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Wie Sie die guten Dinge im Leben bekommen

Von Ralf Senftleben43 Kommentare

offenheit

Darf ich Sie mal wieder zu einem kurzen, kleinen Experiment einladen?

Ja?

  1. Dann stellen Sie sich doch bitte einmal gerade hin.
  2. Den Kopf erhoben, den Rücken gerade, die Brust ein bisschen rausgedrückt.
  3. Dann öffnen Sie Ihre Arme, so, als ob Sie jemanden umarmen wollten.
  4. Und nun bleiben Sie in dieser Position und zählen Sie in Gedanken langsam bis 60.

Bitte machen Sie mit. Oder schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich vor, Sie würden sich, wie oben beschrieben, gerade und mit geöffneten Armen hinstellen und langsam bis 60 zählen.

Haben Sie mitgemacht? Wenn ja, haben Sie vielleicht kurz ein Gefühl dafür bekommen, wie sich Offenheit anfühlt. Cool, oder?

Ja … Offenheit. Damit meine ich Offenheit dem Leben gegenüber. Und auch Offenheit anderen Menschen gegenüber.

Was soll dieses Experiment? Ganz einfach: Genau diese Offenheit braucht man, wenn man die guten Dinge im Leben erfahren und erleben will. Dinge wie Liebe. Zuneigung. Miteinander. Chancen und Möglichkeiten.

Denn wenn man nicht offen ist, also dicht macht und verschlossen ist, dann prallen diese guten Dinge sozusagen von einem ab.

Leider machen viele von uns dicht. Vielleicht wegen schlechter Erfahrungen und aus Angst vor weiteren Verletzungen. Das scheint eine ganz natürliche Reaktion zu sein, wenn uns etwas Schmerzhaftes passiert ist. So, wie eine Auster ja auch instinktiv dicht macht, wenn sie Gefahr spürt. Oder wie eine Schnecke sich in ihr Haus zurückzieht.

Wir verschließen uns, um die Gefahr und das Risiko auszusperren. Aber man kann eben nicht nur die Gefahr aussperren. Wenn man zumacht, dann kommen auch die ganzen schönen Sachen nicht mehr zu einem durch. Wenn man versucht, den Schmerz auszusperren, bleiben auch immer die Freude und das Glück draußen. Auch die guten Sachen prallen am Panzer ab, der einen ja eigentlich nur vor dem Schlechten beschützen soll.

Natürlich ist niemand von uns zu 100% offen oder zu 100% verschlossen. Wir sind alle irgendwo dazwischen. Und dann hängt es auch von der jeweiligen Situation ab. Guten alten Freunden gegenüber bin ich wahrscheinlich offener als einem total Fremden.

Mir geht es hier auch eher um unsere grundsätzliche Tendenz. Also um die grundsätzliche Einstellung dem Leben und anderen Menschen gegenüber.

Wenn Sie mal das folgende Diagramm anschauen …

Diagramm

… Wo würden Sie sich da ungefähr einordnen? Wo würden Sie Ihr Kreuz auf dieser Skala machen? Sind Sie eher auf der verschlossenen Seite des Lebens? Oder eher ein offener Typ?

Wo sortieren Sie sich dem Gefühl nach ein?

Übrigens ist meiner Erfahrung nach 100%ige Offenheit genauso schädlich wie 100%ige Verschlossenheit. In dem einen Fall sind wir so ziemlich allem und jedem hilflos ausgeliefert, im anderen Fall sind wir quasi schon tot.

Die meisten Menschen, die ich kenne, haben allerdings weniger das Problem, dass sie zu offen sind. Meistens sind wir zu dicht, zu abweisend, zu abwehrend und lassen zu wenige Dinge an uns heran. Aus Angst vor Ablehnung oder Verletzung.

Und ich persönlich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass tiefgreifende Dinge im eigenen Leben passieren können, wenn man sich ein bisschen öffnet. Anderen Menschen gegenüber oder dem Leben ganz allgemein.

So wie oben bei der Übung. Statt mit verschränkten Armen dazustehen, einfach mal die Arme öffnen und andere Menschen mit offenen Armen einladen. Das meine ich nicht unbedingt im wörtlichen Sinne, sondern eher sinnbildlich. Obwohl gegen eine gute Umarmung natürlich nichts einzuwenden ist :-)

Stellen Sie sich vor, Sie würden sich einfach auch mal sagen:

Und stellen Sie sich vor, Sie würden diese Dinge nicht nur sagen. Sondern vielleicht sogar ein bisschen leben. Jeden Tag ein klein wenig mehr und mehr.

