Michael Mary: Begegnungen mit dem Inneren Kind
Von Tania Konnerth
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Mary, Michael: Begegnungen mit dem Inneren Kind: in Partnerschaften, in Beziehung zu sich selbst, den Menschen und der Welt. – Schadeland: Nordholt, 1999. – ISBN: 3-9269-6704-8 SchlagwörterInneres Kind, Selbsterkenntnis, Vergangenheitsbewältigung, Persönlichkeit, Kommunikation, Psychologie ZusammengefasstDas Konzept des Inneren Kindes ist sehr spannend: Die Idee dahinter ist, dass wir auch als Erwachsene noch immer das Kind in uns tragen, das wir einst waren – und das mit allen Verletzungen, die wir erlitten haben und mit allen Überlebensstrategien, die wir entwickelt haben. Sich auf das Kind in einem selbst einzulassen, ermöglicht es, sich selbst ein ganzes Stück besser kennenzulernen und vor allem auch bisher unbewusste Mechanismen verstehen und ändern zu lernen. Michael Mary hat sich dem Thema "Inneres Kind" auf eine sehr tiefe und versöhnliche Art gewidmet. Seine Ausführungen sind sehr fundiert und helfen einem dabei, zu erkennen, wie sehr uns noch heute das steuert und beeinflusst, was wir als Kind erlebt haben. Er geht dabei auf verschiedenen Situationen ein, in denen das Kind in uns aktiv wird: in der Partnerschaft, im Umgang mit sich selbst, im Kontakt mit anderen usw. Schwerpunktmäßig geht es in dem Buch um Erkenntnisprozesse und darum, zu erreichen, sich mit sich selbst zu versöhnen und sich anzunehmen. Das Manko des Buches ist äußerer Natur: Das recht dünne Buch ist nicht besonders ansprechend aufgemacht. Das Cover wirkt leider fade und die innere Gestaltung mutet etwas langweilig an. Sie werden also als Leser gefordert. Der Text ist aber gut zu lesen und der Inhalt erschließt sich schnell. Wer sich von der Anmutung nicht abschrecken lässt, findet wertvolle Ausführungen, die zu einer echten Versöhnung mit dem Kind in einem selbst verhelfen können. Für wen ist dieses Buch?Für Menschen, die sich bereits mit sich selbst befasst haben und neugierig auf den Einfluss sind, den das Kind in ihnen hat. Aus dem Inhalt
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