Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Dorothea Blum und Matthias Dauenhauer: Und wo bleibe ich?

Von Tania Konnerth

Jetzt bestellen bei

 

Unser Fazit:

Bewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-Sonne

Ein hilfreicher Ratgeber für Personen, die einen Angehörigen haben, der an Depressionen leidet und die sich über diese Krankheit informieren wollen.

 

Praktischer Nutzen:
Bewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-Sonne Informationen, Rat und Hilfe für das Zusammenleben mit einem Depressiven.
Anspruch:
Bewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-Sonne
Preis-Leistung:
Bewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-SonneBewertungs-Sonne
ca. 12,50 €
 

 

 

 

Blum, Dorothea; Matthias Dauenhauer: Und wo bleibe ich? Leben mit depressiven Menschen. Ein Leitfaden für Angehörige. – Ostfildern: Deutscher Verein für Gesundheitspflege, 1996. – ISBN: 3-9299-7603-X

Schlagwörter

Depression, Depressionen, Angehörige, Leben mit einem Depressiven, Familie

Zusammengefasst

Wer einen Angehörigen hat, der an Depressionen leidet, ist vor allem hilflos und voller Fragen: Wie gehe ich mit all dem um? Was kann ich tun? Was sollte ich lassen? Wo finde ich Hilfe?

Das vorliegende Buch gibt als praktischer Ratgeber Antworten auf diese und viele andere Fragen. Geschrieben als "Leitfaden für Angehörige" bietet es seinen Leser/innen umfangreiche Hintergrundinformationen zu der Krankheit "Depression". Inhaltlich geht es z.B. um die Merkmale von Depressionen, Formen, Ursachen und vieles mehr, wobei nicht nur die medizinische Seite beschrieben wird, sondern vor allem auch auf den Alltag mit dieser Krankheit eingegangen wird. Verständlich geschrieben und mit Fallbeispielen illustriert ist das Buch gut zu lesen. So können sich Laien mit dieser Krankheit befassen und es wird ihnen möglich, ihren Angehörigen, der an ihr leidet, ein Stück weit besser zu verstehen.

Die brennende Titelfrage "Und wo bleib ich?" wird aber etwas knapp behandelt. So wird z.B. zu wenig deutlich gemacht, dass das oberste Gebot für Angehörige immer heißen muss, zuerst gut für sich selbst zu sorgen, um dem anderen überhaupt in irgendeiner Form eine Hilfe sein zu können. Das schließt unter Umständen eine eigene Therapie oder manchmal auch die Trennung von dem erkrankten Menschen ein, um nicht selbst mit in die Krankheit gerissen zu werden bzw. an der Aufgabe der Betreuung einer depressiven Person kaputtzugehen. Dieser Teil hätte ausführlicher sein können.

Für wen ist dieses Buch?

Ein sehr hilfreiches Buch für Personen, die sich erstmals mit dem Thema Depression bei Angehörigen befassen und hier nach Informationen und Unterstützung suchen.

Nur mit Abstrichen für Menschen geeignet, die Antworten auf die Frage "Und wo bleibe ich?" suchen. Auch wenn das Thema angesprochen wird, steht doch der Depressive im Mittelpunkt und weniger der Angehörige.

Aus dem Inhalt

  • Trauer, Melancholie oder nur "down"?
  • Ein Symptom kommt selten allein! – Die Depression und ihre Merkmale
  • (K)ein Ratespiel?! – Die Depression und ihre Diagnose
  • Nichts als bittere Pillen? – Die Depression und ihre Therapiemöglichkeiten
  • Können Sie nicht – oder wollen sie nicht? Depressive und ihre Leistungsschwäche
  • Wenn das Gewissen "beißt" – Depressive und ihre Schuldgefühle
  • Der Griff nach dem Leben – Depressive und die Selbstmordgefahr
  • Reden ist Silber – Zuhören Gold? – Angehörige und ihre Kommunikationsmuster
  • Ist die Depression ansteckend? Angehörige und ihre Angst vor der eigenen Depression
  • Was soll ich tun, was lassen? – Angehörige zwischen Hilfeleistung und Überforderung
  • u.a.