Erfolg … was soll das eigentlich?
Von Ralf Senftleben • 144 Kommentare
Im Beitrag „80.000 Stunden“ schildert der Trainer Jörg Weisner selbstbewusst seine Erfolgsgeschichte. Und in den Kommentaren wurde dieser Beitrag kontrovers diskutiert, was uns tatsächlich überrascht hat.
Und wir sind in der Redaktion ins Diskutieren geraten. Die Frage, bei der wir letztlich gelandet sind, lautet: Was ist eigentlich Erfolg?
Das Wörterbuch sagt dazu Folgendes:
Er·fọlg der <Erfolgs (Erfolges), Erfolge> (↔ Misserfolg)
die Tatsache, dass eine Anstrengung zu einem guten Ergebnis führt und Anerkennung findet
Aber was meinen Sie?
- Ist Erfolg sexy?
- Ist Erfolg einfach nur das, was auf meine Handlung folgt?
- Ist Erfolg ein Luxus-Auto vor der Tür?
- Ist Erfolg etwas, was man lieber nicht zeigen sollte, um die Neider nicht zu provozieren?
- Oder ist Erfolg, wenn man schafft, was man sich vorgenommen hat?
Helfen Sie uns doch bitte mal weiter … was ist Erfolg in Ihren Augen? Und warum ist es so schwer, ihn zu haben oder ihn bei anderen zu ertragen?






Guten morgen,
ich glaube,"Erfolg" kann man nicht verallgemeinern.
Für den einen ist es das Auto,für den anderen ist es der tolle Job und für den dritten ist es zb. das Überwinden einer persönlichen Krise.
Jeder muß für sich selber herausfinden, was für ihn persönlich "Erfolg" ist.
einen schönen Spätsommertag wünscht
lilifee
erfolg ist für mich schlicht und ergreifend das gefühl von glückseligkeit. egal ob intrinsisch oder extrinsisch. damit will ich sagen, lt. erfolgsdefinition - führt eine anstrengung zu einem guten ergebnis und dann zu anerkennung ... hierbei denke ich ist die intrinsische anerkennung die einzig wahre ... wenn man probleme mit seinem selbstwertgefühl hat, dann kann man keine glückseligkeit empfinden, weil man dann seinen erfolg kleinredet - findet er im aussen statt (der erfolg) und redet sich ihn klein - ist es doppelt schwer - man kämpft mit neidern und kann seinen erfolg nicht mal genießen weil man ihn kleinredet ... lange rede kurzer sinn - der grösste erfolg ist mit sich im reinen zu sein, sich zu lieben und sich der beste freund zu sein - dann kann man alles meistern ... vorausgesetzt man tut das was man tut im sein und nicht im haben ... ,-)
für mich ist z.b. erfolg, wenn ich das erreicht habe was ich mir vorgenommen habe...
das kann ein "hausbau" oder auch kleinere ziele wie "heute putze ich mal alle fenster" sein.
bei grösseren erfolgen hebt man sich von anderen ab und erzeugt z.B. die Neider.
PS: ich finde den sonntaglichen rundbrief als sehr hilfreich, danke noch mal.
Diese Definition ist nicht von mir... ich kenne auch nicht den Namen des Urhebers. Für mich beschreibt es aber auf sehr treffende Weise was Lebenserfolg sein könnte:
"Wenn mir mein eigenes Leben gefällt, ja wenn es mich sogar begeistert, bin ich erfolgreich. Erfolg ist, mein Leben nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten, sowie die Lebensqualität von mir, meiner Familie und meinem Umfeld mit Freude, Humor und Kreativität laufend zu verbessern."
Hi,
Für mich ist der Begriff Erfolg sehr negativ belegt.
Du wirst oder ich wurde und viele werden heute GEZWUNGEN schon als 7 jährige erfolgreich zu sein, sprich gute Schulnoten... jeder kennt das Theater Eltern wie Kinder wie Lehrer.
Erfolgreich sein müssen ist meist Angst vor alleinsein arm sein etc.
"was hänschen nicht lernt.."
"Früh krümmt sich.."
"das erfolgreichste ist der Erfolg " sehr sinnig...
Nichterfolg kann wörtlich schmerzvolle Konsequenzen haben als Kind wie Erwachsener.
Ein Job zu verlieren ist für viele ruinös und leider kein "Anreiz zum Neubeginn", wie uns gewisse Esoteriker gerne weiss machen wollen.
Sondern allzuoft der Anfang vom Ende.
Naja ich habs erlebt, ich wünsch es keinem.
Für mich ist es heute erfolgreich, genug wenn ich es schaffe einige oder eine wichtige Sache am Tag zu schaffen, seien es Mails oder Briefe oder etwas in der Art oder ein Fehler in einem Programm zu finden.
Oder ein nettes Gespräch, jemand geholfen zu haben, oder Hilfe bekommen zu haben.
Es kommt mir aber immer zu wenig vor.., unterhalb 3000 netto Einkommen+ altersvorsorge da bin ich wohl kindheitsbelastet aber wer nicht?
Mit Bankerkarrieren hab ich nichts mehr am Hut mit 52, und es
interessiert mich auch nicht.
Jetzt fehlt noch der Rentner der Kentucky fried chicken erfand, aber
an der Stelle wird mir immer übel.
Thx
Hallo!
Ich finde es nicht gut, das Wort Erfolg mit negativem Anstrich zu belegen. Meines Erachtens ist Erfolg nicht mnur mit beruflichen Weiterkommen, Geld und Macht gleichzusetzen. Erfolg kann so vieles bedeuten. Für ein kleines Kind sind es vielelicht die ersten SChritte, auf die es ganz schön lange hin gearbeitet hat. Für eine introvertierte Person die erste Rede vor Publikum ....
Für mich ist Erfolg, mein selbst gestecktes Ziel erreicht oder sogar übertroffen zu haben. Am meisten freuen mich jene Erfolge, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das heisst, dass das Ziel ein Wunsch war, welcher mir erst im Nachhinein bewusst wird und ich mich mit keinem bewussten Gedanken davor beschäftigt habe wie das Ziel aussehen soll. Es war eben mehr ein wünschen. Schön ist es eben, wenn Wünsche in Erfüllung gehen. :-)
Dass dann zu spüren, zu was ich fähig war, erfüllt mich mit Stolz und ist für mich einer der grössten Erfolge.
Erfolg ist für mich Lebensenergie pur.
Was immer ich mir auch vorstelle und dann erreiche, ist für mich Erfolg und gibt mir Kraft.
Ob Kuchen backen, Menschen helfen - Länder zu bereisen uvm. Es soll mir Spass machen und ich muss richtig Freude bei der Handlung empfinden. Mutig und in freudiger Erwartung was kommt.
Das Gefühl des Erfolgs ist leicht wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.
Viel Spass beim Fliegen!!!!!
Hallo!
Ich denke Erfolg ist tatsächlich das was man sich vornimmt zu schaffen. Der eine nimmt sich vor soviel zu arbeiten, bis er sich einen bestimmten Wagen leisten kann, der nächste hat eher kleinere, persönlichere Wünsche die zu erfüllen sind.
Ich persönlich brauche für mich den kleinen Erfolg, jeden Tag, etwas neues dazuzulernen, nicht stehen zu bleiben, an mir zu arbeiten und Zeit zu haben zum Leben.
Jeder Mensch setzt da andere Prioritäten.Und schliesslich hat man zum großen Teil seinen eigenen persönlichen Erfolg doch selbst in der Hand....
Erfolg ist in der richtigen Reihenfolge alles das, was Sie aufgelistet haben:
Wenn ich im Einklang mit mir und dem was mir wichtig ist handele erfolgt etwas. Je mehr ich handele, desto mehr wird etwas erfolgen, ggfs. auch das Luxusauto.
Menschen, die das in genau der Reihenfolge hinbekommen, sind sicher auch glücklicher als andere, die nicht wissen, wie sie handeln sollen und so weiter und so weiter.
Und gerade diese Menschen sagen zu den "erfolgreichen": nein, was ich nicht haben kann, gönne ich Dir auch nicht - Neid. Schade, in den Neid geht so viel Energie, die die erfolglosen lieber nutzen könnten, um sich und ihre Bedürfnisse besser kennen zu lernen, bzw. ihre Handlungskompetenz zu verbesssern.
Für mich bedeutet Erfolg, dass mir etwas gelingt.
So ist es mir gelungen, ein schönes erfülltes Leben zu führen, ohne sonderlich viel zu besitzen.
Erfolg und Misserfolg sind zwei Seiten derselben Sache.
In einem Wettlauf als letzter ins Ziel zu kommen, wird sicherlich von aussen als Misserfolg verstanden.
Für mich kann es jedoch ein großer Erfolg sein, überhaupt am Wettkampf teilgenommen zu haben.
Im allgemeinen Sprachgebrauch hat das Wort "Erfolg" sehr wenig mit Glück oder Zufriedenheit zu tun:
"erfolgreicher Manager stürzt sich aus dem Fenster"..."Erfolgreicher Fußballprofi leidet an Depressionen" usw.
Ich benutze das Wörtchen "Erfolg" sehr selten, weil es meiner Meinung nach viel zu sehr mit rein materiellen Werten assoziiert wird.
Erfolg ist für mich, erkannt zu haben, dass ich glücklich bin und an und für sich alles habe, was ich brauche und dass ich hin und wieder anderen was tun kann, was diese glücklich macht:)
Ich habe gerade meinen 40. Geburtstag gefeiert. Ich habe eingeladen, um mein "neues" Ich zu feiern, nicht mehr der kranke Workaholic wie beim 30. Geburtstag, eine Berufsschullehrerin mit 60 und 70 Stundenwoche, Hörsturz und Burnout, sondern eine Entspannungs-Steffi mit eigener Firma, wenig Berufsschule, aber gesund und glücklich! Ich habe dadurch eine Freundin verloren, die mich überheblich fand, weil ich so etwas feiere! Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt: Bin ich überheblich? Ich finde Nein! Ich bin DANKBAR. Und ich gebe meine Erfahrungen an Menschen weiter, die ebneso gestrandet sind, wie ich es damals war. Ich bin dort alleine wieder heraus gekommen. Nun kann ich vielen eine Hilfe sein. Das Leben, mein Mann und meine zwei Töchter machen mich täglich glücklich und dankbar! Erfolg? Ist für jeden Individuell und nicht durch andere messbar.
Erfolg ist ein persönliches Wohlbefinden zum Wohle aller Beteiligten. Wenn ein Beteiligte/r kein Wohlgefühl empfindet, könnte jeder für sich sein Denken, die Worte, die Taten, das Erhaltene überprüfen, "Hätte ich das auch so getan"? Das Prüfergebnis ist eine kleine oder große Lern- oder Lehraufgabe bewusst zu werden.
Grüß Gott
Christian
Erfolg? Erfolg macht sexy, stimmt schon. Für manchen ist Erfolg nur das Messbare: Auto, Geld, Reisen... WEnn man sein Glück und seinen Erfolg an dem messen soll, was man besitzt, ist das für mich von kurzer Dauer. Der Porsche vor der Türe mag einen erfreuen, jedoch wie lange? Ab wann wird dann dieser langweilig? Wann muss das nächste her?
Für mich ist Erfolg, wenn ich mich bestätige, das bedeutet, wenn ich meine persönlichen Ziele erreiche! Wenn mein Bauchgefühl stimmt!
Erfolg baut mich auf, ich nehme mich und meine Ziele ernst. Der Erfolg bestätigt meinen Weg, bestätigt mich.
DB
Ein realistisch gesetztes Ziel zu erreichen - das nenne ich Erfolg haben
Ciao!
Das Thema "Was ist Erfolg" möchte ich gar nicht verallgemeinern. Erfolge sind für mich die vielen kleinen Schritte des Daseins in ein lebenswertes Umfeld mit bunten,
vielfältigen persönlichen Möglichkeiten. Offen sein, lebendig bleiben, Verknöcherung vermeiden. Ich gönne
anderen ihren Erfolg, weil er oft Bereiche betrifft, die
für mich nicht erstrebenswert sind. Jeder ist nicht nur
"seines Glückes" sondern auch "seines Erfolges" Schmied.
Erfolg beginnt im Kopf - die Dosis ist das Geheimnis.
So wünsche ich allen, die hier ein bisschen daheim sind
persönliche Erfolge nach allen Richtungen, immer aufs
Neue ...... in der persönlich erträglichen Dosis! ;-)
Anni
Erfolg ist nicht etwas gut hinbekommen zu haben. Erfolg ist eine Situation oder Sache zu meistern oder auf dem Wege zu sein, es zu meistern. Nicht aufgeben und unbeirrt sein Ziel verfolgen. Egal ob es letztendlich erreicht wird.
Diese Menschen bekämen von mir das dickste Lob.
Herzlichst
Ruth
Erfolg ist, wenn ERFOLGt, was ich verursacht habe - unabhängig davon, ob es "positiv" oder "negativ" ist, denn das wiederum ist unsere subjektive Bewertung des ERFOLGten.
Erfolg viele Menschen glauben, dass mann Erfolg hatt wenn man einer schwarze AMEX, ein teures Auto und ein Haus besitzen. Diese anschichten sieht bestimmt fast jeder dritte deutsche so. Ich finde erfolg ist wenn man mit sich und seinem Leben zufrieden ist, den die zufriedenheit eines Menschen kann man mit keinem geld der Welt kaufen.
Wer zufrieden ist, ist reich!Dies nenne ich für mich persönlich Erfolg.
Wer zufreiedn ist hat meiner ansicht nach alles erreicht.
Das Wörterbuch hat in einem Unrecht: Erfolg misst sich meiner Ansicht nach nicht extrinsisch - sondern (erst einmal) intrinsisch. Die Einschätzung anderer, ob etwas anerkennenswert ist, hat zwar etwas mit den Folgen des Erfolgs zu tun (bspw. Status) - aber ist nicht Bestandteil von Erfolg.
Der erste Teil der Definition trifft es doch eigentlich größtenteils: Erfolg ist, wenn wir etwas erreichen, was wir uns vorgenommen haben (rein intrinsische Sicht).
Das kann natürlich auch etwas zu kurz gegriffen sein: Ist es kein Erfolg, wenn wir etwas gar nicht bewusst erreichen wollten, es aber trotzdem gut und richtig und schön und erfreulich finden?
Erfolg hat natürlich als Folge auch soziale Anerkennung, wirtschaftlichen Vorteilen und anderes. Aber diese Dinge folgen erst aus dem Erfolg und umgekehrt wird kein Schuh draus.
Lieber Mirko,
ich stimme Dir voll zu. Ich erlebe nämlich gerade (mal wieder) wie mich Mißerfolg "herunterzieht", obwohl es von außen betrachtet vielleicht doch gar nicht so schlimm ist: Seit mehreren Tagen versuche ich vergeblich, für unsere zwei Computer ein Heimnetzwerk einzurichten, um unseren Drucker gemeinsam zu nutzen. Als dann noch ein Freund sagte: "Du hast aber auch alles falsch gemacht, was man falsch machen kann." war ich so wütend, wie schon lange nicht mehr, weil ich überzeugt war, alles versucht zu haben.
Dabei dachte ich, ich sei mit mir doch "im Frieden" und könne "mit Geduld und Beharrlichkeit" so lange an einer Sache arbeiten, bis sie mir gelingt.
Herzliche Grüße
Walter Hamann
Und hat man auch Erfolg, wenn man etwas sich vornehmen wollte, man es aber durch Zufall erreicht hat? Gibts zwar ganz selten, aber kann schon mal passieren.
Erfolg kommt von "erfolgen", es folgt auf etwas nach. Praktisch, nach einer Handlung. Nun ist nicht jede Handlung erfolgreich bzw. führt zum Erfolg.
