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Philip M. Bailey: Psychologische Homöopathie

Von Tania Konnerth


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Unser Fazit:

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Eine höchst spannende Facette der Homöopathie: die Persönlichkeitsprofile bekannter homöopathischer Mittel.

 

Nutzen:
Ausführliche Beschreibungen der Persönlichkeitsprofile von 35 Mitteln mit vielen Hinweisen für die praktische, homöopathische Behandlung.
Anspruch:
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Preis-Leistung:
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ca. 16,- €
 

 

 

 

Bailey, Philip M.: Psychologische Homöopathie: Persönlichkeitsprofile von großen homöopathischen Mitteln. – München: Knaur, 2000. – ISBN: 3-4268-7052-5

Schlagwörter

Homöopathie, Homöopathika, Psychologie, Persönlichkeit, Persönlichkeitsprofile, Charakterbilder, Therapie, Behandlung

Zusammengefasst

Die Homöopathie ist vor allem für die Behandlung von körperlichen Beschwerden bekannt. Dass homöopathische Mittel jedoch auch auf die Psyche wirken, dürften hingegen nur wenige wissen.

In "Psychologische Homöopathie" stellt Philip M. Bailey Charakterbilder der 35 wichtigsten Homöopathika vor. Er hat damit eine Lücke in der homöopathischen Literatur geschlossen, denn ein solches Werk gab es bisher nicht. Psychische Wirkungen werden zwar teilweise bei den Mittelbeschreibungen miterwähnt, aber kein Werk hat sich ihnen bis dahin schwerpunktmäßig gewidmet. Die Beschreibungen der Persönlichkeitsprofile sind nicht nur höchst interessant für Homöopathen, sondern eigentlich für jeden, der sich mit Persönlichkeitsstrukturen und der Psyche des Menschen befasst.

Wichtig ist der Hinweis des Autoren im Vorwort, dass seine Aufzeichnungen aus seiner eigenen praktischen Erfahrung abgeleitet sind und dass er durchaus auch zu anderen Schlüssen kommt, als in den bisherigen Mittelbeschreibungen nachzulesen ist. Die Beschreibungen bestehen aus ausführlichen Schilderungen verschiedener Persönlichkeitsbilder sowie aus Hinweisen zum Erkennen, mit welchen Typen man es jeweils zu tun hat.

Fast 550 Seiten ist dieses Nachschlagewerk dick. Allein das zeigt, dass es sich mehr an Personen richtet, die professionell mit der Homöopathie arbeiten, denn an Laien.

Für wen ist dieses Buch?

In erster Linie wendet sich das Buch an ausgebildete Homöopathen. Da der Autor eine Behandlung mit Hochpotenzen empfiehlt, sollten Laien hier von einer Selbstbehandlung absehen. Die Auseinandersetzung mit der Typenbeschreibung kann jedoch auch für interessierte Laien sehr interessant sein.

Aus dem Inhalt

  • Alumina: geistige Labilität
  • Anacardium: zwei Seelen in der Brust
  • Belladonna: Manie
  • China: Empfindsamkeit
  • Lycododium: Unfähigkeit
  • Nux vomica: der Eroberer
  • Phosphorus: Mangel an Grenzen
  • Sepia: die unabhängige Frau
  • Silicea: zart und entschlossen
  • Sulfur: das inspirierte Ego
  • Tuberculinum: Rastlosigkeit
  • u.v.m.