Was könnte dann im besten Falle passieren?

  1. b.b. schreibt am 31. Januar 2012 um 08:34

    ..ganz einfach, kurz und bündig: besten dank für diese schönen, klaren artikel!

    • wilfried claussen schreibt am 5. Februar 2012 um 11:14

      ...sehr gut...wilfried claussen...

    • Margarete schreibt am 5. Februar 2012 um 12:17

      ich habe die übung gemacht und ganz schön herzklopfen bekommen....aber durchaus im positiven sinn!
      danke für die sonntäglichen mails!

    • Karlo schreibt am 6. Februar 2012 um 21:36

      Danke für die Mail, die kam genau im richtigen Moment!!

    • Sabine Cooper schreibt am 7. Februar 2012 um 18:23

      Danke für Ihren Artikel, es übe gerade diesen Weg zu gehen. Ich kann nur jedem empfehlen es zu probieren.
      Es tut gut. Man beginnt zu leben !!!

    • Tabea schreibt am 8. Februar 2012 um 17:31

      Was macht man gegen zu viel Offenheit. Ich ordne mich sehr weit rechts auf der Skala ein, habe so gut wie keinen Schutzwall. Ich erlebe dadurch sehr viele extrem schöne Situation werde aber auch oft sehr verletzt und extrem enttäuscht. Ich würde mich auch einmal über einen entsprechenden Ratschlag in die andere Richtung freuen :-).

  2. Joachim schreibt am 31. Januar 2012 um 10:36

    Vielen Dank für die inspirierenden Worte.

    Ja, durch Offenheit lasse ich den Reichtum in mein Leben.
    Und wenn ich mich mal wieder verschließe, kann ich mich fragen, wie kann ich die Dinge vielleicht anders sehen.

    "Der Glaube, es gebe nur eine Wirklichkeit, ist die gefährlichste Selbsttäuschung." Paul Watzlawick

  3. Jacky schreibt am 31. Januar 2012 um 14:08

    Ein wirklich netter Artikel.

    Es schadet nichts, sich ab und zu seine eigene Haltung mal wieder bewusst zu machen.

    Mit anderen Menschen so umgehen, wie man selbst gern behandelt werden möchte. Denn wer möchte schon von verschlossenen, kalten Menschen umgeben sein? ;-)

  4. Karin schreibt am 31. Januar 2012 um 16:54

    Ich freue mich immer, etwas von Euch zu lesen. Kompetent, zugewandt, seriös, hilfreich und ermutigend. Einfach gut! Vielen Dank dafür.

    Ach, und was das aktuelle Thema betrifft: Das funktioniert. Durfte ich gerade in den letzten Monaten erleben.

  5. Maria schreibt am 5. Februar 2012 um 08:21

    Normalerweise, wenn ich zum Beispiel einen neuen Plan habe, denke ich an den "worst case": Was kann mir schlimmstenfalls passieren?
    Und hier lese ich nun: Was könnte dann im besten Falle passieren?
    Das ist das beste Beispiel des "Spießumdrehens" :-)
    DANKE!

  6. Mareike schreibt am 5. Februar 2012 um 09:05

    Schöner Artikel!

    Und für alle, die sich gerade noch eher als verschlossen sehen: es hilft wirklich.
    Ein Tick mehr Offenheit bringt einem so viel Neues und Aufregendes.
    Und wenn doch mal etwas schlechtes dabei sein sollte, hat man die neugewonnenen Freunde, die das Ganze wieder gerade biegen ;)

  7. Werner schreibt am 5. Februar 2012 um 09:09

    Mit dieser von Ihnen vorgeschlagenen Stellung der "Offenen Arme" habe ich in Peru jeden Morgen in Richtung aufgehender Sonne minutenlang gestanden und "pacha mama" begrüßt.
    .. und der Tag war gleich ein anderer!

  8. Elisabeth Lange schreibt am 5. Februar 2012 um 09:23

    Besonders interressant fand ich die Aussage "Übrigens ist meiner Erfahrung nach 100%ige Offenheit genauso schädlich wie 100%ige Verschlossenheit."
    Daher ist die Frage für mich , wie finde ich den gesunden Mittelweg? Bisher musste ich mich immer nach einer gewissen Zeit 100%er Offenheit zurückziehen (ja wie eine Schnecke;-)), um zu überdenken, ob ich mich wirklich wieder traue und um meine Wunden verheilen zu lassen. Aber ist das wirklich der einzige Weg?
    Liebe Grüße und eine offene Welt....

