Big Five – Was wirklich zählt im Leben
Von Judith Wischhof • 55 Kommentare
Haben Sie schon einmal von den Big Five for Life gehört?
Falls nicht … nicht weiter schlimm. Das hatte ich auch nicht. Bis ich mich bei Zeit zu leben vorgestellt habe und Ralf mich beim Kennenlern-Spaziergang nach meinen Big Five gefragt hat.
„Das ist jetzt eine wirklich schwierige Frage. Und du musst sie mir nicht sofort beantworten. Gib dir ruhig Zeit, da ein bisschen drüber nachzudenken. Und wenn du es nicht verraten möchtest, dann ist das natürlich auch okay … Also, stell dir einfach mal vor, dein Leben wäre ein Spiel. Und das Spiel hast du nur gewonnen, wenn du fünf Dinge, die dir wichtig sind, auch erreicht hast. Was wären diese fünf Dinge?“
Das ist vereinfacht ausgedrückt das Konzept der Big Five for Life, das der Autor und Coach John Strelecky entwickelt hat.
Die Big Five, das sind die 5 wichtigsten Dinge, die ein Mensch im Laufe seines Lebens getan oder erlebt haben möchte. Und indem man sich dieser Dinge bewusst wird und sie für sich festlegt, hat man einen ganz eigenen Maßstab für ein erfolgreiches Leben entwickelt. Nämlich dann, wenn man das, was einem wichtig ist und was seinen größten Werten entspricht, auch erreicht hat. Das ist persönlicher Erfolg.
„Es gibt einen Ort in unserer Seele, an dem wir unsere größten Wünsche aufbewahren.
Diese Wünsche sind unsere Lebensziele, unsere Big Five for Life.“
– Ma Ma Gombe – „Safari des Lebens“ von John Strelecky
Haben Sie nicht auch Lust, sich mal darüber Gedanken zu machen, was Ihnen wirklich wichtig ist? Was Sie unbedingt einmal erlebt haben wollen? Wie Sie gelebt haben wollen, damit Sie irgendwann einmal auf dem Sterbebett letztlich auch wirklich zufrieden mit sich und Ihrem Leben sind? Das sind nämlich oftmals ganz andere Dinge als das, worauf wir im täglichen Leben unsere Aufmerksamkeit richten. Und manche Probleme werden mit Blick auf das Große und Ganze dann schon etwas unbedeutender
Überlegen Sie doch einfach einmal … und wenn Sie Lust haben, dann erzählen Sie einfach mal: Was sind Ihre Big Five?





Die Bücher von John Strelecky haben mich sehr berührt. Angefangen hat es bei mir mit "Dem Cafe am Rande der Welt" und der Frage, 'Warum bist Du hier' 'Was ist der Zweck Deines Lebens'. Anschließend folgten die "Big 5" und "Die Safari des Lebens".
Die Bücher sind leicht und schnell gelesen, regen aber sehr zum Nachdenken an. Kaum ein anderes Buch hat mich und viele Freunde und Bekannte so inspiriert und beeindruckt wie diese 3 Bücher.
Sie zu lesen und sich damit zu beschäftigen lohnt sich. John Strelecky schreibt auf dem Buchdeckel der Big 5:
Warnhinweis für Führungskräfte und Firmeninhaber: Nach der Lektüre dieses Buches könnte Ihr Unternehmen sich dramatisch verändern – zum Positiven!
Danke für diesen tollen Hinweis!
Die Big Five for Life sind tatsächlich ein einzigartiges Konzept. Ein Maßstab für das, was wirklich zählt im Leben.
Doch das Konzept ist mehr als nur das Bewusstsein der Big Five for Life. Stellt euch vor, ihr kennt eure Position im Leben. Ihr wisst, wo Ihr seid. Und Ihr kennt dann eure Big Five. Also das, wohin Ihr wollt.
Ihr wisst, wo Ihr seid. Und Ihr wisst, wo Ihr hinwollt. Wie lautet die Frage, die dann zu stellen ist?
...
Kleiner Tipp von mir: Das Fragewort, welches diese Frage einleitet, hat drei Buchstaben und fängt mit W an.
Guten Tag Uwe, Du weißt also wo Du bist, wo Du hinwillst, mit welchem W-Wort beginnt denn Deine Frage ???
- LG
Ich rate mal: WIE komme ich dorthin?
Das Fragewort ist gerade NICHT "wie". Denn mit der Frage nach dem "Wie geht das?" stellt man sich eine ganze Reihe von Problemen in den Weg. Frag mal nach dem richtigen "WER"! Es gibt immer andere Menschen, die schon einmal das gemacht haben, was man selbst auf seiner Liste der Big Five for Life hat. Mit diesem Erfahrungsschatz kommt man viel schneller voran. Und jeder Mensch, der schon seine Big Fier for Life erreicht hat, teilt gerne seine Erfahrungen!
Freute mich sehr gefreut, als ich in eurem newsletter von den big five gelesen habe. Hatte schon die Gelegenheit, John Strelecky, den Autor, bei seiner Buchvorstellung hier in Deutschland persönlich kennenzulernen.
