Julia Cameron: Wer sagt, daß Gott nicht gerne lacht
Von Tania Konnerth
| Cameron, Julia: Wer sagt, dass Gott nicht gerne lacht: die Leichtigkeit des Göttlichen im Alltag entdecken. – München: Knaur, 2002. – ISBN: 3-4266-6653-7 SchlagwörterSpiritualität, Gott, Glaube, Alltag, bewusster leben, Achtsamkeit, Übungen ZusammengefasstJulia Cameron ist mit ihrem Buch Der Weg des Künstlers weltweit berühmt geworden. In dem Vorwort des vorliegenden Buches beschreibt sie mit einem Augenzwinkern, wie sie nach ihrem Erfolg als "Fachfrau für Spiritualität" zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen eingeladen wurde, etwas zum Besten zu geben. Aus diesen oft skurrilen Erlebnissen entstand die Idee für "Wer sagt, dass Gott nicht gerne lacht", mit dem sie nun ganz offiziell ihre Sicht der Spiritualität präsentiert. Auf ansprechende und bescheidene Weise schenkt uns Julia Cameron hier Denkanstöße, Anekdoten, Übungen, Anregungen und Tipps, mit denen wir die beiden Themen "Spiritualität" und "Alltag" zusammenbringen und verbinden können. Auf diese Weise kommt uns Gott – oder wie immer man die spirituellen Energien bezeichnen möchte – ganz nah. Denn die wichtigste Botschaft des Buches ist, dass wir nicht daran arbeiten müssen, spirituell zu werden, sondern dass wir es bereits sind. Die Themenbreite des Buches ist enorm: Da geht es z.B. um Selbsterkenntnis, um unser Miteinander mit anderen Menschen, um Erfolg, um Gesundheit, um Selbstverwirklichung und um vieles, vieles mehr. Dabei zieht sich eines durch das gesamte Buch: Leichtigkeit. In einer herrlich natürlichen Sprache nimmt die Autorin kein Blatt vor den Mund, nennt die Dinge beim Namen und lässt viel Humor einfließen. So hilft dieses Buch dabei, Berührungsängste mit dem Thema "Spiritualität" abzubauen und sich neugierig auf eine wahrhaft göttliche Entdeckungsreise zu begeben. Für wen ist dieses Buch?Ein Buch für spirituell interessierte Menschen und solche, die es werden wollen. Durchaus auch für Menschen geeignet, die mit Themen wie "Gott", "Glaube" und "Spiritualität" bisher nicht allzu viel anfangen konnten. Aus dem Inhalt
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