Cheri Huber: Nichts an dir ist verkehrt
Von Tania Konnerth
| Cheri Huber: Nichts an dir ist verkehrt: ungewöhnliche Wege zur Selbstakzeptanz. – München: Kösel, 2004. – ISBN: 3-4663-0648-5 SchlagwörterSelbstakzeptanz, Selbstannahme, Selbstliebe, Selbsthass, Selbstkritik, Meditation ZusammengefasstDas Thema des Buches ist schnell zusammengefasst: Es geht hier um "Selbsthass", darum, was Selbsthass auslöst, warum wir uns hassen und welche Wege es aus den so festsitzenden Mechanismen des Selbsthasses gibt. Schwieriger ist dann schon die Art und Weise zu beschreiben, in der die Autorin dieses Thema präsentiert. Das Buch unterscheidet sich nämlich durchaus von gängigen Ratgebern. Cheri Hubers Stil ist sehr direkt und bestimmend. Sie beschönigt nichts, sondern nennt das Kind "Selbsthass" beim Namen und alles, was damit zu tun hat. Das ist unangenehm und schmerzlich, aber es ist nichts gegen das, was wir uns selbst antun! Die Art der Autorin dürfte sicher den einen oder anderen Widerstand provozieren, geht aber gleichzeitig so tief, dass man erst etwas später merkt, wie bisherige Überzeugungen – erfreulicherweise! – erschüttert wurden. Gegen den Selbsthass setzt die Autorin das Mitgefühl. Neben ihren wachrüttelnden Denkanstößen und Ausführungen bietet sie auch die Meditation als einen Weg an, dorthin und zum wahren Ich zu kommen. Das Buch liest sich wegen der großen Schrift und der großzügigen Setzweise recht schnell. Verdauen lässt es sich allerdings nicht so einfach. Es empfiehlt sich, das Buch mehrfach zu lesen. Für wen ist dieses Buch?Ein Buch für mutige Menschen, die bereit sind, sich auch auf schwierige und schmerzliche Inhalte einzulassen. Selbsthass ist ein hartes Thema und "Nichts ist an dir verkehrt" ist ein hartes Buch, das aber eine sehr weiche und wohltuende Lösung für den bietet, der sich dem Thema stellt. Aus dem Inhalt
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