Kann jeden nur ermutigen, mal nach seinen "big five" zu schauen. Eines meiner big five war, dass ich immer schon gerne richtig Klavier spielen wollte (so nach Noten). Meine älteste Schwester hatte Klavierunterricht, ich als Dritte war damals nicht so wichtig.... Eine Annonce im Wochenblatt, dass im Nachbarort eine Musikschule eröffne, war der erste Schritt zu meinem Vorhaben. Ich rief gleich an und es gab nur noch 2 Plätze für Klavierunterricht. Anfangs war es mühsam, doch dieses Jahr an Weihnachten meinten meine besten Freundinnen unabhängig voneinander, dass ich große Fortschritte gemacht hätte. Es macht mir viel Freude, ich nutze das Klavierspiel zum Stressabbau und mein Klavierlehrer zählt mittlererweile sogar zu meinen Vertrauenspersonen.
P.S.: Das "big five" Buch habe ich gerade wieder an jemanden ausgeliehen!
Hallo Waltraud, aus früheren Zeiten kenne ich noch den Satz: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr...
Was Gottseidank in die Märchenecke geschoben werden kann, wie so Vieles.
Ich gratuliere Dir, und wünsche Dir weiterhin viel viel Freude, und ich suche mir jetzt eine Möglichkeit meine Tanz- und Musik-Leidenschaft in die Tat umzusetzen. (nicht nur zu hause)
LG Doris
Ich habe mein ganzes Leben an einer sogenannten Löffel-Liste herumgeknackt, das ist im übertragenen Sinn dasselbe wie die Big five, eben alles was man noch machen möchte, bevor man den Löffel abgibt. Leider hatte ich erst mit 50 den Mut und auch die Möglichkeiten, all das zu verwirklichen. Ich habe meinen ungeliebten kaufmännischen Job geschmissen, habe mich zum Studium eingeschrieben und hab nun die Hälfte fertig, das Studium verdiene ich mir für ein paar hundert Kröten - allerdings in meinem absoluten Traumjob, arbeite nebenher im Tierschutz und verwirkliche mich auch als Maler. Die ganze Hektik, der Stress und die ständige Übermüdung sind Schnee von gestern. Von gestern sind auch die ständige Kränkelei und die ständigen Migräneanfälle - eine Folge der jahrelangen nagenden Unzufriedenheit. Alles mal aufschreiben, dann gehen einem die Augen auf und man fragt sich: Was machst Du hier eigentlich jahrelang für einen Sch****? Finanziell ist es natürlich ein Verlustgeschäft, aber die neuen positiven Erfahrungen und ein wirklich sinnvolles Leben (Umweltschutz, Tierschutz) machen das mehr als wett.
Hallo Nike, dazu möchte ich Dir herzlich gratulieren. Ich denke, daß viele von uns gerne ihr Sicherheitsdenken ablegen würden und auch aus dem täglichen Trott aussteigen...Dein Beispiel macht ganz bestimmt auch anderen Menschen Mut...alles Gute
Liebe Nike,
da bin ich aber beruhigt, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der mit fast 50 das Leben komplett umgekrempelt hat. Genau wie Du fragte ich mich vor geraumer Zeit: Was mache ich hier eigentlich und will ich das wirklich? Dazu kamen massive gesundheitliche Probleme, die ich heute zum großen Teil auf die unterträglich berufliche Situation zurückführe.
Also habe ich vor über einem Jahr einen schlechter bezahlten Job angenommen und ein Studium angefange. Kümmere mich viel um meine lieben Tiere. Keine miese Laune mehr, keine nagenden Selbstzeifel. Es ist wie eine Befreiung. Meine Big Five standen immer fest, ich hatte nur dummerweise einem Bereich zuviel Aufmerksamkeit geschenkt, der nicht zu ihnen zählt.
Gruß
Dagmar
einfach toll,
man kann nur gratulieren
Danke - für das sehr Mut machende Beispiel - konsequent zu sein... Vieles was hindert - sind der Verlust von "Dingen" - Geld, Haus, was man angehäuft hat... Und nichts davon - bleibt.
Hallo an Alle - an diesem herrlichen Sonntag-Morgen,
danke für die Vorstellung des Big-five.. Da muss ich wohl mal wieder bei "Herrn Amazon" - wie mir neulich ein Buchhändler sagte - schauen. Aber meinen doofen Job hab ich schon vor ettlichen Jahren hingeschmissen und auch den Fernseher rausgeworfen.. das war aber erst der Anfang. Gut, ich kann von meinem neuen Job auch nicht gerade "leben", aber es macht Fortschritte und mir unendlichen Spass Menschen wieder ein Stück mehr "heil" zu machen, wo andere längst aufgegeben haben.
Guten Abend Renate, ich finde es wunderbar, wenn Menschen Ihre Talente entdecken und diese dann leben. Es hat mich seit vielen Jahren fasziniert die Biographien von Menschen zu lesen, die Ihr Leben "von den Füßen auf den Kopf gestellt haben".
Was mich bei Dir besonders fasziniert hat, ist Dein strahlendes jugendliches Aussehen, ich bin Jahrgang 1950.
LG Doris
Gute Idee..und das sanfte Lächeln einfach auch schon mal üben...vielleicht hilft das auch auf dem Sterbebett...ach wie ich mir ein lächelndes friedliche versöhnliches Sterbelächeln wünsche...Ausserdem wenn ich als Ziel habe zufrieden zu sein...dann brauche ich gar keine grossen Sprünge machen...dann würde ich automatisch bescheidener, langsamer, mal auch schneller...ob ich Teller wasche oder Taxi fahre, Vorelsungen halte oder Bilanzen schreibe...
