Victor Chu: Jongleure in der Lebensmitte
Von Tania Konnerth
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Chu, Victor: Jongleure in der Lebensmitte: von der Kunst, Kinder, Eltern und eigene Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen- München: Kösel, 1999. – ISBN: 3-4663-0494-6
Schlagwörter“Zwischengeneration”, Eltern, Kinder, Tod der Eltern, Erwachsensein, Anforderungen bewältigen ZusammengefasstDer Untertitel dieses Buches lautet: “Von der Kunst, Kinder Eltern und eigene Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen” und genau darum geht es: “Jongleure der Lebensmitte” und damit die Hauptpersonen des Buches sind alle Menschen zwischen 35 und 50, mit Kindern, Beruf und alternden Eltern. Das Buch möchte Hilfestellung bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben und Anforderungen geben, die Menschen in dieser Lebensphase zu meistern haben. Schön, dass sich jemand dieses Themas einmal angenommen hat. Einen großen Schwerpunkt legt der Autor auf das Sterben der eigenen Eltern. Sich damit einmal ganz bewusst zu beschäftigen, tut weh und macht traurig. Es hilft aber auch dabei, sich auf das Unvermeidliche etwas besser vorzubereiten. Victor Chu wählt eine offene und zugleich liebevolle Sprache, die nichts beschönigt, alles aber gleichzeitig auch “ganz normal” erscheinen lässt . Neben diesem wichtigen Themenkomplex werden aber auch noch ganz andere behandelt: z.B. das Verhältnis von Enkelkindern zu den Großeltern, das allerdings sehr verklärt dargestellt wird. Es mag zwar solche harmonischen Beziehungen geben, aber es gibt sicher auch genügend Gegenbeispiele. Weitere Themen sind Freundeskreise oder auch Singles in diesem Alter. “Jongleure in der Lebensmitte” ist weniger ein praktisches, als ein nachdenklich stimmendes und bewusst machendes Buch. Es ist schön geschrieben und gibt Denkanstöße. Für wen ist dieses Buch?Für alle, die sich mitten in der Lebensphase zwischen 35 und 50 befinden und die sich den beschriebenen Anforderungen gegenüber stehen. Vielleicht auch ein schönes Geschenk, das heranwachsende Kinder ihren Eltern machen können. Aus dem Inhalt
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