  9. Carmen schreibt am 5. Februar 2012 um 09:45

    Lieber Ralf!
    Ich lese eure Artikel immer mit größter Freude und Aufmerksamkeit und freu mich schon immer jede Woche darauf. Diesen hier hab ich besonders intensiv für mich nachempfunden ...
    Ich hab, gleich wie Elisabeth, die Aussage darüber, dass 100%ige Verschlossenheit gleich schädlich ist wie 100%ige Offenheit, für mich am treffendsten gefunden ... Und hab auch genau die gleiche Frage wie Elisabeth: WIE FINDE ICH DEN GESUNDEN MITTELWEG? Ich gehör nämlich zu den Menschen, die sich sehr schnell öffnen können, was ja eigentlich gut sein sollte ... Nur wenn die Verletzungen, die einen dann um das doppelte härter treffen, als vielleicht einen verschlosseneren Menschen, einem im ersten Moment die Luft zum Atmen nehmen .... na dann hab ich mir schon öfter gewünscht, doch bitte zu den "verschlossenen Typen" zu gehören ... Und mit jeder weiteren Verletzung zieh ich mich immer schneller in das Schneckenhaus "Selbstschutz und Abweisung" zurück und weiß aber im tiefsten Inneren genau, dass ich doch der offene Lebemensch bin ... Wie kann ich mich öffnen und mich gleichzeitig trotzdem schützen?? Alles Liebe, Carmen

    • Barbara A. Lehner schreibt am 5. Februar 2012 um 10:43

      Ich glaub nicht, dass es um einen gesunden Mittelweg geht. Ich halte gesunde Mittelwege im Leben für langweilig. Darauf gehen die meisten, sie sind ausgetreten und das ist letztendlich ungesund. Ich bin überzeugt davon, dass es um den EIGENEN Weg geht.

    • Sammy schreibt am 6. Februar 2012 um 12:31

      Ja, ich meine ebenfalls, dass es um den „eigenen“ Lebensweg geht.
      Und darum, auf diesem Weg möglichst selbst glücklich und zufrieden zu sein oder es zu werden (ohne dabei andere mehr als unvermeidlich auf ihren Wegen zu Glück und Zufriedenheit zu behindern, sondern sie eher zu unterstützen).

      Ob wir rückschauend mit dem zufrieden sind, was wir auf unserem eigenen Lebensweg bisher erreichten, das wird von vielem abhängen: von unseren Erwartungen, Anlagen, Mitmenschen, Umständen usw.

      Muss jeder Lebensweg unbedingt irgendwo „in der Mitte“ verlaufen, um als gelungen bewertet zu werden?
      Wer vom bisher Üblichen abweicht, „neue, ungewohnte Wege“ beschreitet, kann damit anderen vorangehen oder allein bleiben, er kann auf einen Irrweg, Umweg geraten oder einen „guten Weg“ finden.
      Jemand kann sehr früh für wichtig halten, „eigene Wege zu erproben“, sich von den Eltern abnabeln, Traditionen ignorieren. Möglich, dass er scheitert. Oder er sammelt wertvolle Erfahrungen, ist schließlich stolz auf so Erreichtes, wird bewundert, nachgeahmt.
      Jemand kann dagegen für seine Pflicht, für das Beste halten, die von Mitmenschen, denen er vertraut, von Umständen vorgegebenen Wege zu gehen, Erwartungen der ihm Nächsten zu erfüllen, keine Experimente, Risiken zu wagen.

      Welcher Weg für jemand der geeignetste ist, ist nicht leicht vorauszusagen. Wer kennt denn seine eigenen Möglichkeiten genau genug, alle Anforderungen, Chancen und Risiken auf den jeweiligen Wegen?

      Die „Selbstcoaching-Frage des Tages“ lautete: „Worum geht es mir im Leben eigentlich? Was ist das wirklich Wichtige für mich? … Wo soll es in meinem Leben hingehen? Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu leben?“

      Offenheit dort und dann, wo sie uns selbst (und möglichst auch anderen) gut tut, gut ist. Keine Offenheit dort und dann, wo uns das als die geeignetste Reaktion und Verhaltensweise erscheint.