"Wann" wäre sicher auch ein gutes Fragewort in dem Zusammenhang. Was ich mich aber am meisten Frage: Was tut man, wenn man über seine Big 5 Bescheid weiß, sein Leben darauf ausgerichtet hat, und dann aber merkt, dass bestimmte Dinge, die man sich so sehr wünscht, einfach nicht eintreten wollen. Sucht man sich dann neue?
Oder anders gefragt, wäre es wirklich so ein leeres Leben, wenn man gar keine "Liste" hätte, die sozusagen zwischen mir und meiner Lebenserfüllung steht? Nicht alles kann man sich erarbeiten, das Leben hat ja auch seine Wilkür im Umgang mit Menschen und deren Träumen und Sehnsüchten. Also muss es da draußen auch unendlich viele "unvollkommene" Leben geben, die trotzdem ein Recht auf Glück haben... Glück trotz Unvollkommenheit ist ja eine große Kunst und für mich spontan jetzt nur erreichbar, wenn man mit dem Kopf in der Gegenwart bleibt, in kleinen Dingen nach Glück und Erfüllung sucht und den Moment am Sterbebett, in dem man alles Revue passieren lässt, einfach auf sich zukommen lässt.
Hallo, bei diesen Fragen drehe ich mich auch noch im Kreis herum. Doch eines habe ich kürzlich bewusst aufgenommen, die wesentlichen Wünsche erzählt uns unser Herz. Und ich glaube, das das Meiste, was unserem Verstand entspringt, letzendlich weniger zu uns passt, als wir glauben. Und meine Erfahrung der letzten Jahre ist, immer wenn etwas sehr schwierig ist, dann bin ich auf dem Holzweg, treffe eine neue Entscheidung und fühle mich wieder wohl...Ich habe mich über einen Zeitraum hinweg jeden Tag gefragt: Was würde ich am liebsten tun, auch wenn ich dafür keine Geld bekommen würde? Habe alles aufgeschrieben, was in mir hoch kam und dann das mir Wichtigste nach 1. 2. 3. sortiert, so habe ich ein klein wenig Klarheit bekommen. Vielleicht hilft Dir das. LG Doris
Mit meinen ganz persönlichen "Big-five" beschäftige ich mich schon lange und heute, mit 49, bin ich auf einem guten Weg, das zu erreichen, was ich schon lange wollte.Dazu gehört zum Beispiel ein komplett anderes Leben ausserhalb Europas.
Dabei geht es nur sehr wenig um materielle Dinge.
Aber eigentlich ist der Weg dorthin schon das Ziel..
Hallo Ralf, wünsche Dir eine gute Reise !
Hallo,
ich bin 70 Jahre, weiblich
und denke ich habe bis jetzt ein erfülltes Leben gehabt,
liebe Parnerschaft...tolle Sippe drumrum...Freunde...geholfen wo es Not tat....und auch viel Zeit für mich, aber irgend etwas ist da noch offen, aber so richtig weiss ich nicht was!!!!!
Mir fehlt aber eigentlich so die super innere Ruhe??!!!
Hallo Bärbel,
seine BIG FIVE sollte jeder für sich selbst herausfinden. Unsere Grafik ist da nur ein Beispiel. Vielleicht kannst du mal darüber nachdenken, wie du dir das Ziel "Innere Ruhe" etwas greifbarer gestalten kannst ... und ja, vielleicht ist das schon ein Punkt auf der Liste deiner Big Five :-)
Liebe Grüße
Judith
Hallo und guten Morgen!
Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Menschen sich Gedanken machen wo sie stehen, wo sie hin wollen und wie sie dort hin gelangen können. Das entspricht einem Lebenskonzept, mit dem ich mich persönlich ganz gut anfreunden kann...nämlich das wir keine Opfer sind, sondern unser Leben aktiv gestalten können, und dass daraus ganz viel wertvolle Dinge resultieren können, z. B. Lebensfreude, viele Erfahrungen und überhaupt erst der Kontakt mit seinen tiefen inneren Bedürfnissen...
Aber ich möchte auch ein wenig relativieren: Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, dass "das Glück" oftmals nicht in der Ferne liegt. Es ist oftmals alles gar nicht so kompliziert. Vieles ist schon da. Und oft ist es auch nichts, was irgendwo da draußen zu suchen ist...was man sich dort holen muss. Oft dienen viele Dinge auch einfach als Projektionsfläche.
Was ich an dem "big five"-Ansatz gut finde, ist die Auseinandersetzung mit sich selbst, die daraus resultiert. Das kann nie schaden. Und ich freue mich auch, wenn Menschen sich bewegen, wenn sie den Mut fassen, auszubrechen aus alten Mustern, aus Gewohnheiten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich dann verändert. Und dann sieht plötzlich vieles anders aus...Dinge, die vorher wichtig waren, erscheinen plötzlich nichtig. Und Dinge, die vorher bedeutungslos erschienen, geraten plötzlich in die Lebensmitte. Von daher betrachte ich den "big five"-Ansatz lediglich als eine nützliche Methode um in Bewegung zu kommen...das Ziel selbst, das steht nicht auf irgendeinem Zettel;-)
Hallo Dirk, danke für Deinen Kommentar.
