Die Kunst, ein positiver Realist zu sein

positiver-realist

Optimisten sehen die Welt besser, als sie ist. Pessimisten glauben daran, dass wahrscheinlich alles schlimm enden wird. Wenn wirklich etwas Schlimmes passiert, sind die Pessimisten besser vorbereitet. Dafür hatten die Optimisten wahrscheinlich weniger Stress und mehr Spaß bis zu diesem Zeitpunkt, auch wenn es sie dann kälter erwischt als die Pessimisten. Pessimist zu sein, hat seine Vorteile und Schattenseiten. Optimist zu sein auch.

Natürlich ist das mit den Pessimisten und den Optimisten nur Schubladen-Denken. Jeder von uns ist ja manchmal optimistisch und manchmal pessimistisch. Die wirklichen 100%-Optimisten und die Vollzeit-Pessimisten sind eher selten. Dennoch haben wir wahrscheinlich alle eine Tendenz und neigen ein bisschen mehr in eine der Richtungen.

Wie ist das bei Ihnen? Sind Sie eher Pessimist oder Optimist? Glauben Sie eher, dass schon alles gut wird? Oder rechnen Sie damit, dass sich die Dinge eher negativ entwickeln werden?

O  Ich bin eher Optimist.

O  Ich bin eher Pessimist.

Machen Sie bitte in Gedanken ein Kreuz.

Es gibt übrigens noch eine dritte Möglichkeit:
Sie können auch ein positiver Realist sein.

Ein positiver Realist kann beide Seiten der Welt sehen. Er sieht das Gute und das Schlechte im Leben. Er weiß, dass die Welt ein wundervoller Ort voller Mitgefühl, Chancen und Möglichkeiten ist. Er weiß aber auch, dass das Leben manchmal grausam, gemein und ungerecht sein kann.

Eine positive Realistin sieht die Welt eher in ihrer Gesamtheit, wobei sie es bevorzugt, eher auf die positiven Aspekte des Lebens zu schauen. Auch weil sie weiß, dass wir oft mehr von dem bekommen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit am häufigsten richten. Also lieber auf die guten Dinge schauen.

Ein positiver Realist ist sich der Gefahren in der Welt bewusst. Und er wappnet sich dagegen so gut, wie es geht, aber ohne es zu übertreiben. Er tut, was getan werden muss, und wendet sich dann wieder den schönen Dingen des Lebens zu.

Eine positive Realistin jongliert geschickt mit Hoffnung und Risiken, mit Vorbereitung und mit dem Genuss des Augenblicks, mit Problembewusstsein und Dankbarkeit für das, was es alles Gutes in ihrem Leben gibt.

Ein positiver Realist verneint weder das Gute noch das Schlechte, denn er ist Realist. Aber er hat auch eine bewusste Entscheidung getroffen, sich mehr auf das Gute auf der Welt zu fokussieren. Deswegen ist er ein POSITIVER Realist.

Sich auf das Schlimmste vorbereiten und das Beste hoffen. Diese beiden Pole unter einen Hut zu bekommen, ist tatsächlich gar nicht so einfach. Aber vielleicht helfen Ihnen die folgenden Fragen ein wenig dabei:

  • Was gibt es alles Gutes in meinem Leben?
  • Welche (realistischen) Risiken gibt es in meinem Leben?
  • Was nehme ich als selbstverständlich hin, was andere Menschen in weniger bevorzugten Gegenden der Welt als Luxus empfinden würden?
  • Wie wahrscheinlich sind die Risiken, die es in meinem Leben gibt?
  • Wie kann ich mein Leben heute genießen?
  • Was kann ich tun, um die Risiken in meinem Leben zu vermeiden, ihr Auftreten unwahrscheinlicher zu machen oder mich auf das Eintreffen des Risikos vorzubereiten?

Wenn Sie diese Fragen häufig im Kopf bewegen, können Sie Ihre optimistischen und pessimistischen Anteile ein bisschen mischen. Und dadurch werden Sie vielleicht noch mehr zu einem positiven Realisten. Falls Sie das wollen.

(Etwas anderes:  Haben Sie sich schon einmal unser Projekt: Tagebuch angeschaut? Für alle, die sich schreibend selbst coachen möchten. )
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Kommentare

Oliver Rumpf schreibt am 26. April 2011

Positiver Realist gefällt mir sehr gut!
Ich übe mich darin, Dinge/Ereignisse nicht zu bewerten, denn das hilft mir nicht weiter. Bei Ereignissen die geschehen sind, kann ich mich immer fragen, was kann ich daraus machen?