Hat man keine Ziele im Leben, die zu einer Handlung führen, so hat man auch kein Erfolg und man ist entweder glücklich oder unglücklich und weiss in beiden Fällen nicht warum.
Das, was auf meine Handlung folgen kann ist entweder Erfolg oder Misserfolg.
Morgen,
ich hab mal einen schlauen Spruch an einer Bürowand gesehen:
Success: it´s a mind game ...
(Meine) deutsche Übersetzung würde ich etwas weiter fassen: Erfolg ist eine Einstellungsfrage:
- was bedeutet für mich Erfolg?
- will ich das haben?
- gönne ich mir das auch?
Ich denken für "Erfolg" gibt es ein geformtes anerkanntes Bild in unserem Kulturraum. Wer sich daran hält und erfolgreich ist, aber dann merk, dass er damit absolut unglücklich ist, der kann ja dann seine Einstellung ändern ... ;-)
Einen erfolgreichen Tag wünsche ich euch!
Miri
Die Definition aus dem Wörterbuch würde ich gern noch erweitern: Erfolg ist die Tatsache, dass meine zielgerichtete Anstrengung zum gewünschten Ergebnis führt und Anerkennung findet.
Ich glaube, für die meisten Menschen ist die Anerkennung von außen in diesem Zusammenhang wichtig. Für mich persönlich fänd ich es schön, wenn mir dies nicht so wichtig wäre.
Erfolg kommt von erfolgen, auf Aktion folgt Reaktion, ich setze mir ein Ziel und setze Handlungen, dieses Ziel zu erreichen - ist das Ziel erreicht, dann war ich erfolgreich
die meisten Menschen verwechseln Erfolg mit materiellem Reichtum und setzen sich deswegen enorm unter Druck, wenn sie es nicht schaffen, dann bricht der große Frust aus - landläufig hat das mit der Erziehung zu tun und mit Klischees, "ich bin nur erfolgreich, wenn ich eine tolle Frau, liebe Kinder, ein eigenes Haus mit Swimmingpool, den Porsche vor der Garage habe" - NEIN Erfolg kann auch sein, einfach ein Leben ohne große Sorgen, letztlich definiere ich selbst was mein Erfolg ist, ich habe den Erfolg ja für mich und nicht für die anderen, daher ist Erfolg nicht austauschbar, für Michael Schuhmacher wäre ein Erfolg einen 2. Platz bei einem Formel I Grand Prix zu gewinnen, für Sebastian Vettel ist alles außer einem Sieg, kein Erfolg, wenn er auch bei einem 2.Platz sich zufrieden zeigen wird, denn er kommt seinem Hauptziel zum Gewinn der Weltmeisterschaft einen weiteren Schritt näher ...
frei nach Paul Watzlawick und seinem Buch "Anleitung zum Unglücklich sein ..." den Erfolg kann ich mir nur selbst bereiten, wenn er auch von anderen Menschen abhängig sein mag, daher ist es schon bei der Zieldefinition wichtig klar fest zu legen, welche Parameter müssen eingetreten sein, dass ich erfolgreich war
Ich selber stehe grade ein wenig im Umbruch meines Lebens , ich bin in meinem Beruf erfolgreich bin aber noch Mutter und Hausfrau ! Da mein Beruf sehr zeitaufwendig ist , habe ih meine Arbeitsstelle gewechselt denn es gibt mehrere Varianten für mich erfolgreich zu sein ! In meinem Job ist es die Anerkennung von außen , das bessere Auto, dass mal nicht auf den Cent schauen müssen ! Erfolg zieht an zumindest äußerlich und körperlich und leider verliert sich diese Anziehung auch schnell wieder wenn mal ein Tief kommt ! Andererseits bin ich als Mensch auch erfolgreich wenn ich zufrieden mit meinem leben bin , wenn ich es geschafft habe eine "Gute-Nacht-Geschichte" mit meinen Kids zu lesen , geschafft habe meine Fenster zu putzen oder mal wieder einen netten Abend mit meinem Mann verbracht habe ! Ich denke die meisten Menschen sind auf die ein oder andere Weise erfolgreich! Jeder muss sich dabei nur fragen , was macht mich glücklich , womit geht es mir gut !!!!!! Denn Erfolg ist nicht nur materiell sonder auch emotional ( zumindest wenn man den Spagat zwischen Familie und Job schaffen will ) !!!!!
Erfolg ist eine energetische Reaktion auf eine Aktion - also Ursache und Wirkung. Für mich stellt sich eher die Frage, ob der Erfolg vom Ursprung her ethisch sauber ist, Ökonomie und Ökologie im Einklang aufeinander eingestellt sind, keine Ausbeutung (von Mensch und Ressourcen) oder reine Ertragsorientierung vorliegt, usw. Ob jemand z. B. ein grosses Auto fährt, sagt mehr über denjenigen selbst aus, aber weniger über den Erfolg. Materielle Werte sind für mich keine Anhaltswerte zur Messung von Erfolg. Da kann jemand noch so reich sein, wenn derjenige sich bewusst einen reinen ertragsorientierten Vorteil über Lügen, Bereicherung o. ä. verschafft hat, ist das in der Realität arm & armselig (z. B. Dioxinskandal o.ä.). Der Geldfluss als einziger Erfolgsindikator wird hier ganz klar mißbraucht. Und ob jemand Erfolg anderer neidet, sagt wiederum nur über den Neider selbst etwas aus, hat aber mit der Bedeutung von Erfolg keine Verbindung & Wirkung.
Sachlich: Erfolg kommt von folgen. Auf etwas, das ich denke, sage, tue, folgt ein Ereignis - Ursache und Wirkung. Positiv wie negativ.
Emotional: Im Allgemeinen wird unter Erfolg etwas Positives verstanden. Das ist es für mich auch, solange jemand im Sinne des Lebens und der Liebe, mit Demut und Respekt handelt. Basiert Erfolg auf Ellbogendenken oder endet in Hochmut, so kann ich daran nichs Gutes mehr finden.
Hallo, für mich war diese "Erfolgsgeschichte" ein Grund zu beschließen, Ihren Newsletter künftig wegzuklicken. Dann habe ich aber doch die aktuelle Ausgabe überflogen. Und mich sehr gewundert, dass es Menschen, die sich "ZEITZULEBEN" in die Website schreiben wundert, dass diese Erfolgsgeschichte kontrovers diskutiert wird. Die folgenden Fragen, waren dann so "HABEN" orientiert, dass es mir die Sprache verschlug.
"Zeit zu Leben" hat etwas mit der Qualität von SEIN, von hier und jetzt, von Aufmerksamkeit für meine Sozialbeziehungen, mit Musse und mit Zufriedenheit zu tun. Erfolg ist, wenn man bei sich und damit bei den anderen bleibt. Ganz nah dran.
Beste Grüße
Silke
Hallo zusammen,
seit meinem Burnout definiere ich Erfolg kleinräumiger und intrinsisch: ich will etwas, tue etwas dafür und freue mich über das Gelingen. Ob andere meine Erfolge anerkennen, ist mir nicht so wichtig. Dass viele das nicht Erreichenwollen von Statussymbolen
bereits als Erfolglosigkeit betrachten, irritiert mich nicht mehr.
Schöne Grüße und laßt es Euch gut ergehen
Monika
Eine schöne Definition von Erfolg !
Danke.
Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.
für mich ist erfolg so leben zu können , wie man möchte.
tini
Also bei mir fängt Erfolg bereits da an, wenn man etwas geschafft hat was man sich vorgenommen hat... das kann schon im kleinen beginnen, es müssen nicht immer "große" Erfolge sein... bei großen Erfolgen passiert es aber auch mir sehr oft, dass ich neidisch auf jemanden werde, wenn ich sehe mit wie wenig Anstrengung dieser jemand Erfolg hat, wenn sich aber jemand wirklich bemühen musste, dann erkenne ich das auch gerne als Erfolg an... Für mich z.B. ist es schon ein Erfolg wenn ich einen ganzen Tag nicht hab ärgern lassen und nur glücklich und zufrieden war, dann war für mich der Tag bereits erfolgreich... Ein Freund von mir sagte einmal er versucht jeden Tag zu lachen und etwas zu lernen das ist für ihn schon ein erfolgreicher Tag :-) Daher mir persönlich sind die kleinen Erfolge wichtiger, denn die machen das Leben auch erst lebenswert!
Dein Kommentar gefällt mir sehr gut!!!
Kämpft mein grosses Kind unten am Küchentisch doch grade mit seinen Hausaufgaben (und mit und gegen sich)
während der Kleine alles spielerisch zu ergreifen scheint.
Kommt Erfolg durch Bemühung oder durch lockeres Ausprobieren, dem einen ist diese Begabung vergönnt, dem anderen eine Andere.
Und wie lerne/ erfahre ich, dass Verbissenheit mich nicht weiter bringt, aber Kontinuität.
Das ist für mich schon ein Erfolg.
Meiner Meinung nach hängt Erfolg von vielen Faktoren ab. Zum einen natürlich ein beharrliches verfolgen eines Ziels, das man sich irgendwann gesetzt hat. D.h. Fleiss und Ausdauer. Aber auch Talent, Kenntnisse und Fähigkeiten sind unumgänglich.
Aber dann kommt dazu der Glücksfaktor. Der eine verfolgt sein Ziel am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und trifft die richtigen Menschen, die ihn fördern und der andere eben nicht. Der eine hat dann Erfolg und der ander trotz Fleiss und besten Vorbereitungen nicht.
Sonst gäbe es nicht so viele Sportler die ähnlich fleissig trainieren, oder Musiker, oder Künstler, die absolut fleissig, aber unbekannt und erfolglos sind. Viele sehr Erfolgreiche Menschen haben schon bekannt, dass sie in ihrem Leben viel viel Glück hatten.
Das mag ein Grund sein, warum es ihnen manch anderer neidet
Hallo guten Morgen,
wenn ich die anderen Kommentare lese, kann ich nur sagen, dass eigendlich alles schon über Erfolg gesagt worden ist.Ich selber bin der Meinung, Erfolg ist Ansichtssache eines jeden Menschen. Für mich persönlich bedeutet Erfolg, wenn ich eine Aufgabe oder ein mir gestecktes Ziel zu meiner Zufriedenheit erledigt habe und das können auch kleine Dinge sein die nur für mich wichtig sind. Mein Barometer für Erfolg ist mein inneres Zufriedenheitsgefühl.
Wünsche allen noch einen wünderschönen
und zufrieden Sonntag
Wann bin ich das Ziel einer Reihe von Entwicklungen...?
Wann erlebe ich für mich, das ich das Ziel der Evolution war und ,,erfolgt" bin...durch mannigfaches sich Ent - Wickeln...wann erlebt das außen nicht mehr Relevanz als mein Innen...?
warum wollen die meisten ,,Aussteiger" sein
Warum nicht ,,Einsteiger" ...?
Frieden ist nie außen.
Frieden ist nur Innen...
Dann war Leben E R F O L G R E I C H !!!
"ERFOLG", ergibt sich aus der Freude, von dem was ich gerade mache, gemacht habe und noch machen werde. Erfolg ist wie ein Wortspiel, wobei genauso "Es folgt ", stehen kann, weil sich daraus der Erfolg einstellt, was ich gerade mache. Mache ich es mit Freude, so ist der ERFOLG gewiss.
Der Erfolg, folgt der Freude.
Guten Morgen zusammen,
ich bin der Meinung, dass mein Erfolg eher ein Gefühl als ein messbarer Faktor ist. Dabei hat die Zufriedenheit mit meinen Ergebnissen oder Vorgehensweisen den größten Einfluss.
Nur eine Sichtweise, ich weiß.
Danke für das Anstoßen solcher Gedanken und Sonntagsgruß
Ich mag die Begriffe "Erfolg haben", "erfolgreich sein" nicht besonders. Für mich hat das fast etwas aggressives und ist leider im Arbeitsumfeld häufig mit Missgunst gepaart. Die eigene FREUDE über das "Gelingen" von was auch immer ist mir da lieber. Die ist natürlich noch schöner, wenn andere diese Freude mitempfinden (statt davon zu sprechen, den Erfolg "anzuerkennen" oder zu "gönnen"). Dabei ist es für mich persönlich zweitrangig, ob dieses Gelingen überwiegend auf große Anstrengung oder auch teilweise durch glückliche Fügung zustande kommt. Auch hier fällt die Bewertung von außen oft anders aus. Ich wundere mich oft, warum uns Menschen das Mitfreuen am "Gelingen" anderer manchmal so schwer fällt...
Sie sprechen mir aus dem Herzen, liebe Anja!
Freuen (über das Eigene) und Mitfreuen (über etwas Gelungenes) ist auch für mich fernab von Bewertung; Der Unterschied liegt darin, dass das Mitfreuen auf derselben Augenhöhe stattfindet. Meine These ist, dass genau da die Crux liegt. :->
Mir kommt da spontan Vergleichendes zu 'Loben' oder 'gelobt werden', was, im Grunde genommen, auch (nur) eine Bewertung von außen darstellt. Die Frage muss gestattet sein: Wieso benötige ich, dass mir jemand sagt, dass ich gut bin/etwas gut gemacht habe?
Und, um zum Thema zurück zu kehren: Wer oder was entscheidet, ob etwas 'erfolgreich' ist? Ich 'erfolgreich' bin? Ein Dritter oder ich selbst? Es stimmt: Wir können nur sehr schwer das 'Bewerten' loslassen. Als ob uns das Angst macht. Dabei fängt genau da die "Zeit zu leben" an.
Warum gönnen wir anderen ihren Erfolg nicht?
Warum ist "Erfolg zu haben" negativ besetzt?
Ich denke, dies liegt an dem enormen Leistungsdruck, den unsere Gesellschaft mittlerweile auf jeden einzelnen von uns ausübt.
Die Wohlstandsjahre sind vorbei, der Gürtel muss enger geschnallt werden. Die Konkurrenz schläft nicht. u.s.w.
- und dies auf einer globalen und beschleunigenden Basis!
Da können schon mal Existenzängste durchkommen.
Klar, dass man es dann nicht gern hat, wenn andere "glatter" durchkommen.
Dies ist umso schlimmer,
je dringender man etwas benötigt,
je knapper das Gut ist und
je mehr man sich für dessen Erhalt anstrengen muss.
Dabei hängt dies vom persönlichen Bezug ab.
Beispiele sind: das letzte Stückchen Kuchen vom Buffet,
der rare Medizinstudiumsplatz oder ein Schlafplatz in einer Obdachlosenunterkunft.
Den Druck, "Erfolg haben zu müssen", hat jeder schon einmal spüren müssen. Der eine später ("hatte viel Glück"), der andere früher.
Wichtig ist es, sich bewusst zu machen, dass es jedem so geht und wir nicht allein sind. :)
In dem Sinne
*PRO Zusammenhalt und Menschlichkeit!
Ich persönlich halte es mit Bob Dylan: "Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tun kann, was ihm gefällt.“
Man muss das nicht näher definieren - jeder darf auf seine ganz persönliche Art und Weise glücklich werden!
Ist das so zu verstehen, dass ich auch tun kann, was anderen - aus gutem Grund - nicht gefällt? Was ihnen unzumutbar ist?
Sollten wir nicht doch die Folgen unseres Tuns und Lassens für unsere Mitmenschen mit bedenken, abwägen?
Eigenen Erfolg auch auf Kosten, zum Nachteil anderer anstreben?
Erfolg ist für mich derzeit ganz bewusst spürbar, wenn es mir gelingt, anders als in eingefahrenen Mustern zu handeln, zu sprechen, zu fühlen.
Fast glaube ich, dass der Hintergrund dazu ist, dass ich mich mehr in meinem So-Sein annehme.
