Horst Conen: Lass dich nicht verbiegen
Von Tania Konnerth
| Horst Conen: Lass dich nicht verbiegen: wer Profil zeigt, hat mehr vom Leben. – München: Midena, 2001. – ISBN: 3-3100-0737-5 SchlagwörterProfil, Persönlichkeit, eigener Stil, Selbstannahme, Selbstbewusstsein, Authentizität ZusammengefasstDas Buch hat ein viel versprechendes Thema zum Inhalt: Es geht darum, ein eigenes Profil zu entwickeln und zu dem zu stehen, was man ist. Selbstannahme ist etwas, was vielen Menschen mehr als schwer fällt und dabei besteht gerade in der Vielfalt unserer Unterschiedlichkeiten eine große Chance. Wären wir alle gleich, wäre das mehr als langweilig und vor allem auch nutzlos. Horst Conen will Ihnen mit seinem Buch Anstoß und tatkräftige Hilfe bieten, damit Sie Ihr eigenes Profil erkennen und ausbauen können. Am besten überblättern Sie die ersten 37 Seiten, also das gesamte erste Kapitel "Abschied von der Stromlinienpersönlichkeit". Denn, obwohl es ein Buch über das Selbstdenken ist, strotzt dieses Kapitel nur so von dogmatischen Vorgaben und Anweisungen sowie unhaltbaren Behauptungen. Querkopf werden um jeden Preis kann nicht das Ziel der Profilbildung sein – hier scheint der Autor zu übersehen, dass es auch Persönlichkeitstypen gibt, die nicht so schillern, wie der Goldfisch auf dem Cover und das auch dass vollkommen ok ist. Erfreulicherweise bleibt es aber nicht bei diesem Kapitel, sondern von Seite 38 an erhalten Sie dann einen durchaus nützlichen Ratgeber zur persönlichen Profilbildung. Viele praktische Übungen, Denkanregungen, Selbsttests und Fallbeispiele laden dazu ein, sich selbst besser kennen zu lernen, "ja" zu sich zu sagen und mutig einen eigenen Stil zu entwickeln. So wird das Buch auch zu einem Training für mehr Selbstbewusstsein. Ein kleines Arbeitsheft, das dem Buch beiliegt, kann dazu genutzt werden, die Erkenntnisse und Übungen konsequent 5 Wochen lang zu bearbeiten. Für wen ist dieses Buch?Ein Buch für alle, die das Gefühl haben, oft anders zu sein, als man wirklich ist und die gerne mehr Mut zur eigenen Persönlichkeit entwickeln wollen. Aus dem Inhalt
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