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Eine Blumenzwiebel im Kopf

Von Tania KonnerthEin Kommentar

"Gehirnforschung für Kinder – Felix und Feline entdecken das Gehirn" von Gerald Hüther und Inge Michels. – 64 S. – München: Kösel, 2009. – ISBN-10: 3466308453. – ca. 13,- EUR (gebunden, durchgehend farbig)

Was hat eine Blumenzwiebel mit unserem Gehirn zu tun? Eine ganze Menge! Das finden Felix und Feline heraus und kleine Leser und Leserinnen sind eingeladen, das mit ihnen gemeinsam zu tun. Nicht nur, weil Forschen spannend ist, sondern weil bereits die Kleinsten davon profitieren können, etwas mehr über unser wichtigstes Organ zu erfahren.

Das Autorenteam geht in diesem Buch einen tollen Weg der Informationsvermittlung: Statt Fakten wird Wissen hier im Rahmen einer lockern und leicht nachzuvollziehenden Geschichte erzählt. Die Zeichnungen von Marlies Rieper-Bastian geben dem Sachbuch einen Bilderbuchcharakter und lassen die Leserschaft teilhaben an der Entdeckungsreise. So macht Wissen Spaß!

Was mir ein bisschen gefehlt hat, sind illustrierende Bilder über das Gehirn, denn so gut die Metapher von der Blumenzwiebel auch passt, so hätten hier Kinder auch gleich noch erfahren können, wie das menschliche Gehirn tatsächlich aussieht und aufgebaut ist. Das hätte dem Ganzen noch mehr Realismus verliehen.

Am Ende des Buchs folgt dann noch eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Gehirnforschung für Erwachsene. Auch diese ist gut aufbereitet und anschaulich. Mit diesem Kapitel verfolgen Gerald Hüther und Inge Michels eine Mission: Sie wollen vermitteln, wie wichtig die Stimulation des Gehirns für Kinder ist und rufen zu einer autonomen Entwicklung auf.

Fazit: Ein gutes Beispiel für eine kindgerechte Wissenvermittlung.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. Hubert schreibt am 9. April 2009 um 07:34

    Leider keine Altersangabe, auch auf der Amazon-Seite nicht.
    Denken Sie, es ist für ein neujähriges Kind geeinget?