Viele vermeintliche Schicksalsschläge haben sich im nachhinein als notwendig/hilfreich erwiesen, um andere Sichtweisen einnehmen zu können und um Chancen umzusetzen, die sonst ungenutzt geblieben wären. Und durch die Umsetzung der Chance der neuen Situation hat sich mehrheitlich (bei mir und den Menschen die ich kenne) eine Verbesserung ergeben. Egal ob es der Verlust des Arbeitsplatz, ein Konkurs, eine Scheidung oder Krankheit war.

Positives Denken heißt für mich nicht die rosarote Brille aufhaben und alles toll finden nur um immer gut drauf zu sein, sondern positives Denken heißt für mich “Möglichkeits-Denken”

Sigrun Hopfensperger schreibt am 26. April 2011

Aus genau diesem Grunde habe ich vor Jahren meinen Aphorismus “Das Gute, das in der Welt bestehen will, darf niemals blind für das Schlechte sein.” verfasst. Auch ich gehöre zur Gruppe der positiven Realisten, d.h. ich verfolge das Positive, bewerte Situationen in der Rückschau eher positiv (“wer weiß, wozu es gut war…”), aber ich bin mir auch bewusst, dass das Leben kein Ponyhof ist…

Sigrun Hopfensperger

    Susanna Haller schreibt am 1. Mai 2011

    Danke für Ihre Beschreibung zum positiven Realisten, sie gefällt mir.
    Es ist, wie alles im Leben ebenfalls ein Werden – auch ein Gelassenerwerden dem Alltag und den Anforderungen gegenüber. Auch wenn zB. Schmerz zum Alltag gehört.
    Es ist ein, den Tag nehmen, ihn so gut es geht leben und am Abend dankbar abschliessen.
    So gleicht kein Tag dem anderen, wie auch kein Leben dem anderen gleicht.
    Es ist ein realistisches Sehen und Bemerken, was in der weiten Welt alles geschieht – und gleichzeitig in der eigenen natürlicherweise kleinen Welt die Möglichkeiten finden, um gemeinsam mit anderen Menschen, für alle ein Werte volles Geschehen aufzubauen. Wo daran gedacht wird, was unser eigenes Tun und Denken anderswo auslöst, auch über Grenzen und Kontinente hinweg.
    Es ist ein Annehmen dessen, was einen selber geschieht. Um dabei herauszufinden, welche Möglichkeiten noch in einen stecken. Solche, die wir wahrscheinlich ohne Erfahrungen, nie entdecken würden.
    Ich wünsche Ihnen allen einen friedlichen Sonntag!

    positiver Realist schreibt am 1. Mai 2011

    gibt es auch negative Realisten?

Dunkl Maria schreibt am 1. Mai 2011

Ich habe mir folgende Regel auferlegt….wenn etwas schief läuft, frage ich mich sofort “was hab ich jetzt für einen Vorteil daraus” Es ist immer so, dass jeder Nachteil auch Vorteile beinhaltet, und jeder Vorteil auch Nachteile..
Ich versuche in jedem Fall das Positive zu finden.

Ihr seid echt Spitze, schön dass ich euch gefunden habe.

    Lydie schreibt am 2. Mai 2011

    Mit dieser Regel habe ich auch eine Zeit lang versucht durchs Leben zu kommen. Leider hat sie bei mir nicht so richtig funktionniert. Habe seit Monaten immer wieder Probleme mit meinem Wagen. Jetzt kann man sagen das ist ja nicht schlimm. OK aber es war jedesmal mit viel Unannehmlichkeiten, hin und her rennen und hat mich nervlich belastet. Wenn ich eine Ölpanne habe, 1 Stunde auf den Abschleppdienst warten muss, gerade an dem Tag mein handy zu Hause vergessen habe, ich auf dem Weg zum Arzt war, der nicht gerade mal so um die Ecke wohnt, usw.usw. kann ich aus der Situation nichts positives gewinnen. Ich versuchs zwar immer wieder aber an so einem Tag würd ich lieber alles hinschmeissen. Das war jetzt nur ein Beispiel, ich habe viele solche auf Lager. Wenn ich dann mal glaube jetzt gehts nach vorn, wartet schon das nächste Problem um die Ecke.

Klara B. schreibt am 1. Mai 2011

Ich zähle mich auch zu den positiven Realisten, ich sehe das Schlechte- aber finde dann auch meistens gleich einen Sinn darin. Der Regen gestern war für Viele ärgerlich, aber ich habe mich gefreut, denn mein Garten brauchte ihn dringend. Ja ich denke mit dieser Einstellung des positiven Realisten kommt man leichter durchs Leben.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen winderschönen 1. Mai und vielen Dank nochmals für den tollen newsletter
Liebe Grüße
Klara B.

Norbert :-) schreibt am 1. Mai 2011

Hallo, Ralf,

das ist ein schöner und motivierender Beitrag.

