Formular: Selbstmotivierung
Von Nicole Alps • Ein Kommentar
Im gestrigen Beitrag “Gefühle – Der Schlüssel zur Selbstmotivierung” haben wir Ihnen eine Methode vorgestellt, mit der Sie Ihre Gefühle gezielt beeinflussen können. Denn wenn wir unsere Ziele erreichen möchten, sind im Umgang mit unseren Gefühlen drei Fähigkeiten sehr wichtig:
- Es ist notwendig, negative Gefühle wie Angst, Wut, Unsicherheit usw. aushalten zu können. Die Psychologen nennen das Frustrationstoleranz.
- Es ist sinnvoll, negative Gefühle herunterregulieren zu können. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sich selbst beruhigen zu können.
- Es ist wichtig, dass wir uns selbst in eine positive Stimmung bringen können. Und das nennen die Psychologen Selbstmotivation.
Bei dieser Methode geht es darum, zu erkennen, welche Strategien Sie grundsätzlich anwenden können, um Ihre negativen Gefühle auszuhalten, sich selbst zu beruhigen und positive Gefühle herstellen zu können.
- Drucken Sie sich die beiden Blätter aus
- Erinnern Sie sich daran, wie Sie ein Ziel bzw. Vorhaben erreicht haben.
- Gehen Sie diese Erinnerung Schritt für Schritt durch und beantworten Sie dazu die Fragen auf dem Analyseblatt
- Nehmen Sie sich nun die Strategieliste vor und tragen Sie hier ein, was Ihnen geholfen hat, negative Gefühle auszuhalten (Frustrationstoleranz), sich selbst zu beruhigen (Selbstberuhigung) und selbst zu motivieren (Selbstmotivierung).
- Nutzen Sie nun diese Strategieliste als Planungsmittel für Ihre zukünftigen Vorhaben
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Erreichen Ihrer Vorhaben!





Die in der Praxis auftretende Folge "positive Motivation herstellen - mit auftauchenden negativen Gefühlen umgehen - positive Motivation erneut herstellen" scheint mir übrigens recht ähnlich wie die "Change Curve" (nach J. D. Duck) im Projektmanagement.