Einen schönen Sonntag allen!
Hallo Ulrike,
Deiner Interpretation von Erfolg stimme ich auch zu. Spontan hörte ich da Tepperwein heraus (So-Sein), stimmt das?
Sybille :)
Meiner Meinung nach ist Erfolg gleich glücklich sein.
Der Grad des Erfolgs wird bestimmt durch den Grad der Glücklichkeit. Ein Superstar der unglücklich ist ist auch unerfolgreich....
beste Grüße
Erfolg kann man von mehreren Seiten betrachten und was jeder darunter versteht ist individuell verschieden, je nach innerem Strickmuster. Tatsächlich ist es wohl das Ergebnis einer Handlung, egal, ob positiv oder negativ, das wiederum ist relativ.
Vor einigen Jahren hatte ich ein Schlüsselerlebnis in der Therapie, die ich Anspruch nehmen mußte wegen eines Burnout. Die Erkenntnis war:"Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen"
Das klingt vielleicht für manche ganz simpel, berührt aber genau einen Aspekt von Erfolg - sich im Hamsterrad drehen für Andere, um anerkannt und geliebt zu werden - eben nach außen erfolgreich zu sein. Wie man sich selber damit fühlt, interessiert nicht, Hauptsache, man funktioniert und die meisten sind in der Lage, ihr Innerstes gut zu deckeln.
Meine Definition von Erfolg hat sich seitdem wesentlich verändert. Mir ist wichtig, zufrieden zu sein, mit dem was ich tue, und mir selber nahe zu sein. Und ein großer Erfolg ist es für mich, mir zu erlauben, öfter mal "Nein" zu sagen.Und das Schöne ist, dass die Welt davon nicht untergeht :-)
Schönen Sonntag!
Hallo,
ich empfinde einen Menschen als erfolgreich, wenn er seine Potenziale ausschöpft. Da die Ressourcen/Potenziale individuell sehr unterschiedlich sind, sehen auch die Ergebnisse sehr sehr verschieden aus.
Wenn ein Mensch weit unter seinen Möglichkeiten bleibt, empfindet er sich meist selbst als erfolglos und dadurch die anderen Menschen um ihn herum auch.
Die Erfolge von erkrankten oder behinderten Menschen können anders aussehen, als die Erfolge von "gesunden" Menschen.
Erfolg bedeutet für mich: zufrieden sein mit sich und dem Moment. Das heißt nicht, dass ich dann faul und gedankenlos werde und nichts mehr verändern möchte, sondern dass ich daraus Kraft schöpfe um weiter dafür zu sorgen, dass die Erde lebenswert bleibt/wird.
Wir Menschen können unsere Potenziale dazu nutzen um zu zerstören (Bis die Biosphäre so kaputt ist, dass wir selbst darin nicht mehr existieren können) oder
dazu, dass wir mit der Natur leben.
Die vielen Statussymbole wirken zerstörend. Stellen sie sich vor, dass jeder Mensch auf der Welt (incl. Chinesen und Inder) ein Auto haben wollte, - soviel entsprechende Rohstoffe gäbe es gar nicht. Und die Luft wäre ruckzuck ungenießbar.
Die zukünftigen Kriege werden um die Rohstoffe Wasser, Luft und Erde geführt werden. (Reines Wasser, reine Luft, reine Erde - nicht vergift)
Erfolg ist also, wenn wir uns so verhalten, dass wir als Menschen weiterhin auf dieser Erde gesund leben können.
Ed.Zi.
Da der Porsche (und im weiteren Sinne (große) Autos allgemein) immer wieder als Statussymbole benannt und negativ bewertet wurden, muss ich zu diesem Nebenschauplatz nun doch auch meinen Senf loswerden.
Mich persönlich stört es mittlerweile erheblich, dass ein großes Auto nahezu grundsätzlich als Statussymbol (ab-)gewertet wird.
Ich habe meinen Sportler (nein, keinen Porsche), weil ich Sportautos einfach toll finde und gern fahre. Es ist mir absolut schnuppe, dass da ein lustiges Markenemblem auf der Motorhaube ist - gäbe es einen bezahlbaren Renn-Stromer mit meinen Wunsch-Parametern, wäre das meiner geworden.
Und ich kenne persönlich etliche Menschen, die ebenso wie ich große und/oder schnelle Autos fahren, einfach weil sie Spaß daran haben - und weil die Sicherheit, die so ein Fahrzeug bieten kann, auch nicht zu unterschätzen ist. Man schützt, was einem wichtig ist - beispielsweise in einem konkreten Fall die Frau und das Kleinkind (nachdem seine erste Frau und Kind bei einem Autounfall tödlich verunglückt sind). Es kommt also - wie immer - auf den Einzelfall an. Klar gibt es viele Leute, bei denen schon ein Stern auf der Motorhaube glänzen muss, weil "man sonst nix darstellt" - aber das ist nicht immer so.
Außerdem: Mein Vorredner EdZi reitet mir zu sehr auf der Öko-Welle in Kombination mit Überzeugenwollen (von mir als Missionieren missempfunden) und dem Versuch, Schuldgefühle zu erzeugen. Ich halte es für ausgesprochen kontraproduktiv, wenn "das MUSS IMMER so gemacht werden" über jedweder Handlung steht. Es stimmt schon, dass wir unsere Erde schützen und pflegen sollten, weil es eben keine zweite auf Eba.y zu kaufen gibt. Aber bitte lasst doch den strafend erhobenen Zeigefinger weg - der verhindert nämlich oft den Umdenk-Erfolg ;o)
Ich wünsche Ihnen allen eine schöne und erfolgreiche Woche.
BPr
Hallo zusammen,
ich würde gerne einen neuen, noch nicht genannten Aspekt einbringen. Ich glaube, erfolgreich sein bedeutet, dass man Gutes produziert. Wirklich egal, ob bewusst oder unbewusst. Am besten produziert man etwas Gutes für viele Menschen, dann ist man wahrhaft erfolgreich.
Viele Grüße
Die Ansichten darüber, was gut ist, gehen oft weit auseinander.
Das uralte Problem: Gut gemeint versus gut gemacht.
Und dann die ebenso alte Frage: Gut für wen?
So einfach ist es also nicht.
Erfolg ist für mich,wenn ich so lebe wie ich gemeint bin. Nur allzu oft richte ich mich an den Normen anderer, weil ich glaube, dass mir das ihre Liebe sichert ...aber Quatsch. Wenn ich authentisch ich bin, dann können die anderen immer noch entscheiden, ob sie mit mir umgehen wollen oder nicht... wenn ich mich verstelle ,d ann bin ich eine Mogelpackung ...für die anderen und für mich. Wenn ich erfolgreich bin, dann macht das die neidisch,die nicht nach ihrem Lebensplan leben und dann greifen sie an ...nur um ihre Trauer zu vertuschen, dss sie so viel Zeit mit Nicht-Authentisch sein verplempert haben...
Guten Morgen zusammen,
Erfolg hat für mich etwas mit meinen persönlichen Bedürfnissen zu tun. Wenn ich meine persönlichen Bedürfnisse befriedigen kann, dann bin ich erfolgreich. So ist für mich Erfolg immer intrinsisch.
Weil der Mangel meiner Bedürfnisbefriedigung, nicht fest ist, ist auch der Erfolg nicht immer gleich.
Beispiel: Wenn ich heute nichts zu Essen hätte (Grundbedürfnis Ernährung), wäre für mich heute ein höheres Ansehen oder Selbstverwirklichung kein Erfolg.
So ist die Frage: "Was ist für mich Erfolg?" eine abgeleitete Frage von: "Was sind meine Bedürfnisse?"
Wünsche Euch einen schönen Sonntag und eine erfolgreiche Woche
Lebenslust
Guten Morgen,
Jeder definiert Erfolg anders,u.a. aufzuteilen in: der den ihn erlebt und der Außenstehende, der den Erfolgreichen/ Erfolglosen bewertet.
Desweiteren gibt es einmal den Erfolg, den man an andere misst und den Erfolg, den man an seinen eigenen festgelegten Zielen misst.
In meinen Augen ist Erfolg etwas, was ich daran messe, wie ich etwas erreicht habe bzw. beendet habe: erfolgreich bestanden.
Ob man Erfolg von anderen verstecken muss?
Kommt darauf an in wessen Umgebung man ist, ist man bei Menschen die den Erfolg gönnen oder jenen, die eventuell ihren eigenen Erfolg an anderen messen und somit mein Erfolg ihr Misserfolg bedeutet.
Mir persönlich macht Erfolg eher Angst, da ich mit Neidern schwer umgehen kann, weil ich eher zu Harmoniestrebung neige. Aber letztendlich ist Erfolg ein großer Beitrag zum Glück und an meiner Angst kann ich dann wiederum sehen, dass meine Entwicklung an meiner Selbstsicherheit noch nicht abgeschlossen ist.
Ob Erfolg sexy macht? Nur dann wenn der-/ diejenige als Person dadurch beweist ein dynamischer und kraftvoller Mensch zu sein. Ansonsten sagt Erfolg meines Erachtens wenig aus ob man sexy wirkt oder nicht.
Einen schönen Sonntag wünsche ich jedem und einen erfolgreichen Start ins kommende Woche ;)
Erfolg ist für viele Menschen abhängig von den Meinungen der Mitmenschen. Sie taxieren Ihre "Erfolge" auch danach. Sehen die Mitmenschen eine Leistung als gelungen, dann meinen sie, dass dies Erfolg ist. Umgekehrt werten sie dies als Misserfolg. Schade, denn Erfolg hängt von den eigenen Zielen ab und diese variieren. Teilergebnisse sind auch Erfolge! Wie treu sind wir demnach unseren Zielen?
Zufriedenheit, innere Ruhe, jeden Tag genissen können in innerer Unabhängikeit und im Vertrauen, dass das Universum harmonisch wirkt - das ist Erfolg. Bin sicher, dass das ein erstrebenswertes Ziel ist für viel Menschen. Ich wünsche mir ganz tief in meinem Herzen eine glückliche Lebenszeit für alle Lebewesen auf dieser Erde. Tragen wir doch etwas dazu bei - jetzt! - das ist Erfolg und macht glücklich :).
bsh
Einen wunderschönen Sonntagmorgen aus Wien
es ist eine schöne Bereicherung mit dem Morgenkaffe all die interessanten Beiträge zu lesen. Ich kann Vielem zustimmen und hoffe, dass auch diejenigen die noch an Erfolgsbewertungen arbeiten eine Zufiredenheit erlangen.
Ausgehend von der Definition Erfolg bedeutet "es folgt Etwas" der ich absolut zustimme, möchte ich den Gedanken nun etwas erweitern. Das Glücksgefühl kann nur dann aufteten, wenn man das was folgt für sich positiv oder zumindest bereichernd erleben kann.
Ich beobachte in meiner Arbeit immer wieder wie Menschen Erlebtes und gerade Erfahrenes gegen sich selbst negativ deuten und mit Enttäuschung, Neid oder Wut reagieren. Damit meine ich, Menschen die die Gabe haben die aktuelle Situation, das aktuelle Ereignis und Ergebnis, eben das was gerade folgt als Bereicherung, Lernprozess oder Erweiterung des Erfahrungsschatzes zu sehen und daraus lernen, sich erfolgreicher und auch glücklicher fühlen.
Das ist für mich der Schlüssel zum Erfolg und Glück.
Ich frage mich immer wieder, was kann ich daraus jetzt lernen, als Erfahrung mitnehmen und wie bereichert mich das.
liebe Grüße an euch alle und viel Glück
Brigitte
Hallo zusammen,
für mich ist Erfolg etwas, dass mich freut, wenn meine Bemühungen, etwas Bestimmtes zu erreichen, Früchte tragen. Das fängt schon bei ganz kleinen Dingen an und hört bei solchen auf, die größer und mehr nach außen gerichtet sind. Manchmal gibt es einen günstiger Zeitpunkt, eine richtig gute Idee, ein passendes Umfeld usw. dazu, dass eine Sache erfolg_reich wird.
Ich bin der Meinung, dass Erfolg unbedingt auch Kopfsache ist. Wenn ich für meine Sache brenne und das rüberbringen kann, ein gutes Konzept habe, etwas anbiete, was Menschen "gebrauchen" können, dann kann etwas Erfolg versprechend sein - muss es aber nicht. Das kann auch nach hinten losgehen - bei jeder Zielerreichung wissen wir, dass wir mit Rückschlägen zu rechnen haben. Doch dann kommt es doch darauf an, wie ich mit einem Rückschlag/einem Misserfolg umgehe. Lass ich mich total entmutigen, oder gehe ich mit dem "jetzt erst recht" neu an den Start.
Vielleicht analysiere ich besser ganz genau, was zum Misserfolg geführt hat um evtl. gemachte "Fehler" nicht zu wiederholen. Aber, bin ich von etwas überzeugt, warum sollte ich dann nicht noch mal versuchen, mit etwas Erfolg zu haben. Für mich ist Erfolg etwas ganz persönliches. Jeder empfindet das anders, wertet das anders und hat ganz andere Überzeugungen, was für ihn Erfolg ist. Deshalb ist möglicherweise diese Kontroverse entstanden??
Schönen Sonntag
Susannne
Erfolg ist, zu erreichen, was man sich vorgenommen hat. Mehr zu erreichen ist Glück und kommt selten vor. Persönlicher Erfolg ist unheimlich wichtig für die Psyche und sollte nicht von der Meinung anderer abhängig sein oder werden. Schließlich hat jeder von uns seine ganz privaten Vorstellungen und Träume, die oftmals mit denen anderer Menschen überhaupt nicht vergleichbar sind. Es ist insofern natürlich wichtig, Erfolg zu haben. Noch wichtiger ist Zufriedenheit und ein ganz klein bischen Glück. Schließlich möchten wir alle so oder so überleben. Ich gönne jedem anderen seinen ganz persönlichen Erfolg auch wenn ich um meinen kämpfen muss.
Warum kann ich den Erfolg bei anderen nicht gut ertragen?
Ich gönne grundsätzlich jedem seine Erfolge.
Bleiben bei mir grundsätzliche Erfolge aus, wie z.B. das erfolgreiche Bewerben um einen Arbeitsplatz und entwickel Existenzängste, dann fällt es mir schwerer zu er"tragen", dass die Nachbarn morgens zur Arbeit gehen.
"Folge Deinem Traum"
Erfolg ist immer das, was ich sage, daß es ist. Auch wenn ich 1 Million EURO gewinnen oder verdienen sollte, und dies nicht als Erfolg ansehe, ist es kein Erfolg für mich.
Das Wundervolle an diesem Leben ist einfach, daß Jeder es selbst gestaltet. Unabhängig davon, ob er sich darüber im klaren ist oder nicht. Stets erschafft das Magnetfeld, das der Einzelne ist, seine äußere Realität.
Wer in der Lage ist, sein eigenes Gedanken- und Emotionsfeld nach eigener Wahl zu erzeugen, wer sich also selbst besitzt, hält den Schlüssel für alles im eigenen Leben in der Hand. Welch großes Glück!
Freude ist, sich selbst zu begegnen, Erfolg zu sein, der ich bin.
Tolles Thema, danke dafür, allen Segen *INGO* :-)
genial...genauso fühl ich es auch.
Liebe Grüße
Piruz
Erfolg ist für mich, wenn es mir gelingt, die Kraft der Gegenwart in vollem Umfang zu nutzen.
Erfolgreich fühle ich mich, wenn ich den Gedankenstrom unterbrechen kann, nicht urteile und bewerte.
Wenn ich die Dinge so sehe, wie sie wirklich sind und meine Freude daran habe.