  10. Jürgen Ramm schreibt am 5. Februar 2012 um 09:56

    Offen, verschlossen! Ich habe in der vergangenen Woche als Zeuge im schmalen Flur des Landgerichtes auf meinen Aufruf ca. 2 Stunden warten müssen. An die 100 Personen sind in dieser Zeit an mir vorbei gegangen. Ca. ¾ der Personen haben mich überhaupt nicht wahr genommen. ¼ der Vorübergehenden haben mit einem kurzen Blick aus dem Augenwinkel mich schon wahrgenommen. 1 Person, ein Richter, zu erkennen an der weißen Krawatte, hat freundlich gegrüßt! Anonymität ist mehr gefragt als Offenheit. Es war eine interessante Begegnung und mir ist heute beim Lesen Ihres Artikels dieses dazu eingefallen. Ich hoffe mir fällt bei meinem nächsten Besuch eines Gebäudes dieses wieder ein und ich öffne mich und grüße die Person an der ich im Flur vorbeigehe.

  11. Wolfgang schreibt am 5. Februar 2012 um 09:57

    Offenheit hat mein Leben verändert - die Änderung der Einstellung, offener zu sein, mehr zuzulassen - hat mich zufriedener und glücklicher gemacht - man lässt mehr zu und siehe da auf einmal ändert sich das Leben von ganz allein.

    Wolfgang

  12. Susanne Körner schreibt am 5. Februar 2012 um 10:37

    Hallo zusammen,

    ob ich offen sein kann, hängt in der Tat von meinen Überzeugungen und den gemachten Erfahrungen zusammen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich nicht offen bin, ich mich doch sehr vom Leben abschneide. Außerdem kann ich ohnehin nichts und niemanden kontrollieren - auch, wenn ich mich verschließe. Ich kann so oder so verletzt werden, das werde ich nicht verhindern, nur weil ich mich verschließe.

    Wie viel mehr Kontakt habe ich zu anderen, wenn ich offen bin? Was kann ich dadurch für mich gewinnen? Ich weiß gut um den Unterschied, denn ich habe mich schon oft zurückgezogen, weil ich verletzt war. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass mir das viel gebracht hat.

    Offenheit eröffnet mir viele Möglichkeiten und Chancen.

  13. Barbara A. Lehner schreibt am 5. Februar 2012 um 10:41

    Was passiert, wenn man sich öffnet?
    Das kann ich gern sagen. Ich gehör nämlich zu der Sorte ziemlich offener Mensch, den die anderen schon mal warnen, so vertrauensselig zu sein.
    Ein Freund lädt mich jede Woche zum Essen ein, einfach weil er meine Gesellschaft mag. Er bedankt sich dafür, dass ich mit ihm Champagner trinke. Ein anderer schickt jede Woche Konfekt, weil er sich über die Geschichten, die ich schreibe, freut und mir auch eine Freude machen will. Eine Freundin lädt mich zu einem Wochenende nach Hamburg ein. Die andere schenkt mir ihr altes Auto, weil sie weiß, dass ich unter notorischer Geldnot leide.
    Und mit all diesen Menschen rundherum fühle ich mich unendlich reich.

    Und sie alle sagen: Keine Sorge, wir geben nicht nur, wir kriegen noch viel mehr. Deine Lebenslust, dein Lachen, deine Nähe, dein Vertrauen.

  14. Cornelia schreibt am 5. Februar 2012 um 11:26

    Lieber Ralf,
    vielen Dank für diese Übung und den Text. Er kam für mich eben wie ein Geschenk des Himmels, ein lebenswichtiger Hinweis, wie mein nächster Schritt auszusehen hat - nämlich mich zu öffnen.
    Danke und noch einen schönen Sonntag
    wünscht
    Cornelia

