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Ed Nissink: Mamas Rat und Papas Standpunkt

Von Tania Konnerth


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Unser Fazit:

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Ein Buch, das dabei helfen will, sich aus unguten Bindungen zu den Eltern zu lösen, um ein eigenes Leben zu leben.

 

Praktischer Nutzen:
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Die Übungen bieten einen großen Nutzen, sofern man sie wirklich ausführt.
Lesespaß:
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Anspruch:
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Preis-Leistung:
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ca. 13,50 €
 

 

 

 

Nissink, Ed: Mamas Rat und Papas Standpunkt: wie wir uns aus hemmenden Bindungen an die Eltern lösen. – Stuttgart: Urachhaus, 2004. – ISBN: 3-8251-7459-X

Schlagwörter

Eltern, Elternbindungen, Glaubenssätze, Werte, Urteile, Überzeugungen, Loslassen, freimachen, eigenes Leben, erwachsen werden

Zusammengefasst

Der Untertitel des Buches kündigt an, dass wir in hier erfahren, "wie wir uns aus hemmenden Bindungen an die Eltern lösen können" – ein Wunsch, den sicher viele haben. So viele Menschen schleppen übernommene Glaubenssätze oder Denkmuster mit sich herum, die einem nicht gut tun. Die zu überprüfen und ggf. loslassen zu können, kann einen frei machen für ein eigenes Leben.

Ed Nissink hat hier viele kluge Gedanken und vor allem praktische Übungen zusammengetragen. Die Übungen sind aufwändig und tiefgehend, bieten aber einen großen Nutzen.

Leider ist das Buch recht verwirrend aufgemacht. Eine Struktur ist nicht erkennbar. besser wäre hier gewesen, Texte ausdrücklich zu verschiedenen Themen zusammenzustellen anstatt im Fließtext. Auch der Stil wirkt zuweilen etwas holprig, was aber auch an der Übersetzung liegen kann. Manche Grundlagen werden nicht so ausführlich dargestellt, dass jeder sofort etwas damit anfangen kann, wie z.B. der Gedanke, dass wir unsere Eltern selbst wählen o.ä. Der Gehalt an Inhalten und Übungen macht das in der Summe aber doch wett, so dass sich das Lesen des Buches durchaus lohnt.

Einige witzige Cartoons lockern das Ganze erfrischend auf.

Für wen ist dieses Buch?

Für Personen, die das Gefühl haben, zu viel Ballast aus der Kindheit mit sich herumzutragen und die sich von einer etwas verwirrenden Struktur nicht abschrecken lassen. Sie sollten die Bereitschaft mitbringen, die angebotenen Übungen durchzuführen.

Aus dem Inhalt

  • Selbst gewählte Eltern
  • Heucheln, um Ablehnung zu vermeiden
  • Das Helfersyndrom
  • Sekundärer Krankheitsgewinn
  • Scheinvergebung
  • Kritiklose Urteile
  • Der Freude einen Dämpfer aufsetzen
  • "Solange du die Füße unter meinen Tisch streckst…"
  • "Du besuchst mich nie"
  • Elterliche Steuerung oder Stimulans
  • Subtile Bindung
  • Sublimierung
  • u.v.m.