Wenn ich aus jeder Situation, jedem Augenblick das Beste mache.
Dann habe ich Erfolg, weil ich mir folge!
Allen einen erfolgreichen Sonntag.
So wie es ist so soll es sein. Wenn es es nicht so ist, dann soll eben so sein.
Das Leben ist primär. Du kannst deine Lebensumstände verändern, aber nicht das Leben.
Gruß
Norbert
Genauso empfinde ich es auch und sauge die positiven Folgen dankbar auf :)
Liebe Grüße
Piruz
Hallo Norbert,
gerade komme ich von einem tollen Spaziergang, auch wenn es draußen regnet. Dann mache ich meinen Postkasten auf, sehe die Auswertung vom ERFOLG. Tolle Sache, was ein einziges Wort für Gedankenströme erzeugt.
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass es mir auch so geht wie Dir. Es ist einfach toll, wenn man willentlich den z.B. neg. Gedankenstrom bewußt u. gleich in einen pos. umwandeln kann. Es macht mir auch einfach Freude, die Dinge zu sehen wie sie wirklich sind. So z.B. kann ich mich an kleinen Dingen sehr freuen, an einem Schmetterling oder an einem am Rand stehenden schön anzusehenden Unkraut. Was halt viele Menschen garnicht mehr sehen und vorbei laufen.
Es ist super das ich die Seite Zeit-zu-leben entdeckt habe!
Auch einen schönen Sonntag
und das Leben ist schön!!!
freundliche Grüße
SYBILLE :)
Hallo,
ich finde Erfolg ist, mit seinen persönlichen Lebenszielen im Reinen zu sein. Das heißt je nach den äußeren Umständen und Möglichkeiten seinen Lebensweg zu finden. Ich meine aber, daß z.B. einer, der nichts macht und damit durchaus zufrieden ist, keinen Erfolg hat. Es sollte immer die richtige Balance zwischen Arbeit - Ruhe, Lernen -Pause, Anspannung - Loslassen und auch materieller Erfolg - Anspruchslosigkeit gegeben sein. Erst dann kann man meiner Meinung nach sagen, daß der persönliche Lebensweg erfolgreich ist.
Herzliche Grüße
Erika
Ich verstehe Erfolg als etwas was man in wenigstens zwei, wenn nicht, mehr Kategorien aufteilen kann: persoenlicher Erfolg und gruppen/gemeinsamer Erfolg. Persoenlicher Erfolg kann alles sein worueber ich zufrieden bin, weil etwas in meinem Leben geklappt hat, etwas innerliches oder aeusserlichen. Das muss nicht unbedingt vorher geplant gewesen sein. Gruppen/gemeinsamer Erfolg hat eher was mit einem gemeinsamem Ziel zu tun, was man erreicht hat.
Die kleinen Dinge im Leben, die gelingen koennen durchaus Erfolg sein und es waere schade sie nicht anzuerkennen.
Erfolg, misst man ihn an der Meinung anderer, führt langfristig zum Misserfolg. Auch weil er vom Umfeld abhängig gemacht wird. Erfolg dagegen, der individuell von jeder Person für sich selbst festgelegt wird, ist nach m. M. nach stabiler, weil er sich von äußeren Umständen "befreit".
In einem sehr leistungsorientieren System, wie wir uns auch in Deutschland befinden, ist Misserfolg mit Misserfolg der eigenen Person gleichgesetzt - besonders im Berufsleben.
Hier die Kunst zu entwickeln, beide (private und berufliche) Personen zu trennen, kommt einer Art "Befreiung" gleich...
Roland Kraus
Erfolg ist, wenn meine Tochter zu mir sagt: Du bist die beste Mama auf der Welt (und das ohne Hintergedanken!). Dann weiß ich, ich habe etwas im Leben richtig gemacht, auch wenn ich manchmal nicht so genau weiß, was.
Nun, ich denke, was als Erfolg zu werten ist, ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Sicher mag es für manchen ein Erfolg sein, ein dickes Auto vor der Tür zu haben oder einen hochrangigen Titel zu erzielen. Von daher ist es sicher als ein Erfolg zu werten, wenn man erreicht, worauf man hingearbeitet hat. Das ist für mich etwas wesentliches - dass man selbst aktiv geworden ist....wenn also jemand seinen Weg gegangen ist um das zu erreichen, was ihm am Herzen liegt. Für mich wäre es ein großer Erfolg sagen zu können, dass ich im Großen und Ganzen ein mir entsprechendes Leben geführt habe und auf meinem Weg geblieben bin. Dies würde ich als persönlichen Erfolg bezeichnen. Aber wenn ich irgendwann in die Situation käme, in einer Rückschau entscheiden zu müssen, ob mein Leben ein Erfolg war, dann wäre es für mich ebenso wichtig, auf liebevolle und warmherzige menschliche Kontakte zurück zu schauen, es wäre mir wichtig, dass, was ich an Fähigkeiten und Voraussetzungen mitbringe, für mich selbst zur Blüte zu bringen, aber eben auch dazu beizutragen, dass es für andere Menschen ein Gewinn oder zumindest eine Freude war, mir begegnet zu sein :))....Ich glaube, dass diese Art von Erfolg eher unscheinbarer wirkt....ich weiß nicht, ob er Neider auf sich ziehen würde, denn inwiefern das Leben gelingt, ein Erfolg ist, ist ja so individuell, dass es wenig Maßstäbe zur Beurteilung gibt, außer der eigenen Zufriedenheit und dem inneren Gefühl der Stimmigkeit...
Ein Erlebnis:
Vor ein paar Tagen bin ich meinen ersten Klettersteig gegangen. Schon in der Gondel zum Einstieg hätte ich gerne kehrt gemacht. Dort waren Einheimische und Versierte, vor denen ich mich nur bis auf die Knochen blamieren konnte. .
Der Steig war hart und ich war mehr als ein Mal drauf und dran aufzugeben. Aber ich habe durchgehalten. Eingeschüchtert und verunsichert plagten mich unterwegs bereits diverse Ahnungen, dass wir die angegebene Gehzeit im Leben nicht einhalten konnten. Endlich oben angekommen fragte ich nach der Zeit und erhielt die Bestätigung. Am Ende hatten wir die Zeit um gut eine Stunde überschritten und die letzte Talbahn gerade noch geschafft.
Ich konnte mich nicht über das erreichte Ziel freuen, im Gegenteil: Ich schämte mich und fühl(t)e mich als Versager, weil ich so langsam war.
Eigentlich war ja am Ende alles gut, aber ein Glückgefühl hat sich bis heute nicht eingestellt.
Und mein Fazit lautet: Erfolg fühlt man im ganzen Körper. Im Gesicht, wenn sich da ein Lächeln einschleicht, dass man nicht verhindern kann. In den Muskeln, die sich entspannen. Im Bauch mit den berühmten Schmetterlingen.
Wenn das nicht eintritt, war entweder alles nur das Abhaken einer Vorgabe und/oder das Selbstwertgefühl ist total im Eimer.
"Erfolg" ist für mich, wenn ich mich "rundum wohl fühle in meiner Haut" und das ist für mich völlig unabhängig davon, ob ich gerade ein paar Millionen auf meinem (Schweizer-) Konto habe oder mich gerade mühsam mit Hartz4 durch den Monat wurschtele...
"Erfolg" ist für mich weniger etwas äußerliches,sondern viel mehr ein Gefühl das von INNEN kommt!
Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag!
Matthias
PS: Gerade fällt mir auf, daß in unserer sonderbaren Gesellschaft der millionenschwere Steuersünder immer noch "anerkannter" (weil "erfolgreicher"?) ist, als ein Hartz4-Empfänger, der aber sonst jeden Cent versteuert...
Hallo zusammen,
Erfolg bedingt (immer), dass ich mir Ziele gesetzt habe.
"Gemessen" wird der Erfolg dann als "Grad der Zielerreichung".
Wenn ich also das Ziel habe "unabhängig unter der Brücke" zu leben - und ich dieses Ziel zu 100% erreicht habe - bin ich zu 100% erfolgreich.
Erfolg ist also das, was auf unsere Ziele erfolgt.
Liebe Grüße,
Thomas
Erfolg ist, wenn du einfach du selbst bist und eins mit dir selbst bist , in den ausschlaggebenden Momenten in deinem Leben, die du emotional tief in dir spürst, sie anerkennst und damit auch Meilensteine / Ziele, die du abhakst und dich aufmachst zu neuen...
Piruz
Guten Abend,
ich denke auch so, wenn ich glücklich über die getane Sache bin und ein gutes Gefühl im Bauch habe,dadurch zufrieden bin und mich auf Neues freue.
Ich wünsche allen eine erfolgreiche Woche und glückliche Momente
L.G. Adelheid
Hallo zusammen.
Viele Kommentare zu einem einzelnen Wort.
Auch ich möchte mal meinen Senf dazu tun.:-)
Ein kleines Erfolgserlebnis für mich,da ich damit etwas tue das ich bisher noch nie getan habe,zumindest nicht im Internet.
Wenn man davon ausgeht das jedes Tun eine Folge hat,tätigt jeder Mensch täglich "Erfolge". Ob das dann zum sogenannten "Erfolg" gehört,liegt einzig und allein an der Wertung des Erfolgten.
Wie kommt jeder Mensch zu seinen Wertungen im Leben?
Wie kommt er dazu etwas als gut oder schlecht zu bewerten?
Aus meiner Sicht stammen diese Bewertungen aus Gedankenmustern. Gedankenmuster über mich selbst, mein Leben,meine Mitmenschen über Gott und die Welt.
80% dieser Gedankenmuster sind wahrscheinlich noch nicht mal unsere eigenen. Sie wurden uns verabreicht von den Eltern,sonstigen Anghörigen,näheres Umfeld und Gesellschaft.Einem Kind,dem von den Eltern oft gesagt wurde," du lernst zu langsam,du gibst dir nicht genug Mühe,so kannst du keinen Erfolg im Leben haben, oder dem von klein auf vermittelt worden ist das es schwer sein wird Erfolg zu haben einfach weil es als weibliches Wesen zur Welt kam, wie soll so ein heranwachsender Mensch für sich Erfolg definieren?
Nun könnte man sagen das im Laufe eines Lebens Gedankenmuster sich ändern.Das ist auch so, aber das im Ursprung entstandene Gedankenmuster bleibt bestehen, es taucht im Unterbewußtsein ab und wird meist noch nicht mal mehr wahrgenommen.Dennoch hat es Einfluss auf unser Leben,unser Erfolgsempfinden,unser Wohlbefinden. Durch diese unterschiedlichen Gedankenmuster entsteht ein inner Kampf.Ein Teil der danach strebt erfolgreich zu sein, ein Teil der uns klar macht jeder kann Erfolg haben...nur du selbst nicht,du bist ja gar nicht so gestrickt um Erfolg zu haben.Ein Auslöser von Neid, was ich mir selbst nicht zugestehe ,önn ich auch dem anderen nicht.
Erfolg ist für mich nichts anderes als ein glückliches,zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. Es beginnt damit seine Gedankenmuster zu erforschen, behindernde Gedankenmuster zu verabschieden und seine eigene Wahrheit über sich selbst, Gott und die Welt zu finden und sich in kleinen Schritten neu zu erschaffen.Mich selber annehmen so wie ich bin und das in Liebe.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen,sich selbst reflektierenden Sonntag :-)
Leider halten viele in unserer westlichen Welt, aus dem Wort "Erfolgreich",sich nur noch das "Reich" vor den Augen und beginnen einen Wetlauf, eine Spirale die oft ein schmerzhaftes und enttäuschendes Ende nimmt.
Wenn man sich davon frei macht, sich als ein Stück des Ganzen betrachtet und das Leben so gestaltet, dann ist Erfolg und Glück ein oft gesehener Freund.
Alles kann, nicht muss - bringt uns oft dem Ziel näher.
Wenn ich mich bewusst für "Kann" entscheide, dannbringe ich auch die Energie auf, um das Ziel zu erreichen, aber die reicht dann auch aus um die Niederlagen zu ertragen. Nur wenn ich mich ehrlich mit anderen Menschen an deren Erfolg freue, kann ich auch bei mir selbst eine Mitfreude erwarten.
Schaut euch Künstler in der Geschichte an, die unabhängig, meistens ohne Geld ihre Ideen in die Tat umsetzten. Den Erfolg haben sie bis heute und erfreuen mit ihrer Kunst unsere Augen und sind vermutlich auch entsetzt, dass man ihre Werke zur mächtigen Handelware diskriminiert hat.
Wenn man richtig groß raus kommen will, muss man die Fähigkeit haben mit seinem tun und wirken, auch klein zu werden, nur so passt man in die Herzen der anderer Menschen rein.
Einen schönen Sonntag
Ulla
Erfolg ist alles zusammengenommen, was gibt es da zu diskutieren?
* Ist Erfolg sexy?
Natürlich ist Erfolg sexy denn durch etwas erreichtes fühlt man sich gut, angeregt, prickelnd etc. pp.
* Ist Erfolg einfach nur das, was auf meine Handlung folgt?
Natürlich ist Erfolg auf meiner Handlung beruhend, handle ich nicht kann ich auch nicht erfolgreich sein.
* Ist Erfolg ein Luxus-Auto vor der Tür?
Ein Luxus- Auto vor der Tür ist die Quintessenz meines Handelns.
* Ist Erfolg etwas, was man lieber nicht zeigen sollte, um die Neider nicht zu provozieren?
Dann müßten ich und viele andere Menschen permanent mit einem Sack übergestülpt herumlaufen.
* Oder ist Erfolg, wenn man schafft, was man sich vorgenommen hat?
Selbstverständlich auch das!
Und wie immer subjektiv denn jeder Mensch hat eine andere Messlatte welche er anlegt.
Ok, ein eigenes Erlebnis.
Ich war eingeladen zu einem Videodreh mit den Edguys zu Age of the Joker an denen auch Bernhard Hoecker als Hauptdarsteller mitwirkte.
Vorweggenommen sei, daß ich Phobikerin bin u. a. was öffentliche Verkehrsmittel betrifft was mich erheblich in meinem Bewegungsradius einschränkt. So lege ich weitest gehend alle meine Wege mit dem Fahrrad zurück.
Am Tag der "Abreise", panisch, die Abfahrtszeit 3 Mal verschoben, Angst usw.
Kommentar eiens Freundes per Mail, Du mußt selbst wissen wie oft und wie lange Du Dich noch selbst bestrafen willst, wofür auch immer.
Also am Nachmittag dann doch noch allen Mut zusammen genommen, Rucksack, Tasche, Fahrrad und ab in Richtung Bahn.
Als erstes ein Verkehrsunfall bei welchem ich als Zeuge bleiben sollte, Adresse und Namen hinterlassen *schweißvonnastirnwisch* das war geschafft.
Dann stellt sich mir ein freundlicher Möchtegern in den Weg weil ich sehr ungern auf der Fahrbahn fahre und somit auf dem Fußweg, bin ich beinahe noch gestürzt vom Schrecken ganz abgesehen.
In die Bank geflitzt noch Geld holen. An der Bahn angekommen, durfte ich mein Gepäck und Fahrrad die Treppe hochtragen weil an einem Ferbahnsteig ein Fahrstuhl auch völlig unnütz ist.
Entnervt, nach Luft ringend und schlotternd meinen Zug gerade so noch bekommen, so daß ich am Zielort schon total erschöpft ankam.
Mein erster Erfolg an dem ich mich nicht freuen konnte.
Fotoapparat scharf gemacht, Sachen abgestellt und los gings. Ausführlicher darüber nachzulesen auf meiner HP.
