Anke Meyer-Grashorn: Spinnen ist Pflicht
Von Tania Konnerth
| Meyer-Grashorn, Anke: Spinnen ist Pflicht: Querdenken und Neues schaffen. – Frankfurt a.M: mvg, 2004. – ISBN: 3-4787-3420-7 SchlagwörterSpinnen, Querdenken, Ideen, Innovation, Kreativität, Lösungen, Neues, Kreativitätstechniken, Kreativitätstipps Zusammengefasst"Spinnen ist Pflicht", denn Spinnen ist hier als Synonym für neue Ideen und innovative Ansätze zu verstehen. Die Autorin, selbst Inhaberin einer Firma für Innovationsmanagement hat allerhand zum Thema "Spinnen" zu sagen. Nicht nur, dass sie sich selbst als "Spinnerin" bezeichnet, sie will darüber hinaus auch Ihnen sowohl die Notwendigkeit des Spinnens nahe bringen als auch das nötige Handwerkszeug dazu vermitteln. Zunächst erfahren Sie Wichtiges und Interessantes über das Spinnen und über Spinner: Herkunft des Wortes, Typologie, Spinnen in der Wirtschaft, Spinnbremsen u.ä. Dann geht es in die Praxis: Einrichten von Kreativ-Ecken, Neues entdecken, Mitspinner finden, Techniken nutzen u.v.m. Schön ist, dass hier nicht die bereits bekannten Kreativtechniken ein weiteres Mal aufgeführt werden. Stattdessen hat die Autorin eine ganze Reihe origineller Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen sich das kreative Spinnen bestens erlernen und ausprobieren lässt, wie z.B. Perspektivwechsel in verschiedensten Formen, "Wild Cards", Nutzen von Symbolen, Kombinationen u.a. Graphisch ist das Buch zwar sehr ästhetisch gesetzt und mit witzigen Hinguckern illustriert, hier hätte aber der Nutzen noch erhöht werden können, wenn z.B. Kernsätze herausgestellt oder auch das Wichtigste noch einmal zusammengefasst aufgeführt worden wäre. Für wen ist dieses Buch?Sehr gut zu empfehlen für Menschen, die sich schon etwas mit dem Thema "Kreativität" befasst haben, denn es finden sich hier wirklich eine Reihe nützlicher Ideen, mit denen sich das "Spinnen" fördern lässt. Ein bissl "trendy" sollten Sie es aber schon mögen. Weniger für Einsteiger in das Thema geeignet. Aus dem Inhalt
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