Die Wörterkombination “positiver Realist” gefällt mir.

Ich bezeichne mich seit einigen Jahren als “optimistischer Realist”. Interessanterweise bin nicht ich selbst auf diese Wörterkombi gekommen, sondern sie ergab sich aus Rückmeldungen von Menschen aus meinem Umfeld, die mich schon ein paar Jahre durchs Leben begleiten.
Danach ist ein “optimistischer Realist” jemand, der die Dinge schon kritisch sieht und analysiert, aber sich immer wieder einen Perspektivenwechsel gönnt, an ein Morgen glaubt, dabei die Münchhausen-Idee vom Menschen, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht, nicht komplett aus unsinnig abtut und bereit ist, sich immer wieder neu zu erfinden, wenn die Dinge mal nicht so gelaufen sind wie sie sollten und gewünscht waren.

Herzliche Grüße
Norbert :-)

Andrea schreibt am 1. Mai 2011

Positiver Realist – das passt viel besser zum Alltag mit seinen Tücken und Glücksmomenten als die starren Schubladen Optimist-Pessimist. Genau so wie das ‘Positive Denken’ – etwas wovon das Unterbewusstsein genau weiß, dass es zumindest teilweise Selbstbetrug ist. Der Weg zu einer positiven Entwicklung beinhaltet oft auch so genannte Schicksalsschläge oder diese sind gar der Auslöser, um uns ins Handeln zu bringen wenn wir in etwas feststecken, was uns nicht gut tut. Sozusagen der steinige Weg zum Erfolg. Die aktuelle (gute oder schlechte) Situation ist ja immer nur eine Momentaufnahme. Den Unterschied macht die Einstellung: Lande ich mal mit der Nase im Dreck, nehme ich die neue Perspektive bewusst wahr und stehe dann mit neuem Mut wieder auf oder bleibe ich jammernd und resignierend liegen?

Gaby Feile schreibt am 1. Mai 2011

Vielen Dank für diesen tollen Artikel, der mir so richtig aus der Seele spricht.

Manchmal glaube ich, die Leute halten mich für durchgeknallt, wenn ich immer wieder die guten Seiten einer Situation und des Lebens im Allgmeinen erwähne. Es hat eine Weile gedauert, bis ich soweit gekommen bin, aber heute frage ich mich, wie ich jemals anders leben konnte.

Mit haben mehrere längere Auslandsaufenthalte geholfen, das zu schätzen, was wir in Deutschland haben. Durch das extrem hohe Lebenshaltungs-Niveau verpuffen allerdings Verbesserungen hier ganz schnell und wir wollen immer noch mehr und beklagen uns viel schneller über scheinbare Lappalien oder Luxusprobleme.

Es ist nicht leicht, sich hier als positiver Realist zu behaupten, doch dank dieses Artikels und den Kommentaren weiß ich nun, dass ich nicht alleine bin.

Vielen Dank und schöne Grüße

Gaby Feile

Sonja Cupido schreibt am 1. Mai 2011

Herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Eigentlich müsste ich das jede Woche schreiben, aber eben … ich bin halt noch ein bisschen faul.

Positiver Realist, so sehe ich mich auch, denn ohne Liebe kein Leid, ohne Tod kein Leben und umgekehrt. Mann muss einfach realistisch bleiben aber doch das Schöne sehen und geniessen. Am Morgen, wenn ich erwache und die Vögel singen höre ist es doch bereits ein schöner Morgen, dann die erwachende Natur, der blaue (oder manchmal auch graue) Himmel, immer hat es etwas Interessantes zu entdecken. Und denkt nicht, dass ich mich den ganzen Tag im Müssigtun üben kann, aber auch neben einem anspruchsvollen 100% Job, Haushalt, etc. kann mann soviel schönes erleben, wenn man nur die Augen offen hat und ganz positiv und realistisch um sich schaut …

Liebe Grüsse
Sonja Cupido

movie schreibt am 1. Mai 2011

“Positiver Realist” stellt die Frage, ob es auch negative Realisten gibt. Ich denke ja, denn genau die Frage nach dieser möglichen Bezeichnung fiel auch mir ein, die geeignet wäre, um z. B. meine Lebenseinstellung zu beschreiben.
Wenn sich durch den mit einer eher pessimistisch-vorsichtig-abwartenden Haltung gepaarten implizierten Realitätssinn dann positive Situationen einstellen, so sind sie willkommen. Sie bewirken danach einen- ich nenne ihn mal ´situationsbedingten Optimismus`, der dann durchaus “realistisch beflügelt”. Klingt vielleicht etwas verkopft, ich erlebe dies jedoch als etwas sehr Ausgewogenes, was mich – zumeist – vor dem Verlust der Bodenhaftung oder vor allzu steilen Abstürzen bewahrt und mich immer wieder meiner inneren Mitte zuführt.