Abreise, Sachen packen, ab aufs Radl und wieder Richtung Bahn, irgendwann stellte ich fest das ich schon viel zu weit war und irgendwo falsch abgebogen. Also zurück, richtige Ecke gefunden und Bahn noch geschafft, wie soll es anders sein natürlich schon wieder erschöpft, 3 Mal umsteigen immer mits Radl und meinem Gepäck auf dem Buckel.
Einkaufen, abwaschen etc. pp. und ein leckeres Menü kochen denn am selben Abend bekam ich Besuch.
Auch über diesen Erfolg kann ich mich nicht freuen, trotz der für mich phänomenalen Leistung.
Warum?
Weil ich es nicht gelernt habe mich an meinen Erfolgen freuen zu können, alles was ich je geleistet habe wurde immer als Selbstverständlichkeit betrachtet und wenn man das von Kind auf lernt ist es einfach so. Kein Lob, Du bist Nichts, Du kannst Nichts, Du hast Nichts.
Irgendwann setzte ich mich mal hin und schrieb nieder was ich alles nicht kann, bin und habe in Form von Verben und Adjektiven. Erstaunlich was dabei herauskam, nur verinnerlichen, annehmen kann ich es bis Heute nur sehr schlecht oder eben gar nicht.
Ich lese den ZZL-Newsletter normalerweise gerne, aber der letzte mit Herrn Wiesners "Erfolgsgeschichte" hat mich irritiert.
"Oh weh", dachte ich "sollte Zeitzuleben langsam aber sicher in diese einseitige Richtung abgleiten, die ich bei all den Beratungs- und Coaching-Unternehmen beobachte, die derzeit den "Markt" überschwemmen und die sich optimale Potenzialnutzung und das Erreichen von beruflichem Erfolg auf die Fahnen geschrieben haben?"
Am Rande: ich habe Tanja Konnerths Artikel immer besonders gern gelesen, da ich sie als deutlich empathischer, sensibler und selbstreflexier als die Artikel von Ralf Senftleben empfunden habe und ich bedaure, dass sie keine Newsletter mehr schreibt. Und ich KANN mich irren, aber ich beobachte diese oben beschriebene stärkere Ausrichtung auf Coaching und "Erfolg", seit sie nicht mehr aktiv schreibt und nicht mehr die Anteile des empfindsamen Wahrnehmens und der Selbstreflexion mit einbringt. Wenn ich mich täuschen sollte, lasse ich mich gerne korrigieren :-).
Nun zurück zum Thema "Erfolg" ...
Auch dem Artikel von Hr. Wiesner fehlt aus meiner Sicht die Empfindsamkeit, die Selbstreflexion, das Hinterfragen, insbesondere das Einbeziehen seiner anderen Lebensaspekte in seine "Erfolgsgeschichte".
Empfindet er sich zum Beispiel als ein "erfolgreicher" Vater und Ehemann und Freund? Als hilfreicher Begleiter seiner heranwachsenden Kinder? Als sensibler Partner? Als anteilnehmender Freund? Und wenn ja, warum? Und wenn nein, warum nicht?
Sicher, sein Privatleben mag uns hier nichts angehen, aber mich würde das unbedingt interessieren, um wahrnehmen zu können, dass er sein Leben "erfolgreich" führt. Die berufliche Seite allein genügt mir ganz und gar nicht.
Diese Aspekte aber fehlen in dem Artikel und auch hier auf der Seite Zeitzuleben fehlen sie mir in letzter Zeit.
"Wir lieben T-Shirts" ... da denke ich doch gleich an die Auto-Werbung, die derzeit oft im Fernsehen kommt "wir lieben Autos" sagt da eine Stimme und es wird auch als Satz eingeblendet.... oder heißt es gar "wir leben Autos?" ... egal: oft schon habe ich mir überlegt, wer denn dieses "Wir" eigentlich ist. Stecken da wirklich Menschen dahinter, oder ist dieses "Wir" nicht nur ein künstlicher Marketing-Begriff, der irgendeine Gemeinschaft vortäuschen soll, die es überhaupt nicht gibt? Um etwas zu verkaufen ???
"Ich" zu sagen erfordert Mut. Und Authentizität.
Und das ist für mich "Erfolg": wenn ich es wage, immer mehr authentisch zu sein, zu mir selbst zu stehen, ich zu werden, auch gegen Widerstände.
Kein leichter Weg. Und Erfolge sind da auch nicht in Arbeitsstunden oder Euros messbar.
"Nur" in einem inneren Wissen der Übereinstimmung mit sich selbst.
Allen einen schönen Sonntag!
Kristin
Liebe Kristin,
herzlichen Dank für den tollen Beitrag, er spricht mir vom Anfang bis zum Ende aus der Seele.
Pauline
Liebe Kristin,
ich kann mich Pauline nur anschließen - danke für die guten Gedanken zu diesem Thema, die mir aus dem Herzen sprechen.
Liebe Grüße, Carmen
Ja genau so empfinde ich das auch. Danke Kristin.
Diese Definition ist nicht von mir... ich kenne auch nicht den Namen des Urhebers. Für mich beschreibt es aber auf sehr treffende Weise was Lebenserfolg sein könnte:
"Wenn mir mein eigenes Leben gefällt, ja wenn es mich sogar begeistert, bin ich erfolgreich. Erfolg ist, mein Leben nach meinen eigenen Wünschen zu gestalten, sowie die Lebensqualität von mir, meiner Familie und meinem Umfeld mit Freude, Humor und Kreativität laufend zu verbessern."
Die Definition aus dem Wörterbuch ist überholt, so wie viele Annahmen im Kapitalismus, was Erfolg ausmacht, sich ja z. Zt. als Sackgasse herausstellen.
Erfolg ist Zufriedenheit und innerer Friede mit sich selbst und anderen.
Dies kann mit Anstrengung verbunden sein, muss es aber nicht. Dies kann mit Anerkennung verbunden sein, muss es aber auch nicht.
Erreichen kann man diese Art des Erfolgs durch echte, aufrichtige(!) Wertschätzung dessen was man hat (Gesundheit, genügend zu Essen, eine warme Wohnung, nette Menschen in seiner Umgebung, die Natur). Und durch respektvollen Umgang mit allem was einen umgibt (andere Menschen, Güter die einem zur Verfügung stehen).
Man braucht gar nicht viel um zufrieden zu sein. Ich habe mal Vorstandsnah in einem Unternehmen gearbeitet, dabei gutes Geld verdient, eine schöne, teure Eigentumswohnung besessen, ein Luxusauto gefahren und war privat krankenversichert. Nach außen also jemand der Erfolg hatte, aber innerlich war ich todunglücklich. Heute habe ich eine einfache Teilzeitstelle, wohne in einer kleinen Wohnung und lebe ein sehr einfaches Leben. Ich bin so zufrieden wie noch nie in meinem Leben, das ist doch echter Erfolg !
Horst Maximilian Sitzler - hosimax@arcor.de - (71)
Ich habe die Kommentare gelesen und bin dabei größtenteils durch eine Wüste gegangen. Kann ERFOLG denn wirklich nur das Ergebnis einer HANDLUNG sein ? Ist es denn ganz und gar ausgeschlossen, ihn auch mal auf eine HALTUNG zurückzuführen ?
Es ist mir einer der schönsten Erfolge, Anklang zu finden, ein Echo zu spüren ! Offenbar liege ich völlig richtig, wenn ich zur Zeit engagiert versuche, in dem kleinen Kreise, der mir offen steht, eine "Renaissance der Solidarität" anzustoßen.
Nur wer sich ständig fröhlich und zuversichtlich weiterentwickelt, lebt wirklich.
HOSIMAX
Selbstverständlich Horst!
Die Haltung/ Einstellung jeden Individuums ist eine der Grundvoraussetzungen für Erfolg.
Sehe ich nur schwarz, pessimistisch in die Welt
findet sich schwerlich etwas was sie mir erhellt.
Fällt mir dazu spontan ein, so bin ich ein lebensbejahender, positiver Mensch, habe Kontakt netten zu meinen Nachbarn, etc. pp. So möchtest Du etwas bewirken, Werte wiederherstellen worin Du von mir 100%igen Zuspruch erhälst und ich Dir viel Erfolg wünsche!
Das trifft den Kern! Erfolg ist eine Haltung! Ein gutes Gespräch, eine freundliche Begegnung etc. Das zeigt mir, ich habe in diesem Moment dem Gegenüber gutgetan! Erfolg spüre ich oft im Teilen. Meine Zeit,meine Fähigkeiten dem anderen zu geben . z.Bsp. Ehrenamt
Ich spüre ob meine Anwesenheit meinem Mitmenschen gut tut.
Das ist für mich Erfolg!
Was für ein spannendes Thema!
Ich glaube, Erfolg ist sehr stark von der Kultur abhängig, in der man lebt. In Deutschland gibt es eine klare Norm, die viele anzustreben versuchen. Der berufliche Erfolg kommt vor dem Privaten, dh. Status, materieller Besitz, gute Zeugnisse, Bildung...
Es fängt schon in der Schule an, dass die von Außen gesetzten Ziele erreicht werden müssen (zB. Hausaufgaben, Klausuren, ...). Man ist erst erfolgreich, wenn diese Ziele erreicht wurden. Da ist oftmals nicht so wichtig, ob die Person dem auch gewachsen ist. Die Erfolge werden gemessen an bestimmten Normen (z.B.Notendurchschnitt), wenn eine Person diese Norm nicht erfüllt, ist sie nicht erfolgreich. Dann führt es oft zu Abwertung durch andere.
Ich schildere dies so ausführlich, weil fast jedes Kind in Deutschland so aufwächst, dass die Erfolge nach Außen messbar und vorzeigbar sein müssen. Und dieses Denken behalten sich viele bei.
In den ersten Jahren vergleicht ein Kind sich stark mit dem Außen und benötigt Anerkennung um Selbstbewusstsein aufzubauen. Daher ist der Erfolg zunächst immer extrinsich und an äußere Maßstäbe gekoppelt.
Erst wenn genug Anerkennung erhalten wurde, ist sich eine Person seiner Selbst und seiner Fähigkeiten bewusster und kann unabhängiger von diesen extrinsichen Zielen werden.
Es bedarf guter Selbstreflexion, dieses Erfolgsdenken zu hinterfragen und nicht einfach den von außen vorgegebenen Erfolgsfaktoren nachzueifern (zB. Studienabschluss in Regelstudienzeit, hohes Gehalt, Statussymbole).
Sich klar zu werden, wessen Maßstab versuche ich zu erreichen? Ist es mein eigener oder der, den ich von Außen übernommen habe? Mit mehr Selbstsicherheit ist man nicht mehr so abhängig von der Anerkennung von anderen. Und kann sich bewusst werden, was die eigenen Ziele sind, wie sie erreicht werden können, wie der eigene persönliche Erfolg aussieht. Erst im zweiten Schritt kann Erfolg intrinsisch sein.
Ich glaube, wenn man die Erfolge in sich selbst sucht, beispielsweise in persönlicher Weiterentwicklung, reichen kleinere Dinge, um ein Erfolgsgefühl zu verspüren. Dann braucht man nicht viel Geld, um glücklich zu sein. Erfolg kann ein Gespräch sein, vor dem man sich lange gedrückt hat; dass man sich gut unterhalten hat und dabei zu einem Ergebnis gekommen ist; eine Hausarbeit abgegeben zu haben; für sich selbst ein tolles Frühstück hergerichtet hat... Dieses „Ich nehme mir Zeit, um für mich selbst zu sorgen“ ist für mich ein großer Erfolgsfaktor.
Aber es ist dennoch ein Erfolg, wenn ich einen leckeren Kuchen backe, Marmelade einkoche und dann anderen eine Freude damit mache. Einerseits wegen ihrer Anerkennung und andererseits, weil ich weiß, dass ich es selbst gemacht habe und ich stolz auf mich bin.
Euch allen noch einen schönen Sonntag!
Meines Erachtens geht es bei Erfolg um ein individuell bedeutsames Ziel, dessen Erreichung einer gewissen Anstrengung (z.B. Überwindung ..) bedarf. Man nimmt die Anstrengung auf sich, da es das angestrebte Ziel wert ist. Auch das Erreichen einer Teiletappe auf dem Weg zum Ziel kann ein Erfolg sein.
Yep, kurz und schmerzlos.
Danke für die Definition Uta!
Wenn jemand sagt, daß Erfolg etwas individuelles ist, etwas daß "jeder für sich selbst definieren muß" ist das natürlich zunächst einmal nicht falsch und eine legitime Sichtweise. Damit weicht er aber eine Definition aus und berücksichtigt nicht die Lebenswirklichkeit unserer Gesellschaft in der es durchaus eine zumindest grobe Definition oder ein Bild von Erfolg gibt.
Wenn jemand selbst ein Gartenhäuschen fertigstellt, dann ist das ein Erfolg. Wenn einer beim Autokauf einen guten Preis heraushandelt ist das ein Erfolg. Ein Schüler, der eine 2 in der Mathematikklausur geschrieben hat, weil er gelernt hat war erfolgreich. Wenn er vorher immer nur Einsen geschrieben hat, dann vielleicht eher nicht. Hier kann man schon sehen, daß Erfolg relativ ist. Also durchaus etwas, daß jeder für sich selbst definieren kann. Für ein erfülltes Leben ist es auch zuträglicher eigene Erfolge als solche wahrzunehmen und anzuerkennen.
Trotzdem gibt es in unserer Gesellschaft ein bestimmtes Bild von Erfolg.
Wenn in Medien von einem "erfolgreichen Unternehmer" die Rede ist, dann so wage ich zu behaupten, erscheint doch bei den meisten von uns vor dem geistigen Auge das Bild eines Mannes im Anzug, dessen Unternehmen Millionen umsetzt.
Wenn von Erfolg die Rede ist so ist damit in den meisten Fällen doch keineswegs ein intrinsisches Erfolgserlebnis gemeint, sondern ein Erfolg, der sich nach außen darstellen und sich oft sogar messen läßt, in Geld, Bekanntheitsgrad, Meistertitel, sportliche Masszahlen wie Weite usw.
Das ändert nichts an der Tatsache, daß Erfolg an sich nicht in absoluten Maßzahlen gemessen werden kann. So kann für einen Fußballverein der knappe Klassenerhalt schon ein Erfolg sein, während für den anderen nur die Meisterschale einer ist.
Warum Erfolg so "schwer" zu erreichen ist ergibt sich dann je nach Betrachtungsweise. Zum Einen ist Erfolg tatsächlich das, was auf eine Handlung "erfolgt". Erfolg ist also immer das Resultat von Mühe, von Arbeit, einer Investition, manchmal Risiko und Angst. Das ist das was es "schwer" macht. Das Resultat der Mühe ist oft vorher nicht bekannt und es gibt im Leben selten eine Garantie für Erfolg. Um Erfolg zu haben, muß man diese Investition aber leisten und den Fehlschlag in Kauf nehmen.
Nimmt man die andere Betrachtungsweise, nämlich den "großen Erfolg" Einzelner von dem in Medien berichtet wird, in Form von Reichtum und Ruhm liegt es auf der Hand warum Erfolg so "schwer" zu erreichen ist.
Das kann natürlich dazu führen, daß einige Menschen sich als nicht erfolgreich einschätzen obwohl sie es sind, weil in der öffentlichen Wahrnehmung nur die großen Erfolge zählen.
Das ist aus meiner Sicht auch die Antwort auf die, für mich etwas überraschende und durchaus interessante Frage, warum Erolg bei anderen "manchmal so schwer zu ertragen ist".
