Dieter Heckenbach: Sekt statt Selters
Von Tania Konnerth
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Heckenbach, Dieter: Sekt statt Selters: mehr Spaß mit weniger Geld. – Frankfurt a.M.: Societäts-Vlg., 2001. – ISBN: 3-7973-0773-X
SchlagwörterSparen, Spartipps, Geld, Umgang mit Geld, Konsum, Konsumkritik, Einkaufstipps, Geldtipps ZusammengefasstBücher zum Sparen liegen im Trend, denn viele Menschen stehen vor der Herausforderung oder treffen auch die ganz bewusste Entscheidung, mit weniger Geld auszukommen. Der Titel “Sekt statt Selters” deutet aber bereits an, dass es in diesem Buch nicht um gnadenloses Pfennigfuchsen geht, bei dem die Lebensqualität auf der Strecke bleibt. Vielmehr hat Dieter Heckenbach hier für Sie vielfältigste Tipps zusammengestellt, die Geld sparen, ohne auf etwas zu verzichten und die nebenbei auch noch Ihr Leben vereinfachen oder schöner machen. Der Grundgedanke dabei ist, sich einmal klar darüber zu werden, ob der Aufwand, der betrieben werden muss, um eine bestimmte Summe zu verdienen, in einem guten Verhältnis zu dem steht, was man sich mit dem Geld kaufen will. Da geht es z.B. ums Energiesparen, um Tipps für den klugen Einkauf, um Anlagemöglichkeiten, Denkanstöße, den eigenen Konsum zu hinterfragen und um vieles mehr. Die Tipps beziehen sich u.a. auf Lebensmittel, Möbel, Kleidung, Luxusgüter, Medienkonsum u.a. Nicht alles davon ist neu, aber es ist durchaus hilfreich, an die vielen Möglichkeiten erinnert zu werden, mit denen es sich Geld sparen lässt. Ein Manko hat dieses Buch jedoch: Der Autor hat es aus einem doch sehr traditionellen Rollenverständnis heraus geschrieben, das sich vor allem an den Mann als Geldverdiener richtet. Dass Frauen z.B. durchaus freiwillig arbeiten möchten, scheint ihm nicht so recht in den Sinn zu kommen, wenn er dabei helfen will, dass die Ehefrau (die selbstverständlich Hausfrau ist), nicht dazuverdienen muss. Gerade für Frauen ist dieser Grundtenor schon etwas ärgerlich. Wer aber darüber hinwegsehen kann, findet praktische Tipps für “mehr Spaß mit weniger Geld”. Für wen ist dieses Buch?Für alle, die mit weniger Geld auskommen müssen oder wollen, die über den nicht ganz zeitgemäßen Grundtenor zum Geschlechterverhältnis hinwegsehen können. Inhalt
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