Jonathon Lazear: Der Mann, der seinen Beruf mit dem Leben verwechselte
Von Tania Konnerth
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Jonathon Lazear: Der Mann, der seinen Beruf mit dem Leben verwechselte: Bekenntnisse eines Workaholics. – Bern [u.a.]: Scherz, 2002 ISBN: 3-5021-4495-8 SchlagwörterArbeitssucht, Workaholic, Arbeit, Job, Beruf, Berufsleben, Erfolg, beruflicher Erfolg, Leben, Sucht, Familie Zusammengefasst"Der Mann, der seinen Beruf mit dem Leben verwechselte" ist ein genialer Titel für ein Buch über Workaholics. Er ist durch seinen Humor ein Hingucker, wenngleich Betroffenen das Lachen im Halse stecken bleiben dürfte, denn sie werden sich erkannt fühlen. Wenn es Ihnen so geht, dann greifen Sie zu diesem Buch. Nach einer schwachen und diffusen Einleitung, die Sie ruhig einfach überblättern können, wird Ihnen mit diesem Buch eine gelungene Mischung aus Erfahrungsbericht und Ratgeber geboten. Nach einigen persönlichen Schilderungen des Autors über seine Kindheit und den ewig arbeitenden Vater können die Leser/innen eine klassische Arbeitssuchtgeschichte nachlesen: Wie es beginnt, was es verstärkt und wie es weitergeht. Schon bald flicht Jonathon Lazear in seine Erfahrungen aber sehr geschickt auch erste Ratschläge und Hinweise für seine Leserschaft ein. Z.B. wie sie erkennen können, ob auch sie betroffen sind, was zu viel Arbeit typischerweise auslöst und zu welchen Teufelskreisen es kommt und wie sich diese durchbrechen lassen. Fast unbemerkt wird der Ratgeberanteil des Textes immer größer. Ganz am Ende des Buches werden dann noch die Ansätze der Arbeit der "Anonymen Arbeitssüchtigen" vorgestellt, die sehr ähnlich wie die Anonymen Alkoholiker vorgehen. Dieser Aufbau zeugt von einer ausgesprochen geschickten Konzeption! Auch wenn das Buch konsequent aus "Männersicht" geschrieben wurde, dürften auch Frauen, die zu viel arbeiten, viel aus dem Buch ziehen können. Angehörige von Arbeitssüchtigen Menschen sowieso. Der Praxisnutzen des Ratgeberanteils hätte vielleicht noch etwas erhöht werden können, wenn die Erkenntnisse, Tipps und Anregungen auch noch optisch aufbereitet worden wären. Für wen ist dieses Buch?Ein Buch für Menschen, die ahnen – oder auch schon wissen – , dass ihre Arbeit in ihrem Leben einen zu großen Raum einnimmt und für Angehörige von Menschen, die zu viel arbeiten. Aus dem Inhalt
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