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Paul G. Quinnett: Es gibt etwas Besseres als den Tod

Von Tania Konnerth

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Unser Fazit:
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Ein mutiges, wichtiges und hilfreiches Buch für Menschen, über Selbstmord nachdenken.

Praktischer Nutzen:
Jeder, der sich mit Selbstmordgedanken plagt, wird ernst genommen. Alternativen werden aufgezeigt. Leben wird möglich.
Lesespaß:
Natürlich geht es hier nicht um “Spaß”. Aber der Autor hat viel Humor – und zwar einen Humor, der manchmal bitter, aber durchweg liebevoll und würdigend ist.
Anspruch:
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Preis-Leistung:
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ca. 8,50 €
Quinnett, Paul G.: Es gibt etwas Besseres als den Tod: Suizidgefährdung – Rat und Hilfe. – Freiburg: Herder, 2000. – ISBN: 3-4510-4788-8

Schlagwörter

Selbstmord, Suizid, Suizidgefährdung, Selbstmordabsichten, Selbsttötung, Selbstmordgedanken, Verzweiflung, Lebenssinn

Zusammengefasst

Selbstmord ist ein klassisches Tabuthema. Die meisten Menschen reagieren stark verunsichert und meist auch abwehrend, wenn es zur Sprache kommt. Wie wohltuend muss es da für Betroffene sein, wenn jemand mal kein Blatt vor den Mund nimmt und das Thema behandelt, wie jedes andere auch.

“Es gibt etwas Besseres als den Tod” ist ein ausgesprochen mutiges Buch, das Betroffene genau da abholt, wo sie stehen: nämlich bei ihrer Sehnsucht nach dem Sterben. Der Autor redet nichts schön und verniedlicht nichts, sondern nennt alles klar beim Namen. Auf diese Weise können sich Betroffene angenommen und verstanden fühlen, was eine gute Ausgangsbasis schafft, dass die das Buch lesen – und vielleicht auch den einen oder anderen Hinweis annehmen.

“Es gibt etwas Besseres als den Tod” ist auch ein sehr treffender Titel, denn genau darum geht es in dem Buch: Alternativen aufzuzeigen. Das Buch macht deutlich, dass der Tod nichts Romantisches hat. Die Alternative ist das Leben – und dass das nicht die schlechtere ist, wird jedem deutlich, der das Buch liest. Wer den Schritt zur Selbsttötung noch nicht gegangen ist, kann sich erlauben, die Sehnsucht nach Hoffnung zuzulassen. Vielleicht gibt es ja doch eine Lösung? Vielleicht halte ich doch noch durch? Vielleicht kann ich doch wieder neuen Lebensmut schöpfen?

Auf alle drei Fragen lautet die Antwort schlicht “Ja”.

Es ist zu hoffen, dass dieses Buch in möglichste viele Hände verzweifelter Menschen gelangt. Sei können sich hier verstanden fühlen. Sie werden nicht geschont, sondern mit ihrer Verzweiflung ernst genommen.

Für wen ist dieses Buch?

Das Buch richtet sich direkt an Menschen, die nicht mehr weiterwissen und als Ausweg (fast) nur noch die Selbsttötung sehen.

Darüber hinaus ist es ein Buch, das auch alle lesen sollten, die mit Menschen zu tun haben, die selbstmordgefährdet sein.

Aus dem Inhalt

  • Man muss nicht verrückt sein
  • Ein tödlicher Gedanke
  • Habe ich nicht das Recht zu sterben?
  • Gute Nachrichten für Depressive
  • Suizid aus Wut?
  • Abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit
  • Ihr Tod macht Sie auch nicht liebenswürdiger
  • Wenn es nun nicht gelingt?
  • Die Zeit heilt
  • u.a.