Habe dies mehrmals gelesen, und darf sagen, fühlt sich gut und machbar an...und so einfach...und ich habe es selbst in der Hand...ich darf entscheiden, wie ich heute denke, fühle, handele...
und die Sache mit den Gewohnheiten ... wie wahr ... bin selber z.Zt. dabei "aufzuräumen", vom Keller bis zum Dach und in meinen so bequemen Gewohnheiten...alles Gute ;o))
Modelle wie dieses sind immer hinfreich, wenn man sein Leben mal genauer ansehen will, neue Orientierung sucht, oder auch ergründen, warum der Bauch und das Herz vielleicht nicht so zufrieden sind wie es uns der eigene Verstand manchmal vorgaukelt... Modelle gibt es da viele. Einfach ist hier gut! Bei "Big 5" fehlen mir Ebenen wie "Gesundheit udn Körper" und "Sinn und Kultur".
Aber es auch hier wie immer: Wir haben selbst die Wahl! Wir müssen es nur tun!
Hallo Michael Paul, genauso ist es, jeder hat selbst die Wahl.
- wenn ich das richtig verstanden habe, dann dürfen zu meinen Big5 alles dazugehören, was für mich selber wichtig und richtig ist...
- Oder was habe ich da nicht verstanden?
- Alles Gute
Hallo alle zusammen!
Ich denke, das Konzept ist ganz gut geeignet für Menschen, die sich noch ungenügend mit eigenen Zielen, der Ausrichtung des eigenen Lebens etc. auseinandergesetzt haben. Ich habe das Buch dazu noch nicht gelesen.
Ich denke aber auch, dass es mit Vorsicht zu genießen ist. Grundvoraussetzung ist meiner Meinung nach eine realistische Einschätzung seiner Fähigkeiten und der bestehenden Möglichkeiten. Ansonsten läuft man Gefahr, Zielen nachzujagen, die einen in die Irre führen und unerreichbar sind und das würde einen dann natürlich ins Unglück stürzen. Nicht nur, dass man dann unglücklich ist, seine Big Five nicht erreicht zu haben/ nicht erreichen zu können; der Selbstzweifel würde auch an einem nagen (Warum bin ich nicht dazu in der Lage?).
Und leider gibt es auch Menschen (und dazu zähle ich mich auch selbst), die dann Gefahr laufen, sich selbst an derlei Zielen und ihrem Erreichen zu messen und die schöne Zeit auf dem Weg zum Ziel nicht mehr genießen können.
Übrigens wäre es äußerst hilfreich, genau für dieses Problem ein paar Tipps zu erarbeiten :) (Wie verliere ich das Hier und Jetzt nicht aus den Augen und kann es genießen)
Liebe Grüße
Anne
(PS: Ich mag euren Newsletter wirklich sehr!)
Hallo und einen schönen Sonntag!
Der Artikel hat mir sehr gefallen und schon seit längerer Zeit (nach einer langen Krankheit) beschaftige ich mich mit diesem Thema.
Das Überdenken des eigenen Lebens geschieht nach o.g. Ereignissen zwingend, weil man weiß, daß es so wie bisher nicht weiter gehen kann und das man auf einmal merkt, das alles endlich ist.
Welche Ausgangspunkte waren für mich wichtig?
Leben will ich so, daß ich mich gut fühle. Ich in meiner inneren Mitte bin, tun kann und auch möchte, was mir Spaß macht. Anderen Menschen bei schwierigen Situationen beistehen, ein offenes Ohr für Andere haben und auch zuhören können, Interesse für Andere zeigen, für sich Ruhe vom Alltag finden und einen Freundeskreis haben, der mich "auffängt". Ganz wichtig ist der Kontakt zu meinen Enkeln, denen ich noch so viel mit auf "den Weg geben möchte". Diese Zeiten genießen und in sich tragen. Die kleinen Dinge sehen und sich daran erfreuen. Dankbar sein für jeden neuen Tag. Materielles ist für mich nicht mehr vorrangig, denn Vieles kann man nicht mit Geld kaufen, was wirklich wichtig ist. Freude finden an Hobbys, die ich vorher nicht ausgeübt habe - und stolz sein auf das Ergebnis.
Einen Job haben, den ich gern ausfülle, weil ich gern mit Menschen zu tun habe und den Kontakt mit ihnen auch brauche. Neues dazu lernen, nicht stehen bleiben - der Weg ist das Ziel.
So glaube ich für mich meinen Weg gefunden zu haben.
Hallo an alle und
einen wunderschönen Sonntagmorgen.
Hm , was ist Big Five ? Wikipedia. org sagt:
"Bei den Big Five bzw. dem Fünf-Faktoren-Modell (FFM) handelt es sich um ein Modell der Persönlichkeitspsy
chologie, das fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit postuliert. Die Entwicklung der Big Five begann be-reits in den 1930er Jahren (Louis Leon Thurstone, Gordon W. Allport und Henry Sebastian Odbert) mit dem lexikalischen Ansatz. Diesem lag die Auffassung zugrun
de, dass sich Persönlichkeitsmerkmale in der Sprache niederschlagen. Auf der Basis von Listen mit über 18.000 Begriffen wurden durch Faktorenanalyse fünf sehr stabile, unabhängige und weitgehend kulturstabile Faktoren, die Big Five, gefunden."
Für mich sind das die einfachen Dinge um mich herum:
Nummer eins ist wohl , dass man jeden Tag gut finden kann!!
Nummer zwei meine Neugier und Begeisterung zu erhalten und wenn es das Beobachten von Wolken ist.
Nummer drei Aktivitäten lieben und pflegen,wie Arbeit, Hobby. ,Ausdauer.
Nummer vier mich selbst nicht vergessen, mein Selbst vertrauen kontrollieren, pflegen.
Nummer fünf all diese Dinge mit anderen teilen, aufbau en, Geselligkeit lieben ,pflegen.