  15. Claudia Proksch schreibt am 5. Februar 2012 um 11:55

    Liebes Zeit zu Leben Team,

    schon solange möchte ich mich bedanken aber nicht nur für diesen Artikel, der war gerade das Tüpfelchen am i. Denn seit ich auf eure Seite gestoßen bin, hat sich soviel für mich verändert. Es ist als würden Sie mein Leben kennen, denn Sie schaffen es immer genau dann, mir ihre Themen zu schicken wenn ich nach diesen Antworten suche oder wenn ich mich gerade zufällig mit diesem Thema auseinandersetze. Als hätte Sie den sechsten Sinn. Ich übertreibe nicht nein es ist als würde die "Energie dem Gedanken folgen". Ich arbeite als Personalberaterin für schwer Vermittelbare und habe sehr viel mit Problemfällen zu tun. Aber bevor ich vor 20 Jahren das erreicht habe war ich selbst ganz tief unten und dank meines Willens und meiner intuitiven Handlungen die ich Teilweise wieder hier entdecken konnte, bin ich jetzt da wo ich sein möchte. Seit über 20 Jahren habe ich mich mit dem heimlichen Gedanken getragen meine Autobiografie zu schreiben. Bis zu dem Zeitpunkt als ich Ihren Kurs entdeckte hat mir einfach der Mut gefehlt denn wie sie ja unschwer erkennen können fehlt mir das nötige Schreibtalent. Nun schreibe ich oft Nächtelang durch und dass bei meiner Schreibfaulheit. Wer auch immer hinter Euren Themen steckt oder wie viele Personen, für mich seit Ihr genau das was die ganze Zeit gesucht habe. Ich hatte mit einigen eurer Themen und auch den Downloads die sie so großzügig zur Verfügung stellen, sehr viel bewirken können bei meinen Klienten. Kein Psychiater,Therapeut oder Lebensberater und auch keines dieser Ratgeber Bücher wie zb. dieser Murphy oder der Freitag oder dieser Osho der mir ein besonderer Dorn im Auge ist, kann euch das Wasser reichen.
    Schade dass sie so weit weg sind denn ich würde mich gerne einmal mit Ihnen oder euch persönlich Unterhalten.
    Aber ich denke dass sie sowieso überhäuft werden mit Anfragen dieser Art. Bei dieser Gelegenheit möchte ich einen ganz besonderen Dank an eure MITARBEITER Nicole Alps und Mathias Rudolph. Diese beiden sind mir bei allen Fragen nicht nur sehr schnell sondern auch mit absoluter Freundlichkeit entgegen gekommen. Ich erfülle mir zwar gerade meinen sehnlichsten Wunsch meine Autobiografie zu schreiben,aber wie schon erwähnt mein Schreibtalent hält sich Grenzen. Deshalb wird es sicher immer nur mein eigenes kleines Buch bleiben. Leider, denn ich habe viel Erlebt vieles schreckliche davon das Millionen andere Menschen auch erlebt haben, worüber auch Bücher geschrieben wurden. Abgesehen davon das es in keinem dieser Bücher ein danach gibt, hatte ich noch weiter Erlebnisse die ich bis Heute noch in keinem Buch gelesen habe. Aber wer weiß vielleicht nehme ich mich zu wichtig. Auf jeden Fall Danke eurem Team macht weiter so.

  16. Huke schreibt am 5. Februar 2012 um 11:58

    Letztes Mal wurden Affirmationen beschrieben, und ich habe mir Affirmation zum Thema Offenheit ausgedacht, und prompt heute wird Offenheit von Dir abgedeckt :-)

    Vielleicht sind diese Affirmationen zum Thema Offenheit für Euch interessant:
    Ich vertraue mir, mich offen zu zeigen und meine Aura kraftvoll strahlen zu lassen.
    Ich habe alle Ressourcen, um jederzeit offen, flexibel und frei zu sein.

    Ich denke, wenn man Verschlossenheit ablegt und durch Offenheit ersetzt, gewinnt man natürlich etwas dazu. Es fehlt jedoch zunächst der Schutz, den man ständig um sich herum getragen hat. So ist man für Verletzungen offen und kann schnell wieder in Verschlossenheit zurückfallen. Also ist hier mein Ansatz, die alte Art von Schutz durch eine neue Art von Schutz zu substituieren, ein Schutz aus Vertrauen in die eigenen Ressourcen, um flexibel reagieren und agieren zu können. So gewinnt man durch größere Offenheit und hat ein eventuelles Vakuum durch den Verzicht von Verschlossenheit gefüllt.

    • Yvone K. schreibt am 5. Februar 2012 um 18:24

      Hallo,

      es ist wunderbar, wie sich die Dinge im Leben ergeben. Ich hatte bisher auf Verletzungen mit Rückzug reagiert. Ich wollte niemanden damit verletzen, aber so manch einer oder eine empfand es als "kalte Schulter" zeigen, was bei mir jedoch reiner Selbstschutz war.

      Gerade heute morgen hatte ich eine intuitive Eingebung, dass ich nicht immer gehen möchte, sondern auf einmal habe ich mich gefragt, was ich zum Bleiben brauche. Das war ein wunderbares und reinigendes Gefühl. Was brauche ich, um zu bleiben und offen zu sein?