Hermann Häfele schreibt am 1. Mai 2011

Sehr geehrter Herr Senftleben,

danke für den Artikel, gut gelungen und geradezu erfrischend im Gegensatz zu all dem “Du musst nur positiv denken und dran glauben, dann passiert’s auch” – Gerede. Wozu das führen kann und geführt hat, hat Barbara Ehrenreich genial aufbereitet in ihrem Buch “Smile or Die: How Positive Thinking Fooled America and the World”. // Und natürlich ist das Gegenteil auch sehr nervig auf die Dauer:Das ewige”Katastrophisieren”, die Beschwörung irgendwelcher “Weltuntergänge” und der Versuch, Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen, die gute Laune haben …
Eine grundsätzlich positive aber eben realistische Sicht der Dinge,genau darum geht es – und das ist oft Herausforderung genug.
Nochmals Kompliment für den Beitrag und herzliche Grüße,
Hermann Häfele.

Gabriel G. Marn schreibt am 1. Mai 2011

Zitat: “Ein positiver Realist kann beide Seiten der Welt sehen. Er sieht das Gute und das Schlechte im Leben. Er weiß, dass die Welt ein wundervoller Ort voller Mitgefühl, Chancen und Möglichkeiten ist. Er weiß aber auch, dass das Leben manchmal grausam, gemein und ungerecht sein kann.”

Sorry, aber das will ich so nicht gerne stehen lassen und deshalb erlaube ich mir heute mal, einen Verbesserungsvorschlag anzubieten. Die letzten zwei Saetze wuerde ein wirklich positiver Realist zu einem einzigen Satz, wie folgt, zusammenfassen:

“Er weiß. dass die Welt ein wundervoller Ort voller Mitgefühl, Chancen und Möglichkeiten ist und er weiß das auch dann, wenn das Leben grausam, gemein und ungerecht scheint.”

Ich, ein “unverbesserlicher” positiver Realist, halte es schon seit langem mit Richard Bach, der in seinem Buch “Illusionen” eine unbezahlbar wertvolle Weisheit preisgibt:

“Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk in seinen Händen trüge. Wir suchen Probleme, weil wir ihre Geschenke brauchen.”

Herzlichen Dank fuer Euren stets interessanten Rundbrief, den ich immer wieder gerne lese!

Alles Liebe, Licht und Sonne aus dem fernen Bali, wo ich seit 15 Jahren lebe…

Gabriel G. Marn, Denpasar/Bali/Indonesien

Heidrun Schwartz schreibt am 1. Mai 2011

gefällt mir prima, danke!

ich bin eine positive realistin.

nur in einem bin ich pessimistin (bisher, ich werd mich da mal coachen): in dem wie positive realisten in der welt gesehen werden. meines erachtens von den pessimisten nämlich als träumer und von den optimisten als miesmacher. :o)

wie gesagt, ich entdecke diesen glaubenssatz grad und werd mal dran arbeiten.

danke für die schönen newsletter und wirklich guten anregungen.

die tendenz darin ist eindeutig zum positiv-optimistischen realisten :-)

fröhliche erste mai grüße aus dem fernen berlin
heidrun schwartz

altmann corinna schreibt am 1. Mai 2011

HaLLo und Guten Tag,
ja, es gibt negative Realisten und Realistinnen. Ich bin diesen 2en schon einmal begegnet-

Fröhliche 1. Mai Grüße auch noch von mir aus Dresden
Corinna Altmann

Ursula Schmidt schreibt am 2. Mai 2011

Genau mein Ding! Sei auf alles vorbereitet und hoffe das beste! Wenn es mal nicht so läuft, wie ich es mir erträumt habe, stelle ich im nachhinein meist fest: so, wie es gekommen ist, ist es vielleicht noch besser für mich! Manchmal kann ich mich über den Spatz in der Hand wirklich mehr freuen als auf die blöde Taube auf dem Dach.

Michaela schreibt am 3. Mai 2011

Vielen Dank für diese Anschauungsweise. Endlich mal ein Ansatz, der nicht nur ein realitätsfernes Extrem beschreibt.
Positiver Realist erscheint mir genau das zu sein, was ich auch mit offenen Augen und ohne das Gefühl von Selbstbetrug als Ziel annehmen kann.
Schliesslich lässt sich nicht leugnen, dass das Leben nicht nur rosarot ist und nicht immer kann man den Ereignissen lachend entgegnen. Aber man kann versuchen, seinen Fokus in eine hilfreiche Richtung zu lenken. Für mich passt das Modell des positiven Realisten da wesentlich besser, als das des “Optimisten”.