LG
Brigitte
Selbst vertrauen kontrollieren...pflegen...klingt interessant....erzählst du noch was darüber...Die Nummer 5 ist auch super...kann Dir in vielem zustimmen....Bin gesapnnt wie Du Dein Selbst vertrauen pflegst...Herzlicher Gruss Sabine
Meine Big Five:
Vielleicht sagen viele ,na ja so besonders sind die Big Five nicht, aber für mich wären Sie wunderbar.
1.Ich möchte einmal im Tal der Könige stehen und mir den Sand der Jahrtausende durch die Finger rieseln lassen-
2.Ich möchte ein Buch schreiben können, das mal auf dem ersten Platz steht.
3.Ich möchte im im richtigen Moment die richtigen Worte finden können.
4.Einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld.
5.Ich möchte auf keinen Fall meine Träume verlieren und so Optimistisch bleiben wie ich glaube zu sein.
Hallo Steffi, auch ich habe noch Wünsche und Träume, ich bin jetzt 61 Jahre jung/alt...
- früher habe ich immer "nach aussen" geschaut, in der Hoffnung, Antworten zu bekommen, habe ich irgendwann auch ;-))...
- ich durfte erkennen, dass meine Antworten bereits in mir vorhanden sind, das musste ich lernen...
- heute ist es so, dass ich jeden Augenblick dankbar voll bewusst leben kann, z.b. auch beim Kartoffel schälen oder bügeln bin ich voll bei der Sache, und hin und wieder tauchen aus diesem "dasein" richtig gute ideen auf, die mich einen Schritt weiterbringen...
- ich wünsche Dir, dass Du "am Ball" bleibst und Deinen Weg findest...LG Doris
Im Moment habe ich seit langem keine erfüllende Partnerschaft. Seit langem habe ich keine gute Freundschaften. Ich wüsste nicht, wie ich andere helfen sollte, es sei denn, ich würde manchmal als Laufbursche herhalten und das will nich nicht. Viel freie Zeit zum Lebe habe ich.. im Moment schaue ich auf die Uhr und frag mich, wie ich diesen Tag übersteh. Eine befriedigende Arbeit habe ich, aber von dieser Arbeit könnte ich alleine nicht leben.
ERGEBNIS: Meine Big Five habe ich noch nicht erreicht.
Klingt jetzt etwas zynisch, aber ich bin es nicht.
Hallo Daniele, gerade in einer Lebenssituation, wo man feststellt, daß vieles anders als gewünscht ist, sollte man innehalten und sich z.b. fragen: was soll aus meinem Leben verschwinden? Was soll in mein Leben eintreten? Was müsste geschehen, damit ich mich in meiner Haut wieder wohlfühle?
- das Dumme ist, das dies jeder für sich herausfinden muß, dass kann niemand anderes für einen machen, und genau das ist der Knackpunkt, und das weiss ich aus eigener Erfahrung...
- Gottseidank habe ich noch die Kurve bekommen, und have vor einiger Zeit angefangen, vom Wissen in das TUN zu kommen...
- z.b. aufräumen, in den schränken, im keller, in den berühmten schubladen, in mir selber...
- somit konnte ich Platz für Neues schaffen und für mich mehr Klarheit, zusätzlich konnte ich bereits einige Gewohnheiten verändern, dass führt ebenfalls zu Veränderungen...
- mit diesen Ausführungen wollte ich Dir ein wenig Mut machen, dass Du wünschenswerte Veränderungen in Dein Leben reinlässt...LG Doris
Hallo Daniele,
ich wollte noch eines sicherstellen: Die BIG FIVE definiert jeder Mensch selbst. Wir hätten in die Grafik auch so etwas schreiben können, wie: Einmal im Leben ins Disneyland Paris fahren, oder: Kinder bekommen und ihnen etwas weitergeben, oder: Einmal in meinem Leben mit Delfinen geschwommen sein. Oder, oder, oder. Diese Ziele muss jeder für sich selbst herausfinden. Und genau dazu sollte der Beitrag einen kleinen Anstoß geben ;-)
Liebe Grüße
Judith
Danke Doris, Danke Judith!
Doris,
Was soll aus meinem Leben verschwinden?
Die Gewohnheit nichts zu tun.
Andererseits unterhalte ich mich mit einigen darüber und die denken auch "Was willst du denn machen?"
Ich bin eigentlich ein zielorientierter Mensch und würde gerne jeden Tag daran arbeiten... und das versteht nicht jeder. Ich will nicht in den Tag hineinleben, weil sonst werden 10 Jahre vergehen und ich werde immer noch an diesem Punkt sein.
Warum sollte genau das aus meinem Leben verschwinden?
Das ist mir manchmal nicht klar.
Das Dumme bei mir: Ich brauch nicht aufzuräumen um auf neue Ideen zu kommen.
Ich weiss genau, wo ich hin will:
- einen Job, wo ich zufrieden sein kann
- ein Job, wovon ich davon leben kann
- neue Menschen kennen lernen
- meine Hobbys ungezwungen genießen
- eine Partnerschaft eingehen
Den Weg kenne ich, die Klarheit brauche ich also nicht. Allerdings gehe ich den Weg nicht. Ich weiss, aber tue nicht. Das ist bei mir der Knackpunkt.
Judith,
das ist schön zu hören, dass jeder das definieren kann, wie er will.