      Ich habe dann meine Mails gecheckt und hielt den Newsletter von euch in den Händen und dachte, dass ist wieder so ein Wunder der Energien. Die gedankliche Hingabe an Lösungen und dann dieses Forum mit all den hilfreichen Kommentare.

      Genau da geht mein Weg hin: die alten Schutzhülle durch neue, kreative und konstuktive ersetzen.

      Drückt mir Daumen und vielen Dank an euch.

      Liebe Grüße von Yvonne

  17. Monika schreibt am 5. Februar 2012 um 12:08

    Hallo zusammen,

    ein wundervolles Thema, danke!
    ich war ja lange Zeit sehr viel alleine und habe das auch sehr genoßen. Das ist immer noch mein Schneckenhaus oder zuhause meine Burg, in der ich einfach so sein kann, wie ich das möchte. Im Miteinander finde ich es oft noch anstrengend, aber ich genieße es. Vieles, was ich im Miteinander fürchtete, tritt nicht ein und wenn doch, habe ich mein Schneckenhaus und meine Burg, die sind mir sicher. Nicht für jeden ist Alleinesein etwas Angenehmes. Ich empfinde es auch so, dass ich der Welt da draußen gegenüber erst dann (herzlich) meine Arme ausbreiten kann, wenn ich sie mir gegenüber ausbreiten kann, also ich mir selbst willkommen bin. Vielleicht ist es immer wieder notwendig, wenn man zuviel Offenheit gelebt hat, das Erlebte zu verdauen. Für mich ist das wichtig und ich staune oft, wieviel Offenheit andere vertragen, mir wäre das momentan zuviel und so weiß wohl jeder und jede am besten selbst, wieviel Offenheit gewünscht und verträglich ist. Daß ausgebreitete Arme erheblich mehr positive Erlebnisse nach sich ziehen gegenüber den verschränkten Armen, das erlebe ich immer wieder und es ist schon verblüffend. Die Übung finde ich wundervoll, die möchte ich in meine Morgenroutine einbauen, oft bewirken ja so kleine körperliche Übungen einen seelischen Wandel, deshalb verändern ja auch Feldenkreis oder Bioenergetik seelische Befindlichkeit, was ich als sehr nützlich empfinde, weil es sehr kraftvoll und direkt wirkt. Ich kann auch gut verstehen, wenn man sich nicht gegenüber allen öffnet, manche
    Menschen tun einem einfach nicht gut und da ist Zurückhaltung einfach Selbstschutz.
    eine schöne Woche wünscht
    Monika

  18. Silvia Ruemenapp schreibt am 5. Februar 2012 um 12:12

    Ein wunderbarer Artikel, der malwieder genau in meine Lebenssituation paßt! Vielen Dank! Und bitte weiter so!

  19. Barbara A. Lehner schreibt am 5. Februar 2012 um 12:27

    Ah ja. Zur Übung wollt ich auch noch was sagen: Nach etwa 40 Sekunden fand ich die Übung anstrengend. Ich bin gewöhnt, wenn ich die Arme offenhalte, dass da jemand hineinkriecht und sich an mich drückt oder mich an sich, oder jemand etwas in meine offenen Arme hineinlegt. Aber so ohne Resonanz fand ich es etwas ermüdend ;-)

  20. Tanja schreibt am 5. Februar 2012 um 12:35

    Ich finde es gar nicht so einfach die Waage zu halten zwischen zu verschlossen und zu offen. Meistens bin ich wahrscheinlich etwas zu offen...sicher nicht in jeder Lage hilfreich, aber es hilft oft, den Anderen aus der Reserve zu locken, damit er/sie nicht so verstockt ist. Hat sich schon in manchen sonst angespannten Situationen als hilfreich gezeigt.

  21. rita schreibt am 5. Februar 2012 um 13:36

    das sich öffnen gelingt mir erst in einem mir vertrauten kreis von mir näher stehenden personen. das ist für mich ok.
    offen auf andere zugehen praktiziere ich im öffentlichen raum gelegentlich. dafür ernte ich meist von ausländischen menschen eine freundliche oder herzerwärmdene reaktion.

    • dieter schreibt am 5. Februar 2012 um 14:35

      hallo rita,

      meine erfahrung ist, dass alle menschen in der regel auf offenheit sehr positiv reagieren, inländer, wie ausländer.

      gruß,
      dieter.

