Rainer Tschechne: Die Angst vor dem Glück
Von Tania Konnerth
| Tschechne, Rainer: Die Angst vor dem Glück: warum wir uns selbst im Weg stehen. – München: Langen/Müller, 2003. – ISBN: 3-7844-2907-6 SchlagwörterGlück, Zufriedenheit, Gewohnheiten, Veränderung, Selbstsabotage, Selbsterkenntnis, Eigenverantwortung, aktiv leben Zusammengefasst"Die Angst vor dem Glück" ist ein Buch über das Glück, bzw. darüber, was uns daran hindert, glücklich zu sein. Und das ist viel: Gewohnheiten jeder Art, die wir bewusst oder unbewusst übernommen haben und die nur schwer zu ändern sind. Der Autor dieses Buches will dabei helfen, den eigenen Glücksblockaden auf die Spur zu kommen. So zeigt er uns:
Vom Stil fallen vor allem die witzigen Sprachspiele auf, mit denen gewohnte Redewendungen aufgegriffen und umgedreht werden. Das sind Hingucker, die es einem leichter machen, Fallstricke zu erkennen. Ansonsten schreibt Rainer Tschechne zum Teil sehr persönlich und berichtet in Anekdotenform, wie er auf bestimmte Ideen oder Einsichten gekommen ist. Durch diese erzählerischen Ausflüge hat das Buch ein sehr gemächliches Grundtempo. Wer schnelle Tipps und Lösungen sucht, wird hier nicht glücklich. Wer sich aber mit Muße und Ruhe auf den Text einlässt, kann sehr hilfreiche Denkanstöße und Anregungen bekommen. Der Praxisnutzen hätte durch das Herausstellen wichtiger Erkenntnisse und durch konkrete Übungen noch gesteigert werden können. Unschlagbar ist der Preis. Für knapp 8 Euro bekommen Sie ein über zweihundert Seiten starkes, gebundenes Buch mit einer Fülle von Denkanstößen. Für wen ist dieses Buch?Vor allem für Personen, die sich bisher noch nicht intensiv mit Selbst-Sabotagestrategien oder dem Thema "Eigenverantwortung" befasst haben. Wer hier schon belesen ist, ist wird viel Bekanntes finden. Ein Buch für Leute mit Muße. Weniger geeignet für alle, die schnelle Lösungen suchen. Aus dem Inhalt
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