Ich hab auch keine Lust in vielleicht 50-60 Jahren (bin 28) zu sagen: Wow, das war mein Leben. Ich hätte so viel mehr machen können und vor allem viel mehr für mich statt nur für die anderen (nichts gegen Hilfsbereitschaft).
hi daniele, vielleicht brauchst du nur noch mehr klarheit, und den glauben daran, dass es geschieht...
- mir sagte mal jemand, ich muss nur genau wissen, was ich will, und um das "wie", brauche ich mir keine gedanken machen...
- was meinte dieser mensch mit genau?
- er meinte damit, dass ich z.b. genau beschreiben kann, worin die zufriedenheit in meinem job liegt, wieviel es sein darf, damit ich davon leben kann, was meine ich mit neuen menschen, wie genau sollen diese menschen "gestrickt" sein, wie genau stelle ich mir meinen partner vor...also ich sollte ziemlich genau beschreiben können, was da in mein leben kommen soll...
- also nur sagen, ich will von meinem job leben können, ist noch keine beschreibung, weil davon leben können, durchaus für jeden etwas anderes bedeuten kann...
- also, zu wissen, was ich will, beinhaltet auch, dass ich ein solches bild davon malen kann, dass jeder erkennt, was ich meine...vielleicht hilft dir das ein wenig...lg doris
Warum muss eigentlich alles immer direkt mindestens eine Nummer größer sein ?
Warum kreisen unsere Gedanken und unser Streben immer nur nach höher, schneller, weiter, größer ?
Warum müssen es also die BIG Five sein ?
Haben wir es wirklich verlernt, uns auch an den kleinen Dingen zu erfreuen und ihnen Beachtung und Anerkennung zu schenken ?
Müssen wir wirklich unsere Zeit damit verbringen, darüber nachzudenken was wir noch erreichen wollen und uns dessen grämen, nur weil Andere es vielleicht schon erreicht haben ?
Ich meine, ein wenig mehr Demut und Bescheidenheit täte uns allen sehr gut und führt ebenso gut zu neuen Horizonten und Perspektiven und einem neuen Lebensgefühl.
Warum erfreuen wir uns also nicht an dem was wir bereits haben ?
Sicher, viele Menschen müssen einiges an Entbehrungen ertragen - sei es an Gesundheit, sei es an Geld und finanzieller Sicherheit, sei es an Menschen, die einem gut tun.
Doch merkwürdigerweise sind es gerade diese Menschen, die uns Demut und Bescheidenheit lehren können - denn meiner Erfahrung nach, sind diese Menschen bei Weitem zufriedener, als jene die nach immer höheren und weiteren Zielen streben.
Eine freundliche Geste, ein liebes Wort, ein kleines Lächeln, ein paar Minuten zum Zuhören - mehr braucht es oftmals nicht um einen anderen Menschen in seiner nächsten Umgebung ein wenig zufriedener zu machen.
Mitunter macht es ihn sogar glücklich...
Ich habe bezüglich Ziele setzen im Leben eine Wandlung durchgemacht. In jungen Jahren war das Setzen von Zielen und das Umsetzen sehr wichtig. Seit der Lebensmitte ist für mich das "Sich-Ereignen-lassen" und das Horchsam sein auf "Anrufe" wichtiger geworden: Anrufe von Menschen, Anrufe von Gott, Anrufe aus meinem Innersten. Ich möchte diese "Horchsamkeit" weiter entwickeln.
Mein Lebensverständnis: Ich glaube, dass der Schöpfer einen jeden Menschen ins Leben ruft und Gaben und Aufgaben für ihn bereit hält. Die Talente zu entwickeln, aus den Schwächen zu lernen und zu reifen und die wirklich wesentlichen Aufgaben zu tun, das sind meine Lebensziele. Die Lebensfülle gewinne ich überwiegend aus Beziehungen, aus der Gottesbeziehung, die mir Geborgenheit und Führung gibt, aus der Partnerschaft und vielfältigen menschlichen Beziehungen und aus der Beziehung zu mir selbst.
Hallo Thomas, es ist interessant, was Du zu dem Thema schreibst, ich möchte Dir gerne auf Deine Warum-Fragen antworten...meine Antwort ist,
- weil jeder Mensch das Recht hat, SEINEN Lebensweg so zu gehen, wie er jetzt kann...
- und irgendwann wachen wir auf und entdecken, dass wir auf dem Holzweg sind, bekommen Hinweise, die wir plötzlich erkennen, holen uns Hilfe, wenn nötig, und fokussieren uns neu, und zwar von aussen nach innen...
- und erkennen nach und nach, was uns wirklich glücklich und dankbar macht, und dann sind wir angekommen, nämlich in unserer ganz eigenen Aufgabe...lg Doris
der Kommentar von dir kann ein Hinweis darauf sein, warum ich keine Antwort darauf finde, was die Big-Five sein sollen...
was für mich Glück bedeutet sind: Stille, Freunde, Heimat, Liebe... das zu finden ist ja nicht unbedingt nur in der eigenen Kraft - es gehört vermutlich tatsächlich Demut dazu.