  22. dieter schreibt am 5. Februar 2012 um 14:20

    hallo ralf,

    grössere offenheit bereichert das leben und bietet ungeheure chancen.

    du hast ja gut beschrieben, warum wir alle auch verschlossen sind, und uns deshalb bei der entfaltung einschränken.

    auch beim mut zu grösserer offenheit ist von entscheidender bedeutung, wie es um das selbstvertrauen steht.

    ein selbstbewusster mensch scheut weniger das für ihn kalkulierbare risiko, und öffnet sich leichter dem leben und anderen menschen, und bekommt deshalb mehr chancen geboten, die er dann nutzen kann.

    deshalb mein rat:
    selbstvertrauen verbessern und z.b. intensiv bei ralf`s projekt "innere stärke" mitarbeiten.

    ihr werdet es nicht glauben, aber je selbstbewusster ihr alle werdet, je offener werdet ihr, ganz automatisch, ohne dass ihr viel darüber nachdenkt.

    übrigens:
    welche einträge habt ihr eigentlich schon heute in euer erfolgstagebuch gemacht?

    alle, die hier 1 kommentar abgegeben haben, haben das hoffentlich als kleinen, persönlichen erfolg erkannt, und sofort ins erfolgstagebuch eingetragen, oder nicht?

    gruß an alle,
    dieter.

    • Andrea Piro schreibt am 5. Februar 2012 um 15:06

      Hallo zusammen,
      ich bin auch so ein unbelehrbarer Mensch der nach einer Verletzung erstmal dicht macht und Wunden leckt, aber dann doch wieder offen auf andere Menschen zugeht.

      Was ich erlebe?

      Viel Überraschung, denn viele sind total irritiert wenn man gerade z.B. in der Stadt einen wahrnimmt.
      Ich wohne auf dem Land und da ist es einfacher aufeinander zuzugehen.

      Gerade Menschen die leicht übersehen werden, sei es die Putzfrauen, die Obdachlosen oder das alte Mütterlein das die schweren Einkaufstaschen schleppt usw. wird einfach übersehen.

      Die interessantesten Gespräche habe ich gerade mit diesen "Aussenseitern" geführt und wirklich sehr beeindruckende Persönlichkeiten kennengelernt.

      Gerade bei Menschen die irgendwie anders sind als man selber habe ich doch 2 Möglichkeiten:
      Mich abzugrenzen oder aber gerade dieses "Anderssein" kennen zu lernen, neugierig sein.

      Wann kann man überhaupt verletzt werden von anderen?
      Ich denke wenn man was vor sich selber und anderen versteckt. Wenn man auch zu seinen nicht so tollen Eigenheiten offen steht, schwindet die Gefahr verletzt zu werden.

      Selbst-bewusst sein und dann stimmt der Spruch:
      Was juckt die stolze Eiche, wenn sich eine Wildsau dran reibt :-)

      Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und eine wunderschöne Woche mit vielen neuen Begegnungen.

      Liebe Grüße
      Andrea

    • Andrea schreibt am 6. Februar 2012 um 08:28

      Lieber Dieter,

      du hast Recht, Offenheit bereichert das Leben und ich bin immer wieder glücklich, wenn ich es schaffe aus meinem Schneckenhaus herausgekommen zu sein....
      Und...es wird in mein Erfolgstagebuch geschrieben, dieses Projekt "Innere Stärke" ist eine wundervolle Bereicherung für mich und für alle, die daran teilnehmen.
      Ich bin froh, mich mit all diesen Menschen austauschen zu dürfen. An den Erfahrungen teilhaben zu können, seine eigene Stärke immer mehr zu spüren. Es ist wahrhaftig eine tolles Erlebnis, das aus eigener Kraft entsprungene Selbstvertrauen wachsen zu sehen...

      Liebe Grüße.
      Andrea

  23. rita schreibt am 5. Februar 2012 um 14:52

    danke dieter, werde mich gerne daran erinnern.
    als doch sehr introvertierte frau müsste ich mich im switchen üben.

    • dieter schreibt am 6. Februar 2012 um 18:38

      hallo andrea,

      danke für deine rückmeldung,
      die mich gefreut hat.

      es ist wirklich eine tolle sache,
      wie du so treffend schreibst,
      das aus eigner kraft
      entsprungene selbstvertrauen wachsen zu sehen.

      herzlichen gruß,
      dieter.