Erfolg, wie auch immer er aussieht wird nämlich häufig falsch eingeschätzt. Leute, die anderen ihren Erfolg neiden oder mißgönnen sehen oft nur die äußeren Anzeichen des Erfolges, wie das große Haus, das teure Auto usw und wünschen sich vielleicht auch so viel Glück im Leben gehabt zu haben. Sie sehen aber nicht, daß die Erfolgreichen vor dem großen Erfolg oft eine Zeit der materiellen Entbehrung, Unbequemlichkeit, Unsicherheit und vielleicht auch großer Angst durchgemacht haben oder noch tun. Bei den weniger spektakulären Fällen dann doch oft zumindest viel Arbeit und Entbehrungen, (Man denke z.B. an das Schreiben an einer Doktorarbeit in einer ungemütlichen Studenten WG während man nachts Taxi fährt um über die Runden zu kommen). Erfolgsgeschichten sind häufig erst rückblickend betrachtet welche.
Die anderen, die den Erfolg manchmal falsch einschätzen sind die Erfolgreichen selbst. So mancher hält seinen Erfolg für eine hundertprozentige Eigenleistung. Manchmal, selten, ist er das vielleicht wirklich. Oft berücksichtigen die Erfolgreichen, aber nicht Faktoren, wie Startbedingungen, Herkunft und schlicht und einfach Glück. Sicher haben alle hart gearbeitet, einiges gewagt, ihr Ziel nie aus den Augen verloren usw. Das sind ganz bestimmt die Grundvoraussetzungen für Erfolg. Notwendig, aber nicht hinreichend. Verfolgt man einige der "großen Erfolgsgeschichten", z.B. von heute großen Unternehmen, die als Garagenfirmen angefangen haben, ist es häufig so, daß es ein bestimmtes Ereignis gab, das den "Durchbruch" brachte. Ja, das Resultat von Arbeit, Klugheit und Engagement. Aber auch das Glück zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen zu sein. Hundert Andere, genauso klug und arbeitssam hatten dieses Glück vielleicht nicht und bleiben unbekannt und waren vielleicht später in anderem, kleinerem Masstab erfolgreich.
Viele Trainer, Erfolgs- und Lebensratgeber scheinen diese Faktoren nicht zu berücksichtigen. Sie erwecken den Anschein, oft von ihrer eigenen durchaus respektablen Erfolgsgeschichte geprägt, daß jeder das gleiche tun und erreichen könne wie sie selbst. Das alles nur eine Frage der Einstellungen und Handlungen ist. Um das alles aber genau so tun zu können, bedarf es oft allerdings weit mehr an Hintergrund. Liest man sich die Erfolgsgeschichte des Herrn Weisner durch, die ja offenbar der Anlass für diese "Erfolgsfrage" hier war, stellt man fest, daß man es hier mit einem offenbar recht begabten und vor Selbstbewußtsein strotzenden Menschen zu tun hat.
"Banklehre mit 1, kurze Zeit später Gehaltserhöhung und Handlungsvollmacht.., kostenlos gearbeitet, parallel zum Studium über 50 Gründungsberatungen" usw.
So etwas schafft man nicht ohne Weiteres, wenn man unterdurchschnittlich begabt ist und man aus einem Elternhaus stammt, das von Mangel- Sicherheitsdenken und Angst geprägt war. Ich bin sehr beeindruckt von Herrn Weisners Erfolgsgeschichte und verstehe auch die Botschaft dahinter. Aber ich glaube auch, daß Herr Weisner über bestimmte Anlagen wie Begabungen, Intelligenz, ein hohes Energieniveau verfügt, sei das nun genetisch oder anderswie bedingt, als auch daß er vieles bewußt oder unbewußt von seiner Familie mitgenommen hat, wie er das Leben angeht.
Und das hat nun mal nicht jeder. Nicht jeder Mensch ist für solche Erfolgsgeschichten geschaffen.
Klar kann man sich egal welcher Herkunft weiterentwicklen und es ist gut daß auch zu tun. Und so mancher hat eben mehr damit zu tun seine Blockaden zu erkennnen und zu beseitigen. Und je nach naturell und Biographie ist er dann vielleicht 22, vielleicht aber auch schon 43 oder 57 bevor er in der Lage die Dinge des Lebens so anzugehen, wie ein Herr Weisner mit 27.
Erfolg auf diese Weise richtig einzuordnen hilft einem, so denke ich, anderen den Erfolg nicht zu neiden und andererseits auch den eigenen Erfolg richtig zu würdigen.
Ich wünsche noch eine schöne Woche
Andreas
Erfolg ist für mich etwas sehr persönliches, doch um Erfolg zu haben braucht es ein Rad das ich in Bewegung setzen muss, darf.
Eine kleine Geschichte dazu:
Ich war letzte Woche in den Bergen, Wanderzeit auf den Gipfel 4std. Meine Ferse beganng sich schon nach 20 min, mit einem brennenden Schmerz zu melden (war noch lädiert von den Wanderungen der Vortage) die Kondition war nach einer Std am null Punkt. Mein Körper sagte dreh um, gib auf.
Ich machte eine kleine Pause und fragte mich: Was WILL ich eigentlich?
Ich möchte auf den Gipfel und eine Tasse Kaffee trinken, die Ausicht geniessen.
Ich versorgte meine Ferse, redete ein wenig mit meinem Körper und Wir bestimmten gemeinsam, es geht weiter.
Also Sebstbestimmung, den Fokus auf das Ziel gerichtet mit dem Glauben das es Sinn macht.
Dafür brauchen wir den WILLEN, die Willenskraft (Empfehlung Christian Bischof) Mit diesem Willen komme ich auch zum Erfolg und freue mich über das erreichte, es bereitet mir Freude, es macht mich auch glücklich und dankbar und es ist auch eine Erfüllung die tief in mir ruht.
Fazit: Ich habe es geschafft und zwar in 3std, juuuhhhuu!
Doch das schönste war der Spruch auf dem Gipfel-Kreuz
WER SICH KEIN ZIEL STECKT
WIRD NACH DEN ERSTEN SCHRITTEN
MÜDE AUFGEBEN
Was für mich persönlich Wille bedeutet:
Wenn mein irdischer Wille im Einklang mit dem Göttlichen Willen ist und meine Ziele konstruktiv und wohlwollend für alle beteiligten sind
Eine schönen Sonntag an Sie herr Senftleben und Ihrem Team und alle Leser dieser Seite wünscht euch
Armin
Der Begriff Erfolg ist bei mir eher negativ belegt. Ich denke dabei nämlich an herzlose, karrieregeile "Young Professionals", die alles dafür tun, nach oben aufzusteigen. Ich glaube, dass viele ein ähnliches Bild von Erfolg haben. Wir leben in einer durch und durch ökonomisierten Welt, in der der Mensch nur noch nach Kosten-Nutzen-Logik zu funktionieren hat. Wir Menschen sehnen uns wieder nach Nähe, Warmherzigkeit und Emotionen in dieser kalten monetaristischen Welt.
Vor diesem Hintergrund erweckt der Begriff Erfolg bei mir nicht gerade positive Assoziationen!
Erfolg bedeutet für mich etwas zu tun, an dem ich Freude habe, auch wenn es anstrengend ist und hinterher alle zufrieden sind inklusive mir.
So wie heute morgen, als Gäste das Seminarhaus verließen und alle kamen, um sich zu bedanken für meine Fürsorge, das Superfrühstück und die gute Betreuung. Dafür bin ich gern um 6:30 aufgestanden.
Mit Süßigkeiten bin ich nun eine Weile versorgt, mit Handküssen! auch und habe viel dazu gelernt.Eine Übung in Toleranz und Offenheit. Das dickste Dankeschön waren zwei Liebeslieder "Dein ist mein ganzes Herz..."Na das ist doch Erfolg oder nicht? :-)
Erfolg? Alle jagen ihm hinterher. Meines Erachtens weiss aber kaum einer, was es eigentlich ist. Ich sehe es wie viele hier. Erfolg lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken. Vielmehr ist es eine Frage des tollen Gefühls, dessen Ursprung in mancherlei Ursachen liegen kann. Für den einen mag es der Mercedes sein, für andere und für mich eher etwas auf geistiger Ebene. Eine tolle Partnerschaft zum Beispiel.
Für mich ist es ein Erfolg zu fühlen, dass ich mich selbst liebe. Uneingeschränkt, ohne Wenn und Aber. Gelernt zu haben (und nun zu «i»wissen«/i»), dass ich was kann und gut bin - nicht nur in dem Beruf, den ich studiert habe, sondern auch in dem Bereich, den ich mir als zweiten Hauptjob erarbeitet habe.
In meiner Familie galt lange Zeit die Grundregel: Es gibt nichts ohne Gegenleistung: Sei erfolgreich, dann wirst Du geliebt und anerkannt. Das ist ja nun der Tenor vieler vorstehend genannter Definitionen: Man tut was, und dafür gibt es ein Zückerchen. Und das heißt dann Erfolg. Blöd nur, dass das bei mir so gar nicht funktioniert hat. Also musste ich in den letzten Jahren viel lernen, und das hat gelegentlich hässlich weh getan.
Aber ich hatte Erfolg damit. Heute begleiten mich mein Mich-Wohlfühlen, Mich-Annehmen, Mich-Lieben - auch wenn es im Draußen mal wieder arg holpert. Das ist mein Erfolg :o)
(Und ein schönes Auto gibts als Zückerchen dazu ;o) )
Schmunzelnd zurück ans Werk,
BPr
Erfolg ist glücklich zu Leben!
Erfolg, da greife ich gerne auf ein Sprichwort zurück, das mir treffend scheint.
Oft und viel zu lachen,
den Respekt intelligenter Menschen
und die Zuneigung von Kindern zu gewinnen,
sich die Anerkennung ehrlicher Kritiker zu verdienen
und den Verrat falscher Freunde zu ertragen,
Schönheit zu schätzen wissen,
im Anderen das Beste zu sehen,
die Welt, wenn man aus ihr scheidet,
ein wenig besser zurückzulassen,
sei es durch ein gesundes Kind, einen Garten
oder durch die Behebung eines sozialen Mißstandes,
zu wissen, dass man mit seinem Leben
auch nur einem einzigen Menschen
das Atmen erleichtert hat,
das heißt: Erfolg zu haben
(Ralph Waldo Emerson)
mit besten Grüssen
Toni
Erfolg ist, wenn ICH zufrieden bin!
Für jeden Menschen anders und auch für mich innerhalb kürzester Zeit ein Wechsel: heute so - morgen so.
Wenn ein Obdachloser Erfolg fühlt, wenn er heute eine Nacht Dach über den Kopf hat, so empfinde ich morgen Erfolg, wenn ich einen Kaputten Reifen habe und eine Werkstatt gefunden habe, die HEUTE meinen Reifen im Programm hat und wechseln kann. Vorher (vor dem Platten) hatte ich das Gefühl von Erfolg, als ich 5 km gelaufen bin oder ein Rezept nachgekocht habe oder auf einem Bein für 3 Min. stehen konnte, was auch IMMER, es wechselt.
Vermutlich hat Erfolg was mit glücklich sein zu tun,
also
das Wort Zufriedenheit, was ich oben erwähnt habe, hätte ausgereicht, für die Bildermenschen noch Beispiele.
Erfolg ist etwas persönliches.
Wenn man sein Ziel erreicht hat verspürt man seinen eigenen persönlichen Erfolg, den die Menschen in meiner Umgebung entweder als das selbe empfinden, weil sie ähnlich ticken oder sich gleiches wünschen, oder sie sehen es eben nicht als erfolg sondern als einfache Lebenssituation, weil sie auf andere Dinge ihren Wert legen (was auch nicht schlimm ist)
In den Sprüchen Salomos steht: die Pläne in eines Mannes Herzen sind wie tiefe Wasser. Wer weise ist, weiß sie zu schöpfen.
Beim Schöpfen bleibt zwar immer noch ein riesiger See übrig, den man n i c h t geschöpft hat, aber Erfolg ist für mich, von den tausend möglichen Taten die 10 richtigen zu tun. "Richtig" zeigt sich vorab durch Verstand und Herz und letztendlich n a c h der Tat, wenn man sieht, was aus der Tat erwächst.
Erfolg können auch unangenehme Folgeerscheinungen sein, aber man weiß: ich bin meinen Grundsätzen treu geblieben,
oder
ich bin bewusst von meinen Grundsätzen abgewichen, um mich zu erholen und die Freizeit zu genießen
und das habe ich erreicht.
für den der nachlesen will - hab gerad rausgesucht: Sprüche Salomos Kapitel 20 Vers 5
Hier im Zusammenhang
5 Das Vorhaben im Herzen eines Mannes ist wie ein tiefes Wasser; aber ein kluger Mann kann es schöpfen.
6 Viele Menschen rühmen ihre Güte; aber wer findet einen, der zuverlässig ist?
7 Ein Gerechter, der unsträflich wandelt, dessen Kindern wird's wohlgehen.
Erfolg ist in meinen Augen ein Gefühl das man hat wenn einem das gelungen ist was man sich vorgenommen hat. Die Anerkennung ist dann in meinen Augen nur das Pünktchen auf dem i.
Eine Lösung auf die vier Hauptprobleme(Geburt, Alter, Krankheit und Tod)zu finden, ist für mich wahrer Erfolg. Mit anderen Worten: Den Sinn des Lebens zu kennen und entsprechend zu handeln um das Ziel des Lebens zu erreichen, die höchste Vollkommenheit zu erlangen.
Misserfolg ist, sein Leben mit unnützen Tätigkeiten zu verbringen, unnötigen Besitz anzuhäufen, sich mit Sinnlosen Bezeichnunge zu schmücken und es zu versäumen, die Antwort auf den Sinn des Lebens zu finden. Mit anderen Worten: Keine Lösung auf die Probleme des Lebens (Geburt, Alter, Krankheit und Tod) zu finden.
Ich habe mir schon oft Gedanken gemacht, was eigentlich Erfolg ist. Irgendwann kamen mir Worte in den Sinn, die es für mich nicht besser beschreiben hätten können:
"Erfolg ist wenn "ER folgt".ER=GOTT.Jeder von uns hat einen Gott in sich. Und wenn enn es dir gelingt, dir selbst treu zu bleiben, in dem man du es schaffst immer du selbst zu sein, dich nicht verbiegen zu läßt, und du dich dabei richtig gut fühlst.Du die Liebe zu dir selbst und Allem spürst,egal was im Aussen, in der Gesellschaft,passiert, dann ist das für mich ER-folg(t):-)
ERFOLG ist (derzeit) für mich nur DRUCK + ZWANG:
"Sei erfolgreich!" Das ist die Stimme meines Vaters.
Positiver formuliert:
"Verdiene Geld damit es Dir besser geht!" unabhängig davon WIE ES MIR GEHT u. mir geht es nicht gut damit, weil ich kein Geld verdienen WILL in diesem System.
Ich bin 50, habe eine erwachsene Tochter, bin sozial engagiert u. interessiert + bilde mich ständig weiter.
Ich möchte nicht andauernd diesen INNEREN BEFEHL hören oder spüren (Er sagt es ja nicht laut, aber man merkt es ihm deutlich an).
ch hätte viel lieber + zwar KLAR + DEUTLICH: "ICH MAG UND SCHÄTZE DICH SO WIE DU BIST!"
_____________________________________________________
Ich glaube, je mehr ein Elternteil auf Erfolg des Kindes pocht (Das ist nicht die Aufgabe von Eltern, sondern dass es den Kindern gut geht), desto WENIGER kommt der zustande.
Das ist geradezu ein NATURGESETZ, denn die Natur sucht AUSGLEICH/BALANCE u. diese Welt ist eindeutig aus dem Gleichgewicht. * * *
Bitte jetzt nicht das Argument, ich sei doch erwachsen (Ich bin eine Pseudo-/Hobby-/Psychologen-Kennerin):
Er ist mein Vater, ich bin sein Kind, wir sind uns nicht wurscht. Außerdem ist gar nichts egal auf dieser Welt und alles hat Bedeutung/Folgen.
