Susan Nolen-Hoeksema: Warum Frauen zu viel denken
Von Tania Konnerth
| Nolen-Hoeksema, Susan: Warum Frauen zu viel denken. – Frankfurt a.M.: Eichborn, 2004. – ISBN: 3-8218-5594-0 SchlagwörterGrübelei, Grübeln, Denken, Nachdenken, Endlosgrübelei, Grübelfalle, Sorgen, negative Gedanken ZusammengefasstDie Grundthese dieses Buches lautet: Frauen neigen zu einer Art des Grübelns, welche Männer in dieser Form selten oder gar nicht haben. Um diese Art zu grübeln geht es und da sie für die betroffenen Frauen eine große Belastung darstellen, auch um Möglichkeiten, sie zu reduzieren. Die Beschreibung des Phänomens ist sehr ausführlich. Anhand von vielen Untersuchungen wird dargestellt, wie es einerseits zu solchen Grübeleien kommt und wie diese sich andererseits z.B. von normalen Sorgen abgrenzen. Fallbeispiele von Frauen machen deutlich, welche Folgen das übermäßige Grübeln haben kann. Betroffene finden sich dadurch schnell wieder. Nur ab einem bestimmten Punkt fragt man sich, warum die Sache wieder und wieder beschrieben wird… Die Autorin verspricht aber auch Strategien, die helfen sollen, die Grübelei zu beenden. Einige gute Ansätze sind dabei, manche Tipps greifen aber deutlich zu kurz. Aufforderungen wie "Vergeben Sie" oder "Reduzieren Sie Ihre Erwartungen" sind gut gemeint, aber nicht wirklich hilfreich, wenn genau darin das Problem liegt. Auch werden die Möglichkeiten, die z.B. Mentaltechniken bieten, nicht ausgeschöpft. Schön ist, dass die Autorin nicht vorgibt, DIE Lösung gefunden zu haben, sondern dass sie immer wieder relativiert. Hilfreich sind auch die Hinweise zur Vorbeugung und die Darstellung, welche Umstände die Grübeleien auslösen oder verstärken können. Für wen ist dieses Buch?Wie der Titel schon andeutet, richtet sich dieses Buch speziell an Frauen, die zu viel denken, die sich also immer wieder in Endlosgrübeleien verlieren. Aus dem Inhalt
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