  24. Gabriele schreibt am 5. Februar 2012 um 18:23

    Lieber Ralf Senftleben,
    wieso schreiben Sie eigentlich fast jede Woche über DAS Thema, was ich gerade brauche??? Ist doch genial! Und dann noch seriös, fundiert und humorvoll. Vielen Dank!
    Herzlichen Gruß
    Gabriele

    • Dieter schreibt am 5. Februar 2012 um 20:10

      liebe gabriele,

      ralf schreibt immer gerade zu deinem thema, weil es unbewußt bei dir akut ist, und er durch seine hinweise und anregungen in dir schlummernde gedanken dazu "wach küßt".

      oft sind solche anregungen von außen, die oft aus einer anderen sichtweise als die eignen kommen, sehr hilfreich für die eignen in einem schlummernden lösungsansätze, die noch nicht an die eigne gedankliche oberfläche gelangt sind.

      gruß,
      dieter.

  25. Josef schreibt am 5. Februar 2012 um 20:42

    Sehr interessante Übung!

    Habe sie gemacht: fühlte sich wunderbar an!

    Dann weitergelesen: Waaas, das war Offenheit!!???
    Nochmal probiert: alles wehrt sich, ich mache total dicht...

    tja, so klar hab ich das noch nie gesehen.

    • Eva-Maria schreibt am 5. Februar 2012 um 22:18

      Wirklich interessante Übung !

      Ich bin sehr verletzt worden,
      versuche zwar wieder offen zu sein -
      nicht dicht zu machen -
      werde aber in Zukunft sehr zurückhaltend sein,
      was neue Freundschaften betrifft -
      richtig - aus Angst wieder so verletzt zu werden -
      bzw. eine Freundschaft nicht behalten zu dürfen !!!

      Vielen Dank !

  26. Eva schreibt am 5. Februar 2012 um 20:53

    Hallo zusammen,

    ein gewisses Maß an Offenheit ist sicher wichtig, um neue Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln zu können.

    Alles andere bedeutet: Stillstand.

    Gruß
    Eva

  27. Sonnenschein schreibt am 6. Februar 2012 um 11:20

    Ich gehöre zu den wenigen, die sehr offen sind. Ich spreche emotionale Dinge an, mache mit Worten und mit Gesten deutlich, wenn mir etwas gut gefällt. Ich halte meine Begeisterung nicht zurück. Männern uind Frauen gegenüber gleichermaßen. Manchmal kommt es vor, dass Menschen meinen, ich wolle etwas von Ihnen (Geld, Sexualität, Gefälligkeiten). Dabei spüre ich deutlich, dass sie auf Distanz gehen, was ich sehr schade finde.

    Ich gebe gern und fühle mich wohl dabei. Auch sorge ich gut für mich selbst.

    Allerdings habe ich das Gefühl bei anderen nicht besonders angesehen zu sein. Habe mal gehört, dass bei mir alles so leicht sei und es für andere manchmal unerträglich ist wie schön, toll, inspirierend ich alles finde. Scheinbar mache ich den Eindruck, dass ich keine Probleme habe. Weit gefehlt: Ich scheue mich nicht vor Problemen, sondern bin gewiss, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, die ich aktiv herbeiführen kann.

  28. Corinna Altmann schreibt am 7. Februar 2012 um 01:48

    Hallo zusammen,

    also zu diesem, heutigen Thema möchte ich folgendes dazu schreiben:
    Ich möchte für mich schon die Freiheit besitzen und dann auch für mich die selbstständige, freie Entscheidung treffen und treffen können, ob ich zu jemanden offen bin oder eben nicht.

    Ich bin der Meinung beides, Offenheit und Verschlossenheit haben beides ihr gutes und ihren Nutzen. Es bedarf der eigenen, inneren Bereitschaft - Offenheit und Verschlossenheit zuzulassen und alles hat seinen Nutzen und seine Aufgabe.

    Zum Thema Schmerz sehe ich dies ähnlich. es gehört eine innere bereitschaft dazu, eien eigene Portion Selbstvertrauen und Mut auch dazu, um zum einen den Schmerz für sich anzuschauen, dann ihn für sich zuzulassen und vorallem aber dann, ihn loszulassen.
    Dies nicht unbedingt einfach ist.

    Tschüssi und bis zum nächsten Sonntag.

    • wilma mann schreibt am 13. Februar 2012 um 16:36

      hab die offene arme übung mit meinen bekannten auf dem hundetrainingsplatz zelebriert- in der folgenden stunde folgten alle hunde! :-) freue mich über jede übung und alle guten wünsche wilma