Außerdem sollten wir unsere Kräfte nicht überschätzen, wir sind Menschen mit sogenannten Schwächen + VORLIEBEN und keine beliebig programmierbaren Roboter.
Aber beim KONSUM, da sind wir gut + !ANSPRUCHSVOLL!
bis zum Abwinken, da kann gar nichts gut genug sein und muss ständig "verbessert" werden.
Wer definiert den Erfolg? Doch wohl am besten jeder für sich selbst. Ich definier für mich was erfolgreich ist!
Erfolg - ist etwas, was ich mir vorgenommen habe, die Hürden, wie etwas lernen, Geld beisammen haben
Prüfungen bestanden haben, geschafft habe. Egal, ob ich gut oder nicht so gut abgeschlossen habe, was ich mir vorgenommen hatte.
Wenn es ein guter Abschluss war, um so besser, kann ich weiter oder an weiteren Zielen arbeiten.
Erfolg kann durch äussere Umstände vereitelt werden mit denen man nicht klar kommt - oder wo man so gar nichts zu kann - da sollte man den kopf nicht hängen lassen - sollte - tut man aber wohl.
Erfolg ist auch, wenn ich etwas nicht ganz so gut kann, ws mir aber Freude macht - zB Malen, wenn es mir dennoch gelegentlich gelingt, den alten Zustand zu überbieten.
Oder wenn mir jemand auf den Senkel geht, und ich eine gute Antwort geben konnte - ohne dass es kracht und laut wird
das sind doch auch kleine Erfolge. So ganz innen, eigene innere Inventurerfolge.
Was Erfolg an anderen unsympathisch macht?
Das ist das Angeben, das sich aufblasen, aber in anderer Hinsicht ein unsympathischer Mensch zu sein, oder man bemerkt, das Gerede ist nur heisse Luft, damit sich der Redner besser fühlt - er also mit Erfolgen prahlt, die aber eine andere evtl schattigere Seite überdeckt.
(zB der edle Werbekauffmann, der aber keine Familie oder Dauerbeziehung hat)
*+
ich schrieb eben keine: Dauerfrau hat. Nun frage ich mich gerade, ob Erfolg wohlmöglich männlich ist?
**
- bei der Darstellung wirkt auch vieles immer "leicht" oder gar vom Schicksal begünstigt, richtige Beziehungen gehabt zu haben oder für das Ziel schon bessere Voraussetzungen gehabt zu haben - man fühlt sich manchmal selbst so schlecht dabei, dass man nicht ähnliches zu bieten hat. Echte ERfolgsleute könnten insofern auch mal fragen, wobei man selbst herumzappelt und nicht weiterkommt.
bei letzterem könnte schon mal Neid aufkommen - oder - auch, dass der Zug abgefahren ist - man sich nach der Lebensmitte völlig anders entwickelt, andere Intessenlage bekam und dann sind die Vorraussetzungen nur noch extrem schwer zu beschaffen - wie Studium zB - wenn man einen guten Job dafür aufgeben müsste, die Famile anders "bedienen" müsste. Da muss man dann ganz schön strampeln,und sich von manchem trennen, um das neue Ziel auch anzugehen.
Aber ich glaube und denke auch, das ein jeder von erfolgreich in irgendeiner Sache ist, die er gut kann-
auf solche erfolgreichen braucht man auch nicht neidisch sein - das ist gepaart mit Interesse und oder Talent.
Da freut man sich und sagt Danke oder bittet auch mal, dass derjenige etwas für einen tut, macht, herstellt.
ergänzend möchte ich hinzufügen, dass ich den Bericht von Jörg Weissner erst danach las.
Ja, eine Portion Mut, und ein Ziel vor Augen - in diesem Fall ein abschreckendes Ziel, eine madige Vorstellung, soviele Stunden das gleiche tun zu müssen - eine Erkenntnis, die im inneren ablief, hat da wohl die Kraft erzeugt "um Gottes Willen nicht da sitzen zu bleiben" -
SICH betrachten - von innen, was man will und wohin man will
das ist in dem Alter nicht unbedingt häufig - oder heutzutage ist eher selten ein junger Mensch dort, wo er schon stand.
Und, es war ein bisschen der Rücken frei, den Bleistift in der Bank fallen zu lassen - da der Vater ja noch lebte.
Doch es kam anders - UMWEGE - durch Schicksal bedingte Veränderung der Situation - das muss man sich dann was einfallen lassen und der Herr Weissner hatte die Idee und auch den Mut.
Die rote Zahl: 80.000 Stunden das gleiche zu tun und es nicht zu wollen, ist aber auch ein gutes Bild, welches man sich merken kann. Wo man seinen Vorsatz nicht so leicht mit vergisst.
ERFOLG ist das ziel des Menschens!!! ein erfolgreicher Mensch har ereicht nach dem wir alle suchen, denn er hat zu-frieden-heit ereicht!!! ..doch dieser Erfolg wird gerne verwechselt mit scheinbarem erfolg, jenem der ie Neider weckt! wahren Erfolg wir niemand jemanden neiden, denn er istz das grösste was ein Mensch ereichen kann - und dieser erfolg-reiche Mensch wird seinen Reichtum gerne teilen, allerdings nicht mit jenen, die sich nur von seinem erfolg ein stückchen abschneiden wollen und dann jammern es sei zu klein...
uupps...bitte entschuldigt die rechtschreibfehler... hatte nur schnell getippt was mir eingefallen ist und nicht mehr durchgelesen...
Erfolg ist tatsächlich individuell. Wie man Erfolg empfindet und dadurch auch erreichen kann, ist durch verschiedene indiviuduelle Faktoren geprägt, wie zum Beispiel die ethische Erziehung und prägendenden Erlebnisse im Leben, wie die Bildung und der Fluss der Weiterbildungen, wenn man sich zurücknimmt und eine Selbstreflexion vollzieht, kann sich meiner Meinung der Erfolg auch ändern, da man sich vielleicht eine andere Brille des Lebens aufsetzt.
Guten Morgen,
erfolgreich zu sein ist für mich, die Kraft und Stärke zu haben meine Ideen umsetzten zu drüfen um mich selbst zu verwirklichen.
Herzlichst
Gabriele H.
Erfolg ist, nicht Unglücklich zu sein.
Hallo,
Erfolg ist für mich,mein Leben so zu meistern, wie es mir vorgegeben ist.
Ich sollte mich über die positiven Dinge freuen aber auch die negativen Erlebnisse zulassen, denn auch sie haben in meinem Leben etwas zu bedeuten.
Einfach jeden Tag annehmen wie er ist, wenn ich das kann, habe ich Erfolg.
Eine gute Zeit
steffi
Ein herzliches Hallo aus Mallorca
ich denke Erfolg ist einfach ein Weg.
Und dazu muss der Mensch sich vorher Ziele setzen, diese wiederum findet er nur wenn er sich seinen
Bedürfnissen und Wünschen widmet. Daraus kann dann auch etwas tieferliegend die Vision deines Lebens entstehen, der Rest ist dann Management.
Ich lebe seit Jahren meine Träume und Visionen und bin sehr dankbar darüber es mit vielen Menschen teilen zu können.
Danke an das Zeit zu Leben Team mit den wertvollen Beiträgen.
sonnige Inselgrüsse
Evelyn-Alice vom
Life in Balance Team Mallorca
Erfolg ist, wenn man das Leben führen kann, das man führen möchte.
Ich habe die letzte Woche mit grossem Interesse den Bericht von Joerg Weisner gelesen. Da ich mich in einer ganz aehnlichen Situation befinde.
Ich kann nur fuer mich reden. Erfolg ist fuer mich, wenn ich das Erreiche was ich mich vorgenommen habe, sei dass nun im Job oder Privat. Erfolg heisst aber fuer mich auch, an mich selber zu glauben dass das was ich erreichen moechte auch erreichen kann und wieder aufzustehe sollte ich hinfallen.
Einen gehbaren Weg zu finden um meinen Wunsch zu erreichen.
Manchmal muss man auch Umwege gehen um an sein Wunschziel zu gelangen. Fuer mich ist das durchaus ok. Nicht immer fuehrt der direkte Weg zum Ziel. Und ueber Leichen sollte man nun wirklich nicht gehen nur um seinen Wunsch zu erfuellen.
Ich denke weshalb Menschen mit Erfolgreichen Zeitgenossen oft nicht umzugehen wissen, liegt vielleicht daran, das wir von Natur aus eher eifersuechtig auf andere sind, wir goennen den Erfolg anderen nicht, weil die etwas erreicht haben was wir auch gerne moechten, sie werden in unseren Augen mehr geliebt und bekommen mehr Zuwendung als wir.
Am Ende des Tages sind jedoch wir diejenigen welche uns selber im Wege stehen. Vielleicht bewundern wir andere sogar dafuer, dass sie sich getraut haben einen Weg zu gehen den wir eigentlich auch gerne gehen moechten. Aber wir getrauen uns nicht und machen daher alle um uns madig.
Ich bin mir bewusst und weiss aus eigener Erfahrung, das an sich glauben, sich aus ungluecklichen Situation befreien, den Mut haben so viel in seinem Leben zu aendern dass man zu seinem Ziel gelangt, alles andere als einfach ist. Manchmal steckt man so tief fest, dass es fast unmoeglich erscheint weiter zu gehen. Aber ich weiss dass in solchen Situtationen auch schon kleine Schritte uns naeher ans Ziel bringen.
Und wenn man versucht andere nicht dauernd madig zu machen und sie nicht immer wieder vergrault, hat man grosse Chancen sogar Hilfe fuer seine eigenen Erfolge zu erhalten.
Ich moechte Joerg Weisner herzlich Danken fuer seinen Bericht, er kam fuer mich zur rechten Zeit und hat mir wieder neuen Mut gegeben einen Schritt weiter zu gehen.
Mit freundlichen Gruessen aus England
Coco
Eigentlich ist Erfolg Zielerreichung, nicht mehr und nicht weniger.
Nun hat jede/r andere Ziele im Leben und dementsprechend andere Vorstellungen davon.
Von den Medien wird einem ein Vorbild suggeriert und viele Menschen streben danach so zu werden.
Mittlerweile überlege ich mir meine Ziele ganz genau und wäge ab was ich dafür opfern muss und ob es mir das wert ist.
Und jetzt mal konkret auf die Fragen bezogen:
Ist Erfolg sexy?
Wenn ich mir die ganzen jungen Mädels ansehe die um einen reichen älteren Mann rumschwirren, dann mag das für diese Menschen stimmen.
Ist Erfolg einfach nur das, was auf meine Handlung folgt?
Das wäre meine Meinung, wenn es positiv verläuft ein Erfolg, wenn nicht war es eben nicht das richtige und ich muss mir entweder ein neues Ziel oder andere Wege suchen.
Ist Erfolg ein Luxus-Auto vor der Tür?
Wenn man als Ziel hat nach aussen hin darzustellen dass man sich sowas leisten kann, ja wohingegen man sich solche Teile auch mieten kann.
Ist Erfolg etwas, was man lieber nicht zeigen sollte, um die Neider nicht zu provozieren?
Das ist schwierig, ich denke mal es ist ein Unterschied ob man damit angibt oder sich einfach freut und andere Menschen daran teilhaben lässt. Je mehr man erreicht um so mehr Neider hat man auch und das sollte man von vorne herein mit den Nachteilen eines Zieles einplanen.
Oder ist Erfolg, wenn man schafft, was man sich vorgenommen hat?
Genau meine Meinung
Helfen Sie uns doch bitte mal weiter … was ist Erfolg in Ihren Augen?siehe oben
Und warum ist es so schwer, ihn zu haben oder ihn bei anderen zu ertragen?
Es ist nur dann schwer wenn man sich ein Ziel sehr hochsteckt und viel dafür tun muss.
Da kommt jetzt das Wort Neid ins Spiel. Auf den ersten Blick hat der/die andere etwas was man selber nicht hat, das ganze drumrum blendet man aus. Manchmal bin ich auch neidisch wenn es andere Menschen leichter haben um ein Ziel zu erreichen aber wenn ich dann so an mein bisheriges Leben denke, kann ich meine erreichten Ziele vielleicht deshalb mehr würdigen weil ich es halt nicht leicht hatte.
Mich stört an Ihrer Definition aus dem Lexikon, dass Erfolg die Anerkennung durch andere voraussetzen solle. Ich halte mich eher an folgende Definition: Erfolg ist, wenn ich mein Ziel bzw. Meine Ziele erreiche.
Was ist Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg in einer bestimmten Art und Weise
besonders gut zu sein (z.B. gut singen zu können, ein guter
Schauspieler zu sein, eine Firma so zu leiten, dass sie gute
Umsätze macht usw.). Dabei wird dieser Erfolg in der Anerkennung anderer Menschen gemessen. Je mehr also Jemand positive Aufmerksamkeit durch seine Leistung auf sich zieht umso erfolgreicher ist er oder sie. Dieter Bohlen ist ein sehr erfolgreicher Produzent. Julia Roberts ist eine sehr erfolgreiche Schauspielerin. Astrid Lindgren war eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin. Albert Einstein war ein
sehr erfolgreicher Physiker und Bill Gates ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Häufig wird Erfolg auch mit einem hohen Einkommen gleichgesetzt. Aber ich denke, dass diese Dinge nicht zusammenhängen. So gibt es sehr erfolgreiche Maler, die erst lange nach ihrem Tod
erfolgreich wurden oder es gibt sehr erfolgreiche Erfinder, die ebenfalls zu Lebzeiten nichts von ihrem Erfolg hatten.
Erfolg bedeutet auch nicht, dass jemand gemocht oder nicht gemocht wird. Dieter Bohlen polarisiert Menschen und ihre Meinung über ihn. Manch ein Mahler wird noch lange nicht von jedem Betrachter seiner Kunst verehrt nur weil er erfolgreich ist. Und auch eine Joanne K. Rowling wird nicht nur ausnahmslos verehrt. Macht Erfolg glücklich? Ich denke schon, dass es ein schönes Gefühl ist in einer Sache, die man wirklich sehr gern tut auch noch erfolgreich zu sein und Anerkennung von anderen Menschen dafür zu erfahren.
Aber Erfolg kann auch einsam machen. Wie das Beispiel Michael Jackson zeigt. Viele Erfolgreiche Menschen sagen heute, dass es wichtig ist mit beiden Beinen auf dem Teppich zu bleiben. Nicht abzuheben. Ich denke auch, dass das sehr wichtig ist. So gibt es genug erfolgreiche Menschen,
die ihr Einkommen oder ihre Bekanntheit nutzen um anderen Menschen zu helfen. Diese Art und Weise erfolgreich zu sein und mit Erfolg umzugehen finde ich gut und in Ordnung. Und mal ganz ehrlich. Wer ist denn nicht gerne erfolgreich? Und wer genießt nicht gerne mal die Aufmerksamkeit, wenn man etwas besonders gut gemacht hat. Sie und Ihre Internetseite "Zeit zu leben" ist doch auch mittlerweile
sehr erfolgreich und ich gehöre zu den vielen begeisterten Leser/innen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team noch viel Erfolg! Und auch mir wünsche ich noch die ein oder andere nette Erfahrung, wo mir ein Mensch sagt, dass hast du aber gerade sehr gut gemacht.
Erfolg kann man auf verschiedenen Ebenen haben ( finanzieller Erfolg, sportlicher Erfolg, gesundheitlicher Erfolg,....)
Für mich gehört auch das Wort Gewinn, im wirklich positiven Sinn, unbedingt dazu. Wer Erfolg hat - ein Gewinner ist, ist normalerweise auch ein glücklicher Mensch. Und das ist es was wir in unserem Leben erstreben.