Hallo Thomas, ich glaube bei den Big 5 geht es nicht um größer , schneller, weiter. Das ist es, was wir oft daraus machen. Aber es könnte ja auch ein Ziel sein und so habe es ja auch schon Einige beschrieben, das Leben zu entschleunigen, Dinge wieder bewusster zu tun, auf Geld und Ruhm zu verzichten und stattdessen seiner Berufung nachzugehen,auch wenn das mit finanziellen Einbußen ... einhergeht. Ich habe z. B. Meinen "angesehenen" Beruf als Bankkauffrau aufgegeben und bin heute ganzheitliche Gesundheitsberaterin und auf dem Weg zu einer ehrenamtlichen Arbeit in einem Hospitz. Außerdem gibt es wunderbare "Hilfsprojekte hier und im Ausland, die ich unterstützen möchte und ich habe gerade letzte Woche einen Zugang dazu gefunden. Das sind z. B. zwei meiner Big 5, die eigene innere Dankbarkeit und Zufriedenheit mit den kleinen Dingen im Leben bereits beinhalten. Liebe Grüße Christiane
Lieber Thomas,
vielen Dank für deinen Beitrag.
Entbehrungen sind für viele von uns bereits ein Fremdwort.
Zufriedenheit wird mit Konsum, finanzieller Sicherheit und dergleichen in Verbindung gebracht.
Auch ich habe nicht immer die Möglichkeit meine BIG 5 zu leben, da ich Verpflichtungen meiner Familie gegenüber übernommen habe, nicht immer in finanzieller Sicherheit lebe und Entbehrungen manchesmal notwendig sind. Aber
ich habe mich bewußt für eine Partnerschaft,für Kinder, Schwiegerkinder, Enkelkinder entschieden und bedanke mich täglich für diese Geschenke.
Eine Umarmung-Oma du bist Die Beste-ein liebes Wort, das Zuhören einer Freundin, wenns mal nicht so geht geht.
Ich lebe in einer inneren Zufriedenheit und schau dankbar in die Zukunft!
Ja-mein Lebensthema-beschrenkt sich aber nicht auf die Zahl 5.
Im Bewußtsein -das jeder Atemzug mein letzter ist -und nur das Leben mich weiteratmen-einatmen lässt schenkt mir das Vertrauen das sich all meine Wünsche erfüllen-wenn sie meiner Seele guttun.
Somit habe ich schon vieles nicht erreicht -es war halt nicht soooooooo gut für mich-anderes wieder war richtig und hat mich glücklich -zufrieden gemacht und voll Freude erfüllt.
Da ich schon sehr lange bewußt im JETZT zu bleiben versuche geht es mir einfach gut.
Vorsichtig also mit so manchen 5 Wünschen sie gehen in Erfüllung-lächle allen lieb zu -als 66jährige Omi-und noch im Berufsleben stehende Frau.
Hallo, allseits. Ich stimme ziemlich mit der Meinung von Thomas Dereser überein. Ich bin sogar der Ansicht "Big five" ist zu wenig. In letzter Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Sterben, Tod auseinandergesetzt. Und ich möchte einst, wenn "das Leben an mir vorbeizieht" die Erinnerung an VIELE SCHÖNE ERLEBNISSE haben, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.......
Zu meinen Big Five for Life gehört an erster Stelle der Glaube an Jesus Christus und die daraus resultierende Tat. Das führt nicht nur zum ewigen Leben in der Gemeinschaft mit Gott, sondern schon hier zu einem erfüllten und sinnvollen Leben!
Woher wollen Sie wissen, dass das 'Ewige Leben', das Sie hier als unumstößliche Tatsache darstellen, nicht mehr ist als die Fantasie von Götzenanbetern?
Das klingt mir leider nach der allgemein verbreiteten Gehirnwäsche der christlichen Sekten. Wie könne Sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, sich mit christlichen 'Würdenträgern' die Kinder schänden, mit Missionaren die bis heute nicht davor zurück schrecken anderen ihren fragwürdigen Glauben aufzudrücken, gemein zu machen?
Hallo
was habt ihr alle viel Zeit zum Lesen uind Schreiben....
ich weiss schon was mir wichtig ist. An oberste Stelle steht "erfüllende Partnerschaft, wie auf dem Daumen, und dann Freundschaften. Aber steht in den Büchern auch wie man daran kommt???
Ich habe 100e bekannte ...aber keine Freunde, und einen partner suche ich auch schon 10 jahren....
Hallo Sira,
du beziehst dich ja auf die Grafik oben. Ich wollte nur einmal kurz darauf hinweisen, dass das nur eine exemplarische Auswahl der BIG FIVE ist ... und wir uns auch bei der Grafik nicht viel mehr gedacht haben, als dass sie möglichst nett ausschauen soll ;-) Die BIG FIVE definiert jeder Mensch selbst. Das könnten auch so Dinge sein, wie: Kinder bekommen und ihnen etwas weitergeben, oder: Einmal in meinem Leben eine Million auf dem Konto haben. Oder: Einmal mit einem Heißluftballon über New York fliegen ;-) Oder, oder, oder. Herzenswünsche. Darum geht es. Überlegen, was die eigenen Herzenswünsche sind.
Liebe Grüße
Judith
hallo Sira,
ich habe zwar seit 10 Jahren eine feste Partnerschaft,aber keine Freundin mit der man über alles reden kann.Es ist schwer in der heutigen Zeit jemanden zu finden,weil jeder nur an sich selber denkt,aber manchmal denke ich es liegt auch an mir.Viel Erfolg noch bei der Suche.Regina
Hallo Sina,
Freunde gezielt finden ist schwer bis unmöglich, weil es irgendwie... berechnend ist. Was den Misserfolg bei der Freunde- und Partnersuche weiter erschwert, ist die (unbewusste) 'Bestell-Liste', also die Ansprüche die man an z.B. einen potenziellen Partner hat und die im allgemeinen zu hoch/zu eng gesteckt sind. Was unweigerlich scheitern muss. Man hat dann quasi Scheuklappen auf und nimmt interessante Menschen, die nicht dem 'Beuteschema' entsprechen, nicht wahr.
