Jean-Dominique Bauby: Schmetterling und Taucherglocke
Von Tania Konnerth
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Bauby, Jean-Dominique: Schmetterling und Taucherglocke. – München: DTV, 1998. – ISBN: 3-4231-2565-9 SchlagwörterLeben, Tod, Schicksal, Tapferkeit, Wille, Humor, Weitermachen ZusammengefasstWas für eine Geschichte: Das ist einer der Geschichten, die sich niemand ausdenken, sondern die nur das Leben schreiben kann – unerbittlich realistisch und dennoch voller Humor und Menschlichkeit. Worum geht es? Stellen Sie sich vor, von einem Tag auf den anderen können Sie nichts mehr tun, außer Ihr linkes Auge zu bewegen. Sie sind durch einen Gehirnschlag komplett gelähmt, aber vollkommen bei klarem Verstand. Wirklich geschehen ist das Jean-Dominique Bauby. Das Schicksal riß den erfolgreichen Chefredakteur der Elle in Frankreich mitten aus seinem gewohnten Leben, hinein in eine vollkommen neue Art des Daseins. Wenn Sie nun denken, dieses Buch sei eine der typischen Revolvergeschichten, die sich am Leid anderer hochziehen – weit gefehlt. Jean-Dominique Bauby diktierte selbst seine eigene Geschichte durch eine spezielle Methode mittels Augenzwinkern. Dabei herausgekommen ist ein wirklich fantastisches Buch – ein Buch über das Leben, voller Humor und zum Teil beißend realistischem Sarkasmus, tragisch, aufrüttelnd, erschütternd und gleichzeitig versöhnend. Eines weiß man nach diesem Buch ganz genau: Wie froh man sein kann, dass es einem so gut geht und dass es gilt, das Leben zu genießen – in vollen Zügen. Auf dem Klappentext des Buches findet sich folgendes Zitat von Eric Orsenna:
Jean-Dominique Bauby ist wenige Tage, nachdem sein Buch in Frankreich erschien, gestorben. Wir können froh und dankbar sein, dass er es für uns geschrieben hat. Für wen ist dieses Buch?Es ist im Grunde ein Buch für jeden. Aber vielleicht besonders geeignet für Menschen, die mit ihrem Schicksal hadern. Für alle, die viel über den Sinn des Lebens und über den Tod nachdenken. Und für alle, die sich fragen, wie man trotz allem weitermachen kann. Aus dem Inhalt
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