Wenn sie ihr Leben noch einmal leben könnten, erzählen viele am Ende ihres Lebens, würden sie mehr Platz schaffen für das Nachdenken darüber, was sie da eigentlich tun mit ihrem Leben. Innehalten, um Motive und Wünsche zu hinterfragen, den eigenen Lebenskontext betrachten und(neue) Prioritäten setzen. Schlicht: Initiative für das eigene Leben ergreifen. Das klingt so selbstverständlich? Ist es aber durchaus nicht. Schauen Sie sich doch um. "Die meisten von uns nehmen ihre Musik mit ins Grab." Das soll Benjamin Disraeli gesagt haben. In jedem von uns steckt eine andere Musik: bringen wir sie zum klingen, denn dafür und nur dafür sind wir geboren worden. Erfolg? Was ist das für ein Wort? Wofür sollten wir uns Gedanken über Erfolg machen? Was bringt uns die Frage nach dem Erfolg? Ich meine dies ganz persönlich und nach innen gerichtet? Darauf finde ich keine Antwort. Vielleicht will ich sie auch nicht finden. Wofür auch?
Erfolg? Misserfolg? Sinn!
Sinn ist nichts, über das man stolpert, so wie die Antwort auf ein Rätsel oder der Preis bei einer Schitzeljagd. Sinn ist etwas, das man selbst im Zentrum seines Lebens aufbaut. Man erbaut es aus seiner Vergangenheit, aus seiner Zuneigung und Loyalität, aus den Erfahrungen der Menschheit, die man ererbt hat, aus seinen eigenen Gaben und seinem Verstand, aus all dem, woran man glaubt, aus den Dingen und Menschen, die man liebt, aus den Werten, für die man etwas aufzugeben bereit ist. Alle Zutaten sind vorhanden. Doch du bist der einzige Mensch, der sie zusammenfügen kann zu dem Muster, das dein Leben ist. Trage Sorge, dass es ein Leben ist, das Würde und Sinn für dich hat. Wenn das gelingt, dann fällt der Ausschlag des Pendels nach Erfolg oder Misserfolg kaum mehr ins Gewicht. John Gardner
aus: Lundin, Paul, Christensen: Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch, Ueberreuter Wirtschaft
Erfolg ist... Mit Sicherheit ein gutes Gefühl! ;-)
Erfolg ist das, was folgt - meist auf eine Handlung. Ich lerne gern aus der Natur. Die ist beständiger als unser Wirtschafts- und Wertesystem.
Und der Bauer, der säät. Und er gießt vielleicht und düngt. Aber vor allem wartet er geduldig, bis die Keime sprießen.
Mein Apfelbaum entsteht aus einem Kern im Boden. Aus einem einzigen Kern. Und mit der Zeit trägt er Früchte. Er versorgt mich damit.
Und mit der Zeit trägt er so viele und große Frücht, dass ich sie verarbeiten muss oder verfaulen lasse. In zweiterem Fall würde vielleicht wieder ein Baum wachsen.
Und mit der Zeit trägt er so viele Früchte, dass ich den Überschuss tauschen, verschenken oder verkaufen kann.
So einfach ist Wachstum in der Natur. Erfolg kann so einfach sein.
Was lerne ich daraus: ich kann Erfolg im Sinne von Wachstum oder hohen Renditen nicht erzwingen.
Es braucht in der westlichen Zivilgesellschaft viel mehr wieder die archaisch weiblichen Qualitäten wie Loslassen, Zulassen, Hingabe und Geduld, Annehmen dessen was ist.
Frage an Euch: wie viel Erfolg braucht ein Mensch? Ist es Erfolg, wenn ich mir aufgrund meiner Aktiengewinne einen Bentley kaufe und gleichzeitig aufgrund der Manipulation am Aktienmarkt tausende Menschen durch Hunger (Hoher Marktpreis bei Getreide) sterben müssen.
Welcher Erfolg ist lohnender:
a) hoher finanzieller Gewinn aufgrund meines hohen persönlichenEinsatzes
b) das Gefühl, das entsteht, wenn man gibt ohne dafür was zu wollen, für jemanden da ist, der das gut nehmen kann und auch tut.
Wer dieses Gefühl der tiefsten inneren Glückseeligkeit kennt, kennt auch die Antwort.
Schönen Tag noch;)
mal was ganz anderes
Erfolg
Er folge!
Mir?
Mehrere!
erfolgte
Es?
Er flog
Schreibfehler
erfolgen
könnte es
erfolg
reich
Erfolg mal
anders
Siefolg
gibt’s nicht
folg-er
Rückschluss
Ervolk
Ausgestorben
Tja.
Ich finde es toll, was hier alles an guten und tiefen Gedanken zum Thema Erfolg zusammengetragen wird - aus meiner Sicht sehr viel mehr als in vielen "Erfolgsratgebern" zu finden ist. Dafür herzlichen Dank.
Sicherlich ist das, was man als Erfolg definiert, auch alters- und geschlechtsabhängig.
In meinem Freundeskreis - Männer zwischen 50 und 60 Jahren - kommt man allmählich -aus der Sicht dieser Gruppe - zu den Essentials, die sich evtl. mit zunehmendem Alter noch ändern können:
Erfolgreich und auch glücklich sind jene unter uns, denen das Leben - in den meisten Fällen ohne Anstrengung und nur durch kluge Entscheidungen und etwas Glück zwischen 15 und 50 Jahren - Dinge wie die folgenden gegeben hat: eine lustige, unverkniffene Partnerin, fröhliche Kinder (und Enkelkinder), eigenes Land, eigene Pferde, eigener Wein, Zeit, um gute Gespräche zu führen und in der Natur zu sein, die Freiheit, Bäume dort zu pflanzen oder zu fällen, wo man es möchte, unter 50 eigenen Apfelsorten wählen zu können und dergleichen mehr...
Dagegen sind der Porsche vor der Doppelhaushälfte oder der Vorstadtvilla, das Loft in Frankfurt oder New York, die Reise nach China, der Opernbesuch in Mailand, die Kreuzfahrt und die üblichen Dinge, die in den Augen Vieler mit Erfolg korrelieren, Fehlinvestitionen, weil sie in der Regel nicht zu den Quellen des Leben führen und auch den Tod nicht verstehen helfen. Schon im alten Rom galt ein Mann, der mit 50 Jahren kein Landgut besaß, als ein Versager....
Erfolg folgt meinen Wünschen und Werten - oder eben nicht. Er residiert im Erleben, im Erfahren und Erfühlen.
Und - so sagt ein alter innerer Gast - er sollte immer vor mir liegen. Mich packt die blanke Angst, wenn er zum greifen nahe ist und im Unklaren bleibt, was danach kommt.
Erfolg folgt beharrlichem Tun.
Und doch muss ich mich ihm im entscheidenden Moment einfach ausliefern, mich von ihm tragen lassen.
Hallo liebes Team
Erfolg bedeutet für mich wenn ich es schaffe meine eigenen Ziele zu erreichen ,was bedeutet das ich diese Ziele im kleinen also tägliche Aufgaben sowie weite Ziele anvisiere,
die weiten und hohen Ziele erreiche ich aber nur mit den täglichen tun, auch ein 1000km Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt ,und keiner darf sich von Mißerfolg abhalten lassen, sein großen Ziele zu erreichen. Denn ich glaube das der Weg zum Ziel das Erfolgserlebnis ist .
Es ist wie mit dem Navi im Auto ich gebe das Ziel ein und fahre dann sehr entspannt durch die Landschaft weil ich ja weiß es führt mich da hin wo ich das Ziel eingegeben habe.
Und wer immer uns führt im Leben, der braucht ein klares aussagekräftiges Ziel um uns zu führen .
Erfolg ist, wenn auf meine Anstrengung hin ein für mich positives Ergebnis folgt (es muss nicht unbedingt sofort sichtbar sein).
Erfolg ist aber auch, wenn man hingefallen ist nicht liegenbleibt sondern wieder aufsteht. Dieses fällt nach meiner Erfahrung den meisten Menschen am schwersten.
Ein wichtiger Gedanke kam mir als gläubiger Christ einmal: Tue das, was du tun kannst und alles andere überlasse Gott.
Das heisst, wenn ich arbeitslos bin, dann muss ich mich bewerben und für mich so gut wie möglich Werbung machen. Aber mein Kunde, d.h. der zukünftige Arbeitgeber, darf meine Arbeitskraft kaufen, muss es aber nicht. Ich selber kaufe doch auch nicht alles, nur weil es angeboten wird. Dadurch konnte ich ein ganzes Stück gelassener werden und ich stand meinem rfolg nicht mehr im Wege. Als freie Dozentin habe ich mal mehr und mal weniger zu tun und oftmals Geldsorgen, aber ich bekomme immer zur richtigen Zeit, das was ich brauche. Nur manchmal bin ich etwas ungeduldig, d.h. weniger gelassen. Mein Ziel habe ich noch nicht erreicht, aber ich bin auf dem Weg dorthin.
Erfolg hat viele Seiten, die wichtigste ist dabei Zufriedenheit, nicht jedem und allen hinterher hetzen zu müssen, Entschleunigen wir unser Leben - sich zufrieden zurücklehnen zu können und sagen: " Komm trinken wir ein Glas Wein und stoßen auf unser schönes Leben an!" Wir haben genug zu Essen, unsere Kinder und wir haben ein Dach über den Kopf, Gewand ist im Kasten, wo Urlaub gemacht wird ist nebensächlich, denn auch zu Hause gibt es richtigen Urlaub, wenn die Zufriedenheit stimmt. Ich bin glücklich mit meiner Einstellung und das strahle ich auch aus - Erfolg.
Alles Liebe
"Erfolg" (im Beruf) wird ja leider oft in Geld, hohen Positionen, Macht, Einfluss usw. gemessen. Warum ist unsere Gesellschaft so darauf fixiert?
Inzwischen bewundere ich die Menschen, die MIT ERFOLG das tun, was (zu) ihnen passt, z.B. eine Tätigkeit ausführen, bei der man nicht reich, aber glücklich wird.
Viele Worte und wenig Sinn !
Sein eigenes Glück zu sehen und es zu genießen, das ist Erfolg !!!
Ich fürchte Kristin hat Recht Herr Senftleben.
Ist Erfolg einfach nur das, was auf meine Handlung folgt?
Erfolg ist vollkommen neutral. Erst die Bewertung macht daus etwas Positives oder Negatives. Es gibt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Erfolg ist eine andere Bezeichnung für Wirkung.
Volker Specht
Entweder - Oder!
Es scheint 2 Arten von Erfolg zu geben.
Zum einen der äußere, berufliche, gesellschaftskonforme und messbare Erfolg.
Zum anderen der innere, familiäre, individualistische und nach außen hin unsichtbare Erfolg.
Für die meisten Schreiber, scheint der innere Erfolg das erstrebenswertere Ziel zu sein, während der äußere Erfolg mit der normorientierten, raffgierigen Gesellschaft gleichgesetzt wird.
Lustigerweise wird äußerlich erfolgreichen Menschen (wie Hr. Weisner), der innere Erfolg sofort abgesprochen.
Als ob es im "Volksmund" eine Redensart geben würde, die besagt, dass man nur "einseitig" erfolgreich sein kann und das Beides zusammen nicht geht.
Wer einen Porsche vor der Tür stehen hat, ist kein guter Familienvater.
Ich finde das generalisierte Herunterputzen von "gesellschaftlich messbarem" Erfolg, schlimmer als das zur Schaustellen von Statussymbolen.
Im Grunde haben Menschen, die in solchen schwarz-weiß Kategorien sehen, ebenfalls ein Statusdenken. Der Stern prangt zwar nicht sichtbar auf der Motorhaube, aber dafür unsichtbar auf der Stirn.
Ich sehe keine Unterschied darin, ob die Gesellschaft jemandem an offensichtlichen Normen (Beruf, Monatsgehalt, Automarke, Markenkleidung, usw.) misst und bewertet oder ob die Bewertung danach erfolgt ob jemand, liebender Familienvater + fürsorglicher Ehemann ist und inneres Gleichgewicht sowie tiefgreifende Freundschaften besitzt.
Ich meine, dass beide Erfolgsarten zusammenpassen und es besser ist ein Gleichgewicht zu haben, anstatt sagen zu können, ich bin zwar nur Durchschnittsverdiener aber dafür innerlich ausgeglichen.
Für mich persönlich ist Erfolg, sich nicht von den Erfolgsvorstellungen anderer beirren zu lassen und meinen Weg zu gehen. Egal ob ich dabei auch mal auf den "Irrweg der gesellschaflichen Normen" gerate.
Hallo Raphael,
ich habe nicht den Eindruck, dass beruflicher Erfolg hier "heruntergeputzt" worden ist.
Was aber immer wieder angemerkt worden ist, auch von mir, das ist, dass zu einer wirklichen "Erfolgsgeschichte" MEHR gehört als nur die Geschichte des beruflichen Erfolges.
Ich kenne etliche Menschen, die beruflich "erfolgreich" sind, aber einsam oder ausgebrannt.
Danke für eure Rückmeldungen auf meinen Beitrag weiter oben!
Allen einen schönen Tag
Kristin
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung zum Thema:
Heinrich Böll: Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral
Man findet sie z.B. hier:
http://www.fachdidaktik-einecke.de/4_Literaturdidaktik/phasen_methodisierung_literatur.htm
Die Hinweise für Deutschlehrer muss man nicht lesen.
Erfolg heißt nichts anderes als das etwas er folgt. Auf eine Ursache folgt etwas und das ist der Erfolg. Ohne Wertung (weder positiv noch negativ). Man kann nie mehr Erfolg haben, als den den man bereits hat, weil es ist immer das folgen auf einer Ursache ist.
Erfolg ist für mich das Gefühl, dass mein Leben stimmig ist.
Kann man alle Erfolge messbar darstellen? Wie ist es mit Kindererziehung und sozialen Aktivitäten ?
Ich bin 74 Jahre alt und habe ein arbeitsreiches Leben hinter mir. Als Erfolgsbeweis träume ich von einem BMW-Kabrio vor meiner Tür.
Träumen darf man immer !
Ich bin erstaunt, wie vielfältig die Erklärungen und Meinungen zu dem immer häufiger benutzen Wort "Erfolg" sind.
Ich dachte in Verbindung mit "Erfolg" früher immer nur an den Beruf. Aber heute - als frische Rentnerin - hat sich das nicht nur zwangsläufig verändert. Erfolg ist wirklich die innere Zufriedenheit mit sich und den Möglichkeiten die man hat. Immer nur auf der Suche zu sein, nach beruflicher Anerkennung, höherer Eingruppierung in Gehaltstabellen, praktizierbaren und effizienteren Vorschlägen, erzeugt viel Druck und das Nichterreichen dieser Ideen setzt man nur zu leicht gleich mit Mißerfolg. Damit fühlt man sich nicht gut und sucht nach neuen Ideen.... ein Kreis der mit unter unglücklich macht und imensen persönlichen Druck aufbaut.
Die Sicht ändert sich manchmal durch drastische Einschnitte im persönlichen Umfeld (Geburt eines Enkelkindes, eine gute Diagnose bei einer schweren Krankheit oder ganz einfach wenn man sich frisch verliebt hat).Und dann kommt man zu der Einsicht, Erfolg ist nicht allgemein definierbar.
Für mich ist Erfolg mit mir zufrieden zu sein und im Einklang mit meinem Umfeld (Familie, Freunden und Nachbarn) zu sein, mich einsetzen zu können und auch andere Menschen glücklich machen zu können.
Erfolg ist nicht nur EINES, sondern eben vielfältig.
Helga