur ruhe kommen kann.
    mein neuanfang. jetzt wird alles gut!!!
    ich freue mich zu tun!!!!
    wir machen die neue wohnung ganz bunt!
    zehn jahre liegen hinter mir, und ich bin ich, so nah war ich mir noch nie!

    leute habt den mut zu tun und werdet bereit den preis dafür zu zahlen!!!

    da ist etwas (höhere macht/gott/ meine verstorbene freundin nicole, die uns helfen!!!)

    • tasima schreibt am 21. März 2011 um 22:46

      mein kommentar an mich selber und euch:
      ich bin neue hier, ihr dürft mir gerne antworten.
      heiße silvia aber den namen gibt es hier schon, wollte das nicht so kompliziert machen....

    • Hemmerle, Kristin schreibt am 23. März 2011 um 21:35

      Hallo Tasima / Silvia!
      Deine Energie wikt ansteckend, und ich freue mich immer wieder über Menschen, die nach vorn schauen und glücklich sein können.
      Davon werden auch deine Kinder profitieren!!
      Diese einfache Frage: "WAS KANN ICH TUN?" hat mich diese Woche sehr bereichert, und ich werde sie mir noch oft stellen...und auch Anderen, wenn sie ins Jammern verfallen!
      Danke...
      ...sagt Kristin

  25. Thomas Bender schreibt am 22. März 2011 um 17:48

    Hallo Ralf - das finde ich klasse :-)
    "Was kan ich tun, um ...?" und das tollste ist, meistens braucht man gar nicht nach der Antwort zu grübeln. Die Frage allein tuts schon. Die Antwort kommt meist von allein.
    Mal wieder ein Volltreffer!
    Ich freue mich immer wieder, so gute Anregungen zu bekommen. Auch Dein Fragebogen zur kommunikation hat mir sehr gut gefallen.

  26. tasima schreibt am 27. März 2011 um 23:37

    liebe kristin,

    danke für deinen kommentar!!!
    noch eine woche tun, und dann muss ich erstmal zur ruhe kommen, und mich auf mein neues leben einstellen und freuen!!!
    noch eine woche und dann hab ich es geschafft!!!

    und das tolle ist es läuft alles wie von selber weil es wohl einfach richtig und gut ist!!!
    (aber anstrengend...)

    jeden karton den ich packe passt genau vom inhalt und spiegelt mir mein endlich sortiertes leben wieder, und dazwischen hab ich wunderschöne momente mit meinen kindern, die ich vorher garnicht so wahrhaben konnte!!!

    ich freue mich auf mein neues 3. leben!!!

  27. windfrau schreibt am 8. April 2011 um 11:09

    dieser artikel ist wieder einmal sehr hilfreich und fokussiert auf einen ganz ganz wichtigen punkt:
    das ohnmachtsgefühl gegenüber scheinbar unveränderlichen tatsachen zu durchbrechen. ohnmacht ist der stärkste stressor, den es gibt. und jede haaresbreite wahlmöglichkeit, die man auftut, hilft...
    ich möchte trotzdem zwei oder drei hinzufügungen anbringen.
    1) bitte nicht vergessen, daß diese ratschläge hier nur und ausschließlich für gesunde menschen mit einigermaßen hinreichenden sozialen, physischen, psychischen und sozialen ressourcen gelten!
    manchmal vergißt man das. denn für einen(chronisch oder auch nur reaktiv) psychisch KRANKEN menschen oder solche in extremen langdauernden belastungen gilt dies nicht, kann erst nach den ersten schritten der heilung langsam aufgebaut werden.
    wenn einmal eine so große einengung und psychophysische störung entstanden ist, KANN er eben tatsächlich erstmal NICHTS tun.
    und in diesem fall ist er angewiesen auf hilfeversuche, immer wieder, von außen. bis sein ICH überhaupt erst wieder "anspringt". die im titel angeführte aussage gegenüber einem menschen in einer psychischen krise wäre für mich gleichbedeutend mit beihilfe zur
    ich schreibe dies hier deshalb, weil genau mit dieser für gesunde menschen richtigen aufforderung zur selbsthilfe oft in fällen, wo vorerst keine selbsthilfe mehr möglich ist, "schindluder" getrieben wird. speziell im sozialpolitischen und arbeitsmarktbereich wird mit mißverstandener hilfe zur selbsthilfe-forderung entsolidarisierung auch in fällen bewirkt, wo solidarität und mitverantwortung dringend gefragt wäre.
    jeder mensch hat verantwortung für sein leben, aber dies gilt nur, wenn er diese auch (er)tragen KANN und er auch die "macht" hat, veränderungen zu treffen, ohne seine (psychische oder soziale) existenz zu gefährden...
    das bitte ich im hinterkopf mitzudenken und auf den unterschied zu achten.

    • windfrau schreibt am 8. April 2011 um 11:14

      sorry, ich habe einen fehler in meinem posting entdeckt:
      er sollte heißen:
      "die im titel angeführte aussage gegenüber einem menschen in einer TIEFEN PSYCHISCHEN KRISE wäre für mich gleichbedeutend mit beihilfe zu suizid"

  1. [...] Der Schlüssel zu Erfolg liegt darin, selbst Initiative zu ergreifen. Die Frage die man sich immer stellen sollte ist: Was kann – ich – tun, damit etwas besser wird? [...]