Was wirklich funktioniert ist, für Menschen die Dir sympathisch sind, da zu sein. Ohne etwas-haben-wollen. Alles andere geschieht dann von selbst.
Es gibt zwei Menschen in meinem Leben, die mich als ihre Lebensretterin bezeichnen, und das nur, weil ich zur rechten Zeit am richtigen Ort war. Was ich jeweils getan habe waren aus meiner Sicht Selbstverständlichkeiten. Das sind mittlerweile langjährige Freundschaften, die ich weder gesucht noch geplant hatte. Vielleicht gerade deswegen sind es die intensivsten.
LG Andrea
Hallo zusammen!
Ich habe nur die Grafik gesehen, aber nicht gelesen, was in jedem Finger steht.
Meiner Meinung nach ändern sich die Big Five im Laufe eines Lebens.
Als junges Mädchen war es mir ganz besonders wichtig, einen tollen Partner zu finden; als junge Mutter stand an oberster Stelle das Wohlergehen meiner kleinen Töchter.
Und jetzt? - Jetzt bin ich 46 Jahre, die Mädchen stehen absolut auf ihren eigenen Füßen und mit meinem Mann führe ich eine tolle Partnerschaft.
Für mich ist jetzt sehr wichtig, meine eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln, ich habe vor, sehr wahrscheinlich ein Kinderbuch zu schreiben. Das hat sich für mich neben einem Vollzeitjob sehr schwierig gestaltet; ich bin in meinem Beruf geblieben, habe aber seit Anfang des Jahres Stunden reduziert. Ich fühle mich prächtig und wundervoll, wenn ich in meine "Kinderwelt" am Papier eintauchen kann.
Anlass für diesen Schritt war ein Schweigeseminar, das ich letztes Jahr besucht habe - 5 Tage in der quasi "Einöde" und das Beschäftigen mit den vorgegebenen Themen - einfach toll!
Ich glaube, das Schlimmste für den einzelnen ist das "Scheuklappendenken", das sich durch den eingefahrenen Arbeitstrott nicht verhindern lässt.
Von Zeit zu Zeit sollte sich jeder eine Auszeit gönnen, um seine Big Five (entspricht in etwa den Themen des Schweigeseminars) neu zu organisieren und zu bewerten.
Ich danke euch für den wertvollen Newsletter!
Ich definiere nur für mich, was wichtig im Leben ist. Ich meine, ohne eine stabile Gesundheit geht es fast gar nichts, oder? Oder ohne Familie & Freunde?
Vielen DANK Stefan für die Erinnerung, fast habe ich "vergessen" woran es im Leben ankommt. Die wochentliche Nenwsletter tut mir gut und dafür nehem ich mir immer Zeit, über mich selbst nachzudenken.
Hallo Frau Wischhof
Liebe Judith
ich weiss dass das ein Beispiel war, aber es sind zufälligerweise meine Prioritäten.
Und ich habe echt das Problem, dass, das für mich Wichtigste im Leben, nicht erreichen zu können.
Weil gerade diese beiden Sachen auch anderen mitspielen ...
Wissen Sie eine Lösung?
Hallo Sira,
mhh.. schwer zu sagen. Letztlich ist natürlich die Frage: Warum haben Sie so viele Bekannte, aber keine Freunde? Wo hakt es bei Ihrer Partnersuche? Sind Sie zu anspruchsvoll? Geben Sie sich selbst und anderen überhaupt eine faire Chance, einander besser kennen zu lernen? Tun Sie IHR Bestes? Haben Sie alles ausprobiert? Stehen Sie sich durch die Unsicherheit oder ein übermäßiges Wollen vielleicht auch in mancher Situation selbst im Weg? Woran könnte es liegen?
... Das wissen wir natürlich nicht und können Sie da entsprechend auch nicht individuell beraten. Aber ich würde Sie sonst gerne auch nochmal auf ein paar Beiträge bei uns verweisen:
1. http://www.zeitzuleben.de/1214-ein-freund-ein-guter-freund/
2. http://www.zeitzuleben.de/1214-ein-freund-ein-guter-freund/
3. http://www.zeitzuleben.de/11428-warum-sie-noch-nicht-da-sind-wo-sie-gerne-hinwollen/
4. http://www.zeitzuleben.de/16881-partnersuche-im-internet/
Ich hoffe, damit kommen Sie vielleicht ein Stück weiter..
Hallo,
ich war sehr erfreut in dem Newsletter über die Big 5 zu lesen. Habe erst vor einer Woche in meinem eigenen Newsletter die Big 5 vorgestellt weil ich diese "Übung" so toll finde.
Ich habe meine 5 wichtigsten Ziele im Sommer definiert, nachdem ich das Buch gelesen habe. Dafür habe ich ein paar Wochen gebraucht.
Einer der 5 Punkte ist für mich, meinen Körper zu geniessen, mich mit ihm zu versöhnen und ihn auch zu präsentieren. Das fühlt sich sehr gut an :-).
Das hat dazu geführt, dass ich 3 Kilo abgenommen habe (einfach so) und einen Bauchtanz-Kurs besuche.
Es lohnt sich, das wirklich Wesentliche für sich zu benennen und aufzuschreiben.
Herzlichen Dank für den Beitrag
Melanie Mittermaier